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  • #1

Wieso sind attraktive Frauen Single?

Ich würde mich selber schon als attraktiv bezeichnen und trotzdem bin ich seit fast 3 Jahren Single und lerne so gut wie gar keine (vernünftigen) Männer kennen. Wenn ich Männer kennenlerne, dann doch nur Männer von denen Frau wirklich die Finger lassen sollte. Ich habe das auch bei anderen Freundinnen von mir beobachtet. Klar, kann man das mit zu hohen Ansprüchen begründen, aber ich finde selber nicht, dass ich zu hohe Ansprüche habe. Und oberflächlich bin ich auch nicht, d.h. ich stehe nicht auf Sunnyboys oder überdurchschnittlich hübsche Männer. Langsam bin ich der Meinung, dass ein attraktives Äußeres auch zu einem Fluch werden kann.
 
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Gast

  • #2
Überdurchschnittliche Attraktivität hat ihre Vor- und Nachteile, wobei die Vorteile am Ende deutlich überwiegen, wie ich persönlich finde.

Manch ein Mann traut sich einfach nicht an eine sehr gut aussehende Frau heran, da er seinen "Marktwert" als geringer einschätzt.
Insgesamt sollte die Anzahl der "Interessenten" jedoch deutlich höher liegen, als bei unterdruchschnittlich gut aussehenden Frauen. An dir ist es dann, den Richtigen herauszusuchen. Insofern haben es (gut aussehende) Frauen relativ leicht, wie ich finde. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen - die hübschen Mädels haben IMMER einen oder mehrere Bewunderer im "Troß".

Ich denke nicht, dass es nur an deinem Äußeren liegt.
Grundsätzlich ist es nämlich so, dass hübschen Frauen ein schwieriges, anspruchsvolles, "zickiges" Wesen nachgesagt wird. Auch das deckt sich übrigens mit meiner Erfahrung. Männer fahren erst einmal total auf gutes Aussehen ab, so dass hübsche Frauen es sich "leisten" können höhere Ansprüche zu stellen.

Insofern wird deine Stichprobe an Männern eher solche "Exemplare" enthalten, welche eben besonders und vor allem auf das Aussehen abfahren. Diese Art Mann hat dann eben auch ein "spezifisches" Wesen...

Dieses Thema wurde übrigens hier im Forum schon sehr viel diskutiert.

Viel Glück!

m38
 
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Gast

  • #3
Nun ja, ich glaube es gibt verschiedene Arten, sich bei der eigenen Attraktivität zu verschätzen. Sucht man deutlich über dem eigenen optischen Niveau, wird es nichts, sucht man dagegen deutlich unter seinem Niveau, wird es auch nichts (weil der Gegenpart dann Angst kriegt, Eifersüchtig wird etc.).

Außerdem ist Attraktivität nicht nur Aussehen, sondern - ich würde sagen, zu einem wesentlich höheren Anteil - Körpersprache, also etwas, was man auf einem Foto z.B. nicht oder nur eingeschränkt sieht.

Drittens lohnt es sich zumindest manchmal das Vorurteil zu hinterfragen, dass man von bestimmten Kandidaten besser die Finger lassen sollte. Oft sind Menschen, die auf den ersten Blick großspurig oder untreu oder unnahbar oder unsensibel erscheinen, in Wirklichkeit und wenn man sie näher kennt ganz anders.
 
  • #4
Liebe Fragestellerin! Diese und verwandte Fragen werden hier regelmäßig diskutiert. Benutze doch mal die Schlagwörter und gehe frühere Threads durch. Du wirst ganz gewiss fündig werden.

Zusammenfassend ergeben sich immer wieder die folgenden Argumente:

GELEGENHEIT
Abseits von allen Erwägungen, welche Attribute nun gewünscht oder nicht gewünscht werden, was geboten und gefordert wird, bleibt immer der zentrale Punkt, dass man nur dann einen passenden Partner finden kann, wenn man entsprechend viele potentielle Kandidaten überhaupt kennenlernt. Dazu gehört zum Beispiel das berufliche oder private Umfeld, aber auch die zielgerichtete Suche bei Freizeitunternehmungen, im Verein, beim Sport, auf Partnerbörsen oder Singleveranstaltungen.

