• #1

Wo führt das noch hin?

Hallo.

Mein Mann und ich sind seid 3 1/2 Jahren verheiratet. In letzter Zeit kreiselt es gewaltig. Es ist so schlimm, dass er sich auf einen Lehrgang so wohl gefühlt hat, dass (in meinen Augen) er gern wieder Single sein möchte. Hat dort einen kennengelernt der ne Freundin nur für Bett hat und ansonsten keine weiteren Verpflichtungen. Nun tickt mein Mann so ähnlich. Er ist sehr beleidigend und behauptet auch, es wachse ihm hier alles übern Kopf.

Ich muss dazu sagen, dass ich noch Altlasten rumtrage. Mein Ex macht uns auch das Leben schwer. Ständige Gerichtstermine. Sorgerecht, Umgang usw. Das belastet auch die Beziehung. Dann kommt mein Mann mit meiner großen Tochter nicht zurecht. Wir haben einen gemeinsamen Sohn.

Gestern brach ich in Tränen aus, weil mir seine Distanz mir gegenüber sehr verletzt und mich unendlich traurig macht. Ich habe nur weinen wollen. Er sagte zu mir, dass ich jetzt damit anfange, wo er pennen wolle. Ich schätze ich hatte einen Nervenzusammenbruch. Das hat ihn auch nicht interessiert, im Gegenteil, er warf nur so mit Vorwürfen um sich. Ich solle mal klar im Kopf werden.

Ich weiß nicht was ich machen soll. Ehe retten oder hinschmeißen.
 
E

EarlyWinter

Gast
  • #2
DU schmeißt nichts hin - er tut es bzw. hat es getan. Er sagt klar, was er will - Single sein und Frauen nur fürs Bett. Du bist ihm egal, er will nicht mehr.
Ist aber zu feige, um selbst explizit Schluss zu machen, also behandelt er dich möglichst schlecht in der Hoffnung, du beendest das Ganze von alleine.
Tue das. Und zwar für immer. Man soll niemanden zu seinem Glück zwingen. Altlasten hin oder her, du musst dich nicht in den Staub werfen weil du schon mal Partner hattest und ein Kind aus der alten Beziehung. Das haben die meisten ab einem bestimmten Alter. Er ja bald auch :D
Kopf hoch, gib ihm was er will, nämlich seine Freiheit, du brauchst zu dem Stress mit dem Ex nicht auch noch diesen Stress.
 
  • #3
Was du tun sollst?
1. Herausfinden, was du willst. Mit dem Möchtegern Single weiter zusammenbleiben oder lieber dein Leben selbstbestimmt führen?
2. Dich trennen und nicht weiter so kleinmachen lassen.
Du hattest keinen Nervenzusammenbruch, oder Burn Out wie das jetzt heißt.
Du bist nur schlußendlich draufgekommen, daß du keinen liebevollen unterstützenden Partner an deiner Seite hast, mit dem du gemeinsam das Leben genießen und Pläne verwirklichen kannst.
Warum du diesen Menschen geheiratet hast, wirst du dir selbst beantworten müssen, damit dir dieser Fehler nie wieder passiert. Mit einem hat er recht: du mußt klar im Kopf werden. Klarheit wer du bist und was du willst ist unumgänglich.
Du bist gerade beim Aufwachen - alles gute dabei!
Ach ja, zurück zu deiner Frage wo das alles hinführt: im Interesse deiner Kinder und dir hoffentlich bald zu einer Trennung, die verdienen eine Mutter die ihnen Selbständigkeit und Lebensfreude vorlebt, nicht dieses unsägliche Theater.
 
