• #1

Würdet ihr für den Partner umziehen?

Hallo ihr Lieben,

Mein Partner und ich sind seit knapp 6 Jahren zusammen. Er hat vor circa einem halben Jahr eine Promotionsstelle in der Großstadt angenommen, welche sich von hier nur circa 35 min Autofahrt entfernt befindet.
Wir haben beide unsere Familien hier, mit denen wir uns sehr gut verstehen. Meine Freunde habe ich nur hier, seine verstreuen sich jedoch etwas.
Für mich war also klar, dass wir hier bleiben. Immerhin habe ich nach meinem Studium eine gute Stelle bekommen, wurde nun auch entfristet und fühle mich super wohl! Hätte ich eine Stelle in der nicht allzu weit entfernten Großstadt bekommen, so würde ich diese Strecke hin und her pendeln.
Er hingegen, kommt jeden Abend leidend und jammernd nach Hause, dass ihm die Pendlerei so fertig macht und möchte jetzt in die Großstadt ziehen. Immerhin würde er länger arbeiten und hätte dann nicht so viel Stress.
Er kommt mit stressigen Situationen überhaupt nicht zurecht. Ich frage mich manchmal, wie es wird, wenn er nach seiner Promotion mal richtig wo anfängt zu arbeiten.
Klar verstehe ich auch, dass es nervig ist.. aber jetzt verlangt er von mir, dahin zu ziehen, wo ich niemanden kenne und von wo aus ich pendeln müsste. Und damit meine ich nicht nur die Arbeit. Ob ich Freunde sehen mag, ob ich zu meiner Familie mag (wo übrigens auch mein Hund lebt, den ich immer arg vermisse) und zu meinem Hobby. Ich habe mein Pferd hier in einem Stall stehen, wo ich auch meine Kontakte habe.
Ich könnte mir nicht vorstellen, nach der Arbeit „nach Hause“ zu fahren, in der Wohnung auf ihn zu warten bis er mal Feierabend hat. Ich würde meinen Tag wahrscheinlich immer hier verbringen und abends zum Schlafen rüberfahren.
Zudem sind ihm soziale Kontakte sehr wichtig und er möchte nicht, dass er mich dauerhaft beschäftigen muss. Er geht gerne mit Freunde raus oder kommt nach Hause und zockt gerne mal bis in die Nacht (mind. 3 Abende).

Ich wäre dort also viel alleine, weil er immer unterwegs ist.

Wir sind in vielen Dingen leider auch sehr unterschiedlich, was mich auch sehr fertig macht.

Er will Gott und die Welt kennenlernen und in seiner Großstadt wohnen. Ich habe aber viele gute Freunde und brauche sowas nicht.

Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll. Auch frage ich mich, ob das alles noch Sinn hat wenn man so unterschiedliche Einstellungen hat. Routinierte Abende wie zb zusammen kochen, Serien schauen usw sind für ihn meist zu öde. Er tickt da einfach anders.

Ich bin auch sehr eigenständig und mache auch mein Ding. Zb mache ich dieses Jahr wieder eine große Reise mit einer Freundin weil man mit ihm nie was planen kann und er auch zu faul ist, sowas zu organisieren. Ich jedoch liebe das Reisen.
Ein weiterer Unterschied, der mich sehr belastet..

Vllt könnte ich mir das sogar mit dem Umzug vorstellen oder würde es für ihn machen, wenn man sonst mehr Gemeinsamkeiten hätte.. wer weiß.. aber so eher nicht..

Wie denkt ihr darüber?


Ich würde mich über ehrliche und nette Meinungen freuen!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Gegen einen Umzug von dir in »seine« Großstadt sprächen für mich die folgenden Punkte:
  • Du hast so viele Differenzen und unterschiedliche Lebensvorstellungen von euch beiden aufgezählt, dass ich keinen Moment überlegen müsste, mich diesem Mann noch mehr entgegen zu strecken.
  • Er ist, wie du ebenfalls angeführt hat, mindestens 3 Abende/Woche ohnehin mit seinen Freunden unterwegs - und du erkennst richtig, dass du dann alleine dasitzen und auf ihn warten würdest.
  • Er hat eine Promotionsstelle, d.h. ist nur bis zum Abschluss dieser Promotion in der gewählten Großstadt. Ob er vor Ort später eine feste Anstellung bekommt, steht in den Sternen (und ist nicht unbedingt einfach).
  • 35 Min. Autofahrt könnten ihm auch »passieren«, wenn er umzieht, weil ihr eine gemeinsame Wohnung sucht. Die wird möglicherweise (bei der heutigen Wohnungsnot) nicht gerade fußläufig von seinem Beschäftigungsstandort zu finden sein. Und 35 Minuten sind in einer Großstadt keine ernstzunehmende Entfernung!!
  • Auch du bist sehr eigenständig, unternimmst einige zeitraubende Dinge (Reisen) mit deinen Freundinnen - das bedeutet, dass auch hier die gemeinsam verbrachten Tage/Nächte in eurer neuen Wohnung weiter reduziert werden ...
  • Du magst deinen Job - und er erwartet, dass DU, umgekehrt, den (wie er für sich konstatiert) weiten Weg täglich auf dich nimmst?
Nun wollte ich eigentlich schreiben, was für einen Umzug von dir zu ihm spricht ... und da fällt mir auf: eigentlich nichts!
 
