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  • #1

Wieviel gemeinsame Zeit braucht eine Beziehung?

hallo an alle,
mir ist schon klar, das sich diese Frage so pauschal nicht beantworten lässt. Aber könnt Ihr Euch vorstellen, das eine Beziehung "nur" daran kriselt, dass man keine Zeit füreinander hat?

Ich liebe meinen Partner wirklich sehr. Wir sind seit drei Jahre zusammen, wohnen auch zusammen.
Zusammen wohnen heißt, er verlässt kurz nach 7 das Haus und kommt gegen 22:00 Uhr wieder.
An den Wochenenden hat er ebenfalls Dienst oder eine andere berufliche Veranstaltung.
Wenn wir zusammen sind, verstehen wir uns gut, wir telefonieren auch täglich schreiben dauernd SMS und sind dauernd im Kontakt.
Was komplett fehlt ist ein gemeinsamer Alltag.
Ich gehe auch arbeiten und kümmer mich um den Haushalt. Ich lebe irgendwie wie ein Single, mal abgesehen davon, das sich auch Herrenhemden in der Wäsche tummeln.

Wir haben schon so oft darüber geredet - auch schon zu Beginn der Beziehung, denn es war von Anfang an klar, das er beruflich sehr angespannt ist und wenig Raum für eine Beziehung hat.
Aber, so wie es ist, ist es für beide schrecklich unbefriedigend.
Nachdem ich in den ersten Monaten immer versucht habe, meine Aktivitäten um ihn herum zu planen, und dann eben abends um 10 noch einen Happen zu Essen auf dem Tisch zu haben und Zeit füreinander, bin ich mittlerweile so gefrustet, das ich dann einfach ins Bett gehe, keine Lust zu warten habe. Das ist natürlich keine gute Entwicklung.

Mein Freund findet die Situation zwar auch super unbefriedigend, schafft es aber nicht beruflich zurück zu schrauben.
Neben unserer Beziehung leidet er auch körperlich total darunter und ist regelmäßig kurz vor dem Zusammenbruch.
Im Frühjahr hat er mal geplant, einen Abend in der Woche regelmäßig schon um 7 zu Hause zu sein, aber auch daraus wurde nichts.
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen in der Beziehung?
Was kann es für Lösungen geben?

w36
 
  • #2
Das Nähe-Distanz-Bedürfnis und damit auch das Bedürfnis nach Zweisamkeit und gemeinsam verbrachter Zeit ist individuell sehr unterschiedlich.

Ich persönlich brauche Nähe und viel gemeinsame Zeit. Ich könnte und wollte keine Beziehung führen, in der man sich nur so selten sieht. Für mich ist einer der bedeutendsten und schönsten Teile einer Partnerschaft die gemeinsam verbrachte Freizeit, gemeinsam erlebte Abenteuer, gemeinsame Gespräche über alles. Ohne das wollte ich gar nicht.
 
  • #3
Scheinbar ist die Situation für deinen Freund nicht so schlimm wie er dir glauben machen will. Egal was er für einen Job hat, der Stundenumfang ist nicht einmal für selbstständige Großunternehmer normal. Du hast das aber auch von Anfang an gewußt und akzeptiert, denn das er dies nicht ändern will und kann, ist wirklich eindeutig. Ich denke auch nicht, dass ein Zusammenbruchdaran langfristig was ändern wird, da dein Freund auch selber wollen muss. Ich hoffe für ihn, dass er zumindest reiclich finanziell dafür entlohnt wird, denn für mich wäre so ein Leben nicht lebenswert und einen Mann, der kein Bedürfnis nach Privatleben hat käme für mich nicht in Frage.
 
  • #4
Ich bin nicht sicher, ob wirklich ein sehr unterschiedliches Nähe-Distanz-Bedürfnis vorliegt. Möglicherweise ist der Arbeitsplatz soweit weg, dass ein Teil der Zeit auf lange Wegstrecken entfällt, oder der Partner ist willensschwach, dass er sich mit einer Lebensstiländerung so schwer tut, oder hat aus irgendwelchen Gründen finanzielle Existenzängste oder ist ein Workaholic.

