• #1

Würden Sie in einer Beziehung alles für den Partner geben?

Es gibt Menschen, die in einer Beziehung alles für Ihren Partner tun. Einige bezeichnen diese "selbstlose Liebe" als Selbstaufgabe, andere hingegen halten es für eine eigennützige Handlung, um den Partner an sich zubinden. Wie stehen Sie zu diesem Thema? Was für Erfahrungen haben Sie gemacht? Und was für Tipps haben Sie für "Beziehungs-Altruisten"?
 
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Gast

  • #2
Wenn man noch was zu geben hat, gibt man/frau.
Schliesslich muss man was dazugeben zur Partnerschaft. Geben ist seeliger als nehmen.
Ab dem Punkt, wo man/frau sich ausgenützt fühlt, endet`s.
Nur finanziell sollte man nicht so naiv sein: da gilt absolute getrennte Kasse, aus Paritätsgründen.
Nicht um an sich zubinden, sondern weil manche echt bedürftig sind, wollen sie alles haben, und .... s.o.
 
  • #3
Ein partnerschaftliches Liebesverhältnis ist in meinen Augen auch ,,richtig Arbeit" - und zwar eigentlich zusammenlebenslang. Ich halte allerdings den Zwang zur Aufgabe des Ichselbstsein-Könnens für eine Situation, die bei allem Engagement stets außen vor bleiben muss. Die Bindungswirkung besteht im Spannungsverhältnis aus Gemeinsamkeiten und prickelndem Anderssein und bei allem Tun aus wechselseitigem Mittun und Mitgenießen in möglichst fairer Lust- und Lastenteilung.
Partner(innen) sollten sich nicht ,,angebunden", sondern in der Paartnerschaft rundum angenommen und geborgen fühlen. Eine solche Situation erfordert besonders ,,auf Dauer" über gute Gefühle und guten Willen hinaus auch Anstrengungen in vielfältiger Hinsicht. Insoweit werte ich ,,alles geben" als förderlich und Gewinn bringend.
 
  • #4
Verhaltenspsychologisch ist Altruismus auf jeden Fall eine evolutiv optimierte Charakteristik des Menschen (und auch vieler anderer Species). Schon kleine Babys haben nachgewiesenermaßen den Instinkt, helfen zu wollen. Natürlich beweist die evolutive Komponente, dass Altruismus letztlich eigennützig ist, aber was für eine tolle Species, in der es angeboren ist, sich zu helfen! Die beiden Aspekte "eigennützig im evolutiven Sinne" und "altruistisch in der konkreten Praxis" widersprechen sich doch nicht! Trauer oder Liebe sind auch biologisch determinierte, evolutiv optimierte Gefühle, die offensichtlich einen Überlebensvorteil bringen, dennoch nehmen wir sie ernst und als natürlich und gesund hin. Genau so ist es auch mit dem Altruismus!

Bezogen auf altruistische Verhaltensweisen in einer Partnerschaft bedeutet dies, dass es selbstverständlich dazu gehört, in einer Partnerschaft füreinander einzustehen und sich zu helfen. Genau das ist doch der entscheidende Überlebensvorteil einer Kernfamilie: Versorgen und schützen, ernähren und pflegen, Sex, Elternliebe zu den Kindern und so weiter. Darüber muss man doch gar nicht diskutieren. Das Nehmen und Geben in einer Partnerschaft ist essentiell für die menschliche Species.

Falsch wird der Altruismus dann, wenn die Balance aus Geben und Nehmen nicht mehr passt. Wenn einer den anderen ausnutzt oder vorsätzlich wenig gibt, wenn die Beziehung einseitig wird. Selbstaufgabe ist ein psychologisches Problem, das gar zu einem psychiatrischen werden kann. Partnerschaft muss ausgewogen sein.
 
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  • #5
Es kommt auf die Frau an ... aber im Grunde wollte ich es immer aber im Zuge längeren Singledaseins kann ich es um so weniger.
 