  • #3
Man kann für den Partner umziehen,ja.Grundsätzlich ist es so,dass Frauen mehr sozial verbunden sind und es empfiehlt sich ,dorthin zu ziehen,wo Frau sich wohler fühlt.Happy wife happy life,wie man so schön sagt.Frau kann zu dem Mann ziehen,wenn sie nicht besonders verwurzelt ist und einen begehrten Beruf hat, so dass sie im Fall der Fälle nicht mittellos da steht.Es endet immer in der Katastrophe,wenn frau nicht will,aber dem Mann zuliebe umzieht.Die soziale Trennung muss der Mann abfangen,was er in der Regel nicht schafft.Was euch beide betrifft-zieh auf keinen Fall um! Nicht so sehr wegen deiner Verwurzelung, sondern weil dein Partner keiner ist.Er ist ein Jammerlappen,benimmt sich so,als ob er inmer noch Single ist.Beim Wort Zocken gehen bei mir immer Alarmglocken.Und ansonsten passt es bei euch hinten und vorne nicht,ich weiss nicht,wie du das sechs Jahre ausgehalten hast.Ihr habt absolut verschiedene Ein- und Lebensvorstellungen,zudem ist er noch sehr unreif.
 
  • #4
Hallo Paula,
erst einmal ein Gruß von Pferdehalterin an Pferdehalterin.
Also....
Ich hatte seit 2009 keine Arbeitsstelle mehr, wo ich nicht pendeln musste. Die Entfernungen bewegten sich von 23 km bis derzeit 65 km je einfache Strecke. In meinem Referendariat früher hatte ich mehrmals pro Woche etwas in Karlsruhe zu tun, meine Schule lag aber am anderen Ende des Regierungsbezirks. An Karlsruhe-Tagen war ich insgesamt 4,5 Stunden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Zur Zeit verbringe ich pro Woche ca. 8 Stunden mit dem Pendeln.
Ich finde also, dass Dein Freund nicht stressresistent ist, was leider sein restliches Leben so bleiben wird. Egal, welche Art von Belastung es ist, es wird ihn stets am oberen Limit stressen. Dazu kommt bei ihm derzeit, dass er es nicht schafft, seine körperlichen Resourcen einzuteilen, indem er ca. 3mal pro Woche am Computer bis spät in die Nacht zockt. Es klingt wahrscheinlich omamäßig, aber mit einem regelmäßigen Lebenswandel und frühem Zubettgehen wäre Dein Liebster abends nicht so groggy. Vermutlich braucht er das Zocken aber, um sich zu entstressen, also eine Art von Eskapismus.
Bitte zeige ihm, was ich geschrieben habe. Mir ist unklar, wie er sein weiteres Leben wuppen möchte, wenn er sich seinem Stressproblem nicht zügig stellt und Bewältigungsstrategien, wie zum Beispiel eine bewusste Lebensführung, entwickelt.
Ich sage Dir voraus, dass er Dir früher oder später kolossal auf die Nerven gehen wird. Du bist eine verantwortungsvolle Reiterin, überlege mal. Alle Reiterinnen, die ich kenne, sind gut im Einstecken und haben eine gewisse Stresshärte. Man hat einen riesen Bluterguss, weil einem das Pferd einen Kuss gegeben hat.... man steht wieder auf und ist am nächsten Tag natürlich bei der Arbeit. Man steht bei minus 17 Grad genauso im Stall wie dass man bei Krankheiten dreimal am Tag einen Verband wechselt. Man hat ein steigendes Pferd an der Hand und verliert nicht die Nerven, sondern führt es einfach weiter oder oder oder. Du wirst ihn eines Tages nicht mehr ertragen können.
Herzliche Grüße, w 37 Jahre
 
  • #5
Sehr inniglich hört sich eure Partnerschaft nicht an. Er möchte also umziehen, um nicht mehr pendeln zu müssen. Du sollst mit ihm umziehen; dass du dann die Pendelei hast, scheint für ihn in Ordnung zu sein. Wenn das eure einzige Baustelle wäre, würde ich sagen: Da gibt's bestimmt eine einvernehmliche Lösung. Ihr seid wohl sehr verschieden - was dir ja auch längst aufgefallen ist. Du fragst bereits jetzt nach dem Sinn - nun, ich denke, wer zu verschieden ist, das geht auf Dauer nicht gut.

Übrigens: Das hier
Zudem sind ihm soziale Kontakte sehr wichtig und er möchte nicht, dass er mich dauerhaft beschäftigen muss. Er geht gerne mit Freunde raus oder kommt nach Hause und zockt gerne mal bis in die Nacht (mind. 3 Abende).
liest sich zumindest für mich eher abtörnend - und irgendwie auch lieblos.

