• #1

Würdet ihr jemanden daten, der mit 31 noch zuhause wohnt?

Hallo

Ich bin 31, w und wohne noch zuhause, in der Wohnung meiner Mutter.

Es war nicht geplant, aber aufgrund der Lebens-/Familiensituation hat es sich so ergeben, dass ich bis heute nicht ausgezogen bin.

Ich lebe sehr gut damit, habe keine besonders enges Verhältnis zu meiner Mutter, wir sehen uns auch kaum, da wir verschiedene Arbeitszeiten haben, und auch sonst sind wir voneinander sehr unabhängig.

Es ist halt so dass sie eine Eigentumswohnung hat, und da ich ihr jahrelang in einer Familienangelegenheit geholfen habe (wofür sie sonst eine fremde Person hätte bezahlen müssen), war ihr Vorschlag, dass ich, anstatt einer fremden Person Miete zahle, bei ihr wohnen kann, um mir Geld für ein Haus (mein Traum) zur Seite zu legen.

Wie gesagt - ich lebe sehr gut damit, aber nun drängt sich mir die Frage auf - wie wirkt das auf andere (Männer im Besonderen)? Schreckt das ab??

Natürlich würden jetzt Kommentare kommen wie "wenn du einen Mann kennenlernst, kannst du ihn ja gar nicht mit Heim nehmen um ungestört intim zu sein". Aber da muss ich gleich dazu sagen - daran habe ich gar kein Interesse! Ob eigene Wohnung oder nicht, ich würde mit einem Mann nicht einfach so Sex haben. Da bin ich konservativ und total altmodisch! ;)

Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten!
 
  • #2
Einmal abgesehen von der nicht existenten Privatsphäre würde ich (m,33) mir schon Gedanken machen wenn eine 31 Jährige noch bei Mutti wohnt - soll ja aber nicht heißen, dass Mann keine Gelegenheit bietet das eventuell zu erklären.
Eine Frau, die aus Bequemlichkeit in dem Alter noch bei Mutti wohnt hätte vermutlich keine guten Chancen, da ich erwarte, dass jmd. in dem Alter auf eigenen Beinen steht und nicht im "Hotel Mama" auf Lebzeit vor sich hin vegetiert.
Wenn du da wohnst weil du deiner Mutter geholfen hast, finde ich, ist das etwas anderes - würde ich aber an deiner Stelle erst vom Stapel lassen, wenn du weißt wie dein Gegenüber reagieren könnte.
Ansonsten ist das eben eine WG! :)
 
N

nachdenkliche

  • #3
- daran habe ich gar kein Interesse! Ob eigene Wohnung oder nicht, ich würde mit einem Mann nicht einfach so Sex haben. Da bin ich konservativ und total altmodisch! ;)
Das finde ich vollkommen in Ordnung! :)
Und wenn Du das denn nach näherem Kennenlernen doch möchtest, kannst Du ja auch bei ihm sein. Du bist eine erwachsene Frau.
Hast Du Dir denn überhauptmal überlegt, eine eigene Wohnung zu haben? Was würde Deine Mutter dazu sagen? Behalte das mal im Kopf. Irgendwann kommt dieses Thema eh auf den Tisch.
Da ich eine Frau bin, kann ich schlecht sagen, ob Männer Dich so daten...Ich als Mann würde das tun. Bin auf die anderen Antworten gespannt.
Nochwas zu diesem Thema. Wenn Deine Mutter Dir Deine Freiheit und Deine Privatsphäre lässt, Dir nicht reinredet usw..und jeder seiner Wege geht, man sich sieht, wenn es sich ergibt und man sich gut versteht, musst Du Dir keine Gedanken machen.
 
  • #4
Ich hatte das im Bekanntenkreis. Ein Freund traf bei seinem schriftlichen Staatsexamen eine Frau. Beide interessierten sich für einander, brachten das Examen irgendwie rum und wurden ein Paar. Sie lebte - mit ihrer Mutter - nahe des Studienortes, er ca. 100 km entfernt davon bei seiner Mutter (wenn er nicht mal in seiner Studentenwohnung war).

Als das ganze ernster wurde sagte er "Ich ziehe zu Dir" - was für ihn ein großes Opfer bedeutete, zumal er an dem Ort seiner Mutter viele Freunde hat und durch den Beruf der Mutter gute Startchancen als Selbständiger.

Er wollte aber nicht bei ihr und bei ihrer Mutter einziehen sondern wollte die räumliche Trennung, d. h. eine eigene Wohnung mit ihr. Die Freundin lehnte das ab weil sie ein enges Verhältnis zu ihrer Mutter hatte - denn als die Freundin 14 Jahre war, starb der Vater.

