• #31
Bedenklich und traurig ist es, dass beziehungsunfähige Männer sich die Frau dann einfach im Ausland "kaufen".
Ich kenne ein paar Männer, die sich ihre Frau aus dem Ausland geholt haben. Die sind nicht beziehungsunfähig, sondern führen gute und langjährige Ehen, meistens mit gemeinsamen Kindern..

Sie hatten die Schnauze voll, von den ewig unzufriedenen, oberflächlichen, launischen Frauen, die unter "Liebe" ein stets gut gefülltes Bankkonto des Mannes verstehen.

Diese Männer wollen lieben und geliebt werden. Und gegenseitigen Respekt in einer Beziehung. Wenn das nur mit einer Ausländerin möglich ist, dann halt eben auf diesem Weg.

Ja, es gibt auch die eigenartigen Männer. Die sich merkwürdig oder gar primitiv verhalten, und jede Frau damit abstoßen. Und tlw. auch im Ausland keine Frau bekommen. Oder nur die egoistischen Frauen, die diese Männer ausnehmen wollen.

Die ausländischen Frauen erhoffen sich nicht Alle Wohlstand (nach unseren Maßstäben), sondern Sicherheit. Und hoffen auf einen Mann, der seine Verantwortung für Frau und Kinder trägt = sie nicht "sitzen lässt"

Die FS @olga hat einen Mann, aber ist sich nicht sicher, ob sie mit ihm auf Dauer glücklich wird ? Er ist zwar gut, und anscheinend eine "Vernunft-Lösung." Aber sie will m.E. wissen, welche anderen Sorten von Männer es in Dtl. gibt. Und Welche davon gut sind ?

Zur Ukraine. Dort ist Jeder auf sich gestellt. Große wirtschaftliche und direkte Unsicherheit. Der Staat kann nicht einmal seine Bürger auf der Straße ausreichend schützen.
 
  • #32
Es ist ja nicht so als ob er mich damit alleine gelassen hat. Er war ja immer mit in den Kaufhäusern. Anders geht es auch nicht. Ich habe meinen Führerschein noch nicht.
Ich denke auch nicht, dass Dein Mann ein Macho ist.

Ich will gar nicht mehr arbeiten als mein Mann.
Das meinte ich auch nicht. Es geht nur darum, dass Machos es der Frau aufbürden, erst Kinder und Haushalt zu schaffen, bevor sie irgendwas anderes machen kann. Egal, ob sie mehr arbeiten will oder nicht. Was auch immer sie tun will, sie muss erst fragen. Er fragt aber nicht, wenn er was anders machen will.
Die Frau ist ein Objekt für eine Rolle. Sobald sie irgendwas macht, dass dem Macho nicht passt, bestimmt er.
Eine Führungsperson entscheidet einfach und fragt nicht immer nach.
Genau das nervt in einer Beziehung. Ich will z.B. wenigstens gefragt werden, wenn der Mann entscheidet umziehen zu wollen. Und wenn ich sage, ich will nicht umziehen, dann ist meine Meinung genauso wichtig wie seine.

Bis jetzt weiß ich, dass es keine klare Meinung gibt, was ein Macho ist.
Ein Macho sieht eine Frau nicht als gleichberechtigte Person an. Damit ist eine Menge verbunden. Sie entscheidet nicht mit, außer bei unwichtigen Dingen. Sie muss seine Bedingungen der Beziehung akzeptieren. Die muss schön aussehen. Sie darf nicht genauso klug sein wie er.
Eine Frau eines Machos ist kein eigenständiges Wesen, sondern wie ein Organ des Mannes, das funktionieren muss.

Keine Ahnung, ob Dein Mann ein Macho ist. Du hast nach Macho aber gefragt. Ich wäre nie wieder mit einem Macho zusammen. Ich bin kein Möbelstück für das Leben eines Mannes und ich will auch keinen Mann, der nie eine eigene Meinung hat und mich fragt, was er machen soll.
 
  • #33
Warum mögen mich manche Menschen nicht, weil ich nicht in Deutschland geboren bin? Andere Ausländer sind beliebter.
Osteuropäerinnen, insbesondere Russinnen, Ukrainerinnen etc. werden nun mal pauschal als Katalogbräute und Goldgräberinnen, die für das Visum heiraten, angesehen. Das hätte dir eigentlich klar sein sollen, bevor du hierher gekommen bist. Klischees sind immer unangenehm, aber du selbst hast sicher auch Klischeevorstellungen über andere Nationen.
Noch dazu sind Osteuropäerinnen in der Regel sehr attraktiv und werden allein schon deshalb von den (meist weniger schönen) deutschen Frauen nicht gemocht. Auch logisch, oder?
 