(wo übrigens auch mein Hund lebt, den ich immer arg vermisse) und zu meinem Hobby. Ich habe mein Pferd hier in einem Stall stehen, wo ich auch meine Kontakte habe.
Ja - die Liebe zu Tieren (und die Liebe der Tiere zum Menschen) scheint vielfach wirklich beständiger zu sein. Vernachlässige Hund und Pferd auf keinen Fall. Die danken es dir.
 
  • #6
Er jammert wegen 35 Minuten Fahrtzeit zur Arbeit und ist überfordert, aber dir will er das ohne weiteres zumuten. Muss ich das jetzt verstehen? Wo ist da die Logik? Oder bist du so unendlich belastbarer als er? Deine Arbeit, Familie, Hund Pferd, Freunde, Hobbies sind alle in deiner Stadt und das sollst du alles aufgeben für einen Typen, der an drei Abenden sowieso nicht da ist bzw. zockt und zu faul ist, mal eine Reise zu organisieren.
An deiner Stelle würde ich mich partnerschaftlich umorientieren oder klarer ausgedrückt: Reisende soll man nicht aufhalten. Lass ihn in die Großstadt ziehen.Wenn er was von dir will, weiß er ja, wo er dich finden kann.
 
  • #7
Er kommt egoistisch rüber. Was tut er eigentlich für die Beziehung?
Mit dir zuhause zu sein ist nicht so sein Ding. Er will lieber in die Grossstadt umziehen, damit er nach seinem späten Feierabend sich ins Grossstadtgetümmel werfen kann. Es ist ja nicht die Rede davon, dass er mit dir dann tolle neue Dinge unternehmen will.- Du hingegegen hockst dort wo deine Freunde nicht sind und hast noch Arbeitsweg zu deiner Arbeitsstelle. Dh du gibst sehr viel auf, bekommst aber nichts positves für dich dazu, auch nicht mehr Zweisamkeit.- Zudem muss er sich nach seiner Promotion nach einer Stelle umsehen und da weiss er jetzt noch nicht wohin es ihn verschlägt. Und 35 minuten Fahrtweg sind wirklich nicht viel. Und Stress ist ja wohl relativ, viele Menschen empfinden das Grossstadtleben als stressig, er hingegen braucht immer wieder neue Reize.
 
P

Papillon

  • #8
Wenn ich mich in deiner Situation befinden würde, ist er der einzigste Grund für einen Umzug. Das wäre mir nicht ausreichend, da er sich nach der Promotion sowieso nochmals beruflich verändert. Ich würde Ihn den Vorschlag machen, er soll sich ein Zimmer mieten, wenn er zu müde ist bleibt er dort. Ansonsten ist er daheim immer Willkommen. Das geht schon, ich hatte mit meinen ersten Freund dies vorrübergehend so geklärt. Hier hat es sich allerdings um einen Fahrtweg von fast 2 Stunden gehandelt. Der Ärmste ist doch glatt ein Jahr wegen mir immer gependelt. Ich konnte dann nicht mehr zusehen. Als Stressfrei empfindet man lt. der lieben Statistik einen Arbeitsweg von 20 Minuten.
 
  • #9
Ich denke, dass die Tage als Paar für euch gezählt sind, wenn nicht einer von beiden einlenkt. Und das wird keiner tun, da ihr vermutlich zu unterschiedliche Lebensanschauungen habt. Ich kann euch beide sehr gut verstehen und würde auch hier wieder sagen:“es passt einfach nicht“. Der Wille wird wahrscheinlich beiderseits nicht da sein, dem anderen zuliebe auf etwas zu verzichten, was einem wichtig ist.

Deshalb, und auch aufgrund der anderen Unterschiede würde ich sagen, dass diese Beziehung sich ausschleichen wird. Und da ist auch keinem von euch beiden ein Vorwurf zu machen.
 
  • #10
Liebe FS,
ich stehe jetzt vor dem 3. Umzug für einen Partner, aber bei dem was Du über eure Beziehung und Deinen Partner beschreibst, wäre ein Umzug für mich keine Option.

Der Typ ist ein nicht belastbarer Jammerlappen und taugt somit nichts für eine längerfristige Beziehung. Mit dem kommst Du durch keine Krise ohne dass er wegrennt oder sich wie ein Mühlstein an Deinen Hals hängt.
- 35 Minuten Fahrweg sind nicht der Rede wert. Die hat er auch innerhalb der Großstadt, denn in welcher Großstadt kann sich ein Doktorrand eine Paarwohnung im Minutenradius um die Uni leisten. Er ist also nicht nur wehleidig sondern auch realitätsfern.
- Er ist unpartnerschaftlich und auch das spricht gegen eine Zukunftsplanung mit ihm: ihm ist das Pendeln zur Arbeit zuviel, aber Du sollst Pendeln. Der tickt doch wohl nicht richtig.
- Er denkt kurzfristig. Sein Job ist befristet, gut bezahlt ist er auch nicht. Er weiß nicht, wohin es ihn danach verschlägt. Wozu also jetzt mit hohen Kosten verbunden in eine nahegelegene Großstadt ziehen? Er handelt ohne Sinn und Verstand, Hauptsache es ist für ihn komfortabel. Du bist klug beraten, mit so einem Egoisten keine gemeinsame Zukunft zu planen.

