G

Gast

Gast
  • #31
@25: mich (M) würde dann doch (trotz Haus ;-) interessieren, was DER denn Besonderes "für dich" haben muss?
 
G

Gast

Gast
  • #32
Wenn es nicht anders geht, dann halt zu ihr bzw. zu ihm. Aber ich finde eine neue gemeinsame Wohnung besser.
Die alte Wohnung ist und bleibt meisten die Wohnung des anderen. So richtig ankommen ist schwierig. Mein Freund wohnt erst einmal bei mir. Aber er tut sich schwer, sich ganz zu Hause zu fühlen anstatt nur Gast. Mir würde es da nicht anders gehen. Aber demnächst ziehen wir in eine gemeinsame Wochnung.
 
G

Gast

Gast
  • #33
siri
sollte ich das Bedürfnis haben, mit einem Partner in meinem Haus zu leben (womit nicht zu rechnen ist, ich bin eine Anhängerin von zwei Haushalten - obwohl das viiiel teurer ist!), käme ich NIEMALS auf die Idee, von ihm anteilige Miete zu wollen! Ich suche keinen Untermieter und niemanden, der mich, mein Haus oder sonstwas finanziert. Wenn ich das nicht selbst könnte, hätte ich keines. Wenn bei mir jemand einziehen würde, dann weil ich ihn gerne um mich habe, nicht aus Gründen der Kostenteilung! Mit dem Mann, mit dem ich zusammenleben wollte, würden sich solche Nebensächlichkeiten tatsächlich von selbst regeln. Mit einem Erbsenzähler könnte ich mir mein Leben nämlich wirklich nicht vorstellen.
 
G

Gast

Gast
  • #34
MadMax

@siri, obwohl jeder normale mann, dir in dieser situation einen obulus zukommen lassen würde.
ich als mann hätte keine lust, in deinem haus zu leben und auf deine kosten zu leben. ich würde dieses haus dann auch als mein zu hause sehen und würde mich natürlich an den kosten beteiligen...dazu gehört auch ein betrag, den man miete, oder sonst wie nennen könnte.
würde ich meinen beitrag nicht leisten, dann käme ich mir wirklich wie ein gast vor!
 
  • #35
@#32: Und ich käme NIEMALS auf die Idee, bei einem Mann kostenlos wohnen zu wollen und mich quasi aushalten zu lassen. Es wäre mir ein inneres Bedürfnis, die Kosten fair zu teilen. Das hat nichts mit Erbsenzählerei zu tun, sondern mit Anstand und Gewissen. Ich zahle ja nicht in Naturalien...

@#33: Erschreckenderweise sind wir uns schon wieder einig. Das nimmt ein böses Ende.
 
G

Gast

Gast
  • #36
Aber sich freiwillig und selbstverständlich zu beteiligen in einer Form und Höhe, wie es der Zuziehende dann selber möchte, ist doch etwas völlig anderes als die weiter oben mehrfach geäußerten Meinungen, dass anteilig als Miete b e r e c h n e n zu müssen.... Das ist doch ein Riesenunterschied.
 
E

excuse-me

Gast
  • #37
@ 30: <nicht sachdienliche Bemerkungen entfernt>

Na, macht ihr mal ruhig weiter mit: Miete, Kapitalerträgen, teilt die Kosten 60:40 oder 50:50 oder in die Richtung wie Mad Max (u.a.) - "was auch für die miete spricht, ist doch die tatsache, dass der zuziehende dem eigentümer raum "wegnimmt", den er sonst für sich nutzen würde.
man rückt quasi zusammen. der zuziehende bringt seine utensilien mit, der andere muss sich räumlich einschränken." TzTzTzTz ... wenn ihr sonst keine Probleme habt ...
 