  • #4
Na du musst - jedenfalls in diesem Fall - tun, was dein Mann sagt: Wieder einen klaren Kopf bekommen.
Dass du es nicht leicht hast, solange es gerichtliche Auseinandersetzungen über Sorgerecht etc mit dem Ex gibt, ist klar.
Die andere Frage ist, wie du mit dieser Belastung umgehst.
Richtig wäre, dass du psychologische Hilfe in Anspruch nimmst, weil solche Familienrechtsprozesse emotionale Ausnahmezustände hervorrufen.
Dein Mann kann und sollte in gewisser Hinsicht Rücksicht nehmen - aber er ist und kann nicht dein Therapeut sein. Er braucht ein Zeichen von Dir, dass Du aktiv deine Situation zu gestalten versuchst. Wenn er dich nur als Getreibene erlebt, ist das auf Dauer nicht gut, weil es unattraktiv macht. Und für dich ist es auch nicht gut.
Um das gericht soll sich dein Anwalt/Anwältin kümmern - du musst dich um deine Psyche kümmern. Es ist deine, du hast nur eine. Pflege sie gut.
 
  • #5
Vielleicht war das gemeinsame Kind zu voreilig ?
Hat ER sich dazu gezwungen / erpresst gefühlt ?

So manche Männer glauben, für eine Vaterschaft und Familie geeignet zu sein. Bis sie dann merken..... doch nicht !
 
  • #6
Du sagst, dass deine Probleme aus deiner ex- Beziehung eure Beziehung sehr belasten. Du schreibst, dass die Probleme so groß sind, dass du einen Nervenzusammenbruch hattest.

Warum sollte Dein Freund sich freuen, dass du sein Leben mit deiner Ex-Beziehung belastest? Natürlich darf er ebenfalls sagen, dass ihm das alles zuviel ist.

Versuche doch als erwachsener Mensch deine Probleme selbst zu lösen, ohne dich an einen Mann zu klammern. Vielleicht wirst du dann auch wieder attraktiver für Deinen Freund.
 
  • #7
Irgendwie verstehe ich den Mann ja.
Trotzdem hat er mit der FS ein Kind und muss sich nunmal um seine Familie kümmern. Alle andere hätte er sich vorher überlegen müssen.

Das sollte die FS ihm jetzt mal unmissverständlich klar machen.

Wenn dann keine gemiensame Basis mehr gefunden werden kann, sind die notwendigen Schritte zur Trennung einzuleiten.
 
  • #8
Wenn ihr nicht vernünftig miteinander reden könnt, dann ist nicht ganz klar, was genau da eigentlich gerettet werden soll. Im Prinzip hat er doch innerlich schon gekündigt. Das würde ich jetzt einfach so hinnehmen und schon mal vorsorglich die Trennung in die Wege leiten --> sprich: aktiv werden. Lass dich doch nicht so von ihm rumschubsen, egal, wer jetzt schuld hat oder nicht. Schlimm ist seine Umgangsweise mit den Konflikten, vielleicht ist deine Umgangsweise auch nicht grade geschickt, aber lass dir doch nicht so die Butter vom Brot nehmen. Der Mann muss auch merken, dass sein Handeln Konsequenzen hat. Wenn er eben der Ansicht ist, das Eheleben mit all seinen Höhen und Tiefen nicht mehr zu wollen, dann würde ich wirklich (nach außen hin) eiskalt und ohne mit der Wimper zu zucken die Sachen packen und gehen und von allen weiteren Gesprächsversuchen und Heularien absehen. Wäre doch mal nett zu sehen, ob er dann wundersam eine Wandlung hinlegt und dich bittet zu bleiben (wobei ich auch da gehen würde), oder ob es ihm immer noch schnurzpiepegal ist. Könntest ja auch sagen: "Okay, wenn du nicht mehr willst, dann nimmst du den Sohn und ich die Tochter". Mal sehen wie er das dann sieht (ist jetzt natürlich nicht gabz ernst gemeint). Das wäre aber dann doch mal ne gute Möglichkeit, ein ernsthaftes Gespräch mit Absprachen zu führen. In jedem Fall solltest du unbedingt Grenzen setzen.