Für Dich bringt der Umzug in die Großstadt keinen Vor- aber jede Menge Nachteile. Euer Lebensstil passt in keinem Punkt zusammen. Du bist bodenständig und hast mit Familie, Freunden, Pferd und Hund echte Gründe, an Deinem Wohnort zu bleiben.
Alles was das Stadtleben attraktiv macht, interessiert Dich nicht - also kein Grund dorthin zu gehen.

Es gibt keinen Grund, die Entscheidung herauszuzoegern: rede Klartext und sag' ihm, dass Du nicht umziehst. Ich würde ihm sagen, dass Du sein Gejammer Leid bist und er ohne Dich gehen soll.

Welche Folgen das für die Beziehung hat, wird sich zeigen. Man kann ja erstmal eine Wochenendbeziehung versuchen - im Wechsel an beiden Wohnorten.
 
  • #11
Ich finde, die ganze Beziehung klingt nicht stimmig. Es ist ja nicht nur der andere Wohnort, es passt vieles nicht. Ich denke, er hat durch sein Promotionsstudium auch eine andere Weltsicht. Es steht ihm ja ein Ziel bevor, mit dem Abschluss meint er, sonstwelche offenen Türen in der Welt zu haben. Das fühlt sich so an, als sei noch alles möglich, statt sich schon festzulegen auf ein vorbestimmtes Leben. Von daher würde ich sagen, soll er sich die Wohnung nehmen. Dann kannst Du weitersehen, wie sich die Beziehung entwickelt. Aber jetzt dagegen zu reden, würde mE seinen Wunsch noch viel größer werden lassen. Nur ich würde sagen, dass ich nicht dauerhaft dort wohnen werde, sondern nur besuche. Also klares Nein, nicht mit umziehen.

Wenn er dann sagt, Fernbez. kommt nicht in Frage, weißt Du ja, dass ER keinen Sinn mehr in der Bez. sieht, wenn Du nicht mitziehst. Was NACH der Promo kommt, wenn er in Sonstwo eine Stelle findet, weißt Du auch eigentlich schon - er wird dorthin wollen und Du müsstest mit. Ich kenn das von einigen Doktoranden und Doktoren, von den Profs sowieso. Die haben alle eine Frau, die keine Ansprüche an eine eigene Karriere hatte, sondern Männer noch als Familien-Finanzier-Oberhaupt sehen.
Ich denke, es knallt bei euch sowieso irgendwann, weil Du ja dann nicht mal mehr pendeln können wirst, wenn er sonstwo arbeiten will. Und er wird das wollen, denn er sieht eure Bez. und eure Lebensweise jetzt schon als Einschränkung, so, wie er redet.
 
  • #12
Das ist für mich kein Thema und keine Entfernung!
Klar verstehe ich auch, dass es nervig ist.. aber jetzt verlangt er von mir, dahin zu ziehen, wo ich niemanden kenne und von wo aus ich pendeln müsste. Und damit meine ich nicht nur die Arbeit. Ob ich Freunde sehen mag, ob ich zu meiner Familie mag (wo übrigens auch mein Hund lebt, den ich immer arg vermisse) und zu meinem Hobby. Ich habe mein Pferd hier in einem Stall stehen, wo ich auch meine Kontakte habe.
Du würdest den größten Fehler deines Lebens machen, wenn du zu ihm ziehst, es würden dich dann noch ganz andere Dinge nerven!
Wir sind in vielen Dingen leider auch sehr unterschiedlich, was mich auch sehr fertig macht.
Eine Beziehung die einen fertig macht ist keine Basis für eine Zukunft!
Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll. Auch frage ich mich, ob das alles noch Sinn hat wenn man so unterschiedliche Einstellungen hat. Routinierte Abende wie zb zusammen kochen, Serien schauen usw sind für ihn meist zu öde. Er tickt da einfach anders.
Du sagst es dir ja selbst, dass du keinen Sinn bei ihm sehen kannst, das sind die ersten Alarmzeichen!
Ein weiterer Unterschied, der mich sehr belastet..
Vllt könnte ich mir das sogar mit dem Umzug vorstellen oder würde es für ihn machen, wenn man sonst mehr Gemeinsamkeiten hä
Einen Umzug für dich wäre nur eine kurze Zeit von Katastrophe, weil du es wieder rückgängig machen würdest, du wirst niemals mehr Gemeinsamkeiten mit diesem Mann haben, weil es eben nicht passt!! Würde eine Frau das mit mir machen und Verlangen, ich würde den Kontakt permanent beenden! Ich sehe da keine Chance für dich, diese Beziehung ist nicht in Balance, sie ist im Ungleichgewicht zu deinen Ungunsten!
 
