• #61
was deinen Ausführungen vom 50:50 finanzierten Auto und 50:50 Urlaub komplett wiederspricht.
Nein, ich habe im Gegenteil geschrieben, daß es es unsinnig ist, jede Kleinigkeit hälftig teilen zu wollen. Es muß nur insgesamt aufgehen: der eine zahlt die Miete, der andere den Urlaub, Möbel, Auto, Fernseher, Fahrkarten usw. usw., immer wer halt gerade flüssig ist. Wenn beide gleich viel verdienen, muß man am Jahresende gar nicht groß nachrechnen, es ist dann wie bei einem gemeinsamen Konto. Mit einer Ausnahme: wer zahlt, schafft an. Oder glaubt zumindest, bestimmen zu können.
 
  • #62
Beantworte doch die Frage, die jetzt hier schon 10x gestellt wurde!
Gibt es diese Beziehung überhaupt oder sind das alles theoretische Überlegungen?
 
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L

luci-le

  • #63
Nein, ich habe im Gegenteil geschrieben, daß es es unsinnig ist, jede Kleinigkeit hälftig teilen zu wollen. Es muß nur insgesamt aufgehen: der eine zahlt die Miete, der andere den Urlaub, Möbel, Auto, Fernseher, Fahrkarten usw. usw., immer wer halt gerade flüssig ist. Wenn beide gleich viel verdienen, muß man am Jahresende gar nicht groß nachrechnen, es ist dann wie bei einem gemeinsamen Konto. Mit einer Ausnahme: wer zahlt, schafft an. Oder glaubt zumindest, bestimmen zu können.
Hast du nicht gesagt, dass beide gleich viel verdienen und die Geldmenge nicht das Probem wäre? Wieso dann diese undurchsichtigen Verstrickungen? Klingt alles sehr unglaubwürdig. Wenn jeder doch genug hat, wieso kauft sich nicht einfach jeder sein eigenes Auto, das er dann auch selbstständig nutzt? Und wenn du der nicht so symbiotische Part bist, wieso willst DU dann alles wechselseitig zahlen, wo du doch vorher noch geschrieben hast, dein Geld auch mal für dich selbst verwalten zu wollen? Widersprüche am laufenden Band. Klinke mich aus dieser Diskussion nun endgültig aus.
 
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  • #64
Es muß nur insgesamt aufgehen: der eine zahlt die Miete, der andere den Urlaub,
Das hast Du doch und aufgehen tut es auch. Am Jahresende ist nichts mehr da, weil sie auch deine eiserne Reserve einkassiert und verplant, wenn sie dahinter kommt. Du schreibst über Leidensdruck, weil Du arbeitest und dir nichts für eigene Interessen bleibt. So ist es doch?

Dann zahlen eben beide in jedes Konto ein. Die Fixkosten stehen fest und für den Urlaub zahlst Du das, was dir ein Urlaub wert ist. Der Rest ist dein Geld, auch die Extraeinnahmen von denen Du ihr vielleicht auch einmal etwas schenken möchtest. Das muss doch theoretisch drin sein.

Dann hast Du aber immer noch keine Begleiterin die es genießen könnte, deine Urlaubsfreude zu teilen. Dieses Problem bleibt. Und ich verstehe es nicht, wo eine Beziehung doch viel mehr sein sollte, als die Einigung über finanzielles. Macht einmal getrennt Urlaub. Dir würde es in jedem Fall gut tun, am besten in der Ruhe der Berge, das macht den Kopf frei.
 
  • #65
Zum Beispiel die Angst, daß einem die Gesundheit zu früh einen Strich durch die Reisepläne macht.
Also ich kann mein Gehalt nicht "verreisen". Und ich habe ja oben geschrieben "wenn beide gleich viel haben". Wir diskutieren hier doch als Ausgangslage schlicht "wir leben über unsere Verhältnisse, aber keiner will das wahrhaben und bremsen". Und wer auch Angst über ein frühzeitiges Ableben auf Kredit Lamborghini fährt, in der Villa lebt und auf die Malediven reist, kurz. nicht an Morgen denkt, kann das ja gerne tun. Das Problem tritt aber auf, wenn das Leben dann doch länger dauert und die Verschuldung trotzdem exorbitant ist.

