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Gast

  • #1

Wieso können so viele Leute nicht verstehen, dass man auch mal alleine etwas macht?

Ich habe mich mittlerweile dazu durchgerungen, auch mal Dinge allein zu tun, welche mir wichtig sind: Konzerte, essen gehen... Überlege sogar, ob ich nicht meinen übernächsten Urlaub ganz allein verbringe, wenn ich bis dahin keinen neuen Partner habe. Was mir aber zu schaffen macht, wenn ich mir dann so Sprüche anhören muss: "Also allein würde mir das ja gar keinen Spaß machen, mir geht es mehr drum, Zeit mit Freunden zu verbringen..." und ähnliches. Und das von den selben Leuten teilweise jedes Mal, wenn das Thema alleine etwas unternehmen auftaucht. Habe leider kaum Freunde und daher stellt sich bei mir meist nur die Frage: Etwas gar nicht machen oder alleine machen. Wie würdet ihr diesen Leuten verklickern, dass es nervt, wenn einen das alleine etwas unternehmen madig gemacht wird? Möchte denen nicht sagen, dass ich halt viel zu wenig Freunde habe, aber ich mag diese Kommentare nicht jedes mal ertragen.
 
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Gast

  • #2
Ging mir auch so. Sag einfach, dass dir das sehr gut getan hat und du dich auch alleine gut unterhältst.
Finde das von den Leuten sehr unsensibel. Außerdem gehts keinen was an.

Lass dir deine Unternehmungen nicht vermiesen, genieße sie. Ich finde es toll, dass du so viel alleine machst. Vielleicht findest du dort gleichgesinnte Menschen für weitere Unternehmungen, vielleicht sogar Freunde. Das ist aber nicht das Ziel.

Ich wohne am Land und wenn ich nach meiner Scheidung nichts alleine unternommen hätte, wäre ich hier verschimmelt. Bekam oft zu hören: "Dass du dich das traust!" Mitgegangen ist aber niemand.

Viel Spaß!!
 
G

Gast

  • #3
Ich mache seit ich Single bin alleine Ferien. Das sind nunmehr 5 Jahre. Langweilig oder spasslos war keiner meiner Urlaube, im Gegenteil: Man lernt schnell Leute kennen, erweitert seinen Freundeskreis und sieht vielmehr vom Land, als wenn man dauernd mit einer Zweitperson Kompromisse eingehen muss, die man eigentlich nur des Frieden Willens eingeht. Ich war alleine in Australien, in der USA, Städtereisen (Paris, London), Costa Rica, Panama, Bali, Kroatien, Taiwan etc. Kein Problem: Wenn du selbständig bist, das Reisen liebst und auf Menschen zugehen kannst wirst Du auf den Geschmack des alleine reisens kommen. Mittlerweile sind meine Freunde von meinen Ferien dauernd so begeistert, dass sie sich anhängen wollen... was ich tunlichst vermeide. Ich reise fürs Leben gern. Natürlich gibt es Situationen, wie ein toller Sonnenuntergang etc., da wäre es noch schöner mit dem Liebsten an der Seite. Aber mit einer guten Freundin macht auch dieser Sonnenuntergang nur halb so viel Spass. Also, lass dich da von solchen Kommentaren nicht erschrecken. Das sind meinstens unselbständige Menschen, die Angst haben alleine zu reisen und es deswegen noch nie gemacht haben. Mut auf: buch dir eine tolle Reise.
w, 41
 
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Gast

  • #4
Hallo Männlein oder Weiblein???
Ich finde es toll, dass Du versuchen möchtest, Dinge, die Dir Spass machen, allein zu tun. Ich würde es auch sehr gern, aber mir fehlt leider oft der Mut dazu und ich kann mich dann einfach nicht dazu aufraffen.
Lass Dich nicht davon abhalten - tu es!!!
Dass Du keine Freunde hast, kann ich nachvollziehen. Bei mir sind durch die Trennung von meinem Lebenspartner jede Mange Kontakte weggebrochen (mein Wunsch) und die übrig gebliebenen sind schon wieder liiert, stehen also am Wochenende auch nicht zur Verfügung.
Wie solltest Du auch sonst andere Menschen kennen lernen?
 
S

schneewittchen68

  • #5
Nicht rechtfertigen und einfach den eigenen Plänen nachgehen.
Ich war schon häufig allein im Urlaub und kenne solche Kommentare. Langsam wirds weniger, weil ich nach so einem Urlaub gerne mal erzähle, wie schön es ist so nach dem ganz eigenen Tackt zu leben und man auch beim allein Urlaub machen durchaus nette und interessante Menschen treffen kann (und sei es nur auf einen Plausch auf der Berghütte oder im Cafe)
 
G

Gast

  • #6
Hier höre ich mehrere Probleme, die Du hast.