  • #34
Liebe FS, nein, es gefällt nicht jeder Frau, in einem schönen goldenen Käfig zu leben. Arbeiten ist auch gar nicht so "schlimm". Du studierst und es würde Dir sicher Spaß machen, das Gelernte danach auch anzuwenden :) Ohne anschließende Berufstätigkeit in dem Fach was Du studiert hast, ist das Studium übrigens nur Geld- und Zeitverschwendung (oder studierst Du Hauswirtschaft?). Es ist ein gutes Gefühl, nicht mehr abhängig wie ein Kind zu leben. Ein Mann, der kein Macho ist, gönnt das seiner Partnerin gerne.
 
  • #35
Osteuropäerinnen, insbesondere Russinnen, Ukrainerinnen etc. werden nun mal pauschal als Katalogbräute und Goldgräberinnen, die für das Visum heiraten, angesehen. Das hätte dir eigentlich klar sein sollen, bevor du hierher gekommen bist. Klischees sind immer unangenehm, aber du selbst hast sicher auch Klischeevorstellungen über andere Nationen.
Noch dazu sind Osteuropäerinnen in der Regel sehr attraktiv und werden allein schon deshalb von den (meist weniger schönen) deutschen Frauen nicht gemocht. Auch logisch, oder?
Meine Ehemann hat mich gewarnt, dass man mich vielleicht für eine (ehemalige) Prostituierte halten könnte. Aber warum sollte ich nur für ein Visum heiraten? Ich will doch nicht einsam nach der Scheidung im Plattenbau sein. Plattenbau kenne ich schon aus der Heimat.
Also sind die Frauen neidisch auf das Geld von meinem Ehemann?

Andere Ausländer sind beliebter? Naja, du hast dir ja keinen deutschen Mann ausgesucht, weil du die deutsche Kultur und Sprache so liebst, sondern weil dir hier die Versorgung besser gefällt.
Dann fragst du auch noch, hey deutsche Frauen, warum macht ihr das nicht so wie ich?
Mir gefällt es hier, dass weniger Alkohol getrunken wird. Warum sind meine Gründe so wichtig? Deutsche Frauen leben auch in Deutschland und heiraten deutsche Männer. Warum sollte ich so etwas fragen?

Er ist zwar gut, und anscheinend eine "Vernunft-Lösung." Aber sie will m.E.
Ich habe doch gesagt, dass ich Pantoffelheld meine. Ich kannte das Wort aber noch nicht.

Die FS @olga hat einen Mann, aber ist sich nicht sicher, ob sie mit ihm auf Dauer glücklich wird ?
Ich habe die Frage in der Rubrik für allgemeine Fragen gestellt, weil es hier NICHT um meinen Ehemann geht.
 
  • #36
Ich kann mir nicht helfen, ich empfinde deinen Post als manipulativ.
Einerseits stellst du dich als naives Dummchen hin, was ist ein Macho, was ist Augenhöhe , warum mögen mich deutsche Frauen nicht, andrerseits bist du sehr berechnend.
Dann definiere doch du mal, was für dich ein Macho ist. Dann kann man ja weiterdiskutieren. Deinen Ehemann hast du übrigens selbst ins Spiel gebracht. Ansonsten hast du ja schon durchblicken lassen, dass du deutsche Männer für etwas schwächlich (bis auf deinen) und deutsche Frauen für dominant hältst.
Vielleicht bist du auch ein Fake?
 
