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  • #1

Wozu gibt es überhaupt die Institution der "Ehe"?

Ist das nicht völlig veraltet und religiös bedingt? Könnte man nicht einfach so zusammenleben und alle diesbezüglichen Gesetze so gestalten, dass sie für Eltern statt für Ehe gelten? Warum müssen zusammenlebende Menschen Vorteile haben, vorallem wenn sie gar keine gemeinsamen Kinder haben? Ist es sinnvoll, nur wegen einer Sexualgemeinschaft Vorteile zu gewähren? Ehe abschaffen!
 
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  • #2
Eine Ehe, so wie ich sie verstehe, ist keine "Sexualgemeinschaft", sondern der Vorsatz, durch Dick und Dünn gemeinsam zu gehen, das Leben zu zweit zu meistern, einen Ort und Hort der Geborgenheit zu haben in einer immer komplizierter werdenden Welt.

Niemand ist - in unseren Breitengraden und zur heutigen Zeit - gezwungen, eine Ehe einzugehen. Jeder kann das handhaben, wie er will, mit Kindern oder ohne Kinder.

Und der Staat hat durchaus Interesse an solchen Lebensgemeinschaften; die Kleinfamilie ist noch immer die kleinste Zelle der Gesellschaft, deswegen räumt er Menschen Vorteile ein, die sich für die Ehe entscheiden. Mit dieser Entscheidung einher gehen Rechte u n d Pflichten; niemand wird zu diesem Schritt gezwungen.
 
  • #3
Die Ehe ist nicht nur Kennzeichen nach außen, jetzt zusammenzugehören und eine offizielle, formale Lebenspartnerschaft zu begründen, sondern sie stellt auch eine extrem weitreichende Wirtschaftsgemeinschaft, Vorsorgegemeinschaft, Lebensgemeinschaft, Sexualgemeinschaft und oft auch gemeinsame Elternschaft dar.

Die Ehe ist für die meisten Deutschen der mit weitem Abstand folgenreichste und wirtschaftliche bedeutendste Vertrag ihres Lebens, selbst im Vergleich zu Hausbau noch!

Der Staat fördert die Ehe, weil zwei Partner zusammen Synergien entwickeln und Ziele erreichen können, die einzelnen nicht möglich wären, die aber zugleich als Voraussetzung für erfolgreiche Familiengründung angesehen werden, und Familien und Nachwuchs eben fundamental für eine fortdauernde Gesellschaft sind.

Ich finde Deinen Grundgedanken aber recht stimulierend. Die meisten Aspekte der Ehe sind eher anachronistisch und obsolet und ließen sich ebenso gut ohne das gesetzliche Skelett der Ehe verwirklichen. Der Grundgedanke, dass nicht die EHE, sondern vielmehr die FAMILIE gefördert und geschützt werden müsste, erscheint mir folgerichtig.

Ich kann es auch nicht nachvollziehen, warum kinderlose Eheleute Vorteile gegenüber anderen Bürgen haben sollten, weder steuerrechtlich, erbschaftssteuerlich noch sonstwie. Warum sollte man es fördern, dass sich zwei Erwachsene füreinander entscheiden? Welchen Vorteil hat der Staat und die Gesellschaft von Eheleuten? Gar keinen! -- Erst wenn Kinder da sind, hat die Gesellschaft Vorteile, also müssten auch nur Familien gefördert werden.

Ein stimulierender Gedanke für eine moderne, reformierte Gesetzgebung... ;-)
 
  • #4
@#2: Ja, aber eine Kleinfamilie ist für mich erst eine Familie, wenn auch Kinder da sind. Warum sollten kinderlose Eheleute Vorteile gegenüber anderen Bürgern haben? Also diesen Aspekt der Frage finde ich stimulierend, ansonsten ist die Frage sicherlich eher als Provokation gemeint.
 
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  • #5
Ich sehe es ähnlich wie Frederika, solange keine Kinder da sind gibt es keinen Grund eine Ehe zu fördern, ganz im Gegenteil denn das ist einfach unfair anderen Menschen gegenüber die nicht das Glück hatten den Partner fürs Leben zu finden.
Auch im Hinblick auf eine Ehe bei einem homosexuellen Paar wäre das sinnvoll denn es zeigt recht deutlich das es dann keinen Grund gibt wieso diese anders behandelt werden sollten als heterosexuelle Paare.
 
