• #31
Die Miete mit Deinem Ex neu verhandeln, wenn er Wert darauf legt, dass die Kinder eigene Zimmer haben. Penthaus kaufen und für 5 Jahre jeweils befristet vermieten.
 
  • #32
Demnach müsste ich die ETW nehmen, weil die für uns JETZT passend ist und ich hier aus dem Haus raus komme, was mich ja so belastet .

Was später ist, ist später! Dann kann man immer noch verkaufen
Siehste, da kommst du doch fast selber auf die beste Lösung! Das war wirklich ein super Gedankenanstoß. So bist du unabhängig von deinem Ex kannst auf dein eigenes Vermögen einzahlen und die Kinder haben eine gute Lösung. Und wenn sie mal aus dem Haus sind kannst du dann alle mal noch die Wohnung verkaufen und dein Traumpenthouse kaufen.

Das mit deinem Ex ist wirklich blöd. Er hat keinen Bock, sich um die Kinder zu kümmern und will die Miete kassieren. Ihm geht es nur ums Geld. Und dir will er in dein mütterliches Gewissen reden, prima Manipulation.

Wenn du einen offiziellen Mietvertrag mit dem hast dann kündige halt innerhalb der Kündigungsfrist und wenn nicht, musst du nicht mal diese einhalten. Lass dich bloß nicht von ihm einschüchtern.

Du hast dir schon viel zu lange von ihm die Butter vom Brot nehmen lassen, ohne es zu merken.
 
  • #34
Leider nein, mein Ex will sowas nicht. Egal was ich vorschlage, er will nicht. Nicht mal dass der älteste zu ihm zieht, weil der gerne Ruhe vor seinem kleinen Bruder hätte. Ich kann ihn nicht zwingen! Er will nicht.
Selbstverständlich könntest du ihn zwingen, wenn du wollen würdest. Was könnte er denn tun, wenn du und das jüngste Kind aus dem Haus ausziehen würdet und die beiden älteren Kinder alleine im Haus bleiben würden?
 
  • #35
Demnach müsste ich die ETW nehmen, weil die für uns JETZT passend ist und ich hier aus dem Haus raus komme, was mich ja so belastet .
Du hast in einem anderen Thread von der Emotionslosigkeit des Exmannes geschrieben. Das bestätigt meine Vermutung, dass er FÜR SICH einen Vorteil gesehen hat, dass Du im Haus wohnen bliebst. Er würde keinen Mieter da reinsetzen können, ohne Geld reinzustecken. Das würde ich als Mittel benutzen, neue Konditionen für die Miete festzulegen, FALLS es Dir besser ginge, wenn Du das Haus wenigstens umgestalten könntest. Und dann würde ich mir das kaufen, was ich so gern hätte, das Penthouse, und es vermieten, bis ich einziehen kann.
Oder ich würde eine Schiebetür-Wand ins PH einziehen für ein Schlafzimmer und jedes Kind bekommt sein eigenes Zimmer. Meine Eltern haben das bei einem Durchgangszimmer gemacht, eine Bekannte machte das auch so. Bei meinen Eltern ist der Gang jetzt nicht stockduster, wie es bei einer richtigen Wand gewesen wäre, sondern durch die Schiebetürriffel"fenster" dringt Licht, bei der Bekannten ist in beiden Räumen ein Fenster, sie konnte also eine "blickdichte" Wand mit Tür einziehen.

Manchmal verklemmt man sich ja in ein Problem, weil man so unbedingt was will, und kann nicht mehr locker nach Machbarem suchen. Ich würde die Konstanten neu ordnen: Beide Kinder bekommen ein Zimmer, der Rest wird passend gemacht. Und nicht: Alles muss nach Tradition bleiben, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad und die Kinder müssen die Kompromisse machen, damit man sich einen Wunsch erfüllen kann. Nee, Du musst die machen, weil Du es Dir ja so wünschst, also guck, wie Du Dich einschränken kannst, dass es geht. Dann schaffst Du Dir keine neuen Probleme.
Demnach müsste ich die ETW nehmen, weil die für uns JETZT passend ist und ich hier aus dem Haus raus komme, was mich ja so belastet .
Okay, so kann man auch denken, und vielleicht geht ein Kelch an Dir vorbei, so dass Du kurze Zeit später denkst "ein Glück, dass ich das PH nicht gekauft habe". Manchmal stellt man auch selbst fest, dass die Alternative viel besser ist, weil man vorher so geblendet war vom Schick des anderen, aber das Unpraktische nicht sah (Treppe wischen müssen z.B.).
 
  • #36
Ich müsste halt dann doch noch eine ganze Weile hier aushalten, obwohl es mittlerweile schon so schlimm ist, dass ich nach der Arbeit am liebsten gar nicht heim fahren würde, wenn ich könnte.
Diese Info ist mehr als ausreichend, dass die Option, dort zu bleiben, wo Du jetzt bist, keine Option ist. Sieh zu, dass Du aus diesem Haus so schnell als möglich raus kommst, bevor Du noch ernsthaft krank wirst!
ErwinM, 49
 
  • #37
Liebe FS,
für mich ist die Lösung simpel: das ungeliebte Haus kündigen und vorübergehend in eine preiswertere, ausreichend grosse Mietwohnung ziehen, bis der 13-jahrige flügge ist - das sind nur noch wenige Jahre und dafür lohnt sich aktuell der Kauf einer überteuerten, zu grossen Immobilie nicht.
Für die Wohnung zahlst Du weniger als für das Haus und ihr könnt anfangen Rücklagen zu bilden.
Dann mit dem Jüngsten in eine Eigentumswohnung ziehen, die für euch als Alterwohnsitz das Optimum ist.