1. bedauerst Du es, wenig Freunde zu haben

2. möchtest Du nicht, daß andere ihre Meinung zu Deinen Alleinunternehmungen abgeben

Hast Du mal überlegt, warum Du wenig Freunde hast? Wenn Du welche hättest, würde es Dir Freude bereiten, mit denen was zu unternehmen? Oder würdest Du dann genauso denken und lieber was alleine machen?

Freunde bekommt man nur, wenn man auch Freundschaften zu pflegen bereit ist. Es hört sich bei Dir einerseits an, als wenn Du lieber nichts alleine machen müßtest, aber andererseits hört es sich auch etwas so an für mich, als wenn Du anderen etwas schroff/abweisend gegenüber trittst, kann das sein? Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, ist nur mein subjektiver Eindruck von Deinen wenigen Zeilen.

Wenn Du Dich freuen würdest, was mit anderen gemeinsam zu unternehmen, dann frag sie doch einfach, ob sie Lust haben, mitzumachen, wenn Dir einer sagt, daß es ihm keinen Spaß machen würde, was alleine zu machen.

Ansonsten ist es sicherlich viel besser, wenn Du etwas alleine machst, statt gar nichts zu machen. Ich handel ebenso, aber ich frag dann auch die Menschen, die ihren Kommentar dazu abgeben, ob sie denn Lust haben, mir mir gemeinsam was zu unternehmen. Freunde zu haben, ist nicht unbedingt die Garantie, auch Gesellschaft zu haben bei Unternehmungen, denn Freunde haben vielleicht auch Familie und andere Verpflichtungen. Nicht jeder Freund ist für alle Bereiche zuständig oder "tauglich". Und egal ob Theater, Kneipenbummel, Sauna/Schwimmen, Zoo, Motorradfahren u.v.m. finde ich bei einem gut sortierten Bekanntenkreis immer jemanden, der Zeit und Lust hast, mitzugehen. Aber es gibt auch Tage, an denen ich gern allein unterwegs bin und die Ruhe genieße, die ich nicht habe, wenn ich in Gesellschaft bin.

7E2158CE
 
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Gast

  • #7
Ist doch nur Neid der Besitzlosen, weil vielen der Mut dazu fehlt etwas alleine zu unternehmen.
Lass dich doch nicht von dem Geblubber beeinflussen.
Ich find es gut, dass du den Kopf nicht in den Sand steckst und unter Leute gehst. Dann wirst du bestimmt bald jemanden finden, der deine Interessen mit dir teilt.
 
G

Gast

  • #8
Super, ich kann das noch nicht. Obwohl ich schon sehr, sehr lange alleine bin und lebe. Erzähl mal mehr darüber, wie hast Du es geschafft Dich nicht einsam zu fühlen und ausgeglichen zu sein, wenn Du etwas allein machst.
 
G

Gast

  • #9
Alle Achtung, zu deinen "Alleingängen" kann ich dir nur gratulieren und lasse es dir nicht von Kommentaren durch Andere miesmachen. Am besten du reagierst gar nicht auf solche Einwände oder aber mit einem gezielt vorher ausgedachten Spruch, den du dann passend erwiderst.
Es ist einfach so, dass man als alleinstehender Mensch (ich weiß nicht ob du Mann oder Frau bist) vielfach nicht so viele Kontakte und Freundschaften hat. Nur darf man das in der heutigen Gesellschaft auch nicht laut sagen, denn dann kommt man sofort in den Ruf, dass man selbst nichts für Freundschaften tut (siehe auch # 5) oder sonstwie irgendwie "unsozial" ist. Man ist eben einfach nur "toll", wenn man ganz viele Freunde hat. Die wenigsten Leute geben zu, dass es bei Ihnen nicht so ist.
Pärchen wollen nicht unbedingt eine 3. Person bei ihren Unternehmungen dabeihaben. Und alleinstehende Freunde hat man eben auch nur so lange zur Verfügung bis diese einen Partner
gefunden haben. Viele Bekanntschaften begrenzen sich auch nur auf das Umfeld, in dem man sie trifft, z.B. Sport und Arbeit, diese Freundschaften sind aber nicht übertragbar auf das übrige Leben. Also hat man die Wahl, ob man zu Hause sitzen bleibt oder sich aufrafft und auch mal alleine etwas unternimmt.

Ich finde, du machst das ganz hervorragend.
 
G

Gast

  • #10
Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass viele Leute einfach ständig irgendwen um sich haben müssen. Ist ihr Problem, nicht meins. Ständig allein sein könnte ich auch nicht, aber ich finds auch Lebensqualität, selber tun und lassen zu können was ich will. Ich finde das "Ständig-jemanden-um-sich-haben" in gewissen Fällen auch etwas zwanghaft und bin deshalb auch froh, dass ich selber auch fähig bin, mich ohne ständige Gesellschaft ertragen zu können.

Es kommt m.E. einfach ganz auf die individuellen Bedürfnissen an.
 
G

Gast

  • #11
Naja, #5 fasst es gut zusammen:

Was sollst du auch sonst machen? Mangels Partner und (verfügbaren) Freunden eben alleine oder nichts.