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  • #6
@ #3:

Zum Teil gebe ich dir recht. Es ist nur ein Grund, der mir einfällt, wenn kinderlose Ehepaare Vorteile haben.

Das ist die Witwenrente. Wenn es ein Paar - kinderlos oder nicht - in der heutigen Zeit schafft, gemeinsam alt zu werden, sehe ich es auch als vollkommen legitim an, dass der überlebende Partner Anspruch auf die Hinterbliebenenrente hat.

Auch wenn beide immer gearbeitet haben, verdienen doch meistens die Männer immer noch mehr Geld. Mit der normalen Rente kann eh miemand ein Luxusleben führen, ohne noch anders vorzusorgen.

Ich fände es völlig OK und auch etwas beruhigend, wenn ich wüßte, dass mein Ehemann nach meinem Tod, zumindest finanziell, keine allzu großen Sorgen hätte. Schließlich haben wir beide dafür gearbeitet.

w64
 
  • #7
für den Staat ist das Eingeständnis einer Lebensgemeinschaft die für einander sorgt auch ohne Kinder sinnvoll. Wenn ein Partner z.b. arbeitslos wird, dann finanziert der andere ihn mit. Das entlastet die Staatskasse. Die Verantwortung eine Ehe ist erheblich umfassender, muss von niemandem heute mehr eingegangen werden, aber wenn, dann eben mit langfristigen Konsequenzen. Positiven wie negativen. So ist das eben wenn man JA sagt
 
  • #8
@#6: Arbeitslosengeld wird auch für Ehepartner gezahlt. Deine Information ist sachlich falsch. Für Sozialhilfe (H4) wäre sie richtig gewesen. Durch die Mitversicherung in der Krankenkasse entstehen der Gesellschaft aber zum Beispiel dauerhaft viel höhere Kosten als wenn beide Beiträge müssten...
 
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  • #9
Natürlich geht es auch ohne Ehe (gesetzliche bzw. religiöse Regelung). Aber in unserer gewachsenen Gesellschaft ist es eben mal Norm. Es gibt auch andere Gesellschaftsformen, die diese Normen nicht haben und auch nicht brauchen.
Ich z.B. wäre absolut für eine Aufhebung der Ehe und dann aber auch gleichzeitig für eine Einführung des Matriarchats. Ist wesentlich stressfreier und auch viel gerechter.
Frauen besitzen das Vermögen und geben es an ihre Töchter weiter (viel gerechter, da garantierte Erbfolge und keine Kuckuckseier)
Der Mann zieht zur Frau und wenn sie sich trennen, geht er wieder zurück zu seiner Mutter.
Absolut super - aber leider haben wir eben andere Normen. Dort wo diese Form existiert, funktioniert es auch.
 
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  • #10
@3

Kinderlose Ehepaare haben Vorteile gegenüber anderen Bürgern, weil sich der Staat gewisse Transferleistungen spart (Hartz IV, Grundsicherung).
 
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  • #11
Für mich bedeutet ein Heiratsantrag und der Wunsch nach Ehe mit mir ein absoluter Liebesbeweis. Verheiratet sein ist viel mehr wie einfach nur so zusammenzusein, weil kommt es zur Trennung, dann kann eine Scheidung teuer werden und man muss es sich gut überlegen, sich scheiden zu lassen, was bedeutet, dass man eben nicht gleich das Handtuch wirft und erst nochmals schaut, wie man die Partnerschaft besser machen kann. Ich bin für die Ehe. Absolut. w/43
 
  • #12
@1
Der Staat fördert zum einen die Ehe aus den Gründen die #10 schon sagte, zum anderen natürlich um die Fortpflanzung zu fördern (neue Steuerzahler).
Um dem erhaltenen Nachwuchs den "entsprechenden Rahmen" zu geben, gibt es die Schulpflicht mit den aufgetragenen Inhalten.
Wirklich wichtige, elementare Inhalte lernen die Kinder natürlich nicht.
 
