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  • #1

zuerst Einverständniss und jetzt Verleugnung

ein Mann will nicht auf einmal der zuerst besprochene einvernämliche Scheidung zustimmen.Er will versuchen die Beziehung zu retten wegen die Kinder.Er möchte nicht ausziehen,weil es für die Kinder das beste ist, wenn wir zusammen wohnen.Ich bin da andere Meinung.Ich will kein Rosenkrieg,aber das er auf der Bremse steht macht mich sehr wütend.Wie kann ich Ihn im Guten erklären,dass er zusammen packen soll und ausziehen soll? Danke
 
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  • #2
Warum soll er zusammen packen? Warum soll er ausziehen? Ist es euer Haus? Zieh du aus, wenn du die Trennung willst. Und überdenke auch die Konsequenzen! Anscheinend will er die Trennung nicht! Wenn die Trennung von dir ausgeht, ist das sein gutes Recht. Und warum sollte er dann ausziehen? Überdenke bitte deine Forderung. Es ist auch sein Haus bzw. seine Wohnung, sein Lebensmittelpunkt mit den Kindern!!!
 
  • #3
warum soll er ausziehen und nicht du?
 
  • #4
Es ist doch letztlich immer positiv, wenn ein Partner versuchen möchte, eine Beziehung zu retten. Warum stimmst Du nicht, schon der Kinder zuliebe, diesem Rettungsversuch zu?

Welche Lösung, glaubst Du, wäre in Eurer individuellen Situation (die wir hier ja nicht kennen) das beste für Eure Kinder? Bist Du Dir sicher, dass Du die Kinder ausreichend bedacht hast und nicht nur Deine eigene Position siehst?

Weswegen wollt Ihr Euch überhaupt trennen? Spielen die Gründe nicht eine entscheidende Rolle, wenn es um Einvernehmlichkeit und Kooperation geht? In manchen Fällen kann man z.B. kaum Einvernehmlichkeit erwarten... ich bin gespannt!

Weshalb gehst Du davon aus, dass er auszieht? Ist es unmöglich für Dich, dass Du einfach ausziehst und dadurch Fakten schaffst?
 
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  • #5
Es ist so wie in den anderen fällen.Wir haben uns ausannander gelebt,die Liebe war nie da und das Gleichgewicht zwischen geben und nehmen ist auch nicht da.Nach 17 Jahren Ehe ist mir klar geworden,dass ich es nicht weiter machen kann.Er fährt nur auf meinem Rücken herum.Entschuldigung für diesen ausdruck.Er lebt nach den staren Rollen aufteilung.Er freut sich nicht über meine Erfolge,unterstüzt mich nicht bei den täglichen Aufgaben und macht ein riesen Bogen um mich wenn ich mal krank,gebrechlich und traurig bin.Nach meinen drei Fehlgeburten hat mich ganz aleine gelassen im schwarzen Tunnel.Ich mußte mich immer wieder aufraufen und neu motivieren den nächsten Schritt zu machen.Wir haben offt über Trennung geredet und er glaubte, ich mache nur Spaß.Er versuchte sich mehr einzubringen, aber dann einige Monate fellte er in den gleichen rhytmus ein.ich will nicht mehr meine Energie einsetzen .Die wohnung ist gemietet und groß.Er alaine braucht nicht so eine große Wohnung und ich finde nichts ändliches in dieser größe um den gleichen preis.So ist es besser wenn er auszieht,denke ich.die Kinder sind noch so klein und ich kann nicht großen Umzug aus der gewöhnte Umgebung machen,die Kinder wollen die Nähe zum Papa haben.Ich werde gerne ausziehen,aber meine kinder wollen nicht hier weg.Sie haben schulen, Kindergarten und ich meine arbeit in diesem Stadtteil.Ich möchte nicht denen organisiertes Leben ändern.Eine Person kann sich leichter umstellen als vier Personen,denke ich.
Danke
 
