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  • #1

Zu schüchtern über sexuelle Phantasien zu sprechen?

Ich traue mich einfach nicht zu sagen, was ich im Bett möchte, was ich besonders mag und was nicht. Ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass Männer darauf stehen, dass die Frau sagt was sie will - aber mir ist das einfach so peinlich. Auch wenn ich einen Partner habe, dem ich wirklich vertraue, kann ich es nicht. Habt ihr einen Tip für mich, wie ich meine Hemmungen überwinden kann? Bin auch sonst eher ein schüchterner Typ.
w29
 
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  • #2
Ich habe/hatte dieses Problem auch. Es hat mir geholfen, wenn mann anfängt über seine Erlebnisse und Wünsche zu reden. Es gibt auch zusätzlich Sicherheit, wenn da etwas außergewöhnliche Dinge dabei sind.
Halte dir dein Ziel vor Augen: Du willst guten Sex mit Befriedigung. Den erreichst du nur durch Kommunikation.
 
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  • #3
Augen zu und durch! Du kannst es nur überwinden, wenn du es machst. Manchmal muss man seine Ängste überwinden, wenn man etwas schönes haben will. Bitte deinen Mann doch einfach. sich mit dem Rücken zu dir zu setzen, damit du ungestört rotwerden kannst. :)
 
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  • #4
Ein entsprechendes Buch lesen und die entsprechenden Seiten/Zeilen mit mit Knicken versehen, für diejenigen, die es immer noch nicht verstehen, mit Post-it. Dann einfach in Reichweite legen.
 
  • #5
Liebe Fragestellerin, verrate uns doch bitte erst einmal, um welche Wünsche es geht. Schließlich hängt es ganz stark davon ab, ob wir hier über absolut verbreitete Wünsche sprechen, die er mit größter Wahrscheinlichkeit liebend gerne erfüllen wird oder ob wir von Dingen sprechen, die gegebenenfalls wirklich peinlich sind und eventuell nicht so gerne mitgemacht werden. Gib doch mal drei konkrete Beispiele für Dinge, die Du gerne ändern oder Eurem Sexualleben hinzufügen würdest.

Schon mal vorab: Die meisten Allerweltswünsche muss man gar nicht zerreden, sondern kann sie viel leichter non-verbal oder minimal-verbal anbahnen. Führe mal seine Hand, bewege Deinen eigenen Körper in entsprechende Positionen, gib deutliches Feedback durch Stöhnen oder Seufzen, wenn Dir etwas gefällt, versteife etwas, wenn es Dir nicht gefällt. Lass ihn spüren, wenn er etwas macht, das Dir gefällt.

Ich finde zwar einerseits, dass man über alles reden können sollte, andererseits aber auch, dass gerade Problematisieren und Reden im Bett absolut kontaproduktiv sein kann. Wenn schon über Sex reden, dann außerhalb des Bettes und selbst das eher informativ oder scherzhaft als problematisierend.
 
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  • #6
Fragestellerin, es gibt so viele Wünsche, über die man gar nicht reden muß, man kann sie einem einigermaßen sensiblen Partner auch ohne Worte verständlich machen. Körperliche Signale z.b zeigen sehr gut, was einem besonders gefällt, dann kann man die Hand des Partners führen. Sollte Dir etwas nicht gefallen, kannst Du dies zeigen, in dem Du nicht aktiv mitmachst, Dich leicht zurückziehst.

Die wenigsten Wünsche sind so ausgefallen, dass sie großer Gespräche bedürfen, im Gegenteil dieser Bereich sind so sensibel, dass er leicht zer-redet werden kann.
 
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  • #7
Liebe FS
Hoffe mein Rat bringt Dich weiter.
Aus eigener Erfahrung habe ich gelernt, solche Themen am Anfang nur auszusprechen, wenn beide angezogen sind. Es ist ja nicht so, dass man Anleitung geben will oder der Wunsch gleich ausgeführt werden muss wie ein Befehl. Am Bessten zu einem Zeitpunkt, wo ihr nicht so schnell ins Bett kommt. So muss er sich auch etwas überlegen.
Sag ihm dass es Dir schwer fällt, im Bett über soetwas zu reden. Du wirst staunen, denn den meissten Männern geht das gleich.
Der zweite Rat den ich Dir geben kann, ist der:
Man muss Wünsche nicht zwingend aussprechen, auch wenn Männer darauf stehen. Versuche ihn dahin zu führen mit Bewegungen und stöhnen, wenn er es richtig macht.
 
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  • #8
Flaschen drehen mit Pflicht oder Wahrheit!
 
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  • #9
Schonmal mit ner Flasche Rotwein versucht?

Wenn ihr euch einen schönen Abend macht und vielleicht nicht mehr ganz nüchtern seid, sollte das wunderbar klappen. Ich war auch mal verklemmt, heute kann ich darüber nur noch lachen!
 
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  • #10
Da fällt mir doch der gute Mao ein: Egal wie weit der Weg ist, man muss den ersten Schritt tun.
 
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