Mir geht das - von einigen Beziehungen und glgtl. Affären unterbrochen - im Prinzip seit 20 Jahren so. Erst fand ich es furchtbar und suchte den Fehler bei mir, bis hin zu Therapiestunden.

Heute weiß ich: Das geht sehr, sehr vielen (eigentlich den meisten nichtliierten) Menschen so. Sie mögen es nur nicht zugeben, weil es a) (wie Krebs) als Makel gilt und wie ein Versagen gewertet wird und damit b) noch zusätzlich abschreckt.

Das Leben der erwachsenen Menschen läuft letztlich darauf hinaus: Liiert - oder eben nicht. (Was oft gleichbedeutend ist mit alleine oder gemeinsam einsam, serielle Paarbildung...) Frederika wird es bestätigen und hat es vorgelebt: Als Single Tag und Nacht bei EP, wieder liiert dreht sich nach der Arbeit fast alles um den Partner...

Gestern, Weihnachtsfeier im Betrieb: Bei den Liierten bimmelten ständig die Handys, die waren praktisch nur halb zugegen. Die Singles träumten von klingelnden Handys. Ich hab mich schon vorab ("Sorry, Grippe"... ;-) ) verdrückt. Dafür ist mir die Zeit zu schade. Da ist die Kommunikation bei EP glatt spannender! ;-O Die W-Feier des anderen Betriebes werde ich mitmachen, weil das ein viel bunteres Volks ist und viele Kinder mit dabei sind, die denken noch nicht in diesen "exklusiven" Kategorien und sind offen - und das macht mir Spaß!

Es ist so. Lösung: Finde dich damit ab und gehe in die Akzeptanz. Ggf liier dich halt, notfalls halbherzig, mit warmen Wechsel und seriell. Mit deinem aufraffenden Verhalten bist du bis dahin genau auf dem richtigen Weg. Fehlt allein noch die entsprechende innere Haltung.

Und die wird - so meine eigene Erfahrung - nachziehen: Ich habe obige Maxime mittlerweile so verinnerlicht, ich frage schon niemanden mehr... ;-) (Früher wollte suchte ich z.B. einen Joggingpartner, heute laufe ich lieber alleine...)

"Lerne dich selbst zu lieben, und die anderen können dich gern haben." ;-)

Ich bin schon fast erschrocken, wenn mich jemand anspricht! Meist sind das dann allerdings alleinstehende oder alleinerziehende Damen im schwer vermittelbaren Alter ab Mitte 30, die nach gescheiterten Beziehungen dem Zustand des Alleinseins entkommen möchten (s.o. ...). Sorry - siehe weiter unten - ich bin schon liiert.

That´s life... Bzw. das, was Menschen daraus machen.

Soll, so die Beobachtung einer Deutschrussin (aber o.k., sie ist trotzdem ausgewandert, weil das Geld dann mehr wog), z.B. in Russland nicht so sein. Da sind die Netzwerke nicht so auf Pärchen bzw. Kleinstfamilie gebürstet. Bzw. waren, denn das "bessere Leben" lockt, hat aber halt seinen Preis. Wie alles.

Abschließend noch ein ganz pragmatischer Tipp:

Leg dir nen Hund zu. Ist wie eine halbe Familie. Laufen will der Tag und Nacht! Quengelt nicht. Hat überschaubare Bedürfnisse. Und bleibt bis zu seinem Tod bei dir. Nach meiner Erfahrung in der Summe der (alltagstauglichen) Glücksgefühle besser als alle meine kräftezehrenden Damenbekanntschaften zusammen. ;-)
 
  • #12
Ich würde das "Generve" deines Umfelds eher als Warnsignal auffassen und ernst nehmen.

Ein Leben ohne Beziehung zu führen, ist nicht schön aber machbar. Aber keine Freunde zu haben bzw. keine Freundschaften zu pflegen, würde ich schon als einen ganz schlechten Zustand ansehen. Und du sagst ja auch selbst, dass du "leider kaum Freunde" hast.

Weiterhin könnte es sein, dass dein Umfeld gerne mal was mit dir unternehmen möchte und daher in Form eines Winks mit dem Zaunpfahl immer wieder darauf hinweist, dass es doch langweilig sein muss, immer alles alleine zu machen.

Es ist aus einem weiteren Grund auch nicht gut, kaum Freunde zu haben. Wenn du mal wieder in einer Beziehung bist und die heiße Verliebtheitsphase so langsam in eine normale Beziehung mit etwas mehr Distanz übergeht, dann könnte dein Partner unter dem Problem leiden, dass du zu sehr klammerst, weil er deine einzige Bezugsperson ist. Das mag nicht jeder und das kann dazu führen, dass ihr beide euch wegen einer inkompatiblen Nähe-Distanz-Auffassung wieder trennen müsst.
 
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Gast

  • #13
@10:Das mit dem Hund ist vollkommen richtig.

