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Gast

  • #1

... wollen hier alle eine Fernbeziehung? ...

Ich w/48/Ö erhalte Partneranfragen bzw. Grüße aus Berlin, Hessen, Sachsen .... ist das ernst gemeint? Will man tatsächlich eine Frau/Mann in weiter Ferne finden ... wie stellt ihr euch das vor? wie soll es funktionieren? ich meine, wir befinden uns doch auf einer Partnersuch-Börse oder habe ich da was falsch mit bekommen? Bin auf eure Antworten gespannt. LG Elsa
 
  • #2
Ich möchte auf keinen Fall eine Fernbeziehung und sehr viele andere haben sich dazu auch schon ähnlich geäußert. Lies Dir mal die passenden Threads durch!

Allerdings gibt es durchaus auch etliche Mitglieder, die sich offensichtlich Fernbeziehungen vorstellen können -- so verschieden sind die Geschmäcker.
 
M

Marianne

  • #3
Liebe Elsa, die Gefahr besteht meiner Meinung nach schon, dass das nur neugierige Abenteuer werden sollen. Aber das ist nur eine Vermutung von mir. Fakt ist jedoch, dass ich andere reale, positive Beispiele kenne, daher bin ich Entfernungen gegenüber aufgeschlossen. Also wenn einer hunderte Kilometer immer wieder fährt, dann hätte er schon einen sehr großen Knall, wenn er nur spielen will. Denn das gibts näher und somit billiger auch...;)
Andererseits neige ich zu großer Emotionstiefe und kann Distanzen gar nicht leiden, weil ich mich nach dem Liebsten verzehren würde. Ich ließe ihn zum Beispiel gar nicht mehr nach Deutschland zurück... aber auf der anderen Seite, wenns mir bestimmt wäre, was dann?
Daher sehe ich es locker und bleibe wachsam gepaart mit Skepsis! :eek:)
 
G

Gast

  • #4
Hallo Elsa,
tja, vielleicht will man wirklich in der weiten Ferne neue interessante Menschen kennen lernen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die einen kompletten Neuanfang wagen würden. Gehöre selbst dazu, wenn das "alte Leben" irgendwie festgefahren ist, würde ich, wenn ich meinen Traumpartner finden würde, auch einen Ortswechsel und neue berufliche Herausforderungen wagen.
L.G. Birgit aus Potsdam
 
G

Gast

  • #5
Liebe Elsa, ich wohne in Süddeutschland und bekam vor einem Jahr eine Anfrage von einem Herrn aus Hamburg. Ich fragte ihn natürlich, wie er sich bei dieser Entfernung eine Beziehung vorstellen könne. Seine Antwort: "Wozu gibt es Flugzeuge? In 1 Stunde bin ich bei dir!" Allerdings wurde aus uns beiden doch kein Paar.
Mein jetziger Liebster ist leider auch eine Fernbeziehung. Wir trafen uns damals in der Überzeugung, dass dies ein Date wie viele zuvor sein würde, aus dem ernsthaft nichts werden könne. Da haben wir uns gründlich getäuscht, denn die Liebe schlug wie ein Blitz ein! Da gab es natürlich kein Zurück mehr und deshalb sind wir jetzt schon fast ein Jahr sehr glücklich zusammen.
Angela
 
G

Gast

  • #6
Maya
Habe 10 Jahre in eine Fernbeziehung "geopfert" (1000 km) und es ist nichts dabei rausgekommen. Immer wieder glaubte ich an die Versprechungen, dass er den Hauptsitz seiner Firma nach Ö verlegt. Man hungert emotional und sexuell aus ... - natürlich sind 1000 km eine extreme Entfernung - bis zu 200 km denke ich, ist es zu schaffen, wenn man sich zumindest am WE sieht, aber meist keimt doch früher oder später der Wunsch auf, einen gemeinsamen Wohnsitz zu haben und dann fangen die Probleme an ...
Alles Gute Elsa.
 
