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  • #61
Ein Held unterscheidet sich vom Feigling nicht dadurch, dass er keine Angst hat, sondern, dass er trotz Angst weiter macht. Nicht WAS ist entscheidend, sondern WIE.

Süss finde ich auch. Aber süss finde ich alles, was niedlich ist. Dieser Spruch rührt eine Mutter, aber keine Frau. Was soll ich mit einem Mann, der mir sagt, dass er Schiss hat, mich anzusprechen? Wird er mir dann jedesmal erzählen, wenn er ein Problem hätte? Findet er dann auch süss, wenn ich erzähle, dass Haarentfernung weh tut und wie hart ist es für mich mich, mein Gewicht zu halten?
Später, wenn man schon lange zusammen ist, kann man das eine oder das andere durchsickern lassen. Oder auch nicht. Man muss nicht absolut ehrlich sein oder jedes Befinden thematesieren. Wenigstens am Anfang kann mann sich Mühe machen und versuchen zu vermitteln, dass er alles im Griff hat.
Natürlich kommt der Tenor, wir sind Partner und jeder hat Ängste usw. Das Problem ist, sobald die Frau in Helferrolle springt, wenn der Mann vermittelt, er hat da und da Defizite, hört die Frau auf, dem Mann zu vertrauen. OK, nicht komplett, aber sie geht innerlich leicht auf Distanz, weil sie gelernt hat, da ist ein Mann, den man mittragen muss. Also ist die Frau immer leicht auf halb Acht und versucht, Kontrolle in der Beziehung zu behalten.
Jeder Mann hat Schwächen, dass sollte jede Frau doch heutzutage wissen. Im Großen und Ganzen verstehe ich was du meinst. Aber warum ist eine Frau nicht in der Lage selbst, Verantwortung zu übernehmen. Frau hat es ja schon viel Einfacher als Männer. Sie muss bloß wählen und kann sich zurücklehnen. Oh der Mann hat Defizit , so kann er ihren meist zu hohen Ansprüchen nicht gerecht werden. Ausserdem in die Helferrolle schieben machen Frauen ja automatisch oder versuchen Mann zu verändern. Ich habe manchmal das Gefühl das manche Frauen noch Kinder sind und ausschließlich geführt werden wollen. Kein Mann will mitgetragen werden, sondern nur zurückbekommen, was er gibt. Warum kann Frau denn Mann nicht akzeptieren wie er ist.
 
  • #62
Ich hoffe sehr, das ist Ironie. Ich kenne jede Menge ätzende, zickige, launische Frauen, die wären dann zwar "typisch weiblich", aber nett und hübsch und sozial trifft bei denen nicht zu. Frauen sind von Natur aus perfekt, aber Männer nicht und nur an Frauen können sie wachsen? Das ist so ziemlich das sexistischste, was ich in letzter Zeit gelesen habe.
Dann setzt dich mit dem Thema auseinander. Natürlich gibt es es zickige und launische Frauen. Die kommen aber nicht so auf der Welt, sondern werden von der Umgebung "kaputtgemacht". Was die Laune angeht, so ist jede Frau launisch, schon aufgrund der Hormone. Bloß wird vielen Frauen vermittelt, dass Laune was schlechtes ist und wie gesagt es gibt extrem wenig Familien, wo die Gefühle der Kinder ernst genommen werden, Hauptsache, man ist ruhig und fleißig. Zickigkeit ist nichts anderes, als Angst und Unsicherheit, in dieser Welt sind Mädchen oft nicht geschützt und auf sich allein gestellt. Sie "beißen" um sich rum. Man merkt sogar hier im Forum, wenn es um Gefühle und Empfindungen geht, der Haupttenor ist "stell dich nicht so an, ist nicht soo schlimm, wie kannst du nur, tu was, tu was, tu was". Die Tränen werden als Spielchen aufgefasst und null Verständnis gezeigt. In jeder zickigen und launischen Frau sitzt ein kleines Mädchen, dass am liebsten sich unter dem Bett verkriechen würde. Interessiert das jemanden? Natürlich nicht. Morgen ist ja Projektabgabe.
 
  • #63
Jeder Mann hat Schwächen, dass sollte jede Frau doch heutzutage wissen. Im Großen und Ganzen verstehe ich was du meinst. Aber warum ist eine Frau nicht in der Lage selbst, Verantwortung zu übernehmen
Darum geht es doch nicht. Frau kann alles, wenn sie muss, manchmal sogar besser, als Mann. Nur, warum muss sie das, wenn es Menschen gibt, die das für sie erledigen können und wollen?
Lionne schreibt, dass sie als Mensch auf die Welt kommt. Das ist eben der Punkt. Sieht sie sich in erster Linie als Frau oder Mensch? Warum gibt es zwei Geschlechter?? Warum kommen nicht alle als Neutren auf die Welt?? Frau kommt als Baby mit Vagina und weiblichen Hormonen und weiblichem Gehirn. Sie hat ihre besonderen Stärken, genauso wie Mann. Jeder Couch weiss, dass wenn man sich auf Stärken konzentriert, dann wird man Profi, wenn man an Schwächen arbeitet, dann wird man höchstens Durchschnitt. Reine Frauenfirmen werden anders geleitet und wer im weiblichen Team gearbeitet hat, weiss, dass dort andere Atmosphäre herrscht.
Ich kann doch nichts dafür, dass viele Frauen in diesem Forum unter Weiblichkeit Zickenterror und Heulsuse verstehen. ICH sehe Anmut, Insichruhen, Güte, Verspielheit und Zärtlichkeit, aber auch Bestimmheit. Man kann stark und konsequent sein, ohne Stimme zu erheben oder sich wie ein Mann zu verhalten. Oder eine Furie, wenn es sein muss😉. Schließlich heisst es DIE Natur und sie ist keineswegs konstant.
 
  • #64
Hey, ich überlege schon lange dich anzusprechen, musste aber erstmal etwas Selbstvertrauen und Mut gewinnen. Du wirkst auf mich sehr sympathisch und ich möchte dich näher kennenlernen. Darf ich dich auf einen Drink einladen?«
In dieser Anrede war alles miteinander verbunden, was viele Frauen mögen: Selbstvertrauen, Ehrlichkeit, Charme und eine Portion Wagemut.
Ich fände es ätzend. Es klingt wie ein auswendig gelernter Spruch aus einem Datingratgeber. Einfach nur manipulativ, weil er eben genau das ansprechen soll, was Frauen mögen.