So oder so: Eine Beziehung braucht gemeinsame Zeit. Telefonate und SMS können das nicht ersetzen. Mindestens ein Abend pro Woche und ein Wochenende im Monat sollten drin sein. Und ja, ich kann mir vorstellen, dass eine Beziehung in die Krise gerät, wenn ein Mindestmaß an gemeinsamer Zeit unterschritten wird und keine konkrete und realistische Perspektive auf eine Verbesserung der Situation besteht. FS, Du solltest dringend mit ihm reden und ihm den Ernst der Lage klar machen!
 
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  • #5
Du bist nicht mehr als eine billige Haushälterin, machst die Wäsche, besorgst den Einkauf, hältst die Wohnung sauber. Besser kann ein Mann es doch gar nicht haben. Er kommt immer sehr spät nach Hause, du bist meistens schon im Bett. Kannst du da noch von einer Beziehung sprechen?

Wenn dein Freund wollte, könnte er sicher etwas an der Situation ändern. Aber er lässt sich ja noch an den Wochenenden beruflich einspannen. Ist das überhaupt wahr? Ich weiß jedenfalls, dass so viele Überstunden arbeitsrechtlich gesehen verboten sind.

Für mich wäre solch ein Mann gar nicht denkbar. Wenn du alleine leben würdest, hättest du zumindest viel weniger Arbeit und keinen Frust. Ich müsste nicht lange überlegen, wie ich handeln würde.
 
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  • #6
War das schon von Anfang an so, dass er so viel arbeitet? Ist Dein Partner Workaholic? Hört sich beinahe so an, dass Dich das frustet, ist klar.

w
 
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  • #7
Wenn Dein Partner so superunglücklich wäre, hätte er es längst geschafft, an der Situation etwas zu verändern.
Du solltest Dich fragen, wie lange Du darauf warten willst,dass Dein Partner seine Prioritäten ändert .... möglicherweise tut er es erst dann, wenn gesundheitliche Beschwerden ihn dazu zwingen.
Natürlich kann eine Beziehung auf Dauer in eine Krise geraten, wenn man keine Zeit mehr füreinander hat. Man lebt sich auseinander, wenn da kein Ende abzusehen ist.

Da Ihr sicher darüber schon gesprochen habt und sich nichts geändert hat, wird es für DICH Zeit, eine Entscheidung zu treffen.
 
  • #8
Lösungen?
Du machst es so lange mit, wie du es aushalten kannst.
Da euer Zeitmanagement augenscheinlich auschließlich durch ihn bestimmt wird und er daran nichts ändern will (können könnte er, da bin ich sicher!) wird eine Änderung des Agreements ausschließlich durch dich herbei zu führen sein.

Die gemeinsam verbrachte Zeit und der gemeinsame Austausch und gleiche Vorstellungen und Ziele machen doch eine Partnerschaft inhaltlich aus - oder?
Momentan lebt ihr beide als Singles. Nur dass er noch den Vorteil hat, sich nicht um eine bezahlte Haushälterin kümmern zu müssen (das ist ketzerisch - ich weiß und treib es noch auf die Spitze...) und auch für seine sexuellen Bedürfnisse muss er nach Feierabend nicht mehr um die Häuser ziehen.
Ähm, welche Vorteile hast du? Du bist eine gebundene Singlefrau. Was ist das denn?

Du schreibst du liebst ihn. Auf Grund von was denn eigentlich? Wie und wann ist diese Liebe denn entstanden und gewachsen? Wann hattet ihr denn unter diesen Voraussetzungen Zeit euch so kennen zu lernen, dass so was wie Liebe entstehen konnte? Zwischen Nachts und Morgens? Wo ist/war der (gemeinsame) Alltag, in dem man sich kennen und lieben lernt? Was tut er dafür diese Liebe am Leben zu erhalten? Was bekommst du von ihm? Womit macht er dir das Leben schöner und einfacher?
Das ist doch das Mindeste das man in einer Beziehung möchte, dass man sich das Leben gegenseitig versucht schöner und einfacher zu machen als es alleine wäre - oder? Ist so meine Vorstellung jedenfalls. Denn sonst könnte man doch besser allein leben, denke ich.