Mein Hund ist u. a. der ideale Reisebegleiter.
Sobald ich anfange Koffer zu packen, sitzt er schon davor und läßt ihn nicht aus den Augen.
Es könnte ja sein, dass ich ohne ihn reise.

Spaziergänge, geschminkt oder ungeschminkt, morgens, abends oder sogar nachts, Auto fahren, egal, er macht alles mit.
...aber er hat es auch sehr gut bei mir:)

Man sollte sich auf jeden Fall seiner Verantwortung bei der Anschaffung eines Hundes bewusst sein.
 
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Gast

  • #14
Die Fragestellerin

Ich bin erst Mitte Zwanzig, aber ich hatte schon als Kind fast keine Freunde. Was mir die Kommunikation mit anderen erschwert, ist die Tatsache, das ich "halbtaub" bin. Und jetzt bitte keine Kommentare a la leg dir ein Hörgerät zu, ich hab welche seit über zwanzig Jahren und auch Sprachtherapien und so weiter durch. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich nicht mal so eben mich in eine Gesprächsrunde reinfinden kann. Nicht umsonst ist eine Hörbehinderung für Fachleute auch eine Kommunikationsbehinderung. Da ich nie unter Schwerhörigen und/oder Tauben war, habe mich immer an der Normalhörendenwelt orientiert. Dies zu ändern, schwebt mir seit einiger Zeit vor, aber eins nach den anderen. Dies als Hintergrundinfo.

Dadurch fehlt mir jedenfalls auch die Erfahrung mit Freundschaften anbannen. Entweder hats geklappt oder meistens nicht. Habe mittlerweile es immerhin soweit geschafft, dass ich einige Bekannte habe.

Nach der letzten Beziehung habe ich mir vorgenommen, mit mir selber alleine klarzukommen und mich nicht in die nächste Beziehung zu stürzen. Die letzte Beziehung ist auch ganz sicher nicht an zuviel Nähe gescheitert, soviel sei verraten. Im Nachinein ist mir klar geworden, wie wenig ich überhaupt versucht habe von meiner Gedankenwelt zu teilen mit ihm. Aber okay, das wäre wahrscheinlich eh unglücklich gelaufen und ist vorbei. Ich wünsche mir jedenfalls schon Freunde, aber ich denke, das klappt auch besser, wenn ich mit mir und meinen Leben völlig im Reinen bin. Und darum ging es mir jetzt auch nicht bei der Frage.

Ich werde das nächste Mal bei so einer Frage einfach offensiv gegenfragen, ob derjenige nicht mitkommen will, das ist eine gute Idee. Und bei der nächsten Frage nach Silvester werde ich auch klar sagen, dass ich die letzten Silvester als mittelmäßig bis Katastrophe empfand und daher glücklich bin, wenn ich meine Ruhe zuhause habe.

Hund geht leider nicht, bin allergisch dagegen. Sonst hätte ich wahrscheinlich schon längst einen :)

Zum Schluss noch danke für die viele Betstätigung und mein Rat an alle, die sich (noch) nicht trauen: Es geht von mal zu mal leichter, heute beim Konzert hat es mich überhaupt nicht mehr gestört.
 
G

Gast

  • #15
Auf die Idee mit dem Hund bin ich schon lange gekommen. (ein Tier ist dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde, Zitat) Nur wie soll man das als berufstätige Frau verwirklichen? Es wäre vollkommen berantwortungslos dem Hund gegenüber und auch jedem anderen Haustier, wenn es den ganzen Tag alleine zu Hause sein müsste.

Aber ansonsten hat ein Hund den Vorteil, dass er immer mit dir Gassi gehen will oder joggen, egal bei welchem Wetter und unterwegs könnte man sogar auf andere Hundebesitzer treffen. Ein Hund ist ein Leben lang dir zugewandt und treu.
 
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Gast

  • #16
Hallo Fragesteller/in!

Ich hoffe, Du nimmst aus allen Beiträgen etwas heraus.
Alle haben gute Grundsätze!

Ich finde den Beitrag von ThomasHH aber besonders richtig.
Natürlich gibt es Lebensabschnitte, wobei man auf einmal nicht zu viele Kontakte zu den Mitmenschen hat, aber "nicht so viele Freunde" zu haben ist ein Signal. Nehme den ernst.

an @10.: Es ist erschreckend zu lesen, wie Du dein Resignation hinnimmst und das gleiche einen anderen empfehlst!
an @12.: Ein Hund als "Partner/Freundersatz" zu sehen ist meiner Meinung nach in diesem Alter ein Fehlverhalten! ( Ich habe auch einen und der ist eine Ergänzung, aber kein Partner! Wenn man nicht aufpasst, könnte er ein Abhängigkeitsverhältnis werden! )

