• #1

Wieviel Liebe braucht eine Beziehung mit Kindern?

Auch wenn es schon viele ähnliche Fragen im Forum gibt, möchte ich doch mal um eure Meinung zu meiner Situation bitten:
Ich bin mit meinem Partner seit 13 Jahren zusammen und wir haben 2 gemeinsame Kinder. Ich bin mir unsicher, wie ich meine Gefühle zu ihm beschreiben soll. Wir kennen uns schon sehr lange und haben dementsprechend viel miteinander erlebt, wir können über alles miteinander reden und dementsprechend ist er mir auch sehr wichtig. Ich liebe ihn wohl leider mehr als guten Freund, als als Partner. Wir führen quasi eine Freundschaft+ mit Zusammenleben und Kindern. Ist das eigentlich vielleicht normal, sollte ich zufrieden sein?
Vielleicht bin ich undankbar, aber ich bin unzufrieden. Wir arbeiten beide viel, verbringen naturgemäß einen Großteil der Freizeit mit den Kindern, treffen uns auch einzeln abends mit Freunden. Ich muss auch abends oft arbeiten, so dass wir wenig Zeit zu zweit haben. Habe ich einen Abend frei, wäre ich oft aber auch lieber für mich, da ich den ganzen Tag Menschen um mich habe und ein großes Ruhebedürfnis habe.

Als die Kinder klein waren, hatten wir die klassischen Probleme: ich war völlig übermüdet und meine Libido war quasi nicht vorhanden, was für ihn problematisch war und auch dazu führte, dass er sich nicht (genug) geliebt fühlte.
Als wir beide wieder gearbeitet haben, haben wir uns anfangs sehr viel gestritten und er hat eine Weile darüber nachgedacht, sich zu trennen. Er hat sich dagegen entschieden, sagt dass er mich liebt und mit mir zusammenbleiben möchte. Mir geht der Gedanke aber seitdem nicht mehr aus dem Kopf, kann mich aber weder in die eine oder andere Richtung entscheiden. Der Vollständigkeit halber sollte ich wohl erwähnen, dass ich mich zudem im Laufe des letzten Jahres fremdverliebt habe, wobei das über ein paar Flirts nie hinausging.
Woran merke ich denn, was richtig ist? Wie fühlt sich Liebe bei euch in einer so langen Partnerschaft an? Kann die nochmal wieder kommen? Wie kriegt man Gefühle für einen anderen Mann weg? Für Erfahrungsberichte wäre ich dankbar.
 
  • #2
Diese latente Unzufriedenheit, die du beschreibst, klingt ziemlich deprimierend, so einengend und gefangen.
Sorry, aber jetzt stoß ich mit mir selbst an aufs glückliche Singlesein!
 
  • #3
Schwierige Frage, woran merkt man, was richtig ist...
Liebe in einer langen Partnerschaft ist immer noch Liebe, keine Gewohnheit oder dass es einfach praktisch ist.
Wenn man die Macken eines anderen kennt und trotzdem mit ihm zusammen sein will (also sich der Probleme bewusst ist, die deswegen auftreten können), ist das für mich ein starkes Zeichen, aber meist sind die Leute dann schon als Paar zusammen, wenn sie die Macken mitkriegen, und trennen sich nicht mehr, weil sie Angst vorm Alleinsein haben oder weil sie denken, der nächste hat ja auch Macken, also kann man gleich beim ersteren bleiben.

Wie kriegt man Gefühle für einen anderen Mann weg?
Indem man ihn kennenlernt und seine Macken sieht und dann guckt, ob die Gefühle trotzdem noch da sind. Die Chancen stehen gut, dass Du nur einen Rauslöser aus Deiner Beziehung suchst, einen, der Dir den Ausstieg leichter macht, weil Du dann nicht ins "kalte Wasser" des Alleinseins fällst.