M

Marianne

  • #7
@5: Elsa, ich habe 10 Jahre in eine Ehe mit einem Niederösterreicher "geopfert"... ;) und bin Wienerin... ;)
Aber immerhin, ich habe wunderbare Töchter... ;))
 
B

Berliner30

  • #8
Nein Fernbeziehungen scheiden für mich auch grundsätzlich aus. Ich wundere mich aber auch öfters über Grüße von gar nicht passenden Frauen mit meistens mehreren deutlichen Unterschieden (Raucher, anderes Bundesland, teilweise mit Kinder, uvam.). Mein Motto: ganz oder gar nicht und eine Fernbeziehung halte ich für mich für nicht wünschenswert.
 
  • #9
Von Wollen kann keine Rede sein. Aber wenn (fast) alles andere stimmt, dann soll es nicht an der Entfernung scheitern. Dazu gibt es einfach zu selten das Ereignis, dass man auf einen absoluten Seelenverwandten trifft. Es muss aber auf die Chance auf ein Zusammenleben absehbar sein.

Eine Fernbeziehung kann man (mit Pech) auch in derselben Stadt führen. Von meinem Wohnort bin ich fast schneller in Hannover als in HH-Bergedorf (äußerster Südosten HHs).

Das Problem ist nur die Kontaktanbahnung. Ich fahre nicht nach 3 Mailwechseln quer durch Deutschland, um dann vor Ort nach 10 Sekunden festzustellen, dass sie es nicht ist. Oder schlimmer noch umgekehrt.
 
M

Marianne

  • #10
@7: Bist Du eine Frau oder ein Mann?
 
G

Gast

  • #11
Jens
@Elsa
Hallo Elsa, ich sehe das prinzipiell ähnlich wie Marianne. Als Frau, wenn Du feste, seriöse Absichten hast, solltest DU vielleicht etwas mehr aufpassen und Vorsichtsmaßnahmen gegen unerwünschte Anfagen treffen. Das sollte m.E. aber ohnehin als Frau tun. Dies auch dann, wenn die Anfrage aus derselben Stadt kommt, in der die Frau wohnt.

Eines ist doch aber nicht von der Hand zu weisen. Viele Menschen kamen heute schon - aus beruflichen Gründen - unglaublich weit durch die Welt. Dabei weitet sich der Horizont, das ist wahrscheinlich gar nicht vermeidbar. Solche Personen stehen Ortswechseln aus beruflichen Gründen und damit auch einer potentiellen Partnerin aus einer anderen Gegend wahrscheinlich offener gegenüber, als bspw. der in Deutschland als besonders unflexibel bekannte erzkatholische Sauerländer oder Münsterländer, für den es schon eine Heruasforderung ist, die Frau aus einer Nachbargemeinde zu importieren.

Wenn es Mann und Frau wirklich trifft, werden sie meines Erachtens den Wunsch verspüren, zusammenzuziehen. Ob dann der tolle Blonde zu Marianne nach St. Pölten (Du sagtest mal, Du würdest in Niederösterreich wohnen) oder Wiener Neustadt zieht oder Marianne, sagen wir zu mir nach Berlin, ist doch vom Glück getragen und daher kein Problem. Schließlich könnte sich Marianne auch in Wiener Neustadt auf dem Hamburger Fischmarkt (Kein Witz, der kommt dort jährlich hin!) in einen deutschen Fischkopf verlieben und dann hätten beide aus der realen Welt das Schlamassel - wenn es denn eines wäre.
 
G

Gast

  • #12
Ich suche im gesamten EP-Raum nach eine Partnerin fürs Leben. Wenn es die Richtige für mich ist, dann habe ich kein Problem damit, wenn sie weit weg lebt. Eine Fernbeziehung auf Dauer käme für mich aber nicht in Frage, ein Umzug dafür um so mehr.
Wenn Dich Anfragen interessieren, die Dir weit weg erscheinen, dann frage einfach nach. Die Antwort mit dem Flugzeug fand ich klasse, die Entfernung würde ich auch zeitlich messen und nicht in Km. Stuttgart-Hamburg ist näher z.B.als Schwarzwald-fränkische Provinz.
 
