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weibl42

  • #31
Ich finde die geschilderten Umstände gruselig. Du wirst zu einem Urlaub eingeladen - der dir gar nicht zusagt, aber du wurdest ja entmündigt, da du nichts verdienst.

Du bekommst ein Auto - natürlich muss es das Auto sein das dem Geldgeber vorschwebt - Mitbestimmung ausgeschlossen.

Wertschätzung = Null, weil du bist ja ersetzbar durch (Gärtner, Putzfrau etc). Wer macht das freiwillig?

Wenn das aber für dich eine so traumhafte Vorstellung ist, dann mach das doch! Kann ja jeder für sich entscheiden. Du darfst halt nur keinen Ehevertrag unterschreiben. Damit kann sich doch der Geldgeber schützen.
 
S

Sphynx

  • #32
Zur Beantwortung der Frage:

Ich kann Frauen verstehen und es nachvollziehen, wenn sie versuchen die Männer abzuzocken!!! Egal, wie lange sie dafür das in der Frage benannte Tauschgeschäft ausgehalten haben.

ABER: liebe Frauen - ihr tut besser daran, wenn ihr diese Energie, die ihr in diesem nachehelichen Kampf (weil ja nun mal micht alle begeistert sind von Tauschgeschäften) stecken müßt, für Euch behaltet:

Ich habe alles in meiner Macht stehende getan, um sofort beruflich Fuß zu fassen. Ich habe während der Ehe einen großen Hof versorgt (mit Hund), ich habe 25h/Woche gearbeitet und ein nebenberufliches Studium absolviert (nicht auf dem Golfplatz;-))

Nach dem Ende meiner Ehe (15Jahre) habe ich alle Kraft ausschließlich darauf verwendet, mich zu finden, meinen Beruf auszubauen und alles hinter mir zu lassen.
Ich habe von selbst gesagt: Gib mir nur ein bißchen Geld für die ganzen Möbel und den Hausrat, den wir gemeinsam aufgebaut haben und den ich ja fast komplett bei Dir lasse.

Das Ergebnis: ich fahre im Sommer ein Sportcabrio, im Winter einen Bayern. Ich habe eine schicke Altbauwohnung und kann mehrmals im Jahr in den Urlaub fliegen, den ich dann auch ohne Probleme für mein Kind mitfinanziere.
Ich habe mir einen guten Freundeskreis und Netzwerke aufgebaut.

Und ich bin gerade am Überlegen, ob ich nicht so langsam wieder einen Mann in mein Leben lassen möchte.

UND: mein Exmann platzt fast!! Er Hasst es, wenn er mich im Fitnessstudio sieht, er versucht nun Stunk gegen mich zu machen, wo es geht - ohne Erfolg.*schmunzel*
DAS ist eine viel bessere Lösung,als die in der Fragestelung "geforderte" oder auch angeprangerte "Lösung" der nachehelichen Forderungen, die aufgrund einer faschen Weichenstellung während der Ehe manchmal von den Frauen forciert werden.

Bitte Frederika: mäßige Deinen Ton mir gegenüber, ich verbitte mir Unterstellungen, ich sei verbittert -
leben und leben lassen - herzlichen Dank
 
G

Gast

  • #33
Bei dieser ganzen Diskussion wird völlig vernachlässigt, welchen hohen Stellenwert gut funktionierende Familien in unserer Gesellschaft haben, sie sind sozusagen die Basis unseres Gesellschaftssystems. Wenn in einer Familie einer genug verdient, ist es völlig legitim, dass der andere zu Hause bleibt, um die Kinder groß zu ziehen und sich um den Haushalt zu kümmern, und zwar völlig unabhängig davon ob Mann oder Frau. Was daran schlecht sein soll, frage ich mich wirklich, und warum Frauen, die auf einen eigenen Beruf verzichten und sich um ihre Familie kümmern, derart von der FS und einigen Forumteilnehmer diffamiert werden, erschließt sich mir auch nicht.
Auch das Scheidungsrecht wird im Forum oft undifferenziert als ungerecht und nicht zeitgemäß kritisiert. Auch dem kann ich nicht zustimmen. Zunächst ist dazu anzumerken, dass es geschlechterneutral ausgelegt ist und nicht automatisch immer nur die Frau davon "profitiert". Außerdem ist es durchaus auch richtig, den Versorger in eine gewisse finanzielle Pflicht - auch NACH einer Trennung - zu nehmen, weil die Ehe eine gegenüber anderen partnerschaftlichen Formen geschützte und priviligierte Institution ist, eben weil unsere Gesellschaft gesunde, funktionierende Familien dringend benötigt, und das in Zukunft noch viel mehr als in der Vergangenheit, vgl. demographische Entwicklung, etc, etc.
w 32
 
S

Sphynx

  • #34
@33 - vielen Dank, sehr gut zusammen gefasst und der bislang beste Beitrag dieses Threads.
 