Was genau fehlt Dir denn in Deiner Beziehung? Wenn es nur Romantik und Ablenkung von Alltag mit zwei Kindern ist, dann könntest Du das doch wiederbeleben mit Deinem Mann? Vielleicht musst Du Dir erst mal klar werden, ob es an Deinem Mann liegt oder an der Beziehungsführung. Dein Mann hat doch die Trennung mal ernsthaft in Erwägung gezogen und sich bewusst entschieden. Sowas ist gut, weil dann nicht diese Blockade vor der Entscheidung steht, dass man aus diesen oder jenen Gründen gar nicht an Trennung denken darf (Kinder, finanzielle Abhängigkeit, laufende Kredite usw.)
Vielleicht hilft es Dir, Dir ein Leben ohne den Mann vorzustellen. Am besten ist es, dafür mal ein paar Tage allein zu sein, wegzufahren. Wenn Du dann das Gefühl hast, Du wärst frei und Deine Wege noch offen, dann wäre das für mich ein starkes Anzeichen dafür, dass die Beziehung Dich belastet und Du wirklich an Trennung denken solltest. Ich meine, was hat man davon, wenn man eine WG bildet, außer, dass es nun für den Geldbeutel gut ist, aber beide leiden und die Kinder das auch mitkriegen. Und was hast Du gewonnen, wenn Du Dich auf einen neuen Mann einlässt, aber dann wieder die Beziehungsführung in die Bruder-Schwester-Ödnis führt?
 
  • #4
Ist das eigentlich vielleicht normal, sollte ich zufrieden sein?
Für den Menschen, der das alles so hinnimmt, ist es normal, für mich nicht!
Woran merke ich denn, was richtig ist? Wie fühlt sich Liebe bei euch in einer so langen Partnerschaft an? Kann die nochmal wieder kommen? Wie kriegt man Gefühle für einen anderen Mann weg? Für Erfahrungsberichte wäre ich dankbar.
Höre auf dein Bauch, der weiß es ganz genau! Nein, ich glaube nicht, dass es noch mal kommt, diese Beziehung ist an die Wand gefahren! Auf der einen Seite sind dir Gefühle wichtig und auf der anderen Seite willst sie los werden, jetzt hast du Gefühle mit einem anderen Mann und glaubst diese Gefühle bei deinem Mann auch wieder zu bekommen, so austauschbar sind die eben nicht!
 
  • #5
Mein Geschichte ist ähnlich. Lange Jahre mit einem Ehemann, mit Kindern und Haus. Der Ehemann war und ist ein toller Mann, aber ich liebte ihn mehr wie einen guten Freund, einen zuverlässigen Partner im Alltag, der sorgen- und streitfrei über die Bühne ging. Sexuell lief von meiner Seite aus wenig bis gar nichts. Übrigens immer schon, von Anfang an. Ich heiratete ihn trotzdem. Ich war jung und schätzte seine Zuverlässigkeit.
Dann, nach über 20 Jahren, verliebte ich mich - und das war so groß und bedeutend, dass ich handeln musste. Ich konnte das nicht ausblenden. Ich überlegte 6 Monate (in denen ich nicht fremd ging) und dann trennte ich mich.

Bereut habe ich es keine Sekunde, obwohl ich ein komfortables Leben aufgab. Aber es war und ist richtig. Ich wünsche dir auch ein gutes Gespür.
 
  • #6
Die Liebe in der Partnerschaft ist doch unabhängig davon ob man Kinder hat oder nicht. Wenn man nicht mehr für seinen Partner empfindet, wie man für ihn empfinden sollte, dann geht es nicht weiter. Freundschaftliche liebe reicht leider nicht. Ihr beide habt es verdient einen Partner zu finden, der euch liebt. Die Verantwortung für die Kinder kann man auch sehr gut wahr nehmen, wenn man nicht mehr unter einem Dach lebt aber einen noch freundschaftliche liebe verbindet. Genauso erging es meinem Mann und mir auch. Auch heute noch ist er mein bester Freund und engster Vertrauter. Aber die Liebe ist halt freundschaftlich und nicht partnerschaftlich. Da es uns beiden so geht, klappt es jetzt super zwischen uns.
 