Die Regel (Ausgangsthread) kann doch nur lauten: man leistet sich ein gemeinsames Leben, das für jeden hälftig finanzierbar ist und nötigt nicht den leistungsschwächeren "mithalten" zu müssen und knüpft womöglich noch "Liebe" dran. Oder finanziert gerne und ohne Klagen dem leistungsschwächeren den Maledivenurlaub, den derjenige selbstverständlich auch nicht einfordern kann. Im Grund weiss ich doch schon zu Beginn der Beziehung, was sich die Partnerin leisten kann. Da kann es doch kaum so sein, dass der leistungsschwächere sich nach oben strecken muss, um die ungewollte Investition mitzutragen, wie Du geschrieben hast.

Der Thread zeigt wieder mal in aller Klarheit: ein klares Ungleichgewicht in einer Beziehung bringt nur Probleme.
Die Lösung kann doch nur sein, beide zahlen (anteilig) in eine Kasse ein, aus der der Lebensunterhalt finanziert wird und beide haben Geld übrig, das sie frei ausgeben können. Und wenn dann einer den anderen auf die Malediven einladen möchte, umso besser...
 
  • #66
Es muß nur insgesamt aufgehen: ... Mit einer Ausnahme: wer zahlt, schafft an. Oder glaubt zumindest, bestimmen zu können.
Wenn es insgesamt aufgeht, dann kann man locker alles teilen, gemeinsam entscheiden und es muss nicht einer bestimmen. Wenn nämlich die eine den Urlaub bezahlt und auf die Malediven will, der andere Porsche fahren, dann kann man sich auch gemeinsam auf Neuseeland und BMW einigen. Was soll "Bestimmen" in einer Beziehung dann bringen?

Du hast Recht: es ist unsinnig, Kleinigkeiten hälftig teilen zu wollen. Bei den großen Anschaffungen sollte man sich aber einig sein, wenn beide bezahlen. Wenn nach Teilung der Fixkosten für den Mann der Porsche und für die Frau Kleidung und Handtaschen übrig bleiben, die jeder von "seinem" Geld bezahlt, ist doch alles in Ordnung.

Du regst Dich auf, dass keine Reserven übrigbleiben. Das zeigt, dass ihr mit den gemeinsamen Fixkosten (Urlaub, Miete, etc.) schon über eure Verhältnisse lebt.
 
N

nachdenkliche

  • #67
Eine unsäglichen Debatte übers Geld, lieber Apfeldieb.
Hat hier eigentlich schon jemand gefragt, ob ihr Euch liebt, bei aller Aufrechnerei ? Bleibt dafür eigentlich noch Zeit übrig?
Verliert Euch nicht aus den Augen....traurig alles.
 
  • #68
man leistet sich ein gemeinsames Leben, das für jeden hälftig finanzierbar ist und nötigt nicht den leistungsschwächeren "mithalten" zu müssen.
Um Leistungsschwäche und Mithaltenmüssen geht es hier gar nicht, sondern ums Mittragen von Sonderausgaben, die halt nur sinnvoll sind, wenn man sie zusammen tätigt.

Urlaub zum Beispiel. Ich würde mit Sicherheit nicht Wohnung und Auto allein finanzieren, damit sie mit ihrem gesparten Gehalt dann allein auf die Malediven fliegt. Wenn es schon sein muß, weil ein Leben ohne Malediven für sie unerträglich ist, dann will ich schon auch mit dabei sein, denn das ist unterm Strich immer noch besser als getrennter Urlaub, der ja insgesamt auch nicht billiger wäre: das von mir Gesparte käme bei ihr als Einzelzimmerzuschlag wieder oben drauf.

Weiter: würde ich nun eine Beteiligung für Miete und Auto von ihr einfordern, käme mit Sicherheit das Argument „aber dafür habe ich doch den Urlaub für dich mitbezahlt”.