G

Gast

Gast
  • #38
siri

#33 #34
ich weiß nicht, wie ich es erklären soll.
Vielleicht ein Beispiel. Wenn ich mit einem/einer Freund(in) in deren Auto, mit deren Benzin nach Hamburg fahre, dann rechnen wir nicht die Benzinkosten ab. Ich lade sie zum Essen ein oder/und bin vor ihr in einer Tankstelle um zu bezahlen. Ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis, der das anders handhabt. Wenn wir zusammen in einem Restaurant sind, dann wird die Rechnung durch die Personen geteilt, die am Tisch sitzen. Wenn wir zusammen Wein und Wasser trinken, bezahlt jeder seinen Wein und die Literflaschen Wasser, die auch auf dem Tisch stehen, bezahlt der, der möchte. Man muß aufpassen, daß man schnell genug ist, sonst sind alle bezahlt, bevor man dazu kommt. Offenbar lebe ich in einer Welt, in der es wenig Schnorrer und viele großzügige Menschen gibt. Darin fühle ich mich wohl und daran werde ich nichts ändern.
Das meine ich damit, wenn ich sage, daß sich unter normalen Menschen so etwas von selbst regelt. Mit aushalten oder aushalten lassen hat das nichts zu tun.
 
G

Gast

Gast
  • #39
@Siri - wer genug Geld hat, mag so denken. Wer mit seinem Geld rechnen muss, der kann und will einen anderen Menschen nicht einfach aushalten. Man käme sich ausgenutzt vor. Diejenigen, die es gewohnt sind, von anderen zu leben möchte gerne Dinge von alleine regeln. Diejenigen, die schon immer hart für alles kämpfen mussten und gespart haben, um dahin zu kommen, werden nicht einfach ihr Geld für andere ausgeben. Mag egoistisch klingen, ist aber überlebensnotwendig. Denn die Schnorrer dieser Welt sterben leider nicht aus - siehe hier im Forum
 
G

Gast

Gast
  • #40
siri
#38
weißt du, warum es bei uns keine Schnorrer gibt? Man spürt es, wenn jemand schnorrt. Vielleicht nicht am ersten Abend, aber spätestens beim fünften oder sechsten - das sind dan die Leute, die einfach nicht mehr dabei sind. Auch das regelt sich von selbst. Übrigens sind in unserer Runde Menschen, die ganz normal verdienen. und solche, die etwas mehr haben.

Meine Mutter war eine unglückliche geizige reiche Frau. Dank ihr habe ich beizeiten gelernt, daß Geld nicht dazu da ist, gesammelt zu werden, sondern um zu leben.
 
  • #41
@#39: Ach Siri, das mag ja in Deinem Leben so sein, aber viele andere müssen halt ein klein wenig mehr auf ihr Geld achten und sind auch ein klein wenig sensibler bezüglich ausgehalten werden. Wenn Du so glücklich bist, ist das toll. Aber verlange es bitte nicht von allen. Die meisten möchten gerade Finanzielles exakt regeln und keinesfalls mehr nehmen oder geben als fair ist. Dafür habe ich auch Verständnis.
 
G

Gast

Gast
  • #42
Madmax

die ausgangsfrage war doch die, ob man zum partner in dessen wohnung ziehen soll...
das thema der kostenteilung ist meiner meinung nach, in diesem fall eher zweitrangig.
 
G

Gast

Gast
  • #43
siri
41MadMax
...ja, das war sie. Und ganz offensichtlich ist das größte Problem dabei, die finanzielle Seite korrkt zu lösen.
Ich bin ortsgebunden, es gibt vermutlich sehr wenige Männer, die ähnliche Lebensverhältnisse haben wie ich. Nein! ich lebe nicht in einem Palast, ich brauche einfach ca. 10.000qm Koppeln und Stallungen. Das habe ich und möchte es nicht gegen ein Superpenthouse eintauschen.

Ich denke sowieso, daß eine Veränderung des Wohnraums sehr großes Problem für Menschen, die sich in ihrem Leben eingerichtet haben, ist. Egal, ob wegen einer Firma, Schulkindern oder eben wegen Tieren. Manchmal ist es einfach nicht möglich,einen Wohnort ganz locker zu wechseln. Locker ist es vermutlich nie, denn fast jeder ist in seinem Umfeld verwurzelt. Deshalb finde ich den Anspruch - zieh zu mir und teile mit mir die Kosten etwas schräg. Der- oder diejenige, der seinen Lebensraum verläßt gibt doch sehr viel auf. Oft muß er seine Arbeitsstelle wechseln, für Kinder müssen neue Schulen und neue Betreuung organisiert werden. man laßt Freunde und Familie zurück. Wie hoch wird das angesetzt? Wenn hier schon gerechnet wird, dann doch auch mit Nichtmateriellem.