  • #7
Also bei mir war die letzte Beziehung zu einem Mann 10 Jahre. Für mich war das auch eher jahrelanges ausharren und nach Liebe betteln. Ich habe bis zum Schluss gehofft und geliebt, auch nach 10 Jahren noch wollte ich noch immer mit ihm zusammenbleiben. Im Trennungsjahr habe ich kurzzeitig fremdgeschwärmt, dann - ein halbes Jahr später - war abrupt Schluss. Ich denke, das fremdschwärmen hat mir die Augen geöffnet, dass man auch wieder neu lieben kann bei Bedarf. Ich konnte einfach so loslassen. Es war auch höchste Zeit.

Also ja, die Liebe kann wieder kommen, frage dich aber selber, bist du immer der längere Hebel, der die Beziehung kittet? Würdet ihr beide gleich viel investieren, gäbe es keine Streitpunkte.
Er ist unzufrieden, du bist unzufrieden. Gerade eine Beziehung mit Kindern braucht noch mehr Liebe. Was wollt ihr euren Kindern vorleben? Eine Freundschaft+? Ist es das, was du dir auch für deine Kinder mal später wünscht? Überlege gut! Kinder übernehmen insgeheim das Rollenbild der Eltern.

Für Freundschaft+ wäre mir mein Leben zu schade. Ohne Liebe geht man ein und erkaltet emotional.

Solche Beziehungspunkte sind sehr instabil. Man schwankt zwischen: alles jetzt beenden oder für immer zusammenbleiben.
 
  • #8
Liebe FS, Deine Beziehung ist völlig normal, bei andern ist es eine Ehe, alles im Lot. Die Mehrzahl der viel zitierten Zweckbeziehungen, man kennt sich, mag sich, dann kommen Kinder (wie diese aufgrund reiner Sympathie entstehen ???) und nach einiger Zeit merkt man, da fehlt doch was. Na logisch, Liebe, echte Lust, Leidenschaft, Begeisterung, nur....es ist zu spät, da sind nunmal Kinder und Jahre der Zweckbeziehung.

Dann beginnt Warmwechseln oder Fremdgehen oder das scheitern. Ich frage mich immer wieder, warum geht man mit sehr gutem Freund eine Bindung ein und belässt es nicht bei einer Freundschaft?

Ist dieses verbandelt sein inkl. Familiennachwuchs so wichtig, auch wenn es mit dem Falschen ist?

FS, ich kann Dir da leider nichts raten, denke an die Kinder und lebe mit dem Vater dieser Kinder besser zusammen, wenn soweit alles im Lot ist. Fremdgehen oder Fremdsex ist keine Lösung, es verschlimmert die ohnehin verfahrene Situation.
 
  • #9
Hattest Du vor Deinem Mann Beziehungen? Wenn ja, solltest Du Dir darüber klar werden, was Dich mit Deinem Mann verbindet und ob Du das Risiko eingehst, Dich mit 2 Kindern und Teilzeitalleinerziehende auf den Partnermarkt zu begeben. Mache Dir klar, dass trotz Fremdverlieben, ein anderer Mann auch weit weniger passend sein kann oder gar nicht zu Dir und Deiner Persönlichkeit passt. Anfängliches sexuelles Begehren, Anziehung und punktuelle Aufmerksamkeit der anderen Männer reichen mitunter nicht immer für eine langjährige und erfüllende Partnerschaft. Diese kann bei anderen Männern auch schnell abflauen. So beginnt für einige Singles dann eine lange, zeitintensive Suche nach dem neuen Richtigen. Andere finden gleich wieder Anschluss.
Stelle Dir vor, wie es umgekehrt wäre und Dein Mann hätte sich fremdverliebt, wärst Du verletzt und eifersüchtig? Oder wäre dies Dir gleichgültig. Inwieweit noch Gefühle für Deinen Mann noch vorhanden sind, nur nach der langen Zeit und dem Stress kaum spürbar, kannst Du evtl. mit einer Paartherapie herausarbeiten.
Ansonsten versucht wieder ein paar Zeiten allein als Paar zu verbringen und schaue darauf wie Du Dich fühlst.
Wenn Du gehst, gibt es kein zurück mehr ins Familiennest. Es kann dann bald sein, dass er schnell eine andere findet, während du noch Single bist.
Wenn Du Dich bewusst, ohne Zweifel, 100% für Deinen Mann und Deine Ehe entscheidest und für Dich das Positive in der Ehe überwiegt, so dass Du gern in der Ehe leben (und an dieser gern gemeinsam mit deinem Mann arbeiten) willst, dann verschwinden, die Gedanken an andere Männer.
Wenn Du mit Deinem Mann eine offene Kommunikation pflegst, frage ihn, ob und wie ihr eurer Sexualleben spannender gestalten könnt und wollt.
 
