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  • #1

Wielange muss man sich aushalten lassen, damit man daraus einen lebenslangen Anspruch ableiten kann?

Ich bleibe von heut auf morgen zuhause, sorge für wohldekoriertes Haus, einwandfreien Garten und erledige sämtliche Hausarbeiten von Putzen bis Kochen. Klar, der Hund wird auch gestreichelt und entwurmt, wenn nötig. Dafür wohne ich umsonst inkl. Nebenkosten, krieg ein Auto gestellt, werde zum Urlaub eingeladen, Kleidung, Schmuck und Co werden bezahlt und ein Taschengeld kriege ich auch noch. Wielange muss ich in diesen zauberhaften Umständen leben, damit man nicht sagt: "War ein fairer Tausch!", sondern damit mir alle zustimmen: "Du musst auch nach Ende der Beziehung weiterhin so toll leben können! Für immer!" Ein Jahr? Zwei Jahre? Fünf Jahre? Zehn Jahre? Ab wann...?
 
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Gast

  • #2
Ich denke, gleich 2 x hintereinander schwängern lassen ist auch notwendig, dann so hast du vor aller Welt und vor allem vor deinem Ehemann die Absolution, nicht mehr arbeiten zu müssen. und, ganz wichtig, hast du im Anschluss auf jeden Fall noch den Kindsunterhalt, der ja auch entsprechend üppig ausfallen wird und gleichzeitig ein Druckmittel gegen den Mann. 10 Jahre solltest du in der Ehe schon aushalten, damit es glaubhaft ist und vor allem, damit sich für den Versorgungsausgleich auch einiges in der Rentenkasse oder privaten Rentenversicherung für dich und auch für den Zugewinnausgleich (Haus muss am Ende schon drin sein) angesammelt hat.
 
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Gast

  • #3
Gar nicht! Keinen einzigen Tag würde ich Hausfrau spielen wollen und habe es auch nie getan! Wäre kein Lebensweg und kein Lebensziel für mich. Ich habe NIE die Frauen verstanden, die das überhaupt erwägen können. Wie erniedrigend! Jeder muss für sich selber sorgen können, solange man physisch und psychsch einigermaßen gesund ist. Jede Form von Fremdversorgung ist Schmarotzen und ein schlechtes Vorbild. (w/56)
 
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Gast

  • #4
In einer Ehe entscheidet man gemeinschaftlich, wie sie geführt wird. Und wenn man gemeinschaftlich entscheidet, dass die Frau zu Hause bleibt und für die Kinder sorgt (die du hier nicht aufführst, ohne Kinder hat das o.g. Modell allerdings für mich persönlich keine Rechtfertigung), dann soll im besten Fall gemeinschaftlich entschieden werden, wie nach einer Trennung bzw. Scheidung weiter vorzugehen ist und was der Mann der Frau an Unterhalt zahlen kann (oder auch umgekehrt, je nach Partnerschaftsmodell), bis sie einen Job findet. Oder bis die Kinder so groß sind, wie sie beide es für richtig erachten. Wenn die Frau zu alt ist, um in den Beruf wieder einzusteigen, sollte man versuchen, eine Lösung zu finden, die für beide gut ist.

Ehrlich gesagt: wenn ich hier im Forum lese glaube ich langsam, dass viele Single sind oder ihre Partnerschaften scheitern, weil überhaupt nicht mehr verstanden wird was es bedeutet, ein gemeinsames Leben zu führen.
Da wird das unheilvolle Wort "Werteverfall" in den Raum geworfen, aber dass ein wichtiger Wert ist, dass man Probleme gemeinsam löst und überwindet, dass man auch nach einer Scheidung versteht, dass man sich geliebt hat und eine Gemeinschaft hatte und man aufgrund der einstmals tief empfundenen Liebe jetzt auch noch immer füreinander Verantwortung hat... das wird verdrängt. Das wusste übrigens schon St. Exupéry: "Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast". Plötzlich steht ganz schnell die Schuldfrage im Raum und jeder schlägt auf den anderen ein.

