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Gast

  • #31
Essen in guten Restaurants kostet für zwei Personen im Minimum 100 Euro, eher deutlich mehr. Wenn ER ins Restaurant einlädt, kann SIE davon ausgehen, dass sie eingeladen ist. Das hat doch mit Schmarotzertum nichts zu tun. Wenn ich jemanden nach Hause einlade, erwarte ich doch auch keine finanzielle Beteiligung für meine Einkäufe ...!

Es gibt Männer, die Frauen gern einladen. Was soll daran verkehrt sein?

Diese Diskussionen darum, wer beim Date was zahlt, ist eine sehr deutsche Diskussion, und die Haltung einiger Frauen, sich nicht "aushalten" lassen zu wollen, auch. Ich habe hierüber mit einigen ausländischen Männern gesprochen (Amerikaner, Italiener, Spanier), die meinen, deutsche Frauen würden ihre Unabhängigkeit durch die Teilzahlung der Restaurantrechnung gern demonstrieren.

Ich hatte neulich ein Date, das über viele Stationen führte, und wir machten uns einen Spaß daraus, wer zahlt: Wer das Portemonnaie zuerst zückte, hatte gewonnen. Und ich hatte ein Date, zu dem eingeladen war, und es kostete weit über 100 Euro. Beides ist völlig in Ordnung. Jeder, wie er will!
 
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Gast

  • #32
Das erste Date unabhängig von dem eigenen Status: minimal: in ein Cafe etwas trinken gehen
maximal ein normaler Restaurant Besuch (20 Euro je Person). Alles andere hat etwas von kaufen / käuflich und ist für mich indiskutabel.
 
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Gast

  • #33
Ich hatte bisher 9 Dates und alle, bis auf Einen, haben mich zum Essen eingeladen mit Champus, danach Espresso und allem zip und zap. Warum? Keine Ahnung. Also, ich habe es genossen, mir aber auch nichts darauf eingebildet!

w45
 
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Gast

  • #34
... ich fände es wirklich SEHR aufschlussreich, wenn eine der vehementen Kritikerinnen erläutern könnte, wie diese Vorstellung von "Käuflichkeit" zustandekommt. Es ist mir als Mann absolut nicht nachvollziehbar. Die Summe, um die es hier geht (rd. 100 €) ist doch weiß Gott kein Vermögen?! Oder sollte das Ausdruck eines sehr merkwürdigen Emanzipationsanspruchs sein?

Aber vielleicht gibt es auch ein Missverständnis bezüglich der Frage, mit WEM man sich da verabredet. Das ist sicher kein "blind date", bestimmt niemand, von dem man noch gar keine Fotos gesehen hat, mit dem man noch nicht mehrfach telefoniert und gemailt hat. D.h. ich weiß doch bereits, ob mich die Person prinzipiell interessiert und freue mich dann darüber, wenn ich mit ihr einen Nachmittag oder Abend verbrigen und sie einladen darf.
 
  • #35
@#13: Richtig, 100 Euro bei einem ERSTEN Date sind NICHT normal, allerhöchstens der seltene Ausnahmefall.

@#14: Na ja, er hat heute meine Zeit und keine Muße. Bitte begreife, dass die meisten Männer für VIEL GELD leider auch VIEL ARBEITEN müssen. 70-Stunden-Wochen sind bei gutverdienenden Männern keine Seltenheit. Von nichts, kommt nichts -- außer ein paar, die es geerbt und nichts dafür getan haben. Also übe dich in Geduld und warte, dass er sich meldet. Solche Männer wollen auf gar keinen Fall geklammert und gehetzt und genervt werden, sondern sind meist dominent und selbstbewusst. Er wird sich schon melden, wenn er will.

@#16: Es ist doch wohl keine EHRE, wenn sich eine Frau mit Dir trifft. Wie wenig Selbstbewusstsein hast Du denn? Also so einen Typ würde ich nicht wollen -- ich möchte auf Augenhöhe agieren und dazu gehört, dass ich mich über ein treffen genauso freue wie er, und nicht, dass es ihm eine Ehre ist. Was für ein anachronistischer Blödsinn allererster Güte.

