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Gast

  • #1

Zeige mir Dein Auto und ich sage Dir ob es für die ewige Partnerschaft paßt !

Die Frage wirkt vielleicht erst einmal irritierend, ist aber ernst gemeint: Wer hat in seinen ernsthaften Beziehungen eine Korrelation festgestellt bzw. im guten Bekanntenkreis beobachtet ? Entwickelte sich eine gute Partnerschaft mit dem Auserwählten obwohl das Auto einem zuwider war oder sehr gegensätzlich zum eigenen Wagen war (VW-Opel, alt-neu, teuer-billig, protzig-unauffällig, gepflegt-heruntergewirtschaftet) ? Analysen und Meinungen wären interessant. Danke vorab.
 
  • #2
Ich würde dem Auto keinen besonderen Stellenwert beimessen, aber als eines von vielen Indizien taugt es sicher schon.

+ Wer betont dreckiges Innenleben eines Kfz ohne triftigen Grund völlig normal findet, der würde mich schon abstoßen und bei aller Lebenserfahrung sind solche Typen dann auch in anderen Bereichen mangelhaft gepflegt.

+ Wer mit Audi TT oder anderen Schwanzverlängerungen protzen muss, der ist auch sonst fast immer ein Prahler und Blender und hat hinter der Fassade wenig zu bieten. Von dieser Sorte kenne ich mehr als genug und noch habe ich die Ausnahme von der Regel nicht getroffen, auch wenn es sie sicher geben mag.

+ Interessant ist auch das Verhältnis von allgemeinem Lebensstandard und Kfz. wenn jemand gemessen an seinen Verhältnissen übermäßig viel für's Auto ausgibt oder umgekehrt weit unter Status ein klappriges Modell fährt, dann sagt das schon so einiges über den Charakter und andere Vorlieben im Leben aus.

+ Eine Harmonie zwischen dem Auto des Mannes und dem der Frau entdecke ich seltenst. Da herrschen dann doch ganz andere Vorlieben bei den beiden Geschlechtern und individuell sowieso.

Ich denke, aus dem Auto kann man etwa so viel ableiten wie aus Kleidung (überteuerte Markenkleidung vs. Kik-Mode, bieder vs. topmodisch, auffällig vs. angepasst). Im Zweifelsfall kann all das täuschen, meistens jedoch sagen gerade diese eher oberflächlichen Eigenschaften doch ganz schön viel aus.
 
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Gast

  • #3
Aber sicher kann sich eine gute Partnerschaft entwickeln.
Wir betrachten unsere Autos als Gebrauchsgegenstände. Sie sind zwar von derselben Marke (VW), aber es besteht ein himmelweiter, regelrecht krasser Unterschied in jeder Hinsicht.
Das stört uns aber nicht im geringsten.
Wäre er aber damals zum ersten Date mit einem Protzauto vorgefahren ....... er hätte den Rückwärtsgang gleich einlegen können :)
E45
 
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Gast

  • #4
<MOD: Ihr Beitrag war weder hilfreich im Sinne der Fragestellung noch respektvoll im Sinne der Richtlinien. Bitte konzentrieren Sie sich darauf, IHRE MEINUNG ZUM THEMA zu schreiben, und nicht andere Meinungen und Personen zu diffamieren. Vielen Dank für Ihr Verständnis.>
 
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Gast

  • #5
MadMax

zu frederika:

dreckige autos: sehr viele frauen fahren autos, die drinnen müllig aussehe. irgendwo las ich mal, das frauen das auto als "äußeres revier" sehen. bei männern gehört es zum "inneren "revier".
aüßere reviere werden von frauen eher vernachlässigt.

auffällig finde ich allmählich deine abneigung für den audi tt...kommt mir so vor, als hättest du mal ein unangenehmes erlebnis mit einem tt-fahrer gehabt...;-)

ansonsten kann ich keine zusammenhänge zwischen der autowahl und der partnerschaft entdecken.
 
  • #6
@#4: Hm, ich kenne eigentlich keine Freundin mit dreckigem Auto. Männer allerdings auch kaum.

Was den Audi TT angeht: Ist halt die typische Schwanzverlängerung. Dieses Beispiel kommt mir immer sofort hoch, wenn ich an typische Blenderautos denke so a la große Klappe und nichts dahinter. Ja, Du hast recht, ich habe einige solche Typen kennengelenrt und alle passten in das Schema.