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  • #13
Die Ehe zu fördern um Fortpflanzung zu fördern ist in etwa so sinnvoll wie ein allgemeiner Zuschuss für Landwirte um Biobauern zu fördern.
Wenn man Fortpflanzung fördern will dann sollte man, welch Überraschung, die Fortpflanzung fördern und nicht irgendwas anderes.

Die Schulpflicht hat im übrigen herzlich wenig mit der Ehe zu tun denn erstaunlicher Weise unterliegen auch uneheliche Kinder der Schulpflicht.
 
  • #14
Ich finde den Gedanken an eine Ehe in Bezug auf meine Person fremd. Von mir aus könnte man die Ehe abschaffen. Insofern halte ich Frederikas Vorschlag für modern und richtig.
 
  • #15
Sie ist ein besonderer Vertrag und damit ein gewisser Liebesbeweis und ein großes Stück alter Romantik.
 
  • #16
@15
Der romantische Moment wurde eher in unserer Zeit interpretiert. Wenn ich mir Bilder von früheren Hochzeitsfotos (vor unserer Grosselterngeneration) anschaue, da stelle ich keine Freude - vor allem bei den Frauen - fest.
Ich glaube, die Ehe war eine Art Beziehungen zu organisieren und zu kontrollieren.
Auch heute noch ist die Ehe nicht unbedingt romantisch.
Romantisch ist das was frei ist. Verglichen mit einem Garten; ein romantischer Garten ist einer, bei dem es zwar eine Grundordnung gibt, aber die Pflanzen dennoch ungeordnet ranken und gedeihen können, eben nichts perfektes, nichts gerades, sondern weiche Formen, ein scheinbares Durcheinander der Farben usw.
Eine Parkanlage gleicht eher einer Ehe. Hier ist Ordnung dominant, Romantik findet sich höchstens im Detail, nämlich im stur angelegten Beet mit Monokultur bepflanzt, wenn sich dahin eine Biene verirrt oder ein Schmetterling.
 
  • #17
@16: Lach! Da magst Du Recht haben, aber ich wollte damit keine Analyse starten. Gefühlt scheint es "alt". :)
 
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  • #18
Die Ehe ist der größte Liebesbeweis, den man machen kann, so sehe ich das. Der (vor Gott und) der Gesellschaft geschlossene Ehebund hat nun mal wesentlich mehr Gewicht als das bloße Zusammenleben. Ich zeige durch den Ehering auch der Außenwelt, daß ich mich für einen Menschen ganz und gar entschieden habe und für diese Partnerschaft auch bereit bin zu kämpfen. Es gibt einem Ehepartner nicht zuletzt einfach mehr Sicherheit, auch in "schlechten Tagen" nicht gleich im Stich gelassen zu werden. Also von meiner Seite ein klares Ja zur Ehe.
 
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  • #19
Was für eine sinnlose Diskussion ! Kein Mensch in unserem Kulturkreis muss heiraten !
Wer nicht will, lässt es einfach ! Dafür muss aber niemand ein Gesetz abschaffen. Es gibt noch genügend Menschen, denen es wichtig ist, auch nach außen eine Zusammengehörigkeit zu dokumentieren, z. B. durch einen gemeinsamen Familiennamen. Denen sollte man den Spaß lassen.
 
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  • #20
Ich denke die Ehe hat symbolischen Wert und für Menschen die rational veranlagt sind, bietet sie finanzielle Vorteile. Natürlich auch Nachteile, meist zumindest für einen Partner wenn sie nicht hält.

Gerade hier im Forum gibt es viele Menschen die gern mit der Moralkeule kommen bei allem was mit Ehe und außerehelicher Verliebtheit zu tun hat. Partnerschaften werden da meist ausgeschlossen, vermutlich sollte man sich vorher schon denken können, dass es nicht hält, denn sonst hätte man ja schon geheiratet. Untreue ist dort weniger schlimm. Fragwürdig.