Was der Ex zu texten hat, sollte Dich nicht ansatzweise interessieren. Ihr seid getrennt und Du planst Dein Leben, er seins, insbesondere wenn die Jungs garnichts gegen einen Umzug in eine Wohnung haben.
 
  • #38
Ich frage mich gerade - Entschuldigung - von welch seltsamen Immobilien wir da sprechen?

Ich kenne das so, dass es im Moment schlagartig ein Hauen und Stechen gibt, wenn schöne, bezahlbare Immobilien an den Markt kommen. Man hat da keinerlei Zeit um trödelig zu überlegen, was man gerne möchte, da muss gehandelt werden.

Könnte es sein, dass beide Wohnungen deutlich überteuert sind und deshalb entspannt zu haben?

Ich weiß, Bedenken sind langweilig, aber ich habe da gerade ein wirklich blödes Gefühl....
 
  • #39
Ich frage mich gerade - Entschuldigung - von welch seltsamen Immobilien wir da sprechen?
Es sind zwei Neubau-Wohnungen die von einer Baufirma gebaut werden und da mein Mann Ingenieur ist und dort jemanden kennt, wurden uns beide Immobilien 14 Tage reserviert.
Deshalb überschlagen sich ja meine Gedanken gerade so, weil wir nicht ewig Zeit haben eine Entscheidung zu treffen.
Das die Immobilien überteuert sind, finde ich nicht. Gut, es ist ein bisschen ein gehobener Standard wenn man das so sehen mag (Fussbodenheizung, Parkett, größere Dusche, barrierefrei usw.) was den Preis dann schon rechtfertigt, aber wenn es überteuert wäre, würden nicht alle Wohnungen innerhalb von ein paar Wochen verkauft, ohne das groß beworben wurde. Unser selbst errechnetes Limit erreicht es schon (aber wir haben so kalkuliert, dass es gut für uns machbar ist), aber die Immobilien werden derzeit allgemein nicht so günstig angeboten wie noch vor 5 Jahren.
Es gibt bei uns in der Gegend in den schönen Ecken auch kaum noch Baugrund, deshalb möchte ich eigentlich nicht mehr warten und was kaufen. Ich freu mich auch sehr dass es jetzt soweit ist, weil ich ja hier aus dem Haus raus möchte und schon so lange davon träume das hier hinter mir zu lassen, aber ich möchte halt auch nichts falsch machen. Schöne Mietwohnungen mit 4 Zimmern sucht man hier allerdings fast vergebens und wenn es eine gibt, kostet die so viel Miete, dass man auch was eigenes abzahlen könnte.
 
  • #40
Wenn Du mit beiden Wohnungen glücklich werden kannst, würde ich die EG Wohnung nehmen.

Größer - 4Zimmer, EG, barrierefrei, verkauft sich ggf. auch wieder, bei Neubau auch eher mit Gewinn, wenn die örtliche Lage passt.
Aber 2 so unterschiedlich alte Kinder in einem Zimmer, das gibt absehbar richtig Ärger. Das wäre mir das Penthouse nicht wert.

Das Einzige ist bei der Finanzierung, Du bist die nächsten 10Jahre gebunden, (auch wenn die Laufzeit länger wäre, greift dann das Sonderkündigungsrecht), vorher kann Dich die Vorfälligkeit würgen.
Aber 10Jahre passen zum Alter Deines Jüngeren, und es ist eine gute Zeitspanne, weil in dieser Zeit die Immobilie selten abgewohnt ist, und man verkauft, bevor die Reparaturen beginnen :).

W,49
 
  • #41
Ich glaube fast, es ist eine Typfrage von ähnlicher Rigorosität in der Unterscheidung wie bei der Frage "bist du Eule oder Lerche?", ob man im EG glücklich werden kann.

Mein Liebster liebt die Vorstellung, direkt vom EG in den eigenen Garten zu gehen.
Ich bekomme unten in dunklen Wohnungen mit niedriger Neubau- Decke Beklemmungen, will möglichst viel Licht und Luft, wohne am liebsten ganz oben.

Auch wichtig ist, ob deine Kinder und dein Partner in einer EG- Etagenwohnung lieber wohnen werden. Es sollen sich wirklich alle wohlfühlen, das auch selbst definieren können. Es reicht nicht, dass du glaubst, dass sie sich dort besser fühlen als im kleineren Penthouse.

Außerdem: Barrierefrei braucht ihr (vermutlich) erst im Alter- dann sind aber 4 Zimmer eher zu groß für euch als Paar.

Wird es einen Lift geben im Haus?
Wie hoch ist die Raumhöhe? (Das ist nicht nur ein Wohlfühlfaktor, sonder auch ganz relevant bei der Überlegung, wieviel wohnen noch unter einem extrahohen Hochbett für Kinder möglich wäre)
Welchen Preisunterschied gibt es bei den Wohnungen?

Mein Exmann arbeitete neben seinem Hauptjob nebenberuflich als Bauträger. Die EG- Wohnungen waren immer der ungeliebte, schwer verkäufliche Rest, und seine Freude groß, wenn es dafür einen Abnehmer gab. Der qm- Preis war trotzdem viel niedriger.
Auch hier in meiner Stadt beobachte ich:
Erster und zweiter Stock sind ohne Lift durchschnittlich gesehen am begehrtesten, mit Lift sind die Wohnungen mit den teuersten qm-Preisen die ganz oberen.