Gefolgt von einer ganz verwegenen Rechnung, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muß: es geht um MEINEN Anteil in die Gemeinschaftskasse. Denn wohnen müßte ich ja sowieso. Und auch ein Auto hätte ich sowieso. Also steuere ich ja eigentlich nur die Differenz zur größeren Wohnung bei. Das ist beim Urlaub anders, Urlaub MUSS man nicht machen. Daher zählt er in voller Höhe als Einlage.

Ich versuche gerade, mir das umgekehrt vorzustellen: ich ziehe bei einer Frau ein, übernehme meinen Anteil an Strom und Wasser (und die Mietdifferenz, falls wir umziehen) – und fahre sie fortan mit dem Porsche herum, den ich mir dann leisten kann, getreu dem Motto: was willst du denn, du profitierst doch auch von dem schönen Auto. Gibt es solche Männer? Ich fürchte, ja.

Wahrscheinlich kann man der „alles muß raus, und ich bestimme, wofür” Mentalität nur durch strikte Kassentrennung begegnen – die mir aber zutiefst zuwider ist. Porsche fahren übrigens auch.
 
  • #69
Bitte korrigiere mich:

Ihr verdient ähnlich viel.

Du zahlst alle Basics (Miete, Nebenkosten, Versicherungen), Lebensmittel etc teilt ihr in etwa.

Die Dame hat dann reichlich Spielraum für "Spass" - weil Du das Fundament bezahlst - und dann will sie bestimmen, wie der Spass auszusehen hat. Wenn es auch nur teilweise nach Deinem Kopf ginge, würde sie Dir den Urlaub zur Hölle machen.

Richtig?

Wenn Du Dir eine solche Beziehung antust, bist Du selbst Schuld. Klipp klar. Das ist noch schlimmer als ich dachte.
 
  • #70
Urlaub zum Beispiel. Ich würde mit Sicherheit nicht Wohnung und Auto allein finanzieren, damit sie mit ihrem gesparten Gehalt dann allein auf die Malediven fliegt.
Nach meinem Verständnis plant man in einer Beziehung solche Sachen gemeinsam. Wohnung, Auto und Urlaub kann man dann gemeinsam aus dem gemeinsamen Budget finanzieren, eine Aufteilung "Ich die Wohnung und das Auto alleine, Du den Urlaub" verstehe ich nicht (besonders nicht im Zusammenhang "wer zahlt, bestimmt". Lässt sich nicht alles finanzieren, lebt man entweder über seine Verhältnisse oder muss Urlaub oder Auto aufs nächste Jahr schieben.

Wenn das Budget den Maledivenurlaub hergibt und beide wollen, macht man ihn gemeinsam. Wenn nicht, fliegt sie von dem Geld, das sie nicht in die gemeinsame Kasse bezahlt alleine.

Weiter: würde ich nun eine Beteiligung für Miete und Auto von ihr einfordern, käme mit Sicherheit das Argument „aber dafür habe ich doch den Urlaub für dich mitbezahlt”.
Gefolgt von einer ganz verwegenen Rechnung,...
Ich verstehe euren grundsätzlichen Ansatz nicht. Nach meinem Verständnis wirft man in einer Beziehung einen Teil Geld auf einem gemeinsamen Konto zusammen und finanziert daraus den Lebensunterhalt. Bei eurem Modell müsste sie ja den Urlaub in Höhe der Kosten von Auto und Miete bezahlen. Das gibt dann jedes Jahr eine Weltreise.

Ich versuche gerade, mir das umgekehrt vorzustellen: ich ziehe bei einer Frau ein, übernehme meinen Anteil an Strom und Wasser (und die Mietdifferenz, falls wir umziehen) .
Was für eine nickelige Rechnerei. Wenn sie bei Dir einzieht, wird die Miete der Wohnung eben aus dem gemeinsamen Topf bezahlt, in den ihr z. B. anteilig dem Gehalt einbezahlt. Ist die Wohnung Eigentum, lässt sich auch da ein Modus finden. Dann entfällt doch jegliche Streiterei vonwegen "da habe ich bezahlt und bestimme jetzt auch".
Das setzt natürlich voraus, dass Du nicht auch in der Wohnung bestimmst, welche Gardinen aufgehängt werden.
 