Demnach sehe ich die Ehe auch als Verpflichtung:

- all den Moralaposteln hier eine glückliche Illusion einer endlosen Liebe zu verschaffen
- Zueinander zu stehen, obwohl man sich auseinander gelebt hat
- den anderen zu lieben und zu achten, obwohl der andere sich von mir soweit weg entwickelt hat, dass ich ihn nicht mehr achtens- oder liebenswert finde und ich nun viell. jemand anderes liebe
- immer kämpfen zu sollen und etwas retten zu müssen, was nicht mehr erstrebenswert ist
- das alles dann auch noch bis der Tod sie scheidet (für mich der größte Schwachsinn! - nach dem Tod darf man sich also verlieben, nur während der Ehe nicht, wo man das eh zu keiner Zeit beeinflussen kann?!)

Jeder soll für sich selbst entscheiden was für ihn und seinen Partner die Ehe bedeutet.
Dabei solltest aber andere sich raushalten und nicht mit der großen Moral kommen, die sie selbst in ähnlicher Situation u.U. auch nicht leben würden.
 
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  • #21
Die Ehe gehört schon längst abgeschafft!! Sie bringt nur unnötige Probleme und unnötige Kosten! Frauen wollen heiraten, Männer machen es halt mit! Für mich kommt das nicht in Frage! m
 
  • #22
Die Ehe hat zwei Bedeutungen für mich: Sich an schlechten Tagen an diesen überwältigen, romantischen, bedeutsamen Tag zurück zu erinnern, sich ins Gedächtnis zu rufen nicht so schnell aufzugeben und dann natürlich Steuerliche Vorteile.
 
  • #23
@#21

Für Dich kommt das so lange nicht in Frage, bis Du die Richtige gefunden hast.
 
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  • #24
@22: Die Ehe hat steuerliche Vorteile? Nach meinem Kenntnisstand sind StK I und IV identisch!
 
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  • #25
Die Ehe ist längst überflüssig, die Frauen wollen die Ehe nicht aber die Männer!!! Und wegen Steuervorteile, da kann ich wohl nur lachen, bei Scheidung kommt die große Rechnung!!!
 
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JoeRe

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  • #26
Den ganzen steuerlichen Krimskrams, insbesondere das Ehegattensplitting, halte ich für überflüssig und Steuergeldverschwendung. Ehe als Moralkeule zu benutzen halte ich für engstirning. Ich habe überhaupt kein Problem mit Leuten, die in einer Partnerschaft leben, möglicherweise Kinder haben und nicht heiraten. Ich will niemandem vorschreiben, wie er zu leben hat.

Doch ich sehne mich nach einer Ehe. Ich finde es eine unglaublich starke, romantische und gravierende Entscheidung, zu sagen "ja, ich will mit Dir mein Leben teilen, bis das der Tod uns scheidet." Und ich finde es gut, richtig und wichtig, wenn mir eine Institution dafür den richtigen Rahmen gibt, so dass diese Worte nicht bloß Worte sind, sondern eine Verpflichtung dem Ehepartner gegenüber.

Dazu brauche ich nichtmals Kinder. Würde ich aber Kinder haben, so würde ich sie von einer Frau wollen, die mit mir verheiratet ist.
 
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  • #27
Ich lehne mich an #20 an:

Sicherheit und Garantien gibt es nicht. Der Mensch möchte sie trotzdem. Die Ehe macht es möglich - oder sollte ich besser sagen, gaukelt vor? - , die Illusion der ewig währenden und glücklichen Liebe per Unterschrift zu besiegeln, "festzuhalten", "zu sichern" und "mit nach Hause zu nehmen" zu können.

Steuervorteile (und durch die Hintertür Unterhaltsverpflichtungen) vom Staat dazu.

Den Segen eines nun existierenden oder nicht existierendes Gottes aus Pastorenmund dito.

Viel Glück! (Und nach realen Beziehungserfahrungen ohne mich.)

Was (trotzdem!) aus 50% der Ehen wird, ist unter der Rubrik "Trennungen" nachzulesen. Dass Eros offensichtlich auch Gottesmänner von edlen Vorsätzen abbringt, derzeit in allen Gazetten.
 