  • #13
Ehrliche Meinung,
Ihr habt vollkommen unterschiedliche Erwartungen und Vorstellungen vom Leben, habt Euch in unterschiedliche Richtungen entwickelt.
Das merkst Du, er hat es auch gemerkt, er weiß Du ziehst nicht um.
 
  • #14
Es geht doch gar nicht um den Umzug, er ist nur das Ventil.

Wir sind in vielen Dingen leider auch sehr unterschiedlich, was mich auch sehr fertig macht.
Warum bist Du dann noch mit ihm zusammen?
Trennt Euch und gebt Euch frei für einen jeweils passenden Partner.

Ich habe bei Dir das Gefühl, dass Du Angst hast keinen guten Mann abzubekommen und deshalb in einer Beziehung ausharrst, auf die Du eigentlich keine Lust hast.

m, 39
 
  • #15
Vermutlich braucht er das Zocken aber, um sich zu entstressen, also eine Art von Eskapismus.
Das dachte ich auch, Ein ruhiges Landleben stresst ihn, weil er sich da nicht permanent ablenken kann, und das wird in der Grosstadt sicher noch mehr werden. da geht er dann eben ständig aus oder was weiss ich. - Ich würde dir auch raten, bleib wo du bist und er nimmt sich ein Zimmer. Wer weiss was ihm übermorgen einfällt. Vielleicht will er auswandern oder sonstwas. Eine eher unstete Natur.
 
  • #16
Es geht gar nicht um die 35 Minuten fährt. Hier in Köln bin ich oftmals mit dem Auto 35 Minuten unterwegs und habe den einen Vorort noch nicht mal durchqueren können.
Du hast eine Beziehung mit einem Mann der scheinbar gar nicht mehr an der Beziehung wirklich teilnimmt und das hast du erkannt und es geht dir damit nicht gut. Wie jemand hier schon schrieb, die 35 Minuten sind nur das Ventil.
M47
 
  • #17
Ich würde für ihn nicht umziehen.
Weil er ein Jammerlappen und ein kleiner Egoist zu sein scheint.
35 Minuten Fahrtweg ist ja wohl lächerlich, und du sollst dein ganzes gewohntes Umfeld aufgeben und in der Wohnung hocken, damit er abends zockt oder sich mit seinen Kumpels trifft?

Wenn ihr zusammenbleiben wollt, dann möge er sich eine kleine Wohnung vor Ort nehmen, in die er sich zurückziehen kann, wenn ihm die ach so anstrengende Arbeit zu seiner Promotion zu viel wird.

Den Ausführungen zu Reitern schließe ich mich an und auch dieser Prophezeihung:
Du wirst ihn eines Tages nicht mehr ertragen können.
 
  • #18
Hört sich an, als läuft eure Beziehung langsam dem Ende entgegen.
Es ist ja nicht nur der Umzug. Ihr tickt in vielen Dingen völlig unterschiedlich.

Ich würde für ihn NICHT umziehen. Wozu? Für seine befristete halbe oder viertel Promotionsstelle und völlig unklaren Zukunftsaussichten? Nein danke.
Wer weiß, was nach Ende der Promotion ist. Dann müsste er sich sowieso wieder umorientieren und erwartet dann wohlmöglich wieder, dass du dich nach ihm richtest.

Klar, in solchen Konstellationen muss einer von beiden nachgeben. Dann wägt man aber Vor- und Nachteile BEIDER ab und zieht nicht egoistisch sein Ding durch. Für dich hat es doch nur Nachteile, ihm hinterherzuziehen. Vorteile gibt es für dich keine. Du solltest genau überlegen, ob dir das eure Beziehung wert ist. Viel Positives kann ich an über nicht herauslesen.

Im Gegenteil. Er ist ein Jammerlappen. 35 Minuten Autofahrt sind nichts. Das hat er in der Großstadt auch. Er arbeitet nicht voll, ist jetzt aber jetzt schon total überlastet. Wie soll es dann mal werden, wenn er richtig arbeiten muss? Wieder nur eine halbe Stelle und dafür weiterhin 3 Abende bis in die Nacht zocken? Stellst du dir so deine Zununft mit ihm vor?

W32
 
  • #19
.. ist er der einzigste Grund für einen Umzug
Ja, den Satz finde ich treffend.
Aber was spricht für ihn?

Wohlfühlen, sich lieben, Gemeinsamkeiten?
Ich lese da gar nichts. Nur Differenzen.

Ich denke, es ist jetzt der Punkt dir Dich, zu sortieren.
Ist das die Partnerschaft, die Du möchtest? Mache die Augen zu und stelle Dir ihm in 10 Jahren vor?
Was fühlst Du?