Grob geschätzt passt maximal jeder 100ste bis 200ste Mensch als Partner, je nach eigenem Typ mal mehr oder weniger. Wer nur 20 Singles in drei Jahren trifft, müsste sich also nicht wundern, wenn der richtige nicht dabei war. Ab einem bestimmten Alter und einer bestimmten Struktur des beruflichen und privaten Umfelds ergeben sich leider nicht mehr besonders viele Single-Single-Treffen, außer man geht gezielt vor.

ATTRAKTIVITÄT (im Sinne von Aussehen)
Fakt ist, dass hübsche Menschen es leichter haben, einen Partner zu finden. Ein Hindernis ist Schönheit ganz gewiss nicht und das Jammern darüber mehr als unnötig und dreist. In unzähligen Threads wird gejammert, dass die Männer oder Damen nicht schön genug sind, sich überschätzen oder von der Resterampe stammen. Schönheit ist ein absolut gesuchtes Attribut, keineswegs ein hinderliches. -- Allerdings reicht Schönheit alleine eben bei weitem nicht aus, um ab einem bestimmten Niveau für passende Kandidaten als Partnerin begehrenswert zu sein. Sicherlich suchen die meisten Männer eine hübsche Partnerin, aber alle Männer mit Niveau suchen eben nicht NUR eine hübsche, sondern auch eine in anderer Hinsicht begehrenswerte Partnerin.

MARKTWERT (als griffige Kurzbezeichnung für "Chancen, als Partnerin gewollt zu werden")
Damit kommen wir von Attraktivität (Aussehen) auf die allgemeine Attraktivität (alle denkbaren Attribute), also wie viele Menschen des anderen Geschlechts Dich als Partnerin in betracht ziehen bzw. wählen würden, mit anderen Worten wie hoch Deine Chancen bei den Männern sind. Weil all dies langwierige Phrasen sind, hat sich für dieses Konzept der Begriff Marktwert eingebürgert. Die Fragen sind hier also, "Was suchen die Männer?" und "Was hast Du zu bieten?" Viele Männer suchen zum Beispiel Selbstbewusstsein, Weiblichkeit, Zärtlichkeit, Anmut, Warmherzigkeit, Natürlichkeit, Unkompliziertheit, aber natürlich auch die allgemeinen Komponenten der Kompatibilität wie ähnliche Freizeitinteressen, Ansichten oder Lebensziele. Sie suchen eher nicht gezielt Karriere, Erfolg, Unabhängigkeit, Freiheitskacke, Vermögen (bestenfalls stören sie sich nicht daran).

Wenn ich weiß, wie eine Frau drauf ist, dann kann ich meist schon recht gut abschätzen, wieviele Chancen sie bei den Männern hat, d.h. ob es sehr viele Männer oder eher nur wenige Kandidaten gibt, die sich für ihren spezielle, individuellen Mix an Attributen begeistern können. Das soll keine Wertung der Person sein, sondern einzig sagen, wieviele Männer sich eben für so eine Konstellation an Attributen der Frau finden.

BEUTESCHEMA / ANSPRÜCHE (im Sinne von, "Welche Attribute suchst Du bei Männern?")
Der umgekehrte Prozess wird durch die Ansprüche, die Du an einen potentiellen Partner stellst, definiert. Wie muss ein Mann sein, damit er Dir gefällt und Du ihn als Partner in betracht ziehst oder wählen würdest? Welche Ausschlusskriterien hast Du? Welche Mindestanforderungen? Welche Vorlieben?

Bitte erkenne, dass Marktwert und Beuteschema letztlich zwei Seiten genau derselben Medaille sind -- einmal aus Deiner Perspektive gesehen und einmal umgekehrt. Es besteht kein qualitativer Unterschied zwischen diesen beiden Sichtweisen.

