G

Gast

  • #1

Wieviel Geld an jugendliche Kinder?

Da wir zum Thema Geld viele Diskussionen führen und ich mir oftmals anhören muss, dass andere Jugenliche mit 17 Jahren viel mehr bekämen interessiert mich Eure Meinung.

Ich bin eine alleinerziehende Mutter mit einem fast 18 jährigen Sohn, der ein Gymnasium besucht.
Wir leben in einer mittleren Großstadt, wo alles mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist, sprich, wir brauchen kein Auto.
Wir leben in einer tollen Mietwohnung in einem tollen Viertel, die rund 600,-€ WM kostet. Und jeder hat sein eigenes Zimmer mit Internetflat.
Monatlich stehen uns rund 2100,-€ zur Verfügung. Also mein Einkommen (arbeite nur 70%), Kindergeld, und der Unterhalt vom Vater (300,-).

Mein Sohn erhält von mir mtl. 100,- € Bekleidungsgeld.
Er selbst hat noch einen kleinen Job, wodurch er sich separat ein Taschengeld von 100,--150,-€ mtl. dazuverdient und woran er offensichtlich Spaß hat.

Ansonsten bezahle ich ihm ein Abo in einem relativ teuren Fitnesstudio, weil er das so gern wollte, Er spielt Fußball im Verein und weiterhin haben wir die sogenannte Jahreskarte für die städtischen Bäder,
Gerne würde ich ihm noch Tanzkurs oder das Erlernen eines Musikinstrumentes finanzieren, was er aber nicht möchte. Im Moment zumindest nicht.
Zeitweise habe ich noch Nachhilfe in Höhe von 160,-€mtl finanziert.

Was sein Bekleidungsgeld betrifft, führen wir unzählige Diskussionen....er meint, das sei einfach zu wenig, andere Mitschüler hätten schickere, bessere und immer Markenkleidung....

Von seinem selbst verdiensten Geld gibt er wahnsinnig viel davon für Süssigkeiten aus! Am WE auch für Ausgehen und Alk.

Er schafft es tatsächlich, dass ich mich immer wieder wie eine Rabenmutter fühle, die ihrem Kind nichts gönnt.
Wenn ich hingegen meine eigene Kindheit und Jugend auf dem Land mit mehreren Geschweistern betrachte, muss ich sagen, dass ich von seinem "Luxus" nur träumen konnte....

Wieviel gebt ihr für die Bekleidung, Hobbies, Nachhilfe Euer Jugendlichen so aus? Bin ich wirklich zu knausrig?
Mit dem Vater habe ich leider keinen Kontakt. Seine Meinung hierzu würde mich auch interessieren. Was denken unterhaltszahlende Väter? Was andere AE Mütter?
Gebe ich wirklich zu wenig?

Freue mich auf Eure Meinungen. Danke schon mal im Voraus.
 
G

Gast

  • #2
Liebe FS,

meine Situation sowohl Wohnungsmässig, wie Einkommenmässig ist deiner ähnlich.

Ich habe aber eine Tochter im gleichen Alter. Ich habe allerdings von Anfang an darauf geachtet, dass wir sparsam sind. Erst letztens haben wir wieder sehr tolle gebrauchte Markenklamotten geschenkt bekommen, die ich und auch meine Tochter sehr gerne annehmen und anziehen.

Bezüglich Markenklamotten gab es nie bei uns ein Problem. 100,00 Euro mtl. Bekleidungsgeld.... finde ich der Hammer. Wir geben vielleicht im Jahr jeder für sich, bei Schuhen legen wir großen Wert auf gute Lederschuhe, 600,00 Euro aus. Mehr nicht.

Bezüglich eines Hobbys finanziere ich meiner Tochter nur ihren Reitsport, was mich mtl. 250,00 Euro kostet. Dafür muss meine Tochter auch bei meinem Nebenjob, der ihr Hobby finanziert, mithelfen, damit sie weis: Wer was haben will, muss auch was dafür tun.

Für andere Hobbys usw. hat meiner Tochter aufgrund Gymnaisum und festen Freund keine Zeit und auch kein Interesse. Wenn sie mehr Geld braucht, muss sie es sich erarbeiten. Genauso wie ich es machen muss.

Irgendwelche Sprüche, dass Andere mehr Geld haben, haben früh aufgehört, nachdem ich ihr erklärt habe, dass ich alles selber finanzieren muss und Andere Doppelverdiener sind und dementsprechend mehr Geld zur Verfügung haben. Dafür habe ich immer mehr Zeit und Energie für mein Kind gehabt, während die Kinder der Vollzeit-Doppelverdiener oft mit Geld und teuren Geschenken seelisch "ruhig" gestellt wurden.

w
 
G

Gast

  • #3
Dein Junge hat zu hohe Ansprüche!
Wenn er mehr Geld braucht, soll er samstags arbeiten gehen, dann auf Partys.