Wenn ich meine sichere, angenehme Existenz wegen eines Mannes aufgeben würde, kann das für mich doch nicht nur mit Nachteilen verbunden sein. Ich denke, daß das zu einer Unzufriedenheit führen würde, die keiner Beziehung gut tut.

Und wenn die Beziehung nicht klappt - soll schon vorgekommen sein - muß ich die ganze Geschichte wieder zurückorganisieren. Nein, ich kann mir nicht vorstellen, daß ich diesen Mut aufbringen würde.
 
G

Gast

Gast
  • #44
@Siri - aber warum sollte ein Mann die ganze Partnerschaft lang mit Geld dafür bezahlen, dass du einmal deinen Lebensraum verlässt? Bist du so käuflich? Entweder es wollen beide oder keiner. Und dann tragen auch beide die Verantwortung, finanziell wie organisatorisch. Bis die Kosten für den Umzug aufgerechnet sind, kann vielleicht eine Mietminderung vereinbart werden, aber irgendwann sind diese Kosten auch aufgebraucht. Und ab dann würdest du richtig Gewinn machen. Das ist dem Mann gegenüber in keinster Weise gerecht. Wenn du nicht umziehen willst und kannst, dann kommuniziere es deinem zukünftigen Partner und stehe zu deiner Meinung - aber lass ihn nicht aus seiner Tasche dafür finanziell bluten. Das ist unfair.
 
  • #45
@#42: Siri, wer "10.000 qm Stallungen braucht", der lässt vielleicht auch einen Hengst mehr umsonst bei sich wohnen. Das sind Größenordnungen, die einfach nicht vergleichbar sind mit normalen Menschen, die ihr Geld selbst hart verdienen und damit haushalten müssen. Die meisten haben eben nicht einfach m al 7000 Euro Miete im Monat regelrecht übrig. Du bist in einer sehr glücklichen Lage und verallgemeinerst hier Ansichten, die für die überwältigende Mehrheit der Teilnehmer einfach nicht anwendbar sind. Damit werden mir auch viele andere Deiner skurrilen Ansichten schlagartig klar. Du guckst einfach von einer ganz anderen Perspektive.

Der normale Hausbauer muss abzahlen, kaufmännisch wirtschaften und der normale Mitbewohner würde sich gekauft vorkommen, wenn er nicht einen Betrag zubezahlt, der wirtschaftlich sinnvoll und fair ist -- also berechnet oder zumindest gut geschätzt. So kompliziert ist das Nachschlagen einer Vergleichsmiete und das Vorschlagen einer monatlichen Beteiligung ja nun wahrlich nicht. Du hast es unfairerweise gleich als Pfennigfuchserei dargestellt, wenn sich jemand überlegt, ob ein anteiliges halbes Haus in genau dieser Gegend etwa 1500 oder 1200 Monatsmiete kosten würde. Um einzelne Euro wurde hier gar nicht diskutiert.

Ich bleibe daher dabei: Wäre ich Hausbesitzer und hätte das Haus finanzieren und mein Kapital dafür ausgegeben, würde ich natürlich eine faire Miete verlangen. Bei Eigentumswohnungen kann man die sogar noch einfacher ermitteln. Es macht keinen Sinn, als Mieter einer Wohnung einem Mitbewohner die Hälfte abzunehmen, aber als Eigentümer exakt derselben Wohnung auf genau diesen Beitrag verzichten zu sollen. -- Wäre ich Mitbewohner, würde mir überhaupt nicht einfallen, mich vom Partner kaufen oder aushalten zu lassen, ganz selbstverständlich würde ich mich an der Miete beteiligen.
 
G

Gast

Gast
  • #46
siri
#43 Frederika
ich habe ausschließlich Wallache

Du irrst dich. Ein Penthouse in München ist sowohl in der Miete als auch in der Anschaffung teurer als ein durchschnittlicher Hof mit 50.000 qm. Aber 7000€ monatlich halte ich auch dafür für etwas übertrieben.

Und, nein, einen Hengst würde ich nicht einmal für viel Geld bei mir aufnehmen. Wenn du Ahnung von Pferden hättest, wüßtest du, daß Hengsthaltung oft eine schwierige und sogar gefährlich Sache ist. Aber so hast du es vermutlich nicht gemeint.