Stell Dir vor, Du lernst auf einer großen privaten Feier nacheinander 50 Single-Männer kennen, die Du nicht nur optisch betrachten kannst einschließlich Mimik, Gestik, Figur, Lächeln, sondern auch Stimme, Tonfall, Ausdrucksweise wahrnimmst und über die Du auch beim Essen, Tanzen und Plaudern etwas inhaltliches erfährst, z.B. ob sie Kinder haben, ledig oder geschieden sind, was sie beruflich machen, welche Freizeitinteressen und wichtige Ansichten sie haben und so weiter (was immer Dir besonders wichtig ist, sei ermittelbar). Wenn wir mal davon ausgehen, dass es Liebe auf den ersten Blick nur extrem selten gibt, sondern erst einmal allgemeine Sympathie und mutmaßliche Kompatibilität die Hauptrolle spielen, dann wirst Du nach der Feier gewiss nur einige wenige von den 50 Kandidaten wiedersehen wollen. Jetzt stelle Dir die Fragen: Welche Attribute sind für Dich entscheidend? Wie häufig könnten sie überhaupt erfüllt sein? Wie streng gehst Du innerlich bei solchen Gelegenheiten mit den Kandidaten ins Gericht?

Der "Marktwert" der Kandidaten bemisst sich jetzt zum Beispiel daran, wieviele Frauen sich jeweils für einen bestimmten Kandidaten interessieren. Wenn sich von 50 Frauen für einen bestimmten Mann nur einige wenige interessieren, dann ist sein Marktwert gering, wenn sich jede zweite für ihn interessiert, sehr hoch (viel mehr als 50% kommt in der Praxis kaum vor).

Das entscheidende ist aber natürlich, dass es nur zu solchen Paarbildungen kommen kann, bei denen er in Dein Beuteschema fällt und Du in seines. Es geht also einzig um die Schnittmenge!

Daher kann man seine Chancen auf einen Partner sowohl dadurch erhöhen, indem man versucht, an seinem eigenen Marktwert zu arbeiten als auch probiert, das eigene Beuteschema zu erweitern. Beides lässt die Schnittmenge wachsen und beide Strategien kann man auch parallel anwenden. Selbstverständlich sind beiden Strategien auch natürlich Grenzen gesetzt, weil man natürlich nicht alle eigenen Attribute ändern kann oder will und das eigene Beuteschema nicht beliebig bewusst veränderbar ist, sondern manches eben einfach ist, wie es ist.
 
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  • #5
Hallo liebe FS, mir geht es genauso wie Dir. Bin jetzt seit 2 Jahren Single und ich finde auch nicht, dass meine Ansprüche zu hoch sind. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben mich genau wissen lassen, wie der Richtige sein muß, bzw. wie er nicht sein soll. Dabei habe ich natürlich sowohl optische Merkmale auf die ich achte, aber auch charakterliche Merkmale, die mir bei einem Mann sehr wichtig sind. Leider gibt es wenige Männer, die dazu passen, aber es gibt sie! Dauert nur, bis man so Jemanden trifft. Dann muss der "Jemand" natürlich auch noch Single sein und genauso denken/ empfinden wie ich d.h.die gegenseitige Anziehung muß da sein. Es gleicht also, nach der Suche der Nadel im Heuhaufen. Bevor ich bei irgendwas Abstriche mache, bleibe ich lieber Single. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf und irgendwann steht er dann vor mir :eek:) Alles Liebe W34
 
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  • #6
Eine meiner auffallend attraktiven Freundinnen, die nie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nie lange Single war, hat schließlich das Single-Dasein intensiv auskosten können: Sie war 4 Jahre allein. Zwar immer mit Verehrern, aber keiner bekam eine Chance; es reichte es schon, dass einer in Turnschuhen zu ihrer Party erschien, und er war unten durch.
Vor fast einem Jahr dann hat sie sich endlich wieder verliebt - und meiner Meinung nach in einen Mann, den sie ohne die längere Singlezeit kaum in Erwägung gezogen hätte. Offensichtlich hat sie klammheimlich (d. h. unbewusst) ihr optisches Beuteschema verändert. Sie ist jetzt sehr glücklich.
 
  • #7
@#5: Du sagst, "Es gleicht also der Suche der Nadel im Heuhaufen." -- wenn das so ist, dann sind Deine Ansprüche zu hoch. Auch das "bevor ich Abstriche mache" klingt nach überhöhtem Anspruchsdenken und falscher Herangehensweise.