Sie entzweiten sich darüber. Eine gemeinsame Bekannte meinte nur "Oh wenn eine Frau eine feste Beziehung eingeht, ist es wichtig, daß der Mann wichtiger wird als die eigenen Eltern" - und Recht hat sie. Es ist nicht die Frage, wo Du lebst und mit wem, sondern ob Du im Zweifel bereit bist, Dich für die Beziehung zu entscheiden und umzuziehen. Für Sex - wenn es so weit sein sollte - finden sich Lösungen (übers WE wegfahren, bei ihm, Hotel, ...) aber das ist nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum eigentlichen Problem.

Und bei Personen, die bei den Eltern wohnen, vermutet man nun mal, daß sie sich nicht so leicht von diesen lösen.
 
  • #5
Definitiv nein! Allerdings würde ich auch keine Frau daten, die sich selber als konservativ und altmodisch bezeichnet. Warum auch, es gibt mehr als genug interessante Alternativen.
 
  • #7
Du hast für dich doch schon festgemacht, dass du gut mit dieser Situation zurechtkommst und du scheinst ja auch selbstständig zu sein. Wo soll also das Problem liegen? Wenn du einem Mann gefällst, wird er dich sicher nicht abschießen, nur weil du noch bei Muttern wohnst.
 
  • #8
Finde ich - egal ob bei Mann oder Frau - gar nicht schlimm, wenn es so ist wie bei dir. Ich finde es finanziell auch vernünftig.

Für mich wäre das beim Dating so (entsprechend umgekehrt, wenn der Mann noch zuhause wohnt): Was für mich nicht ginge wäre ein Mann, der in deinem Alter noch im "Hotel Mama" bleibt, weil er sich dort nicht um das Essen/Putzen/Waschen etc. kümmern muss und selbst auf dem Gebiet überhaupt nichts hinbekommt. Ein geteilter Haushalt ist mir in der Beziehung wichtig und solchen Männern würde ich zu 99% unterstellen, dass sie sich A) nicht einmal ein Spiegelei machen können und B) durch Mamas Vorbild so geprägt sind, dass sie diese Dinge als "Frauensache" abtun. Wenn der Mann dagegen mit seinen Eltern eher unabhängig zusammen lebt, so wie du das tust, finde ich das nicht schlimm. Er müsste seinen Eltern dann halt Grenzen ziehen, d.h. Mama sollte ihn jetzt nicht mehr dazu ermahnen, endlich sein Kinderzimmer aufzuräumen. Man sollte schon erkennen, dass er ein erwachsener Mensch ist und sich seit seiner Teenie-Zeit entwickelt hat. Alles also einzelfallabhängig.
 
  • #9
Klar würde ich das tun. Es gibt so viel wichtigeres in einer Beziehung bzw. an den Menschen als ihren Wohnort. Was dahinter steht muss man dann halt rausfinden. Wenn Unselbständigkeit dahinter steht kann man immer noch den Rückzug antreten aber für mich wäre es kein Grund ein 1. Date auszuschlagen. Vielleicht ein 2. oder 3. aber warum sollte man sich deswegen die Möglichkeit vergeben, vielleicht einen sehr netten Menschen kennen zu lernen?
 
  • #10
Liebe FS. Mir sind bodenständige Menschen wie du und ich, die ein gutes soziales Verhältnis zu ihren Eltern/Mutter pflegen viel sympathischer. Sie haben Empathie und sind mit sich viel eher im reinen als Menschen, die ihre Familie lieber meiden und in ganz jungen Jahren schnell das weite suchen...

Ökonomische Gründe spielen auch immer mehr eine Rolle. Die Mieten in Großstädten wie HH für eine mini 1-2 Zimmer Wohnung sagen alles.
Daher grundsätzlich erstmal die Beweggründe verstehen und über den Tellerrand schauen anstatt immer sofort (negativ) darüber zu urteilen...
 
  • #11
Ich bin 31, w und wohne noch zuhause, in der Wohnung meiner Mutter.

.........

"wenn du einen Mann kennenlernst, kannst du ihn ja gar nicht mit Heim nehmen um ungestört intim zu sein". Aber da muss ich gleich dazu sagen - daran habe ich gar kein Interesse! Ob eigene Wohnung oder nicht, ich würde mit einem Mann nicht einfach so Sex haben. Da bin ich konservativ und total altmodisch! ;)
Warum wundert es mich nicht, dass diese beiden Merkmale "Wohnen bei Mama" und "kein Sex vor der Ehe" bei einer Person in Personalunion vorkommen?

Grundsätzlich finde ich die Einstellung, mit dem Sex eine ganz Zeit zu warten gut und wenn eine Frau das immer (ohne Ausnahme!!!) so gelebt hat, ist auch eine Wartezeit von einem halben Jahr, oder auch einem Jahr, vollkommen OK! Ich selber zähle zu den Menschen, die nur eine einzige Intimbeziehung in ihrem Leben hatten (erstmals 4 Monate nach dem Kennenlernen), und dass es viellleicht nochmal mehr wird, liegt nur daran, dass meine Frau vor ein paar Jahren starb. Sehr viel konservativer und solider, im Bezug auf Sex, geht es wohl kaum!