Ich will nicht abstreiten, dass sicher viele Frauen -auch ich- die benannten Eigenschaften schätzen.

Wer sich jedoch nur mal ansatzweise mit Pickup oder ähnlichen Spielchen beschäftigt hat, erkennt sowas.

Somit käme so ein Spruch nur manipulativ und unauthentisch rüber.

Wenn mich wer anspricht, und schüchtern ist, merke ich das und weiß ich, dass es Mut und Überwindung kostet. Das muss sich derjenige nicht als Eigenlob auf die Fahne schreiben. Ein wirklich schüchterner Mensch käme auch nicht auf so eine Idee, es widerspricht seinem Naturell.

Ich denke die meisten Frauen mögen Bad Boys in erster Linie, weil sie authentischer sind.
 
  • #65
Ehrlich gesagt, ich würde schon gerne zum Jagen getragen werden. Die Frau teilt mir genau mit, was sie sich mit mir vorstellen kann. Daraufhin entscheide ich, ob ich sie anspreche oder nicht. Wenn ich sie nicht anspreche, weiß sie, dass mich das Angebot nicht interessiert. Ich fühle mich dabei trotzdem als Mann. Vielleicht sogar als böser Bube.
 
  • #66
Natürlich gibt es es zickige und launische Frauen. Die kommen aber nicht so auf der Welt, sondern werden von der Umgebung "kaputtgemacht".
Natürlich ist die Umwelt schuld... Die Gesellschaft... Und die Hormone.

Nur ist auf keinen Fall eine Frau selbst verantwortlich.

Frau ist höchstens daran schuld, dass Männer nichts taugen - weil sie sie falsch erzieht.

Ich als Frau distanziere mich definitiv von diesem Frauen-/Männerverständnis.

Ich bin für mich verantwortlich - ob zickig, launisch oder Leben genießend, lachend.
Nicht meine Umwelt, nicht meine Erziehung, nicht ein vermeintlicher Leistungsdruck.

Ich bin dankbar, das,Leben zu führen das ICH möchte - als unabhängige, selbstständige, eigenverantwortliche Frau - mit engem Mann, der mich genau so liebt, den ich liebe, wie er ist, den ich nicht erziehe, den ich respektiere... Weil er Mensch ist, mit Standing, mit Gefühlen, mit vielen Stärken, manchen Schwächen und vor allem ganz viel Herz.

@realwoman, eigentlich sollte man Mitgefühl mit Dir haben - was ist Dir passiert, für solche verqueren, sich widersprechenden und ungesunden Ansichten...

Diesen Männern, die Du immer beschreibst, bin ich nie begegnet.
Diese Frau, die Du beschreibst, wollte ich nie sein., und bin es nicht. Gott sei Dank.

W,50
 
  • #67
Hallo an alle,
eine interessante Diskussion.
Was mir persönlich bei einigen Geschlechtsgenossinnen auffällt, ist, dass sie Feminismus begrüßen, aber in punkto Flirt und Dating immer noch mit alten Klischees behaftet sind.

Ich finde es unmöglich, wenn ein Mann sich abstrampeln muss und die Dame wie die Prinzessin auf der Erbse darauf wartet, dass er mit seinem Schimmel daher geritten kommt und ihr sein "Königreich" zu Füßen legt.

Nähe-Distanz- Spielchen und das heute noch viel zu oft angeratene "rar machen" um den Mann zu verbiegen, finde ich z. B. auch richtig ätzend.
Ich bin in meinem Umgang mit einem Mann immer klar, weil ich schließlich auch nicht wollte, dass mich jemand zappeln lässt.

Hier wurde ja von verschiedenen Schreibern die Behauptung aufgestellt, dass Frauen es da einfacher hätten. Das habe ich noch nie erlebt. Bei mir stehen die Männer nicht Schlange und ich musste mich beim Flirt immer als Erstes vorwagen.
Finde ich aber okay so. Schließlich leben wir im 21. Jahrhundert und hatte auch nie ein Problem mit einem Korb. Lieber so, als wenn das Gegenüber rumeiert.

Ich sehe es im Grunde so wie der FS, Die gegenseitige Sympathie muss auf dem gleichen Level sein, so dass weder Männlein noch Weiblein das Gefühl haben müssen sich abzukämpfen.
Ich mag es überhaupt nicht, wenn der Eine nur nimmt und der Andere nur geben muss, um das "Herz zu erobern". Entweder man mag sich gleich viel und es entsteht ein faires Wechselspiel oder die Sache ist erledigt.
 
  • #68
Also, @realwoman, um das noch einmal zusammenzufassen:
"Eine Frau ist von Natur aus perfekt - sie ist gleich bei der Geburt hübsch, lieb nett, häuslich, sozial usw." Wenn sie das nicht ist, dann nur, weil sie "von der Umgebung kaputtgemacht" wird, und wegen der Hormone, denen sie hilflos ausgeliefert ist und die sie quasi zwangsweise launisch machen.

Männer hingegen kommen körperlich und charakterlich unterentwickelt auf die Welt. Und nur eine Frau kann im dabei helfen, "das Beste seines Ich zu werden. Nur dank einer Frau entwickelt sich Mann weiter." Kein Mann käme von selbst auf die Idee oder wäre dazu in der Lage, sich weiterzuentwickeln.

Wow...dazu fällt einem wirklich nichts mehr ein.

Hiermit möchte ich mich bitte explizit ausgenommen wissen, wenn @realwoman mal wieder postuliert, alle Frauen und jede richtige Frau sei so und so und täte dieses und jenes. Mit so einem unfassbar schrägen, sexistischen, männerverachtenden Weltbild möchte ich nicht in Verbindung gebracht werden. Da schäme ich mich ja fremd.

