• #1

Wovon hängt es ab, in wen wir uns verlieben?

Studien zeigen, dass wir verliebt sind, wenn zwei Dinge aufeinandertreffen: körperliche Erregtheit und ein Mensch, den wir sympathisch finden und mit dem wir durch Gemeinsamkeiten verbunden sind.

So kann es zum Beispiel auch passieren, dass Erregtheitszustände, die keine romantische Herkunft haben dazu führen, dass wir uns verlieben.

In welchen Situationen hat es bei Ihnen "Klick" gemacht? Gab es Momente, in denen Sie genau gemerkt haben, dass Sie nun mit Haut und Haar verliebt sind?
 
G

Gast

  • #2
Ich erlebe bei mir sehr viele extreme Schwärmereien für Männer, von denen ich mich bereits bei der ersten Begegnung optisch magisch angezogen fühle. Die Anziehungskraft ist prompt da oder eben nicht. Wenn dazu die Kommunikation und gleiche Wellenlänge stimmt ist es fast perfekt. Und spätestens beim ersten Sex mit ihm erwischt es mich dann richtig und ich bin total verknallt/verliebt.
w,27
 
G

Gast

  • #3
Da geht's mir genauso wie #1. Mir ist es aber erst einmal wirklich passiert, dass ich diese extreme körperliche Anziehung gespürt habe. Ihm ging es genauso. Während ich mich aber verliebt habe, hat er sich immer mehr distanziert. Leider ist diese erste Faszination kein Garant dafür, dass es auch sonst passt.

w, 35
 
G

Gast

  • #4
Ja, so wie es Gast 1 beschrieben hat, nur dass der Sex eine halbe Katastrohe war. Naja, mal gucken was folgen wird. Man sagt ja Männer können ja nicht immer und ich hoffe und glaube mal daran. w.
 
  • #5
Man kann sich auch online verlieben. Und dann ist es definitiv nicht das Körperliche. Es gibt also mehr und dieses ist dann vor allem auch geistig.
 
G

Gast

  • #6
Es gab häufiger die Situation, dass die reine Optik Anziehung erzeugte.

Bei mir waren es aber in letzter Zeit auch eher Eigenschaften, die mich plötzlich überraschten, die ich an einer Frau überhaupt nicht erwartete und ich noch nie zuvor erlebt habe. Es waren also vor allem echte Besonderheiten, die mich Bewunderung für außerordentliche Fähigkeiten spüren ließen.

Diese bewunderten Fähigkeiten konnten über meinen eigenen in diesem Bereich liegen, mussten aber nicht, sie mussten nur besonders für eine Frau in Relation zu meinen Erfahrungen mit Frauen sein, z.B. in den Bereichen Handwerk, Technik, Logik, Metakommunikation, Planung und Organisation, Methodik etc.

Ich habe auch eine Erklärung für mich. Ich glaube, wir alle sehnen uns vor allem nach einem Partner, der uns wirklich versteht (Seelenverwandter?). Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum Frauen vor allem so auf Aufmerksamkeit des Mannes stehen: weil ihnen diese das Gefühl gibt, dass ihnen zugehört wird, sie verstanden werden. Ich glaube, dass es Männern genauso geht, sie es bloß nicht so auf die Bewusstseinskette kriegen wie die Frauen.

In diesem Sinne keimt in den oben genannten Eigenschaften von Frauen für mich die Hoffnung, dass ich jemanden finde, der mit mir in diesen Dingen auf Augenhöhe ist, also endlich jemand, mit dem ich mich in diesen Dingen austauschen kann, der mich versteht.
 
  • #7
Von den eigenen Eltern !

Wenn man sich mit seinen Eltern gut versteht, dann neigen Jungs zum Typ Frauen der ihrer Mutter ähnelt, und Mädchen zum Typ Männer ähnlich ihrem Vater.
(Wenn hetero)

(Hohe) Ansprüche bei Frauen an Männern können auch davon her rühren. daß sie einen guten Vater hatten. Und ihr Partner möglichst nahe an ihren Vater = Idealbild heran kommen soll.
Dazu deren Verehrung ihres Vaters.
Aber ggf. einseitig verklärt = daß sie nur das Positive an ihrem Vater sehen, und das Negative ausblenden.