Natürlich haben wir alle unsere persönlichen Ausschlusskriterien und das ist ja auch richtig -- schließelich wollen wir eine glückliche und erfüllende Partnerschaft und keine absehbaren Katastrophen und verschwendeten Lebensjahre. Aber die Ansprüche müssen natürlich realistisch und vernünftig sein.

#6 hat gute Beispiele gegeben -- wenn man wegen Turnschuhen auf Party absagt, dann hat man eine Macke.
 
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  • #8
Ich denke nicht, dass Attraktivität als Solche ein Fluch sein muss, glaube aber, die Erfahrung gemacht zu haben, dass man stärker dazu neigt, Eigenschaften am Anderen zu sehen, die vielleicht gar nicht da sind. Man könnte auch sagen: die Emotio ist gegenüber der Ratio viel zu stark und verhindert manchmal ein Kennenlernen eher, als das es dem förderlich wäre. Und die Enttäuschung darüber dann in schöner Regelmässigkeit dazu führt, letzten Endes dann wieder nichts in der Hand zu haben. Für mein Teil habe ich dann oft geglaubt, derjenigen verpflichtet sein zu müssen, da sie ja schliesslich auch Gedanken und Gefühle investiert hätte. Nur um entdecken zu müssen, dass es dann eben nicht so war und manche Entscheidung nicht getroffen zu haben, die für mich tatsächlich besser gewesen wäre. Und kam mir dann gelegentlich vor, wie Sondermüll entsorgt worden zu sein, während es mir auf der anderen Seite immer leid getan hat. Ist nicht schön sowas... aber ist wohl manchmal so...liegt aber wahrscheinlich eher an einem selber.
Na ja, da muss man wohl durch und hoffen, jemand kennenzulernen, der es gut meint...

m(45)
 
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Gast

  • #9
Mir geht es genauso!

Ich bin männlich und 24 Jahre alt. Von so vielen Freundinen, Bekannten etc. krieg ich Komplimente. Manche denken ich wäre sogar ein Model.

Ich habe wirklich keine großen Ansprüche. Aber irgendwie interessiert sich keine Frau für mich...

Ich verstehe es nicht....ich werde langsam wirklich Depri.

Ich bin wirklich ein netter Kerl, bin für alles zu haben. Habe viele Freunde, Freundinen, bin oft unterwegs etc. Aber mit der Liebe will es einfach nicht klappen :-(

Ich denke mein Zug ist schon abgefahren... :-(

Hatte noch nie eine "richtige" Freunde. Klar, mal rumgeknutscht...paar Tage getroffen etc. Aber das richtige Mädchen war noch nie dabei. Richtig verliebt war ich auch noch nicht.

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Es ist einfach soooooooooooo traurig.
 
  • #10
#6
ne, ich denke nicht, daß sie ihr optische Beuteschema verändert hat.

Wenn ein Mann für mich als Partner nicht in Frage kommt, und meine Umwelt ihn mir aufs Auge drücken will, fallen mir auch ähnlich überzeugende Argumente ein, die dagegen sprechen ;-)

Wenn mir ein Mann gefällt, kann er auf einer Party Sandalen (im äußersten Notfall mit weißen Socken) tragen. Und mich schreckt nichts ab.

Es sind nicht die Turnschuhe oder der türkisfarbene Pulli die die Sache unmöglich machen. Und leider habe ich keine Ahnung, warum mich ein anderer Mann mit türkisfarbenem Pulli begeistern kann. Wenn ich´s wüßte, wäre mein Leben perfekt!
 
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Gast

  • #11
@#9: Das tut mir wirklich leid, aber Du schreibst es schon selbst: "Richtig verliebt war ich auch noch nicht." Ich bin ziemlich stark davon überzeugt, dass Begehren Begehren hervorruft. Was dann daraus wird, muss sich zeigen, aber das Verlieben steht am Anfang.

Nur Mut. Alles Gute.

w/48
 
  • #12
@9# wenn du dich im realen Leben so gibst wie du hier schreibst, dann sollte dein "warum bleibe ich alleine"- Kriterium klar sein..