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  • #6
Ich bin altruistisch durch und durch, denn es erfüllt mich mit Glück, andere zu entlasten und glücklich zu machen. Wenn ich liebe gebe ich mein letztes Hemd her und ackere und schufte bis zum Umfallen. Und das obwohl ich oft merke, dass es in aufopfernder Weise gegen mein eigenes Wohl und gegen mein eigenes Fortkommen geht und manchmal schon einseitig ist. Ich denke dann oft, ich sollte ein wenig zurückzuschrauben, nicht nur um wieder zu mir selbst zu finden, sondern auch um die Partnerin oder das Kind oder den Freund oder den Kollegen im Team nicht in die Rolle des ewig Dankbaren oder in der Schuld stehenden zu drängen, sondern diesem auch die Chance zu geben sich einzubringen oder zu revanchieren.
Altruismus sollte also nie in sklavischer Unterwürfigkeit gipfeln.

Ich möchte nämlich hier auch einmal die Kehrseite der Medaille erwähnen. Meine Exfrau verließ mich mit dem Hauptgrund: "Du hast mir einen goldenen Käfig gebaut und wirklich alles für mich getan, so dass nichts mehr für mich zu tun geblieben ist. Ich komme mir in unserer Beziehung total wertlos vor. Ich habe das Gefühl, Dir nichts recht machen zu können."

Dies sollte man ergänzend zu Frederikas zutreffenden Aussagen noch ergänzend beachten.

M/46
 
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  • #7
@#5
Sehr schön beschrieben, genau so ein "Fall" ist mir bekannt!
Dort spielt so ein, grob ausgedrückt, Kosten-Nutzen-Effekt auch eine Rolle.
Wir müssen nicht weiter ausholen ...... die Ehefrau hat ihren Gatten auch verlassen.
Für Dich hoffe ich, Du denkst es nicht nur oft, sondern schraubst jetzt ein wenig zurück.
Von mir kann mein Partner auch das letzte Hemd bekommen, es reicht aber, dass er das weiß!
w46
 
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  • #8
@ # 4 - man kann, - wenn man nur will !
man muss ja nicht gleich übertreiben.
 
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  • #9
Die "Selbstaufgabe" in einer Beziehung halte ich für eher schädlich, da sie eben meist nicht aus Selbstlosigkeit gespeist ist, sondern mit Erwartungen verbunden. Der "selbslose" Partner erwartet meiner Meinung nach, für seine Haltung eine Gegenleistung zu bekommen. Wenn es dann Probleme in der Beziehung gibt oder der Partner sich in bestimmten Situationen vom "selbstlosen" Partner abgrenzt, kann es schnell zu Vorwürfen á la: Ich habe doch immer alles für Dich getan, warum Du jetzt nicht mal für mich ..." kommen. Auf mich wirkt diese Art von "Selbstlosigkeit" eher wie klammern und eine Form von Nötigung.
Ich war mal mit einem Mann zusammen, der mich so "geliebt" hat, dass kein Zusammensein auf Augenhöhe mehr möglich war, weil er sich selbst geradezu erniedrigt hat und ich ihn nicht mehr so wirklich ernst nehmen konnte. Als ich mich von ihm getrennt habe, kam natürlich: "aber wie kannst Du nur, habe ich nicht immer alles für Dich getan..."

Jeder sollte er/sie selbst bleiben in einer Beziehung. Ein Paar besteht aus zwei eigenständigen Personen, nicht aus einer Person und einem unselbständigen Anhängsel.
w35
 
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  • #10
Selbstaufopferer sollten nur mit Selbstaufopferern zusammen kommen. Dann geben beide gleich viel und keiner kommt zu kurz. So einfach ist das. Nur verlieben sich zwei Selbstaufopferer nicht unbedingt in einander, sondern stoßen sich zumindest zu Anfang eher ab. Das ist das Problem.

w37
 
  • #11
Früher war ich alles andere als eine Person, die für ihren Partner selbstlos sein könnte und wollte... bis ich den Vater meines Sohnes kennengelernt habe. Ich war zu ca. 95 Prozent selbstlos... habe mir vorgenommen, dass nicht noch einmal zu sein.