Aber:

Ich würde von einer Frau wie Dir erwarten, dass Du zum Ende der Wartezeit Deine Wohnsituation änderst und zwischen "Wohnen bei Mama" und einem möglichen Zusammenleben, ein eigenverantwortliches "alleine Wohnen" von mindestens 1-2 Jahren schaltest. Das kann auch gerne eine WG, z.B. mit Studenten, sein, dann aber auf jeden Fall mit frenden Menschen, die nicht zu Deiner Familie gehören und auch nicht in Wohnungen, oder Häusern, die irgendjemandem aus Deiner Familie gehören! Realistisch betrachtet bedeutet das, dass Du nach einem viertel oder einem halben Jahr anfängst, dich damit zu beschäftigen, von Zuhause auszuziehen.

Hintergrund ist, dass ich als Erfolgs-Faktor bei Paaren, die so jung, wie meine Frau und ich, ein Paar wurden und zusammen blieben, identifizieren konnte, dass sie i.d.R. schonmal ein paar Jahre getrennt wohnten und nur gegenseitige Besuchssituationen hatten. Das darauf folgende Zusammenziehen war ganz anders ambitioniert, als bei Paaren, bei denen einer (oder beide) direkt von den Eltern in die gemeinsame Wohnung zog. Diese Paare sind praktisch alle wieder auseinander!!!

V.m45
 
  • #12
Vielen lieben Dank an jede/n Einzelne/n von euch, für die zahlreichen und überwiegend positiven Antworten!

Ich bin sehr erleichtert.

Meine derzeitige Wohnsituation war nicht geplant, und ich fand dann diese Lösung ziemlich vernünftig. So kann ich Geld zur Seite legen, ...und ich hatte auch nicht dass Gefühl unbedingt sofort weg zu müssen von zuhause. Es war/ist ein gegenseitiges Unterstützen.

Ich liege meiner Mutter keineswegs auf der Tasche! Ich lasse mich absolut nicht bedienen, ich trage auch viel zum Haushalt bei, mache meine Wäsche selber, etc. Auch finanziell. Aber mir bleibt trotzdem viel mehr Geld übrig, als wenn ich eine eigene Wohnung finanzieren müsste. So kann ich wie gesagt auf ein Haus sparen. Ich war dafür in jüngeren Jahren eine Stütze für meine Mutter, und das Angebot bei ihr zu wohnen bis ich genug Geld gespart habe, kam von ihr.

Nur zur Klärung - mit "kein besonders enges Verhältnis zu meiner Mutter" meinte ich, dass sie keine "Übermutter" ist, und wir sind auch keine "besten Freundinnen". Wir haben ein normales, respektvolles Verhältnis zueinander, und wir lassen uns gegenseitig viel Freiraum, ohne uns in die Angelegenheiten/das Leben der jeweils anderen einzumischen.

Ein potentieller Partner müsste sich also keine Sorgen machen dass es uns nur im Doppelpack gibt (das ist eine gruselige Vorstellung!), oder dass es mir schwer fallen würde mich von ihr abzukapseln. Ich lebe zwar noch zuhause, aber ich bin trotzdem sehr selbstständig und unabhängig. Ich könnte jederzeit ausziehen, aber noch sehe ich keinen Grund warum ich es tun sollte. Außer eben dass es auf einen Mann seltsam und antörnend wirkt. Aber andererseits - vielleicht wäre er auch nicht der Richtige wenn er meine Lebenssituation falsch auslegt und mich verurteilt.

Und wegen der Aussage ich wäre konservativ und altmodisch - ich habe es absichtlich so "provokant" in den Raum gestellt (ja, manche fühlen sich bei diesen Aussagen provoziert, das durfte ich in Gesprächen erfahren, jedoch waren diese nicht auf mich bezogen, sondern allgemein). Damit meine ich dass ich keine Lust auf One Night Stands habe. Ich bin an einer festen Beziehung interessiert, und ich bin nicht leicht und sofort zu haben (für Intimes). Deswegen stört es mich nicht dass ich mich nicht >jederzeit< mit einem Mann zurückziehen kann. Wenn der Richtige kommt, dann wird sich meine Wohnsituation auch ändern.
Danke nochmal an alle die ihre Meinungen und Erfahrungen mit mir teilen! Es hilft mir sehr!
 
  • #13
Ich fürchte eher, dass die "altmodische" Haltung der Fragestellerin zum Sex viele Männer abhalten wird, sie zu daten oder zumindest, sie lange zu daten. Damit hätten sich aber schon viele aussortiert, auf die sie ohnehin keinen Wert legen dürfte.

Bleib Deiner Lebensauffassung treu und lass Dich nicht verbiegen. Gehe Deinen Weg, denn der muß zu Dir passen und Dir guttun. Viel Glück.
 