Könntest du sicher sein, erst zahlen zu müssen, wenn du im Grundbuch stehst? Welche Sicherheiten hat die Baufirma?
Das ist zur Zeit ein ganz großes Risiko, da viele Handwerkerfirmen sich nicht retten können vor lukrativen Angeboten, die Nachträge immer teurer werden, fast bei allen Bauenden die kalkulierten preise nicht gehalten werden.
Altbau zu kaufen ist sicherer.
 
  • #42
aber eigentlich möchte ich mit meinem Mann vom Herzen her im Penthouse alt werden. Es wäre perfekt.
und die Kinder sagen, sie teilen sich ein Zimmer, es wäre okay.
Liebe FS,
Nun, dann denke ich, dass sich da ganz sicher eine Lösung finden lassen sollte und sei es, dass ihr eure Schlafstätte vorübergehend in den Wohnzimmerbereich integriert.

Ich würde nicht auf das PH verzichten, wenn es das ist, was du WIRKLICH und von Herzen willst.
Der Ältere wird 13, der Jüngere ist 7, in spätestens 10 Jahren sind beide raus, oder fast und du hättest dann eine Wohnung, die nur ein Kompromiss war.

Ich würde davon abraten, du würdest dann vermutlich ganz oft denken: 'ach, hätte ich damals nur....jetzt wo die Kinder raus sind...etc...'

Und ja, im Zweifelsfalle kann man Kindern auch mal 'zumuten' sich ein Zimmer zu teilen, schliesslich hat es nicht jede Familie dicke und es macht einen grossen Unterschied, ob 300,- mehr Miete im Monat aufgebracht werden müssen, oder nicht.

Sie haben ja auch noch ihren Vater und die Zimmer in seinem Haus, es gibt also noch Ausweichmöglichkeiten.

Was viele bei Haus- oder Wohnungskauf nicht bedenken, die Kinder sind eines Tages nicht mehr da und dann bleibt mehr Raum, wie man dann braucht, aber es muss alles instant gehalten werden.

Variable Trennwände, Schlafzimmer im Wohnzimmer unterbringen etc... sind da gute Übergangslösungen... finde ich!
 
  • #43
Ich habe keine Kinder aber Geschwister und kann dir garantieren dass es krachen wird.
Ich selbst könnte niemals EG leben!
Ich würde die Penthouse nehmen, den Kindern die Zimmer geben falls sich keines teilen lässt und das Wohnzimmer für dich und deinen Mann mit Trennwand zum Schlafzimmer nachts ummodeln.
Dann habt ihr das PH und euer Ältester zieht vermutlich eh bald aus.

Und geh aus dem Haus raus, ist ja völlig lächerlich dass du deinem Mann Miete bezahlst, er will ja seine Kinder da haben.
Mach es einfach rechtlich richtig, wenn Mietvertrag, dann einhalten, notfalls musst du halt kurze Zeit doppelt zahlen, Miete und Kredit.
Wenn kein Mietvertrag, Teile deinem Mann dein Auszug mit....
Aber geh, ist ja ein Unding dass du sich darauf eingelassen hast
 
  • #44
Sind die Wohnungen überhaupt schon gebaut?
Erkundige dich einmal in deiner Stadt nach den durchschnittlichen Verspätungen für Neubauprojekte (das kann man zum Beispiel sehen, wenn man über mehrere Jahre die Immobilienannoncen studierte, gerade auch bei Sparkassen& Banken).
Bei uns haben die professionellen Bauträger im Schnitt 2 Jahre Verspätung. Aber es gibt auch Objekte, die nach drei Jahren noch nicht starteten, trotz Verkaufsversprechen.
Der Kauf eines Neubaus wäre bei Fluchtbestrebungen deinerseits also ungünstiger als ein Kauf einer Bestandsimmobilie.
 
  • #45
Auch als Mutter kannst du jetzt mal an dich und deine Zukunft denken. Wie es sich so liest, hast du lange genug zurück gesteckt.
Ich würde in jedem Fall das Penthouse nehmen.

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da war es vollkommen normal, dass sich Geschwister ein Zimmer teilen. Wir reden hier ja nicht von einem schreienden Neugeborenen. Für meinen Cousin und Cousine war es eben so, die beiden sind heute sehr entspannte und umgängliche Endzwanziger, die für ihre Interessen eintreten, ihren Weg gehen. Meine Tante legte Wert auf guten Innenstadtlage.

Barrierefrei kann sowohl Erdgeschoss als auch Penthouse sein oder eben nicht. In Neubauten ist doch meist ein Fahrstuhl der ebenerdig zur Tiefgarage und zum Hauseingang führt.
 
  • #46
Hier nochmal die FS

Versuche noch ein paar Fragen zu beantworten.

Das Penthouse hat natürlich einen Fahrstuhl, die Raumhöhe reicht von 2,50m - 2,70m. Überall Bodentiefe Fenster, von der Terrasse sind 20 qm überdacht. Von jedem Zimmer aus, kann man auf die Terrasse gehen (außer Bad). Das Wohnzimmer ist aber so geschnitten, dass man nicht so wirklich einen Schlafbereich abtrennen kann. Dafür ist das vorgesehene Schlafzimmer 17 qm groß und der Ausblick super schön.

