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  • #1

Zusammenziehen nach 7 Monaten ? Was spricht gegen 2 Wohnungen?

Mein Partner möchte nun gerne mit mir zusammenziehen. Ich habe mit meinen 2 Kindern aber nach einer Schlammschlachttrennung nun über 4 Jahre alleine gelebt und brauche auch ab und zu gewisse Abende nur für mich. Ist es wirklich so entscheident für eine Beziehung ob man zusammenlebt oder sich auch so häufig sieht und sowieso die Wochenenden zusammen verbringt? Bin ich beziehungsunfähig ( wohntechnisch gesehen ) oder was spricht gegen 2 Wohnungen, die nur 20 Minuten voneinander entfernt liegen? Mein Partner misst dem gemeinsamen Wohnen sehr viel Bedeutung zu, braucht mehr Nähe als ich, 4 Jahre alleine zu leben haben mich natürlich auch sehr autark gemacht. Gerne auch Antworten von der männlichen Fraktion. Danke Katrin 37 Jahre
 
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  • #2
Hallo Katrin,

wieso bist denn bei EP wenn Du einen festen Partner hast ?

Wenn er zu Dir ziehen will, sei doch froh - es macht das Leben leichter. Formuliere Deine Sorgen und triff die entsprechenden Regelungen, daß es Deine Wohnung ist und daß es Deine Wohnung bleibt. Dann kannst ihn jederzeit rausschmeißen.

Was sagen denn Deine Kinder dazu ? Wie reagiert er auf Deine Bedenken ? Daß Du die Abende mal für Dich brauchst verstehe ich aber ich würde die Probleme ansprechen und lösen.

7E2176FE
 
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  • #3
Das klingt alles so unverbindlich ... wenn er mir nicht paßt, dann werde ich ihn schnell wieder los...
Ich als Mann würde bei deiner Ansicht denken, das du nicht für eine wirkliche Beziehung bereit oder Willens oder Könnens bist oder sein willst.
Eine Beziehung wird doch durch das zusammenleben erst zu einer richtigen Beziehung und nur so kann man jemanden wirklich kennenlernen mit allen Macken und Vorzügen.
 
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  • #4
So wie Du die Frage formulierst, ist es für Dich offensichtlich nicht entscheidend, im Gegenteil du fühlst Dich so wohler und das sollte von Euch beiden respektiert werden. Deinem Partner geht es anders, vielleicht könnt ihr ja einen Mittelweg finden, so dass diese Entscheidung nicht mehr ganz so drängend ist.

Du bist nicht zufällig dieselbe Katrin, die zu selben Zeit den Thread über die Erektionsprobleme ihres Freundes eröffnet hat?
http://elite-partnerschaft.com/forum/erektionsprobleme-aber-nur-wenn-es-ums-ganze-geht.html
 
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  • #5
Hallo Katrin!

Ich kann Dich gut verstehen. Ich denke, dass mit dem Zusammenziehen viele Probleme aufkommen können, die eigentlich nur Kleinigkeiten sind, aber eine Beziehung kaputt machen können.
Nichtsdestotrotz hat Dein Partner das Bedürfnis nach Zusammenziehen, das man auch nicht einfach unter den Tisch fallen lassen kann - sonst ist er unzufrieden, und die Beziehung ist auch kaputt.
Gibt es Möglichkeiten, Eure Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen? Dass Ihr das Zusammenleben erstmal für einen bestimmten Zeitraum testet, oder dass Du ein eigenes Zimmer in der Wohnung hast?
 