W, 27
 
  • #69
Wer sich seiner selbst bewusst ist, hat auch für andere Menschen eine gute Wahrnehmung und merkt, wo er ankommt und wo nicht. Somit erspart er sich schon aus diesem Grund viel Körbe. Das gilt nicht nur für Männer sondern genauso für Frauen.
Ich finde das und im Zusammenhang das....
Nicht das Erobern an sich, sondern in vielen Situation, auf unterschiedlichste Weise, mit Mädchen und Frauen in Kontakt zu kommen, mal neckend, mal frech, mal ritterlich, ganz ernsthaft, mal albern…alles was es so gibt.
als das alles entscheidende für solche Situationen.
Ich merke oder nehme Wahr, wie ich auf eine Frau wirke.
Ich habe wie jeder Mensch eine Ausstrahlung, dass fängt mit der Körperhaltung/Sprache schon an. Entscheidend ist für mich.
Wenn ich mich auch einfach so mit einer schönen Frau über wat weiß ich was unterhalten kann, ohne das mir der imaginäre Sabber aus dem Mund läuft, habe ich eine völlig andere Ausstrahlung als wenn mein Penis mein Hirn blockiert.
Ich bemerke schon aus der Entfernung ob ich wahrgenommen werde oder nicht. Und vor allem wie!
Frauen senden solche Signale sehr deutlich ohne Aufdringlich zu sein, vielleicht sogar unbewusst.
Weiter bemerke ich immer wieder das Männer die sehr Leise ausstrahlen immer auf der Strecke bleiben, wenn sie nicht gerade wie ein Joop Model aussehen was gerde aus der Parfümflasche herausgesprungen ist.
Soll nicht heißen, das die Männer oder auch Frauen jetzt Lautstark irgendetwas von sich geben sollen um bemerkt zu werden.
Ich bemerke sehr oft, dass ich im Fokus bin obwohl ich meine Rheinische Schnauze noch gar nicht aufgemacht habe.
Alleine der Blick "in" eine Gesellschaft ist tausendmal presenter wie, als wenn manche mit ihrem Blick an allem und jedem vorbei huschen.
Eigenwahrnehmung ist der Anfang von allem.
m49
 
  • #70
Reine Frauenfirmen werden anders geleitet und wer im weiblichen Team gearbeitet hat, weiss, dass dort andere Atmosphäre herrscht.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber in einer reinen Männer-Firma arbeiten.
Zu viele Frauen auf einem Haufen ist eine Katastrophe.
Es wird gelästert, gezetert, gezickt, Intrigen gesponnen.
Ich spreche da aus Erfahrung.

Eine Kollegin meines Mannes hat erzählt, dass sie nie wieder mit Frauen arbeiten möchte, weil es da nur Ärger gibt.

Mir geht es ähnlich. Weiberkram nervt einfach nur.



ICH sehe Anmut, Insichruhen, Güte, Verspielheit und Zärtlichkeit, aber auch Bestimmheit. Man kann stark und konsequent sein, ohne Stimme zu erheben oder sich wie ein Mann zu verhalten. Oder eine Furie, wenn es sein muss
Es gibt genug keifende Weibsen, die ihrem Partner das Leben zur Hölle machen. Ich kenne auch einige Männer, die die Dame des Hauses dermaßen nervig finden, dass sie den Abend lieber in der Kneipe um die Ecke verbringen, anstatt bei ihrer Frau.

MMn lebst du in einer Fantasiewelt, wenn du ALLE Frauen für anmutig, zärtlich, gütig, insichruhend hältst. Das hat doch nichts mehr mit der Realität zu tun und ich als Frau möchte da auch sehr gern außen vor bleiben, weil ich weiß, dass ich meine Schattenseiten habe.
 
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  • #71
Was du als meine Vorstellung von Männlichkeit wertest ist mehr oder weniger Tenor der Aussagen vieler Frauen. Klar gibt es auch Geisteswissenschaftler die etwas darstellen und Geld mit ihrem Geist verdienen - oder schon genug davon haben. Für die gibts sicher einen Markt.
Junge Feministinnen - ok, ganz sicher nicht mein Markt. Erstens weil ich zu alt für eine 20 jährige bin und das auch weiss - und zweitens weil mir irgendwelche Frauen, die irgendwelchen Ideologien nachhängen niemals irgendetwas gegeben haben. Hat was von ewigem Studentenleben - aber das ist mit Anfang 20 lustig.
Männer und Frauen sind nicht gleich - auch wenn junge Feministinnen und alternde Feministen das gerne hätten.
Hmm.. eigentlich wollte ich mich da raushalten. Ich finde es ein interessantes Thema, aber zu klischeebehaftet und zu privat in den persönlichen Vorlieben.
Aber das, was du hier als besonders "männlich" verkaufen willst sehe ich bei 20-30-Jährigen, allerdings nicht mehr bei einem gereiften 50-Jährigen.
Da kippt das dann irgendwann ins Peinliche. Das ist ein schmaler Grat ab einem gewissen Alter. Genauso wie ein als Männerfeindlichkeit verstandener Feminismus (finde ich).
Ich sehe es absolut auch so, dass selbst in "unserem" Alter (ich bin jünger als du, aber keine 20-Jährige und mein "Mann" ist etwa so alt wie du) der Reiz zwischen Mann und Frau eben gerade in den Unterschieden liegt. Das Spiel mit den Rollen und den Gegensätzen macht die Anziehung aus.
Allerdings halte ich deine Vorstellung von Männlichkeit für.. nicht altersgemäß.
Schön dass du V gefunden hast, die das zu schätzen weiß.

Ich persönlich finde es extrem männlich, dass er eben nicht mehr (!) schnelles Fahren als besonders männlich assoziiert, über Dinge nachdenkt, die sich nicht nur um ihn selbst und seine Männlichkeit drehen (wie vielleicht als 20-Jähriger?).
Dass er seine Jugend als "männlicher Mann" nicht verleugnet, aber eben auch nicht verklärt. Dass er eben reifer geworden ist, ohne seine Männlichkeit zu verlieren.
Das ist nämlich in meine Augen die wirkliche Kunst: männlich zu sein, auch wenn man Schwächen zugibt, Fehler eingesteht, zu seiner Vergangenheit steht, aber sich nicht mehr ständig als Ober-Aufreißer präsentieren muss.
Wenn man Verantwortung übernehmen kann für sich und für Andere und nicht ständig das Mann-Kind bleiben will, als das du dich gerne stilisierst.
Und das mit den unmännlichen Geisteswissenschaftlern war für mich schon als 20-Jährige Quatsch. Da unterschätzt du Frauen. Oder hast eine sehr eingeschränkte Wahrnehmung was das betrifft. Oder einen sehr speziellen Frauengeschmack... was ja dann auch wieder passt.
 