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  • #6
hallo also meine frau ist in januar ausgezogen mit meinen tochter ( 5 jahre ) und die zwei söhne sind bei mir geblieben im haus !! für den verlassenen ist es immer sehr schwer !!!!! wir sind ( noch 24 jahre verh. ) für mich ist das seit den 3 monaten die hölle !! ich kämpfe heute noch um meine tochter !! Sie sagt die jungs sind groß ! ( 16 und 19 Jahre ) sie lebt auf wolke sieben und die kleine wird nur nach opa gebracht , (tochter ) will nur sagen man sollte schon auf die kinder Rücksicht nehmen .
wenn du ausziehen willst ( welcher Grund auch immer !! es geht nicht nur nach dir , alles was kaput geht dazu gehören immer alle zwei !! versuch euer Problem mir deinem mann noch mal Sachliech zu bereden ! ( die kinder müssen NICHT immer die leittragenden sein ) auch du must Kompromisse eingehen .
 
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  • #7
Genau, er soll ausziehen. Hier antworten gerne Leute, die noch nie in auch nur einer annähernden Situation waren. Sie möchten einfach, dass Ehen halten, daran glauben sie.
Doch Dein Mann scheint Dir kein guter Ehemann gewesen zu sein, jetzt spielt er sein Ass, die Kinder, aus. Das tun übrigens Frauen wie Männer. Leider hast Du anscheinend noch einen weiten Weg vor Dir.
Als schuldig gelten in unserer seit neuem hochmoralischen Gesellschaft immer die, die raus aus einer Ehe wollen. Wenn der andere nämlich nicht will, dann ist er automatisch der Gute. Dass er vielleicht der charakterlose Depp ist, der einfach gern den anderen quält, kommt niemandem in den Sinn.
Geh weiter Deinen Weg, kümmere Dich weiter um die Kinder und bleib, wo Du bist. Dir und den Kindern steht das zu. Wenn ein Ehepartner sich nicht um den anderen bemüht, dann muss er auch damit rechnen, eines Tages allein dazustehen.
Viel Glück!
 
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  • #8
@6 - hier #1: Nein, hier antworten nicht nur Leute, die noch nicht in einer solchen Situation waren. Nur, diese Forderung, ER SOLL AUSZIEHEN - finde ich übertrieben und unverschämt, wenn Frau einen Schlußstrich haben möchte. Sicherlich soll ER - wie schreibst du - der charakterlose Depp - auch noch schön brav Kindesunterhalt, Trennungsgeld und Unterhalt für die arme Ehefrau zahlen! Na klar, dafür ist er gut genug - alles andere darf er nicht!

Überleg das mal und setze dich einfach mal auf den anderen Stuhl zum Denken - wenn ich als Frau die Trennung will - dann auch mit allen Konsequenzen, selbst wenn es weh tut!
 
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  • #9
@#7 Na aber so wie es aussieht scheint der Ehemann auch nicht ganz so unschuldig an der ganzen Situation zu sein!!!
 
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  • #10
Es ist nie nur einer schuldig - da stimme ich dir zu. Und diese Frage können wir nicht im Detail beantworten. Aber wie kann die Fragestellerin erwarten, wenn sie etwas ändern möchte, dass er dies für sie tut?!? Das ist mein Ansatz!

Wäre wie: Ich brauche Geld - verdiene du es für mich! Wenn ICH eine Entscheidung treffe, dann ziehe ICH auch die Konsequenzen! Nicht der andere muss es für mich tun, damit es mir besser geht!