  • #71
… getrennter Urlaub, der ja insgesamt auch nicht billiger wäre: das von mir Gesparte käme bei ihr als Einzelzimmerzuschlag wieder oben drauf.
Getrennten Urlaub weil man sich nicht einigen kann, finde ich auch daneben. Wenn die Beziehung passt gibt es die Diskussion gar nicht, weil jeder den anderen leben lässt und sich abwechselnd zu dessen Gunsten zurücknimmt. Urlaub, um den Kopf einmal frei zu bekommen, wäre es mir wert, ein paar Euro mehr zu bezahlen. Wut im Bauch, weil man sich wieder unterdrückt fühlt, ist der teuerste Urlaub überhaupt, rausgeworfenes Geld. Oder wie siehst Du das?
Ich versuche gerade, mir das umgekehrt vorzustellen: ich ziehe bei einer Frau ein, übernehme meinen Anteil an Strom und Wasser (und die Mietdifferenz, falls wir umziehen)
Jetzt wird klarer, woher deine Wut kommt. Dann ist es doch ein Ausnutzvertrag, sie vergisst die Miete, die sie durch den Einzug spart.
Wahrscheinlich kann man der „alles muß raus, und ich bestimme, wofür” Mentalität nur durch strikte Kassentrennung begegnen
Deinetwegen unbedingt. Das Problem löst es aber nicht, wenn sie dir wieder die Hölle heiß macht, weil auf deinem Konto noch etwas da wäre. Was Du bisher geschrieben hast, klingt nach Kaufsucht (für jeden Cent lässt sich ein Wunsch finden), Maßlosigkeit aus Existenzangst (vielleicht ist nächstes Jahr das Geld, aber der Mensch nicht mehr da).

Suchtverhalten dient der Kompensation eines anderen Mangels. Ich kenne den sonstigen Mehrwert eurer Beziehung nicht. Die Abgrenzung der Einkommen wird ihrerseits zu materieller Unzufriedenheit führen, die den Leidensdruck umkehrt. Traust Du dich offene Worte zu finden, auch auf die Gefahr hin, dass sie wieder zur Furie wird? Diesen Stress muss man für den Partner aushalten, wenn er zu seinem besten ist. Scheinbar wärst Du zufrieden mit bescheidene Wünsche erfüllen, einem beruhigenden Säckel unter dem Kissen, einer Frau, die auch dir etwas gönnt. Sucht euch Moderation, im Alleingang ist das nicht zu schaffen.
 
  • #72
Ihr habt ja alle so recht. Ich zahle die Basics, weil ich mir nicht sagen lassen will, daß ich einen Vorteil aus der Kostenteilung ziehe, nach dem Motto „ohne meinen Anteil könntest du hier gar nicht wohnen”, wie ja weiter oben auch bereits jemand gemutmaßt hat. Und sie zahlt eben als Ausgleich alles andere.

Nur daß ich bei dem, was sie zahlt, natürlich nichts durchsetzen kann, was sie nicht will. Denn dann zahlt sie es eben nicht, und fertig. Unterm Strich kein gutes Modell. Werden ein anderes finden müssen.
 
  • #73
Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: der eine ist für vernünftige Lösungen, macht dafür notfalls auch Abstriche. Das eingesparte Geld steht beiden für gemeinsame, paarorientierte Unternehmungen oder Investitionen zur Verfügung. Der andere hingegen will unbedingt mit dem Kopf durch die Wand, auch wenn es erhebliche Mehrkosten verursacht. Diese gehen aber ja auch zu Lasten des anderen, und sie nehmen ihm die Lust aufs paarorientierte Denken – warum sollte einer es dem anderen von dem, was schon zur Hälfte vernichtet ist, noch besonders schön machen wollen? Ich teile die übrig gelassene Kuchenhälfte ja auch nicht erneut durch zwei. Oder doch?

Wir kämen hervorragend mit EINEM Auto hin. Wenn aber das Auto auf mich läuft, fährt sie es nicht (obwohl ich ihr das jederzeit erlauben würde). Und wenn das Auto auf sie läuft, darf ich es nicht fahren (und würde ich auch gar nicht von ihr einfordern). Deswegen nun aber zwei Autos zu kaufen scheint mir sinnlose Geldvernichtung.