Bei Euch wäre der Umzug gar nicht notwendig, es geht mit Pendeln. Er mag nur nicht, also musst Du...
Und auch in einer Großstadt kommen innerstädtisch Wege und Zeit hinzu.

Ehrlich, beim Lesen dachte ich, was wollt Ihr miteinander?
Da passt gar nichts.
Denk mal darüber nach.

Ich persönlich würde es am Deiner Stelle nicht tun, und ich bin 2mal für einen Mann umgezogen, 350 km, habe meine Heimat, Freunde etc. verlassen. Später nochmal 150km, wobei das zumindest räumlich eine absolute Verbesserung war.

Ich würde mir aber eben auch überlegen, ob das die Partnerschaft ist, die ich haben möchte.
 
  • #20
Finde den Fehler:
kommt jeden Abend leidend und jammernd nach Hause, dass ihm die Pendlerei so fertig macht
jetzt verlangt er von mir, dahin zu ziehen, wo ich niemanden kenne und von wo aus ich pendeln müsste.
Was hast Du Dir da, bitteschön, für einen Egoisten geangelt? Ein liebender Mann nimmt die Belastung schon deshalb gerne auf sich, damit die Frau es nicht tun muß. Nein, ich würde mich da an Deiner Stelle nicht entwurzeln lassen. Schon gar nicht von jemandem, der eigentlich gar nicht zu Dir paßt.
 
  • #21
Hmh. Dann würde ich Euch raten, auf eine Wochenend-Beziehung umzusteigen. Dann soll er sich in Gottes Namen eine kleine Wohnung suchen und nur am WE heimkommen. Wie lange wird er die Promotionsstelle haben? Da kenne ich mich nicht aus, aber doch sicher nicht für ewig, oder? Und dann vielleicht wieder umziehen??

Und dann schaust Du, wie es weitergeht. Das wäre ein Kompromiss, denn sonst müsstest Du die ganzen Nachteile eines Umzuges tragen. Fände ich prinzipiell nicht so schlimm, wenn es eine wirklich gute Beziehung wäre. Sowas macht man eben nicht für jeden.

Er wird sicher verstehen, dass Du nicht auch zur Pendlerin werden möchtest, nachdem er schon nicht so gerne pendelt.

Viele Menschen, die ihr soziales Umfeld aufgegeben haben, haben dies nach Ende der Beziehung bitter bereut. Gut, Du müsstest es nicht ganz aufgeben, aber es würde auf jeden Fall leiden.

Oder ein anderer Kompromiss: Ihr zieht in die Mitte, dann hat jeder die gleiche Strecke zum Pendeln. Das wäre dann wenigstens gerecht. Sag ihm das doch mal und dann höre, wie er das findet. Alleine die Reaktion würde mich interessieren.
 
  • #22
Vielen vielen lieben Dank schon mal für eure ganzen Antworten!
Das bestärkt mich nochmal in meiner Meinung, denn oft zweifle ich an mir selbst. Denn er gibt mir sehr oft das Gefühl, dass meine Meinung zu dem allen nicht normal sei. Er kann nicht verstehen, dass ich so unflexible bin und nicht aus meiner „Wohlfühlzone“ rauskomme..

Und ja, ich verstehe es nicht mit der Pendlerei. Im Berufsverkehr braucht man dafür halt auch mal länger und man steht im Stau, wenn man zu den falschen Zeiten losfährt. Aber früh losfahren und somit dem Stau zu entkommen, ist für ihn zu viel.. er sagt, er würde dann an diesem Tag nichts erledigt bekommen und fühle sich gerädert. Und Juristen fangen nicht so früh an zu arbeiten und und und..
Ich hingegen fange zwischen halb 7/7 Uhr morgens an und lebe immer noch..

Anstatt mal den Tagesablauf vorzuverlegen, also abends früher Feierabend zu machen und demnach abends mal anstatt um 1 Uhr nachts früher schlafen zu gehen, das kriegt er nicht hin..
Ich kann da einfach kein Verständnis mehr aufbringen und kriege dann von ihm gesagt, ich sei keine Unterstützung und würde nur rummeckern..

Er versucht sein Ref auch in dieser Stadt machen zu können, aber wer weiß wo er im Endeffekt landet.. und dann hat er noch weniger Geld zur Verfügung..
Er muss sich einfach ein Zimmer dort suchen, oder in eine WG ziehen und wieder neu Student spielen mit knapp 27 Jahren..

Und das mit dem Jammerlappen sehe ich ganz genauso.. Ja, sein Beruf mag anspruchsvoller sein. Aber jetzt schon so gestresst von allem zu sein.. wie soll das mal im Beruf und mit Kindern werden?..

Jedenfalls werde ich nicht mitgehen. Und mit uns wird das dann auch nicht mehr funktionieren. Es wären nur weitere Jahre, die ich irgendwo vergeuden würde.. :(

Danke euch!!
 
  • #23
Liebe Paula, du hast es geschafft, dass das Forum einhellig einer Meinung ist. Kommt selten vor.