@ alle wunder-wunderhübschen und sexy Frauen da draußen, seid versichert. : Nein.. !

es liegt nicht an eurem bahnbrechenden Aussehen (gesetzt den Fall ihr habt das wirklich und nicht einfach nur nette Freundinnen, "nicht wahr, Süsse"..) sondern daran, dass Man(n) sich nicht freiwillig eine nervige Superzicke ans Bein bindet, was die sehr gut aussehenden Mädels leider äusserst oft sind, ( schließlich haben sie es ja nicht "nötig" Kompromisse einzugehen.. bei DEM Aussehen.. )

Blöderweise kann man es ihnen nicht mal sagen ohne das sie sich gleich beleidigt fühlen.. und falls jetzt noch die Frage kommt, was mit den "Models" ohne Tussie- oder Zickenallüren ist, dann kann ich euch versichern, die finden jemanden in Sekundenbruchteilen, ga-ran-tiert =)
 
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Gast

  • #13
@12 Das sehe ich auch so, denn unattraktiver Auftreten geht immer:

- weniger Schminke
- weniger Haut
- fettige Haare
- alte Turnschuhe
- ausgebeulte verstaubte Kleidung

Nur die andere Richtung ist unmöglich. M40
 
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  • #14
Schoenheit ist kein Nachteil, nur stimmt es leider, dass die huebschen Maedels oft ein wenig verrueckt sind. Meine Ex was es jedenfalls.. ;-)
 
  • #15
@14# .. naja "ein wenig verrückt" ist ja fast schon niedlich.. leider gibts nicht wenige mit kapitalem Dachschaden da regnet's bis in den Keller.. =)
 
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Gast

  • #16
zu#12

Wir wollen nicht irgend JEMANDEN, wir wollen einen Mann auf Augenhöhe, wir wollen das, was wir auch haben. Zuviel verlangt?

Komischer Weise werden Frauen, die Ansprüche stellen, gleich als zickig und Tussihaft hingestellt. Nicht attraktive Frauen, sind aber lieb und nett und bescheiden....und sind daher weniger Single, als attraktive Frauen.... blablabla, was für Klischees!

Nein, ich denke, Männer haben Angst vor attraktiven Frauen, weil sie glauben, dass diese sich wieder eher trennen werden. Männer kennen ja ihr Geschlecht selber ganz gut und wissen, wie andere Männer auf der Jagd nach Eroberungen sind. Diese unsicheren Männer verteufeln daher solche attraktiven Frauen, würden aber so gerne eine haben, aber nehmen lieber eine durchschnittliche Frau, da müssen sie sich nicht so viel Gedanken machen.

Ist wie beim Ferrari und dem normalen Mittelklasse-Wagen. Was schwärmen Männer immer davon, mal in einem Ferrari zu fahren, ihn zu berühren, sie bekommen glänzende Augen, sie werden unruhig etc.? Aber sie wissen halt genau, dass sie sich so ein tolles Auto halt nicht leisten können, weil ihnen dazu die Mittel jeglicher Art fehlen. Sie nehmen halt dann ein normales Auto, wo eine Beule oder sonst was nicht so schlimm ist und verteufeln nach aussen hin die arroganten Männer, die auf Ferrari stehen, dabei, ganz tief drinnen..., träumen sie weiterhin von ihrem Traum-Auto :)))).

Ich bin ein sehr gut gepflegter kleiner, schlanker, spritziger Mittelklasse-Wagen und suche einen passenden Fahrer dazu. Aber viele sind zu dick, die passen nicht mehr in mein Auto rein, oder gehen so schlecht mit sich selber um, dass ich um meinen gepflegten Zustand mir große Sorgen machen müsste.

w 47
 
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  • #17
@16
"Männer kennen ja ihr Geschlecht selber ganz gut und wissen, wie andere Männer auf der Jagd nach Eroberungen sind."

Wenn Männer das denken sind sie nicht besonders schlau. Es kommt immer auf die Frau an, ob sie sich trennen möchte und nicht auf die Männer. Wenn die Beziehung gut läuft wird sie sich nicht trennen. Egal ob sie keinen oder 100e Verehrer hat. Und wenn die Frau sich doch wegen einem Verehrer trennt, ist sie nicht besonders schlau.

m30
 
  • #18
@16#

Ach Iwo..