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  • #72
Ich würde gerne ein Paar Erfahrungsberichte lesen, wie eine Beziehung zustande gekommen ist. Haben die Männer gejagt und die Frauen sich erobern lassen? Gab es eine Katze und Maus spiel? Ich denke nicht. Dennoch haben sich die Leute bestimmt mühe gegeben und etwas dafür getan. Die liebe wird aus Mut gemacht, singt die schöne Nena.
Ich hatte z. B. einmal Geburtstag, saß alleine in meinem Studentenzimmer. Dann schaute mein Kommilitone überraschend vorbei. Ich hatte ihn ehrlich gesagt gar nicht auf dem Schirm und habe gar nicht damit gerechnet. Er hatte ein Buch und eine selbstgebastelte Karte dabei. Ich fand es unheimlich süß und habe mich total gefreut. Wir sprachen und beim Abschied haben wir uns umarmt und es war sehr schön. Danach ist unsere Beziehung immer intensiver geworden und irgendwann waren wir zusammen. Es ist schon sehr lange her und es hat auch nicht für die Ewigkeit gereicht aber er hat ein Ziel gehabt, dafür sich eine Strategie ausgedacht und gehandelt.

Aber so wie ich es verstanden habe, gibt es heut zu tage nur noch sehr viele sehr gut aussehende und gebildete Männer, die auf Handeln der Frau warten. Also meine Herren, sollte einer von euch wie Armie Hammer aussehen, sollte dieser Herr sich bei mir melden. Ich würde ihn nehmen :).
 
  • #73
Ein Held unterscheidet sich vom Feigling nicht dadurch, dass er keine Angst hat, sondern, dass er trotz Angst weiter macht. Nicht WAS ist entscheidend, sondern WIE.
So ist das ja nun nicht.
Klar wird der Draufgänger weniger Angst haben. Er hat nicht "keine Angst".

Finde ich aber okay so. Schließlich leben wir im 21. Jahrhundert und hatte auch nie ein Problem mit einem Korb. Lieber so, als wenn das Gegenüber rumeiert.
Das ist sehr tough.
Aber solche Frauen habe wiederum ich noch nicht wirklich erlebt.
Tja, man bekommt irgendwie immer nur das, was man nicht will.....
 
  • #74
Natürlich gibt es es zickige und launische Frauen. Die kommen aber nicht so auf der Welt, sondern werden von der Umgebung "kaputtgemacht". . In jeder zickigen und launischen Frau sitzt ein kleines Mädchen, dass am liebsten sich unter dem Bett verkriechen würde. Interessiert das jemanden? Natürlich nicht. Morgen ist ja Projektabgabe.
Ich betrachte Zickigkeiten – Hormone hin, Hormone her – als eine negative Charaktereigenschaft, an der man arbeiten muss, wenn man sie hat. Denn Launigkeit und Zickigkeit können jede Beziehung vergiften. Solche Menschen empfinde ich als unendlich kompliziert und unattraktiv – wobei das Problem nicht ihre Sensibilität ist (ich liebe sehr sensible und empathische Frauen!!), sondern dass man es zickigen Menschen nie recht machen kann und sie meist nur sensibel für sich selbst sind. Solche Frauen sind oft die reinsten Narzisstinnen und in meinen Augen komplett unreif!
Es ist fatal, sich bei miesen Charaktereigenschaften auf den biologischen Status vivendi zu berufen. Umgekehrt verlangt ja auch jeder von einem jähzornigen, zur Gewalt neigenden Mann, dass er sich beherrscht, und zieht als Entschuldigung für sein Verhalten nicht die Gesellschaft oder das Testosteron heran. –
Mir scheint, »realwoman«, du bist einem hoffnungslos biologistischen Menschenbild erlegen. Du missverstehst biologische Voraussetzungen wie Geschlecht dahingehend, dass a) jeder Mensch aufgrund seiner Geschlechtsgehörigkeit gar nicht anders kann, als einem bestimmten Muster zu entsprechen, obwohl es dafür tausende von Gegenbeispiele gibt (einige davon auch in diesem Forum), und b) dass biologische Determinanten so unabänderlich feststehen, dass es sich gar nicht lohnt, an »typisch weiblichen« oder »typisch männlichen« schlechten Charaktereigenschaften zu arbeiten und sie abzulegen. Du nutzt diese Anschauung auch dazu, deine eigenen Charaktereigenschaften vor dir selber und vor anderen zu entschuldigen.
Dein biologistisches Bild entspricht aber nicht der Realität – der Wille und die gedankliche Arbeit an sich selbst können sogar so einflussreich sein, dass sie beispielsweise unfallgeschädigte Hirnarreale ersetzen, wie bei Patienten oft beobachtet werden konnte, die nach gängiger Aufassung eigentlich gar nicht hätten das Sprechen oder Gehen wiedererlernen können. Man könnte es auch so formulieren: Der Mensch ist umso mehr Gattungswesen und Biologie, als er nicht gelernt hat, an sich selbst zu arbeiten und somit auch scheinbar genetisch unabänderliche Charaktereigenschaften umzugestalten.
 
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  • #75
reinen Männer-Firma arbeiten.
Zu viele Frauen auf einem Haufen ist eine Katastrophe.
Es wird gelästert, gezetert, gezickt, Intrigen gesponnen.
Ich spreche da aus Erfahrung.

Eine Kollegin meines Mannes hat erzählt, dass sie nie wieder mit Frauen arbeiten möchte, weil es da nur Ärger gibt.
Kann ich als Frau so unterschreiben! Arbeite mit 3 Männern in einem Büro zusammen, total entspannt, alle sagen was sie denken und wenn es in der Mittagspause um Fußball geht ja dann ist das halt so, der eine Kollege in meinem Alter ist da auch nicht so im Thema.😁 Quatsche die Herren auch nicht mit Mädelskram voll. (28 , 47, 60 Jahre die Herren, die haben andere Themen)😉 Für Mädelskram hab ich meine Freundinnen.
Als ich schwanger war, waren die wirklich sehr fürsorglich, kann man nicht anders sagen.
In anderen Abteilungen ist so viel Zickerei, musste ich auch häufiger schon zu spüren bekommen, darauf hab ich keine Lust. Lieber ganz entspannt mit den Herren 😎👍 keine Intrigen oder Ähnliches
 