Bin auch allein erziehend, mit meinem Gehalt, Unterhalt und KIG, kommen wir auf ca. 2000 Euro. Nicht viel und ich bin froh, dass wir eine geringe Miete zahlen, auch wenn mein Kind manchmal die Nase rumpft, die Wohnung wäre zu klein, zu alt, zu uncool und und und...
Ich lasse mich auf keine Diskussionen ein. Das Kind ist 17, bekommt 50 Euro Taschengeld. Für Bekleidung, Ausflüge, Geburtstagsgeschenke für Freunde ( bis 15 Euro) komme ich auf, außerdem stecke ihm auch nnoch immer wieder was zu. Es hat ein gewöhnliches, billiges Handy mit einer PK, die ich 1x monatlich für 15,- Euro auflade. Ein Smartphone muss selbst verdient werden. Ein Laptop wurde für die Schule und Freizeit von mir gekauft.
Ich ermögliche alle Schulfahrten, auch die außer der Reihe , z.B. mach England, im Sommer die Freizeit ...Ich habe gar kein schlechtes Gewissen, wenn das Kind meckert, denn ich komme auch so an meine Grenzen und selbst leben möchte ich auch. Ich werde keinen zusätzlichen Job annehmen, damit mein Kind im Luxus schwimmen kann. Und ich kaufe für mich hochwertigere Bekleidung und Schuhe, weil ich sie 1-3 Jahre tragen kann, das Kind ändert sein Stil alle 6 Monate. Ich habe in meiner Ehe auf sehr vieles Verzichtet .Jetzt sehe ich zu , dass das Kind gut und ausreichend versorgt ist meine allein Verdiener-Rolle nicht zu gravierend zu spüren bekommt,, hab aber nicht vo mich erst mit 60 zu pflegen und zu verwöhnen- und ein Abo im Fitness-Center bezahle ich für mich. Wenn mein Kinde erwachsen ist, kann es für sich selbst auch tun, Klamotten , Handys und Abos kaufen, die es will. An erster Stelle stehe ich und dazuu stehe ich auch. Bin keine Wunsch-Erfüll-Maschine, sondern ein Mensch und Frau mit eigenen Bedürfnissen und vor allem Ich verdiene das Geld. also hab auch mehr Rechte. Wenns zu wenig ist: arbeiten, Nachhilfe geben, Zeitung austragen, Fenster putzen, oder schlicht und ergreifend: sich einschränken und mehr lernen, damit es besser wird....in der Zukunft.
 
  • #4
Er hat definitiv zu hohe Ansprüche, eigentlich finanzierst du ihm bereits jetzt viel zu viel und er läuft Gefahr den Wert von Geld nicht richtig erkennen zu können und lernt somit auch den Umgang damit nicht.
Letzteres ist eigentlich ein sehr wichtiger Punkt wenn es darum geht seinen Kindern Geld zur Verfügung zu stellen, sie sollen damit eben auch lernen mit Geld umzugehen.

Eine Reduktion ist natürlich nicht so ohne weiteres machbar aber mehr sollte er unter gar keinen Umständen von dir bekommen sonst verliert er vollends jeden Bezug zur Realität was Geld angeht. Durch seine Forderung nach mehr Geld zeigt da ja schon deutliche Anzeichen dafür, insbesondere da sein einziges Argument ist das andere eben mehr haben.
 
G

Gast

  • #5
Fitness-Studio? Im Alter deines Sohnes ist das eine unglaubliche Extravaganz, denn normalerweise fährt man mit fast 18 Fahrrad, ist viel zu Fuß unterwegs, hat in der Schule Sport, besucht einen Sportverein... Also alleine dieser Monatsbeitrag ist schon eine Menge und dient möglicherweise mehr dem Image als der körperlichen Ertüchtigung.
Sicherlich gibt es viele Jugendliche, die mehr Geld bekommen als dein Sohn, aber die Frag ist doch, ob das auch sein muss. Gerade in Großstädten sind die Verlockungen enorm, alles kostet Geld und da will man natürlich mit den besser Betuchten mithalten. Stärke lieber das Selbtsbewusstsein deines Sohnes und mache ihm klar, dass er Schüler ist und sich nicht mit jungen Azubsi messen kann, die schon eigenes Geld verdienen. Amüsement ist schon wichtig, aber muss es immer Party sein und obendrein der Markenkram?
 