Ich schliesse mich an, bitte denk über umziehen gar nicht nach, sondern eher über die Beziehung generell.

Der Mann klingt bequem und auf seinen Vorteil bedacht. Warum will er unbedingt, dass du mit umziehst, obwohl er nicht mehr Zeit mit dir verbringen will? Damit du den Haushalt machst, während er zockt oder mit seinen Freunden unterwegs ist?

Inakzeptabel.

Dass die 35 min Fahrt für ihn ein Horror sind, du das aber inklusive aller anderen Nachteile einfach hinnehmen sollst, ebenso.

Falls du dich noch nicht trennen willst, find ich die Idee mit Zimmer oder Wohnung für ihn allein ganz gut.

Er kommt dann am Wochenende, um dich, Familie und Freunde zu sehen. Du wirst dann schnell erkennen, welche Priorität du hast.

Ich hab aber das Gefühl, dass du sowieso schon halb auf Absprung bist; steh dazu und mach Schluss. Ist besser für euch beide.

Du würdest ohne dein vertrautes Umfeld todunglücklich werden, das ist offensichtlich.

Dein Freund bietet dir nichts an, im Gegenteil, er hat Angst, dich "dauerhaft beschäftigen zu müssen". WTF?

Warum solltest du dir das antun, wenn du doch an deinem Ort ein schönes, ausgefülltes Leben hast?

Lass dir nichts einreden, was du nicht willst.
 
  • #24
Auch wenn Du die falsche Frage stellst, könnte es passieren, dass Du die richtige Antwort erhältst. Jedoch ist das nicht sicher, deshalb: „Was lässt Dich an dieser Beziehung festhalten?“. Wenn 93 Dein Jahrgang ist, wird die Frage in Zusammenhang mit Deinen Informationen noch interessanter und die Antwort darauf gewichtiger. Ich an Deiner Stelle würde dies(e) sehr Ernst nehmen, um vielleicht später nicht bereuen zu müssen.

Dein Freund könnte in naher Zukunft gewaltig unter die Räder kommen, wenn er schon bei solchen Kleinigkeiten selbst keine adäquate Lösung findet. Er erinnert mich irgendwie an die Titanic. Unter diesen Bedingungen solltest Du nicht an Bord gehen, aber auch nicht sein.
 
  • #25
er sagt, er würde dann an diesem Tag nichts erledigt bekommen und fühle sich gerädert. Und Juristen fangen nicht so früh an zu arbeiten und und und..
Ausreden über Ausreden.
Ich bin auch Juristin und ich kann dir sagen, je nach Branche in der er später arbeiten wird, kann es sein, dass er 7.00 Uhr morgens auf Arbeit sein muss (z.B. als Unternehmensjurist) oder erst 10.00 Uhr (z.B. eigene Kanzlei).
Er hat seinen Tagesablauf einfach nicht im Griff und lebt noch das schöne Studentenleben vor sich hin. Damit ist es aber irgendwann vorbei. Kein Arbeitgeber sieht es gerne, wenn seine Mitarbeiter unausgeschlafen zur Arbeit kommen, weil sie die ganze Nacht mit Zocken vor dem PC verbracht haben.
Als Jurist wird er später zudem weitaus mehr arbeiten müssen als die Teilzeitstelle, die er jetzt hat. Er soll mal erwachsen werden. Das Lotterleben wird nicht ewig so weitergehen. In seinem Alter war ich mit dem Ref fertig und bin in den ersten Job gestartet (habe nicht promoviert).
 
  • #26
Liebe FS.

würde dein Freund hier posten, würde er sich vielleicht darüber beschweren, das Hund, Pferd etc.pp. dir wichtiger wären, als die Beziehung.
Ihr greift beide dermaßen ins Leere, dass ich keine Perspektive für euch sehe. Ich glaube, ihr seid zwei Jammerlappen, die einbetoniert in ihrem Ding verharren. Gibt es eigentlich Liebe zwischen euch? Liebe beinhaltet, dass man sich aufeinander zubewegt, zum Wohle eurer Beziehung, die aus zwei Menschen besteht. Dein Freund wird sicher auf seine Art, auch unter eurer beider Unterschiedlichkeit leiden. Ihm den Buhmann zuzuschieben, halte ich nicht für gerecht. Ich werde immer sehr hellhörig, wenn ein Part solche Bezeichnungen benutzt. Es zeigt, dass man die Bedürfnisse des anderen nicht ernst nimmt, eigene aber sehr wohl.
Ihr solltet euch zusammensetzen und das klären, oder getrennte Wege gehen.
 
  • #27
Pendeln ist nicht gesund und macht nicht wenige Menschen krank. Insofern ist der Wunsch, nicht mehr pendeln zu müssen, legitim.

Allerdings muss die Lösung ja nicht sein, dass Ihr dorthin umzieht. Er könnte sich ja in der Nähe der Hochschule ein Zimmer nehmen, so dass er nicht immer hin- und her pendeln muss.

