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Gast

  • #31
Liebe FS, du hast einen Mann mit zwei kleinen Kindern aus einer bestehenden Familie herausgerissen. Ja es ist richtig, dass du ganz im Hinterkopf und im Herzen daran denkst, dass auch dir das Schicksal wie seiner ersten Frau und seinen kleinen Kindern blühen kann. Er hat so einen charakter - und einmal ist keinmal und schwupp überflutet ihn die Liebe zu einer ditten Frau, und das willst du ihm doch nicht etwa verbieten wollen !!

Behandlungsbedürftig sind deine Selbstmitleidtränen nicht- aber emphatiebefreit. Hast du denn gar kein Verständnis, dass du den Kindern eine Familie zerstört hast und dass der Vater wenigstens noch ein kleines bisschen das tut, was er seiner Frau mit der Eheschliessung und vor der Geburt der gemeinsamen Kinder versprochen hat ?

Du musst genau den Kontakt deines Lebensabschnittspartners zu seiner Ex-Ehefrau und immer noch und lebenslang Mutter seiner zwei Kinder und den Kontakt deines Lebnesabschnittspartners zu seinen eigenen Kindern aushalten, den er praktiziert oder den die Kindern fordern ! Kein Diskussionspunkt.

Deine Abwehr jeglicher Kritik die hier im Forum geäußert wird zeigt, dass du keine Fähigkeit hast, dir das klarzumachen was du gemacht hast. Niemand hat dich gezwungen einen verheirateten Mann mit zwei kleinen Kindern zu daten, niemand hat dich gezwungen, eine Ehe zu zerstören - er wäre in seinem Leben geblieben, wenn du ihn nicht herausgezerrt hättest. Jetzt hast du ihn - so wie er ist - zerrissen. Hör auf zu jammern - du hast die Suppe angerichtet die dir nicht schmeckt.
W
 
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Gast

  • #32
Ich finde es ziemlich traurig das immer die neuen Partner so verurteilt werden. Wenn eine Beziehung scheitert dann passiert das nicht plötzlich, sondern es ist ein langer Prozess zu dem immer zwei Personen gehören.

Ich selbst habe mit Eltern gelebt die sich täglich gestritten haben. Mein Bruder und ich haben uns oft gewünscht sie würden sich endlich trennen.

Manchmal hat man von allein nicht die Kraft aus dieser Ehe herauszukommen und braucht einen neuen Partner der einen die Kraft gibt das zu schaffen. Es wird immer von der armen verlassen Ehefrau gesprochen die mit den Kindern allein ist. Wer spricht den von dem Mann der sich den Launen der Ex aussetzen muss und immer um seine Kinder betteln muss? Der Mann der jeden Monat Geld für die Kinder überweißt und sie dann nicht sehen darf bzw. nur dann wenn es der Ex gerade selbst passt. Ich bin auch geschieden und habe zwei Kinder (5 und 7 Jahre alt), mein Ex Mann kümmert sich nicht um seine Kinder und Unterhalt hat er in 4 Jahren kaum gezahlt. Es ist nicht schön aber das Leben geht doch weiter. Dann muss man auch als Frau mal seinen Ar... hoch bekommen und arbeiten. Auch das geht mit Kindern prima!!! Ich finde das Gejammer der Frauen einfach nur traurig. Wir reden seit Jahren alle von Emanzipation, aber wenn es darauf ankommt wollen wir doch wieder unterstützt werden.

Mein Freund hat seine Frau auch verlassen obwohl die Kinder noch sehr klein waren...aber irgendwann geht es einfach nicht mehr und man sollte den Kindern nicht immer eine heile Welt vorspielen. Man sollte den Kindern vielleicht auch zeigen das das Leben nicht immer einfach ist und man aber auch aus schwierigen Situationen etwas Gutes machen kann.

Und nur weil der Mann seine Frau wegen einer anderen verlassen hat ist er doch kein chronischer Fremdgeher.

W33
 
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Gast

  • #33
Moderation, Werte User:
Bitte vermeiden sie, eine eigene Geschichte hier einzubringen, da dies FS nicht weiterhilft und keine Antwort auf die Frage ist. Wir können die Beiträge dann leider nicht veröffentlichen, schalten eigene Themen mit Fragen an das Forum aber gern frei, sofern sie den Forenregeln entsprechen.
 
  • #34
Ich versuche jetzt nochmals zu antworten - mit etwas weniger "eigener Geschichte"...

Auch ich habe einen Mann, der Kinder aus einer vorangegangenen Beziehung hat.
Auch ich kenne das Gefühl tieftraurig und neidisch darauf zu sein, das Glück einer doppelten Elternschaft nicht mit ihm teilen zu können.

Ich möchte nur zwei Dinge aufzeigen, vielleicht kannst du da was mitnehmen für dich:
Die Zeit spielt für dich. Je älter die kinder werden, umso weniger betreuungszeit wird sich im mütterlichen Haushalt abspielen. Dann wird diese Zeit auch nicht mehr so "unklar" für dich erscheinen.
Und nochwas: beobachte deinen Mann. Beachte die Liebe, die er seinen Kindern zuteil werden lässt. Ich habe mich jedes mal ein kleines bisschen mehr in meinen Mann verliebt, weil er seine Kinder liebt.
 
  • #35
Die Geschichte ist fast zwei Jahre alt. Die FS liest das hier sicher nicht mehr mit und möglicherweise ist sie von dem Mann inzwischen getrennt.

Ich möchte aber trotzdem etwas zu den Lesern hier sagen:
ich habe beim Lesen viel gelernt, auch über mich, meine eigenen Vorurteile und meine sich aufdrängenden Gedanken.
Diese FS hat in mehreren Posts gezeigt, wie man in der Rolle der scheinbar 'Schuldigen' ruhig, sachlich und souverän seine Beweggründe darlegt.
Sie wurde so viel angegriffen und ich dachte auch zunächst 'selbst schuld', und ich dachte auch, wie hier anfangs viel nachgeplappert, dass ich dem Mann nicht vertrauen würde, da er ja auch seine Frau betrogen hat.
Aber die FS hat uns alle vorgeführt und beschämt. Nix mit Naivität, auch kein Egoismus und keine Skrupellosigkeit. Und ein Mann schrieb in einem der letzten Posts sehr nachvollziehbar, dass er nicht untreu und illoyal sei, auch wenn er seine ungeliebte Frau für seine jetzige Frau verlassen hat. Da schämte ich mich schon wieder für meine stereotypen Gedanken.

Laßt uns alle ein bißchen toleranter sein.

w 47, ehemals alleinerziehend
 
  • #36
Liebe FS,

Ich bin aktuell seit etwa 2 Jahren in ziemlich gleicher Situation und das was du schreibst spricht mir aus der Seele.
Es gibt sehr wenig Menschen die objektiv auf die Dinge sehen können und mit denen man sich hier austauschen kann.
Ich wollte nachfragen wie hat sich dein Leben weiterentwickelt?
Du interessierst mich weil ich deine Gedanken absolut teilen kann und du die Dinge versuchst von jedem Blickwinkel zu betrachten und auf jeden einzugehen. Dennoch quellen einen die eigenen Bedürfnisse und vor allem die Sichtweise der Allgemeinheit die einem auch unbewusst immer wieder auferlegt wird. Und obwohl man weiss dass diese Menschen überhaupt keine Erfahrungen mit so einem Thema haben, fällt es einem schwer sich davon zu distanzieren, weil man sich insgeheim natürlich den für sich einfachsten Weg wünscht.

Wäre schön von dir nochmal etwas zu lesen!