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Gast

  • #31
#23 @26: Den Begriff 'kalte Berufe' habe ich auf Anhieb auch nicht bei Google gefunden. Er wurde vor einigen Monaten in einer Reportage über die Chancen der einzelnen Berufsgruppen bei der Partnersuche benutzt (Arzt ./. Bestattungsunternehmer).
 
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JoeRe

  • #32
@26: Ich vermute, es hängt mit der ursprünglichen Motivation zusammen, diesen Beruf auszuüben. Neben dem Gehalt gab es wohl bei vielen Medizinern den ursprünglichen Wunsch, Menschen zu helfen. Bei Informatikern war oft der Wunsch da, irgendwas am Computer zu programmieren, selbst wenn man mit anderen Menschen nicht so kann.

Dass im Laufe des Berufs Ärzte auf Fließband umschalten und bei Informatikern Teamfähigkeit essentiell ist, weil kein Mensch mehr was alleine im Keller zusammenhackt, ist eine ganz andere Sache. Aber ich habe öfters erlebt, dass die Techies in internen IT-Abteilungen allein schon durch ihre Kleidung und ihr Auftreten legerer sind..

@14: Die Augenhöhe ist ja nicht allein festgelegt durch den Beruf, sondern durch die persönliche Einstellung beider Beteiligten. Nur kann da der Beruf mit reinspielen, muss aber nicht.
 
  • #33
@#31: Ja, das stimmt wirklich. Bei den Ärzten bleibt oft nicht viel von Herzensangelegenheit übrig und bei den IT-lern ist mehr Teamgeist erforderlich als in manchem anderen Beruf. Auch das legerere Auftreten der IT-ler ist wohl Tatsache -- finde ich im Vergleich zu den Bankern und BWLern, die jederzeit auf eine bessere Beerdigung gehen könnten, aber sehr angenehm.
 
  • #34
@#25: Akademiker .. na ja, wie man's nimmt. Sind einige aus Privatunis und FHs dabei. Oha, jetzt krieg ich Flames. *g*

Ende letzten Jahres hab ich kurz für ein Startup gearbeitet. Der Projektleiter war ein Hüne von einem Mann aber ein total lieber Kerl. Wir sind immer so mit 4-5 Leuten zum Mittagessen gegangen, und er hat vor und teilweise auch während des Essens die ganze Zeit Online-Poker mit seinen iPhone gespielt. Ohne Worte. :)
 
G

Gast

  • #35
Mmmmh, ich denke niemand kann sich von einem gewissen "schubladendenken" frei sprechen. Es liegt nun einmal in der Natur des Menschen, dass man die gemachten Erfahrungen bewusst und unbewusst speichert und diese bei Beurteilungen jeglicher Art einbezogen werden.
Sicherlich ist der eine freier, der andere festgefahrener in seiner Urteilsfähigkeit, aber jeder hat Vorurteile.

Bei mir ist es ebenfalls so, dass ich auf den Beruf achte. Wenn man selbst ein recht hohes Arbeitspensum hat, seinen Beruf auch noch tatsächlich gerne macht und er einen dann auch noch persönlich prägt, dann hat man schon mal Probleme mit den viel gescholtenen Lehrern zusammen zu leben (ich spreche aus Erfahrung) ;-).

Ich sage damit nicht, dass Lehrer schlechte Menschen sind,... sie sind halt nur anders ;-)....

Ich selber komme aus einem dieser so genannten "warmen" Berufe..., und wir sind in vielen Bereichen viel kälter als andere..., zwangsläufig wird man abgestumpft, sonst geht man unter. Und Verständnis für Überstunden, ungünstige Dienstzeiten und das permanente Erleben von Grenzsituationen verändert einen. Und ich denke schon, dass mein Beruf, oder besser das, was er mit mir macht, auch ein Teil meines Ichs ist...
 
G

Gast

  • #36
der Beruf ist bei mir Nebensache! Ich will einen lieben Menschen kennenlernen und nicht einen *Beruf* OK? Sollte ich auf das äussere achten und bei nicht gefallen (weil Erwartungen diesbüglich da sind) bin ich sicher, mir würde wohl mein Traummann verloren gehen, weil ich *Scheuklappen* an hätte