G

Gast

  • #13
Wenn aus der Fern- eine Nahbeziehung werden kann, geht es. Bleibt es eine Fernbeziehung, kommen die Probleme spätestens bei der Familienplanung.
 
G

Gast

  • #14
Ich habe Leute kennengelernt, die halten es nur in Fernbeziehungen aus und wissen selber nix davon. Kommen mit Nähe überhaupt nicht klar. Ein Kontakt von mir hier bei EP wohnte direkt ume Ecke hier, netter Mensch, aber mehr als Wochenendbeziehung war nicht drin.
Davon hatte er aber in seinem Profil oder auch später im privaten Umgang nix erwähnt, ganz im Gegenteil. Für mich heisst es seit dieser Erfahrung, selber rausfinden, woran man ist, da manch ein Kontakt offenbar selber keine Ahnung hat, wonach er sucht.
 
M

Matthias

  • #15
Sehe es auch so, das eine Fernbeziehung nicht wünschenswert ist, allerdings kommt es auch, wie schon geschrieben, auch immer auf den Mann an.
Nur weil jemand aus Sachsen kommt ,heisst das nicht, das er da auch bleiben will/muss.
Ich hab es schon in einem anderen Thread geschrieben, ich bin gerade fertig mit dem Studium und jetzt auf Job suche.
Und da könnte ich schon dann rücksicht darauf nehmen, wo die Partnerin lebt, die mir zusagt, und mir dort in der Umgebung einen Job suchen.
Von daher, nicht jeder ,der weiter Weg wohnt sucht nur ein Abenteuer in der Ferne. ;)
Lern die Männer doch erstmal kennen, frag, wie sie zu einer Fernbeziehung stehen, dann kann man sie immernoch Blocken, sollte es nicht passen. ;)
 
G

Gast

  • #16
Ich habe vor längerer Zeit eine Fernbeziehung Nürnberg -Berlin gehabt. Verkehrsmittel Flugzeug, Zug, Bahn.Sie hat etwa 3 Jahre gehalten.Wir sahen uns im Wechsel der Orte nahezu jedes Wochenende. War lange prickelnd und frisch. Als wir dann ein Paar Monate zusammen lebten, waren wir plötzlich mit der alltäglichen Routine konfrontiert.Dies brachte beiden die Erkenntnis, dass wir für ein gemeinsames Leben nicht geschaffen waren.
Resume: Eine schöne Wochenendbeziehungen ist keine Garantie für ein spätere normale allltagstaugliche Zusammenlebensgemeinschaft. Es sind zwei völlig verschiedene Dinge, wie Urlaubsgesicht und Alltagsgesicht. Aber schön war es doch.
 
  • #17
also fernbeziehung steht für mich gar nicht zu debate, maximal 45 min bis 1h zug und da muss es aber da reicht kein funke, das muss schon ein blitz sein.
 
B

Berliner30

  • #18
@9 =Mann (sieht man doch am Namen, oder?) , wo liegt der Zweifel ?
 
  • #19
@#16: Das IST ja praktisch schon eine Fernbeziehung, wenn du 45 - 60 min. tolerierst. Da könnt ihr euch wahrscheinlich nicht jeden Abend treffen. Sowas läuft auf ne WE-Beziehung plus vielleicht Mittwoch hinaus.

@#15: Ich kenne ein Paar, das 7 Jahre zwischen München und (Nähe von) Frankfurt ne WE-Beziehung durchgezogen hat. Bei denen hat das anschließende Zusammenleben geklappt; sie sind heute verheiratet. Dein Resumé ist aber richtig, eine Garantie gibt es nicht, aber es gibt die Chance.

Für mich speziell gilt, dass sich am Anfang einer Beziehung eine Fern- gar nicht sooo sehr von einer Nahbeziehung unterscheiden würde. Ich wollte sie gar nicht jeden Abend sehen. Und auf keinen Fall würde ich von heute auf morgen meine Wohnung aufgeben und mir ihr zusammenziehen.