G

Gast

  • #6
liebe fs,

ich denke, du machst alles richtig.
dein sohn kann stolz auf dich sein, wird er, wenn er die 25 überschritten hat und mehr vom leben versteht...
lass dich auf keine diskussionen ein, in dem alter meint er noch, du bist die klagemauer, wenn er aus der pubertät raus ist, hört das auf und er bekommt einen besseren blick auf realitäten, bleib einfach standhaft, trags mit fassung und sage weiterhin nein....

dir alles liebe und viel freude an deinem sohn

w
 
G

Gast

  • #7
Ich bin 28 und habe im abijahr 150 oder da schon 200 bekommen. Meine eltern verdienen beide normal bis wenig. Ich habe immer meine klamotten selbst bezahlt. Mir wars unangenehm zu fragen. Da hab ich lieber gespart oder verzichtet

Zusätzlich bezahlten sie mir fitness und klavier (bis ende des studiums), da ich seit 3 jahren spiele und keiner von uns will, dass ichs aufgebe.

Es ist so: meine hobbys und alles,was ich nich hinkrieg, das übernehmen sie, das erwarte ich auch von eltern, solange sie es finanziell koennen. Sport und hobbys gehören zur erziehung. Meine taschengeld 200 hab ich bis ende meines studiums bekommen. Hab ich auch gebraucht, plötzlich entstanden so viele kosten, die ich vorher nie hatte. Meine versicherung hab ich dann auch übernommen, weiss nich ab 23? Also gearbeitet hab ich auch und einen studentenkredit brauchte ich auch, wovon meine eltern nichts wissen. Das ist mein ding und zahnmedizin ist schon ein sehr teures studium und wie gesagt, ich mag nicht fragen. Ich wollt immer unabhängig sein.

Du machst nichts falsch. Du bist alleinerziehend. Sag deinem sohn, dass es keinen sinn macht sich an anderen zu messen, wenn man nicht bedenkt, wie unterschiedlich die lebenssituationen sind. Er soll sich zurueckhalten undnach dem abi arbeiten bzw parallel zum studium um dann das leben zu erreichen, das ihm vorschwebt.

Ich habe auch keine markenklamotten gehabt, oft die sacheb meiner tanten getragen, ich hab mich auch mal beschwert, aber im ernst, es ist viel zu teuer.
Während der studienzeit hab ich alles nachgeholt und ein tolles leben gehabt. Ich bin kein markenfreak, gar nicht, aber ich hab mir viele wünsche erfüllt. Tja und was hab ich von? Nichts, das leben geht weiter und ich suche noch immer nach nem mann :)
 
G

Gast

  • #8
Die nr 6:

Ps, mit drei jahren meine ich seit ich drei bin
 
  • #9
Mein Sohn 17 bekommt 100,- € Taschengeld, muß aber auch gelegendkich davon den Bus zahlen. Kleidung geht extra, wobei ich da diejenige bin, die meint er müßte mal was neues haben. Er ist da total anspruchslos und Markenklamotten sind eh nur was für Weicheier. w51
 
G

Gast

  • #10
Monatlich stehen uns rund 2100,-€ zur Verfügung. Also mein Einkommen (arbeite nur 70%), Kindergeld, und der Unterhalt vom Vater (300,-).

Mein Sohn erhält von mir mtl. 100,- €
Er hat kleinen Job 100,--150,-€

bezahle ich ihm ein Abo Fitnesstudio,
Er spielt Fußball im Verein
Jahreskarte für die städtischen Bäder,

Zeitweise habe ich noch Nachhilfe in Höhe von 160,-€mtl finanziert.

Von seinem selbst verdiensten Geld gibt er wahnsinnig viel davon für Süssigkeiten aus! Am WE auch für Ausgehen und Alk.
Mehr Interesse für Mathe stünde ihm besser als Markenklamotten und sein selbst verdientes Geld, sollte er bei deiner finanziellen Situation vernünftiger ausgeben als er es tut und die eigene Mutter anjammern, die ihn so sponsert wie du, kommt jür einen beinahe 18jährigen mal gar nicht gut.