  • #76
Es ist fatal, sich bei miesen Charaktereigenschaften auf den biologischen Status vivendi zu berufen. Umgekehrt verlangt ja auch jeder von einem jähzornigen, zur Gewalt neigenden Mann, dass er sich beherrscht, und zieht als Entschuldigung für sein Verhalten nicht die Gesellschaft oder das Testosteron heran. –
Es geht nicht um Entschuldigung, sondern um Verständnis und Bewusstwerdens des Problems. Es ist nicht so, dass alle, hier im Forum und im realen Leben, engelsgleich, geduldig und empatisch sind, auch wenn sie es von sich behaupten. Wer sich im Leben noch nie egoistisch, rücksichtslos und ungeduldig Verhalten hat, der darf den ersten Stein werfen. Wir alle prägen unsere Umgebung und unser Verhalten formt andere Menschen. Wenn schon Frauen hier schreiben, dass sie von anderen Frauen genervt sind, dann Prost Mahlzeit.
Für mich ist das auch zickiges Verhalten - das böse muss weg, ich soll mich gut fühlen. Warum andere rumzicken, ist egal, ICH bin selbstverständlich nicht daran beteiligt. Jeder Mensch will gehört und gesehen werden und jeder kann dafür was tun. Oft herrscht aber die Meinung "nach mir die Sintflut" und was ich selber nicht habe, existiert nicht.
Was die biologische Unterschiede angeht, man kann darüber streiten und das auffassen wie man will, 90 % der Entscheidungen werden unbewusst getroffen, ob man will oder nicht. Dazu gibt es unzählige Studien, abgesehen davon nutzen wir nur 10 % unseres Gehirns, also da schon kann man schlecht behaupten, man handele immer adäquat. Ausserdem ist der Homo sapiens oder wer auch immer wir sind noch nicht so lange "intelligent", evolutionstechnisch betrachtet ist es nur ein kurzer Zeitabschnitt, gerade mal tausend Jahre, wo der Mensch halbwegs gebildet ist und gerade mal fünfzig Jahre, wo der Geschlechterkampf stattfindet. Kann man in diesem Fall tatsächlich behaupten, dass heute geschlechtliche Unterschiede keine Rolle spielen??
Im übringen gibt es, pardon gab, eine bemerkenswerte Frau Vera Birkenbihl, die ein wunderbares Video zu dem Thema gemacht hat, sie wird wohl mehr Ahnung haben, trotzdem liegt sie nicht wesentlich anders, als ich.
 
  • #77
🥴gut das diesen Smiley jetzt gibt.
In welchem Jahrhundert leben wir?

Einmal Jäger, immer Jäger
und ich bin kein Wild,
Menschenskindern.

Ein Jäger geht auf die Nerven, ich drehe mich um und gehe, oder sperre Telefonnummer.

Wenn ich Interesse habe, dann zeige ich es, wenn nicht, dann kann der Mann jagen wie er will, es wird nichts daraus.
So wie @Tom26 geschrieben hat, nur nettes Plaudern.

W47
 
  • #78
Reine Frauenfirmen werden anders geleitet und wer im weiblichen Team gearbeitet hat, weiss, dass dort andere Atmosphäre herrscht.
Als Mann habe ich da keine direkte Erfahrung. Frauen, die in reinen Frauenteams arbeiten, berichten mir durchaus öfter mal von Stutenbissigkeit und sind froh, wenn sie in ein gemischtes Team wechseln können oder gar in ein reines Männerteam.

Ich kann bei Deinen Beiträgen mal wieder nur den Kopf schütteln. Den Rest Deines schrägen Weltbildes haben ja dieses Mal dankenswerterweise schon einige andere Frauen im Forum geradegerückt. Man könnte ja sonst die Lust auf den weiblichen Teil der Menschheit wirklich verlieren...
 
  • #79
Ich kann nun kein besonderes Wagnis daran erkennen jemanden anzusprechen - gerade eine Frau. Was soll den schon Schlimmeres passieren außer, dass sie auf die ein oder andere Weise sagt "ich bin nicht interessiert"? Und was ist daran schlimm?
Sehe ich genauso ..... und empfinde es stets als lustig, für welche Alltäglichkeiten sich manche Männer für Helden halten. Und ich bewundere die Schauspielkunst so mancher Frauen, solche Exemplare glaubwürdig anhimmeln zu können.

Ehrlich gesagt, ich würde schon gerne zum Jagen getragen werden.
Glaube ich dir aufs Wort - genau so lange, bis eine Frau dich dann doch nicht mehr tragen mag und du schmerzhaft auf deinem Hintern landest. Hast du schon mal von "leichten Mädchen" und "schweren Jungs" gehört ? Tja, nun weisst du, warum die Mädels die Buben nicht zum Jagen tragen .....👿

Ich betrachte Zickigkeiten – Hormone hin, Hormone her – als eine negative Charaktereigenschaft, an der man arbeiten muss, wenn man sie hat. Denn Launigkeit und Zickigkeit können jede Beziehung vergiften. Solche Menschen empfinde ich als unendlich kompliziert und unattraktiv
Und ? Glaubst du wirklich, auch nur eine Frau würde sich für dich ändern ? Mimimi ... das böse Mädle zickt ..... na und ? Es ist deine männliche Aufgabe, sie so zu behandeln, dass sie nicht mehr zickt. Mann nennt das Souveränität.
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass "junge Feministinnen" nicht rumzicken. Obwohl diese ja dein "Jagdrevier" sind. Denn genau das machst du - mit der Waffe auf die Jagd gehen, die du hast. Bei dir Jammerei .... sei froh, dass ab und an eine darauf reinfällt. Denn auf geistige Überlegenheit musst du nicht setzen. Auf Männlichkeit auch nicht. Kirovets gibt seine Schwierigkeiten zu ... Laubsk thematisiert gerne den Spiess mal umdrehen zu wollen. Und du ?? Jammerst, dass du nicht jagen willst ... und machst es dann ziemlich stümperhaft dennoch. Weil sonst .... nix.
 
  • #80
Wir alle prägen unsere Umgebung und unser Verhalten formt andere Menschen. Wenn schon Frauen hier schreiben, dass sie von anderen Frauen genervt sind, dann Prost Mahlzeit.
Für mich ist das auch zickiges Verhalten - das böse muss weg, ich soll mich gut fühlen. Warum andere rumzicken, ist egal, ICH bin selbstverständlich nicht daran beteiligt.
Sorry, aber ich habe auch schon kurzzeitig mit Männern gearbeitet und das ist das friedlichste Arbeiten, das ich mir vorstellen kann. Ist eben so. Ob du es glaubst oder nicht. Und nein, ich hab mich nie an diesem lächerlichen Frauenkram beteiligt.