Erstens würde ich einen Mann, egal ob er bei mir wohnt, ob er mich interessiert oder ob ich ihn überhaupt nicht leiden kann, nie als Hengst bezeichnen. Ich reduziere Menschen (und auch Tiere!) nicht auf irgendwelche vorhandenen oder auch nicht vorhandenen Fähigkeiten.

Zweitens wäre der Mann, mit dem ich mich zusammentun würde, ein großzügiger Mensch. Ich müßte eher darauf achten, daß er nicht mehr als angemessen ist, in unseren Topf wirft.

Vielleicht ist genau das das Geheimnis von wirklich guten Beziehungen: daß beide vor allem darauf achten, daß der andere, in jeder Hinsicht!, nicht zu kurz kommt, daß man Freude, Zuwendung, Liebe gerne und voller Überzeugung gibt und nicht dauernd gegenrechnet, ob man das was man gibt, auch zurück bekommt.

Ich mache zwischen einer Geschäfts- und einer wie auch immer persönlichen Beziehung einen großen Unterschied. Wenn es um geschäftliche Angelegenheiten geht, lege ich auf korrekte Verträge großen Wert und achte darauf, daß sich das Geschäft für mich lohnt.
In einer Beziehung kann Geld keine entscheidende Rolle spielen, denn da geht es um andere Dinge!
 
  • #47
@#45: Die armen Wallache... nein, ich habe quasi Null Ahnung von Pferden und Du hast schon verstanden, wie ich das gemeint hatte. Einen Mann umsonst bei sich wohnen zu lassen, wirkt halt einfach wie der bezahlte Befruchter, sorry. So etwas macht man nicht, wenn man Anstand hat, und so etwas akzeptiert ein Mann nicht, wenn er einen Rest Würde hat. So sehe ich das zumindest. Natürlich wird er wohl kaum für die Hälfte Deines Anwesens bezahlen wollen -- Du bist einfach eine Ausnahme, die man so nicht auf andere anwenden kann. Da sind wir uns jetzt also einig. Aber normale Hausbesitzer kalkulieren eng und freuen sich, wenn sie sich die fiktiven Mietkosten genauso teilen wie sie sich reale Mietkosten teilen würden. Macht ja auch kein Sinn, wenn ich als Partnerin monatlich Null Miete zahlen würden (außer Betriebskosten), nur weil ich bei einem Mann mit Eigentumswohnung einziehe, aber vielleicht 600 Miete zahlen würde, wenn die gleiche Wohnung zu Miete wäre. Warum bloß? Ganz ehrlich, Du hast so viel Geld, dass es vielleicht nicht drauf ankommt, und vielleicht etwas die Bodenhaftung verloren. Andere rechnen nicht nur genauer, sie müssen genauer rechnen, auch im Privatleben.

Sicher ist in einer Beziehung vieles wichtiger als gerade Geld -- aber ohne Geld geht es halt auch nicht. Daher würde ich immer mit einem Partner exakt abrechnen. So habe ich es bisher immer gehalten und das fanden auch alle bisher immer absolut selbstverständlich. Über Haushaltsgeld gab es nicht einmal Diskussionen, es wurde einfach fair abgerechnet und fertig. So einfach kann man es sich nämlich auch machen. Keineswegs belastend, sondern einfach geradlinig. Auch wenn Du Dir das nicht vorstellen kannst.
 
G

Gast

Gast
  • #48
Bei mir stände die Frage ebenfalls - ich bin in unserem gemeinsamen Haus geblieben und zahle es allein weiter ab. Erschwährend kommt hinzu das mein Ex noch zu 50% im Grundbuch steht solange die Bank ihn nicht entlässt. Das wird sehr unwahrscheinlich bei meiner freiberuflichen Tätigkeit. Also was passiert mit einer neuen Partnerschaft ? Ein Verkauf würde bei mir auch nicht in Frage kommen. Wenn also ein Mann sich entschliessen würde bei mir einzuziehen würde ich auch versuchen einen fairen Betrag auszuhandeln ohne das sich jemand als Wallach fühlen muss.
Schließlich würde ich eine Kostenbeteiligung auch erwarten denn er oder sie genießen ja auch die Lebensqualität in einem Haus. Sofern es auch als solche angesehen wird.
Aber ganz am Rande steht bei mir gerade ein Mann auf der Matte der am Liebsten die Hälfte kaufen würde. Was ich nun überhaupt nicht will und sich auch sonst in allen ziemlich Verantwortlich fühlt......Soviel zum Thema Frauen suchen nur einen der das Haus abbezahlt.
Mumpitz
 