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  • #6
allerdings klingt das unverbindlich!! Gebe #2 Recht.
#1 immerhin gäbe der Mann sein bisheriges "Leben" auf (Wohnung, evtl. Möbel etc.)...genau dieses Wissen, vielleicht nach 6 Monaten oder früher wieder "rauszufliegen" und wieder von vorne anzufangen, macht die ganze Sache doch erst schwer!!
Nein, man muß sich schon 100% sicher sein, ob man auch zu allen Risiken stehen möchte..alles andere wäre doch ein unfaires Spiel!! Der hinzugezogene Partner sollte allerdings ein Zimmer für SICH haben, in das er sich bei Streitigkeiten oder zum Ausspannen zurückziehen kann. Ich stehe auch vor einer solchen Entscheidung, würde auch gerne zusammenziehen, lasse mir damit aber ebenfalls Zeit. Nachdem ich nach meiner Scheidung vor ein paar Jahren vollkommen von vorne angefangen habe und mir ein tolles, eigenes Reich mit reichlich Platz auch für eine Person mehr, geschaffen habe, möchte mir eben Totsicher sein, dass diese Entscheidung richtig ist.
Ein halbherziges Zusammenziehen, in der Hoffnung "wird schon irgendwie gut gehen" möchte ich auch meinem Partner nicht zumuten und käme deshalb für mich noch nicht in Frage.
 
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  • #7
Ich denke, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Ich kanne s durchaus verstehen, dass getrennte Wohnungen bevorzugt werden. Und sieben Monate wären für mich noch keine ausreichende Grundlage, um meine Wohnung aufzugeben bzw. jemanden einziehen zu lassen - speziell, wenn Kinder im Spiel sind.

Heutzutage wird es doch auch immer üblicher, dass Paare in verschiedenen Wohnungen wohnen. Meiner Meinung nach wirkt sich das positiv auf eine Beziehung aus, da die störendenen Alltagsprobleme fehlen oder wenigstens reduziert werden.

Ich würde nicht gegen mein Bauchgefühl mit jemandem zusammen ziehen! Vielleicht denkst du in einem Jahr ja ganz anders. Wenn er damit nicht leben kann, dann war dein Bauchgefühl wohl richtig...
 
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  • #8
Hallo Katrin,
ich (Frau, 41) kann dich gut verstehen! Mir geht es ähnlich wie dir, habe allerdings keine Kinder und die Beziehung geht auch schon einige Jahre. Ich habe einfach für mich festgestellt, dass ich mit diesem konkreten Mann glücklicher bin, wenn ich meine eigene Wohnung habe. Und das liegt daran, dass der Mann relativ dominant ist, ich also im Falle des Zusammenlebens viel mehr um meine "Belange" kämpfen müsste - was ich anstrengend finde.
Ich habe früher auch mit Männern zusammengelebt und das waren auch glückliche Beziehungen und will auch nicht grundsätzlich für immer alleine leben.
Also ich glaube nicht, dass man gleich "beziehungsunfähig" ist, wenn man lieber getrennt leben möchte.
Es gibt einfach tausende Arten von Beziehungen und es gibt Paare, die haben ihr Leben lang getrennte Wohnungen, führen aber eine glückliche Beziehung! (Soziologisch ist das sogar eine eigene Kategorie mit dem Namen: "living apart together" ;-) )

Es ist allerdings ein Problem, wenn einer der Partner mit dem Zustand unzufrieden ist - so wie in deinem Fall (und in meinem).
Vielleicht hilft es dir, wenn du dir genauer darüber bewusst wirst, was der genaue Grund für dein Bedürfniss ist, "getrennt" zu leben. Dann hast du Argumente, deinem Freund gegenüber, die für ihn auch besser "greifbar" sind und es bleibt nicht so diffus. Denn, natürlich fühlt er sich abgelehnt von dir ...

Dieses Problem wird leider mit fortschreitender Zeit (Beziehung) nicht besser/leichter, kann ich aus eigener Erfahrung sagen ...
Ich wünsche dir alles Gute!
 
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  • #9
Da spricht gar nichts dagegen. Ich würde es akzeptieren. Mir fallen aber dabei zwei andere Sachen ein und ich habe sie als Fragen formuliert.

1. Was ist für ihn so bedeutend beim gemeinsamen Wohnen? Dass du aufräumst, putzt, seine Wäsche wäscht und für ihn bügelst und kochst?
Wenn es in diese Richtung geht, dann finde ich zwei Wohnungen besser, denn so organisiert ihr euch die schönen Seiten des Lebens
2. Deine Freiheit ist auch seine Freiheit. Okay, er will sie aufgeben. Wenn du ihm seinen Wunsch abschlägst, dann könnte es auch sein, dass er sie (seine Freiheit) anders ausfüllt. D. h., du willst einen ruhigen Abend alleine verbringen und er geht womöglich auf die Piste und lernt eine andere Frau kennen. Willst du das? Eine gemeinsame Wohnung bindet euch mehr will ich damit sagen.