Mir scheint, wir ziehen nicht mehr an einem Strang.
 
  • #74
...Mir scheint, wir ziehen nicht mehr an einem Strang.
Lieber Apfeldieb,

Das ist das ganz korrekte Resümee, die Frage ist, ob ihr es je habt, und ob, wann Du sensibel die längst überfällige Konsequenz ziehst.

Die Geschichte mit dem Auto, was für ein Kindergarten (ihrerseits überwiegend, Dein Beitrag - Du machst mit)

Warum tust Du Dir das an? Warum machst Du so etwas mit?
Wo bleibt Dein Selbstwert, Dein Rückgrat?
Und wie oft soll man es dir hier noch schreiben?

Lieber Apfeldieb, andere Mütter haben nettere, beziehungsfähigere Töchter.
 
  • #75
warum sollte einer es dem anderen von dem, was schon zur Hälfte vernichtet ist, noch besonders schön machen wollen? Ich teile die übrig gelassene Kuchenhälfte ja auch nicht erneut durch zwei. Oder doch?
Doch... genau das tue ich. Wenn ich Abends ein Dessert bereite und mein Mann hat in der Nacht dchon eine üppige Menge weggenascht, weil er sich nicht zügeln konnte, dann teile ich den Rest wieder durch zwei.
Weil ich mich darüber freue ohm eine Fteude bereiten zu können. Und wenn wenn es Erdbeeren gibt, lässt er mir noch etwas von seiner Portion über.
Mit einem Menschen wie Dir könnte ich nie eine Beziehung führen.
 
  • #76
Ich teile die übrig gelassene Kuchenhälfte ja auch nicht erneut durch zwei. Oder doch?
Du nicht ?
Ich schon und mein Freund auch.
Wir streiten uns nicht wie du und deine Freundin darum, wer mehr bekommt, sondern wer dem anderen mehr geben darf.
Ich würde ihm die übriggelassene Hälfte sogar ganz geben, wenn er darauf wild wäre.
Aber er hätte mir schon vorher gar nicht die Hälfte weggegessen.

Mir scheint, wir ziehen nicht mehr an einem Strang.
Wow !
Was ist denn nun passiert ?
Seit Jahren zieht ihr, wenn ich deinen Geschichten Glauben schenken darf und warum sollte ich das nicht tun ? nicht an einem Strang.
Klasse, dass du nun endlich etwas erkennst.
*Schulterklopf*

w 48
 
  • #77
Du nicht ?
Ich schon und mein Freund auch.
Wir streiten uns nicht wie du und deine Freundin darum, wer mehr bekommt, sondern wer dem anderen mehr geben darf.
Ich würde ihm die übriggelassene Hälfte sogar ganz geben, wenn er darauf wild wäre.
w 48
Genau! So und nicht anders kenne ich das auch. Wenn ich meinen Partner liebe dann liebe ich es auch ihn glücklich zu sehen und wenn ich da mal mehr gebe als nehme, tue ich dies gern....
Und obwohl ich nicht darauf achte ob es dich am Ende ausgleicht fühlen weder ich noch mein Mann sich übervorteilt.
 
  • #78
Ich hatte mal ein gemeinsames Vorhaben mit einem, der sagte "jeder nimmt sich, was er braucht". Ich antwortete ihm, so blieben wir nicht im Geschäft. Mein Motto wäre "jeder gibt, was er kann".

Das ging eine ganze Weile gut.

Ich glaube, manchmal fährt man besser, wenn man schlechte Eigenschaften nicht spiegelt, sondern ihnen gutes Beispiel entgegensetzt.

Wenn man also ausgemachtem Geiz mit demonstrativer Großzügigkeit begegnet, schämt sich der andere vielleicht und beginnt umzudenken.

Manchmal funktioniert es, bei anderen ist Hopfen und Malz verloren.
Mehrere Tausend Euro allerdings wär's mir natürlich auch nicht wert, den anderen zu beschämen.
 