Die grundsätzliche Frage war aber: wie würden wir es anderen verständlichen, dass die gestellte Frage nervt.
Meine Antwort:
Entweder Du lässt es sein, weil alle negative Antworten darauf Dich noch unsympatischer machen und dadurch auch noch diese Bekannte dann wegbleiben, oder einfach sagen! "Weisst Du, danke für deine Frage, bekomme in der letzte Zeit situationsbedingt immer die gleichen, und ehrlich gesagt, ich mag sie gar nicht mehr hören...bitte lassen wir das Thema!
Und jetzt täte ich ein anderes Thema vorschlagen, was Euch beiden interessierert: Bücher, Musik, Wellness, Sport, Austausch von Erlebnissen usw.
Freundschaften muss man pflegen. Aber ich verstehe Dich gut, wenn Du sagst, ich habe nur sehr wenig Freunde. (vor allem, wenn Du "zugezogen bist")
Neue Freunde findet man, durch den Arbeitsumfeld und Interessenumfeld, z. B. hier, lade sympatische Leute zu Dir ein, koche mit ihnen was gemeinsames, diskutiert über Musikrichtungen, Lebenseinstellungen usw. und nehme Einladungen gerne an!

Aber eines ist Voraussetzung!
Du willst es auch! Oder bist Du ein Typ, der gerne alleine ist? Dann gibt es nur eines: die Meinung sagen!

Und schöne Weihnachten!
Vielleicht fragt Du einen Gleichgesinnten, ob er/sie Lust hat mit Dir ins Kino zu gehen und nachher gemeinsam zu Essen...
Oder Du machst Dir gemütlich mit Filmen, Bücher und vielen Taschentücher. Der Heilige Abend ist naturgemäß sehr emotionsreich! Und das ist gut so....sonst wären wir nur kaltherzige, verbissene Wesen.

Ich wünsche Dir alles Gute so, oder so!

w 42

Dadurch sagst Du klar aus, und trotzdem beleidigst Du niemandem.
 
G

Gast

  • #17
Lass die anderen reden und fang bloß nicht an, Dich zu rechtfertigen. Sei stolz darauf, dass du dich traust, was alleine zu unternehmen und genieße es. Nur du weißt ja schließlich, was für dich gut ist und was dir gefällt! Oft sind die mit den nervigsten Kommentaren selbst am unsichersten, trauen sich nichts alleine, sind ein bisschen neidisch deswegen und denken nicht nach, bevor sie den Mund aufmachen...

Zur Freundesanzahl: was ist wenig? Ich finde drei WIRKLICHE Freunde viel! Denen ich vertrauen kann und bei denen ich weiß, dass wir uns wirklich etwas bedeuten. Es kommt echt viel mehr auf die Qualität an.
 
G

Gast

  • #18
@12 Verantwortung für einen Hund, natürlich. Für mich so klar, dass ich es nicht erwähnte. Sorry. Ein wichtiger und nicht zu unterschätzender Punkt! Ein Hund begleitet einen (tagtäglich!) gut und gerne über 10 Jahre (also länge als viele Menschen). Ich habe für meinen Hund mein Leben umgestellt. Teilzeit, nur hundeverträgliche Jobs etc. Als Mann! (Frauen wollten mein Teilzeit-Angebot nicht, sondern mich lieber Karriere machen sehen statt mit mir über den Planeten zu toben und die "Freunde" haben vor lauter Arbeit keine Zeit ... ;-) ) Und tue das sehr gerne. Auch pfeife ich zu seinen Gunsten gerne auf sogenannte "Geselligkeiten".

Denn, @ 11:

Mit dem Freundeskreis sieht es doch meist so aus:

Erst liiert, vermehrt und am Rasenmähen, haben die Freunde keine Zeit mehr. Es sei denn, sie brauchen Hilfe oder ein offenes Ohr, weil gerade mal wieder der Haussegen schief hängt.

Und in Sportverein oder VHS kommen die Aktivitäten über den jeweiligen Termin (evtl. noch + geselliges Beisammensein mit Alkoholverzehr) nicht hinaus.



Deshalb meine abschließende Überlegung zur Fragestellung:

Vor nichts haben die Menschen mehr als Angst als vor Einsamkeit (die im übrigen gerade unter Menschen am deutlichsten spürbar sein kann....). Und ähnlich, wie wenn du sagen würdest, du hast eine schwere Krankheit, werden sie bei deinen Ausführungen zu deinen Alleingängen daran erinnert, dass ihre Gemeinschaft gar nicht so "sicher" und die Beziehung vielleicht nicht so toll ist und sie morgen (Kinder aus dem Haus) schon ähnlich dran sein könnten wie du. Und ggf. einfach den Mumm nicht haben, aus sich selbst heraus etwas zu unternehmen und zu leben. Daran erinnerst du sie natürlich.

Ich denke, dass sie eher aus Mitleid etwas mit dir unternehmen würden. Aber wehe, sie bekommen dabei das Gefühl, dass du NICHT kreuzunglücklich bist...