Scheint auch n ganz schöner Prolet zu sein, dein Mann, wenn er sich so leicht von Heldengeschichten von solchen Wichtigtuern mit ner Bettfreundin und so beeindrucken lässt. Wie alt ist der denn überhaupt? Warum er überhaupt erst geheiratet hat, bleibt ein Mysterium. Dass er mit deiner Tochter nicht zurechtkommt, muss doch schon vor der Hochzeit klar gewesen sein? Wieso heiratet er dich? Und: du Ihn? Er hat es jetzt, wo er merkt, dass das ne Fehlentscheidung ist, auch noch nötig, dich zu beleidigen. Mensch, lass den doch ziehen, wenn der das nicht auf die Kette kriegt, sich wie ein erwachsener Mensch seinen Konflikten zu stellen! Deine Tochter wird es dir danken, wahrscheinlich fühlt sie sich jetzt absolut nicht wohl, wenn sie gezwungen ist, mit einem Menschen zusammen zu leben, der sie nicht wirklich mag. Sowas treibt Heranwachsende dann auch früh aus dem Haus.

Also, übergib dem Mann nicht die ganze Macht über dein Leben und deine Emotionen, nimm es selbst in die Hand und plane unabhängig für dich und die Kinder. Ich würde mich genau einmal beleidigen lassen.
 
  • #9
Versuche doch als erwachsener Mensch deine Probleme selbst zu lösen, ohne dich an einen Mann zu klammern. Vielleicht wirst du dann auch wieder attraktiver für Deinen Freund.
Alles schön und gut, doch Partnerschaft heißt, zumindest in meiner Welt, dass ich den anderen unterstütze, wenn er Probleme hat. Partnerschaft heißt für mich nicht nur in guten Tagen, sondern eben auch in schlechten.
Ihr habt Probleme, dass Du ein Leben vor ihm hattest, war ihm bekannt, er hatte es auch, und wir bringen alle etwas mit, keiner kann mir da was anderes erzählen.Und sich jetzt so billig rauszureden- ja geht´s noch!

Vielleicht war das gemeinsame Kind zu voreilig ?
Hat ER sich dazu gezwungen / erpresst gefühlt ?
Ich kann nur den Kopf schütteln! Dann muß er vorher den Mund aufmachen, wenn er das nicht wollte. Kinder fallen nicht vom Himmel und wenn er sich nicht auf die Verhütung der Frau verlassen will, dann muß er halt selbst dafür sorgen.
So manche Männer glauben, für eine Vaterschaft und Familie geeignet zu sein. Bis sie dann merken..... doch nicht !

Und dann suchen sie sich die Frau nur fürs Bett! Und sind raus aus der Nummer, oder wie? Da könn` ich echt davonlaufen...

Auff jeden Fall, liebe FS, brauchst Du Dir nicht jeden Scuh anziehen der Dir hingestellt wird. Du hast erkannt, dass es Zeit wird etwas zu tun. Ich würde mir Hilfe holen, damit Du Dich sortieren kannst. Im Gefühlschaos ist das oft schwer. Es gibt Beratungsstellen wo Du Dich informieren kannst.Caritas, SKF, oder auch beim Anwalt für Familienrecht, damit Du weißt was auf Dich zukommt, bzw. was Dir zusteht...und bist Du berufstätig? Das würde vieles vereinfachen....
 
  • #10
Irgendwie verstehe ich den Mann ja.
Trotzdem hat er mit der FS ein Kind und muss sich nunmal um seine Familie kümmern. Alle andere hätte er sich vorher überlegen müssen.
Auch das mit dem Kind hätte er sich auch vorher überlegen sollen! Ich kenne einige Frauen, die glaubten, wenn sie als AE Mutter nochmals mit dem aktuellen Mann ein gemeinsames Kind haben, haben sie den Mann besser im Griff und der dann auch eher bei Frau bleibt, eine totale falsche Einstellung!
 
  • #11
In gewisser Hinsicht kann ich den Mann verstehen: ein freier Mensch sein, sich die Zeit selber einteilen können ohne daß „sie” schon wartet, gehen so schnell man will, einfach so die Straßenseite wechseln können, im Supermarkt schon nach 5 Minuten an die Kasse gehen, nicht bei gut halb vollem Tank schon nach Tankstellen Ausschau halten müssen, bei der zweiten von 20 Erdbeeren kein „laß mir auch noch was übrig” hören und am PC nicht alle 5 Minuten so Fragen wie „muß ich hier klicken oder doppelklicken”, mit einem Wort: einfach mal Pause vom „du mußt doch auch an mich denken” haben.