@#23: Ja, so ist das Leben eben. Auf die Dosis kommt es an! Natürlich gibt es einen fließenden Übergang von geizig über normal und großzügig hin zu großkotzig. Das Leben erfordert nun einmal, die richtige Balance zu finden und das hat eben auch ganz viel mit Charakter und Persönlichkeit zu tun.

Für ein erstes Date ist ausschließlich Sympathie, Wellenlänge, Chemie entscheidend und ob man unkompliziert miteinander plaudern kann. Ein paar Inhalt kommen schon rüber, ein par Eckpunkte kann man erkennen -- aber mehr sollte eine rstes Date nicht sein. Wer da meint, mit 100 Euro protzen zu müssen, der hat in meinen Augen die Balance zwischen Großzügigkeit und Großkotzigkeit eben nicht hinbekommen. Der will ganz klar mit seinem Geld imponieren -- genau dadurch würde ich mich käuflich fühlen und genau das macht mich auch nicht an. Geld habe ich selbst genug. Ich suche Gefühle und Charakter, kein Tauschgeschäft Liebe gegen Geld.

@Fragestellerin: Überlege Dir wirklich noch einmal, ob Du selbst da mithalten könntest. Schließlich willst Du Dich doch nicht permanent aushalten lassen, oder? Hättest Du Lust, auf seo großem Fuß zu leben, wenn es Dein eigenes Geld wäre? Könntest und wolltest Du das?

@#30: Anläßlich eines ERSTEN Dates kann man eben NICHT davon ausgehen, dass man eingeladen ist. Ganz im Gegenteil. Dazu gab es hier schon mehr als genug Threads.

@#31: Genau so ist es. Cafe, Eiscafe oder normales Restaurant ohne Protzerei. Einfach den Menschen sehen, nicht auf ach-so-elitär machen. Ich möchte nicht beeindruckt und gekauft werden, sondern vom Menschen an sich begeistert sein.
 
  • #36
Der große Thread zum Thema:

http://www.elitepartner.de/forum/geiz-ist-nicht-geil.html
 
  • #37
@#35: Es sind doch zwei wesentliche Punkte, die sich hier beißen: Erstens ist ein allererstes Date eben wirklich nur ein Kennenlernen einer bis dahin unbekannten Person, von der man außer der Selbstdarstellung quasi nichts weiß. Ein Bild oder eventuelles Telefonat helfen da auch nur sehr begrenzt. Ich habe umfassende Dating-Erfahrung und kann nur sagen, dass ich zwar mit fast allen Männern ein nettes Treffen hatte, aber doch in vielen Fällen froh war, dass eben kein langes Essen, sondern ein Eiscafe verabredet war. Manche sind einem eben unsympathisch, manche langweilen, manche sind gar unerträglich arrogant oder reden von sich selbst. Ein erstes Date sist ausschließlich dazu da, um zu schauen, ob es ein zweites geben wird. Nicht mehr und nicht weniger. Es geht nur darun, ob man sich gegenseitig sympathisch ist, eine Wellenlänge findet, die Chemie zwischen uns stimmt. Der eine hat merkwürdige Zuckungen, ein andere solche Speichelfäden zwischen den Lippen, die mir das Würgen kommen lassen, der andere absurde gesellschaftliche Ansichten, der nächste mag nur sich selbst hören... und so weiter.

Genau deswegen sage ich: Leute, haltet beim ersten Date den Ball flach. Trefft Euch auf eine zeitlich begrenzte, gegebenenfalls ausdehnbare Sache, lernt Euch persönlich kennen und fertig. Dazu bedarf es keiner 100 Euro und keiner anderen besonderen Ausgaben oder Vorbereitungen. Das erste Date sollte nicht überhöht werden -- ganz im Gegenteil ist mein ganz strikter Rat hier, sich VIEL ÖFTER mal unkompliziert auf ein erstes Date zu treffen. Nicht nur eine von hundert und sonstwas für Erwartungen, sondern jede 10te Frau daten und schauen und sehen, wie die Welt wirklich ist, wie wneig Optik und wie viel Auftreten und Lächeln und Persönlichkeit ausmachen. Wer immer gleich in 100-Euro-Dimensionen denkt, der trifft sich auch nur selten und erwartet gleich sonstwas. Wer sich einfach mal unkompliziert und locker in einem Cafe trifft, der kann aber fünfmal soviele Frauen treffen und fünfmal so locker und date-erfahren werden. Und dabei dann viel besser ankommen.