Typisch sind z.B. auch diese SUV-fahrenden Frauen -- in meiner bisherigen Erfahrung allesamt Zicken, die am besten ohne Mann auskommen und das auch demonstrieren müssen. Ich habe noch keine einzige angenehme SUV-Fahrerin getroffen. Bei Männer sieht das anders aus, die fahren aus anderen Gründen SUV.
 
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  • #7
@4 Auch in meinem Umfeld gilt ein Audi TT als "gewollt und nicht gekonnt" - insofern ist Bezug zu "Potenzgehabe" nachvollziehbar.Ein negatives Image lastet erstaunlicherweise vielen Fahrzeugtypen an z.B. amerikanischen Sportwagen (Corvette, Viper), asiatischen Geländewagen, französischen Mittelklassewagen usw.
Zusammenhang zwischen Charakter und Fahrzeugtyp scheint glaubhaft, angeblich besteht sogar ein Zusammenhang zwischen Gesichtsform der Partner ob sie sich unter Stress gefunden haben oder in ausgeglichener Lebensphase (Tests an Männer: Stress = Suche nach anderem Genpool /// Ausgeglichenheit = Suche nach Ähnlichkeit) !
 
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Gast

  • #8
@#5
bin #2 - Ich bin zwar nicht eine Deiner Freundinnen, aber ein o.g. krasser Unterschied ist z.B., dass mein Auto recht dreckig (außen schlimmer als innen) ist, da hat #4 wohl recht, obwohl ich den Begriff "äußeres Revier" noch nicht kannte.
Wie gesagt, es ist ein Gebrauchsgegenstand und für mich bzw. uns nicht wichtig.
Bis zur 11. Wäsche, die ist nämlich gratis (ein Service unserer Tanke) werde ich mit diesem Auto wohl nicht mehr kommen. :)
 
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  • #9
MadMax

ich dachte immr, suv fahrende frauen, fahren das auto ihres mannes zum shoppen...mit seiner kreditkarte:))

warum ist ein tt ein blenderauto? was gibt das auto vor zu sein, was es nicht ist?
oder meinst du damit, das dieses auto von blendern gefahren wird?
ich kenne so viele frauen, die einen tt fahren...keine von ihnen ist eine blenderin.
einen typen kenne ich der den fährt der ist wirklich ein ar...aber kein blender, nur ein ar...
eigentlich ist für mich dieser wagen eher ein frauenauto, gerade das alte modell wird viel von frauen gefahren.

frage: was ist ein blender?
einer der vorgibt, etwas zu sein, was er nicht ist?
nur warum sollte der gerade einen tt fahren...ist doch bloß ein kleiner audi...
warum ist der wagen eine schwanzverlängerung??...blöder begriff...

und zum blenden, da gibt es sicher geeignetere autos.

im übrigen, diese kleinen roadster machen richtig laune!
setze dich mal rein und fahre so einen, muss ja kein tt sein, danach lässt du deinen golf, oder 3-er-bmw gleich stehen! :)
 
  • #10
@#8: Also Madmax, ein Blender ist ein Kerl, der wesentlich besser auftritt, als er ist, und das ganz bewusst. Er "blendet" eben Frauen mit den richtigen Sprüchen, dem richtigem Outfit, ein paar Komplimente hier, ein wenig Schleimerei dort, tolles Auto, Uhr, Kleidung und Null dahinter.

Der Audi TT erfüllt genau all das: Dicke Auspuffrohre als Schwanzersatz, sieht nach Sportwagen aus, aber ist dann doch irgendwie "gewollt und nicht gekonnt", danke #6. Ich kenne einfach zuviele Möchtegerne, die solche Autos fahren, als dass ich darauf noch reinfalle. Wer einen TT kauft, meint, so ein Wagen mache ihn männlich. Was für ein Dummzeug.

Frauen, die TT fahren, habe ich noch nie gesehen. Finde ich auch abartig. ;-) Kann ich mir gar nicht vorstellen, was eine Frau dazu treiben sollte.

Ach ja, zu Deinem letzten Satz: Glaube ich glatt -- schon das schreckt ab. Wer nur des Fahrens willen färt und nicht, um ein Ziel zu erreichen, der ist mir gleich suspekt. Ist keine zeitgemäße Einstellung mehr.
 