Was mich schon an einer Fernbeziehung stören würde, sind die langen Reisezeiten. Deswegen schließe ich Süddeutschland als Zielgebiet auch aus. Norddeutsche Kuhdörfer auch. :)
 
H

helvy

  • #20
Ich könnte mir für eine vorübergehende Zeit eine Fernbeziehung vorstellen. Deshalb hatte ich auch Männer aus weiteren Gegenden angeschrieben. Die meisten haben dann geantwortet, dass sie keine Fernbeziehung wollten.

Also, wenn alle eine Fernbeziehung wollten, wäre ich glücklich ... ;-)
 
M

Marianne

  • #21
@17: Ich bilde mir ein, Du hast mal aus der Sicht einer Frau geschrieben, aber ich kann mich auch irren. Stimmt, Berlin"er" ist männlich.... ;)
 
  • #22
@ThomasHH woher weißt du, dass ich mittwochs zeit habe?

45 min fahre ich eigentlich überall hin, arbeit, einkaufen, innenstadt... das fahre ich täglich mindestens 2 mal. weniger ist einfach unrealistisch sogar wien intern.
 
B

Berliner30

  • #23
@18 Thomas HH
45-60 Minuten sehe ich nicht als Fernbeziehung an (egal ob Bahn, schnelles Auto oder öffis). In Berlin kommt man mit Auto tagsüber im Durchschnitt nur gut 20 km/Stunde voran. Bei einer Stunde fahrt braucht man natürlich schon etwas mehr Überzeugung/Liebe und Zeit, wenn man den Partner fast täglich sehen möchte oder man lebt mal hier und dort oder zieht zeitig zusammen.
 
  • #24
@#18, 22: Ich finde auch, dass 45 min Fahrt noch keine Fernbeziehung sind. So fängt es in Großstädten wie Hamburg, Berlin, München doch quasi immer an! Eine Statddurchquerung dauert meist länger!

Aber wenn es gut paßt, dann kann man sich auch spontan mal sehen, wenn auch nicht täglich, und bei geeigneter Wohnortwahl kann man problemlos zusammenziehen, ohne dass einer den Job wechseln muss. Und letzteres ist für viele heutzutage sicherlich eine starke Bremse. Ich wäre derzeit nicht bereit, meinen Job aufzugeben für eine neue Beziehung.

Unter Fernbeziehungen verstehe ich Wochenendbeziehungen -- und das noch im besten Fall.

Mein Hauptargument gegen Fernbeziehungen ist, dass eine Wochenendbeziehung nur die schönen Seiten einer Partnerschaft herausgreift und man auch nach langer Zeit überhaupt nicht weiß, ob man den Alltag zusammen schaffen würde -- all die Nichtigkeiten des Zusammenlebens, der täglichen Gemeinsamkeiten. Wieviele Beziehungen scheitern nach dem Zusammenziehen?! Solange jeder sein Reich für sich hat, ist es oft problemlos, aber sobald man Kompromisse schließen und den Alltag meistern muss, sich auf eine bestimmte Haushaltsführung einigen muss, dann wird es kompliziert.

Für mich ergibt eine längere Fernbeziehung daher überhaupt keinen Sinn. Wenn es paßt, muss man recht bald zusammenziehen und schauen, ob der Alltag sich auch gut anfühlt.
 
G

Gast

  • #25
@23: Da muss ich widersprechen, in einer Fern-/Wochenendbeziehung greift man sich nicht nur die schönen Seiten einer Partnerschaft heraus. Vorausgesetzt natürlich, man telefoniert recht häufig und lässt den Partner auch an den Problemen, Hochs- und Tiefs des eigenen Alltags etc. teilhaben. Und dann kommt hinzu, dass jeder andere Erwartungen an genau dieses WE hat und rums - kann die gute Stimmung schon mal dahin sein. Ich stimme euch jedoch zu, mit 45 min. Anfahrtsweg ist die Beziehung auch noch während der Woche lebbar, wenngleich nicht jeden Tag. Aber wer langjährige Beziehungen hinter sich hat, möchte vielleicht auch nicht mehr tagtäglich jemanden an seiner Seite oder besser, in seiner Nähe haben. Und vielleicht möchte man diesen Alltag, den man früher als Paar mit einem anderen Partner hatte, so garnicht mehr erleben. Man nennt das auch Living apart together...
 