  • #79
Ich teile die übrig gelassene Kuchenhälfte ja auch nicht erneut durch zwei.
Das sind noch nur Peanuts.
Ich würde es zwar nicht teilen, sondern einfach zu 100% weitergeben. Wenn man sich bei solchen Nebensächlichkeiten zerreibt, dann möchte ich nicht wissen wie man bei richtigen Problemen agiert.

Wenn meine bessere Hälfte den restlichen Kuchen, Strudel usw. will, dann soll sie ich auch haben und das ohne jeglichen Kommentar. Vor 20 J. hätte ich eventuell noch einen Spruch losgelassen, aber mit Ü50 wird man ruhiger oder sogar schlauer, dass manchmal Schweigen Gold ist und Reden eher Silber. Figurtechnisch ist es sogar bei mir besser, wenn ich darauf verzichte.:)
 
  • #80
Hallo Magnus, das mit dem Kuchen war eine Metapher.
( Auch von mir ).
Apfeldiebs aktuelle Probleme mit seiner Freundin heißen Urlaub und Auto.

w 48
 
  • #81
Hallo Magnus, das mit dem Kuchen war eine Metapher.
Sorry das war mir schon klar und deshalb habe ich es ja eher humorvoll gemeint. Es gibt dafür so einen schönen österreichischen Spruch, aber wenn man in ins Hochdeutsch übersetzt, verliert er irgendwie den Witz.

Eigentlich haben der FS und seine Freundin ein Grundproblem oder zwei verschiedene Lebensvorstellungen. Ich möchte persönlich dies zwar nicht, aber das ist wiederum sekundär.
Eventuell sollten die beiden auch einen Haushaltsplan aufstellen. Was haben wir und was können wir uns davon leisten. Alles andere wird früher oder später immer wieder zum Streitpunkt.
Pkt. Auto z.B. was will ich haben und was kann ich mir leisten. Muss die MB S-Klasse sein, wenn ich auch mit der A-Klasse von A nach B komme. Und dies lässt sich endlos bei allen anderen Konsumgütern fortsetzen.
 
  • #82
Lieber Apfeldieb, ich kenne die Geschichte mit dem Regenschirm und dem Berg nicht. Mir scheint, dass sich solche Geschichten wie ein roter Faden durch eure Beziehung ziehen. Das mit dem Kopf durch die Wand und deine Enttäuschung, immer wieder vor selbige zu laufen, war es denn jemals anders? Du willst, dass es auch für dich befriedigend gelingt. Deine Frage war: Was tun, wenn man sich nicht trennen will? Wenn es, wie Du schriebst, voriges, vorvoriges und vorvorvoriges Jahr auch schon so war, was bist Du bereit, immer noch zu tun?

Was willst Du verwegenen Rechnungen, alles muss raus und ich bestimme wofür und wenn du das Auto zahlst, fahre ich es nicht, aber mein Auto fährst du nicht, denn entgegensetzen? Ich sehe da kein Wohlwollen und auch keine Zuneigung, ohne die eine Beziehung aber keine ist. Sie sagt nein, egal was du möchtest und für sie ist es gut genug, solange sie bestimmt und einen Vorteil hat. Wie stellt sie sich eure Zukunft vor, kann es für sie so weitergehen? Willst Du so weitermachen, oder hast Du Grenzen, jenseits derer dir die Lust vergeht? Wenn ja, hast Du das schon einmal ausgesprochen?

Ich bin mir nicht sicher, ob ihr jemals an einem Strang gezogen habt oder ob Du die Beziehung so sehr wolltest, dass Du dich darin verloren hast. Ich komme nochmal auf deinen Thread im Januar zurück. Grübelt ein glücklicher Mann über ein verlorenes Glück? Ich meine von großer Trauer deinerseits gelesen zu haben. Das alte Thema wollte dir etwas sagen. Wann warst Du zuletzt glücklich? Schaue einmal auf dich, wo Du geblieben bist und ob Du in 10 Jahren immer noch so leben willst. Wenn man ganz lange immer nur zurückgesteckt hat, glaubt man irgendwann, nichts besseres verdient zu haben. Ich wünsche dir den Mut, dich vom Gegenteil zu überzeugen.
 