Der zweite entscheidende Punkt ist aber in der Tat die Käuflichkeit. Ich möchte, dass der Mann mich als Person beeindruckt, nicht aber mir durch unsinnige Ausgaben zu imponieren versucht. Wozu in aller Welt Schampus beim ersten Date? Das ist Overkill, das ist Protzerei. Warum muss man für 100 Euro essen? Also das ist fürs bloße Kennenlernen völlig übertrieben. Wenn der Mann 100 Euro hinblättert, dann komme ich mir so vor, als ob er damit beeindrucken will und genau das empfinde ich als Käuflichkeit. Wenn mich bei einem Date jemals Geld beeindruckt, werde ich zur Flagellantin, das verspreche ich.

100 Euro sind im übrigen für die meisten Menschen durchaus Geld, das man nicht mal so eben für ein Date ausgibt. Ich finde das gar nicht so wenig, wie Du es hier darstellst. So teuer essen gehen muss man in Deutschland wahrlich nicht, zumal man sich doch möglichst natürlich und normal kennenlernen möchte und nicht gestelzt in einem Etepetete-Restaurant.
 
  • #38
Bitte daran denken, die Frage lautet: "Wie viel ausgeben ist NORMAL?"

Bei der Beantwortung dieser Frage denke ich vor allem an die Herren hier. Wer intensiv auf Partnersuche ist, hat schon mal mehrere erste Dates im Monat. Trifft er da auf Damen, die es als völlig normal ansehen, sofort für 100 oder mehr € ausgeführt zu werden, kann auch als EP bei einer solchen Erwartungshaltung ganz schön ins Schwitzen kommen - zumal wir in einem anderen Thread erfahren durften, wie viel Euros der ganz normale "Single mit Niveau" im Monat zur Verfügung hat.
Klar,dass es Männer gibt, die ein paar hundert € mehr oder weniger im Monat gelassen hin nehmen. Für die Mehrheit gilt dies garantiert nicht.
 
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Gast

  • #39
Ich denke, die Diskutanten schreiben hier einfach aneinander vorbei.

Ausgangsfrage war: ein gut verdienender (!!) Mann lädt seine Datepartnerin zum Essen ein, Kino und Bar schließen sich an, es ergibt sich also ein schöner runder Abend, der pro Person 50 Euro kostet.

Für einen Studenten oder Postboten wäre das sicher ein unanagmessen teurer Abend. Man könnte ihm eventuell Protzerei vorwerfen, da er mehr Geld ausgibt, als er sich eigentlich leisten kann.

Für einen gut verdienenden Mann ist ein Abend, der 50 Euro pro Person kostet, NORMAL! Er lädt die Dame in ein Restaurant ein, das er auch NORMALERWEISE besucht, das seinem finanziellen Niveau und seinem Lebensstil entspricht. Und die Frau, die zu ihm passt, wird sich nichts dabei denken und sich schon gar nicht käuflich fühlen.

w54
 
  • #40
@#37: Genau das meine ich auch. Wenn man Online-Partnersuche betreibt, dann sollte man durchaus zwei bis vier Dates im Monat haben und möglichst viele Gelegenheiten des persönlichen Kennenlernens nutzen. Jedesmal 100 Euro sind dabei ganz gewiss nicht NORMAL. Einige wenige lasse es sich vielleicht soviel kosten und für die spielt es vielleicht wirklich keine Rolle, aber hier quasi die Erwartungshaltung zu schüren, 100 Euro für einen Abend mit einer unbekannten Frau sei NORMAL, das ist einfach brutal dämlich. Normal ist das ganz gewiss nicht im Bereich des Onlinedatings. Der Bursche hatte schon verdammt viel Geld verdammt locker sitzen und wollte imponieren und protzen.

Wenn ich umgekehrt sehe, wie sparsam die meisten sind, wenn es um eine Singleveranstaltung für Euro 22,00 geht oder um einen Tanzkurs für Euro 55,00, dann wundert mich, dass hier plötzlich soviele für Essen locker viel mehr ausgeben. In der Praxis sind die Sparsamen auf jeden Fall in der Mehrheit.