Wenn ich allerdings einen Partner kennenlerne, der es 'verdient', dann könnte ich es mir schon vorstellen, sofern es gleichermaßen zurückkommt (war beim Kindsvater zum Schluss absolut nicht mehr gegeben).
 
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Gast

  • #12
Partnerschaft ist etwas das beispielsweise auch in dem Wort Geschäftspartner vorkommt. Geschäftspartner funktionieren auf Dauer nur, wenn sich die Geschäfte in einer win-win-Situation wiederfinden können. Ein striktes 50:50 muss es nicht immer sein.

Ebenso verhält es sich zwischen Liebespartnern. Viele Beziehungen halten viele Jahre auch in einer 60:40 Situation. Der "Gebendere" ist glücklich, weil er gerne gibt und es ihm ein Wohlgefühl bereitet den anderen einen Liebesdienst zu erweisen und der andere genißt es sichtlich.

Kritisch wird es immer dann, wenn sich die Partner nicht mehr auf Augenhöhe begegnen. Hier hört das Partnerschaftliche auf. Die Beziehung kippt. Das Ergebnis ist das, was #8 beschrieb. Wenn das "Geben" etwas wird, um den anderen zu halten und je mehr getan wird, desto weiter zieht sich der "Empfänger" zurück. Es ist richtig, dass oftmals der, der immer gibt, sich die Liebe seines Partners erhalten will, aus Angst diese zu verlieren. Angst ist in solchen Situationen ein schlechter Berater und wird gespeist durch ein Mangel an Selbstliebe und Selbstwertgefühl. Ausreichendes (nicht übersteigertes) Selbstwertgefühl läßt einen sich auch mal entspannt zurück lehen und den anderen machen zu lassen, ohne Angst vor Liebesentzug und Anfeindungen haben zu müssen.

Ebenso verhält es sich im Streit. Derjenige, der nie mal mit der Faust auf den Tisch haut, verliert allmächlich den Respekt seines Gegenübers.

Ist der Respekt und die Achtung vor dem Anderen verloren gegangen, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt bis die Liebe für diesen mit über Bord geht.

Alle die glauben, ich muss nur genug für den anderen tun, um ihn zu halten, hat schon verloren.

m / 46 7E29E8D1
 
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Gast

  • #13
Ich gebe alles oder NICHTS! Nur so kann ich mir eine echte und wahre Partnerschaft vorstellen!! Mit Halbherzigkeiten kann ich NICHTS anfangen! Ich erwarte das auch umgekehrt! Echte Liebe und Partnerschaft besteht aus "GEBEN UND NEHMEN" im gleichen Maße ohne Goldwaage! -m
 
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Gast

  • #14
liebe #5, nicht immer nur "ackern und schuften", sondern gelegentlich auch mal mehr "lieben" (zeit, herzenswärme, kleine! gesten, "da" sein, loyal sein). das hilft.

wenn der erste abschnitt deines beitrags nicht leicht ironisch angehaucht sein sollte, sondern ernst gemeint ist, würde ich mir durchaus an deiner stelle darüber mal gedanken machen.
nicht jede frau will materiell! alles und im goldenen käfig sitzen. zeit zusammen und sich an kleinigkeiten freuen können, das ist doch das was zählt.

(hatte gerade neulich ein gespräch mit einer freundin: die sagte, die spontanen kurztrips auf den zeltplatz mit ihrem mann geniesst sie mehr und bleiben ihr lebhafter und schöner in erinnerung, als drei wochen 5-Sterne all inklusive für 5.000 euro... das meine ich, nur als beispiel.)

allein das wissen!, dass der partner im notfall alles! für einen tun würde, reicht schon. aber dieses bewusstsein wird bei den meisten frauen nicht erreicht durch "ackern und schuften", sondern durch andere gesten.

ansonsten würde ich auch #11 zustimmen, nur mit dem zusatz, dass sich die 60:40, auch mal 30:70 win-win-situation schon auch mal umdrehen sollte - dass nicht immer der gebende gibt und der nehmende nimmt, sondern auch mal umgekehrt.