  • #84
Sie sagt nein, egal was du möchtest und für sie ist es gut genug, solange sie bestimmt und einen Vorteil hat.
Der Mensch führt eine Partnerschaft, um jemanden um sich zu haben, um nicht mit der Wand oder den Blumen reden zu müssen, die einem zwar niemals widersprechen, sich andererseits aber auch nicht für das Weltgeschehen interessieren. Der Preis dafür ist die Auseinandersetzung mit dessen abweichenden Interessen. Der eine versucht Konflikte zu minimieren, der andere seinen Vorteil zu maximieren – irgendwo ist wohl immer der partnerschaftlich Orientiertere im Nachteil.

Ihr Beruf verlangt ihr hin und wieder Einsätze am Wochenende ab. Ich habe kein Problem damit. Mein Beruf verlangt mir ebenfalls Einsätze am Wochenende ab. Das gibt jedes Mal ein Riesentheater. Irgendwo ist immer ein Ungleichgewicht.
 
  • #85
Ihr Beruf verlangt ihr hin und wieder Einsätze am Wochenende ab. Ich habe kein Problem damit. Mein Beruf verlangt mir ebenfalls Einsätze am Wochenende ab. Das gibt jedes Mal ein Riesentheater. Irgendwo ist immer ein Ungleichgewicht.
Ich merke, dass ich langsam ein bißchen ungeduldig werde, obwohl mir dein Leben egal sein sollte.
.
Mir scheint, wir ziehen nicht mehr an einem Strang.
Ich hatte wirklich gedacht, dass es bei dir nun ein Umdenken gibt, leider weit gefehlt. In deinem heutigen Post ist wieder alles beim alten.
Ein neues Beispiel für deiner Freundin schlechtes Benehmen und dazu deine Erklärung, das müsse man eben hinnehmen, wenn man eine Beziehung führen wolle.

Obwohl dir hier nicht wenige Leute sagen, dass deine Freundin ein Extremfall für ein möglicherweise grundsätzlich existentes Problem in Beziehungen darstellt, ignorierst du das und wiederholst gebetsmühlenartig das immer gleiche Thema.

Ich gebe auf und verabschiede mich hiermit von dir.

w 48
 
B

bromelie

  • #86
Obwohl dir hier nicht wenige Leute sagen, dass deine Freundin ein Extremfall für ein möglicherweise grundsätzlich existentes Problem in Beziehungen darstellt, ignorierst du das und wiederholst gebetsmühlenartig das immer gleiche Thema.
Das ist das Eine, das andere ist, dass Du, Apfeldieb, deine Probleme in der Beziehung auch gerne selbst strickst. In immer wieder neuen Threads beschreibst Du uns hier Paarprobleme sehr merkwürdiger Art, die man sehr leicht abstellen könnte, einzig...Du willst das scheinbar gar nicht. Lösungsvorschläge ignorierst Du konsequent.
Du würdest mir in einer Beziehung den letzten Nerv rauben. Und wenn alle nun auch Deine anderen Threads mal lesen würden, dann würden sie wahrscheinlich auch anders über Deine Partnerin denken, die vermutlich überhaupt nicht weiß, dass Du hier so oft über sie herziehst.
W
 
  • #87
Apfeldieb,
das ist ja alles wirr.
Du finanzierst die Grundexistenz, sie spart das komplett ein, weil sie jetzt mietfrei wohnt und es wird argumentiert, Du bräuchtest allein ja auch eine Wohnung? Sie doch auch!
Und ihr komplett Eingespartes ist dadurch das Werkzeug, mit dem sie ihre Wünsche durchsetzt, weil Du lieber nachgibst, als ihren Unmut zu riskieren?

Vielleicht bin ich ja zu pragmatisch.
Gemeinsamen Grundbedarf ausrechnen, hälftig einzahlen und gut.
Auto kauft sich jeder seins und Urlaub dann entweder (wenn gemeinsam verbracht) hälftig oder sie auf ihre Kosten auf die Malediven und Du auf Deine Kosten in die Berge.
Ist doch fair und erspart Diskussionen.

Das bei Euch klingt wie:
Du kaufst das Brot und weil sie den Belag bezahlt, musst Du jeden Tag Lachs und Kaviar essen und Deine Lieblingssalami gibt es niemals.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #88
Stopp, lieber Apfeldieb.