Frauen die Ansprüche stellen werden nicht automatsich als Tussiehaft oder zickig hingestellt..sondern Tussies die zickig für "ganz normal" halten..

dein Vergleich mit dem Ferrari ist aber auf andere Art und Weise wunderschön zutreffend..
Kein Vernunftbegabter Mann legt sich einen F40 zu, warum? Die Reifen kosten ein Vermögen und müssen oft erneuert werden, die Bremsscheiben halten bei entsprechender Fahrweise nur 10.000 Km und die monatliche Wartung ist ein Greuel.. Ansprüche ohne Ende..

Nehm' ich einen handelsüblichen Ford Mustang, sieht die Sache schon anders aus.. Granatenstarke Optik UND Alltagstauglichkeit, UND der Wagen zickt nicht rum wenn ich mal über eine Bordsteinkante fahre.. Wenn die super attraktiven Mädels sich für einen Ferrari halten dann sind sie eigentlich bereits tussiehaft und zickig.. und überanspruchsvoll, da Aufwand und Nutzen in keinem annehmbaren Verhältnis stehen.. Da "leiht" man sich viel lieber mal ein solches alltagsuntaugliches Rennauto auf einer Rennstrecke ( = Affäire) als das man für eine Leistung bezahlt die man nicht nutzen kann..

d.h. Umgemünzt auf Menschen.. Sei ein Ford .. Du darfst natürlich sehr gut aussehen. aber erwarte bitte nicht das die Welt einen Hofknicks macht, wenn du auf der Bildfläche erscheinst..

^^
 
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  • #19
zu#18 von #16

Hihi, nett geschrieben, und recht gebe ich dir, wenn Frau sich für einen Ferrari halten, selbst schuld, aber die treffen dann vielleicht gerade auf die Ferrari-Liebhaber und dann passt es doch wieder, oder?

zu#17

Ach, junger Mann, schön dass du das so siehst, aber hier ging es ja nicht darum, dass Frau dann auch mitmacht, sondern nur darum, dass Mann viel jagen will. Ob er auch großen und dauerhaften

w 47Jagderfolg hat, steht auf einem ganz anderen Blatt :)
 
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Gast

  • #20
Tolle Antworten dabei:

Humor ist sehr wichtig---auf diesem Gebiet !

Was Ich richtig mies finde, jemand auf laufen zu lassen.
Ist mir diese Jahr passiert leider !
Ein Feed Back hätte Ich sicher verdient.
Toll , die Aussagen über Mittelklasse und Luxusklasse Ferrari.....
1 X Ferrari...sicher nett...aber unpraktisch....muss man sehr drauf aufpassen, und ist teuer, nicht tauglich im Alltag !
Ich nehme lieber Mittelklasse....
da weis man was man hat!
w 51 J.
 
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  • #21
Na, wenn ich die Anworten hier so lese, scheint so mancher ehemals rasante Ferrari heute doch eher ein Oldtimer zu sein, mit vielleicht schon restaurierter Karosserie, so manchem Riss im Leder, und zweitem Lack. Das ist nur noch teuer, reine Liebhaberei, und von Höstleistung keine Spur mehr.

Sorry Mädels, ab einem gewissen Alter ist der Vergleich mit Autos ein Eigentor.

m
 
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  • #22
Wenn man hier mehr und mehr liest, dass auch ganz junge Menschen Probleme haben einen Partner zu finden, dann denke ich, es ist auch allegemein eine Zeiterscheinung, dass Beziehung einfach immer weniger eingegangen werden. Auch durch das Internet rückt die Welt immer mehr zusammen, man hat Kontakt zu potentiell mehreren 100 Menschen, aber im Konkreten bleibt alles oberflächlich.
Früher bestand das wirklich enge Umfeld aus weniger Menschen und daraus hat sich auch die Partnerschaft rekrutiert, da wurde viel weniger bewusst selektiert. Außerdem hat man ganz profan nicht zig Stunden vor dem PC verbracht, sondern Zeit mit Menschen verbracht, intensiv und ohne diese Abcheckerei auf Kompatibilität.
Ich will das alles gar nicht werten, aber ich bin mir sicher, die Beziehungsfähigkeit nimmt als kollektives Merkmal, ab.
 