Doch diese Denke ist leider in vielen weiblichen Mütterköpfen drin! Mit dir passt es mir nicht mehr - aber dein Geld und die Freizeit, wenn du am WE die Kids hast, nehme ich sehr gerne noch, bevor ich selbst die Initiative ergreifen muss. Ha, Frauen wacht mal auf - ihr wollt emanzipiert sein, aber eigene Entscheidungen, die weh tun, nicht durchziehen. Das geht nunmal nicht. Es schreibt hier - damit keine Mißverständnisse aufkommen - eine alleinerziehende Mutter, die ihrem Ex auch noch die Freiheit zum Leben lässt
 
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  • #11
@9 bin #8(w) versteh was du meinst!! Bei dir scheint das ja wirklich super zu funktionieren!! Aber leider sind nicht alle Frauen so stark wie du (viele sind bestimmt auch so faul oder wollen die Männer nur abzocken[finde das auch zum kotzen, weil das mal wieder ein schlechtes Bild auf uns Frauen im allgemeinen wirft!!!!]) Wenn du(@Fragenstellerin) nicht als schwaches dummes weibchen da stehen willst, schwing deinen Hintern hoch und fang neu an!!!!!
 
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  • #12
jammern, weinen bringen nichts, es sieht aus als wäre es vorbei, denkt an Kinder und trennt euch ohne ein zoff . es gibt immer ein weg.
 
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  • #13
zu #7: Aber davon ist doch hier nicht die Rede. Ich sehe, Du hast da was noch nicht verdaut. Tut mir leid für Dich. Doch die Männer sind nicht immer die Armen. Wenn sich ein Mann bei einer Scheidung ausnehmen lässt, dann ist er selber schuld. Ich habe dies nicht getan und kann mir trotzdem immer viel anhören. Scheidungen sind nie schön. Keiner ist "arm" oder "gut". Zum Scheitern einer Beziehung gehören immer zwei!
Woher nimmst Du an, dass die Fragende ihren zukünftigen Exmann ausnehmen will. Und mit charakterloser Depp meine ich sämtliche Personen, die ein Fortführen einer Ehe erzwingen wollen, Männer wie Frauen!

Also, ich sitze hier auf meinem Stuhl ganz gut und kann nur sagen, dass jede Scheidung eine Sache zwischen zwei Personen ist. Nachher raunzen gilt nicht!
 
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  • #14
@12 - unter #9 habe ich erklärt woher ich diesen Ansatz nehme.
 
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  • #15
Danke für eure Meinungen.ich würde mich sehr gerne ohne Zoff trennen,aber als Sozialfall leben möchte ich nicht.mir ist es sehr wichtig für die Kinder physisch da zu sein und das hindert mich einen Vollzeitjob anzunehmen.ich bin der Meinung, daß ich nicht faul war ,die letzten 11 Jahren wo ich die Kinder zu welt gebracht habe, Tag und Nacht gepflegt habe, gefuttert habe und ohne Pause rund um mich hatte.Mann braucht eine kurze Ablöse,Abschalten und sich selbst etwas gutes tun.es reicht ,sich ständig nur für die andere aufzuopfern und selbst auf alles verzichten.Die Männer nehmen sich immer Zeit für Sport,kurze Reisen,Zeit für Freunde und Sie gönnen es uns Frauen nicht.
Welche Weg gibt es zur Trennung ohne Zoff? Ich wußte auch,wenn ich arbeiten anfange verliere ich wahrscheinlich den Anspruch auf ein Unterhalt.ich habe dann trotzdem diesen Februar nach fünf Jahren Karenz mit der Arbeit begonnen.Am letzten Probemonat Tag wurden zwei Kinder mit Schafblatten krank und ich blieb kurz zu hause.ich bekam eine Warnung und es wurde mir nahe gelegt die Anstellung zu überdenken.Er kam nicht auf die Idee mich zu unterstützen und einmal mit den kranken Kindern zu hause zu bleiben.Er sagte " ich verdiene in der Stunde mehr und deswegen gehe ich arbeiten".Wenn ich Ihm den Rücken freihalte und selbst nie was davon hatte ,Annerkenung , Hochachtung für meine Interessen,Unterstützung um meine Ziele zu erreichen...
Er ist so egoistisch und berechnet.Wenn mir in diesem Forum jemand sagt,daß ich es falsch sehe,dann denke ich darüber nach.Es wäre mein Wunsch,daß wir unsere Eltern Qualitäten weiterhin ausleben können und dabei uns gegenseitig frei geben,ohne Hass und Rache.
 