  • #26
@#21: Dann lass es dienstags sein. Ich denke, du hast meine Message verstanden.

@#21, #22, #23: Klar, 45-60 min. sind nicht wirklich viel in einer Großstadt. Aber die Konsequenz daraus ist doch (und das wollte ich klarmachen), dass ihr beispielsweise von HH aus eine Beziehung nach HB, KI (jeweils etwa 1 h) und vielleicht sogar noch H (1,5 h) auch nicht unbedingt als Fernbeziehung ansehen dürftet.

Die Alltagsproblematik kann man IMHO durch Telefonieren (wie #24 ja auch sagt), viel Vorstellungsvermögen und lange gemeinsame Urlaube zumindest entschärfen. Mit Vorstellungsvermögen meine ich, dass man sich an den Wochenenden die Lebensumstände des Partners (Wohnung, Gewohnheiten, dessen Freunde) eben genau anschauen und auf sich wirken lassen muss. Und bei einem 4-wöchigen gemeinsamen Urlaub tritt nach meiner Erfahrung nach 1 Woche auch sowas wie ein Alltag ein.

Es bleibt das Problem der fehlenden Spontanität. Dienstags zusammen ins Kino geht einfach nicht.

Und wie gesagt, bei einer Nahbeziehung sähe das in den ersten Monaten bei mir auch nicht anders aus. Oder läuft das bei euch wirklich so, dass nach 1 Monat einer der beiden Wohnungen sofort der soziale Mittelpunkt wird?
 
G

Gast

  • #27
@ThomasHH - bin #24: Das mit dem nach einem Monat bereits zusammen ziehen erlebe ich immer wieder und bin dermaßen entsetzt darüber. Daran sieht man aber auch, dass wohl keiner ein richtig eigenes Leben geführt hat, sondern sich nur inkl. Partner definieren kann, oder Torschlusspanik hat.

Ergänzend zu 24 möchte ich noch sagen, diese möglicherweise eigenwillige Form des Zusammenleben, die nicht wirklich zum Ziel hat, auch mal zusammen zu ziehen, trifft wahrscheinlich eher auf diejenigen zu, die ihr eigenes Leben leben, einen Partner haben möchten, dies aber nicht um jeden Preis. (also gleich zusammen ziehen und nur noch WIR sein!) Wer Kinder, Haus, Hof, Familienhund etc. haben möchte, wird irgendwann zusammen ziehen. Wer das alles bereits mit einem anderen Partner hinter sich hat, nimmt sich auch mal nur noch Details einer Beziehung und lebt ein wenig sein eigenes Leben - mit Einbeziehung des Partners weiter.

Das schont auch die Nerven ab einem gewissen Alter, man möchte nämlich nicht mehr umerzogen werden. Von beiden Seiten der Partnerschaft. (zur Erklärung: ich bin 40)
 
  • #28
@#25:

1) Deine Fahrtzeiten nach HB oder KI beziehen aber nur die Autobahn ein, nicht die Zeit, eine Wohnung mitten in einer der Städte zu erreichen... aber prinzipiell ist es richtig, dass der Großraum HH mehr als nur HH zu bieten hat.

2) Die Alltagsproblematik läßt sich meines Erachtens eben nicht durch Telefonieren lösen. Der Alltag des Zusammenlebens ist doch bezüglich Konfliktpotentialen eher durch Haushaltsaufgaben (wo liegt Wäsche rum, wie sauber ist die Wohnung, wer kauft ein, was wird gekocht, wann gehen wir zu Bett, Möbel aussuchen etc) bestimmt. Erst wenn man zusammenlebt, zeigt sich die Kompatibilität zweier Menschen. Solange man getrennt wohn, kommt man mit erstaunlich andersartigen Typen blendend zurecht.