leider reizen manche männer situationen auch falsch aus, da sie aus eigenen negativ-erfahrungen falsche schlüsse gezogen haben und daher eine falsche entwicklung angesteuert haben:
da wird dann versucht, die frau zu manipulieren, "mal sehen, was sie sich noch alles gefallen lässt...". als frau - verliebt - erkennt man das erst nicht.
wenn es später klar ist, was das für ein verhalten ist, dann ist sofort auch klar, dass dies keine partnerschaft auf augenhöhe ist, sondern einer der beiden (wer wohl...) sich die win-win-situation durch charakterliche defizite verscherzt.

als frau würde ich für meinen partner alles tun und wie eine löwin für ihn kämpfen, loyal sein, hilfsbereit bis zur selbstaufgabe... - vorausgesetzt er hat vorher durch sein eigenes verhalten bewiesen, dass er es auch wert ist. ich sage das extra so, weil das nach einer negativen erfahrung meine neue erkenntnis ist. wenn er nicht loyal ist, bin ich es auch nicht.

win-win ja - ausnützen nein.

w, 42
 
  • #15
Altruistisches Verhalten in einer Partnerschaft ist für mich genausowenig angemessen, wie egoistisches Verhalten.
Es sollte vielmehr (wie so oft) irgendwo in der Mitte liegen, so dass beide geben und nehmen.
Nur dann ist Partnerschaft wirklich gleichberechtigt und auf Augenhöhe.
 
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Gast

  • #16
Es ist theoretisch etwas ganz wunderbares, die selbstlose Liebe.

In der Praxis glaube ich für mich, dass ich nur für meine Kinder alles, auch mich selbst aufgeben würde. Unter Einsatz meines eigenen Lebens würde ich nur das Leben meiner Kinder retten, keines anderen Menschen. Vermute ich, ich war zum Glück noch nie in einer solchen Situation.

Zueinander stehen in guten und in schlechten Tagen, ja, das schon. Aber nur bis zu einer Grenze. Sobald ich selbst zu sehr leiden würde, käme wohl der Selbsterhaltungstrieb oder Egoismus durch.

Wieder mal ein paar Buchtips, Thema Gleichgewicht und Geben und Nehmen in einer Beziehung, alle von dem grandiosen Paartherapeuten Jürg Willi:

"Die Zweierbeziehung"
"Psychologie der Liebe"
"Was hält Paare zusammen"

Und allen ein schönes liebevolles Wochenende!

Karola,53
 
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  • #17
Wenn ich den Mann wirklich liebe, ja. Aber zum Glück passiert das nicht so schnell - dadurch ist die Gefahr des "ausnutzens" auch gar nicht so gross, wie man vielleicht meint.

w/32
 
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  • #18
Zu @16: ich sehe hier einen großen Widerspruch mit dieser Aussage...ich erkenne also angezogene Bremsen, die große Liebe zu finden, da im Hinterkopf genau die Gefahr lauert "ausgenutzt" zu werden! Dieses Phenomen sehe ich bei vielen Menschen, die verkappte Partnerschaften hinter sich haben und sich davon nicht mehr befreien konnten. Ein großes Hindernis für eine "echte Liebe"!
 
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Gast

  • #19
Ich denke, #15 trifft den Nagel auf den Kopf! Danke für die offenen Worte.


"Es ist theoretisch etwas ganz wunderbares, die selbstlose Liebe.

In der Praxis glaube ich für mich, dass ich nur für meine Kinder alles, auch mich selbst aufgeben würde."

Ein Lebensgefährte hat schon weniger zu erwarten: "Zueinander stehen in guten und in schlechten Tagen, ja, das schon. Aber nur bis zu einer Grenze. Sobald ich selbst zu sehr leiden würde, käme wohl der Selbsterhaltungstrieb oder Egoismus durch."