G

Gast

  • #35
Bravo @33
Ich brauche mich meines Lebens und auch den Weg den ich gegangen bin nicht zu schämen.
Ich habe für meine Familie gearbeitet und ich hatte ein erfülltes Leben. Die Frage ist schon verurteilend und damit auch beleidigend. Mir ist Dieser Hass und Frust wirklich zu wieder. Meine Kinder , mein Mann und auch ich waren glücklich mit unserer Aufteilung. Ich habe eine zufriedene Ehe geführt die über 25 Jahre gehalten hat. An Trennung war nicht zu denken. Wir haben gemeinsam Kriesen bewältigt und hatten auch mal unseren Ehefrust. Wir waren uns aber der Verantwortung unserer Gemeinschaft bewusst und haben alles gemeistert. Wenn es zur Trennung gekommen wäre hätte mein Mann weiter für uns die Kinder und mich gesorgt. Das war so abgemacht.Dazu kam es nicht.
Warum sollte ich mich für mein Leben und die Absprachen die wir hatten schämen?
Warum wird von Abzocke gesprochen, wenn ich meinem Mann erst sein Studium finanziert habe und dann eigens Vermögen und eigene Kraft in seine später Tätigkeit investiert habe? Leider ist mein Mann tot,
Doch solch eine Bösartigkeit und diesen Frust unter Frauen die noch keine 40 Jahre alt sind? Wo bleibt da die viel gerühmte Bildung? Diese Herzenskälte, der Neid, mich wundert nicht, dass Frauen mit dieser Einstellung keinen Partner mehr finden. Wer will sich so etwas anhören?
Es sind nur Frau die über ihre eigenen Reihen so schimpfen. Männer würden da stärker differenzieren und nicht so verallgemeinernd über andere Männer reden.
 
G

Gast

  • #36
Frederika: Eine Frau soll Deiner Meinung nach also

(1) Ihrer Erziehungspflicht nachkommen
(2) Ihre beruflichen Interessen dabei bitte nicht allzusehr vernachlässigen -da sie
(3) eine böse "Scheidungsgewinnlerin" ist, wenn sie (1) gewissenhaft macht und dann nach der Trennung Unterhalt bezieht.

Die Situation ist schließlich NICHT zu ende, nur weil eine Ehe zu ende ist. Die Kinder müssen weiter betreut werden - i.d.R. von der Frau, die, ebenfalls i.d.R. aufgrund ihrer Mutterschaft bereits auf einige berufliche Chancen verzichtet hat und nun auch weiterhin eingeschränkt ist.
Ja, dafür kann sich der Mann in angemessenem Rahmen finanziell beteiligen. Umgekehrt gilt das absolut gleiche. Das ist fair und gerecht und Bestandteil von Ehe und Familie.
 
G

Gast

  • #37
@22: <MOD> Jeder, also wirklich JEDER erfolgreiche Mann im Management braucht eine Frau, die ihm den Rücken freihält. Und zwar aus zwei Gründen:

1. Ein Mann findet seine seelische Stabilität in der Rolle als Ernährer. Kommt ihm die unterstützende Gattin samt Kindern abhanden, so bricht er meistens zusammen und ist nur noch eingeschränkt leistungsfähig. Oder wird gleich zum Alkoholiker (das ist jetzt kein Witz, sondern statistisch belegt.)

2. Weil Unternehmen das wissen, steigt auf der Karriereleiter nur der Familienvater auf. Der männlich Single ohne Anhang wird nicht eingestellt / befördert.

ERGO: die sog. Gattin an seiner Seite ist nicht nur unbezahlte Dienstmagd, sondern auch unbezahlte Seelsorgerin/Therapeutin, bei der nach Belieben Dampf abgelassen werden kann. Die Gattin wird also i. d. R. auch emotional ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Und sie bekommt nichts dafür zurück. Dass eine Frau dann wenigsten Geld sehen will, kann ich bis zu einem gewissen Grad sogar verstehen. Übrigens: ich bin 52 und unverheiratete Karrierefrau im internationalen Management - und würde niemals mit einer der Gattinnen meiner Kollegen tauschen wollen. Die Demütigungen und Zurücksetzungen, die diese einstecken müssen, würde ich nicht vertragen. Bin dem Schicksal jeden Tag dankbar, dass ich mich immer selbst gut und auskömmlich ernähren konnte.
 
G

Gast

  • #38
Frederika,
es ist unklar, auf was deine Frage abzielt. Soll hier das deutsche Scheidungs- und Scheidungsfolgenrecht so wie es heute im Gesetz geregelt ist dargestellt werden einschließlich der Möglichkeiten notarieller Gestaltungen innerhalb dieses Rahmens?
Ist hier eine moralische Frage gestellt, was in einer Gesellschaft im 21. Jahrhundert gelten sollte?

Was mich bei dir entsetzt ist die Wortwahl "aushalten lassen" ist grob diffamierend. Es geht um nachehelichen Unterhalt. Ich bin w, 55, A-Klasse-Mutter und habe jeden Cent von dem Geld, das ich ausgebe selbst verdient. Sorry - nein - ich bekomme ja Kindergeld vom Staat. Aber ich werde steuerrechtlich als Single - mit Steuerklasse I - behandelt. Wie alle berufstätigen alleinerziehenden Personen.
 
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