Alles hat seine Vor- und Nachteile. Das ist alles jetzt extrem formuliert, aber nicht gerade abwegig.

m, 42
 
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Vicky

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  • #10
Ich kann Deine Bedenken verstehen. Ihr seid jetzt 7 Monate lang zusammen, das ist ja auch noch nicht sooo lang. Nimm Dir doch ruhig länger Zeit, um Deinen Freund noch mehr und besser kennenzulernen, da spricht doch nichts gegen. Die meisten Paare, die ich kenne, sind erst nach ein, zwei Jahren zusammengezogen.

Und gerade weil Du zwei Kinder hast, wäre ich umso vorsichtiger, was das Zusammenziehen angeht. Ihr beide seid nach 7 Monaten wahrscheinlich noch sehr viel weniger eingespielt, als Ihr das in ein, zwei Jahren sein werdet. Mit Deinen Kindern zusammen wird das alles eine große Herausforderung, nehme ich an. Denn auf einmal würdet Ihr wie eine richtige, gewachsene Familie einen gemeinsamen Alltag meistern müssen. Das finde ich nach der relativ kurzen Zeit des Zusammenseins noch zu riskant. Wie kommt denn Dein Freund mit Deinen Kindern klar und sie mit ihm? Wie alt sind Deine Kinder? Wenn ich Kinder hätte, wäre ich auf jeden Fall äußerst zurückhaltend mit dem Zusammenziehen. Denn wie die Sache auseinandergehen sollte, verlieren Deine Kinder ja auch eine Bezugsperson, die ein bedeutender Teil in ihrem Leben war.

Immerhin hast Du ein Exemplar von Mann abbekommen, das es hier im Forum gar nicht so häufig gibt. Wenn Du mal in den "Familien"-Bereich (s.o.) gehst, wirst Du sehen, daß sehr viele Männer starke Vorbehalte haben, überhaupt mit einer Frau mit Kindern zusammen zu sein. Und Deiner will sogar mit Dir zusammenziehen. Das würde ich erst mal als großes Kompliment an Dich und Deine Kinder sehen.

Dennoch, rede doch einfach mit Deinem Freund und sag ihm, daß und welche Bedenken Du hast. Und sag ihm, daß Du nicht generell dagegen bist, mit ihm zusammen zu ziehen, daß Du Euch als Paar und den Kindern mehr Zeit und Gelegenheit geben willst, zusammenzuwachsen - aber eben erst mal in getrennten Wohungen. Ich finde, dafür sollte ein erwachsener, liebender Mann eigentlich Verständnis haben. Aus dem Alter, in dem man alles und zwar sofort will, seid Ihr ja schließlich raus.

Viel Glück.
 
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  • #11
Hallo Katrin, muss udn will #1 widersprechen und dir Recht geben. Zusammen ziehen macht das Leben eben nicht leichter. Denn es können Probleme auftauchen, die vorher nicht da waren und eure Partnerschaft bedrohen.

Es macht das Leben finanziell leichter, ja. Aber wenn es um die Kinder geht, wenn es um dein Recht auf Ruhe geht - dann wird es schwerer. Es wäre schade, ihr würdet keinen Kompromiss finden - denn auch darunter wird eure Beziehung leiden. Versuche ihm sachlich (er ist ein Mann) ohne Emotionen deinen Standpunkt zu erklären.
@2: sie kann sehr wohl für eine Beziehung bereit sein, jedoch nicht mehr im klassischen Sinne mit Haus, Garten, Familien-Van - sondern in getrennten Wohnungen - siehe auch anderen Thread.

Es lebt sich so - auch oder gerade mit Kindern - sehr gut und die Beziehung bleibt lebendig. Viel Erfolg und Glück! w/40 - praktiziere seit Jahren zwei Whg.
 