Andererseits: ein Leben ohne jemanden, mit dem man sich austauschen und die angenehmen Seiten des Lebens (bzw. die gemeinsame Schnittmenge davon) teilen kann, ist auch nicht wirklich erstrebenswert.

Was die Fragestellerin tun kann: sich am Riemen reißen, ihn nicht zum Blitzableiter für alles Belastende in ihrem Leben machen.
 
  • #12
So wie ich das sehe, bringts Du einen Haufen Probleme mit in die Beziehung und offen gesagt musst Du die erstmal selbst für Dich lösen und in der Tat einen klaren Kopf bekommen.

Einen Partner mit all dem zu belasten ist immer Gift für die Beziehung. Aber da es ohne Partner auch nicht besser für Dich wäre, kann ich nur empfehlen: Krieg Deine Probleme größtenteils selbst wieder in den Griff.
 
  • #13
Liebe Nine,

Viele Baustellen - die ganze Geschichte mit Deinem Ex.
Deine jetzige Beziehung.
Deine eigene Belastungsgrenzen.
Deine Kinder.

Zur aktuellen Beziehung - ob das zu retten ist? War da mal was Tragfähiges? Was möchtest Du, was empfindest Du? Seine Aussage hörst Du - ihm ist alles zuviel, Beziehung, Verpflichtung, Verantwortung. Das würde ich ernst nehmen und glauben.
Ansonsten kannst Du, wenn Du weißt, wo Du stehst, ggf. mit ihm das Gespräch suchen, Lösungsmöglichkeiten, Paartherapie (?).

Aber viel wichtiger, Du und Deine Kinder - Du spürst es deutlich, dass es so nicht weiter geht. Nimm Dich selbst und die Signale ernst.
Sortiere Deine Baustellen, alles belastende reduzieren. Und nimm Dir professionelle Hilfe.
Bzgl. Ex wirst Du Nerven brauchen, selbst wenn Du einen guten Anwalt hast und vielleicht auch bzgl. der Kinder Unterstützung durch das Jugendamt. Trotzdem kann das eine fast unendliche Geschichte werden - zumindest solange es Umgangs - und Unterhaltsfragen gibt. Es gibt aber zusätzlich Beratungsstellen, mit verschiedenen begleitenden Möglichkeiten / Angeboten für Kinder in ähnlichen Situationen.
Für Dich selbst professionelle Hilfe evtl. auch in psychologischer, therapeutischer Form?
Um mal in Ruhe alles anzuschauen, zu sortieren, Wege für Dich und die Zukunft zu finden.

Weniger sachlich - schieß den Typen in den Wind, so wie er sich verhält, das geht gar nicht.
Es gibt Partner, die stehen solche Situationen mit einem durch. Und selbst wenn ihm das alles zuviel ist, geht man nicht so mit dem anderen um und schon gar nicht mit Deinen Kindern.
Dann hast Du schon mal eine Baustelle und einen Energiefresser weniger.

Alles Gute.
 
  • #14
Meiner Ansicht nach hat es überhaupt keinen Sinn, einen anderen Menschen zwingen zu wollen, dass er sich kümmern soll oder wieder gefühlsmäßig offen sein soll für irgendwelche Beziehungsangelegenheiten.
Ich kenne auch das Denken von Männern, dass Kinder Frauensache sind, dass die Beziehung eigentlich Frauensache ist und sie sich das ganz anders vorgestellt haben und die Frau wollte das unbedingt. Dann fühlen sie sich betrogen und schanzen diesen Zustand der Frau zu, die sie reingelegt haben muss. Natürlich nicht bewusst, aber es sammelt sich ja alles bei der Frau, also ist sie die erste Adresse, dass Mann sich nicht mehr wohlfühlt im eigenen Leben.