Ein Zimmer könnte ihm auch helfen, die Doktorarbeit schneller zu schreiben. Letztenendes bekommen Doktoranten ja in der Regel eine halbe Stelle und sollen dann Vollzeit +X arbeiten.

Da bleibt dann natürlich wenig Zeit, um die Dr. Arbeit zu schreiben und den Abschnitt hinter sich zu lassen.
 
  • #28
Liebe Paula,

Nun hast Du anhand der vordergründigen Frage zu Umzug / Pendeln eine Antwort auf die eigentliche Frage gefunden.

Will ich diese Partnerschaft? Will ich so eine Partnerschaft?

Ja, und frage mich durchaus, wie jemand, der so leicht gestresst ist, so wenig flexibel und organisiert, mal später in seinem Beruf als Jurist bestehend möchte. Über seine rein menschliche Art, der Umgang mit Dir sagt einiges, ganz zu schweigen.
Aber das ist nicht Dein Thema.

Dir alles Gute.
 
  • #29
Also ich pendele auch täglich 25 km /40 min zur Arbeit in die Großstadt. Klar nervt das manchmal. ABER: Meine Kollegin braucht fast die gleiche Zeit innerhalb der Stadt durch Ampeln und Stau... ihr Weg ist noch viel nerviger zu fahren und auch mit den Öffis nicht schneller.

Das heisst: nur eine Wohnung in unmittelbarer fußläufiger Nähe der Arbeitsstelle würde tatsächlich einen Zeitgewinn bringen.

Unabhängig davon sind Wohnungen in der Großstadt viel teurer.

Dein Freund hat also keine echten Argumente, sondern jammert nur und ist egoistisch.

Soll er sich doch alleine eine kleine Wohnung in der Stadt mieten ? Dann muss keiner pendeln, wenn er keine Lust hat.

Ich würde an deiner Stelle auch keinesfalls umziehen. Auch wenn du mal irgendwann Kinder willst, ist es für sie in ländlichen Umgebung sicher gesünder aufzuwachsen als mitten in einer Großstadt.
 
  • #30
Aber früh losfahren... ist für ihn zu viel.. er sagt, er würde dann an diesem Tag nichts erledigt bekommen und fühle sich gerädert.... Ich hingegen fange zwischen halb 7/7 Uhr morgens an und lebe immer noch.... Anstatt mal den Tagesablauf vorzuverlegen...
Liebe FS,
es gibt hier einen aktuellen Parallelthread zum Thema Eulen und Lerchen (Morgen- und Nachtmenschen) - Biorhythmus. Den solltest Du Dir mal gut durchlesen bevor Du ruede urteilst, was geht und was nicht.
Dein Partner wirft Dir mangelnde Flexibilität vor und Du bist in Sachen Zeitschema genauso geistig eng - da tut ihr euch beide nichts. Deinesprachwahl ist ein Zeichen mangelnden Respekts füreinander. Es ist an der Zeit eurem Miteinander ein Ende zu setzen und getrennte Wege zu gehen.

Man sollte sich das Thema Zeitschema zumindest mal genauer angucken, was Ursacheund was Wirkung ist.
Ich bin der Prototyp einer Eule und durch meine Berufstätigkeit weitgehend in das Lerchenzeitschema gezwungen. Das hat zur Folge, dass ich seit ca. 35 Berufsjahren pro Nacht nie mehr als 3-4 Stunden schlafe - egal ob ich um 22 Uhr ins Bett gehe oder um 2 Uhr. Wahrscheinlich kannst Du Dir mangels Lebenserfahrung nicht vorstellen, was das bedeutet.

Natürlich gibt es das Phänomen der PC-Zocker, die ein Abhängigkeitsproblem haben und sich mit dem Ausleben ihrer Sucht ihren Biorhythmus kaputt machen. Bei 3 Zockernächten pro Woche ist das Problem bei Deinem Partner anzunehmen.

... sein Beruf mag anspruchsvoller sein. Aber jetzt schon so gestresst von allem zu sein.. wie soll das mal im Beruf und mit Kindern werden?
Es ist egal, ob sein Beruf anspruchsvoller als Deiner ist. Es ist jetzt, vor der Berufstätigkeit deutlich erkennbar, dass ihn die Skills (Belastbarkeit, Stressresistenz) für den Beruf fehlen und dass er sich nach 3 Berufsjahren bereits in den Burnout manövriert hat.
Du stellst genau die richtigen Fragen: mit 40 kommt er heim, liegtnicht ansprechbar auf dem Sofa oder zieht sich in sein Arbeitszimmer zurück um beim Zocken und Pornogucken zu entspannen.

Pendeln ist nicht gesund und macht nicht wenige Menschen krank. Insofern ist der Wunsch, nicht mehr pendeln zu müssen, legitim.
richtig, aber 35 Minuten Fahrweg ist kein Pendeln sondern normaler Arbeitsweg, den ich mitten in der Innenstadt für meinen Arbeitsweg habe (6 km).