  • #49
@#47: Wenn Dein Ex zu 50% im Grundbuch steht, dann gehört ihm auch die Hälfte. Wie habt Ihr das denn vertraglich geregelt? Für Immobilienansprüche gilt Notarpflicht, private Einigungen sind nichtig. Wieso zahlst Du alleine ab? Ist das alles durchdacht? Interessiert mich wirklich, wie man so etwas rechtlich einwandfrei lösen kann. Bitte erläutern!

Natürlich könntest Du einen Mann, der bei Dir einzieht, ein Wohngeld abnehmen, das einer halben Vergleichsmiete entspräche. Das ist ganz normal. Lass Dich nicht verunsichern von manch Ahnungslosen hier.

Die Hälfte abkaufen lassen von einem Mann, den Du erst neu kennengelernt hast, ist wohl absurd. Da fragt man sich schon, was derjenige bezweckt. Kann nichts gutes sein, würde ich mal sagen. Mal ganz abgesehen, dass Du nichts verkaufen kannst, was Dir gemeinschaftlich gehört.
 
G

Gast

Gast
  • #50
Madmax
@47
frederika, ganz so einfach ist das nicht.
der mann steht im grundbuch, aber die frau bewohnt das haus allein. dann darf sie auch allein zahlen.
ausschlaggebend ist der kaufvertrag.

der mann könnte verlangen, sich auszahlen zu lassen. sie wäre dann sicher gezwungen, das haus zu verkaufen.
oder er könnte verlangen, dass haus zu verkaufen.

bei der bank haften beide zu 100%.
wer wie zahlt ist wieder abhängig vom kaufvertrag.
sollte ein zahler ausfallen, hält sich die bank an den anderen.

es sind quasi 2 verträge.
die eine ist die verpflichtung gegenüber der bank, die andere(private), wird über den kaufvertrag geregelt.

normalerweise ist es so, dass derjenige, der auszieht, keine nebenkosten des hauses zahlen muss und da er das haus auch nicht mehr nutzt, auch keine abträge zu leisten hat.
wenn der verbleibende part nicht in der lage ist, die kosten zu tragen, kommt es zur versteigerung.
sollten das beide nicht wollen, wäre ein verkauf angesagt und der mann würde sich dann vielleicht wieder freiwillig am abtrag beteiligen...ansonsten drohen ja auch ihm verluste.
 
G

Gast

Gast
  • #51
@ siri: Bin genau Deiner Meinung! Entweder der Mann sieht mich als "Bereicherung" in seinem Haus an oder er lässt es.
Meinen Beitrag zum gemeinsamen Haushalt kann ich sehr wohl auch anders leisten als in Form von finanzieller Unterstützung. Korinthenkacker haben bei mir keine Chance. Sowas setzt sich ja in sämtlichen Bereichen fort und wenn dann Kinder kommen, was dann.......?? Dann zahlt wohl jeder die Hälfte der Windeln!? Wichtig ist auch bei solchen Dingen, dass man eine Strichliste führt, wer wann die letzte Windel gewechselt hat. Armes Deutschland
 
G

Gast

Gast
  • #52
Wenn es finanziell machbar ist, dann tendiere ich zu der Variante "die beiden suchen sich ein neues Zuhause".

Ich wohne mit meinen Kindern in einem Haus, das ich zusammen mit meinem Ex-Mann gebaut habe. Es gehört mir alleine und ich zahle auch alleine die Darlehen ab. Ich bin u.a. deshalb mit den Kindern in dem Haus geblieben, weil ich - nachdem die Kinder sich von ihrem Vater trennen mussten - ich ihnen die Sicherheit geben wollte, dass sie nicht auch noch ihr zuhause verlieren.

Wenn die Kinder aus dem Haus sind, bin ich offen dafür, mit einem neuen Partner in ein neues, gemeinsames zuhause zu ziehen.