Schließe mich @frei an, dachte erst, da ist doch etwas in Gang begonnen. Und dann kommst Du gleich wieder mit der gewohnten Tour.

Das hier ist Dein Beziehungsmuster, Du scheinst das zu brauchen.

Nein, es ist nicht normal, dass es immer ein Gefälle gibt. So sollte keine Partnerschaft sein.
Bei Euch beiden ist es anscheinend normal.
Und zwar zu Deinen Lasten. Also eigentlich auch kein Gefälle - denn Du willst es doch so., warum auch immer.
Also, sie bekommt, was sie will, und Du auch - ausgewogen.

Oder warum machst Du mit, warum sagst Du nicht nein, warum hast Du so überhaupt kein Rückgrat, keinen Selbstwert?

Ich verstehe Dich nicht, Deine Beispiele sind alle nicht meine Welt.

Statt hier uns zu fragen - such Dir professionelle Unterstützung, was wir hier schreiben, kommt spürbar nicht an.
Ich habe nicht das Gefühl, dass Du alleine aus dieser Situation kommst - ich habe aber auch nicht das Gefühl, dass Du es wirklich ändern möchtest.
 
  • #89
Apfeldiebs aktuelle Probleme mit seiner Freundin heißen Urlaub und Auto.

w 48
Nach meiner Interpretation heißt das Problem Kosten für Hochzeit/Urlaub und Kind/Auto.

Und die alles entscheidende Frage für Apfeldieb ist meiner Meinung nach, ob die Stellvertreterkämpfe befriedet sind, wenn Kompensation durch Heirat und Kind eingetreten ist oder ob dann neue Schlachtfelder eröffnet werden bzw. ohnehin weitere bestehen.
 
  • #90
Da Du aber den Eindruck erweckst, dass Du Dich auf keinen Fall trennen willst, ihr alleinige Urlaube, die sie sich zusammengespart hat, weil Du alles andere zahlst, nicht gönnst und lieber mitfährst, obwohl Du da nicht hinwillst, und diese komische Auto-Ansicht mitträgst - was willst Du denn als Lösung haben, außer, sie ändert sich, was sie aber nicht macht? Es gibt keine Lösung für Dein Problem, wenn sie nicht will. Ich weiß nicht, inwieweit Du es richtig kommunizierst, aber da bei Dir nie das Thema ansteht, dass Du es nicht mehr mitmachst, weil sie dann vielleicht "tschö" sagt, kannst Du es nur akzeptieren und Dich abfinden.
Alles andere dreht sich im Kreis, weil sie halt "nein" sagt.

irgendwo ist wohl immer der partnerschaftlich Orientiertere im Nachteil.
Das stimmt, das habe ich auch erlebt. Und als Lösung kann ich Dir sagen: Mach es nicht mehr mit.
Wenn man in einer Beziehung steckt, ist das viel schwerer, als wenn man als Single seine vergangene Beziehung aufarbeitet und sich klar wird, was nicht mehr geht in einer möglichen nächsten Beziehung.
Es ist auch das Gefühl, wenn man erstmal in Erwägung zieht, dass man sich durchsetzt und der andere möglicherweise geht, dh. wenn man riskiert, dass es zur Trennung kommt, weil man eigene Interessen durchsetzt, hat man sich innerlich schon entfernt aus der Beziehung. Dann hat man schon in Gedanken, dass die Trennung eine Option ist, und je nachdem, wie abhängig man gefühlsmäßig ist, bedeutet dies allein schon, dass man nicht mehr liebt.
Das ist dieses "man muss sich selbst lieben, bevor man eine Beziehung eingeht". Dann ist nicht mehr der Beziehungserhalt unter allen unmöglichen Bedingungen im Vordergrund, sondern man fragt sich auch mal, ob man überhaupt so lebt, wie man sich das vorgestellt hat. Und ob auch die eigenen Bedürfnisse zur Geltung kommen.
Und - wichtig - ob es den Partner überhaupt interessiert, was man möchte, dh. will er/sie mich glücklich machen?