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Gast

  • #11
@8 Warum ein Audi TT ein "Blender-Auto" ist kann ich auch nicht begründen. Jedoch war es erstaunlich, dass kurz nach dem Erscheinen dem Fahrzeug ein extrem schlechtes Image anhing, deutlich schlechter als z.B. dem Opel Calibra (aber nicht so extrem wie Opel Manta).
Gründe könnten sein dass zum einen junge Männer dieses Auto fuhren die irgendwie "komisch" und "weniger intelligent" waren (1 Exemplar war in meinem Büro anwesend - mußte Firma verlassen da nur "große Klappe" und "stinkfaul").
Natürlich dürfte auch der Neidfaktor damals eine Rolle gespielt haben - es wurde immer wieder auffällig betont es handelt sich um einen "verhunzten Panzerspähwagen" wegen der kleinen Seitenscheiben und dem schlechten Fahrverhalten (Unfallserien auf Autobahnen bei Nässe Thema über Monate in Tagespressse bis Audi mit Zusatzgewichten auf Hinterachse nachgebessert hatte).
Vielleicht wurde der Audi TT als billiger "Porscheersatz von Großmäulern" angesehen die sich einen echten 911 er nicht leisten konnten (mein Gefühl).
 
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Gast

  • #12
Ein Auto ist für mich ein Gebrauchsgegenstand, sowie ein Staubsauger, eine Kaffeemaschne oder ein Bügeleisen ... mehr nicht !!!!!
 
  • #13
@#10: Danke für die Schützenhilfe -- Deine Erklärung mit dem 911er ist perfekt. Da kannte ich mich nur zuwenig aus, aber das ist es: Der Audi TT versucht, echten, teureren Sportwagen zu ähneln: Die Käufer hätten gerne einen Porsche, aber da es dafür nicht reicht, muss eben so ein billiger Nachbau her. Sieht bullig und maskulin aus, ganz nach Sportwagen, dicke Auspuffrohre, alles Männerträume -- nur ist eben kein richtiger Porsche.

Der Audi TT ist die nachgemachte Rolex der Autos sozusagen.

Ich finde es nur ärmlich, so ein Ding zu fahren -- und das sagt verdammt viel über die geistige Haltung der Käufer aus. Möchtegerntypen. Blender. Männlichkeitswahn. Statt selbst Eier in der Hose zu haben, kaufen sie sich diese Schwanzverlängerung. Und ziehen damit maximal den Typus Friseuse oder Kosmetikerin an.
 
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Gast

  • #14
@12 Dem möchte ich im Sinne der Frage höflich widersprechen. In unserer Gesellschaft ist das Auto kein reiner Gebrauchsgegenstand. Wenn jemand dieses "Aushängeschild der Persönlichkeit" als reinen Gebrauchsgegenstand deklariert (und z.B. keine zeitgemäße Technik oder einheimische Premiummarke fährt) dann setzt er auch bewußt ein Signal (grenzt sich von dem "Schaulaufen" aus, zeigt das gewisse kulturelle Spielregeln mißachtet werden).
Den gleichen Effekt hat es (zur Zeit noch denke ich) wenn jemand bewußt auf ein Auto verzichtet und nur Bahn fährt.
 
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Gast

  • #15
@11 - na, ist doch bestens....TT attrahiert Kosmetikerin und Friseurin (ich glaube "Friseuse" ist heute nicht mehr die politisch korrekte Aussage für diesen Berufsstand). Dann "spart" man sich kurzfristig die Kosmetikerinnenbesuche und kann sich auch gleich die Haare schneiden lassen - dann schleift man die Friseurin oder Kosmetikerin noch ein paar Mal durch's Laken und läßt einige weitere Vertreterinnen des Beruffstandes auflaufen. Perfekt, ich brauch nen TT - dann habe ich immer nett frisierte Haare, kann mir die Kosmetierin "sparen" und habe immer einen abwechslungsreichen Spass. M/39
 
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  • #16
@5 Meine Mutti ist passionierte SUV-Fahrerin und wenn ich es mir leisten könnte, würde ich auch so einen fahren. Meine beste Freundin fährt eine weissen prolo-tt schlechthin. Irgendwie passt das nicht so in Deine gängingen Vorurteile.

<MOD: Persönliche Angriffe entfernt. Das kann man auch neutraler formulieren!>

w/31
 
  • #17
@#14 Friseuse mag politisch nicht mehr korrekt sein, aber beschreibt den Typus weitaus besser als der Terminus Friseurin. Mal abgesehen daovn, dass ich politische Korrektheit zutiefst verachte.