  • #16
@#14: Wie wäre es denn mit einer Art "Trennungsjahr" in der gemeinsamen Wohnung. Könntet Ihr getrennt schlafen? Könntest Du in der Wohnung nicht auch so "Dein Ding durchziehen" und nur noch bedingt für ihn sorgen? Vielleicht merkt er dann eher, was ihm fehlen wird und Du vielleicht auch?

Ich kann zwar verstehen, dass Deine Situation sehr unangenehm ist, aber ich denke, dass es der Kinder wegen wert wäre, den Versuch zu unternehmen, die Ehe zu retten. Du würdest mit einer Trennung Deine Situation verbessern, aber die Situation Deiner Kinder verschlechtern.

Auch alleine hast Du nicht weniger Arbeit. Auch alleine hilft Dir niemand. Auch alleine reicht das Geld nicht weiter. Auch alleine hast Du keinen besseren Sex oder mehr Freizeitvergnügen, oder?
 
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  • #17
zu #13: Wie gesagt, diese Ehe scheint gescheitert zu sein, das sieht oder sah er ja auch so. Und nun muss die Frau mit den Kindern ausziehen, Schule, Kindergarten und weiß Gott was wechseln, nur weil der gnä`Herr sich`s anders überlegt hat? Also das ist doch nicht Dein Ernst. Er kann doch viel günstiger umkommen. Das kannst Du doch nicht im Ernst meinen!
Ich könnte nie so harte Worte wählen, wenn ich nicht dabei wäre. Immer diese Verbrüderung unter manchen Männern, echt traurig.
 
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  • #18
Frederika, das ist absolut weltfremd. Die Kinder haben es so besser??!! Im Gegenteil, hier gehört sogar anscheinend schleunigst eine räumliche Trennung her, damit Ruhe einkehren kann. Dieser Zug ist abgefahren, nun heißt es Schadensbegrenzung zu betreiben.
Es ist nahezu unmöglich, neben einer Person, die Du nicht mehr liebst, die Du nicht mehr ertragen kannst, von der Du eben getrennt sein möchtest, zu leben. Das kannst Du auch einem Kind nicht antun.
Wenn er sie ach so liebt und schätzt, kann er dies ja später noch beweisen. Doch nun hilft nur Distanz. Über rechtliche oder finanzielle Dinge wage ich nicht zu sprechen. Das wäre mir zu persönlich.
Solche Fälle sind halt für uns Dritte schwer zu beurteilen. Doch generell können Leute mitreden, die ähnliches durchgemacht haben. Keine Träumer, die von der heilen Welt träumen. Aber auch deren Meinung ist wertvoll. Jeder Blickwinkel ist wichtig und interessant. Ich staune jedenfalls sehr....
 
  • #19
@#17: Was ist daran weltfremd? Der Mann will der Kinder zuliebe die Beziehung retten. Es ist anzunehmen, dass der Mann die Kinder und die Kinder ihren Vater lieben und bei sich wünschen. Wenn sich die Eltern zusammenreißen und sich Mühe geben, haben die Kinder wenigstens beide Eltern im Haus und müssen sich nicht zwischen ihnen aufreiben. Ist es wirklich Schadensbegrenzung, den Vater nur noch zu Besuchstagen zu sehen und ein Scheidungskind zu sein? Die Liebe nur noch in Form von Ausflügen und Geschenken zu spüren? Sich nicht mehr jeden Tag zu sehen? Ich denke nicht. Wahre Schadensbegrenzung wäre, die Eltern reißen sich zusammen und geben sich noch einmal alle Mühe. Ihrer Kinder zuliebe, immerhin eine wirklich starke Verbindung zwischen ihnen.

Wo Du jedoch recht hast, ist, dass wir als Außenstehende solche Fälle natürlich nie wirklich beurteilen können.

Mich erstaunt schon das Wort "verleugnen". Besser wäre "jetzt hat er es sich der Kinder wegen anders überlegt".
 