Viele Männer schätzen es, wenn ihre Partnerin sie so gut versorgt, wie es früher ihre Mutter tat.
z.B. Kochkünste, pünktlich genug saubere Wäsche, saubere Wohnung, usw.
Dazu, daß die Partnerin im Aussehen ggf. ihrer Mutter ähneln. z.B. Gesichtsform, Mundpartie, Haarfarbe, Figur, etc.- ggf. auch im Wesen ähneln.

An die Männer: Würdet ihr eine Frau nehmen - ähnlich Euer Mutter ?
An die Frauen: Einen Mann - ähnlich Eurem Vater ?
 
G

Gast

  • #8
stimme dem Vorgeschriebenden zu, ein heiles Elternhaus ist immer ein großes Plus. Das gilt für Beziehungen genauso wie für Erbschaften und berufliche Karriere: da meine Mutter in meinem vierten Lebensjahr aus meinem Leben als Auswanderin für immer verschwand habe ich kein Idealbild von einer Frau und stolper alle paar Jahre in eine neue Beziehung mit völlig unterschiedlichen Frauen, von denen übrigens keine - im Gegensatz zu meiner Mutter - blond war/ ist.
 
G

Gast

  • #9
Ich habe oft darüber nachgedacht, warum ich fast immer mit großen blonden Männern mit blauen Aufen und breiten Schultern zusammen war. Liegt es daran, dass mein Vater so aussieht, oder hat es was mit meinem ersten Freund zu tun...
Als ich mich das letzten Mal heftig verliebt habe, fiel er ein bisschen aus dem Beuteschema, zumindest rein optisch. Was damals konkret passiert ist, weiß ich nicht und ob ich es jemals erfahren werde, ist fraglich. Ich kannte ihn zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als dreieinhalb Jahre, allerdings nur flüchtig. An diesem Abend ging er an mir vorbei, zufällig trafen sich unsere Blicke und anstatt zum Abschied "tschüs" zu sagen oder mir einfach nur zuzunicken, grinste er mir zu. Und ich hatte in diesem Moment das Gefühl, als ob er direkt vor mir stehen und sagen würde: Hey, Kleine, du und ich - das wär's doch! Das ist natürlich nicht passiert, aber ich hatte auf einmal diesen Satz so deutlich in meinem Kopf, als ob er ihn direkt zu mir gesagt hätte.
Ich habe so etwas noch nie erlebt, keine Ahnung, ob das eine Art Gedankenübertragung war oder einfach nur Einbildung meinerseits. Zwei Tage später, als ich diesen Mann immer noch nicht aus dem Kopf hatte, hab ich mir selbst eingestanden, dass ich mich verliebt habe.
 
G

Gast

  • #10
Es hängt einzig und allein von uns selbst ab! von der Öffnung unseres Herzens und der Bereitschaft offen zu sein. Wir selbst sind es, die das (un-)bewusst wollen oder nicht. Nicht der Außenstehende. Hören wir z.B. eine Musik, die uns willentlich nicht gefällt, weil Melodie, Rhythmus etc. nicht unser Ding ist, wird es auch nach dem Hören so sein. Sie gefällt nicht. Hören wir mit dem Herzen, dass heißt lassen wir uns "bedingungslos" auf unsere Offenheit ein, empfinden wir die gleiche Musik ganz anders. Da sind fremdartige Klänge usw. plötzlich ganz interessant und wer weiß, am Ende mögen wir die sogar! Die eigene Bereitschaft zur vorurteilsfreien Offenheit, die nicht aus dem Kopf, sondern aus dem Herzen kommt, öffnet die Tür..... auch zum Verlieben
 
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