Die EG Wohnung ist mit Terrasse und Garten (90 qm). Außer im Wohnzimmer, gibt es logischerweise keine bodentiefen Fenster. Die Küche ist sehr klein, der Rest der Wohnung ist aber schön geschnitten.

Beide Wohnungen sind bereits im Bau, das Penthouse ein wenig weiter als die EG Wohnung. Bezugsfertig Mitte/Ende 2019.

Das viele Licht im Penthouse ist einfach sagenhaft, das Sofa könnte man direkt in Richtung der Fensterfront stellen und den Ausblick und die Sonne genießen.
Licht hat man im EG allerdings deutlich weniger, das ist mein Problem irgendwie. Aber dafür hätten wir ein Zimmer mehr und mein Gefühl den Kindern gegenüber wäre besser. Die Lage ist von beiden Immobilien gut, für die Kinder macht das keinen Unterschied.

Ich möchte mich an dieser Stelle mal für alle eure Gedanken und Anregungen bedanken! Auch wenn wir die Entscheidung am Ende alleine treffen müssen, so hilft es trotzdem, verschiedene Sichtweisen zu lesen und die Gedanken mal in eine andere Richtung zu lenken. Dankeschön!
 
  • #47
In Bezug auf deine letzte Antwort - Penthouse ist in der Regel eine Schicki - Micki Wohnung für gut betuchtes Paar, solche Wohnungen findet man immer wieder. Aber eine Familienwohnung mit Terrasse ist immer Mangelware, solche würdest du schnell loswerden, beim Penthouse meckern Leute, da sie viel verdienen und dementsprechend auch Auswahl haben. Als ich Wohnung gesucht habe, hatte ich Angebote ohne Ende mit schick Wohnen, aber keine bezahlbare 4 Zimmer. Dein jüngster ist 7,also du wirst auf jeden Fall mindestens noch zehn Jahre eine Familie Wohnung brauchen, dein ältester ist schon 13,aber fraglich, wann der ausziehen würde, auch nicht unbedingt mit 18. Du hast zwei Jungs, also brauchen sie Platz zum toben, sonst wirst du wahnsinnig mit denen zwei, wenn sie in Penthousewohnung hocken. Terrasse und Garten bieten sich als ideales Grillplatz oder Geburtstagsort oder Blumen Pflanzen. In Penthouse musst du das alles hochschleppen, dann den Dreck wieder runter und Jungs rauszuschicken an die frische Luft ist mit Garten einfacher, als wenn sie noch Treppen runter müssen.
Und ich will nicht schwarz malen, aber bis Kinder aus dem Haus sind, kann da noch einiges passieren - dein Mann könnte Unfall haben oder ihr lässt euch scheiden.Deswegen soll man lieber schauen, was man jetzt und die nächsten Jahre brauchen könnte. An die Rente denkst du dann, wenn es soweit ist.
 
  • #48
Licht hat man im EG allerdings deutlich weniger, das ist mein Problem irgendwie
Das war es auch als Kind für mich, ich lebte nur in EGs
und habe es gehasst.

Du hast zwei Jungs, also brauchen sie Platz zum toben,
Aber ganz bestimmt nicht in diesem Alter in einem 90qm Garten. Wir haben über 1000qm Garten, aber meine Kinder sind als Teenager mit ihren Freunden selten dort gewesen. Da sind der Park um die Ecke, das Gelände außerhalb der Stadt viel cooler.

Dafür ist das vorgesehene Schlafzimmer 17 qm groß und der Ausblick super schön.
Könnte man das für die Kinder teilen, wirklich mit Raumteiler, beidseitig bestellbarem Regal zum Fenster hin zum Beispiel? Oder ist das Kinderzimmer größer?
Dafür dem Großen einen Tag am Wochenende exklusiv für sich und seine Freund die Terrasse mit angrenzendem Wohnzimmer zur Verfügung stellen? Zum Pizzaabend mit Freunden, gemeinsamen Chillen, Grillen auf der Terrasse mit Aussicht?

Oder könnte man das Sofa vor dem Wohnzimmerfenster als Schlafsofa für euch umklappbar gestalten?

Mit Gegensatz zu den meisten Müttern hier im Forum räume ich, glaube ich, den Wünschen und Befindlichkeiten meines Partners relativ großen Raum ein. Es bringt nichts, den Mann zu frustrieren, der im Gegensatz zum leiblichen Vater, der dazu keine Lust hat, das Leben mit den eigenen Kindern teilt.
Wenn deinem Mann die Langzeitperspektive mit dir im Penthouse wichtig ist, würde ich das sehr ernst nehmen.

Das war so klar. Dein neuer Mann hat nur sich im Kopf und blendet - wie so viele Partner von Menschen mit Kindern - die Kinder einfach aus bei so wichtigen Entscheidungen.
Nein, das sehe ich anders. Ich bewerte höher, was für Einschränkungen erwachsene Männer in Kauf nehmen, wenn sie mit AEs und deren Kindern zusammenziehen, und fühle mich zu Ausgleichsmaßnahmen verpflichtet.
 
  • #49
Ich bewerte höher, was für Einschränkungen erwachsene Männer in Kauf nehmen, wenn sie mit AEs und deren Kindern zusammenziehen, und fühle mich zu Ausgleichsmaßnahmen verpflichtet.
Höher als was, ist die Frage. Höher als das Kindswohl?
Wenn DU selbst Ausgleichsmaßnahmen machst, ist es das eine. Wenn Du Deine Kinder zwingst auszugleichen, dass Du diesen Mann halten willst, was ganz anderes. Letzteres ist für mich klares Falschverhalten, weil die Kinder weder dafür können, dass der leibliche Vater ungeeignet ist als Vater, noch, dass die Mutter unbedingt einen neuen Mann haben muss. Das ist leider allgemein oft so, dass sofort die Kinder zurückstecken müssen und sich niemand mehr dafür interessiert, wie es für sie gut ist, weil ein Elternteil unbedingt einen neuen Partner will oder den Partner halten will, egal, ob nun Kindsvater oder nicht.