M48
 
G

Gast

  • #11
@6

Die FS ist doch allein erziehend. da gibt es keine zwei normale, oder auch zwei "wenig" Einkommen.
200 Euro mit 18 (AbiJahr) finde ich sehr viel . Welche allein erziehende Mutter hat 200 Euro Taschengeld im Monat?? Ich kenne nicht viele. Spätestens, wenn noch andere Kinder dazu kommen, ist es utopisch, 200-600 Euro Taschengeld im Monat auszubezahlen...
Hobbys und Sport gehören nicht zur Erziehung des Kindes , sondern zu seiner Entwicklung.
Und schon gar nicht ein Abo im Fitness-Center. Wenn der Sprössling Sport machen möchte, stehem ihm diverse Joggingpfade , Radstrecken und Sportvereine mit einem 20-30 Euro Jahresbeitrag zur Verfügung. Hobbys gibt es auch unterschiedlichen Segments: entweder selbst finanzieren, oder mit dem Hobby warten, bis man es sich vom Gehalt leisten kann.
Ich würde mich schämen, von meinen Eltern bis zum ENDE meines Studiums Geld anzunehmen. Da hat man dazu zu verdienen und nicht noch Jahre lang den Eltern auf der Tasche zu liegen. Wann sollen sie (die Eltern) endlich aufatmen können???
Bin auch allein erziehend, wie die FS und schon heute jobben meine Töchter im Altersheim, weil sie mehr ausgeben wollen, als sie bekommen. Es hat ihr Verhältnis zum Geld und Lebenskosten positiv verändert und es wird nicht mehr kopflos und für Ramsch ausgegeben, sondern bewusst und nach Preisvergleichen. Diese Haltung ist auch bei sehr hohem Einkommen wünschenswert und oft habe ich den Eindruck, dass Menschen , umso mehr sie haben und wirklich zu den Vermögenden gehören, besser mit ihren Kindern und auch mit den Finanzen umgehen können. Ausnahmen gibt es immer.
Ich habe nicht vor meinen Töchtern ihren Luxus zu finanzieren und selbst zu warten, bis sie dann mit fast 30 auf mein Geld verzichten mögen. Eltern sind keine Kühe und Kinder keine Melkmaschinen.
 
  • #12
Er bekommt doch gar kein Taschengeld von dir. 100,- für Klamotten ist in dem alter nicht viel. Vor allem wenn er sogar Süßigkeiten selber bezahlen muss. Aber das Taschengeld hängt eben von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern ab. Ich würde in dem alter eher mehr Geld das Kind verwalten lassen und er soll dann entscheiden was er damit macht, ob Klamotten oder teuren Sport.
 
G

Gast

  • #13
Ich wäre neidisch gewesen in seinem Alter. Bei mir sah es so aus:

25 Euro Taschengeld
Klamotten wurden teilweise gezahlt
Schulbücher teilweise bezahlt worden
Bus meistens bezahlt worden
Musikunterricht bezahlt worden

Ich habe mir im Monat 200-300 dazu verdient. Auto? Fitnessstudio? Smartphone? Gab es nicht. Ich kam sehr gut über die Runden und habe mir jede Ausgabe 2x überlegt.
 
G

Gast

  • #14
100€ für Klamotten sind wirklich sehr viel.
Ich wundere mich immer, wie wenig Zeit/Lust heutige Schüler/Studenten haben, selber Geld zu verdienen.
Ich hatte während des Studiums (solange ich im Heimatort geblieben bin) Unterhalt und Essen frei, den Rest musste ich selber verdienen. Das gleiche war auch schon in der Schule.
Nebenher habe ich ab 18 etwa 800 DM verdient (Bau, Messeaufbau, Zeitungsträger, Bedienung, Lagerarbeit etc).
Das Auto habe ich finanziert, indem ich gelernt habe, Autos zu reparieren.
Bei vielen Jugendlichen/Studenten entwickelt sich mittlerweile oft eine Vollkaskomentalität.
 
G

Gast

  • #15
Ich gebe als alleinerziehende Mutter eben nicht 1.200 EUR pro Jahr für meine Kleidung aus! Und ich bin vollzeit berufstätig und muss ordentlich gekleidet sein. Dein Sohn ist meiner Meinung nach undankbar und du solltest schauen, dass du da einen Riegel vorschiebst. Wo soll das enden? Dass du ihn immer weiter finanzierst und selbst immer mehr zurücksteckst?

Leider ist es doch heute schlimme Realität, wenn heute durchaus zahlungswillige Unterhaltspflichtige, die ihren Kindern Werte beibringen möchten und eben auch Selbstverantwortung verlangen, statt dessen lieber von ihren volljährigen Kindern auf Zahlung horrender monatlicher Summen verklagt werden. Wo soll da noch ein Gerechtigskeitsempfinden herkommen.
 
G

Gast

  • #16
An alle, die sich hier lauthals beschweren über 100/200€ TG:

In was für einer Realität lebt ihr eigentlich?