Wer hat schon monatlich mehrere Hundert Euro einfach so für Essengehen und Einladen übrig?
 
  • #41
@#39:

Bedenke jedoch, die Dame soll sich nur nicht einbilden, sie sei die EINZIGE! - Und für ihn sind es eben 100 €, nicht nur 50!
Weißt du überhaupt, wie viel ein ganz normaler Mensch, mit abgeschlossenem Studium in den ersten Jahren verdient? - Offensichtlich nicht!
Außerdem bezog sich die Frage bezog nicht auf den, scheinbar gut verdienenden Herrn, sondern war allgemein formuliert.
 
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Gast

  • #42
Die 35 an 36/38:
genau das ist offenbar das Missverständnis, was hier zugrunde liegt. Ich hatte noch NIE ein langweiliges, peinliches Date mit jemandem, der sabberte oder ähnliches. Sondern IMMER interessante und spannende Gespräche mit sehr sympathischen Frauen. Und meine Logik ist nicht die der Quantität, sondern die der Qualität. Deshalb finden (neue) Dates auch nicht im Wochen-, sondern eher im Monatsrhythmus statt. Ich hatte jedesmal einen guten Eindruck im Vorfeld, wer mich erwartet und habe mich jedesmal darauf gefreut. Nichts mit "abhaken", denn das hat auch etwas mit Wertschätzung eines anderen Menschen zu tun, selbst wenn man nach 4, 5, 6 Stunden Gespräch, vielleicht einem Konzert, einem Austellungsbesuch etc. den Eindruck gewonnen habe, dass es eben nicht wirklich passt. Vielleicht auch erst nach zwei- oder drei Treffen. Und zum Essen gibt's Wein und bestimmt keinen Schampus ..
 
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Gast

  • #43
Darf ich mal daran erinnern, dass die FS was ganz anderes wissen wollte: ob es nämlich was zu bedeuten hat, dass der Mann dieses Geld ausgegeben hat. Und wenn ich dich, liebe FS, richtig verstanden habe, dann möchtest du das gern als ein Zeichen sehen, dass du ihm wichtig bist und dass daraus mehr werden kann.

Meine Meinung dazu ist: wenn man einen langen Abend miteinander verbringt, dann ist man sich sehr sympathisch. Ob mehr daraus wird, steht damit überhaupt noch nicht fest. Genieße auch in der Rückschau den schönen Abend und bleibe locker mit blick auf das, was möglicherweise noch kommen mag.

Der Betrag, den der Mann für diesen Abend aufgewendet hat, ist jedenfalls aus meiner Sicht kein Zeichen.

viel Glück.
w
 
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Gast

  • #44
Noch mal die 35 - vielleicht noch eine Anmerkung:
es gibt sehr wohl auch Situationen, wo man einfach nach dem Essen den Betrag halbiert. Aber wenn ICH ein gemeinsames Essen vorschlage, dann zahle ich auch. Und alle die glauben, ich zählte zu den "Besserverdienenden" muss ich enttäuschen. Ich bin nur vielleicht nicht so kauserig, wie manche der Damen hier, weil offenbar im Gegensatz zu ihnen gehe ich davon aus, dass ich im Hier und Heute lebe, denn im Jenseits wird sich die Frage des Geldausgebens nicht mehr stellen.
 
  • #45
@#42: Ja, danke, dass Du den Fokus wieder auf die eigentlich Frage rückst. Genauso habe ich das in #1 ja aber auch schon beantwortet... Die Frage hat eben mehrere Ebene, einerseits, ob die summe normal ist, andererseits, ob man daraus besonderes Begehren ablesen kann. Beides kann man meiner Meinung nach klar verneinen.
 
  • #46
@#44: Na ja, es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen VORSCHLAG und EINLADUNG. Unter Kollegen, Bekannten oder Freunden macht man oft solche Vorschläge, und dennoch lädt keiner den anderen ein. Man muss halt ab und zu essen, ganz egal ob auf einem Ausflug, auf einer Dienstreise oder bei einem Treffen mit Freunden außerhalb der eigenen Wohnung. Fast immer versteht sich ein Vorschlag auch nur als genau das: Ein Vorschlag. Und eben keine Einladung.