Wenn Männer wie Frauen verstehen würden, dass es nicht um das gegenseitige Ausnehmen gehen kann, wo Liebe im Raum gestanden hat, dass es u.a. um Kommunikation und füreinander-da-sein geht in Partnerschaften, dann würden hier vielleicht nicht so viele Grundsatzdebatten geführt werden.
Wirklich schade.

w25, vergeben
 
  • #5
Ob die Umstände als Hausfrau so "zauberhaft" sind, wage ich zu bezweifeln... Die Zeiten sind doch längst vorbei, in denen Frauen es darauf anlegen, lebenslang versorgt zu werden, zumindest tun dies nicht Frauen mit Niveau.

Es ist ja auch überhaupt nicht so, dass Frauen "von heute auf morgen" zu Hause bleiben. Da wird es doch wohl eine Absprache mit dem Partner geben! Wenn sich dann beide für die Hausfrauen- Familie entscheiden, dann müssen sie wissen, dass dies finanzielle Konsequenzen hat. Für beide!

Wie lange? Keiner weiß das so genau. Die Rechtssprechung hat sich im Laufe der Jahre immer wieder geändert
 
  • #6
@#4: Angela, die Frage ist, nach welcher Zeit DU PERSÖNLICH es richtig finden würdest, dass solche Ansprüche überhaupt entstehen.

Ist es nicht einfach ein fairer Tausch? Was rechtfertigt nach-partnerschaftlichen Unterhalt in diesem Beispiel?

Wielange muss man Hausfrau sein, damit Du sagst: Ja, sie hat Ansprüche.

Um die aktuelle gesetzliche Lage geht es rein gar nicht -- sondern um das, was Du richtig finden würdest.
 
G

Gast

  • #7
Gute gemachte Frage. Lange Aufzählung der Vorteile die sich bei gutem Haus und Auto schnell zu mehreren Tausend zusammenläppern. Ergibt bestimmt mehr zusammen als die Arbeiten wert sind. Insofern ein guter Deal.

Ich verstehe auch nicht warum es dann noch hinterher Geld obendrauf geben muss. Finde ich unfair.

Unser Recht ist klare Ursache dafür dass ich nicht heiraten werden. Geht einfach nicht unter solchen Bedingungen. Freundin ja, Ehefrau nein. Ist einfach viel zu unfair für den Mann.

Danke für diesen Thread!

M37
 
G

Gast

  • #8
Nee, Frederika, mach´ Dir mal keine Hoffnungen, es funktioniert gar nicht mehr, seit das neue Scheidungsrecht in Kraft getreten ist. ;-)

In der Wochenendausgabe einer großen Norddeutschen Tageszeitung stand ein Artikel über eine 53-jährige Frau. Sie war 20 Jahre zu Hause geblieben und hatte zwei erwachsene Kinder. Vor der Scheidung lebte sie 8 Jahre getrennt und bekam Unterhalt von ihrem Mann. Sie hat in dieser Zeit keinerlei Versuche unternommen, sich auf eigene Füße zu stellen.

Nach der Scheidung muss der Mann noch weitere 4 Jahre zahlen, dann muss sie sehen wie sie zurechtkommt. Cancen auf dem Arbeitsmarkt hat sie kaum noch. Ihr wurde eine Tätigkeit als ungelernte Altenpflegerin empfohlen. Wenn sie ihren Anteil am Verkauf des gemeinsamen Hauses verbraucht hat, kann sie natürlich auch Hartz4 beantragen.

w49
 
G

Gast

  • #9
@7: 53 - 8 = 45 - sie war also 45 Jahre alt, als die Trennung kam und hätte sich eine Arbeit suchen sollen. So aber hat sie sich auf die faule Haut gelegt und ihn zahlen lassen. Ich habe da kein Mitleid, sondern endlich mal Hochachtung vor dem Gericht, dass es so entschieden hat.
 
  • #10
nie, wenn Ehe zuende, dann Tauschgeschäft auch, es sei denn du gehst auch nach der Trennung weiter deinen Teil der Abmachung erbringen und wäscht seine Wäsche und putzt sein Haus. So ein Arangement ist beidseitig und wenn einer aussteigt und nicht mehr leistet, dann ist der Vertrag Ehe beendet.
 
G

Gast

  • #11
Genau diese Untätigkeit ist ihr vom Gericht auch vorgeworfen worden. Der nacheheliche Unterhalt beträgt nur 500 Euro.