- 100 zu viel für klamotten? Es reicht nur, dass man wasserabweisende stiefel für den winter braucht, da ist das geld sofort weg, und eine Jacke, und vielleicht neue Handschuhe usw... Und das sind nicht einmal Markenkleider, sondern der minimum.
- Wenn ihr schon als Absolventen kaum verdient, wieviel sollen sie dann mit ihrem Minijob verdienen
- ich würde von einem Schüler nie erwarten, dass er arbeiten soll. Er soll sich auf die Schule konzentrieren. Erst zum Studium.
- Studiengänge sind sehr unterschiedlich. Nicht umsonst heißen manche Teilzeit oder Vollzeitstudiengang. In vielen Fällen haben sich die Zeiten geändert und es ist rein praktisch nicht möglich zu einem Zeitpunkt an zwei Orten zu sein. Es ist eine Frechheit und purer Neid, wenn man diese Studenzen verurteilt sie seien zu faul zu arbeiten. Was für ein Blödsinn. Nicht jeder absolvierten einen Larifari Studiengang.
- Eltern unterstützwn ihre Kinder. Wenn meine Eltern ein Haus besitzen, bekomm ich kein bafög, weil der Staat von ausgeht, dass man mich finanziell unterstützt. Dass meine Eltern einen Kredit aufnehmen mussten für das Haus, interessiert nicht.
 
G

Gast

  • #17
Eltern sind sogar gesetzlich dazu verpflichtet für die Erstausbildung finanziell aufzukommen, ausser sie haben das Geld nicht. Ob es nun manche ihren Kindern gönnen oder nicht. Meine Eltern habens immer gern getan und immer gefragt, ob ich was brauche.
 
G

Gast

  • #18
Eltern sind sogar gesetzlich dazu verpflichtet für die Erstausbildung finanziell aufzukommen, .
Das stimmt soweit schon. Aber der Satz liegt bei etwa 630€ pro Monat. Die sind schnell weg. Auch, wenn man zuhause wohnt. Wohnung (anteilig), Heizung, Essen, Strom ist schonmal etwa 400€. Jetzt noch Sport, Kleider, Handy, Taschengeld....das wird eng.
Leider gibt es heutzutage viele Eltern, die sich das und weit mehr leisten können, aber nur deswegen, weil sie zumeist nur ein Kind haben. Aber das ist wieder ein anderes trauriges Thema.
Für 3 Kinder sind (abzüglich Kindergeld) mal locker 1300-1400€ weg.
 
G

Gast

  • #19
Es muss ja nich erst so weit kommen, dass der staat die mutter an ihr Mutterdasein erinnern muss. Ich denke in einer Familie unterstützt man einander, auch finanziell, unabhängig vom Alter. Man ist auf Lebzeit Mutter und sollte in dem Sinne gar nicht "aufatmen" wollen. Auch würde ich mich in diesem Zusammenhang nie als Melkmaschine oder meine Eltern als Kühe bezeichnen..
Es gibt wichtigeres als Geld. Das muss den Kindern klargemacht werden. Aber Geld ist einfach auch notwendig. Die FS zahlt genug für den Sport, was wichtig ist. Wenn Sport zur Entwicklung gehört, dann sollte die Wichtigkeit und damit der Sport an sich auch anerzogen werden und finanziell gefördert werden. Ich denke kaum, dass man die Zahlen so einfach vergleichen kann. Manche verdienen mehr,manche weniger. Aber unterstützung gehört dazu.
Viele werden unterstützt bis in den ersten beruf. Meine freunde haben alle finanzielle spritzen bekommen, monatlich, besonders dann mehr, wenn sie eine eigene wohnung hatten. Das ist ganz und gar nicht verwerflich. Die paar euros mehr verderben den charakter nicht. Wenn die erziehung richtig lief, dann wird man hier nicht scheitern. Sie werden sogar großzügiger.
 
G

Gast

  • #20
Liebe FS,

Du machst doch alles, was in Deiner Macht steckt, um Deinem Sohn ein gutes Leben zu finanzieren, er hat doch so ziemlich alle Annehmlichkeiten, die man sich wünschen kann. Vielleicht erörterst Du ihm einmal Deine finanzielle Situation, nicht als Rechtfertigung, sondern, damit er nachvollziehen kann, wieviel Du ihm von dem, was DIr monatlich zur Verfügung steht.

Klar kann er argumentieren, dass andere Kinder mehr bekommen, aber so ist das eben im Leben, wir sind dann doch nicht alle gleich.

Alles Gute!