Solche Szenen, in denen die Frau einen Heulkrampf kriegt und der Mann mit den Augen rollt, sind sowas von häufig, anscheinend ist es normal, dass Menschen "eiskalt" werden, wenn der andere gefühlsdramatische Ausbrüche hat. Das machen auch Frauen, z.B. wenn sie ihre Kinder kalt "abtropfen" lassen, die verzweifelt weinen.
Erwachsene können aber nicht mehr erwarten, dass ein anderer Erwachsener sie genau bei dem Gefühlsausbruch tröstet, der aufgrund des Verhaltens des letzteren passiert ist. Insofern würde ich auch sagen: Kein Weinen mehr und keine Anklage, beende das. Du musst nicht einem Erwachsenen, der nicht begriffen hat, was Partnerschaft bedeutet und der ein Kind mit Dir hat, noch beizubringen versuchen, dass er Verantwortung übernimmt. Das klappt sowieso nicht mehr, weil Du als "der Feind" in seinem "schlimmen Leben" ausgemacht wurdest.
Ich finde das schrecklich, wenn Menschen so gefühlsmäßig unentwickelt sind, dass sie das nicht mal kapieren, dass eine Bettfreundin nicht mehr möglich ist, wenn man verheiratet ist und ein Kind hat. (ich weiß natürlich um die ganzen Fremdgänger, aber Dein Mann will sich ja aus der ganzen Situation befreien und hierbei würde ich ihm sofort helfen statt zu betteln, er möge doch sehen, was für ein Glück er hat. Wer es nicht als solches sieht, der muss mich auch ganz sicher nicht mehr ertragen.)

Ich finde allerdings nicht gut, wenn diesem Mann nun der gemeinsame Sohn gegeben wird, so dass er es quasi als "aufhalsen" empfindet. Das würde ich niemals mit meinem Kind machen, dass ich es zu einem Menschen geben würde, von dem ich weiß, dass er es als Last empfindet.
 
  • #15
Er hat sich von heut auf morgen geändert. Kam ganz plötzlich. Ich habe ihn immer aus meinen Problemen rausgehalten. Das ist mein Bier. Er ist ein ziemlicher Pascha, aber das hat mich nie gestört. Er ist sehr altmodisch. Frauen machen Kinder und Haushalt und er den Rest. Ich habe ihm trotzdem rangenommen. Jetzt kommt er in so eine Phase, wo er das Singleleben wieder genießen möchte. Das kann er bald haben. Lange schau ich mir das nicht mehr an. Ich lasse ihn jetzt erstmal links liegen.
 
  • #16
Dein Partner hat gar keine Nerven für dich oder deine Sorgen. Dein Partner hat viel schlimmere Sorgen mit seinen Gerichtsterminen und kann sich um dich nicht auch noch kümmern. Das wird auch nicht besser.

Also ja, spätestens bei so einer Ansage, ich soll nicht heulen, wenn er pennen will, wäre ich weg! Ein Mann, der Respekt und Angst hat, dich zu verlieren, ist äußerst vorsichtig, welche Sätze er so belanglos in den Raum wirft. Selbst wenn ich hochgradig gestresst bin und meine Welt gerade auseinander fällt, schaffe ich es trotzdem noch, mich respektvoll vor meinem Partner zu verhalten. Notfalls gehe ich raus und mache Sport oder lass meinen Druck irgendwo anders ab, aber nie nie niemals in der Beziehung!

Dass du dich alleine und distanziert fühlst musst du mit dir selber regeln. Dein Partner ist dafür nicht zuständig. Entweder kannst du damit leben, dass dein Partner dir nicht mehr Zuwendung geben kann (weil er so nun mal ist und du ihn ja liebst, also so akzeptieren musst) oder du übernimmst endlich Eigenverantwortung und suchst dir einen passenderen Partner.
 
  • #17
Wir sind beide 36 Jahre alt. Er wusste auf was er sich einlässt. Unser Kind ist ein Wunschkind. Er ist jetzt auch früher ins Bett gegangen. Angeblich müde, dabei ist er bei WhatsApp online. Das was er in letzter Zeit ständig tut. Schreibt sich mit wem und grinst dabei. Ich habe die backen voll. Aber sowas von.
 