Zitat: " Will die Bundesregierung geschiedene Frauen im fortgeschrittenen Alter in die Sozialbedürftigkeit schicken ?"

w49
 
G

Gast

  • #12
@10, nein geschiedene Frauen sollen eine Eigenverantwortung für sich und ihr tun übernehmen. Und wenn die ein Haus "erschieden" hat, dann geht es ihr doch nicht so schlecht.
 
  • #13
Meiner Meinung nach, ist es kaum möglich, diese Frage sachlich in einem Forum zu diskutieren, in dem es so viele aus Erfahrung gefrustete Teilnehmer beiderlei Geschlechtes gibt.

Die Frage ist natürlich provokativ und ebenso die Antworten.

Meine persönliche ist, dass viele Frauen einfach die Realität nicht sehen. Es ist nun einmal nicht mehr so, wie es früher war.

Deshalb ist es kurzsichtig und leichtsinnig, wenn eine Frau (oder auch Mann, wir leben in 2011) nach der Zeit der Kleinkinderbetreuung nicht schnellstmöglich den Wiedereinstieg in den Beruf sucht und findet.

Deshalb sollten Berufspausen nicht zu lange dauern. Wir alle erfahren es doch täglich, dass auf dem Arbeitsmarkt genauso der 'Jugendwahn' herrscht, wie in allen anderen Bereichen des Lebens auch. - Ab 40 (!) ist es doch schon Spießrutenlaufen. Da brauchen wir uns doch alle nichts anderes einreden lassen.- Und das wissen auch beide, Männer und Frauen!

Wer also sicher sein will, dass er/sie, sofern nicht andere widrige Umstände eintreten, in fortgeschrittenem Alter ein 'angemessenes' Leben führen kann, der muss heute einfach rechtzeitig damit anfangen, dass er in der Lage ist, jederzeit für sich selbst sorgen zu können.

Wer das nicht macht, ist einfach weltfremd und kurzsichtig. Wirklich verlassen kann man sich nur auf sich sebst!

(Ich war übrigens 13 Jahre Hausfrau, bevor ich wieder berufstätig wurde und ich merke das sehr wohl an meiner Rente. Und Nein, ich bekomme keinerlei Ausgleich oder Zusatzgeld - von niemandem. Und noch einmal Nein, ich habe keinen Grund mich zu beschweren; ich fühle mich nicht unangemessen entschädigt und ich habe nie Unterhalt von meinem Geschiedenen bekommen.)
 
G

Gast

  • #14
Schon der Begriff "aushalten lassen" ist unglücklich gewählt - und zeugt von einem gewissen Neid auf diese, ach so faulen Hausfrauen!

Frauen die noch nie geboren, geschweige denn jemals verheiratet und einen Mehrpersonenhaushalt geführt haben, die Familiengeschichten nur vom anhören und ansehen kennen, bedienen nichts weiter als Klischees, ohne die Fakten jemals am eigenen Leib verspürt zu haben.
 
G

Gast

  • #15
Was ist das - mit Verlaub - für eine Frage??

Keinen Tag würde ich so leben wollen - und keinen weiteren Tag mich so "aushalten" wollen, wenn ich je so gelebt hätte, nachdem die Beziehung beendet worden wäre. Und dies hoffentlich von mir.

Franziska [Mod.= der Name ist Frederika!], von welchem Frauenbild gehst Du aus? Gibt es solche Verhältnisse und Frauen, die sich darauf einlassen?
 
G

Gast

  • #16
ich denke es kommt drauf an: du mußt es so lange aushalten, bis Dir was fehlt, daß groß genug ist, die Umstände zu ändern.

Die Aussage des Abschnitts

Wielange muss ich in diesen zauberhaften Umständen leben, damit man nicht sagt: "War ein fairer Tausch!", sondern damit mir alle zustimmen: "Du musst auch nach Ende der Beziehung weiterhin so toll leben können! Für immer!"

hab ich nicht verstanden.
 
S

Sphynx

  • #17
Weißt Du Frederika...
probier es doch mal aus!