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  • #23
Ich würde mich selber schon als attraktiv bezeichnen und trotzdem bin ich seit fast 3 Jahren Single und lerne so gut wie gar keine (vernünftigen) Männer kennen. Wenn ich Männer kennenlerne, dann doch nur Männer von denen Frau wirklich die Finger lassen sollte.
Ja, vielleicht denken das die in Deinen Augen gar nicht vernünftigen Männer auch von Dir? Hier gibt es gar keine vernünftigen Frauen? Ich denke, viele (Mann und Frau) überschätzen ihren Partnermarktwert erheblich. Schon Sätze, man sei selber Single und auf der Gegenseite seien nur noch die Loser auf dem Markt, zeugt von hoffnungsloser Arroganz und eigener Falschwahrnehmung. Warum ist man dann nicht selber Loser? Schließlich ist man ja auch (noch oder wieder) Single. Aber böse sind bekanntlich immer nur die Anderen.

m, 38
 
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  • #24
Wahre Schönheit ist und bleibt nun einmal unnahbar - das gilt für ein schönes Gemälde ebenso wie für eine sehr schöne Frau. Wer sich wahrer Schönheit dennoch nähert wird an ihrer kühlen Unergründlichkeit zugrunde gehen. m
 
  • #25
Genau so gut könnte man auch frage, warum ist überhaupt jemand Single?

Es ist ganz einfach, es gibt ein paar auf die man selber steht, die aber einen nicht so toll finden, dann gibt es ein paar die auf einen stehen aber die findet man selber doof. UND dann gibt es halt ganz wenige die man selber gut findet und die einen auch toll finden.

Also nach oben kann man diese Spannweite nur sehr schlecht erweitern, dafür muss man sich halt verbessern. Nach unten kann das jeder schnell und gut machen, Ansprüche senken und sich selber und den eigenen Wert nicht überschätzen.

Da zu dem herabsenken der Ansprüche kaum einer bereit ist, entsteht das Problem des Singles und mehr nicht.

Wenn die FS der Meinung ist, ihr Ansprüche sind okay, dann muss sie halt weiter suchen.
 
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  • #26
Wieso sind attraktive Frauen Single ?

Diese Frage stelle ich (m,50) auch des öfteren.
Vllt liegt es daran, daß sie immer auf einen noch Besseren warten ?!

Wenn mir eine Frau wirklich gut gefällt und in mein Beuteschema paßt, dann spreche ich die an - alles andere ergibt sich dann oder auch nicht .
 
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  • #27
Wieso sind attraktive Frauen Single ?

Diese Frage stelle ich (m,50) auch des öfteren.
Vllt liegt es daran, daß sie immer auf einen noch Besseren warten ?!
Nein, Frau wartet nicht auf den Besseren. Die Besseren sind alle vergeben und werden auch festgehalten. Wie kann also Frau auf was warten, was nicht mehr vorhanden ist?

Es gibt halt wesentlich mehr attraktive Single-Frauen, als attraktive (äußerlich/innerlich) Single-Männer mit gesundem Selbstewusstsein.

w 48
 
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  • #28
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  • #29
eine attraktive Frau, eine echte Diva, muss sogar alleinstehend sein um die Begehrlichkeiten der Männerwelt zu wecken. In dem Moment in dem sie vergeben, schlimmstenfalls verheiratet ist verliert sie ihren geheimnisvollen Nimbus der Unerreichbarkeit m 42
 
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  • #30
Das ist genau der Punkt: wenn eine so attraktive Frau noch Single ist, dann muß das einen Grund haben. Irgendwo muß in diesem hübschen Apfel der Wurm stecken, wahrscheinlich hat ihn jemand wieder zurückgelegt, sonst wäre er längst weg.
Was für eine Denkweise? Damit wertest du auch die tollen Männer ab, die aus welchen Gründen auch immer, sich mit der nicht passenden Frau zusammen getan haben.

Haben diese Männer dann auch den besagten Wurm in sich?

w 48