Was die Bezahlung beim ersten Date angeht, so gehen die Meinungen hier stark auseinander. Sehr viele Männer sind der Meinung, dass sie heutzutage nicht mehr die Frau einladen müssen, sondern Halbieren der Rechnung durchaus angemessen sei.

Ich selbst sehe es schon als nettes Signal des Mannes, dass er Interesse hat. Würde er auf Halbieren der Rechnung bestehen, so würde er sich um die Chance, ein positives Signal zu senden, selbst berauben. Gleichfalls bin ich aber immer so fair, eine Einladung auszuschlagen, wenn ich definitiv kein Interesse mehr an ihm habe. Wenn er dann darauf besteht, darf er zahlen, ich würde da niemals Theater machen, aber ich finde es ebenso in Ordnung, wenn ich meine Hälfte bezahle. Nehme ich eine Einladung an, weil mir der Mann so gefällt, dass ich mir ein zweites Treffen vorstellen kann, dann sage ich gerne, "Danke, beim nächsten Mal zahle ich dann." und habe damit ebenso ein Signal gegeben, dass ich mir ein weiteres Date vorstellen könnte.

In der heutigen Zeit muss ein Mann nicht zwangsweise den anachronistischen "Gentleman" spielen und die Frau mit hohen Geldausgaben beeindrucken. Geld habe ich selbst genug. ich befürchte, dass sehr viele Frauen beim Dating dieses alte Modell dennoch ausnutzen und sich dann auch noch selbst einreden, dennoch emanzipiert zu sein. Genau diese Rosinenpickerei ist es doch, die das ganze so unglaubwürdig macht.
 
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Gast

  • #47
Als ich hier noch suchte (inzwischen bin ich fündig geworden und immer noch sehr glücklich) hatte ich auch ein Date mit einem sehr sypathischen Mann, der mir, als es ans Bezahlen ging und ich mein Portemonaie zückte, seine Hand auf meine legte und sagte: "Ach, bitte, mach' mir doch die Freude und lass es mich übernehmen!" Ich fand dass so nett ausgedrückt, dass ich seine "Einladung" angenommen habe. Die Rechnung war um die Euro 80,--. Es wurde zwar nichts aus uns, weil ich -aus seiner Sicht- finanziell deutlich "stärker" war als er, aber ihm war wichtig, sich an diesem Abend wie ein Gentleman zu verhalten und das wollte ich ihm auch nicht nehmen.

Grundsätzlich finde ich aber auch, dass man eine Rechnung beim 1. Date durchaus gemeinsam begleichen kann und so habe ich es bei vielen anderen Dates auch gemacht.
 
  • #48
@#46: Ja, wenn ein Mann so nett darum bittet, sollte man das nicht ausschlagen. Aber Du siehst auch an diesem Beispiel, wieviel Männer in Geld hineininterpretieren und wie sehr sie "Gentleman" mit "Geld" verbinden.

Für mich war ein Date dann toll, wenn die Zeit wie im Fluge vergeht, wenn wir ohne darüber nachzudenken von einem Thema zum nächsten kommen, einfach unkompliziert zusammen plaudern und lachen und Spaß haben. DAS ist für mich der beste Maßstab. Ob er dann ganz zum Schluss zahlt oder wir die Rechnung halbieren, spielt für mich gar keine Rolle. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn in der heutigen emanzipierten Zeit die Rechnungen geteilt werden. Mit Gentleman im modernen Sinne hat das nichts zu tun.
 
  • #49
#47
ja, so geht es uns allen, deshalb sind die Vorwürfe, die von manchen der FS gemacht werden, merkwürdig.
Sie schrieb: ".....er wollte auf keinen Fall, daß ich bezahle", das ist doch eine klare Aussage. Hätte sie mit ihm eine Diskussion über Emanzipation, Rosinen rauspflücken und Augenhöhe anfangen und ihm und auch sich selbst den Abend verderben sollen? Was für ein Blödsinn!

Nein FS, das hat nicht unbedingt etwas zu bedeuten, nur, daß ihm der Abend mit dir gefallen hat. Alles andere wird sich zeigen.
 