Dein Tageswerk bekinnt um 06.00h früh mit dem ersten Wecken der Kinder. das Frühstück für den Mann muss bereitet sein...wie , Du hast die falsche Sorte Butter gekauft...Abzug in der B-Note
Kinder ein zweites/drittes Mal wecken
gegen 0730h darfst Du den Frühstsückstisch endlich abräumen
Mit dem Hund gehen
Gegen 0830h hast Du eine kleine Pause für Dein eigenes Frühstück
Beeil Dich - Du musst den Boden wischen, ca 20 TShirts waschen, 10 Hemden bügeln und ca 120qm Boden wischen
Staub brauchst Du heute nicht zu wischen, aber dafür die Pisse von 2 männlichen Mitgliedern vom Klorand putzen
Die Dusche ist dreckig - los mach sie sauber
Du warst zu langsam: der Wochenmarkt ist geschlossen, Du musst nun das Gemüse aus dem Supermarkt kaufen
gegen 12.00h kochst Du bitte ein Essen aus frischen Zutaten - Dein Mann kommt gegen 13.00h zum Mittag ---- wie Kantine? Nein so haben wir nicht gewettet.
um 13.30h liest er die Zeitung und Du wäschst sein Geschirr ab
Um 14.00h kommen die Kinder und wollen ebenfalls essen
Da sie müde und erschöpft sind, nörgeln sie dich ca. 1h an, dass sie keine Hausaufgaben machen können und du musst da leider durch und ErziehungsARBEIT leisten.
Gegen 15.00h gönnst Du Dir eine Tasse Kaffee
Danach ist social Networking angesagt . Dein Gatte erwartet, dass Du für das Wochenende etwas mit Nachbarn organisiertst - schließlich möchte er unterhalten sein in seiner kargen Freizeit - auch wenn Du die Nachbarn nicht leiden kannst...insbsondere sie: Du glaubst nämlich sie hat ein Auge auf Deinen Mann geworfen.
Also - kein Pardon: rüber zur Nachbarin und ein Grillabend (z.B.) für das kommende WE planen.
Gegen 16.00h kontrollierst Du die Hausaufgaben deiner/Eurer Kinder - dabei fällt dir die gruselige Schrift Deines(eures Sohnes auf - es gibt massiven Streit ind dessen Verlauf Dein Sohn Dir schreiend erklärt, dass er Dich hasst. Die Nachbarin hat bereits das Telefon in der Hand, um das Jungendamt zu kontaktieren.

Gegen 17.00h fallen Dir die T-shirts ein, die noch in der Waschmaschine sien und die Du aufhängen musst
Der Boden sieht schonnnn wieder schrecklich aus. Hund und Kinder sind mit matschdreckigen Schuhen einmal quer darüber gelaufen...da dein Mann das nicht leiden kann, nochmal schnell übergewischt.
Gegen 18.00h erwartest du IHN - natürlich mit Kindern, die sich vielleicht mal nicht streiten sollten und Du selbst wie aus dem Ei gepellt. Der Abendbrottisch ist gedeckt.

Gegen 18.30h ruft er an, dass es später wird, ihr sollt nicht warten.
Gegen 19.00h kloppen sich die Kinder um die Fernbedienung des Fernsehers, die dabei leider zu Bruch geht. Die Diskussion, wer schuld ist, dauert an

Gegen 20.00h zerrst Du die Kinder an den Haaren ins Bad zum Zähne putzen, wo sie sich stantepede eine Wasserschlacht liefern. Neue Schlafanzüge müssen ran...und der Sohn hat mal wieder über den Rand gepinkelt, obwohl Du ihm schon versucht hast zum sitzen zu erziehen . ...die anderen Jungs in der Schule brauchen das auch nicht.

gegen 21.00h sind die Kinder im Bett und Du huschst ins bad, um Dich nochmal aufzuhübschen für IHN

gegen 22.00h kommt ER und riecht nach dem Parfum der Nachbarin....
Ein ganz normaler Tag einer besserverdienender Familie (nicht very Upperclass, aber so wie viele leben!!)

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[Mod.= gekürzt. Halten Sie sich ALLE mehr an die Fragestellung, äußern Sie hilfreich Ihre Meinung und kommentieren Sie nicht unnötig die Beiträge anderer Teilnehmer, dann ist das nicht nötig.]
 
S

Sphynx

  • #18
Hier die Fortsetzung:

Liebe Frederika: so geht jeder Tag weiter...und vielleicht hast Du es bemerkt: Du hast keine ZEIT für Dich.

Wie lange willst Du das aushalten, bis sich ein Anspruch ableitet.?
Etwas mehr Differenzierung in deiner Frage wäre angebracht, meinst Du nicht?
 