Was die biologische Unterschiede angeht, man kann darüber streiten und das auffassen wie man will, 90 % der Entscheidungen werden unbewusst getroffen, ob man will oder nicht. Dazu gibt es unzählige Studien, abgesehen davon nutzen wir nur 10 % unseres Gehirns, also da schon kann man schlecht behaupten, man handele immer adäquat. Ausserdem ist der Homo sapiens oder wer auch immer wir sind noch nicht so lange "intelligent", evolutionstechnisch betrachtet ist es nur ein kurzer Zeitabschnitt, gerade mal tausend Jahre, wo der Mensch halbwegs gebildet ist
Oha, der Zehn-Prozent-Mythos.
Erkläre mir doch mal bitte, wenn ein Mensch nur 10% des Hirns nutzt, wie dann innerhalb eines Lebens abertausende Synapsen und Verbindungen entstehen können?

"Gebildet" ist der Homo Sapiens erst seit tausend Jahren? Ernsthaft?
Was ist mit Sokrates, Aristoteles, Demokrit, Heraklit? Alle nicht gebildet? Man kann gar noch weiter als 2000 Jahre zurück gehen.


Kann man in diesem Fall tatsächlich behaupten, dass heute geschlechtliche Unterschiede keine Rolle spielen??
Wer behauptet das denn?
Dennoch können Mann und Frau doch gleichberechtigt am Dating- respektive Flirt- Prozess teilhaben, oder nicht? Wieso soll immer der Mann werben und die Frau sich zurück lehnen?
 
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  • #81
Kann ich als Frau so unterschreiben! Arbeite mit 3 Männern in einem Büro zusammen, total entspannt, alle sagen was sie denken
Du hast ja schon mal geschrieben, dass es da einiges an Anzüglichkeiten gibt. Ich fand das extrem übergriffig, aber du siehst es ja als Kompliment. Ich hab bei dir das Gefühl, dass du dich hauptsächlich über deine sexuelle Attraktivität definierst.

Ich hab immer in gemischten Teams gearbeitet und finde es super. Ich kenn das gar nicht, dass Frauen untereinander angeblich so zickig sein sollen, obwohls das sicher auch gibt. Männliche Konkurrenzkämpfe sind da aber auch nicht besser und genauso intrigant.
 
  • #83
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber in einer reinen Männer-Firma arbeiten.
Ich glaube, da ist weder das eine noch das andere schön. Ich könnte Dir Storys von der Uni erzählen, wo Frauen allein mit Männern in einem Büro saßen, die sind echt gruselig. Das ging von Pornozeug ausdrucken über Gerüche, die der Mann natürlich fand und ja niemand von ihm verlangen konnte zu leiden oder jedesmal rauszurennen (und die, von denen er nichts merkte wie Fußgeruch), bis sich was aus Körperöffnungen zu pulen.
Und wenn es dann noch ein Männerberuf ist und man mit Machos klarkommen muss, die Frauen und Kompetenz nicht zusammenkriegen in ihrem Kopf ... Außerdem sind Männer auch zickig, beleidigt, wenn eine Frau was besser weiß, können unglaublich fies tratschen und manchmal sind sie auch eifersüchtig auf den Stellenwert der Frau beim Chef oder faul, weil ja eine Frau da ist, die den Kaffee kochen kann. Sowas hatte eine Bekannte als Kollegen. Der ging immer gucken, ob schon Kaffee da ist, machte aber nie selbst welchen.

Nähe-Distanz- Spielchen und das heute noch viel zu oft angeratene "rar machen" um den Mann zu verbiegen, finde ich z. B. auch richtig ätzend.
Ich bin in meinem Umgang mit einem Mann immer klar, weil ich schließlich auch nicht wollte, dass mich jemand zappeln lässt.
Das passt auch zu den Männern, die dieses "Programm" nicht brauchen, aber die anderen gibt es ja auch und die finden auch ihre weibliche Zielgruppe. Aber ich denke, was Du meinst, wird auch von vielen, die hier den alten Klischees scheinbar anhängen, so gemeint. Es geht ja nicht darum, sich künstlich rar zu machen und zwielichtig zu sein, es geht darum, mit Signalen umgehen zu können.

Du meinst sicher nicht solche Frauen, die einem Mann, der gar keine Anzeichen von Interesse zeigt, hinterherlaufen, sondern: Man ist sich sicher, dass der andere zumindest auf erste Zeichen positiv reagiert hat, und reagiert noch mal zurück usw. - Ping Pong halt.
Ich bin im Umgang mit Männern auch klar. Also ich zeige nie irgendeine Show, die genau das Gegenteil zeigen soll.
Aber trotzdem denke ich, dass klassischerweise die Frau durch ihr Verhalten zeigt, dass der Mann sich nähern kann. Nicht umgedreht der Mann augenaufschlagend lächelt und erwartet, dass die Frau aktiv wird.
Dagegen finde ich nichts dabei, wenn ein interessanter Mann irgendwo rumsteht, dass eine Frau mal hingeht und ein allgemeines Gespräch mit ihm anfängt und mit einem bisschen Flirt "Ping" macht. Nur sollte sie dann auf ein "Pong" warten und nicht noch nach seiner Nummer fragen und nach dem ersten Date, ping ping ping ...
 
  • #84
Es gibt genug keifende Weibsen, die ihrem Partner das Leben zur Hölle machen. Ich kenne auch einige Männer, die die Dame des Hauses dermaßen nervig finden, dass sie den Abend lieber in der Kneipe um die Ecke verbringen, anstatt bei ihrer Frau.
Aber das sind doch Volldeppen, dass sie sich nicht trennen. Zu jeder Furie gehört ein Depp, der sie reizt durch Entziehen, Schweigen, Doofstellen, und vielleicht sogar genießt, dass sie so versucht, ihn unter Kontrolle zu kriegen. So hat er sie nämlich unter Kontrolle.
Ich möchte nicht wissen, wieviele dieser Männer eingehen, wenn ihre Frau sie verlässt.

Oder er trennt sich nicht, weil es eben doch erträglich ist, weil sie kocht und wäscht, die Kinder betreut, und er nur mal gern bei Bekannten auf den Putz haut, welches Märtyrium er doch erleiden muss mit seiner "besseren Hälfte". Ich finde es jedenfalls unfair, seine Partnerin nervig zu finden und dann aber zu bleiben und zu anderen schlecht über sie zu reden.

Ich hab mehrere Männer kennengelernt, die gern den Jungen rauskehrten, der seiner Mutti ein Schnippchen schlägt, indem er länger arbeitet oder noch ein Bier trinken geht. Die kamen lieber erst nach Hause, wenn die kleinen Kinder bettfertig waren und nichts mehr im Haushalt zu machen war. Und der Witz war: Obwohl sie sich über ihre Frauen beklagten, dass die so fordernd seien (die wollten, dass der Mann auch mal was macht im Haushalt und als Kinderbetreuung und auch mal was mit ihnen macht als Partner), wären sie niemals auf die Idee gekommen, sich scheiden zu lassen.