  • #37
Meine Ehemann hat mich gewarnt, dass man mich vielleicht für eine (ehemalige) Prostituierte halten könnte. Aber warum sollte ich nur für ein Visum heiraten? Ich will doch nicht einsam nach der Scheidung im Plattenbau sein. Plattenbau kenne ich schon aus der Heimat.
Also sind die Frauen neidisch auf das Geld von meinem Ehemann?
Ich konnte nirgends lesen, dass jemand das Geld deines Mannes oder deinen Mann will. Wäre dem so, hätte ihn sich doch schon längst eine deutsche Frau geschnappt und du wärst erst gar nicht zum Zug gekommen. ;-)

Als Prostituierte hat dich keiner bezeichnet. Das Wort hast du eingeworfen und wohl dein Mann vor der Eröffnung des Threads. Die meisten haben aufgrund deiner Kommentare den Eindruck, dass es sich bei dir ja auch nicht unbedingt um die feurige Liebe handelt, sondern um eine "Vernunftlösung" (dein eigenes Wort). Es ist auch nichts verwerfliches, wenn man es nicht toll findet, wenn manche Männer sich eine Ehefrau "kaufen". Ganz im Gegenteil. Es ist gut, dass Menschen nicht wegsehen, wenn die Not einer Frau zum eigenen Vorteil ausgenutzt wird. Man könnte ja auch sagen: mir geht es gut, ich habe ein eigenes Gehalt und bin unabhängig, was interessieren mich die anderen. Ich kann hier nichts erkennen was auf Neid schließen lässt. Ich gönne es jeder Frau ihr Leben selbstbestimmt lebt. Woher soll denn der Neid herrühren, wenn sie das hat, wofür sie sich aus freien Stücken entschieden hat. Ich kann doch niemandem Vorwürfe machen, wenn ich es nicht schaffe!?

Der Sinn eines Threads ist das Einholen anderer Meinungen. Wir können nicht denken und schreiben was du möchtest.
 
  • #38
Meine Ehemann hat mich gewarnt, dass man mich vielleicht für eine (ehemalige) Prostituierte halten könnte.
Postituierte nicht, eher Goldgräberin. Das sollen die Ausländerinnen sein, die unbedingt einen deutschen Mann wollen, weil er Geld bietet und sie absichert. Das sind aber auch deutsche Frauen, die abgesichert sein wollen. Bei der Beziehung geht es der Frau nicht um Liebe, sondern nur darum, dass der Mann Geld hat.
Aber wer will darüber urteilen? Selbst wenn die Frau den Mann nur des Geldes wegen nimmt, muss er ja damit klarkommen. Auch deutsche Paare sind manchmal nur wegen des Geldes zusammen.

Also sind die Frauen neidisch auf das Geld von meinem Ehemann?
Kann sein, kann nicht sein.
Manche ärgern sich über jeden, der glücklich ist. Sobald sie eine Beziehung sehen, die glücklich aussieht, spritzen sie ihr Gift.

Manche "emanzipierte" Frau will auch nicht, dass andere Frauen nicht emanzipiert leben. Das ist für mich ein Widerspruch, weil "emanzipiert sein" für mich heißt, dass man es dem anderen überlässt, ob er Hausfrau sein will oder eben nicht.

Mich würde auch interessieren, wie Du "Macho" definierst.
 
  • #39
Habt ihr mit 20 oder 21 schon Geld verdient? Hat Euer Vater oder Euer Freund die Ausbildung bezahlt oder Ihr selbst?
Es ist absolut unüblich in Deutschland, dass ein Mann einer Frau die Ausbildung finanziert.
Frauen suchen sich gleichaltrige Partner und die sind in der gleichen Lebensphase, also ebenfalls Student oder Berufsanfänger, d.h. können und wollen der Frau keine Ausbildung finanzieren, zumal nicht klar ist, ob sie zusammen bleiben.
Das musst Du doch unter Deinen Studienkollegen feststellen, dass keiner verheiratet ist und sich vom Partner sponsern lässt.

- Entweder zahlen die Eltern, weil die Förderung der Ausbildung ihrer Kinder zu ihren Pflichen gehört, wenn sie wirtschaftlich leistungsfähig sind (nicht nur der Vater, sondern beide Elternteile sind gleichermaßen unterhaltspflichtig)
- ersatzweise das Bafögamt, wenn das Elterneinkommen nicht ausreicht
- manche nehmen Studienkredite auf, wenn sie ihre Eltern finanziell nicht in Anspruch nehmen wollen
- die Leistungsstarken bewerben sich um Stipendien
- andere jobben lieber, um ihr Studium zu finanzieren, statt zu früh den falschen Mann zu heiraten

Du siehst: es gibt in Deutschland für Frauen aller Nationalitäten (außer Ostblock) also jede Menge Varianten zur Finanzierung des Studiums, außer heiraten.
 