  • #18
Was ich so absolut unmännlich finde, ist dieses Kleiner-Junge-Verhalten: Keine Verantwortung für die Situation, auch kein Entscheiden, Klären der zukünftigen Pflichten und Trennen, weil man das Leben so nicht mehr will, sondern Dichtmachen, einfach weiter im Nest hocken und ignorieren, egal, wie das für die Partnerin! ist, der alles aufgeladen wird vom Umgehen mit der Situation und dem Problem bis hin zur Entscheidung zur Trennung, die er ja anscheinend längst will.
Ich finde Leute, die sich so benehmen, als wäre die Beziehung die Sache des Partners und man sei nur zufällig mit dabei, einfach nur partnerschaftsuntauglich.
 
  • #19
Wir sind beide 36 Jahre alt. Er wusste auf was er sich einlässt. Unser Kind ist ein Wunschkind. Er ist jetzt auch früher ins Bett gegangen. Angeblich müde, dabei ist er bei WhatsApp online. Das was er in letzter Zeit ständig tut. Schreibt sich mit wem und grinst dabei. Ich habe die backen voll. Aber sowas von.
Bevor du jetzt minütlich schilderst, was gerade passiert, wäre es sinnvoller, sich zusammenzusetzen und zu reden.
Das mit dem links liegen lassen tue nicht. Unter der gespannten Stimmung leiden am meisten die Kinder, auf die hier offenbar keiner Rücksicht nimmt.
Reden ist das Zauberwort. Klärt wie es weitergehen soll, und zwar ganz schnell.
 

Laleila

Cilia
  • #20
Liebe Nine,

es wird auf eine Trennung hinauslaufen, dass ist kein Mann mit dem frau eine erwachsene Beziehung führen kann.
Das einzige was Du jetzt noch entscheiden kannst, ist wie lange das Elend noch anhält.
Es ist normal, dass Du diesen Gedanken jetzt noch nicht zulassen willst und es wird auch nicht einfach diesen Schritt mit 2 Kindern zu gehen
Auch wenn es weh tut, höre auf darüber zu grübeln was er tut und was nicht, denke darüber nach, was Du für Deine Zukunft willst.
 
  • #21
Zieh einen Schlußstrich und trenn Dich !
Du führst ein paar wichtige Dinge an , die negativ und verletzend für Dich sind . Gutes lese ich nichtmal zwischen den Zeilen .
Das reicht für mich aus . "Lieber ein Ende mit Schrecken , als ein Schrecken ohne Ende" .
 
  • #22
Heute habe ich herausgefunden was hier eigentlich gespielt wird. Warum ich nicht mehr an meinem Mann rankam.

Er hat seit Monaten eine Affäre mit einer Arbeitskollegin. Dies ist für mich das Ende der Beziehung. Jetzt tut ihm plötzlich alles leid. Er war derjenige gewesen der so auf treue stand und nie eine Beziehung mit einer Kollegin. Und was ist. Pustekuchen! Ich bin so sauer und enttäuscht. Die Krönung der ganze Sache ist ja auch noch, dass diese Kollegin ihren Mann auch betrügt. Ich habe ihm heute gesagt, dass die beiden das allerletzte sind. Ich ziehe den Schlussstrich. Das kann ich nicht verzeihen.
 
  • #23
Warum ich nicht mehr an meinem Mann rankam. ..Er hat seit Monaten eine Affäre mit einer Arbeitskollegin.
Wer fremdgeht, hat seine Gründe dafür.
Wer nicht fremdgeht, hat keine Gründe fürs fremdgehen.

Wer fremdgeht, ist mit seiner bisherigen Beziehung und Partner/in unzufrieden. Das sind seine Gründe dafür.
Wer mit seiner Partner/in und Beziehung zufrieden oder gar glücklich ist, hat keine Gründe fürs fremdgehen.

Wenn der Partner/in fremdgeht, dann sollte man ihn/sie konkret fragen, welche Gründe sie dafür haben ?
Vielleicht kann man was an sich selber oder an der Beziehung ändern, damit der Andere keine Gründe mehr hat, für sein fremdgehen ?