Sicher kaufen sich genau deswegen viele einen Audi TT -- um Mädchen anzulocken, die eben auf solche Möchtergern-Statussymbole stehen. Selbst wenn es dann andere Berufsgruppen sind als die von mir klischeehaft genannten... ;-)
 
  • #18
@#16: Nun, der Übergang zwischen Erfahrung von Vorurteil ist fließend. In diesem Falle habe ich durchaus viele Einzelfälle "Audi TT" erlebt -- was natürlich nicht bedeutet, dass es nicht Ausnahmen geben kann, ich habe nur noch keine getroffen. Von Frauen und TT war im übrigen hier gar nicht die Rede, sondern davon, wie es bei Männern wirkt. Lies bitte genauer!

Was Deine Mutter für ein Typ ist, hast Du nicht gesagt. Bisher waren ALLE SUV-Fahrerinnen, die ich kennengelernt habe, unangenehme Menschen mit künstlichen Drang, Unabhängigkeit, "auch ohne Männer"-können, Stärke, Emanzipation auszudrücken. Sorry, so war das. Mag natürlich auch hier jede Menge andere Typen geben, das ist doch klar.
 
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Gast

  • #19
<MOD: Hier darf niemand andere Teilnehmer diffamieren. Erlaubt sind allgemeine Aussagen, die keinen Teilnehmer persönlich betreffen -- auch nicht verklausuliert!>
 
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  • #20
um zum Thema zurück zu kommen
in meinem Bekanntenkreis gibt, nee gab es ein Paar, das ca. 2 Jahre die Konstellation "dicker Mercedes gegen Fiat Punto" hatte
er hat ihr kleines Wägelchen jeden Samstag zur Waschanlage gefahren, den Sauger betätigt und alles getan, damit es neben seiner Karosse einigermaßen bestehen konnte
was sagen die Nachbarn, die Arbeitskollegen (natürlich seine), wir schaffen Dir ein angemesseneres Auto an, das war seine einzige Sorge
die Frau war dermaßen genervt, dass sie irgendwann die Flucht ergriffen hat - samt Auto .....
aber er wurde nicht bedauert, weil alle wußten, wie affig er in dieser Sache war
ob die Beziehung ansonsten ok war weiß ich nicht, aber das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen
m42
 
  • #21
@#19: Naja, als Außenstehende würde ich sagen, dass er einen ganz schönen Tick mit seinem Auto hatte. Das widerum ist genau der Beweis für die These, dass man durchaus ab und zu Charaktereigenschaften aus dem Verhältnis zum Auto ableiten kann.

Egal ob es nun verehrt wird, man sich darüber geradezu definiert, oder auf der anderen Seite vernachlässigt wird, es sagt einfach ETWAS aus, was in jedem Einzelfall was anderes sein kann. Aber nur selten sagt es nichts aus! Das gleiche gilt für Uhren bei Männern oder Schmuck bei Frauen.
 
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  • #22
Ich habe einen Golf III TDI Variant mit Automatik, 110 PS, Baujahr 1998 mit ca. 260.000 Kilometern drauf und suche eine Frau @ EP ...

Ich könnte mir einen Firmenwagen zulassen aber da habe ich keine Lust drauf, solange es der Golf tut.

Ich suche eine Frau bei EP ...

gibt es da eine/r, liebe Fragesteller/in ?
 
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  • #23
@ 21 und ich habe einen Golf 2 mit 5 Gang-Schaltgetriebe, 60 PS, Bj. 1991, Turbodiesel, mittelblau und 570 000 km und suche eine Frau. Gibt es für mich auch eine ?
 
  • #24
@#21: Ich glaube, dass die wenigsten etwas gegen einen Golf haben. Und ein altes Auto solange zu fahren wie möglich, spricht doch eher für Dich, wenn er noch keine Macken hat. Was ich persönlich nicht abkönnte, wäre ein unzuverlässiger Wagen, der imemr dann zickt, wenn man ihn gerade dringend braucht. Dann müsste ein neuer her. Aber solange er in Schuss ist, ist das doch prima.
 