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  • #20
Sie wird schon wissen, warum sie verleugnen geschrieben hat. Aber kannst Du den verzweifelten Zeilen dieser Frau wirklich nicht entnehmen, dass die Ehe gescheitert ist. Also für mich ist das sehr eindeutig. Er scheint auch nicht mehr sehr viel zu empfinden. Und nun lässt er den tollen Papa raushängen, der ohne Kinder nicht leben kann. Aber ziehen lassen würde er sie. Alles klar? ;)
 
  • #21
@#19: Nein, das kann ich wirklich nicht entnehmen: "Er will versuchen die Beziehung zu retten wegen die Kinder.Er möchte nicht ausziehen,weil es für die Kinder das beste ist, wenn wir zusammen wohnen." Da steht nun wirklich nichts davon, dass sie ausziehen soll. Er möchte die Beziehung retten. Das ist doch genau das, was jede Familienberatung anraten würde: Versucht es der Kinder zuliebe doch noch mal.

Läßt er den Supervater raushängen? Vielleicht ja! Aber davon steht hier nun wirklich nichts. Ich kann mich auch nur an den Text halten, der gegeben ist. Alles andere wäre völlige Spekulation. Selbst die Gegenseite schreibt: "wegen der Kinder" und nicht etwa "angeblich wegen" oder "er tut so als ob..."
 
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  • #22
@16 - hier ist 13, 9, 7 und 1: Ich bin eine Frau - kein Mann. Also keine Verbrüderung unter Männern.

@15 + 17: - wenn beide Partner es wollen, ist es möglich, getrennt in einer Wohnung zu wohnen, der Kinder und des Geldes wegen. Ja! Kann ich bestätigen, haben wir praktiziert und es funktioniert. Jedoch auch hier wieder bitte Tolerenz und Respekt vor dem anderen sowie Freiräume für beide gewähren.
 
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  • #23
Frederika und Nr. 21: Schön, dass Trennung in einer Wohnung geklappt hat. Hier ist es aber nicht erwünscht, denn das sollten ja beide wollen.
Und die Fragende hat sehrwohl detailliert ihre Situation geschildert. Seit Jahren funktioniert es nicht mehr, seit Jahren sprechen sie über Trennung, beide waren sich bereits über eine einvernehmliche Scheidung einig. Nun macht er einen Rückzieher. Er scheint untertags nicht da zu sein (logisch, Arbeit), er kann Freunde treffen, wann und wo er will.. es ist nicht schön, doch leider wahr. Solche Szenarien häufen sich nun mal. Und wenn dann eine Frau sagt, mir reichts, dann ist sie die Böse, die die Familie zerstören will.
Warum geht hier auch nur eine einzige Person davon aus, dass diese Frau ihren Kindern schaden will und den wunderbaren Ehemann und Vater raus haben will. Warum?
Ich gehe zum Beispiel immer davon aus, und hatte in den Fällen, die ich ja persönlich begleiten durfte, immer recht, dass eine Trennung der letzte Akt ist, da nichts mehr geht. In diesem Fall scheint klar zu sein, dass er so weiterleben könnte. In der Früh wirft er die Tür hinter sich zu und stürzt sich in seine Arbeit. Das bisschen Frust am Abend hält er schon aus. Es ist ein Faktum, dass Männer sich bestens in die Arbeit stürzen können, um ihr privates Unglück zu "vergessen". Und es ist Faktum, dass Frauen dies nicht können. Oder weniger. Daher fast alle Scheidungsklagen von Frauen.
Hier wurde anscheinend schon lange viel ertragen wegen der Kinder. Aber diese Frau hat auch ein Recht auf ein glückliches Leben. Seht mal über das Geld, die Sexualität, den Status hinweg. Sie will ihren Frieden haben. Es ist furchtbar, neben einem Mann zu leben, für den Du nichts wert bist. DAS hat sie geschrieben.
Er soll in die Scheidung einwilligen und gehen.
 