O

oh ja

  • #14
Ob eine Frau, die mit 31 noch bei Mama wohnt, für mich (wenn ich 20 Jahre jünger wäre) in Frage käme, hängt von einigen Faktoren ab...

Wenn sie es sich daheim nur bequem gemacht hat, eher Hotel Mama gelebt hat und das wirkliche Alltagsleben mit allen Pflichten nicht kennen gelernt hat, käme es wohl eher nicht in Frage.

Wenn sie aber z.B. die Mutter gepflegt hat.. Neben dem Beruf auch allen Alltag gemeistert hat.. mit allem drum und dran.. und jetzt nach Veränderungen frei ist für eine Beziehung.. dann sehr wohl!
(Eine langjährige Freundin war auch erst frei, als die Mutter ins Pflegeheim gekommen ist, weil die Pflege daheim nicht mehr zu gewährleisten war)

Das wären in meinen Augen auch Welten im Unterschied der Persönlichkeit.
 
G

Ga_ui

  • #15
Ich war mal in ähnlicher Situation und habe schnell gemerkt, das gibt Probleme.

Nichts gegen das zusammenwohnen an sich, aber ich sehe das Hauptproblem am Sex bzw. deiner Intimsphäre und deiner Abgrenzung. Man will doch auch mal masturbieren oder nackt in der Wohnung herumlaufen. Zumindest mich hat das bald gestört. Die Wohnung möchte man sich nach seinem eigenen Stil einrichten, weil das viel über einen selber aussagt, und nicht Mamas (Omas) Häkeldeckchen auf dem Tisch haben oder den Kühlschrank mit Dingen gefüllt haben, die die Mutter mag oder im Bad die Cremtöpfchen der Mutter haben. Mich hat das alles tierisch genervt, dass ich meine Mutter ausbuxiert habe mit Mitte 20 in eine eigene Wohnung. Sie hat sich schnell dran gewöhnt.

Ein erwachsener Mann über 30, will nicht nur Sex im Kinderzimmer, sondern auch mal vor dem Fernseher im Wohnzimmer sich näher kommen, ohne Angst haben zu müssen, die Mutti kommt gleich zur Türe rein. Das ist so bisschen Teeny-Style, und man ist doch irgendwann froh, aus dem Alter rauszusein und braucht nicht nochmal eine Wiederholung.

Deine Wohnsituation könnte "schlechte" Typen anziehen wie bei mir: Männer die nur an dein gespartes Geld wollen oder Sex und danach verschwinden und dich mit Versprechungen und Hauskauf hinhalten. Dich auch ein bisschen für naiv einstufen in dem Punkt.

Ein selbstständiger, schnittiger, erfolgreicher Mann braucht keine unselbstständige Frau, die daheim mit Mama sitzt, und wird sich erst recht nicht von einer fremden Mutter herumkommandieren lassen.

Für mich klingst du ein bisschen naiv. Geld sparen für ein Hausbau mit dem perfekten Mann. Die Realität sieht aber meist anders aus: Trennung nach 5-15 Jahren und dann Verschuldung wegen dem Haus. Ich würde dann lieber kleine Brötchen backen. Eine eigene Bruchbude für wenig Geld, wo man sich selber definieren und Besuch empfangen kann reicht für den Anfang.

Irgendwann wird deine Mutti daheim sein. Der Mann möchte vielleicht nachts um 2 zu dir kommen oder morgens um 6 das Haus verlassen. Wie erklärst du das deiner Mutter? Der Mann wird nicht so ticken, wie du das gerade braucht, sondern du wirst dich auch viel nach ihm und seinen Zeit- und Lebensplänen richten müssen.

Ich sehe aufgrund Einstellung (vermutlich von der Mutter eingebläut) einen Partner mit Hauskauf bei dir daher noch in sehr sehr weiter Entfernung.
 
  • #16
Aber mir bleibt trotzdem viel mehr Geld übrig, als wenn ich eine eigene Wohnung finanzieren müsste. ....Ich war dafür in jüngeren Jahren eine Stütze für meine Mutter, und das Angebot bei ihr zu wohnen bis ich genug Geld gespart habe, kam von ihr.
Das würde ich als sachliche Gründe verstehen und akzeptieren - sogar als Mann.

Oder einfach: Miete gespart = sich dafür Anderes leisten können.

Der Tochter muß es gefallen, denn sie wohnt ja dort. Als erwachsener Mensch kann sie selber bestimmen, wo und wie sie wohnt. Egal, ob das den Männern/ihrem Partner gefällt oder nicht.

Mir als Mann wäre es aber peinlich, meine Partnerin ausgerechnet in der Wohnung ihrer Mutter oder Eltern zu besuchen. Aber das ist ja hier nicht verlangt.