Ich denke, das Klagen über die "schlimme" Partnerin ist genau wie das Gelaber unter Frauen über ihren "schlimmen" Partner nur das allgemeine Selbstdarstellergequatsche, wie schlimm man es doch zu Hause hat, aber man muss ja bleiben. Vielleicht noch, weil der andere sonst nicht klarkommt.

Ich wohnte mal so einer Situation bei, wo ein Paar das brauchte, in aller Öffentlichkeit das Theater zu machen. Sie sprach zu allen Anwesenden über ihn, der sich nicht mal einen neuen Schlüpper aus dem Schrank nimmt und den alten so lange anzieht, bis sie ihm einen rauslegt, und nur Brühe essen will, obwohl sie die ausgefeiltesten Gerichte kocht, und er kam sich vor wie der King, machte Klugschissbemerkungen zu anderen Männern, die seiner Meinung nach irgendwas nicht richtig konnten. Die waren wirklich unerträglich, und ich konnte nicht weg aus der Situation. Ich meine, irgendwer sagte sogar, sie sollte sich trennen. Der hatte nicht begriffen, dass es darum niemals ging.
 
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  • #85
Frau ansprechen - auch erobern oder jagen genannt - muss Mann auch lernen.
Was Tom damit wohl sagen will (mit einem Post, der einer Kanonenkugel gleichkam :)), ist wohl, nicht so lange zu zaudern und sich zu ärgern oder zu hadern, im Laufe des Lebens gewinnt man ja an Erfahrung, und man hat ja nur das eine. Manchmal gibt es ja nur den"einen" Moment, ich finde es dann besser "zu springen", als sitzen zu bleiben.
Aber für diese Einsicht habe ich auch Zeit gebraucht, und dann bin ich gesprungen und es wurde mit jedem Mal leichter, und irgendwann wurde aus "leichter werden" ein, "das hat Spaß gemacht".
 
  • #86
Dann setzt dich mit dem Thema auseinander. Natürlich gibt es es zickige und launische Frauen. Die kommen aber nicht so auf der Welt, sondern werden von der Umgebung "kaputtgemacht". Was die Laune angeht, so ist jede Frau launisch, schon aufgrund der Hormone. Bloß wird vielen Frauen vermittelt, dass Laune was schlechtes ist und wie gesagt es gibt extrem wenig Familien, wo die Gefühle der Kinder ernst genommen werden, Hauptsache, man ist ruhig und fleißig. Zickigkeit ist nichts anderes, als Angst und Unsicherheit, in dieser Welt sind Mädchen oft nicht geschützt und auf sich allein gestellt. Sie "beißen" um sich rum. Man merkt sogar hier im Forum, wenn es um Gefühle und Empfindungen geht, der Haupttenor ist "stell dich nicht so an, ist nicht soo schlimm, wie kannst du nur, tu was, tu was, tu was". Die Tränen werden als Spielchen aufgefasst und null Verständnis gezeigt. In jeder zickigen und launischen Frau sitzt ein kleines Mädchen, dass am liebsten sich unter dem Bett verkriechen würde. Interessiert das jemanden? Natürlich nicht. Morgen ist ja Projektabgabe.
Ich habe da mal was Kluges von Ghandi gelesen:

"Der Mensch ist Mensch, weil er Selbstbeherrschung üben kann, und nur insoweit, als er Selbstbeherrschung übt."

Wäre beispielsweise jede Frau ihren Hormonen regelrecht ausgeliefert, müsste wirklich jede Frau rumzicken. Warum ist das nicht so? Willst du behaupten, dass ihr das aberzogen wird?
Das glaube ich kaum.
Rumgezickt habe ich als Teenie, aber ich habe mich weiterentwickelt und gelernt mit meinen Gefühlen umzugehen.
Wer sich allerdings auf seine Hormon-Ausschüttung beruft, sucht eine Ausrede und hat kein Interesse an Weiterentwicklung, geschweige denn, dass ein Interesse an Selbstbeherrschung bestünde.

Vielleicht sollte sich die launische und zickige Frau mit ihrem inneren Kind auseinandersetzen, anstatt sich davon beherrschen zu lassen.

Ich finde solche Frauen grauslich. So eine wollte ich nicht mal als Bekannte in meinem Leben haben und wäre ich ein Mann, würde ich wahrscheinlich die Beine in die Hand nehmen und laufen!
 
  • #87
Also, @realwoman, um das noch einmal zusammenzufassen:
"Eine Frau ist von Natur aus perfekt - sie ist gleich bei der Geburt hübsch, lieb nett, häuslich, sozial usw." Wenn sie das nicht ist, dann nur, weil sie "von der Umgebung kaputtgemacht" wird, und wegen der Hormone, denen sie hilflos ausgeliefert ist und die sie quasi zwangsweise launisch machen.

Männer hingegen kommen körperlich und charakterlich unterentwickelt auf die Welt. Und nur eine Frau kann im dabei helfen, "das Beste seines Ich zu werden. Nur dank einer Frau entwickelt sich Mann weiter." Kein Mann käme von selbst auf die Idee oder wäre dazu in der Lage, sich weiterzuentwickeln.
Man kann es noch kürzer fassen:
"Ein Mann entwickelt sich mit Hilfe einer Frau weiter, die sich selbst nicht weiter entwickeln kann, weil sie hormongesteuert ist und selbst gar nichts dafür kann, wenn sie sich sch.... verhält."
 
  • #88
Das ist ein Thread, der mich sehr ins Nachdenken bringt. Gute Sache.

Ich denke, ich habe damit meinen Frieden gemacht, dass bestimmte archaisch bedingte Verhaltensweisen uns leiten, ob es uns passt oder eben nicht.

Der eine Mann sehnt vielleicht eine Veränderung herbei, ein anderer nicht.