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  • #25
Also ich kenne nur SUV-Fahrerinnen, die so ein Modell fahren, weil er vom Gatten finanziert wird. Und da kann nun wirklich nicht von Unabhängigkeit und "ohne Männer können" sprechen.
SUV-Besitzer sind tatsächlich in meinen Augen spezielle Typen, die bei mir durchfallen würden. Ich lebe in einer Großstadt, und es ist doch wirklich idiotisch, so ein Auto in der Stadt zu fahren., bei der Parkplatznot und bei dem Benzinverbrauch. Die besagten SUV-Fahrerinnen benutzen ihn, um damit die Kinder zum Ballett zu fahren oder einzukaufen.
Aber ich kann ansonsten auch keinen Zusammenhang zwischen Autos und der Entwicklung einer Partnerschaft feststellen. Höchstens, dass vielleicht mögliche Partnerschaften schon im Keim erstickt werden, weil man dann doch Reißaus nehmen würde, wenn der Mann zum Beispiel in einem SUV vorfährt ;-).
 
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  • #26
MadMax

frederika, was soll denn das?
zitat von dir:
"Ach ja, zu Deinem letzten Satz: Glaube ich glatt -- schon das schreckt ab. Wer nur des Fahrens willen färt und nicht, um ein Ziel zu erreichen, der ist mir gleich suspekt. Ist keine zeitgemäße Einstellung mehr. "

wie kommst du denn auf so etwas?
gibt es einen grund, spass dabei zu haben, sein ziel zu erreichen?

[Mod.]
 
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  • #27
Ältere Paare (länger zusammen) mit altem Benz bleiben länger zusammen.

Männer wechseln ihre Autos (-marken) wie die Hemden.
Frauen lieben ihr altes Vehicel, bis das der TÜV sie scheidet. Und so lange sind sie auch dem Partner treu (der`s reparieren muss).

Sportwagen, Roadster, 2-Sitzer halten bis zum Kinderwunsch. 911-er länger.

Kombis kümmern sich um mehr als die Kleinfamilie. Absoluter Renner: Volvo.

Ford passt irgendwie nicht zu VW.
 
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  • #28
Hallo Ihr alle zusammen. Hier meldet sich eine Audi TT Fahrerin. Ja und ich bin ganz stolz auf mein Auto. Wie sagt man so schön: "Man gönnt sich ja sonst nichts!" Ich stand vor der Überlegung, ob ich mir eine Eigentumswohung (Startkapital) kaufe oder .... ja dann kam mir dieser Gedanke mit dem TT. Ich wollte eben nochmals Gas geben :))

Total interessant für mich, wie die Männerweilt reagiert. Werde des öfteren beim Einkaufen vor dem Supermarkt angesprochen. Smalltalk! Vorher bei GOLF oder Audi A2, A3 hatte ich solche Erlebnisse nicht.

Eine rasende Frau 50+
 
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Gast

  • #29
Hallo Fragestellerin,

die Wahl der Automarke lässt auf die Lebenseinstellung und den Lebensstil des Besitzers schließen.

Und Menschen mit ähnlicher Lebenseinstellung und ähnlichem Lebensstil haben sicher bessere Chancen, dass ihre Partnerschaft Bestand hat. Ein überzeugter umweltschützender Bahnfahrer wird sicher auf Dauer nicht glücklich sein mit einer Partnerin, die eine Benzinschleuder fährt.

Insofern kann man deine Frage bejahen (nur das "ewig" ein bisschen einschränken ;-)).

Aus eigener Erfahrung: ich bin selbst seit vielen Jahren 3er BMW Cabriofahrerin und die drei wichtigen Partner in meinem Leben hatten ebenfalls zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens BMWs (Limousinen).

Schade ist, dass in vielen Beiträgen undifferenziert und klischeehaft die Fahrer sportlicher oder hochwertiger Autos pauschal als Protzer oder Blender mit mangelndem Selbstbewusstsein dargestellt werden. Da lese ich sehr viel Sozialneid heraus.

Man sollte vielleicht Menschen, die einfach nur Freude an ästhetischen, edlen Dingen haben, (und sich für deren Erwerb keineswegs verschulden müssen), diese Freude auch gönnen!

Karola,53
 
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  • #30
Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind. Frederika hat noch gesehen die nen TT fährt... Bei mir ist es umgekehrt, alle TT-Fahrer die ich kenne, sind Fahrerinnen.

Für mich ist der TT neben dem Mazda MX-5 eigentlich DAS Frauenauto... ;)

Und persönlich sehe ich das Auto nur als Gebrauchsgegenstand. Es muss mich einigermaßen zuverlässig von A nach B bringen. Ich würde mich jedenfalls penetrant dagegen wehren, sollte mich jemand drängen ein anderes Auto zu fahren, weil FREMDE Leute sich sonst Gedanken über meinen gesellschaftlichen Status machen. Das geht die einen Sch... an, was ich für ein Auto fahre...