Wenn man aber nichts ändern kann, ist die Beziehung zu Ende.
Weil man deren Gründe für sein fremdgehen nicht beseitigen kann.

Also sollte man mit seinem Angebot als Person/Persönlichkeit einen passenden Partner/in finden, der dies zu schätzen weiss, und damit zufrieden oder gar glücklich wäre. Und somit keine Gründe fürs fremdgehen hätte.
 
  • #24
Wer fremdgeht, hat seine Gründe dafür.

Wer fremdgeht, ist mit seiner bisherigen Beziehung und Partner/in unzufrieden.

Ich weiß nicht, ob du das jetzt so gemeint hast, aber diese Aussage finde ich in Anbetracht der seelischen Not, in der sich die FS aktuell befindet, ziemlich gemein.

So gesehen gibt es für alles auf der Welt Gründe. Ursache- Wirkung. Ja. Ich denke, das ist beim Fremdgehen auch nicht der Punkt, und so wie du das hier formuliert hast, klingt es so, als hätte die FS nur ihre Gelegenheit nicht wahrgenommen, sich soweit an die Bedürfnisse des Ehemannes anzupassen, damit er nicht fremdgehen muss. So als wäre es ihre Schuld gewesen, hätte sie deiner Logik zufolge nur irgendwas anders machen können, hätte sie es verhindert. Fremdgehen ist doch deshalb so schlimm, weil es heimlich, hinterrücks mit vielen Lügen verbunden ist. Das sind arge Verletzungen und ein Verrat an dem Menschen, der einem vertraut. Als Ehemann hat er auch eine Verantwortung, dass es der Familie gutgeht, zumindest dass man nicht vorsätzlich schädigt. Das bedeutet doch Eheschließung irgendwie. Jetzt soll die FS deiner Ansicht nach noch nachfragen, was sie an sich ändern könnte, damit der Herr sich erbarmt, sich doch wieder mehr für sie zu interessieren? Nix muss sie. Diese Logik halte ich für grundlegend falsch.

Hier ein Gegenvorschlag:
Wie wäre es, wenn der betreffende unzufriedene Part in der Ehe an seinen kommunikativen Kompetenzen feilt, und VORHER mit der Partnerin über seine Probleme spricht, ehe er sich einer anderen Person zuwendet und damit ein ganzes Familiengefüge durcheinander bringt? Sie hatte ja nicht mal eine Chance, an sich oder der Ehe zu arbeiten, bevor er sich eine Affaire zulegte. Und dem Eingangspost zufolge war ja vor der Eheschließung schon klar, dass er sich mit dem großen Kind nicht versteht, Frust also vorprogrammiert ist. Da müssen sich doch beide Partner fragen lassen, ob diese Hochzeit wirklich gut überlegt war, schließlich ist das eine ziemlich bewusste Entscheidung FÜR Partner und Familie, und nicht dagegen. Ich denke, der Mann handelt verantwortungslos und respektlos.

Liebe FS: es tut mir leid für dich, dass du diese Lüge und die damit verbundenen Respektlosigkeiten erfahren musstest. Ich denke es ist gut, eine klaren Schnitt zu machen. Das hat keinen Sinn mehr. Viel Kraft beim Verarbeiten dieser Farce.
 
  • #25
Er war unglücklich, hat aber über seine Probleme nicht gesprochen. Fazit: Er wurde immer unglücklicher. Ich habe oft versucht mit ihm zu sprechen, oft kam keine Lust, bin müde oder ich muss weg. Er ist der Typ Mann der Aufmerksamkeit braucht und als unser Sohn größer wurde und mehr Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet war, wurde er unglücklich. Probleme mit meiner Tochter hatten sich erst nach der Heirat eingestellt. Sprich, wir waren sehr glücklich zusammen ansonsten hätte ich diesen Schritt nie gemacht. Wir schlafen jetzt getrennt. Reden vernünftig miteinander der Kinder wegen und ich werde nächste Woche für drei Wochen in den Urlaub fahren, um Abstand zu bekommen und um mich und meine Kinder zu kümmern. Damit wir alle noch eine schöne Ferienzeit haben.
 
Top