Könnte man das für die Kinder teilen, wirklich mit Raumteiler, beidseitig bestellbarem Regal zum Fenster hin zum Beispiel?
Wenn dann ein Kind immer durch das Zimmer eines anderen muss, um in seins zu kommen, finde ich das keine Lösung.
Dafür dem Großen einen Tag am Wochenende exklusiv für sich und seine Freund die Terrasse mit angrenzendem Wohnzimmer zur Verfügung stellen? Zum Pizzaabend mit Freunden, gemeinsamen Chillen, Grillen auf der Terrasse mit Aussicht?
Das würde ich sowieso okay finden, allerdings jetzt nicht als regulären Tag in der Woche, sondern, wenn es ansteht.
Die Schlafcouch für die Eltern finde ich ne gute Idee, aber mir wäre es als Eltern dann doch wichtig, dass auch ich hinter ner Wand bin beim im Bett liegen, falls die Kinder, wenn sie in die Küche wollen, dann an der Schlafcouch vorbei müssten.
 
  • #50
Wenn Du Deine Kinder zwingst auszugleichen, dass Du diesen Mann halten willst, was ganz anderes. Letzteres ist für mich klares Falschverhalten
Diese Vorhaltungen (nicht nur mir gegenüber) kommen ja in mehreren Threads, darum muss ich das mal zerlegen:
1. "den Mann halten wollen"- klingt so tendentiös
Tatsächlich ist es auch für die Kinder günstig, einen Mann im Alltag zu erleben. Lehrreich, hilfreich, eine Bereicherung auch des eigenen Lebens, nicht nur indirekt dadurch, dass die Mutter sich nicht allein fühlt, weniger traurig ist, ausgeglichener ist, nicht versucht ist, die Kinder in eine Ersatzpartner- Rolle zu drängen.
Da sind wir uns doch einig?
2. Müssen Kinder ganz selbstverständlich auch für die Bedürfnisse ihrer leiblichen Eltern zurückstecken. Traditionell hier mehr bei den Vätern als bei den Müttern, es mag auch anders gelagerte Fälle geben.
Das müssen noch nicht einmal disfunktionale Familien sein, das läuft so eigentlich immer, wenn mehrere Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen miteinander leben, sich abstimmen müssen.
Dass dieses Zurückstecken auch kindlicher Bedürfnisse vor denen des sozialen Vaters/ Lebensgefährten der Mutter so viel negativer gewertet wird, ist für mich nicht logisch nachvollziehbar.
Die Bedürfnisse müssen gleichwertig berücksichtigt werden.
Hier lebte der Mann der FS schon jahrelang so, wie es seine neue Familie vorgab, fügte sich ein. Wenn er jetzt für die nächsten vier Jahre durch die Berücksichtigung seiner Wünsche einen Kompromiss der Kinder wünscht, ist das nachvollziehbar.

Daneben:
Wenn die FS nun Eigentum erwirbt, wird sie ihren Kinder im Rentenalter keine Belastung sein, kann vielleicht auch ihre eigene Pflegezeit mit einem Wiederverkauf der Wohnung selbst finanzieren oder gibt es demjenigen Kind, das dann die größte Sorge für sie betreiben muss.

Auch mein Vorschlag mit dem wöchentlichen exklusiven Rückgriff auf Terrasse und Wohnzimmer war schon als demonstrativer allgemeiner, nicht nur situativer Ausgleich für das sonstige Zurückstecken des Sohnes gemeint.

Trotzdem würde ich das ausziehbare Elternschlafsofa persönlich vorziehen, eventuell dann mit Paravent. Allerdings hätte bei dieser Lösung mein Lebensgefährte nicht mitgemacht: Er bestand sogar darauf, dass meine Tochter sich um 21.30 Uhr in ihre eigene kleine Wohnung zurückzuziehen hatte, weil unser Schlafzimmer an das Wohnzimmer angrenzte, die Tür hellhörig war.
Damals stand ich tatsächlich zwischen zwei Stühlen.
 
  • #51
Diese Vorhaltungen (nicht nur mir gegenüber) kommen ja in mehreren Threads
Ich reagiere nicht auf Dich persönlich, sondern nur auf das, was geschrieben steht. Ich hab meist nicht auf dem Schirm, von wem das kommt. Und Vorhaltungen mach ich gar nicht, weil ich gar nicht weiß, wie Du Dich verhältst.
Wenn es ein guter Mann ist, der auch den Kindern ein guter Mensch ist, ja. Wenn nicht, dann nicht. Und da ich nicht glaube, dass das Achten darauf, was dem Kind guttut, schon so sehr Konsens ist in der Gesellschaft, denke ich, dass es mehr Frauen gibt, die die Kinder einem Mann anpassen wollen und deren Leiden mit dem Mann übersehen, als dass es Frauen gibt, die einen Mann, den sie gern hätten, aufgeben, weil er in seinem Verhalten für das Kind nicht gut ist.
2. Müssen Kinder ganz selbstverständlich auch für die Bedürfnisse ihrer leiblichen Eltern zurückstecken.
Kommt drauf an, wobei und wieviel und wie alt das Kind ist. Es ist das einzig abhängige Wesen in dem Zirkel, ergo muss der zur Sorge Verpflichtete eben mehr auf Zeichen achten, ob gerade was schiefläuft. Kinder können auch nicht immer ausformulieren, was sie bedrückt, wenn sie nicht sowieso überhört werden. Da kommt es dann drauf an, wie sensibel das Elternteil ist.
das läuft so eigentlich immer, wenn mehrere Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen miteinander leben, sich abstimmen müssen.
Ja, aber es ist doch allgemein klar, dass das Kind oft nicht nur nicht gefragt wird, sondern einfach ganz übergangen wird beim Abstimmen der Bedürfnisse. Zumal es den Nachteil der nicht vorhandenen Lebenserfahrung hat - es ist drauf angewiesen, dass sich die Eltern einen Kopf drum machen, ob das Kind auch bedürfnismäßig beachtet wird.