G

Gast

  • #19
@16
Sphynx, ich habe sehr gelacht! Danke für deinen bitter-süßen Beitrag ...
Ich selber bin verheiratet, ohne Kinder und berufstätig.
Du kennst einen anderen Lebensentwurf offenbar aus eigener Anschauung.

Nein, Frederika, ich glaube nicht, dass ein Haus- und Familienfrauendasein besonders bequem ist. Ich habe weniger Arbeitsstunden und früher Feierabend, obwohl ich selbstständig bin.

Meine Schwägerin ist Hausfrau, sie hält meinem Bruder, der Manager in einer größeren Firma ist, den Rücken frei, wie es so heisst. Ganz ehrlich, ich möchte nicht tauschen, schon deshalb nicht, weil ihre Arbeit eigentlich nie fertig ist und sie nie wirklich vorankommt - sie dreht sich immer im Kreis. Am nächsten Tag ist der Dreck wieder da, und die Wäsche muss gewaschen und gebügelt werden und das Gras ist schon wieder gewachsen und der Einkauf muss gemacht und das Essen gekocht werden, und der Hund muss schon wieder zum Tierarzt und die Katze hat eine Schlägerei mit dem Kater von nebenan gehabt und sieht entsprechend aus ... von den Kindern und ihren Bedürfnissen will ich gar nicht erst anfangen. Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit und das sehr anstrengende erste Jahr, die vielen Nächte mit unterbrochenem Schlaf - selbstverständlich gibt es auch viel Glück und schöne Erlebnisse, sonst würde niemand mehr Kinder kriegen, aber das Ganze ist kein Spaziergang. Und wenn die Kinder größer werden - siehe den Beitrag von Sphynx.

Ich habe weniger Arbeit und Mühe, aber ich verdiene Geld damit, ich habe Erfolg, ich kriege Anerkennung - ich erreiche was und komme mir nicht vor wie Sisyphos.

Und ich bin, nicht zuletzt, von meinem Mann nicht wirtschaftlich abhängig.
 
G

Gast

  • #20
dieses model wird in meinem umfeld genauso gelebt.
ich lebe in HHstadteil wellingsbüttel,alstertal. ich bedauere all diese frauen,deren ehen. sie sind unglücklich sie gehen shoppen,sie spielen golf sie leben in ihrer eigen welt und sind trotzdem NICHT zufrieden. warum sind sie nicht glücklich,warum sind sie nicht zufrieden? die männer sind nicht da sie müssen arbeiten um genau dieses model zu finanzieren. bei KEINER dieser frauen könnte ich 100% sagen (und ich kenne sie alle durch die schule, kindergarten,vereine durch freundinnen ) sie lieben ihre männer ihr ehemodel:::
NEIN SIE LIEBEN NUR DAS GELD...von ihren männern. es ist eben ein hoher preis dieses model zu leben. keine liebe,keine zeit und immer diese unzufriedenheit sogar geliebte,äffaeren werden hingenommen .ich frage mich immer was leben diese frauen auch ihren kinder vor 2011??? was wird aus diesen kindern die in so einem ehemodel aufwachsen???
 
G

Gast

  • #21
Liebe Frederika,
ich hatte einen Mann der 60 Std und mehr gearbeitet hat als Arzt mit eigener Praxis. Ich habe in der Praxis mitgearbeitet aber im großen und ganzen war ich für den Haushalt und die drei Kinder da.
Haus , Garten ect.
An einem ganz normalen, nicht sehr aufregenden Sommertag, kam mein Mann tatsächlich mal früh nach Hause. Er hat da mal nur bis Mittag gearbeitet und kaum Hausbesuche.Es saß so gemütlich in der Küche und bekam den Umtrieb meines Tages so mit.
Sein Kommentar nach einiger Zeit war: " Dein Job wäre mir zu Anstrengend"
Er hat diese Arbeit nicht bewältigen können als ich mal im Krankenhaus war. Das ging nicht. Ich musste meine Gehirnerschütterung zu Hause auskurieren, da unsere berufliche Belastung diese Pause nicht zugelassen hat.
Bleibe Single, dieses fremdbestimmte Leben verdient keine Anerkennung und einen Lohn auch nicht. Schade ist, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, dass in einem Karrierehaus tatsächlich immer zwei an einem Strang ziehen müssen.So veraltet wir von Dir dargestellt ist dieses Modell gar nicht. Leider ist es heute einen Finanzielle Notwendigkeit, dass beide Arbeiten müssen undfast niemand mehr mit einem Gehalt eine Familie gut über Wasser halten kann. Dann gibt es immer noch Frauen, die Händeringend versuchen eine Anstellung zu finden und trotz guter Ausbildung nicht mehr in den Beruf finden. Das sind Frauen die Ihr leben lang gearbeitet haben, dann mit 50 Jahren nicht mehr gefragt sind und dann weil sie keine Familie hatten, für die man Rücklagen bildet, auch keine hat und damit dem Staat auf der Tasche liegt. Tja, diese Frauen haben es auch nicht leicht und haben nichts auf das sie mit Stolz blicken können. Ich kann über diese traurige Einstellung nur lachen
 