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  • #28
Wer sich von dem Gedanken einmal im Leben zu heiraten verabschiedet, hat aufgegeben an die "große Liebe" zu glauben. Wir stürzen von einer Beziehung in die nächste, immer in der Hoffung die Gefühle würden andauern. Gefühle verändern sich und anstelle eine tiefere Bindung einzugehen, trennen wir uns, wieder auf der Suche nach etwas Neuem, Richtigerem (gibt es das Wort ;-)
Ich (w/34) habe das Gefühl viele Männer nehmen bei dem Wort Familie, Kinder, Verantwortung reiß aus. Der oberflächliche Spaß steht im Vordergrund, das Leben genießen, aber ohne sich "einengen oder einschränken" zu lassen. Freiheit in einer Beziehung, ja klar!

Ich denke nicht, dass ich heiraten werde. Ich werde niemanden mehr mit diesen veralteten romantisierenden Ansichten belästigen. Und wichtiger, ich habe mir abgeschminkt, dass ER mir diese Frage stellen wird.
Eine Beziehung hält, solange sie eben hält. Der nächste kommt bestimmt, ich halte mich ja ganz gut ;-) und ich überhöre geflissentlich das Ticken der biologischen Uhr. Irgendwann wird sie Ruhe geben. Im Alter werde ich in eine Senioren-WG ziehen. Das wird toll! Wir werden zusammen Kaffe trinken während ein junger Gärtner mit nacktem Oberkörper unsere Rosen stutzt. Ich werde keinen Besuch von meinen Enkelkindern bekommen, aber werde als ehrenamtliche Leihoma in bildungsferne Familien gehen und vorlesen und spielen.

So, Mr. Right kann kommen. Er braucht keine Angst zu haben, dass es eine Beziehung für den Rest seines Lebens wird. Wenn die Lust am Sex nachlässt, wird er sich eine jüngere Suchen. Genau wie ich ;-)
 
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  • #29
@28

Oh, das klingt aber schon arg deprimiert?

Schau: Würdest du dich als Mann auf Familie einlassen, wenn du genau weißt, dass 1. Frau (Trennungen gehen zu 75% von der Frau aus und 50% der Ehen gehen in die Grütze) JEDERZEIT aufkündigen kann und du dann 2. die gemeinsamen Kinder nur noch alle 14 Tage sehen wirst, der neue Lover macht die Tür auf. 3. aber Unterhalt zahlen wirst, der jeden Normalverdiener ggf. bis zum Lebensende auf H4-Niveau drückt?

Würdest du das deinen bisher nicht geboren Söhnen, die, wie die Enkel, in deinem Alter kaum mehr als Pflichtbesuche aufbringe würden, empfehlen?

M, der unter den gegebenen Umständen leider auf Familie verzichten muss.
 
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  • #30
@29

Siehst du, genau das meine ich ;-) Wenn Mann so an die Sache rangeht, brauchen wir uns um Überbevölkerung keine Sorgen machen. Muss nicht der Kopf irgendwann aussetzen und der Wunsch ein Kind zu bekommen größer sein als alle Berechnungen? Wo bleiben Vertrauen, Hoffnung, Liebe?

Warum bekommen so viele Leute ohne gesichertes Einkommen ein Kind nach dem anderen, viele Akademiker/ Besserverdiener aber nur 0-1??? Die haben zu gut in Mathe aufgepasst ;-)
Mit Putz- und Kinderfrau steigt die Anzahl der Kinder pro Haushalt dann wieder. Das entstresst den Alltag ganz schön.

Ich habe jetzt jemanden kennen gelernt, der bereits 2 Kinder hat. Er sieht/hat sie 2x pro Woche.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich nochmal auf eine neue Familie einlassen will. Aber ich bin da nicht berechnend. Ich lebe einfach. Wahrscheinlich verdiene ich auch mehr bzw. ihm bleibt weniger von seinem Gehalt. Rein rational dürfte ich mich nicht mit ihm einlassen. Jünger als ich, geschieden, 2 Kinder, demnächst Kurzarbeit in der Firma. Hätte mir einer hier über sein Profil diese Daten übermittelt, hätte er prompt ne Absage bekommen. Aber ich habe ihn im echten Leben kennen gelernt und da bekommt das gleich das Gesamtpaket Mensch. Und das gefällt mir bisher ausgesprochen gut ;-) Man wird sehen....
 
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