Dass dieses Zurückstecken auch kindlicher Bedürfnisse vor denen des sozialen Vaters/ Lebensgefährten der Mutter so viel negativer gewertet wird, ist für mich nicht logisch nachvollziehbar.
Andersrum: Die Bedürfnisse des Kindes werden idR viel weniger wert gefunden. Und hier ist der Sonderfall, dass zwei Kinder, die in zwei sehr verschiedenen Altersklassen sind, eine davon "Pubertät", in EIN Zimmer sollen. Wären sie bislang in einem, müsste man mE dafür sorgen, dass jeder ein Zimmer kriegt. Sie in ein Zimmer zu stecken, obwohl es zwei andere Möglichkeiten gäbe (Bleiben o. Wohnung), wär in meinen Augen völlig egoistisch. Noch dazu für "Schickimicki", was nicht abwertend gemeint ist, aber das ist doch unverhältnismäßig. Und dann schwebt da noch der Hintergedanke, dass das pubertierende Kind, sobald es geht, auszieht. Ich finde das als Signal alles negativ für die Kinder dafür, dass Erwachsene in eine für sie als Paar zwar passende, aber für sie ALS FAMILIE, die sie nun mal sind, gar nicht passende Behausung ziehen wollen.
 
  • #52
Die Schlafcouch für die Eltern finde ich ne gute Idee, aber mir wäre es als Eltern dann doch wichtig, dass auch ich hinter ner Wand bin beim im Bett liegen, falls die Kinder, wenn sie in die Küche wollen, dann an der Schlafcouch vorbei müssten.
Naja, der Mann ist nicht der Vater der halbwüchsigen Buben ...... diesen Vorschlag sollte Stern ihm also erstmal unter 4 Augen unterbreiten.
Ich nehme an, er sucht dann ein 4 oder 5 Zimmer Penthouse.
 
  • #53
Allerdings hätte bei dieser Lösung mein Lebensgefährte nicht mitgemacht: Er bestand sogar darauf, dass meine Tochter sich um 21.30 Uhr in ihre eigene kleine Wohnung zurückzuziehen hatte, weil unser Schlafzimmer an das Wohnzimmer angrenzte, die Tür hellhörig war.
Damals stand ich tatsächlich zwischen zwei Stühlen.
Das ist doch aber eine ganz andere Situation, wenn ich das richtig verstehe. Deine Tochter war volljährig, hatte ne eigene Bude im Haus und hätte sowieso nur allein im Wohnzimmer gesessen, während Dein Mann durch die Wand den Fernseher gehört hätte. Wenn sie bei sich fernsieht oder am Computer was macht, ist sie doch auch allein, und wenn Du Dich hättest noch mit ihr unterhalten wollen, wärst Du mit in die Wohnung gegangen. Es wird ja nicht so gewesen sein, dass Du zeitgleich mit Deinem Mann hast schlafengehen müssen. Oder, um jetzt mal indiskreter zu werden, dass es jeden Abend ab 21.30 Sex gab.

Es kommt eigentlich nur drauf an, ob Deine Tochter sich weggeschoben gefühlt hat, nur damit sich der Mann wohlfühlt. Eigentlich ist ne eigene Bude mit 18 doch was Cooles. Müsstest Du sie mal fragen, wie sie das empfunden hat, dass sie dann abends aus Deiner Wohnung zu gehen hatte.
Jedenfalls ist das was ganz anderes als bei der FS, wo es um möglicherweise unnötig provozierten Stress wegen Aufeinanderhockens ginge. Da hilft auch kein Tag in der Woche, wo das ältere Kind mal den Balkon nutzen darf, wenn riskiert wird, dass das allgemeine Verhältnis zwischen den Geschwistern und der Familienfriede gecrasht werden könnte. Ein pubertierendes Kind braucht mE seinen Rückzugsort, wenn es irgendwie machbar ist. Wenn Du verstehst, was ich meine. Entdeckung der Sexualität usw.. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Befürworter der "zwei Söhne in einem Zimmer geht doch"-Ansichten sich das nicht vorstellen können.
 
  • #54
Mich zerreisst es wirklich, weil ich ja heraus lese wie toll Du das Penthouse findest...völlig verliebt.
Ich würde es Dir so gönnen und ein Zimmer noch oben drauf setzen.