Also:

Du hast exakt 2 Möglichkeiten:

1. Liiere dich (Achtung: Deinen Marktwert realistisch taxieren!)

2. Akzeptiere, dass das Leben, gerade, wenn es darauf ankommt, in weiten Teilen ein Alleingang ist und verwechsle Geselligkeit nicht mit Netzwerk! ;-) Und mach das beste daraus (so, wie du es schon tust!)


Was die Kombination von 1. + 2. ja nicht ausschließt. ;-)

Ein großes, tragfähiges Netzwerk ist in der Regel ein Traum, auf dessen Verwirklichung du nicht zuviel Energie ver(sch)wenden solltest. Sie wird gerne absorbiert, aber seltenst (s.o.) erwidert. Da hatte der Pastor im Konfa einst doch recht: "Wenn du ein, zwei Freunde hast, kannst du dich glücklich schätzen."

Einer bin ich mir (endlich) selbst! ,-)
 
G

Gast

  • #19
@11

"Freundschaften pflegen...."

Ich tippe, es GIBT schlicht weit weniger Freundschaften zu pflegen als manchen lieb ist bzw. als diese zuzugeben bereit sind?

Im Wettlauf um Karriere, Pärchenbildung, Zeugung und Immobilie werden Freundschaften nämlich allzu gerne und bereitwillig "verraten". Dummerweise wachsen diese nicht einfach so an jeder Ecke nach. Auch im www. nicht. ;-)

Ist natürlich auch eine Frage, wie man "Freundschaft" definiert. Und da es als chic und up to date gilt, begehrt und wichtig zu sein, mag mancher Terminkalender seitenweise "Freunde" auflisten?

Und: Wer von ihnen ist heute um eurer selbst willen mal auf nen Adventskaffee hereingeschneit?
 
G

Gast

  • #20
@15

Was heißt "Resignation"? Ich würde es als realistisch und "Abschied vom Machbarkeitswahn" bezeichnen. Alles andere ist Energieverschwendung, die nur Frust und Erschöpfung bringt. Ich kann die Menschen nicht daran hindern wie beschrieben zu leben. Ich kann aber mein Verhalten und meine Einstellung (meine Erwartungen) dazu ändern. Akzeptanz statt Kopfeinrennen.

@14

Doch. Dazu zwei Überlegungen:

Wenn meine Mutter so gehandelt hätte wie du argumentierst, wäre ich nie geboren worden.

Die Zeichen stehen auf 40 Stunden-Woche bis 67. Dieser Vorgabe folgend müsste ich also a) erst einmal 67 Jahre alt werden und b) bitte auch bei guter Gesundheit, um als Single einen Hund halten zu "dürfen". (Alternativ könnte ich mir eine Hausfrau halten, die dann an meiner Stelle den Hund... - das wäre gesellschaftskonform)

Nö!

Ich habe den Spieß umgedreht! Hund (bitte, ich wollte kein Krokodil und auch keinen Elefanten, hatte also aus meiner Sicht keinen unverschämten Wunsch...) her - und das (Arbeits-)Leben hunde- und menschengerecht drumherum gebaut.

= Teilzeit und damit schlechtere Stundenlöhne und damit - alles hat seinen Preis - Konsumverzicht.

Ich habe es knapp 13 Jahre lang nicht bereut!

Bewegung, frische Luft, soziale Kontakte - ein Hund hat so viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit, den sollte es auf Krankenschein geben. (Statt Pillen und künstlicher Gelenke) Stattdessen wurden mit ein paar Milliarden der Verkauf toller neuer Autos gefördert.

"Don´t dream, do it!"

Ich möchte ergänzen: By your self! (die Anderen wollen dich in der Regel nur verwerten...)
 
G

Gast

  • #21
@ Fragestellerin

Du bist Frau von Mitte 20.

Das entspannt die Problematik deutlich. Wenn du halbwegs gut aussiehst, werdem die Männer von sich aus auf dich zukommen.

Was nichts daran ändert an den Mechanismen von Freundschaft und Paarbildung etc..

Aber als junge Frau bist du in einer vglw. guten Ausgangslage.

Glückwunsch!
 
G

Gast

  • #22
Hallo Fragestellerin, hier ist # 5

Danke für Deine zusätzlichen Infos, die ich nu nicht als Rechtfertigung ansehe (#16). Ich finde es klasse und bewunderungswert, daß Du sie hier geschrieben hast, wo doch so mancher was Ehrliches geschrieben hat aus seinem Leben und die Leute teilweise verbal zerrissen werden.

Eine Hörbehinderung ist sicherlich erschwerend im Leben, vor allem bei der Partnerwahl, schlimmer fänd ich eine Sehbehinderung. Aber auch bei den unterschiedlichsten Behinderungen finden sich immer wieder liebe Menschen, die an dem Betroffenen selber soviel Positives sehen, daß für sie diese Behinderung keinen Stellenwert hat. Selbst ich werde teilweise als "behindert" eingestuft, weil ich 4 Kinder habe. Als ich vor 8 Jahren mein Leben als alleinerziehende Mom begann, da störte mich das, heute sag ich mir, daß mich meine Kinder nicht zu einem schlechteren Menschen gemacht haben - im Gegenteil - und diese Hürde bewahrt mich auch vor falschen Freunden. Ebenso wird es bei Dir sein.