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  • #40
- die wenigsten Menschen machen sich viele Gedanken um das Leben Fremder: also auch um deins... Wieso sollten sie neidisch sein?
- es gibt viele Männer, die Geld haben: da ist deiner keine Ausnahme. und noch verrückter: es gibt sogar viele Frauen, die selbst Geld haben...
- wieso lässt er dich denn überhaupt studieren, wenn du eh nie arbeiten wirst? Zeit- und Geldverschwendung!
- Prostituion bedeutet sich für Geld verkaufen - ob es dabei nur um Sex geht oder ob man gleich sein ganzes Leben verkauft, liegt da im Auge des Betrachters
- anscheinend wollte ja keine deutsche Frau deinen Mann - wer sollte dann da jetzt neidisch sein?
- anscheinend sind die Chataktereigenschaften, die dein Mann hat, mit deutschen Frauen also nicht kompatibel: dann ist doch super, dass ihr euch habt
- was Macho dran ist, hinter seiner Frau herzudackeln, wenn sie Möbel kauft, weiß ich jetzt nicht...
- wieso interessiert dich, was andere von dir un deinem Mann denken?
- mehr Vernunftehe als der Versorgung wegen in ein anderes Land zu gehen mit einem Mann, der bewusst dort gesucht hat, geht nicht
 
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  • #41
Es ist absolut unüblich in Deutschland, dass ein Mann einer Frau die Ausbildung finanziert.
Frauen suchen sich gleichaltrige Partner und die sind in der gleichen Lebensphase, also ebenfalls Student oder Berufsanfänger, d.h. können und wollen der Frau keine Ausbildung finanzieren, zumal nicht klar ist, ob sie zusammen bleiben.
Das musst Du doch unter Deinen Studienkollegen feststellen, dass keiner verheiratet ist und sich vom Partner sponsern lässt.

Du siehst: es gibt in Deutschland für Frauen aller Nationalitäten (außer Ostblock) also jede Menge Varianten zur Finanzierung des Studiums, außer heiraten.
Richtig ist, dass es viele Varianten zur Finanzierung eines Studiums gibt. Falsch ist dagegen, dass es "absolut unüblich" sei, dass ein Ehepartner dem anderen das Studium finanziere. Ich kenne zahlreiche Gegenbeispiele, sowohl in der (vermutlich häufigeren) Variante, dass die Frau studiert, als auch umgekehrt. Und diese Beziehungen haben allesamt seit Jahrzehnten gehalten, anders als diejenigen, die auf dem Prinzip "Aug-um-Aug, Zahn-um-Zahn" (böse, ich weiß...) beruhten.
 
  • #42
Auch ich habe meinen Ehemann damals sein Studium mehr oder weniger finanziert. Da waren wir sogar noch nicht einmal verheiratet, trotzdem war es für mich selbstverständlich ihn zu unterstützen. So sollte es doch in funktionierenden Partnerschaften auch sein oder?

Nur weil ihr das klassische Rollenmodell lebt muss dein Mann noch lange kein Macho sein. Solange es ein ausgewogenes geben und nehmen in der Beziehung gibt ist doch alles gut.
 
  • #43
Wie definiert Ihr Macho? Ich habe 10 Jahre in Lateinamerika gelebt und war mit einem „Macho“ zusammen. Ich hatte wohl mit der Eifersucht Probleme aber ich habe es oft sehr genossen.
Wir haben ungefähr gleich viel verdient, daher hatten wir ungefähr dasselbe zu sagen - aber die Bereiche waren klar geteilt, das ist wohl ein Unterschied.
Was ihn als Macho darstellte waren für mich als Frau oft eher die positiven Dinge: Er war immer stolz auf mich und zeigte das auch, ich habe nicht einmal ein schwere Tasche getragen, Autoreifen gewechselt oder mich um den Rasen oder sonst etwas draussen gekümmert.
Wir hatten ein eigenes Haus und jeder konnte von uns alles aber ich fand es immer angenehm dass die Aufgaben klar verteilt waren. Es war auch z.B. so dass ich im Supermarkt einkaufte und das bezahlte, er bezahlte als „Mann“ wenn wir ausgingen.
Finanziell kamen wir geschätzt auch auf 50/50 somit. Dadurch hat er sein Gesicht bewahrt und ich fand es auch angenehm und einfacher, dieses Aufrechnen von Restaurantrechnungen ist mir heute noch ein Graus. Klar hat er oft entschieden und einfach reserviert, was wir machen aber er hat auch immer etwas geplant, was mir gefiel, er kannte mich ja gut.
Er hat sehr auf sein Äusseres geachtet, was ich sehr gut empfand. Und er hat mich auch „Frau“ sein lassen und fand es gut dass ich regelmässig zum Friseur und zur Kosmetikerin bin.
Auch das ist ein Macho, das Wort also rein negativ zu belegen, ist falsch.
Wenn ich mir manchmal die verweichlichten Männer hier anschaue und dazu die Frauen mit kurzen oder ausgebleichten Haaren von den billigen Tönungen und Augenbrauen wie Teo Waigel, ganz zu schweigen von ungepflegten Nägeln dann wünsche ich mir wieder einen Macho.
Ich bin gerne eine Frau und zeige dies auch und finde Männer, die einfach Männer sind, auch toll.
Ganz klar gibt es auch Machos mit den oben erwähnten, negativen Angewohnheiten, oft gepaart übrigens mit Alkoholsucht.
Aber generell empfinde ich einen Macho männlicher als die weichgespülten Frauenversteher.
 