Also weißt du, ich kenne wirklich krasse Arbeitsverträge/Arbeitsumstände. Beispielsweise Ärzte, die 48 Stunden Dienste schieben müssen und auch zusätzliche Schichten wegen was auch immer. Oder Außendienstler, die große Gebiete abtouren müssen. Jedoch jeder von denen KANN frei haben, wenn er es möchte und durchsetzt. Dafür darf er sich aber am Arbeitsplatz nicht für unersetzbar halten und ihn über alles andere stellen (wo stündest du denn da?), sondern muss seine Bedürfnisse und Ansprüche auch durchsetzen.
Aber das was du beschreibst ... was soll das denn für ein Job sein - durchgängig über 3 Jahre? Dass sein Arbeitsplatz extrem weit weg ist und er schon für den Weg Stunden braucht, schreibst du ja auch nicht. Und das wäre ja auch änderbar durch Umzug in die Mitte von beiden Arbeitsstätten.
Also was ist es, außer totale Ignoranz seinerseits?

Frag dich, was du im Leben und von einer Partnerschaft möchtest und ziehe DEINE Schlüsse. Du bist 36, das impliziert auch einiges. Sprich mit ihm darüber und wenn es nicht vereinbar ist, dann musst du selbst für dich sorgen. Er wird es wohl augenscheinlich nicht tun.
 
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  • #9
Bei mir ist eine zwölfjährige Beziehung daran gescheitert.
Ich wollte ihn nicht im Stich lassen, weil er sein nach einigen Beziehungsjahren gegründetes Start-up-Unternehmen anfangs permanent vor der Insolvenz retten musste und später, als es gut lief, natürlich immer noch und erst recht die ganze Zeit im Betrieb war, auch am Wochenende durchgehend. Aber ich kam in dieser Beziehung die letzten zwei, drei Jahre nur noch als geschäftliche Beraterin vor, wenn ich nachts um elf Uhr mal Audienz im Büro bekam. Ansonsten schlief ich längst, wenn er ins Bett fiel und schlief noch, wenn er panisch getrieben um sechs wieder aufstand und runter in den Betrieb ging (war im gleichen Anwesen).
In meiner Freizeit hatte ich sehr viel Kontakt mit lieben Freunden und sehr viel Zeit für Hobbies, aber eben keine gemeinsam mit dem Lebensgefährten gestaltete Zeit - nur dann, wenn es um sein Geschäft ging.

Als wir dann irgendwann schon zwei Jahre keinen Sex mehr hatten, außer im einzigen Vier-Tage-Urlaub in der Zeit (und der war noch zur Hälfte mit Geschäftsterminen belegt), habe ich trotz wirklich starker Gefühle und großer innerer Zugehörigkeit resigniert und mich nach einem weiteren Ablösungsjahr meinem jetzigen Partner zugewandt, mit dem ich sehr glücklich bin.

Trotzdem ganz schade, weil wir "eigentlich" eine große seelische Verbundenheit hatten und immer noch haben, aber mein Leben verstrich irgendwann vor sich hin ohne jedes Beziehungs- oder Intimleben. Vom Kinderwunsch verabschiedete ich mich natürlich auch - er hatte eine Tochter aus einer früheren Beziehung, für die er auch nie Zeit hatte. Die tat mir so leid in ihrem Bemühen um ein paar Minuten Aufmerksamkeit vom geliebten Papi, dass ich das weiteren Kindern nicht zumuten wollte.

Als ich weg war, stürzte er sich noch mehr in seine Arbeit (eigentlich unvorstellbar) und er zahlt das inzwischen mit massivsten Gesundheitsproblemen. Die Firma musste er wegen der Krankheit verkaufen, also war das lebenstechnisch eine totale Minusrunde, bei der zwar sicher am Schluss ein paar Euros übrig blieben, aber eine an sich völlig hoffnungsvolle, zugewandte Beziehung und ein (sein) Leben in Gesundheit unwiederbringlich draufgingen.