Wie ich aus Deinen Zeilen lese, steckt eine Frau dahinter, dich sich tiefe Gedanken um ihr Leben macht, um gemachte Fehler bewußt für die Zukunft zu vermeiden und ihr Glück selber in die Hand zu nehmen, statt andere dafür verantwortlich zu machen. Das find ich klasse, ich würd Dich gerne kennen.

Ich wünsche Dir nur das Beste für Deinen weiteren Weg!!
 
G

Gast

  • #23
#21 hat recht:

Eine Hörbehinderung erschwert ganz sicher die Partnerwahl. Aber sieh es positiv: Sie wird dich vor den "Bruder Leichtfüßen" bewahren.

Im übrigen sind wir alle dem Verfall preisgegeben, werden älter und kränker, unansehnlicher etc..

Die Perfektionisten mit ihren No-go-Listen werden sich noch wundern. Spätestens dann werden sie nämlich auf ganz andere Werte ihres Gegenübers angewiesen sein...

Es ist nich deine "Schuld", dass du das Handicap mit dem Hörvermögen hast.

Bornierte Einstellungen sind allerdings schon dem Eigner anzulasten.
 
G

Gast

  • #24
Liebe Fragestellerin,

ich finde es toll, wie du deine Freizeit gestaltest und alleine Dinge unternimmst !

Mich ärgert dieses ewige Stigma, dass Leuten anhaftet, die zugeben, nicht viele oder gar keine Freunde zu haben. Automatisch wird immer geschlussfolgert, dass diese Leute nicht kommunikativ sind, sich keine Mühe geben, keine Beziehungen aufbauen oder pflegen können.
Ich bin selbst jung, ein offener, freundlicher Mensch, der gerne komminiziert und Werte, die man gerade auch in Freundschaften braucht, wie Einfühlungsvermögen, Mitgefühl, Zuverlässigkeit, Aufmerksamkeit usw. lebt.
Trotzdem hatte ich nie einen richtigen Freundeskreis. Mein Entgegenkommen und Interesse wird von Anderen meist nicht erwidert. Es hapert also schon an der Anbahnung oder viele Kontakte schlafen ein, weil mein Gegenüber sich nie meldet, unzuverlässig ist etc.
Das ist ein bedenklicher Zustand? Allerdings, aber vielmehr einer der Gesellschaft, als ein persönlicher.

Hinzukommen mag, dass ich ein anderes Verständnis von wahrer Freundschaft habe als die meisten Leute, denn für mich sind gute Bekannte, mit denen man sich öfter mal unterhält oder gelegentlich trifft, nicht automatisch enge Freunde. Zu einer Freundschaft gehört für mich wirkliches Interesse am Anderen.
 
G

Gast

  • #25
@23

So ist es. Volle Zustimmung.

Erst kommt die Arbeit (Geld verdienen), dann der Nebenjob, dann nochmal die Arbeit.

Eine Partnerschaft (Beziehungsarbeit ist Arbeit, die kein Geld einbringt) darf schon nicht zu viel Mühe machen, soll vor allem "liefern". Sonst Trennung und nächster Partner.

Und Freunde?

a) eine Frage der (aufgeweichten) Definition

b) waren und sind selten


Es ist also eher ein gesellschaftliches Phönomen. Allerdings nicht erst seit gestern.

Und weil alle gerne Freunde hätten (aber nicht bereit sind, viel dafür zu tun), werden eben vielfach - allein vor sich selbst - Bekannte zu "Freunden" umgewidmet.

Zugegeben: Aus vorgenannten Gründen bin ich mit meinen Vorleistungen mittlerweile auch vorsichtiger geworden. Ich gebe sie immer noch, aber warum mit vollen Händen nur aus dem Fenster schmeißen und absorbieren lassen?
 
G

Gast

  • #26
Hier die Fragestellerin noch einmal

Ich bin über 5 Jahre von einer Beziehung in die nächste gewechselt (nein, kein warmer Wechsel, aber die Singlezeiten waren doch recht kurz). "Irgendeinen" Freund zu finden find ich überhaupt nicht schwer, aber vielleicht habe ich auch ein Talent fürs Flirten, wer weiß. Aber beim nächsten Mal soll es nun mal wirklich passen, das Kribbeln und die Anziehungskraft halten nun einmal nun leider nicht ewig und nach meiner letzten (2-jährigen) Beziehung ist mir das umso klarer geworden.

Und zum Thema Freunde: Ich habe da schon eine sehr strenge Definition von Freunden, ich glaube, so eng würden viele das höchstens bei besten Freunden definieren. Ansonsten ist das eine Baustelle, an der ich arbeite, aber das kann man leider nicht von heute auf morgen ändern.