Aber ich hatte mal früher eine Fernbeziehung mit einer jungen Frau, die noch bei ihren Eltern wohnte. Ihre Eltern waren sogar Landwirte, aber zu meinem Erstaunen sehr tolerant und diskret.
(Ja, wir hatten auch Sex in ihrem Zimmer, aber leise.)

Ihre Gründe: Wenig Einkommen im Beruf und Job als Floristin. Entweder eigene Wohnung, oder eigenes Auto - aber nicht Beides möglich. Sie fuhr einen kleinen Geländewagen, den sie im Sommer auch offen fahren konnte. Aber eben auf Raten, um ein besseres, zuverlässiges Auto zu haben, auch führ ihren Weg zur Arbeit. Also vernünftige Gründe.

Sie hätte einer gemeinsamen Wohnung sofort zugestimmt, und bei ihren Eltern ausgezogen. Aber sie wollte in der Nähe ihrer Eltern wohnen bleiben. (Es kam dann doch nicht dazu, weil sie sich überraschend von mir trennte)
Damit meine ich dass ich keine Lust auf One Night Stands habe. Ich bin an einer festen Beziehung interessiert, und ich bin nicht leicht und sofort zu haben (für Intimes). Deswegen stört es mich nicht dass ich mich nicht >jederzeit< mit einem Mann zurückziehen kann. Wenn der Richtige kommt, dann wird sich meine Wohnsituation auch ändern.
Ja, eben !

Und so "altmodisch" sein, würde mich als Mann nicht stören. Jede/r kann seine Sexualität selber bestimmen. Niemand muß etwas tun, was er nicht will.
 
  • #17
Bei mir ist es ähnlich :) ( Auszug in ein Haus aber für dieses Jahr steht fest an... ) Von daher wäre das absolut kein Problem. Die Frage ist ja warum man auszieht? Das ist ja meistens weil es die Wohnsituation nicht hergibt sprich "Wohnung recht klein", sich auf den Keks geht, man wegen seiner Ausbildung wegzieht, was eigenes will, oder man halt die Freiheit haben möchte "jederzeit" jemanden mal mitzubringen...

Und das Geld für die Miete für späteres Eigentum zur Seite zu legen finde ich sehr vernünftig. Wenn man dann gleichzeitig Haushaltsgeld zahlt oder selbst Einkaufen geht und die Erwartungshaltung bei einem eventuellen Zusammenzug mit einem Partner gerade nicht die ist, er oder sie müssen jetzt den Haushalt alleine schmeißen ich rühre hier mal keinen Finger, dann ist das doch kein Problem.

Sprich wenn die Bereitschaft und die geistige Reife vorhanden ist, sich zu 50% am Haushalt zu beteiligen. ( Oder wenn man Alleinverdiener ist die von der Partnerin erledigte Hausarbeit als Arbeit zu würdigen und nicht als "Das bischen, dass mache ich dir in 5 Minuten!" )

M32
 
G

Ga_ui

  • #18
So wie du es beschreibst: "ich sehe keinen Grund, auszuziehen", "wenn dem Mann meine Situation nicht passt, ist es vielleicht eh nicht der Richtige", "Geld sparen für ein Haus", halte ich fast als typische Einbläuung von deiner Mutter.

In der Welt gibt es so viel zu erleben. Die Problematik ist, du kannst keinerlei Erfahrung im Alleinewohnen, eigene Rechnungen verwalten oder partnerschafltiches Zusammenwohnen mit einem Mann. Es ist lediglich Vorstellung "ich hätte das Geld für eine Wohnung", das ist aber kein Praxiswissen.

Dass es dich auch nicht stört, dass ein Mann es als abtörnend empfinden könnte, wie du wohnst, finde ich auch seltsam. Man will sich doch zumindest für den Anfang von seiner besten Seite zeigen. Ein Mann über 30 wird sicher schon ein paar eigenständige Wohnungen junger Frauen gesehen haben und sich ein Bild zu dir machen.

Ich würde zumindest mir selber beweisen, und schauen, wie es so ist, wenn man ganz alleine wohnt, wenn abends niemand heim kommt. Damit man auch mal mit dem totalen Alleinsein konfrontiert wissen, mit dem Wissen, dass kommt niemand mehr nach Hause.

Letztendlich und zu deiner Frage: Es wird Männer geben, die das nicht stört, aber es wird vielleicht auch gerade die geben, die du besonders beeindrucken willst, für die das Lebensmodell nicht in Frage kommt.
 
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  • #19
Liebe FS,
entschuldige bitte, aber Du bist schlicht eine gepamperte Nesthockerin und ich hätte an einem Mann Ü30 in Deiner Situation keinerlei Interesse gehabt.

Mit 31 haben viele Menschen mehrere Umzüge, Auseinandersetzungen mit dem Vermieter, Krisen in der WG etc etc hinter sich, haben gestritten, gekämpft, Prozesse geführt - und Du? Sparst auf ein Haus. Für Dich. Großartig. Du meine Güte! Willst Du als alleinstehende, sonderliche ältliche Dame in ihrem Häuschen enden?