3) Auch in Nahbeziehungen verbingt man ja die ersten Monate nicht jeden Tag miteinander, man kann nur spontaner sein und etwas mehr zusammen machen. Der Hauptunterschied liegt für mich darin, dass für das Zusammenziehen keiner seinen Freundeskreis und Job aufgeben muss. Das ist doch der entscheidende Punkt die meisten über 30!

Ach ja, und nein, ich bin noch nie nach so kurzer Zeit mit jemandem zusammeengzogen und halte das auch für unrealistisch. Wenn es super laufen würde, vielleicht nach 6 Monaten, sonst sind eher 12 Monate realistisch, schließlich will das ja auch alles geplant sein...
 
  • #29
@#27:

Zu 1.: Nö, eigentlich nicht. Ich weiß aber auch nicht, was du für ein Auto hast. *g* Nein, im Ernst, auf 10 Minuten kommt es doch dann auch nicht mehr an. Aktuell sind zwischen HH und HB auf der A1 unzählige Baustellen, da schafft man es nicht in 1 h. Ich muss auch sagen, dass ich es leicht habe. Ich wohne in HH-Stellingen, 1 km von der A7 entfernt.

Zu 2.: Welchen Ordnungssinn sie hat, lässt sich doch beim ersten Wohnungsbesuch ablesen (oder siehe den Auto-Thread letztens). Wer einkauft, ist doch reine Organisationssache, da gibt es doch nicht wirklich Konfliktpotenzial. Kochen kann alleine sie bestimmen, da halte ich mich raus. :) Auch die anderen Dinge sind alle nicht so kriegsentscheidend. Ich bin da zumindest sehr anpassungsfähig.

Zu 3.: Hierzu hab ich mich ja in dem anderen Thread schon vor kurzem geäußert. Wäre für mich kein Problem. Und wer arbeitet heute schon noch 40 Jahre lang bei ein und derselben Firma. Ich habe ohnehin jetzt schon viele Freunde in der ganzen Republik.

Zu #27.4: 12 Monate halte ich auch für realistisch, würde ich aber (aus meiner Sicht) vom aktuellen Projekt abhängig machen. Kommt ja auch nicht auf ein paar Monate an. Na ja, und 12 Monate kann man doch mal eine Fernbeziehung führen. Das ist nun wirklich kein großes Ding. Ich finde das tragbar. Schau dir mal die Stellenanzeigen für Festanstellungen an - da wird ständig maximale Mobilität von uns gefordert! Es kann also auch bei einer Nahbeziehung mal passieren, dass du für einige Monate beim Kunden jwd bist.
 
G

Gast

  • #30
Leutz, ihr müsst einer Tatsache bewusst sein (auch du, lieber Berliner 30, Nr. 7):

WIR (Akadermiker, Leute mit Niveau, die was drauf haben, die was gelernt haben und noch lernen wollen) SIND allgemein ZU DÜNN GESÄHT.

Proleten haben es viel leichter - sie sind in jeder Stadt viel (zu viel).

Rechnet mal ganz grob: Wie viel (rein theoretisch) passende Kandidaten kann es in eurer Stadt/Umgebung geben? Nicht jeder lebt in Berlin, München, Hamburg oder Wien. Vielleicht ist eure fehlende Hälfte, nach der ihr sucht, gar nicht in ihrer Nähe. Wenn wir uns nur auf unseren Wohnort beschränken, ist die Wahrscheinlichkeit die Richtige/ den Richtigen zu finden sehr gering.

Hier auf EP habe ich 2 interessante Fernbeziehungen gehabt. Einer von ihnen wohnt 500 km entfernt, na und? Solche Männer gibt es vllt. in ganz Deutschland nur 3-5. Und er meint auch, solche Frauen wie ich gebe es ganz ganz wenig, oder sie sind schon längst vergeben. Soll hier die Entfernung ein Hindernis sein?

also achtet lieber auf andere merkmale, die wichtiger sind

lg

K. (w_38)