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  • #24
Kristina
Ist das nicht ein Hauch dramatisch und übertrieben? Immerhin ist sie mit diesem Mann seit 17 Jahren zusammen und hat drei Kinder. So ein unerträgliches Monster kann er dann doch auch nicht sein, ansonsten hätte sie ja wohl nicht drei Kinder von ihm. Oder????? Und was die Scheidungsklagen von Frauen anbetrifft, so sind die Gründe auch nicht immer so ganz nachvollziehbar. ich habe Freundinnen, die haben alles hingeschmissen, weil sie ihr Familienleben plötzlich langweilig fanden. Oder weil sie während eines Griechenlandurlaubs nen Macho-Kellner gevögelt haben. Anschließend taten sie, als die Kohle des Ex-Gatten nicht so ganz ausreichte, so, als würde die ganze Welt auf ihnen herumhacken. Es gibt ganz sicherlich Gründe, einen Partner
zu verlassen. Aber dann bitte auch baldmöglichst und konsequent und zwar, bevor man drei Kinder während einer unglücklichen Ehe in die Welt setzt.
 
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  • #25
Ja, deine Worte fassen es gut zusammen.Außerdem wir schlafen schon immer in getrennten Zimmern, weil mein Mann in der Nacht schnarcht.Wir haben auch über offene Beziehung in der gleiche Wohnung gesprochen, aber Er ist ein Christ und wird nie akzeptieren, während der aufrechte Ehe, dass ich einen Freund haben könnte.Im Moment ist das nicht der Fall.
Was die Zärtlichkeit angeht,bin froh es offen sagen zu können.Er mag kein Hautkontakt,Nähe,streicheln und sogar keine Massage.Er ist wie ein kalter Fish.Hat aber sehr gute Seiten an sich auch z.B. Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, ist gescheit und Zielstrebig,beruflich erfolgreich.Diese Eigenschaften sind gut und wichtig und sichtbar in eine Beziehung zu zweit.Wenn dann die Kinder kommen und mann erkennt,dass andere Dinge Prioritäten haben, rucken diese Eigenschaften nach hinter bis sie unwichtig werden.
Ich hätte gerne einen Mann der domestiziert ist,leidenschaftlich ist ,unternehmungs lustig und sozial eingebunden ist.das hat meinem Mann gefellt.
Gibt es auch sollche Männer in unserem Alter?Ich muß jetzt selbst lachen,danke für eure komentare.Ich werde mich gerne mit euch allen an einem Ort treffen und alles durchdiskutieren.Ich bin normale Weise sehr lustige,offene und extrovertierte Person.Leider bin ich manchmal etwas lauter beim lachen(mein Mann sagt es ist ein ordinäres Lachen) habe ich vorher noch nie gehört.
wünsche euch schöne Ostern und grüße aus Wien!
 
  • #26
@#24: Wer wünscht sich keinen domestizierten Mann? :))
 
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  • #27
Wien grüßt Wien Nr. 24! Kinder verändern eine Partnerschaft immer. Deine hat sich wie so viele andere zum schlechteren verändert. War bei mir leider (!) auch so. Viel Glück Dir!
 
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  • #28
ad #23: Schade, was Deine Freundinnen zu einer Trennung bewegt hat. Vielleicht waren diese Erlebnisse aber nur Auslöser. Wer weiß das schon....
Hier liegt der Fall aber klar. Rückzieher von einer Abmachung sind immer negativ. Hier waren sich zwei schon einig. Darum geht es ja primär. Nicht darum, ob zwei zusammenbleiben sollen wegen der Kinder. Die Frage wurde ja schon Tage vorher gestellt.

Ich bin selbst Mutter von 2 Kindern, lebe in einer erfüllenden Partnerschaft und bin vom Kindesvater geschieden. Wer ist nun bereit, den ersten Stein gegen mich zu werfen?
 