Mein Rat: Nimm Dein Kapital, kauf Dir eine Single-Wohnung in einer lebhaften Gegend und fange an ein Leben als Erwachsene zu führen.
 
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  • #20
Ganz ehrlich? Ja es würde mich abschrecken. Eine Person die nie alleine gewohnt hat, ist nicht zur Gänze erwachsen. Ich stimme weitgehend mit Ga_ui überein. Mein Rat: Lieber das Geld opfern und alleine wohnen. Alleine Wohnung aussuchen, alleine und nur nach Deinem Geschmack einrichten, etc Das Gefühl genießen, dass niemand etwas von Dir mitbekommt.
 
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  • #21
Ich habe schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht, die noch zu Hause wohnen. Mir ist Eigenständigkeit bei einer Frau wichtig, gesundes Interesse an Sex ebenso. Mein Fall wärst Du nicht, aber das ist natürlich meine persönliche Sichtweise. Mir wäre das Risiko zu groß, dass Du der Ersatz für den früh verstorbenen Vater bist. Geld für ein eigenes Haus ist für mich kein Argument. Ich würde befürchten, dass die Mutter dann im Bedarfsfall mit einzieht, weil sie ja bei der Finanzierung geholfen hat.
 
  • #22
Also ehrlich gesagt: Für mich (m) käme das nicht in Frage.
@FS: Kennst Du den Film "Ödipussi" von Loriot ?
Ich müsste dann immer an den Film denken, wenn ich mit Dir zusammen wäre.
Außerdem: Altmodisch, konservativ, Haus kaufen usw. klingt nach ziemlichem Abtörner, will heißen: Wahrscheinlich keine keine Parties/Disco, Urlaubsreisen, usw., sondern alles fürs Haus. Was will eigentlich ein Single mit einem Haus ?
Stell Dir vor Du hast ein Haus gekauft und lernst dann die große Liebe 500km weiter weg kennen !
 
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  • #23
Finde ich völlig in Ordnung.
Du scheinst ein anständiger Mensch zu sein und vor allem finanziell stabil. Wieviele ziehen weg, zahlen Miete, ziehen wieder um, das kostet wieder, müssen Kredite aufnehmen, ziehen zum Freund und wieder aus, dann wieder zum nächsten Typen usw.

Soll das ein tolles Leben sein?

Wenn Du den richtigen Parter findest, kannst Du erstmal bei ihm herumhocken, manchmal bist Du dann wieder froh bei Mutter zu sein.

Wieviele sind früh ausgezogen und kamen reumütig und abgebrannt und geschieden und finanziell ausgelaugt wieder bei Mutti oder Papi an - im Haus und wohnten da wieder.

Du machst es richtig und Deinen Beitrag finde ich obendrein mutig.
 
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  • #24
Kommt drauf an..

Wenn es die Umstände zulassen, ist es kein Problem.
Mein Freund ist vor ein paar Monaten mit 31 auch wieder bei seinen Eltern eingezogen, weil seine Wohnung zahlreiche Mängel - ungedämmt und Heizung ständig kaputt zb - aufgewiesen hat, worum sich der Vermieter nur sehr unzuverlässig kümmern wollte und andere Wohnungen nur schwer und extrem teuer zu bekommen sind. Von den knapp 600€ Ersparnis im Monat gönnen wir uns nun häufigere Reisen, bis er hoffentlich Ende des Jahres zu mir zieht.
Seine Eltern sind nicht so oft daheim, somit ist das mit Privatsphäre kein Problem und dazu komm ich mit ihnen sehr gut zurecht. Kein Problem also.

Wenn es jedoch darauf begründet ist, dass ein Mann einfach über Jahrzehnte nicht in die Gänge kommt und sich inkl. Wäscheservice daheim durchfüttern lässt, würde ich ihn auf keinen Fall daten wollen.
 
  • #25
Hallo PrismaLicht,

ich bin Spanierin und alles was Du schreibst, ist bei uns die Normalität, von daher finde ich, alles im grünen Bereich! Bei uns kommt oftmals noch die emotionale Bindung zu der Familie hinzu, also gutes Verhältnis zu Mama und so, und ich denke nicht, dass wir ein Volk von fast 47 Millionen Gestörten sind. Ich finde eher die deutsche Gesellschaft sehr kalt und einzelgängerisch. Wenn ein Mann ein Problem damit hat, ist er es meiner Meinung nach eh nicht wert und auch kein guter Mann für Dich. Dann soll er sich lieber eine suchen, die schon sieben Mal umgezogen ist und in jeder Wohnung zig Typen vernascht hat. Lieben Gruß
 