  • #22
@#16: Redest Du von einer Hausfrau oder einer Sklavin? Sorry, wenn Du Dich so behandeln lässt ("B-Note wegen falscher Butter"), dann ist kein Wunder, dass Du das Ganze so negativ empfindest.

Wenn Du Kinder mehrfach wecken musst, dann mache eine Erziehungskurs. Ich musste als Kind nicht mehrfach geweckt werden, sondern war pfiffig und selbständig. Wenn das wirklich so ist, hast Du als Mutter versagt.

Du rechnest den Hund als Arbeit? Sorry, das ist Freizeit und freiwillige Entscheidung.

Warum frühstückst Du nicht zusammen mit Mann und Kindern, sondern getrennt? Warum solche Hektik? Meine Mutter ist auch Hausfrau und als Kind haben wir immer alle drei zusammen gefrühstückt. In Ruhe, mit Erzählen und Genuß. Das war ein netter, schöner Start in den tag. Du beschreibst hier ein Leben, das so weder wünschenswert noch notwendig ist. Wieder Totalversagen in der Lebensführung.

Sorry, das ist alles durch und durch unrealistischer, lebensfeindlicher, bösartiger Unsinn.

Du hast übrigens vergessen, auch noch "musste mit ihm Sex haben" und "haben morgens noch schnell gekuschelt" als Arbeit aufzuzählen und den Abschiedskuss als Überwindung zu titulieren -- hätte alles noch gefehlt bei Deiner negativen Einstellung.

Aber was hatte das alles mit der Fragestellung zu tun? Du wirst luxuriös vollversorgt ohne eigene Erwerbstätigkeit. Da ist es nur recht und billig, dass Du Dich um Haushalt und Kinder kümmerst.

Die Titelfrage zielt nicht darauf ab, ob der Tausch "luxuriöse Vollversorgung" gegen "Haushaltsführung und Kinderbetreuung" fair und gerecht ist, sondern einzig und allein darauf, ob HINTERHER (nach der Scheidung) weiterhin Ansprüche bestehen. Das war die Frage, auf die Du leider nicht einmal im Ansatz geantwortet hast. Du hast regelrecht Glück gehabt, dass die Moderation Deinen Schmarrn veröffentlicht hat. Hilfreich in Sinne der Fragestellung war das nicht.
 
  • #23
@#18: Inwiefern hält Deine Schwägerin ihm denn den Rücken frei?

Meinst Du ernsthaft, er würde ohne Frau und Kinder weniger erfolgreich sein? Oder hätte er mit einer berufstätigen Frau irgendwelche Einschränkungen?

Und wieso gibt es so viele erfolgreiche Doppelverdiener oder Singles?

Wie kann es erfolgreiche Frauen geben, wo die doch alle keinen Hausmann zu Hause haben? Wundert einen ja dann sehr...
 
G

Gast

  • #24
Eine Ehefrau und Hausfrau lässt sich nicht aushalten, sie schuftet. Der Mann bezahlt aber erst diese Arbeit, wenn er Ihr kündigt.
Meistens zinnslos.
Aber das sehen viele Karrierefrauen natürlich anders, da Ihr Lebensmodell dadurch an Sinn verliert.
 
  • #25
@#23: Sorry, das ist ja wohl nicht Dein Ernst?

Der Mann zahlt ja wohl während der gesamten Zeit VIEL für diese Tätigkeit.