Allerdings grummelt mein Bauch bei der Vorstellung was die Aufteilung angeht.
Immer fehlt ein Rückzugsort!
Meine Söhne sind gleich alt und waren lange in einem riesigen Zimmer zusammen.
Ab ca 13j hab ich Trump gespielt und eine Mauer errichtet, da ging der ein oder andere Revierkampf los.
Lass mich in Ruhe! Türe knallt zu...
In einem Zimmer wär's lauter geworden.
Ich habe mich schön unters Dach verzogen, kann lesen schlafen und sogar Beischlaf ist möglich.

Vor ein paar Wochen war nach einer Operation allerdings das Wohnzimmer mein Zuhause und die Couch mein Bett.
Jeden Morgen mehrfach rein und raus, weil Ticket vergessen, Kopfhörer und Schlüssel nicht zu finden.
Abends ähnliches und irgendwann ist der Nachwuchs nicht nur nicht um 20h im Bett, nein nicht mal zuhause.
Und je nach Zustand, der ab 16j schon mal vorkommen kann, ist es nicht nur laut sondern ärgerlich, dass man die unkoordiniertheit überhaupt mit bekommt.
Und Sex....ne so im "Durchgangsraum" 0-100% verkrampft.

Für mich würde da so ein PH schnell zum Albtraum.
 
  • #55
Wenn Du Deine Kinder zwingst auszugleichen, dass Du diesen Mann halten willst, was ganz anderes.
„Mann“ deutet auf eine Ehe hin. Das bedeutet, man entscheidet gemeinsam, unter Einbeziehung der Kinder. Und um „halten“ geht es vermutlich nicht.
Was sagt der Mann also dazu? Ich als Mann würde in der Situation immer auch auf angemessenen Raum für die Kinder bestehen. Deswegen wäre die Vermietlösung mein klarer Favorit. Kapital genug ist ja offensichtlich da, dann kann eine kostendeckende Miete kein Problem sein.

Wenn Frauen nur auf die Kinder schauen, dann sind sie schnell oder schnell wieder AE, lassen sich dann aber auch nicht vom Ex über den Tisch ziehen, so dass dann das Geld für angemessenen Wohnraum fehlt. Und natürlich hat auch die Mutter ein Recht auf ein eigenes weiteres Leben, auch wenn das in der Weltvorstellung mancher Frauen nicht mehr existiert und sie nur noch ihre Kinder beglucken.
Letztlich ist also wieder mal „Kompromiss“ angesagt.
 
  • #56
Das Penthouse hat.... Das viele Licht im Penthouse ist einfach sagenhaft...
Liebe FS,
mein Mann und ich haben so ein Penthouse mit Blick auf Bodensee und Seebuehne - ja, es ist unglaublich toll. Sowas bekommt man genau einmal im Leben angeboten, weil sehr selten.

Penthouse ist in der Regel eine Schicki - Micki Wohnung für gut betuchtes Paar, solche Wohnungen findet man immer wieder....
und nein, solche Wohnungen findet man nicht immer wieder, sondern sehr viel seltener. Wer sie hat, behält sie und gibt sie innerhalb der Familie weiter.
Familienwohnung werden mehr gebaut.
Der Mikrogarten einer EG-Wohnung bietet selten relevanten Bewegungsraum für Jugendliche und Dein Jüngster ist ohnehin aus dem Sandkastenalter raus. Wenn die Jungs sich bewegen sollen, schick' sie zum Sport.

Ich würde mir eine Innenarchitektin holen, die mir aufzeigt, wie ich für ein paar Jahre aus dem "Schicki-Micki-Penthouse" eine Familienwohnung für 4 Personen mache, es später als Wohnung für 3 Personen und anschließend als attraktive Paarwohnung umbaue - mit möglichst wenig Invest.
Investiere in einen Profi, das lohnt sich immer.

Mein Mann hat die Wohnung vor 10 Jahren auf Verdacht gekauft (ich könnte zurück kommen). Wir haben jahrelange den Markt gescannt, ob es noch was Besseres gibt - gab es nicht. Akzeptable Familienwohnungen (EG bis div. OG) dagegen gab es ausreichend.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #57
Müsstest Du sie mal fragen, wie sie das empfunden hat, dass sie dann abends aus Deiner Wohnung zu gehen hatte.
Das hatte ich natürlich damals schon ausführlichst, denn das war für sie schwer zu akzeptieren. Meinem Lebensgefährten, mir oder meiner mittleren Tochter hätte eine eigene Wohnung bestens gefallen, aber meine Große wäre sehr oft abends doch lieber in der Nähe der Familie geblieben, auch ohne direkte Ansprache von jemandem. Menschen sind eben verschieden. Manchmal auch nicht absehbar gleichbleibend in ihren Bedürfnissen, denn anfangs hatte sich meine Große sehr über das Eigene gefreut.
Oder, um jetzt mal indiskreter zu werden, dass es jeden Abend....
Es ist doch unzumutbar, seine diesbezüglichen Bedürfnisse anzumelden, oder? Wichtig ist, dass generell die Möglichkeit für Privatsphäre gegeben ist. Das betrifft Heranwachsende ebenso wie ein Erwachsene.
und nein, solche Wohnungen findet man nicht immer wieder, sondern sehr viel seltener. Wer sie hat, behält sie und gibt sie innerhalb der Familie weiter.
Familienwohnung werden mehr gebaut.
Stimmt.
Das macht die Entscheidung ja so schwer.

Ich bin auch überzeugt davon, dass eine Innenarchitektin gute Chancen hat, aus der Wohnung zwei Kinderzimmer zu zaubern und dass die ganze Familie die Dachterasse intensiv schätzen und genießen wird. Das wird der eigentliche Aufenthaltsort der Familie bzw. der Freunde der Kinder werden.