  • #10
Liebe FS,
eine Beziehung mit Kindern braucht mindestens genauso viel Leibe wie eine Beziehung ohne Kinder - eher mehr, weil die Belastungen als Paar mit Kindern höher sind und weil man den Kindern eine gute Beziehung vorleben sollte, wenn man als Elternteil den Wunsch hat, das Wissen um eine gute Lebensführung seinen Kindern mitzugeben.
An Letzerem hat es in langen Jahren voller Streit offensichtlich gehapert und auch jetzt führt ihr keine F+-Beziehung sondern lebt aneinander vorbei. Wenn es ohne Streit läuft, dann doch nur weil ihr euch so wenig seht (Du arbeitest oft abends und dann macht jeder noch sien Ding).

Mir wäre das für ein Leben zuwenig. Allerdings würde ich auch genau drauf gucken, warum das so ist und was da schiefläuft.

Als wir beide wieder gearbeitet haben, haben wir uns anfangs sehr viel gestritten und er hat eine Weile darüber nachgedacht, sich zu trennen. Er hat sich dagegen entschieden, sagt dass er mich liebt und mit mir zusammenbleiben möchte. Mir geht der Gedanke aber seitdem nicht mehr aus dem Kopf
Warum ist er geblieben? Weil er Dich wirklich liebt oder weil er typisch Mann ein Pragmatiker ist und Veränderungen scheut, nachdem sich die Streiterei bei euch deutlich reduziert hat, die Kinder älter sind und er sein Ding machen kann? Es geht nicht um das, was er sagt, sondern um das, was Du glaubst. Männer sind sehr bequem und hassen Veränderungen.
Warum geht Dir der Gedanke an eine Trennung nicht mehr aus dem Kopf? Ist Dein Vertrauen ihn ihn erschüttert oder hast Du den Wunsch nach einem anderen Leben, mit mehr Lieeb zu Zuneigung im Alltag?

Siehst Du irgendeinen Weg, das Ganze mit Deinem Mann wiederzubekommen? So wie Männer zu träge sind, ihr Leben zu ändern, sind Frauen zu träge, ihr Berufsleben zu ändern. Warum arbeitest Du so oft abends, sodass euch keine Privatleben möglich ist? Wenn mit kleinen Kindern zeitversetztes Arbeiten notwendig sein kann, ist es sehr wahrscheinlich, dass es heute kein Muss mehr ist. Also wäre der Gedanke an einen Jobwechsel ja auch eine Option, um mehr Zeit miteinander zu haben.

Auch wenn Du Dich fremdverliebst (und nichts passiert ist), glaub' nicht, dass es mit dem nächsten Mann wesentlich besser wird.
Wenn Du das Alleinsein besser findest, als den beschriebenen Familienalltag (zusammenleben, aber entfremdet sein), dann ist Trennung wirklich eine Option.
 
O

oh ja

  • #11
Erst einmal hast du eine Beziehung zu deinem Partner. Die Kinder sind "nur" eure! "Anhängsel"..
In der Partnerschaft hat jeder seine Rolle, damit es gemeinsam funktioniert. Das Gemeinsame funktioniert aber nur, wenn man zusammen an einen Strick in eine Richtung zieht. Das muss man wollen und ganz wichtig, danach handeln.
Das beginnt mit der Reflexion.. allein und gemeinsam.. und dem agieren für einander. Beziehung ist auch immer Arbeit!

Leider wird Arbeit immer mehr gescheut. - Schade!
 