  • #50
@#48: Wer hat hier der FS einen Vorwurf gemacht? Niemand!

Während einige ZUSÄTZLICH die Frage diskutiert haben, ob solche Beträge NORMAL sind, wurde dennoch von allen einhellig die Meinung vertreten, dass es NICHTS zu bedeuten hat und die FS es nicht überinterpretieren sollte.

Wir sind uns diesmal einig -- dennoch kein Grund, Vorwürfe zu wittern, die gar nicht gemacht wurden.
 
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Gast

  • #51
Getrennt Rechnungen beim 1. Date=Ende des Kontaktes.

So habe ich es gehandhabt.
Allerdings, ein 1. Date, das hieß für mich immer:
Treffen in einem Café auf ein Getränk oder auch zwei.
Nicht Essen zu gehen oder gar noch mehr und den ganzen langen Abend
miteinander zu verbringen.

100 Euro für ein erstes Treffen - das ist, finde ich, sehr, sehr viel.
So ein Mann würde mich eher verschrecken - ich könnte und wollte da
gar nicht mithalten.

Seltsam, es gibt hier offenbar Männer, die sehen es nicht mal ein, der Frau,
mit der sie sich zum 1. Mal treffen, auch nur einen Cappuccino zu spendieren.
Dieser Herr fällt ins andere Extrem.

Nein, käuflich fühlen würde ich mich deswegen nicht, aber mir würde sich die Frage
stellen, ob ein Mann mit so einem Lebensstil und -standard und so einem Geldausgabeverhalten zu mir passt.
 
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Gast

  • #52
Die FS hat gefragt, ob es normal sei, dass beim 1. Date soviel ausgegeben wird. Nun ich denke, der Abend hat sich einfach so ergeben und war keineswegs so geplant. Offensichtlich hat sich der Datepartner es sich leisten können und wollen. Sicher ist das mehr als üblich, aber auch ein außergewöhnliches 1. Date. Sehe überhaupt kein Problem bei dem Betrag, würde aber auch nicht zuviel hineininterpretieren - er wird sich melden, wenn das Interesse bei ihm vorhanden ist.
w
 
G

Gast

  • #53
Die Warscheinlichkeit das aus einem ersten, absolut unverbindlichen Date mit einem doch noch ziemlich unbekannten Gegenüber eine feste Beziehung wird schätze ich auf ca. 10 %.
Dann währen schon mal 1.000 € weg. Und 900 € davon nur für je einmalige Dates.--
Wenn 100€ "normal" sind ist ja eine Steigerung möglich, sogar sehr warscheinlich.
Z.B. im Schnitt dann 150€. Da es sich ja höchstwarscheinlich um emanzipierte Frauen auf Augenhöhe handelt währe Sie nach dem 20. Date mit 1.500 € im Rennen.
Später kommt natürlich"Mehrkosten", Urlaube...
Es geht mir dabei nicht um diese der FS gegenüber bisher einmaligen 100€.
Sondern um die Konsequenzen.
Damit will ich die Frage der FS an Sie zurückgeben mit der Gegenfrage:
Findest Du es normal dann bei jedem 2. Date mindestens 100€ (Eher mehr) ausgeben zu wollen? Rechne mal durch; bist Du emanzipiert und finanziell auf Augenhöhe ? M 53J
 
  • #54
#52
die Wahrscheinlichkeit, daß du bei einem Erst-Date 100 Euro ausgibst, schätze ich auf UNTER 10%, deshalb verstehe ich nicht, warum du dir den Kopf von anderen Leuten zerbrichst.

Die wenigsten Frauen lassen sich von 100 Euro-Einladungen beeindrucken (hoffe ich!). Für mich war bei den ersten dates alles, von halbe-halbe im Eiscafe bis zur Einladung in ein schweizer Feinschmeckerlokal, im Rahmen - aber nicht entscheidend.

War mir ein Mann unsymphatisch, habe ich meine Rechnung beglichen und war ganz schnell wieder weg - dringender Termin, sorry ;-).
 
  • #55
#52
ich vergaß...

Emanzipation bedeutet nicht "gleich" sondern "gleichwertig".
Und die Augenhöhe befindet sich in Herz und Hirn und nicht im Geldbeutel.