Wenn ich mir überlege, ich würde statt als Single oder Doppelverdiener monatlich toll zu sparen, stattdessen einen Mann und ein Kind zu 100% versorgen, ihm sogar noch ein Auto zahlen, Haus und Nebenkosten alleine bewältigen, für alle drei den Urlaub zahlen, auch Kleidung, Verbrauchsartikel, Geschenke und Co würde alle aus meinem Etat kommen -- also das würde man schon merken.

Normalerweise bezahlt jeder seinen Anteil, auch am Unterhalt des Kindes. Wenn man alleine für drei Personen verdient, dann ist das schon hart. Diese hohen Kosten muss man sich erst einmal selbst ausrechnen und auf der Zunge zergehen lassen. Da investiert der Mann gewiss mehr in die beiden Familienangehörigen, als Du denkst!

Rechne Dir doch mal die monatlichen Kosten aus, die eine Frau oder ein Mann tragen müssten, um zwei weitere Personen voll zu versorgen. Mit allem Drum und Dran.

Und dann kommst Du und sagst, er bezahle das erst hinterher? Sorry, das ist einfältig.
 
G

Gast

  • #26
@22,24:

<MOD: Persönliche Angriffe nicht gestattet.> Es gibt unterschiedliche Lebensmodelle und die haben alle ihre eigene Berechtigung innerhalb einer pluralistischen Geselldschaft, in der erwachsene Bürger einfach aussuchen können, wie sie leben möchten.

Es gibt so unterschiedliche "Hausfrauen", wie es unterschiedliche "Haushalte" gibt. Der Arbeitsaufwand und das Zeitvolumen, ganz zu schweigen von den persönlichen und organisatorischen Anforderungen, schwankt ganz erheblich.

Mir fällt es auch schwer, 1. eine Frau im mittleren Alter, die in einer Vierzimmer-Eigentumswohnung mit Mini-Balkon und vollautomatisiertem Haushalt lebt, deren Kinder vielleicht schon selbständig sind, ernsthaft als "Hausfrau" anzusehen. Sie arbeitet nicht aushäusig, ja. Aber eine "Hausfrau" hat eigentlich mehr Betätigung wie 2. folgt: ein großes Haus, einen großen Garten, Tiere, Kinderpflege, - allein das ist ein Fulltimejob und verlangt auch einige Kenntnisse - und nicht zu vergessen die gesellschaftlichen Anlässe, bei denen Ehemann und Chef oder Ehemann und Kollegium (wenn er selbst Chef ist) adäquat bekocht werden müssen...

Nein, es ist nicht "beneidenswert", nicht aushäusig zu arbeiten. entweder man lebt das Schmalspurmodell wie unter 1, dann hat man ein massives Problem mit Langeweile und Rentenabsicherung, oder man lebt Modell Nummer 2, und dann hat man kaum eine freie Minute.
 
  • #27
Ich habe das Gefühl, daß manche Frauen meinen, nur deshalb keinen Partner zu finden, weil Männer finanzielle Verpflichtungen fürchten oder sich keine weitere mehr leisten können. Ich denke, daß diese Frauen falsch liegen. Ein Mann, der von einer Frau wirklich begeistert ist, macht sich solche Gedanken entweder überhaupt nicht, oder er sucht und findet gemeinsam mit ihr eine Lösung. Ich denke deshalb, daß es für Frauen die diese Ansicht haben sinnvoller wäre, ihre Probleme nicht auf andere zu schieben.
 
  • #28
@#26: Deine Vermutung ist falsch. Richtig ist aber schon, dass Familiengründung durch mehr als ungerechte und beschissene Gesetzgebung erschwert wird. Unter solch unfairen Bedingungen sind halt imemr weniger Männer (oder nur die dummen) bereit, sich auf ein solches Risiko einzulassen. Bei Scheidungsquoten um 50% und Ansprüchen auf eine nacheheliche Lebensqualität, die der ehelichen identisch ist, kann man auch nur den Kopf schütteln.

Den modernen, engagierten Frauen wird jedenfalls mit so einer Gesetzgebung kein Gefallen getan. Ganz im Gegenteil.

Du als Scheidungsgewinnlerin wirst das natürlich nicht nachvollziehen können oder wollen. Deswegen werden wir beide auch nicht auf einen Nennen kommen.
 