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  • #12
Ergänzung: Und nach 7 Monaten wäre es mir - in deinem Fall mit 4 Jahre allein und 2 Kinder - auch noch zu früh. Doch es gibt wirklich Frauen, die lassen den neuen Stecher nach 3 Wochen einziehen - und scheren sich einen Teufel darum, wie die Kinder das verkraften. Lass dich nicht überrumpeln, die letzten vier Jahre ging es auch - warum solltest du jetzt alles rumkrempeln, ohne 100 % dahinter zu stehen.
 
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  • #13
Ich kann Dich gut verstehen. Schon allein wegen der Kinder würde ich mit dem Zusammenziehen warten. 7 Monate sind noch keine sehr lange Zeit. Was, wenn es doch nicht hält? Für Kinder bedeutet das eine erneute Trennung, auch wenn er nicht der eigene Vater ist.
Ich werde nicht mit meinem Freund zusammenziehen solange meine Tochter noch bei mir wohnt. Danach ist immer noch genug Zeit dazu. Wir sind ja noch jung. :) (w43)
 
  • #14
Hallo Kathrin,

interessant, sonst sinds eher die Jungs die nicht zusammenziehen wollen...

Gut, Du hast also zwei Kinder und nach vier Jahren jemanden gefunden der sich das täglich und immer geben will, der morgens beim aufwachen Dein Gesicht sehen will, das Leben mit Dir komplett teilen will, der zu Dir und Deinen Kindern steht (das bedeutet dieser Schritt nämlich) und Du zögerst??

Kann es sein daß Du Dich nicht entscheiden willst? Daß Du es lieber unverbindlich hast?

Was spricht gegen zwei Wohnungen? Logistikaufwand, Kosten, eben doch kein wirklich gemeinsames Leben....

Und die Zeit für Dich? Diese Freiräume sollte man sich sowieso in jeder Beziehung schaffen. Man kann und sollte sein Selbstbestimmtes Leben auch weiterführen wenn man zusammenwohnt.

Prüfe ob Dir die Beziehung wichtig ist, wenn ja solltest Du Dich entscheiden sonst ist der Kerl irgendwann weg.
 
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  • #15
Berlinerin, 41 J

Liebe Kathrin,

höre auf Dein Bauchgefühl.
Ihr seid ja auch so ständig zusammen und 20 minuten sind echt zu bewältigen.

Ein Umzug würde für Euch bedeuten, dass die Kinder und Du wieder rausgerissen werden, wo Ihr vor zwei Jahren endlich angekommen seid. Wieso sollen 3 weitere Leute umziehen, wenn einer meint, etwas ändern zu müssen?

Vielleicht könnt Ihr für ihn eine Ecke schaffen, wo er seine persönlichen Sachen unterbringen kann. Ein eigener Schrank oder ein Schreibtisch oder ein Bild, das ihm wichtig ist. Schon klar, dass er sich nur ''zu Besuch'' fühlt, aber das muss eben vorerst als Kompromiss reichen, bis Du so weit bist. Vielleicht kann er in Deinem Haus eine Nachbarwohnung nehmen und wenn die Mädels gross genug sind zieht er zu Dir und die Mädels in die zweite Wohnung?

Welche Argumente hat er für Zusammenziehen?
# 8 hat Bequemlichkeit genannt, wenn er zu dir zieht. Will er sich nur betüdeln lassen?

Wollte er sowieso aus seiner Wohnung raus oder seine jetzige Wohngegend verlassen?

Gibt es logistische Gründe, z. B. dass Ihr alle kürzere Wege zu Schule, Arbeit etc habt, wenn Ihr umzieht?

Hat er finanzielle Probleme und will sich auf Deine Kosten durchfüttern lassen?

Kläre erst mal alle Vorteile und Nachteile schriftlich auf einer Liste ab.
Das hilft Dir, ob es neben dem Bauchgefühl noch andere Gründe gibt.

Schreib uns, wie es weitergeht!
Alles Gute
 
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  • #16
zico,m
Ich würde so eine Lebensgemeinschaft begrüßen,da bleibt Raum für Jeden und es bildet sich keine Abhängikeit heraus.Natürlich bleibt ein Stück Gemeinsamkeit auf der "Strecke",wenn jeder eigenständig ist-kann es funktionieren.Es ist aber langfristig gesehen nicht unbedingt eine normal angestrebte beziehungstechnische Lebensform,aber die Zeit wirds zeigen.Laß dir Zeit,denk aber auch daran wie Dir es in gleicher Situation gehen würde---vielleicht will er dir damit auch seine große Verbundenheit und Liebe zeigen.Frauen nicht immer die Männer in die Rubrik 3.Kind stecken-nicht jeder ist so und es hat auch Vorzüge für Frau.
 