Andererseits würde ich anstelle der FS lieber in den sauren Apfel beißen, noch 4 oder 5 Jahre im jetzigen Haus wohnen bleiben, aber dafür das Penthouse trotzdem kaufen und zeitlich befristet vermieten; mich auf den Umzug in fünf Jahren freuen; dann hält man manchen Gedanken an eine unglückliche Vergangenheit leichter aus.
 
  • #58
Hallo ihr Lieben,

Ich danke euch wirklich von Herzen für all eure Impulse und die viele Zeit die ihr euch genommen habt und immernoch nehmt.

Mich zerreisst es wirklich, weil ich ja heraus lese wie toll Du das Penthouse findest...völlig verliebt.
Ich würde es Dir so gönnen und ein Zimmer noch oben drauf setzen.
Vielen Dank liebe @pixi67 , wird einem im Leben ja selten etwas gegönnt, so ist es schön zu lesen, dass es auch anders geht.

mein Mann und ich haben so ein Penthouse mit Blick auf Bodensee und Seebuehne - ja, es ist unglaublich toll.
Liebe @Vikky , was habt ihr für ein schönes Zuhause? Ich kann es mir richtig vorstellen. Ich wünsche euch viele tolle Momente in eurem Eigenheim.

Ich nehme an, er sucht dann ein 4 oder 5 Zimmer Penthouse.
Das bräuchte er nicht suchen und er würde es kaufen wenn es ginge! Wir können es uns aber einfach nicht leisten, denn wir wollen auch noch Leben können und nicht nur abzahlen.

Ich habe meinem Mann gebeten, sich den ganzen Thread hier durchzulesen und dann haben wir nach ein wenig Bedenkzeit, nochmal in Ruhe miteinander gesprochen. Im Kern waren das die Hauptgedanken:

Was wir beide eigentlich zügig fest stellten war, dass wir auf keinen Fall auf "unser Bett" bzw. ein eigenes Schlafzimmer verzichten wollen.
Dann mussten wir uns die Frage stellen, warum sollten wir das dann den Jungs zumuten? Keiner weiß ja letztlich wie lange sie wirklich noch bei uns wohnen. Und eines möchte ich hier nochmal ganz deutlich sagen, mein Mann ist gut zu den Kindern- und er ist ein Freund und eine Hilfe wann immer sie ihn brauchen. Ich kann ihn ja verstehen- mir hat das PH auch sehr gut gefallen.
Jedenfalls haben wir beschlossen heute nochmal in die EG Wohnung zu fahren und die Sonne hat uns begleitet. Was soll ich sagen: es hat sich gut angefühlt und die Jungs haben gleich beschlossen, wer welches Zimmer nimmt. Mein Mann hat mich in den Arm genommen und laut gefragt " wollen wir?" Aus Zimmer 1. kam ein jaa, aus Zimmer 2. kam ein Jaaaa, er selbst nickte mit einem Lächeln und ich habe dem Architekten gesagt "gekauft!"

Jetzt bekommt jemand anderes das schöne Penthouse, aber unser Glück ist davon nicht abhängig. Es war ganz schön kompliziert, aber am Ende doch so einfach.

Nochmal vielen Dank an euch alle hier!
 
  • #59
Letztlich ist also wieder mal „Kompromiss“ angesagt.
Ja, das stimmt, aber man muss auch ganz klar sagen, es ist kein so schlechter Kompromiss. (Wie viele Menschen gibt es, die nicht im Eigenheim wohnen.)
Ich hatte früher (wohne ja noch darin) ein großes Haus, aber den falschen Mann. Heute habe ich den richtigen Mann, dafür nehme ich dann doch gerne die EG Wohnung. Und ich weiß, meinem jetzigen Mann geht es genauso.

Das PH wäre ein Traum gewesen für uns beide, aber heute wurde uns mal wieder bewusst wie gut es uns eigentlich geht, auch ohne Penthouse.

Ich hoffe mein vorheriger Post wurde schon veröffentlicht, sonst war das jetzt schwer zu verstehen was ich geschrieben habe.
Ich bin jedenfalls so froh, dass ich aus diesem Haus raus komme, das kann ich euch gar nicht sagen!
 
  • #60
Penthouse mit Blick auf Bodensee und Seebuehne - ja, es ist unglaublich toll. Sowas bekommt man genau einmal im Leben angeboten, weil sehr selten.
Ich wohne in der Gegend und weiss, JEDE Immobilie dort mit dem Ausblick weggeht wie warme Semmel. Es ist ja auch Erholungsgebiet, das kannst du nicht vergleichen.
es noch was Besseres gibt - gab es nicht. Akzeptable Familienwohnungen (EG bis div. OG) dagegen gab es ausreichend.
Ihr seid, sofern ich weiss, mehr als gut betuchtes Paar und was für euch akzeptabel ist, gilt nicht für die meisten Familien. Die Ecke dort ist für den Urlaub toll, für Wohnen aber zu teuer und gute Arbeitsplätze sind rar, entweder muss man Richtung Friedrichshafen pendeln oder nördlich und zum Fahren die Gegend ein Alptraum, für 60 km braucht man teilweise 1,5 Stunden, Stau ohne Ende. Also als Familie dort zu wohnen ist nicht besonders optimal, für jede Kleinigkeit muss man fahren und Öffis-Verbindungen sind schlecht, da verzweigte Gegend und Umsteigen notwendig ist.
 
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