Und noch ein Aspekt hierzu aus meiner Erfahrung: der Mann, mit dem ich zwischenzeitlich eine zweijährige Partnerschaft hatte, wäre vermutlich niemals zu uns in dieses Haus gezogen - weder jetzt noch später. Zum einen deshalb, weil das Haus von der Historie her "anders besetzt war" und - was aus seiner Perspektive noch wichtiger war - er von seiner Ex-Frau zuvor zweimal "rausgeschmissen" wurde und in der Not war, sich eine neue Wohnung suchen zu müssen. Er möchte sich nie wieder in die Gefahr begeben, dass ihm das nochmal passiert.

MKx3
 
G

Gast

Gast
  • #53
Jaja, diese Rosinenpickerei der Frauen ist nix neues, das Leben ist immer ne Einbahnstraße -sie nimmt - er gibt - nicht nur materielll als auch sonst.
Genau das ist der Grund, warum einge meiner männlichen Bekannten auf Frau kein Bock mehr haben.

Wenn man gemeinsam in eine neue Wohnung zieht, teilt man die Miete ja auch, dass dies nicht mehr gelten soll, wenn Frau zu ihm zieht erschließt sich mir nicht.
 
G

Gast

Gast
  • #54
siri

ich denke nicht, daß es dafür eine allgemein gültige Regel gibt.

Wenn junge Leute zusammen ziehen, ist klar, daß alles halbe-halbe geht.

Aber ich kenne in meinem Bekanntenkreis nur Fälle, in denen die Frau ihre funktionierende Existenz aufgibt um in einer fremden Stadt eine neue aufzubauen. Mit 45/50+ geht das nicht mehr wirklich. Für die Frau würde sich bei einer halbe-halbe Regelung ihre persönliche Situation verschlechter. Das kann werde in ihrem, noch in seinem Sinne sein.

Beispiel: Frau (55) lebt in Hamburg, hat eine schöne Wohnung und einen super Job und lernt einen Mann aus München kennen, der dort eine Firma hat, d.h., er kann auf keinen Fall nach Hamburg ziehen. Sie gibt ihren sehr gut bezahlten Job in Hamburg auf und zieht zu ihm nach München. Sie findet in München natürlich nie mehr so eine Stelle, wie die, die sie in Hamburg hatte.
Klar, sie arbeitet wieder, aber weder die Bezahlung, noch ihre Position ist so gut, wie in Hamburg (daß Stellensuche ab einem gewissen Alter nicht mehr so leicht ist, wissen wir alle, oder?).

Wenn es unter solchen Umständen eine 50:50 Regelung geben würde, muß sie sich nicht nur ein ganz neues Umfeld aufbauen, auch ihre finanzielle Situation verschlechtert sich enorm. Umstände, unter denen die Liebe schnell flöten gehen kann.....

Es kommt einfach immer auf den individuellen Fall an. Mit "Rosinen picken" hat das nichts zu tun!
 
G

Gast

Gast
  • #55
Ich wäre bereit, zu meinem Partner zu ziehen, wenn dies aus praktischen Gründen die bessere Lösung ist, obwohl ich gerne in der Stadt, in der ich derzeit lebe, weiterhin bleiben würde. Es kommt m.E. immer auf die Situation an. Da ich selbst einen Kinderwunsch habe, könnte ich zunächst einmal ja meinen Job für eine bestimmte Zeit nicht ausüben, so dass es wahrscheinlich besser wäre, zum Partner zu ziehen. Letztendlich ist es in jedem Fall wichtig, dass man nicht über den Kopf des anderen hinweg entscheidet, sondern gemeinsam die bessere Alternative wählt.
 
G

Gast

Gast
  • #56
@53: Dann würde ich als Frau nicht umziehen, wenn ich mich soooo viel schlechter stelle. Der Mann muss ja schon etwas Besonderes bieten können, wenn sie den weiten Weg auf sich nimmt, alle Brücken abbricht und nach München geht. Aber Siri, du hast eine ganz andere Lebensituation als die Meisten hier. Du darfst nicht von dir auf andere schließen. Der Normalfall sieht anders aus, stimme deshalb #52 zu, wenn gleich ich diese Frauen für Ihr "Nur-Nehmen" verachte, weil sie die Gattung Frau ziemlich beschmutzen und bei den Männern ein schlechtes Bild hinterlassen, dass andere, ehrliche Frauen so schnell nicht mehr verändern können.

w/40
 
Top