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  • #17
Lisa
@Fragestellerin. Ich möchte dir dringend davon abraten, übereilt und unter einem (seinem) Druck eine so weitreichende Entscheidung zu fällen. Zum einen halte ich 7 Monate der Partnerschaft für zu gering um sich gegenseitig gut zu kennen, zum anderen hat deine Entscheidung auch erheblichen Einfluss auf die Kinder!
Zum jetzigen Zeitpunkt spricht ALLES für getrennte Wohnungen! Wenn er mehr Nähe benötigt könnte er dich öfters besuchen - 20 Minuten Fahrzeit sind absolut im grünen Bereich.
Die Überlegungen die @14 Berlinerin bereits nannte solltest du ernsthaft überdenken und ggf. Antworten darauf finden.
Ich möchte dir von meiner persönlichen Erfahrung berichten: vor etwa 4 Jahren bin ich zu meinem damaligen Partner gezogen - wir kannten uns damals 1 1/2 Jahre. Ich habe für diesen Umzug meine Traumwohnung aufgegeben, meinen Job (und fand an meinem Wohnort so schnell nichts neues!) und bezahlte Miete in seinem Haus! Nach 9 Monaten bin ich wieder ausgezogen! Er sah in mir vorallem eine kostenlose Haushälterin und zukünftige potentielle Pflegerin..............als ich diese Entscheidung traf war es mir nicht bekannt, dass er erhebliche finanzielle Probleme hatte!!
Darum wäge deine Entscheidung sorgfältig ab und nehme seine persönliche Situation genauestens unter die Lupe - er sollte ALLES offen legen - freiwillig! Eine Vorsichtsmassnahme die dich vor Schaden bewahren könnte. Höre auf deinen Bauch - ich habe es damals nicht getan.
 
V

VirginiaWoolf

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  • #18
Neue Antwort hier eingeben·Liebe Katrin,
ich habe die anderen Beiträge bewusst nicht gründlich gelesen, um mich nicht
"beeinflussen zu lassen".
Nach Schlammschlachttrennung und 4 Jahren allein hast Du, das hoffe ich für Dich,
diese einmal verarbeitet. Das Du noch Anstand brauchst, vorerst nicht durch
Zusammenziehen eingeengt sein willst, kann ich gut verstehen. Das hat meiner
Meinung nach michts mit "Bindungsunfähigkeit" zu tun.

Wenn Ihr Euch liebt - gegenseitig ganz tief, dann bitte ihn um Geduld,
ohne ihm die Tür zuzuschlagen sovie Verständnis müsste er doch dann haben.
Die Wonungen so nah ist ideal, da kann man doch bei großer Sehnsucht schnell zum
Anderen gehen (ohne dass die Kinder darunter "leiden").
Dann könnt Ihr die Phasen des Zusammenwohnens ausprobieren und verlängern,
bevor einer seine Wohnung aufgibt.

Hat er vielleicht Langeweile, dann sollte er sich ein Hobby suchen, dann wird er
sich auch langweilen, wenn Ihr zusammenwohnt und Du ihn nicht "bemuddelst",
das könnte Dir bald auf die Nerven gehen.
Die vielen Für und Wider - Zusammen- oder Getrenntwohnen, was Kosten und anderes angeht,
will ich nicht analysieren, das würde zu weit gehen, das müsstet Ihr schon selbst mal
durch"spielen".
Alles Gute, Katrin

@#1 - warum kann sie dieses Forum nicht befragen, das ist für alle da,
von pubertierenden Kindern über Singles, bis zu Paaren, die einfach mal einen
Rat brauchen. Das heißt doch nicht, dass sie einen neuen Partner sucht.