Bei anderen Säugern, wie bspw. Löwen und Rindern ganz ähnlich zu beobachten: Das Muttertier gibt ALLES für den EIGENEN Nachwuchs. (also "in Verlängerung" letztlich sich selbst)

Da sollte Mann (ob Kindesvater oder Abschnittsgefährte) sich niemals etwas vormachen (lassen)! Mütter (so es nicht die eigene ist), ob als Gefährtinnen oder Kolleginnen - im Grunde genommen - wenn auch evolutionär in ihrer Prioritätensetzung nachvollziehbar - mit äußerster Vorsicht zu genießen...


(Insofern kann ich nach diesem Gedankengang auch nachvollziehen, warum Personaler (potentiellen) Müttern mit Vorsicht - insbesondere in Hinblick auf verantwortliche Positionen - begegnen. Im Falle eines Falles liegt es in der Natur der Mutter, wem sie beisteht und wen oder was sie im Stich lässt.)
 
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  • #20
hier nr 16 @17 Nein. Das ist nur Deine Interpretation. Ich sehe es nicht so. Es ist für mich kein Widerspruch. Ich bin kein Mensch, der dieses Gefühl von tiefer Liebe, was zu dieser selbstlosen Liebe führt für jeden Menschen empfindet. Dieses Gefühl kommt nur sehr selten und diese grosse Verletztung, verkappte Beziehung, von der Du sprichst, habe ich nicht erlebt.
Das ist doch genau die Sache bei der wahren Liebe - selbst, wenn es nicht klappt, liebst Du diesen Menschen "weiter" und "gönnst ihm sein neues Glück".
Wirklich lieben heisst auch "gehen lassen können".

Ich brauche zum Glück keine Fast-Food-Liebe und rede mir ein, ich liebe alle 3 Monate "einen neuen Freund".

w/32
 
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  • #21
zico,mBis zu einem gewissen Grad gewinnt man sogar beim Geben,aber allzu gern wird es dann ausgenutzt und der Verlust ist dann größer als der Nutzen.Nein würde ich nicht mehr machenAlles Geben,bedeutet nichts(Energie,Geld usw) mehr zu haben-um selbst wieder aufzustehen......in so ein endlos "Tief" möchte ich nicht geraten.Füreinander da sein,ausgewogene Gleichberechtigung-----so solls sein.
 
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  • #22
Nein. Ich will auch weiterhin noch alleine aufs Klo. :eek:)

Auch bin ich der Meinung, daß man als Pärchen keine Symbiose eingehen sollte, sondern jeder durchaus bis zu einem gewissen Prozentsatz seine eigenen Interessen haben sollte. Manchmal will ich einfach mit einer Freundin zusammensein und unter Frauen schwätzen. Wenn dann immer der Mann hinterhergeschleppt wird, nervt das.

Constanze
 
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  • #23
Da hast Du aber etwas mißverstanden Constanze, altruistisch ist er, wenn er inzwischen die Wohnung putzt damit Du die Freizeit hast mit Deinen Freundinnen wegzugehen und das obwohl er sich vielleicht lieber das Fußballspiel im Fernsehen angeschaut hätte. Macht er es nicht, hast Du das schlechte Gewissen dich zu amüsieren obwohl zuhause die Arbeit liegengeblieben ist, macht er es, hast Du das schlechte Gewissen weil er für Dein Wohl auf sein Fußballspiel verzichtet. Ein echtes Dilemma, oder?

Natürlich wäre die perfekte Lösung gemeinsam die Pflichten erledigen und dann gemeinsam jeder nach seinen Interessen die Freizeit nutzen.

Und wenn Du mal jemanden brauchst, der Dich auf Klo bringt ist Dir der selbstlos liebende Partner der Dich nicht ins Pflegeheim abschiebt vielleicht doch lieber?

Von daher muss ich den Leuten widersprechen, die Altruismus automatisch mit Klammern gleichsetzen.

M/46
 
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  • #24
@22: So lange das mit dem Ausgehen / versus Wohnung putzen die Ausnahme ist und nicht die Regel - wunderbar! Ich würde mich umgedreht dann auch revanchieren. Es muß ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein.
Man darf bei allem Altruismus dabei aber nicht als Einzelperson körperlich/seelisch drauf gehen. Damit ist auch niemandem gedient.
Kann man Dich hier finden?

Constanze :eek:)