  • #12
Habt ihr mal probiert, wieder Dinge als Paar zu unternehmen? Eine Wellness-Kurzreise, ein romantisches Dinner ab und zu ohne Kinder?? Eine Städtereise? Nur Du und er?
Ich denke, ihr habt Euch verloren.Als Paar.
Versucht mal, Euch Inseln zu schaffen - die Kids zu den Großeltern oder mal Ferien ohne Eltern (Reiterhof oder so) und ihr dafür alleine.
Dann kannst du in Dich hineinhören, ob Du noch mit Deinem Mann zusammensein kannst oder nicht.
Ihr wisst ja gar nicht mehr, wie es in dem Anderen genau aussieht, ihr tauscht keine Gedanken mehr aus und habt kaum Sex.
Keine guten Voraussetzungen, aber ich kann nur sagen: Mit Kindern ist es schöner, als Familie zusammenzubleiben als alleinerziehend zu sein. Das sollte die letzte Option sein. Ich glaube, du hast insgesamt schon eher einen guten Mann, wie sich das so aus der Ferne anhört und vergleiche nie einen Flirt oder eine Affäre mit einer Beziehung ;-)
 
  • #13
Hi,

also erstmal würde ich behaupten, kaum jemand kann wirklich beschreiben wie sich Liebe anfühlt. Ich meine damit wirklich die Liebe nicht das Verliebt sein. Denn Liebe hat so viele verschiedene Komponenten und jeder gewichtet sie auch noch anders.
Was ich in Deinem Beitrag vermisse ist die Kommunikation als Paar. Es klingt für mich so, als würde jeder seine Gefühlswelt mit sich selbst ausmachen und maximal die Ergebnisse dem anderen mitteilen. Ich finde aber, die Gedanken die Du Dir gerade machst, solltest Du mit Deinem Partner teilen.
Zum einen hatte er ja anscheinend schon mal ähnliche Gedanken, vielleicht hilft es Dir zu wissen, was damals genau in ihm vorging. Und zum anderen könnt ihr nur gemeinsam eine Lösung finden, seien es nun Veränderungen in der Beziehung oder die Trennung.
Ich finde es übrigens legitim, in so einem Gespräch dem Partner zu sagen: "Du ich habe hier ein Problem, ich weiß selbst noch gar nicht so genau welches, aber ich will es mit Dir zusammen lösen. Bist du dazu bereit?"
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr eine Lösung findet, die für euch beide und eure Kinder gut funktioniert.
 
  • #14
Mit Kindern ist es schöner, als Familie zusammenzubleiben als alleinerziehend zu sein. Das sollte die letzte Option sein. Ich glaube, du hast insgesamt schon eher einen guten Mann, wie sich das so aus der Ferne anhört
Ja, den habe ich. Sonst wäre es keine schwere Entscheidung. Danke für deinen Beitrag, darauf wollte ich wohl auch mit dem Titel meiner Frage hinaus. Klar braucht jede Beziehung Liebe und mit Kindern ist das mindestens genauso wichtig, das sehe ich ein. Allerdings ist es eben nicht nur eine Partnerschaft, sondern eine Familie die ich aufgeben würde und die bekomme ich so nicht mit einem anderen Partner wieder. Fremde Kinder sind doch immer anders, als eigene.

Das wir nicht genug kommunizieren würden, stimmt aber nicht. Wir wir können über alles miteinander reden und machen das auch, haben auch über diese Fragen schon gesprochen. Das ist auf jeden Fall ein Plus.
 
  • #15
Es geht nicht um das, was er sagt, sondern um das, was Du glaubst.
Wohl kaum. Wenn er gesagt hat, dass er überlegt hat sich zu trennen und dann doch bei der FS geblieben ist, dann darf sie dies auch so hinnehmen, obwohl das auch nicht gerade eine Komplimennt ist.
Ja Männer zögern oft zulange, aber hauptsächlich deswegen weil sie generell flexibler im Anspruchsverhalten sind, als Frauen die dieses und jenes in Beziehungen verlangen. Lediglich beiem Sex sind Männer auf Dauer unflexibel. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Und natürlich kann sich eine Mann auch nicht sicher sein, wieder eine brauchbare Frau zu finden .
Es ist also nicht so sehr Bequemlichkeit sondern Pragmatismus.
 
  • #16
Ja, das mit der Flexibilität kann ich wohl bestätigen. Wir hatten die Woche nochmal ein Gespräch und er meinte, wenn ich ihn lieb habe und mit ihm gerne Sex habe, wäre das für ihn ausreichend.