G

Gast

  • #29
@22
Ich bin #18
Meine Schwägerin hat Kinder bekommen und großgezogen. Sie kümmert sich um deren Schule, Musikschule, Sportveranstaltungen, Klassenfahrten und Ausflüge, um gesunde Ernährung, Kleidung, um deren Freundschaften. Sie pflegt ein großes Haus sehr gut - ohne Putzfrau -, sie hält einen großen Garten in Schuss - ohne Gärtner. Sie kümmert sich um die Haustiere. Sie wäscht und bügelt - ohne Hilfe. Sie kauft ein und kocht - natürlich auch ohne Hilfe. Sie ist die Gastgeberin für Geschäftspartner. Sie begleitet ihn zu wichtigen Terminen, bei denen Ehepartner willkommen oder sogar erwünscht sind. Sie packt ihm jeden Sonntag Abend einen Koffer für die ganze Woche (er ist von Montag früh bis Freitag nachmittag nicht zu Hause). Sie kauft seine Kleidung - sie weiss, was ihm gefällt und steht, sie kennt seine Größen genau. Sie kümmert sich nicht nur um ihre Eltern, sondern auch um seine. Sie hält Kontakt zu Freunden und Verwandten, sie lädt ein, sie organisiert Feste. Sie vereinbart Arzttermine. Sie plant und bucht Urlaubsreisen. Sie kümmert sich um sämtliche Versicherungen und Verträge und Bankangelegenheiten etc., also um den ganzen bürokratischen Kram, um den ganzen Papierkrieg, der in einer größeren Familie so anfällt.
Kurzum, sie hält ihm alles vom Hals, was nicht direkt mit seiner Arbeit zu tun hat. Er braucht sich um nichts anderes zu kümmern als darum.

Eine berufstätige Frau würde all das gar nicht in der Art schaffen. Er würde auch keine wollen - die beiden haben ihre Lebensform so abgesprochen und abgestimmt. Und sie haben keinen Ehevertrag.

Nein, ich meine nicht, dass er ohne Frau und Kinder weniger erfolgreich wäre. Aber er hätte dann eben keine Familie, und die ist ihm wichtig. Er hängt sehr an den Kindern. Er wollte gern eine Frau, die bei ihnen zu Hause ist, die im Hintergrund all die Sachen erledigt, für die er weder Zeit noch Kraft noch Begabung hat. Er wollte auch keine Haushälterin, sondern eine liebevolle Frau, die ihn erwartet, wenn er in sein schönes, gepflegtes Haus kommt. Er hat die Wärme und Geborgenheit einer Familie - ein Singleleben wäre für ihn ganz persönlich unvorstellbar.

Für MICH, um es noch einmal klar zu sagen, wäre das kein Modell. Mein Mann und ich, wir leben anders zusammen. Wir haben aber auch keine Kinder. Hätten wir welche, kann ich mir ein Leben als Hausfrau und Mutter trotzdem nicht vorstellen.

Aber es gibt Männer, die so eine Frau wollen. Es ist nicht immer der Wunsch und das Ziel der Frauen, es sind immer Beide, die eine Absprache treffen und sich das gemeinsame Leben in einer bestimmten Art einrichten.
 
G

Gast

  • #30
@ # 26 und # 27

Tut mir leid Siri, aber als Mann kann ich Dir sagen, dass Frederika ganz klar Recht hat.

Es mag Männer geben - gerade sehr junge - die mit verliebtem Kopf in eine Ehe hineinschlittern und später von der geldgierigen Ex ausgenommen werden. Aber auf einen Mann, dem das so geht, kommen dann 10 oder 20 Männer in seinem Umfeld, die das mitbekommen. Die sind gewarnt und denen geht es dann nicht so. Meistens heiraten sie gar nicht oder sehr spät und haben dann auch kaum noch Kinder.

Aus diesem Grund ist es für eine Frau in ihren Dreißigern ganz klar schwieriger, einen Mann für eine Familiengründung zu finden. Jeder Mann, der für diese Frauen altersmäßig in Betracht kommt, kennt mehrere Fälle in seinem Bekanntenkreis, wo Männer von Scheidungsgewinnlerinnen abgezockt werden. Ergo verzichten selbst kinderliebe Männer mit familientauglichem Gehalt oft auf eine eigene Familie. Eigentlich schade.

Das Glück der Scheidungsgewinnlerinnen belastet nicht nur die ausgenommenen Ex-Männer, sondern die ganze Gesellschaft.

m (45)
 
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