• #31
@7 gut gesagt

Mein recht knappes Statement: moralische Bedenken betreffs der Beruflichen Tätigkeit des Partners sind eine Substanz die besser in Geld löslich ist, als Zucker in Wasser.
 
  • #32
@#27
bei unfallchirurgin vermute ich das problem eher beim minderwertigkeitsfaktor des mannes;-)

@#28 frederika, es gibt auch noch menschen, die lernen ihre partner live kennen - nicht über das internet...und da ist es nicht üblich, gleich nach dem beruf zu fragen!

bei mir kommt noch hinzu, wenn ich eine frau kennenlerne, die mich interessiert, dann gibt es diverse punkte, die mich mehr interessieren, als ihr job.

wenn #27 sagt, sie liebt schöne schuhe, porzellan und die natur, dann will sie damit sicher keinen porzellanfetisch zum ausdruck bringen, sondern ihren sinn für das schöne darstellen - was für mich z.b. interessanter ist, als der beruf!

interessant, wie frederika wieder ihre "schichtdienst-partnerschaftskiller-manie" einfliessen lässt:)
 
G

Gast

  • #33
Hallo MadMax,
du hast genau verstanden was ich meine.
Ich habe keinen Schichtdiesnt, allerdings glauben das komischerweise viele Leute. Bei Ärzten ist das so gut wie nie der Fall. Ich habe etwas 6 Mal im Monat 24 Stundendienst, dafür aber dann den Folgetag ganz frei, so unheimlich partnerschaftskillend finde ich das nicht. Und ich sage natürlich, dass ich Ärztin bin. Das Fachgebiet lasse ich die Männer dann raten.
Ich hatte mal ein Experiment gemacht. In ein und der selben Tanzkneipe (eher durchschnittliches Publikum) habe ich an verschiedenen Abenden mit insgesamt 12 Männern getestet, welche Auswirkung mein Beruf hat. Sage ich Krankenschwester, habe ich einen netten Abend mit Tanzen und Flirten. Sage ich Ärztin, sagt der Mann Oh, er trinkt sein Bier aus, sagt ein paar Floskeln und geht. Sage ich Unfallchirurgin, verschluckt sich der Mann, lässt sein Bier stehen und haut ab.
 
G

Gast

  • #34
Frederika, dir sage ich noch als Antwort, nein, ich bin nicht patzig. Ich bin ein ausgesprochen freundlicher, warmherziger Mensch. Ich weiß mich zu benehmen und den richtigen Ton zu treffen. Und meine Porzellanservices kaufe ich mir selber, dazu brauche ich keine Mann. Dazu nicht.
 
G

Gast

  • #35
@27

Ärzte sind Halbgötter in Weiß, Chirurgen sind Götter in Weiß, Unfallchirurgen... das sind die wenigen unter den Chirurgen, die darüber hinaus noch in der Lage sind, Ruhe und Übersicht zu bewahren in Situationen, in denen Lebensgefahr besteht, in denen lebenswichtige Entscheidungen in Minutenschnelle getroffen werden müssen und schnellstes Handeln gefordert ist.

Wenn eine Frau DAS kann, dann muss ein Mann sehr, sehr selbstbeswusst sein, um neben ihr bestehen zu können. 99,9% der Männner können das nicht. Mit abschreckendem Schichtdienst hat das gar nichts zu tun. Und die Tatsache, dass ein Frau TROTZ ihres Berufes in einer männlichen Domäne "weibliche" Interessen hat, zieht niveauvolle Männer eher an als sie abzuschrecken.

w54, Ärztin ohne Stress und Schichtdienst
 
G

Gast

  • #36
Ach,diese Eitelkeiten für so ein kurzen Erdendasein...
Ich erinnere an Prof.Schwanitz : Männer ,eine Spezies wird besichtigt.Oder ,Die Krise der Männlichkeit ,von Prof.Eberhard Richter.Aktuell hat ein gewisser Mann in den USA dieser Gesellschaft den Spiegel vorgehalten indem er genau so eine Tat vollzog wie diese bei Menschen eben üblich ist..Aber man wehre den Puritanern. o.ä. Seit der Abspaltung von den Primaten hat sich auch bei uns Menschen im Oberstübchen ,kein extra Freiraum ausgebildet.für mehr an Bildung fehlt dieser Raum immer wieder..