Also, liebe Fragestellerin: Schau Dir das nicht so lange an. Deine Jugend verstreicht, Dein Gefährte ruiniert sich auf Dauer mit dieser Arbeitsbelastung. Und ich garantiere Dir, wenn Du da nicht eine Vollbremsung reinhaust, dann geht das ewig so weiter, bis er zusammenbricht. Entweder Du gehst bald, um Deiner selbst willen, oder Du stellst druckvoll und konsequent Ultimaten, bevor Du gehst, und gibst Eurer Liebe damit noch eine letzte Chance.

w, 44
 
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  • #10
Zuerst mal, obwohl hier immer gerne propagiert wird, wie wichtig es ist, zusammen zu wohnen, um überhaupt eine "richtige" Beziehung zu haben - hier ist das beste Beispiel, das dem nicht so ist.

Jedoch, du hast es von Anfang an gewusst, dass er so lange arbeitet und ihm seine Arbeit wichtig ist. Wenn du jetzt zickst und dich, wenn er nachhause kommst, demonstrativ ins Bett legst, dann ist das aus meiner Sicht unreif und vor allem, nicht förderlich. Wenn man eben nur die Zeit von 22 bis 24 Uhr hat, um gemeinsam zu genießen, dann würde ich genau dies tun. Ein schöner Wein, reden, kuscheln - das fördert eine Beziehung. Doch deine Vorhaltungen und dein kindergartenhaftes Verhalten lassen auch ihn nur noch mißmutig nachhause kommen - oder eben noch später als sonst. Denn was erwartet ihn zuhause? Nur schlechte Stimmung und eine müde Frau. Überdenke mal dein Handel und natürlich, sprich - in sachlichem Ton - mit ihm. Nich vorwurfsvoll, nicht mit Erwartungshaltungen vollgepackt - sondern sachlich und aus deiner Sicht. Suche dir ein Hobby, Freunde, die du pflegst. Aber plant in deinen wie in seinen Terminkalender feste Zeiten ein für Euch. Wer eine Fernbeziehung lebt, hat mehr gemeinsames Leben und Alltag miteinander als ihr. Daher müsst ihr die wenige Zeit als Qualitätszeit für euch nutzen - du wirst sehen, dann ist auch alles andere wieder erträglicher. Wenn ihm etwas an dir liegt, wird er diese Oasen der Ruhe und des Glücks mit dir gemeinsam erleben wollen - denn auch so tankt er Kraft für den stressigen Job.
 
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  • #11
Dein Freund ist in einer ausweglosen Situation für sich. Du schreibst, er ist körperlich am Ende.
Bitte, rede weiter auf ihn ein. Mache ihm klar, wie das für dich aussieht. Ich vermute, er ist süchtig nach Arbeit und glaubt die Welt bricht, ohne seine Leistung, zusammen. Mein Mann war Arzt. Er ist leider an seiner Überlastung mit 46 Jahren gestorben.
Trenne dich nicht, aber lass Dich auch nicht in den Sog ziehen. Buche Urlaub für euch zwei. Fange Streit mit darüber an. Zeige ihm Artikel über burn out, vielleicht hast Du Glück und er ist etwas einsichtig.Suche die Ursachen für seinen Eifer und spreche mit ihm. Ich habe leider immer wieder auf die Bedürfnisse meines Mannes gehört. Ich habe ihm geglaubt, wenn er sagte mit weniger Arbeit geht es nicht. Alles Unsinn.
 
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  • #12
Die FS

Danke für Eure Antworten.Viele spiegeln leider genau das was ich fühle und bestärken mich daran das ich handeln muss obwohl es mir so schwer fällt.
An Seine Liebe Zweifel ich nicht, das habe ich nie.Er tut mir sehr leid, den Er hat furchtbare Angst mich zu verlieren und sagt das Er diese Endscheidungen bzgl. der Arbeitszeit nicht trifft und trozdem weiß Er nicht was er ändern kann.