Gruß Virginia
7E20CD34
 
  • #19
Fragestellerin, da du ja insbesondere männliche Meinungen hören willst:

>Ist es wirklich so entscheident für eine Beziehung ob man zusammenlebt oder sich auch so
>häufig sieht und sowieso die Wochenenden zusammen verbringt?

Grundsätzlich ist das schon enscheidend, wenn dein Partner so viel Nähe wünscht. Aber nach 7 Monaten halte ich seinen Wunsch auch für verfrüht.

>Bin ich beziehungsunfähig ( wohntechnisch gesehen ) [...]?

Nein, definitiv nicht.

Ohne Details zu deiner Beziehung zu kennen, würde ich nach 7 Monaten Beziehung schon versuchen, so langsam eine der beiden Wohnungen als sozialen Mittelpunkt zu erwägen. In eurem speziellen Fall bietet sich deine Wohnung wegen der Kinder vermutlich an. Ich stimme daher #14 zu, dass er öfter zu dir kommen sollte und ihr das Zusammenleben schrittweise übt.

Geht das Ganze ein halbes Jahr gut, dann würde ich eine gemeinsame Wohnung aber durchaus in Erwägung ziehen.
 
G

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  • #20
Ganz lieben Dank für Eure wirklich interessanten Statements, habe meinen Partner übrigens hier bei Elite kennengelernt, deshalb bin ich auch in diesem Forum.
Wir haben das Thema noch einmal durchgesprochen, und ich konnte meine Bedenken, Ängste wohl ganz gut erklären und darlegen, sodass wir eínfach erst einmal so weitermachen werden wie bisher.Ich scheine wirklich viel Glück gehabt zu haben, hier ein solches männliches Exemplar gefunden zu haben. Kein Softie, kein Macho,finanziell unabhängig viel Unterstützung und Einbringen samt der Kids, und er lässt sich auch zu einem späte,ren Zeitpunkt darauf ein, zu mir zu ziehen, wohlwissend, dass ich ihn dann theoretisch jederzeit vor die Tür setzen kann.
Möchte Euch nur Mut machen, auch als alleinerziehnde Mutter hat man wohl doch noch Chanchen. Danke und viele Grüße Katrin
 
M

mechanicus

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  • #21
Hallo Katrin!
Es kommt doch auf die Qualität und nicht auf die Quantität Eurer Beziehung an.Die Nähe zum Partner kann größer sein, wenn man getrennt wohnt und zusammen liebt.
ich habe das auch erlebt.
Meine damalige Partnerin konnte sich nicht zu dieser Entscheidung durchringen.Vorgeschichte:Sie, ein Kind.Ich Wochendpapa , zwei Kinder.
Zu Anfang unserer Beziehung hatten wir gemeinsam nach einer neuen gemeinsamen Wohnung Aussschau gehalten, aus praktischen Gründen(Verstand und Verliebtheit), fanden aber nichts Passendes.Mittelpunkt war Ihre Wohnung.Zwei Jahre später fand sich eine Wohnung, I
ch begann , mit Ihr in Absprache, meine Wohnung aufzulösen und dann begann das Problem.Nach vielen Diskussionen sagte sie die neue gemeinsame Wohnung ab.

Wir hatten einfach zu lange gewartet und uns mittlerweile passend in ihrer Wohnung mit dem Patchwork arrangiert.Und, ich liebte Sie zu dem Zeitpunkt noch sehr, habe ihren Wunsch respektiert.

Unsere Beziehung wurde dadurch intensiver,nicht so alltagsbelastet, ich hatte einen Schrank mit eigenen Sachen bei Ihr, gab es mal Differenzen, zog man sich zurück(ich in die eigene,nahe Wohnung .So blieb für uns beide genug Freiraum.ich habe dadurch auch meine Freiheit für mich schätzen gelernt .und sie war nicht dauerbelastet mt eigenem Freiraum.
Die Beziehung hielt weitere acht Jahre und wir sind in Freundschaft auseinander gegangen.
Realität, kein Märchen!.Wären wir damals dem Verstand gefolgt, wäre ein schnelles Ende gefolgt...

Entscheide mit deinem Bauch, dann gelingt es auch!!

Viel Glück Katrin und
an alle LG
mechanicus
 
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