  • #44
Wenn jeder selber für sich definiert, was das sein soll, hat eine Diskussion keinen Sinn. Leider hat die FS nicht geschrieben, was sie unter einem Macho versteht.

Laut Wikipedia ist ein Macho ein Mann, der glaubt, seine Männlichkeit stets unter Beweis stellen zu müssen, "und sich dabei stark an den traditionellen Bildern der männlichen Geschlechterrolle orientiert". (zitiert aus dem Wiki-Beitrag)

Meine Lebenserfahrung sagt folgendes: Ein Mensch, der sich stets wegen irgendeiner Rolle unter Beweis stellen muss, braucht eine lenkbare Person, das mitmacht bei der Darstellung. Das heißt, die Frau soll wie ein Accessoire funktionieren für die Männlichkeitsdarstellung des Machos.

Ich finde Männer, die schwere Taschen tragen und eine Frau auch mal einladen, normal als Partner, wenn man einfach davon ausgeht, dass er stärker ist und deswegen die schwerere Tasche nehmen sollte. "Echte Männer" und Kavaliere müssen keine Machos sein. Das wird hier viel zu krass gesehen: Entweder Macho oder Lappen.
Ich würde für einen Mann auch jederzeit irgendwas tun, was ich besser kann als er.

Es braucht überhaupt kein Macho-Sein, damit man sich "wie eine Frau" fühlt. Der Mann muss einfach nur offen und aufmerksam sein, so wie die Frau auch sein sollte.

Ich kenne ein paar gescheiterte (?) Machos. Lustigerweise sind sie der Meinung, dass sie keine Arbeit annehmen können, die ihrer nicht würdig ist. Solange, wie sie also kein Geld verdienen, leben sie von der Frau. Eine hat einen Putzjob, weil sie keine andere Arbeit mehr findet. Aber er fährt sie immer zu den Arbeitsstellen (sie hat keinen Führerschein und außerdem würde er ihr wohl das Auto auch nicht überlassen, damit sie es nicht kaputt macht), wenn sie nicht mit dem Rad fährt.
 
  • #45
Du unterscheidest anscheinend nur zwischen Beziehung mit Macho und dieser von Dir definierten Vernunftbeziehung.
Woher kommt das?

Für mich ist ein Mann ein Macho, wenn er sich übertrieben männlich verhält und meint, seine Männlichkeit im traditionellen Sinn ständig unter Beweis stellen zu müssen.

Diese übertriebene Männlichkeit ist für mich ein Zeichen, dass der Mann seine Identität als Mann noch nicht gefunden hat. Das kann natürlich dann auch schwierig in einer Paarbeziehung werden, wenn er sich unsicher ist, wie er sich als Mann in einer Liebesbeziehung richtig verhalten soll.
 
  • #46
Das ist einfach eine Extremwertbildung um die beiden Pole darzustellen, zwischen denen sich dann das tasächliche Spannungsfeld abspielt.

Die Menschen sind vielschichtig, die die hier verwendeten Begriffe (auch Macho) sind alle relativ . Männer können auch zeitweise oder nur in den Augen bestimmter Frauen "Macho" sein.
Was ist schon "übertrieben männlich"? Kommt sehr auf die Situation an.
 
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