  • #26
Liebe FS,
Selbst bin ich mit 18 in eine eigene Wohnung gezogen. Meine Eltern unterstützten mich finanziell bis ich mein eigenes Einkommen hatte.
Trotz des sehr guten Verhältnisses zu meinen Eltern, war mir die räumliche Trennung enorm wichtig. Einen eigenen Lebensrhythmus finden ohne dabei einschränkende Rücksichten auf Mitbewohner nehmen zu müssen. Keine Rechenschaft für Abwesenheitszeiten ablegen zu müssen usw.
Privats- und Intimsphäre zu haben.
Das Verhältnis zu 'Mama' und 'Papa' wurde nach diesem Schritt noch besser.
Mir fällt es sehr schwer zu verstehen, dass jemand dieses Bedürfnis, sich frei zu strampeln, nicht hat. Dieser Mensch wäre mir suspekt und ich kann mir nicht vorstellen mit jemanden eine Beziehung (gleich ob Mann oder Frau) einzugehen, der/die in diesem Alter noch bei Mutti wohnt.
 
  • #27
Nein, meine Mutter bläut mir nichts ein. Weder das mit dem Warten auf den Richtigen bevor ich Sex habe, noch das Sparen auf ein Haus, noch sonst etwas. Ich bin etwas erstaunt was sich Leute so alles zusammenreimen. Aber das ist ok. Ihr kennt mich und meine genaue Lebenssituation nicht, und ich werde aber auch nicht noch mehr ins Detail gehen. Ich habe grob meine Situation geschildert, und ihr habt geantwortet.

Kritik ist sehr gut, wenn sie sachlich ist, ich nehme sie sehr gerne an! Deswegen habe ich ja auch die Frage gestellt. Aber ich habe vorausgesetzt dass man dem was ich schreibe Glauben schenkt und nichts dazudichtet, von wegen - Mutter beeinflusst mich was Sex, Männer und Finanzen und sonst mein ganzes Leben angeht, obwohl ich genau geschildert habe dass es eben nicht so ist. Auch wenn es so stark nach Klischee klingt - Ü30, Jungfrau, lebt bei Mama. Aber wer mich trifft, würde es mir NIE anmerken, aufgrund meiner Art und wie ich mich kleide (kein Mauerblümchen, sondern sehr feminin).

Sie ist eigentlich so ziemlich das Gegenteil von mir, also von ihr habe ich das alles nicht. Ich habe diese Entscheidungen bewusst selbst getroffen, mir viele Gedanken über mein Leben gemacht, nur das mit dem Zusammenwohnen war ihr Angebot, um sich für meine Hilfe in Zeiten der Not zu revanchieren.

Natürlich - da habt ihr auch Recht wenn man alleine wohnt, macht man andere Erfahrungen. Die Betonung liegt auf andere. Denn auch so bin ich selbstständig, und mache meine Erfahrungen, und verschließe mich nicht in mein stilles Kämmerlein. Streit mit Vermietern, Krise in der WG - ob das erstrebenswerte, wertvolle Erfahrungen sind? Nur weil ich in der Wohnung meiner Mutter lebe, heißt es nicht dass ich keinerlei zwischenmenschlichen Beziehungen habe. Ich kenne sehr wohl Konfliktsituationen und kann damit umgehen.

Trotzdem ein ehrliches Danke, auch an die kritischen Stimmen! Ich wollte und will ja eure absolut ehrliche Meinung lesen. Nur wie gesagt - das Dazudichten von Dingen die einfach nicht existieren bringt mir nichts. Über alles andere werde ich nachdenken, ich finde es sehr interessant zu lesen was Leute über meine Situation, so wie ich sie geschildert habe, denken.

Und sollte ich wirklich keinen Mann finden, der zu mir passt - in spätestens zwei bis drei Jahren möchte ich ausziehen. Das fühlt sich für mich persönlich richtig an. Also ewig möchte ich keinesfalls bei meiner Mutter wohnen!
 
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  • #28
Vom Prinzip her fände ich das erstmal nicht schlimm. Allerdings strebe ich auch auch nicht unbedingt die klassische Beziehung mit Zusammenwohnen, Heirat und Familiengründung an. Wer diesen Weg beschreiten will, ist natürlich gut beraten, beim Partner sehr auf Alltagstauglichkeit, Haushaltsführungskompetenzen und Selbstständigkeit zu achten, denn man hat dann ja gemeinsam ein Projekt zu wuppen, das gewisse Kompetenzen erfordert. Und ich kann verstehen, dass man bei einem "Nesthocker" dieszüglich Zweifel hat - auch wenn man damit sicher vielen Betroffenen Unrecht tut.

