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Gast

  • #1

wieso kann ich nicht schluss machen?

es fällt mir so schwer einen schlussstrich zu ziehen, zumal mein Freund in einer anderen Stadt lebt.
 
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Gast

  • #2
Ich kann das gut nachvollziehn. "Schluss machen" ist eine undankbare Tätigkeit und man weiß, daß man jemanden damit verletzt. Ich schiebe das auch immer ger etwas vor mir her, aber irgendwann muß man einfach in den sauren Apfel beißen.
 
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Gast

  • #3
-weil man sich dann festlegen würde
-weil man nicht allein sein möchte
-die-Hoffnung-stirbt-zuletzt (vor allem dann, wenn schon längst keine mehr vorhanden ist :p)
 
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Gast

  • #4
vielleicht weil du mit der Entscheidung "Schluss zu machen" ja nicht nur das Trennende aufgibst (Gründe, weswegen du ihn verlässt), sondern auch das Verbindende und Schöne, was es ja bestimmt auch gibt. Jede Handlung hat nun mal Konsequenzen und bedeutet auch etwas zu verlieren, was man behalten möchte. Oder, du weißt noch gar nicht, ob du dich wirklich trennen möchtest und hast Angst vor den Konsequenzen?
 
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Gast

  • #5
Trennung bedeutet einen Neuanfang wagen und davor hat irgendwo jeder Angst und das erfordert Mut. Vor allem Mut gegen die eigene Bequemlichkeit. Schließlich ist eine Trennung mit einem erheblichen "Aufwand" verbunden...
Wie sagte mir jemand auf die Frage, warum er sich von seiner Freundin NICHT trennen will obwohl er sie monatelang mit einer anderen betrogen hat: "Ich will halt mein altes Leben nicht aufgeben". Tja...
 
  • #6
bei mir ist es auch immer so, dass ich derjenigen nicht weh tun will und gleichzeitig die rückkehr ins singel leben.
am schlimmsten ist immer die argumentation, manchmal gibt es grunde die dann natürlich von der anderen seite bagatellisiert werden, manchmal ist es auch einfach die erkenntniss "ich liebe dich nicht" ( habe nie, werde nie) na sag das mal jemanden oder stell dir vor das gesagt zu bekommen.
das problem ist, es gibt meistens keine schöne lösung, mindestens einer fühlt sich immer schlecht und einige haben dann auch das bedürfnis, dafür zu sorgen, dass man sich noch schlechter fühlt als eh schon.
 
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Gast

  • #7
#5 Thomas (09.02.2009, 11:38 brachte es auf den Punkt: es geht primär um die eigenen Interessen, denn mit der Verletzung, die man dem Partner damit zufügt, gewinnt man keineswegs eine 'Freundschaft', wie das fälschlicherweise immer wieder behauptet wird, sondern der andere Mensch wendet sich in seiner Enttäuschung, Trauer und Wut völlig von einem ab. Und das schmerzt.