Das Problem ist das ich es Ihm auch nicht ganz glauben kann das er so überhaupt nichts an der Situation ändern kann.
Ich habe ein schlechtes Bauchgefühl und weiß nicht was mit Ihm los ist.Ob er vielleicht doch Arbeitssüchtig ist und sich selber den ganze Stress macht oder ob Seine Arbeitssituation so auswegslos ist, das er daran nichts ändern kann.
Seine Arbeit macht Ihm sehr viel Spaß, es ist auch irgendwie Sein Hobby, aber wahrscheinlich nicht in den Ausmaß.
Er kann Mittags mal ein Paar Stunden nachhause kommen oder mal später anfangen, da bin ich ja allerdings nicht da.
Er arbeitet als Beamter in einem Bereich in dem er immer im Dienst ist, also auch auf Abruf und ohne wirklich feste Arbeitszeiten.
Bereitschaft hat Er dadurch ebenfalls sehr oft.
 
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  • #13
danke für deine Rückmeldung - doch du siehst selbst - er hat durchaus auch mal Zeit, die jedoch DU nicht nutzen kannst. Deshalb liegt nicht alle Schuld bei ihm. Klar kannst du jetzt sagen, ich muss doch meinem Job nachgehen - er hat das gleiche Recht und die gleichen Pflichten. Dass ihr da beide wenig am Zeitfenster rütteln könnt, ist für beide das gleiche Problem.

Ich bin selbständig, mein LG auch, wir haben durchaus Arbeitszeiten jenseits von gut und böse, abends, am WE usw. Doch wir haben die Möglichkeit, uns unsere Arbeitszeiten dazwischen freier einzuteilen, und uns so Qualitätszeit zu gönnen. Das kostet erstmal Überwindung und Organisation, aber es funktioniert. Was spricht gegen ein nettes Mittagessen im Bistro oder ein Spaziergang im Park zur Mittagspause? Das ist gemeinsam verbrachte und genossene Zeit! Ihr müsst lernen, Zeitfenster zu finden und zu nutzen. Gruß w/42
 
  • #15
Liebe FS
Das kapier ich jetzt nicht wirklich, er ist Beamter und arbeitet regelmässig von 7-22h, also mit Pausen 13h/Tag plus WE's macht das also so etwa 70-80 Wochenstunden. Und das praktisch immer! Nicht Saisonweise. Und er kann es nicht kürzen?

Das verstösst so ziemlich gegen jedes Arbeitszeitgesetz, der Dienstherr macht sich strafbar und kommt seiner Fürsorgepflicht nicht nach. Dafür gibts Personalräte. Wenn er das wirklich reduzieren wollen würde, könnte er es auch. Mädel, das ist ein Beamter- der braucht nichtmal Angst um seinen Arbeitsplatz zu haben.

Es ist damit sicher keine Frage ob sondern nur wann der Zusammenbruch kommt. Glaub mir, dann ist er ersetzbar.

Wieviel Zeit eine Beziehung braucht? Ist verschieden und kommt auch auf die Qualität der gemeinsam verbrachten Zeit an. Aber sicher ist eines: mehr Zeit als Ihr habt.

Wenn Du Ihm das klarmachst und er den Dienst reduziert tust Du Ihm zweifach was Gutes: Ihr habt eine Chance die Beziehung zu leben und Er bleibt länger gesund.
 
  • #16
Wenn er Beamter ist und so viel außer Haus ist, dann ist doch nun wirklich klar, dass er dich verarscht. Ganz ehrlich, keine andere Arbeitnehmergruppe hat so geregelte Arbeitszeiten die sich immer im Bereicht des Arbeitsrecht bewegen. Rufbereitschaft wird vergütet und mit Freizeitausgleich abgegolten. Du läßt dir einen Bären aufbinden. Selbst Beamte im Polizeidienst die bestimmt viele Überstunden und Bereitschaft haben, bekommen alles abgegolten in Freitzeitausgleich, wenn nicht sofort, dann im laufe des Monats. Da würde mich ja wirklich mal interessieren, was er beruflich macht. Mir scheint eher, er verbringt seine Freizeit mit anderen Dingen und Menschen und nicht mit dir. Hört sich total nach Doppelleben an
 
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