Mir schwebt aber eher eine Beziehung vor, in der man zwar emotional eng verbunden ist und sich gegenseitig unterstützt und Halt gibt (also KEINE oberflächliche Schönwetter-Affäre), jeder seinen Haushalt aber allein bestreitet. Ich will eine Beziehung nicht mit diesem ganzen Alltagskram überfrachten, der doch unweigerlich die schönen Gefühle füreinander erstickt. Und ich will selbst meine Freiheit haben. Mich mit meinen Essgewohnheiten und -Zeiten, meinem Sauberkeitsverständnis und Tagesrhythmus an andere anpassen zu müssen, das hatte ich schon - nämlich daheim bei Muttern - und bin froh, dass ich das hinter mir gelassen hab.

Insofern wäre es für mich nicht besonders wichtig, wie gut mein Partner im Wäschewaschen, Putzen, Kochen etc. ist - Hauptsache, ICH muss es nicht für ihn machen. Ob er es selbst erledigt oder Mutti, ist ja nicht mein Bier. Abstand würde ich allerdings nehmen, wenn ich das Gefühl habe, dass er seine Mutter ausnutzt, schlecht behandelt, nicht wertschätzt - das wäre dann einfach ein schlechter Charakter, und den will ich nicht an meiner Seite haben. Wenn es aber einen Deal gibt, mit dem beide Seiten zufrieden sind - warum nicht?

Allerdings fände ich es schwierig, gleich die Eltern mit kennenlernen zu müssen, wenn ich meinen Partner zu Hause besuche. Und auf allabendliche Zusammenkünfte am Familientisch mit gezwungener Konversation hätte ich auch keine Lust. Es wäre schon wichtig, dass genug Raum für ein unabhängiges Paarleben da ist. Es hängt also, wie so oft, vom Einzelfall ab, ob so eine Konstellation für mich tragbar wäre.
 
  • #29
Bei mir Zuhause ist es gerade umgekehrt, mein Sohn, jetzt 18, wohnt bei mir und kann es, solange er möchte.
Ich weiß, dass wenn er finanziell eigenständig ist, nicht hier wohnen mag - das steht ihm frei.

Was mir wichtig ist, es wird immer mehr eine WG, jeder hat sein Leben, jeder gestaltet es wie er möchte. 2 Erwachsene, die sich ein Haus teilen, solange beide es wollen.
Und es ist genügend Raum, Eigenständigkeit, und Respekt da, damit jeder seine Intimsphäre hat und bei Bedarf Platz für absolut ungestörte Zweisamkeit mit einer / einem Partner/in.

Auf jeden Fall - Kein Hotel Mama, kein Aufeinanderglucken.
 
  • #30
Streit mit Vermietern, Krise in der WG - ob das erstrebenswerte, wertvolle Erfahrungen sind?
Ja. Das SIND wichtige Erfahrungen die man macht, die einen persönlich weiterbringen, bei denen man lernt, wie man mit Behörden, Vermietern, anderen Mitmenschen (die eben nicht die eigene Mutter sind, sich aber trotzdem im Privatbereich aufhalten) umgeht. Und jede Erfahrung im Leben ist grundsätzlich erstrebenswert, weil man IMMER etwas über und für sich lernt. Soviel erstmal dazu.

Ich bin bei der Frage hin- und hergerissen. Ich würde den Umstand nicht als ein Hindernis ansehen, dich zu daten. Ob ich mit dir allerdings eine Beziehung führen könnte, weiß ich nicht.

Ich respektiere deinen Wunsch, auf ein eigenes Haus zu sparen. Was für mich aber nicht als Argument taugt, zu Hause wohnen bleiben zu müssen. Ich bin -ich erwähnte es schon mal in einem anderen Thread- immer der Ansicht, man sollte als erwachsener Mensch so leben, als hätte man keine Eltern (damit meine ich den finanziellen Bereich), oder als hätten die kein Geld/ Wohnraum, so dass man zusehen muss, wie man alleine klar kommt. Das kommt aus meiner eigenen Erfahrung heraus, denn Eltern können schnell mal sterben oder arbeitslos werden, und dann steht man da. Dann hat man nämlich keine Möglichkeit mehr, Miete zu sparen, und sich ein Haus zu kaufen. Dann muss man sich das entweder durch hohes Einkommen selbst erarbeiten, oder eben Familie gründen. Ich selbst stand schon mit 17 Jahren auf eigenen Beinen und wollte niemanden, der mich finanziell alimentierte (und sei es nur durch fast kostenfreie Nutzung von Wohnraum). Und ich wollte (sicherlich auch musste) mich selbst durchkämpfen und bin so früh erwachsen geworden und weiß in vielen praktischen Dingen, wo es lang geht im Leben.
Naja, muss jeder selber wissen, wie er das halten möchte in seinem Leben, das kann man niemandem vorschreiben. Wahrscheinlich müsste ich mir dein Zuhause erstmal ansehen, um beurteilen zu können, ob ich damit klar käme. Von vorneherein würde ich dich zumindest nicht aburteilen, hätte aber schon eine große Skepsis, ob da die Wertevorstellungen zusammenpassen. Aber das kann man ja auch bei den Dates erfahren.