Also danke für eure Besorgnis bezüglich der Partnerwahl. Aber es liegt nicht an zu wenig Kaniddaten, mir ist es bloß leider noch nicht gelungen den Richtigen zu finden. Und den Richtigen werde ich nach heutiger Überzeugung erst finden, wenn ich es schaffe, mit mir selber glücklich zu sein.
 
G

Gast

  • #27
@25

Na, das hört sich doch gut an. Du bist als schon mal nicht auf dem "Erlöser"-Tripp (mit dem Richtigen wird alles gut), wie viele hier.

Lass dir vielleicht noch gesagt sein: Den Richtigen gibt es sowieso nicht, stand hier vor kurzem auch psychologisch untermauert bei EP (Fachartikel, nicht die 4711. Meinung von Irgendwem). Es gibt einige in Frage kommende Kandidaten, mit denen du glücklich werden könntest.

Und genau: Viel wichtiger ist, dass du zuerst einmal mit dir selber glücklich sein kannst.

Sowas lesen die EPler allerdings nicht gern.

Mit 25 haste noch viel Zeit, da wirst du erfahrungsgemäß noch mit einigen in die Kiste steigen.
 
G

Gast

  • #28
Ich bin kein Single (mehr), war es aber jahrelang. Und ich mache heute noch bestimmte Dinge allein, weil ich keine Gleichgesinnten habe, die bestimmte Interessen teilen. Kino, Museen, Ausstellungen, Gaststätten in der Woche und am Tag sind kein großes Problem, vor allem, wenn man am Tisch den Laptop auspackt und Arbeit vortäuscht.
Mich stört es auch sehr, dass über all nur Pärchen und Gruppen zu finden sind. Ich will aber nicht permanent unterhalten werden, sondern manchmal mich selbst beschäftigen. Und das kann ich gut, brauche es sogar ab und zu!
Ein Beispiel: Ich finde niemanden, der mit nach Leipzig zur AMAZONIEN-Schau fährt (GASOMETER). Mein Freund, meine Mutter, meine Freundin, niemand will. Also werde ich allein aufbrechen. Natürlich in der Woche, denn am WE ist das Spießrutenlauf wegen der vielen Pärchen und Familien. Das ist nur was für ganz hartgesottene Einzelkämpfer. Habe ich aber früher alles durch: Gaststätte (Frage: "Möchten sie eine zweite Karte?", Antwort: Sehen Sie noch jemanden?", Frage: Soll ich noch einen weiteren Stuhl an den Tisch stellen?", Antwort: "Ja, gern, vielleicht gesellt sich ja noch jemand hinzu").
Das ist hammerhart und raubt den Mut, irgendwas noch allein zu machen.
Ich kann aber nur sagen: Leute, habt Mut und macht, was Euch Freude bereitet! Notfalls auch allein!
 
G

Gast

  • #29
Ich mache gerne viel alleine, habe derzeit keinen Partner , und die Dinge, die Ich liebe kann Ich gut allein....Yogastunden, Spazieren gehen, Kino , Bier trinken gehen, Kirchen , Konzertbesuche....

Vor kurzem war Ich 6 Wochen in einer psychosomatischen Kur, Stressklinik.
Auch dort, obwohl sehr viele nette Bekanntschaften geschlossen, habe Ich nur punktuell etwas mit anderen gemacht.
Jeden Abend in einer Gruppe in die Stadt, hätte Ich weder gewollt , noch gekonnt-der Tag dort , war anstrengend genug-abends hatte Ich gerne Ruhe meist.
Auch allein in Urlaub, kein Problem-wenn Ich jemand kennen lernen möchte, ergibt sich vielleicht ein netter Kontakt im Urlaub-ansonsten passt Ruhe zu mir der Zeit am besten.-
Darauf kann Ich pfeifen, sollte da einer blöde Sprüche drüber machen-das kann nur Neid über meine Unabhängigkeit sein-sonst nix!
Einen Partner hätte Ich zwar gerne, aber nach erneuter Kränkung durch eine Liebe dieses Jahr, die mich ent -täuscht hat-wird das wohl dauern, bis Ich da Mut haben will!
w 51 Jahre
 
G

Gast

  • #30
Also allein würde mir das ja gar keinen Spaß machen, mir geht es mehr drum, Zeit mit Freunden zu verbringen...
Kurze und knackige Antwort: „Mir schon”.

Ich stand vor kurzem – allein – auf einem Berggipfel und genoß die erhabene Aussicht. Dann kam ein Grüppchen hinzu, schäkernd, witzelnd, lärmend, sich wie die Kinder mit Schnee bewerfend. Die Erhabenheit war schlagartig dahin. Nach 10 Minuten trollten sie sich wieder, irgendein Lied grölend.

Ich hätte nicht eine Sekunde lang mit einem von denen tauschen mögen.