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  • #29
Kristina
@ 27 Ich werfe nicht den Stein gegen dich und andere, die sich entschließen, ihre Partnerschaft zu beenden. Um Himmels willen! Mein Comment war mehr eine Reaktion auf 22. Diese Theatralik, diese Dramatik, die einige Frauen von sich geben, um Trennung und Abzocke zu legitimieren, nervt mich einfach. Als wären die Frauen die einzigen, die leiden und die gemeinsamen Fehler auszubaden haben, während der egoistische Gatte sich den Luxus leistet, arbeiten zu gehen und nach der Arbeit seine Kumpels trifft, weil ihn zu Hause seine Alte nervt. Ich kenne auch einige Männer, die sich der Familie sprich der Kinder wegen zusammenreißen und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Es gibt, weiß Gott, einen Haufen Frauen, mit denen ich (wäre ich ein Mann) nicht zusammenleben möchte, und deren Ansprüche an das Leben, die Welt und den Ehemann in den Himmel ragen, während die Eigenleistungen erstaunlich mickerig sind. Heutzutage muss keine Frau mehr Opfer sein und 30 Jahre lang die Klappe halten bis der Gatte endlich unterm Rasen ist, und das ist auch richtig so. Wenn ich aber aus Furcht vor meiner Entscheidung und den entsprechenden Konsequenzen lieber verheiratet bleibe, obwohl der Typ ganz offensichtlich ein respektloses A...loch ist (sorry), dann darf ich mich auch nicht beklagen und mich als Opfer eines lieblosen, ausbeuterischen Mannes sehen. Jeder kann heutzutage frei entscheiden, welche Richtung man seinem Leben geben will, das mache ich auch. Wenn allerdings Kinder im Spiel sind, sieht die Sache vermutlich etwas anders aus, weil auch deren Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen. Und Ehemänner,vor allem wenn sie es sind, die die Hauptlast der wirtschaftlichen Konsequenzen bei einer Scheidung tragen müssen, lassen sich nun einmal nicht so einfach entsorgen wie ein lästig gewordenes altes Haustier. Vielleicht sollte frau entsprechende Heime für abgelegte Gatten einrichten, wo sie duldsam abgerichtet und sauber gehalten werden. ;-))

Was die Fragestellerin betrifft: So knallhart, wie es klingen mag, aber wenn du ihn wirklich los werden willst, musst du wohl gehen und damit klar machen, dass es dir ernst ist. Wird dich einen Haufen Geld kosten, aber da dein Mann ja sicherlich neben dem Unterhalt für die Kinder auch Aufstockungsunterhalt für dich zahlen muss, wird er vielleicht vernünftig und räumt die große Hütte freiwillig. Nichts ist dramatischer als ein leeres Schlachtfeld....
Alles Gute für dich, und du findest bestimmt einen netten Mann, der mit dir gemeinsam herzhaft lacht. Irgendwann. Wenn das Herz (und die Wohnung ) frei sind.
 
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  • #30
@Fragestellerin: Warum gehst Du nicht einfach, überlässt ihm die Wohnung und das Sorgerecht der Kinder, gehst arbeiten und zahlst Unterhalt ? Der Vorschlag ist inakzeptabel ? Warum willst DU es dann so? Immer lese ich hier von Frauen, die sich scheiden lassen wollen, oder bereits Geschiedenen sind, in Verbindung mit Kindern aus der gemeinsamen Ehe solche ich ich ich bezogenen Wunschvorstellungen. Die Zeiten, wo die Frau zwangsweise versorgungstechnisch an den Mann gebunden war (unfairerweise muß ich dazu sagen), sind vorbei. Ich traue einem ausgeschlafenen Geist, egal ob Mann oder Frau zu, Kinder vernünftig erziehen zu können.

Mein Vorschlag: Rauft Euch zusammen, findet eine gemeinsame Lösung, mit der BEIDE leben können und fertig. Es geht nicht nur um ihn und auch nicht nur um Dich. Das Du an dieser Stelle natürlich Deine Interessen vertrittst, kann ich nachvollziehen. Das Ganze hat allerdings einen Haken. Mich würde seine Meinung auch interessieren. Die erfahre ich hier aber leider nicht.