Die Frau „darf“ heute den Mann ansprechen, ohne dafür komplett gesellschaftlich geächtet zu werden, wie es wohl vor ca. 120 Jahren noch der Fall war. Was die Ur-Biologie dazu sagt, steht noch auf einem ganz anderen Blatt. Der eine Mann fände das gut, ein anderer wieder nicht.
Wenn mein Sohn also das erste Mal gekränkt und sauer und auch unsicher anfragt, warum eigentlich er hingen muss, und nicht das Mädchen auf ihn zukommt, werde ich ihm wohl sagen: Es kann passieren, aber rechne nicht damit. Verschwende nicht so viel Energie damit, dich aufzuregen und darüber zu lamentieren, es stecken uralte evolutionsbedingte Verhaltensweisen dahinter. Versuche deine Sache gut zu machen und übe dich.
Aber WENN ihr es dann erst einmal geschafft habt, euch zu finden, dann seid ihr heute frei, euch zu entscheiden, WIE ihr DANN miteinander umgehen werdet. Denn dann wird es ja auch erst mal richtig spannend.

Ich hoffe, er wird mich verstehen…. (oder ich werde das dann noch mal in Jugendsprache umstricken…. :).)
 
  • #89
Ich kann nun kein besonderes Wagnis daran erkennen jemanden anzusprechen - gerade eine Frau. Was soll den schon Schlimmeres passieren außer, dass sie auf die ein oder andere Weise sagt "ich bin nicht interessiert"? Und was ist daran schlimm?
Bei der ganzen Sache vergisst Du eines: es gibt auch selbstsichere Männer, die nichts überspielen sondern Witz und Charme haben oder auch nur ganz normal sind und durch ihre Souveranität extrem gut ankommen.
Tja, Vikky, deine Urteile sind doch sehr lebensfremd – und vor allem ohne die ach so gerühmte »weibliche Empathie und Sensibilität«, die nach Meinung einiger hier ja so selbstverständlich biologisch mit in die Wiege gelegt wurde. – Ein »Wagnis« ist das Ansprechen selbstverständlich nicht, wenn der Mann über ein gewisses Aussehen verfügt. Wenn Männer im Großen und Ganzen bei Frauen erfolgreich sind, schon durch das Erscheinungsbild, ist es keine allzu große Kunst, dieses »Wagnis« einzugehen und auch »Selbstbewusstsein und Souveränität« auszustrahlen. Andere haben vielleicht hundertfach andere Erfahrungen gemacht – ich kenne Männer, die tatsächlich die Schnauze voll haben, mit fremden deutschen Frauen flirten zu wollen, weil ihnen mehrheitlich doch Kühle, Misstrauen und Abweisung entgegenschlägt – und die damit in Ländern wie Frankreich, Russland oder England gar keine Probleme haben.
Und noch etwas Weiteres kommt hinzu: Vielleicht ist derjenige, der dich zögerlich und nach hundert »Gedankenschleifen« anspricht, viel selbstbewusster und mutiger als der Draufgänger-Typ, der dies aus dem Handgelenk bewerkstelligt? Und warum? Weil der Mann, der vielleicht erfahrungsgemäß bei Frauen nicht so gut ankommt und sehr viel mehr Körbe einstecken musste, sehr viel mehr Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Mut benötigt, um überhaupt den ersten Schritt zu wagen. –
Selbstbewusstsein ist nicht gleich Selbstbewusstsein. Was dem einen relativ leicht fällt, ist von dem anderen hart erkämpft – oder aus entsprechenden Erfahrungen heraus gar nicht erst vorhanden. –
Was für ein Schluss lässt sich daraus ziehen? – Dass die Frage, ob Männer es schaffen, souverän und selbstbewusst beim Ansprechen von Frauen aufzutreten, zwar vor allem ihre selbst zu bewältigende Aufgabe darstellt, dass es aber auch von Frauen abhängt, wie diese sich konkret bei Flirtversuchen anstellen. Da herrscht ebenso auf weiblicher Seite einiger Nachbesserungsbedarf! Wenn du als Frau nicht an einem Mann erotisch interessiert bist, der aber trotzdem nicht unsympathisch ist, was hindert dich daran, mit ihm ein paar freundliche Worte zu wechseln, ohne kalt und abweisend zu reagieren? – In andern Ländern ist das überhaupt kein Problem, da gehen Frauen viel lockerer mit Männern um, auch wenn sie wissen, dass der sie ansprechende Mann für sie als Partner nicht infrage kommt.
 
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  • #90
Wer behauptet das denn?
Dennoch können Mann und Frau doch gleichberechtigt am Dating- respektive Flirt- Prozess teilhaben, oder nicht? Wieso soll immer der Mann werben und die Frau sich zurück lehnen?
Meine Güte, was habt ihr alle für ein Problem mit eurer Weiblichkeit?? Wenn die Frau sich Nägel macht und schöne Kleider trägt, dann ist sie eine Tusse. Wenn sie sich von dem Mann einladen lässt, dann ist sie eine Nutte. Wenn sie zu Hause sitzt oder nur Teilzeit arbeitet, dann ist sie langweilig, nutzt ihren Mann aus oder blöd, weil der Mann sie früher oder später verlässt und sie keine gscheide Rente hat. Wenn sie schlecht gelaunt ist, dann ist sie eine Zicke.
Gleichberechtigung ist schön und gut, aber was hat sie in der Beziehung zu suchen? Sie ist nützlich am Arbeitsplatz, wo es um Menschen geht, aber in der Beziehung geht um Geschlechter und Polarität, nicht um Gleichmachung. Männer wollen Frauen und keine anderen Männer, sie wollen ein Wesen, das anders ist, als sie. Übrigens sogar im Beruf lösen Frauen Probleme anders.
Es ist nicht mein "schräges" Weltbild schuld, dass Akademikerinnen wesentlich schwieriger haben, einen Mann zu finden. Nicht, weil es keine gebildete Männer gibt, sondern weil sie in der Regel nach unten daten. Zwischen einer attraktiven Frau und Frau mit gutem Charakter entscheidet sich der Mann für eine attraktive Frau und zwischen einer netten Verkäuferin und einer Karrierefrau ehe für eine Verkäuferin. Es ist nicht mein Weltbild schuld, wenn Männer Problem haben mit einer besserverdienenden Frau und Frauen mit einem Hausmann.
Ich kann nichts dafür, dass viele Frauen komische Erfahrungen mit Männern haben und dann behaupten, ich bin keine Frau, ich bin ein Mensch. Mit einem Menschen führt man Freundschaft, aber keine Beziehung.
Und noch weniger kann ich verstehen, warum der Tom26 hier angegriffen wird, sein Verhalten ist ein mehr oder weniger normales Verhalten der Männer in der ganzen Welt. So wie man behauptet, ich bin hier ein seltsamer Vogel, so steht Deutschland beziehungstechnisch weit hinten, wo zwar Lebensstandard hoch ist, aber extrem wenig funktionierende Partnerschaften.
 
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