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  • #361
@359 von 358
stimmt, bin nicht bei EP.
die damen waren aber zum großteil akademikerinnen/studentinnen und ich bin auch akademiker.
der schauplatz ist wien.
 
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  • #362
MadMax

drehmoment und muscle-cars: nun ja, ein drehmoment von 750nm ist etwas niedrig;-)...
im verhältnis zum hubraum haben diese motoren natürlich wenig ps.
ein 6,5liter motor mir 350 ps klingt nicht überragend, aber er hat anzug ohne ende.
dazu das klassische röcheln des v8...

man darf dabei weder die jahrzehnte vergessen - was hatte deutschland in den 60-gern an motorisierungen zu bieten...noch die geschwindigkeitsbegrenzung. in den usa. endgeschwindigkeit war unineressant.
heute sind diese muscle-cars absolute liebhaberfahrzeuge mit kultstatus.

und selbstverständlich waren es auch "arme-leute-autos"! gerade das war ja der ursprung des muscle-cars: ein normales, billiges auto, aufgemotzt und getunt bis zum umfallen. möglich durch günstige preise der amerikanischen zulieferindustrie für einzelteile und durch das fehlen eines tüvs made in germany;-)

parallel in deutschland: ich erinnere mich an einen mercedes 200 mit 50 ps, der kaum über 100km kam...das dann nur mit mühe;-)
einen käfer mit 34 ps - dagegen standen die amis mit big-blocks und für damalige zeit verschwenderischen ps. vom drehmoment brauchen wir gar nicht zu reden.

ich erinnere mich noch an eine werbung für die cobra, in der ein 100 dollarschein an der blende des beifahrers hing und wenn es dem beifahrer gelang, während des beschleunigungsvorganges diesen schein zu ereichen, gehörte er ihm.

also dampf hatten diese kisten schon, das fahrwerk kam da nicht ganz mit;-)...aber die highways kennen ja keine kurven;-)

und noch einmal zum mustang: er ist immer noch ein klassiker und gerade heutzutage wieder besonders begehrt!

[Hinweis an die letzten Poster: Bitte die Ausgangsfrage beachten! - DER MOD]
 
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  • #363
..ein No Go wäre, wenn das Auto verdreckt und ungepflegt ist, muss nicht perfekt clean sein, aber wenn es total ungepflegt ist, führt dies zu Rückschlüssen auf den Halter...
 
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  • #364
Aufgrund der Wichtigkeit der Automarke und die Rückschlüsse die man auf potenzielle Partner ziehen kann, halte ich es für dringend angebracht, bei der Partnersuche die Automarke abzufragen.
Dann hat man/frau wieder ein Ausschlusskriterium mehr und der Kreis derer die in Frage kommen wird immer geringer. Dies wiederum wäre dann wieder ein Grund dafür ein Thread aufzumachen, warum es so schwierig ist einen geeigneten Partner zu finden. Und schon fängt die ganze Diskussion wieder von vorne an und die Forumsbeiträge wiederholen sich, aber das ist ja so oder ständig der Fall.

w
 
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  • #365
Ich selbst finde Autos schon wichtig, in meinem langen Leben (63) habe ich auch festgestellt, dass das gewählte Modell schon etwas über seinen Besitzer aussagt. Ich bin dabei nicht auf bestimmte Marken fixiert, sondern eher auf den Typ. Ich stehe total auf Autos mit "Charakter", d.h. Autos, bei denen man schon von weitem erkennt, um welches Auto es sich handelt. Das sind meist schon etwas ältere Modelle, da neuerdings irgendwie alle Autos sehr ähnlich aussehen. Wir selbst haben meistens einen guten alten Mercedes-Kombi (wegen unserer Hunde) gefahren, oder aber auch einen Landrover oder Volvo. Das luxuriöseste Modell war (während unserer Jahre in England) ein alter Jaguar. Wunderschön, herrlich zu fahren aber ökologisch heutzutage nicht mehr zu vertreten - leider! Mir war als junge Frau auch schon immer ein Mann mit einer "Ente" lieber als einer mit einem Opel Kadett und daran hat sich bis heute nicht viel geändert.
 
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  • #366
Vom Auto auf die Persönlichkeit zu schließen, ich muss schon sagen, es gibt nichts was es nicht gibt. Ein äußerst kreatives Diagnosemittel. Ich überlege gerade wo ich mich einordnen soll.

Also als junges Mädchen, das auf dem Dorf aufgewachsen ist, war mir die Mobilität sehr wichtig. Da ich nicht aus reichem Hause war, kaufte ich mir mit 18 die billigste Karre die befahrbar war - UND GUT WAR'S

Später fuhr ich einen ordentlichen Kleinwagen - UND GUT WAR'S

Irgendwann stellte mir mein (mittlerweile getrennter Mann) einen Porsche Boxster hin. Naja, die Geschwindigkeit und Fahrgefühl auf der Autobahn habe ich schon genossen. GUT WAR'S
Aber habt ihr schon mal versucht ein WE-Einkauf mit Boxster zu erledigen? Die Klappbox passte noch in den Kofferaum rein aber die 3 Getränkekisten? Das war für die Besucher des Getränkemarktes eine gute Show. Eine Blondine, mitte 20, in Kostümchen (kam von der Arbeit) versucht eine elegante Lösung hinzubekommen. Ich hätte mich totgelacht, wenn ich nicht betroffen wäre. Fazit: nettes Spielzeug, nicht alltagstauglich, eher als Zweitwagen

Dann war ich zeitlang deutschlandweit unterwegs. Ich wechselte zu einem bequemen Zafira (Diesel - ich weiss, dass ich dafür kein BVK für Umweltschutz bekomme :)) - UND GUT WAR'S

Heute sitze ich in meiner Arbeit die meiste Zeist auf meinem Allerwertesten, direkt in der Stadt also brauche ich was, womit ich noch ein Parkplatz finden kann. Fahre gerade neuen Astra.

Ohne Auto wäre es für mich unvorstellbar. Erstens lebt meine Familie weit weg von mir, zweitens, ist es für alleinstehende Frau wg. Einkäufen/ Erledingungen/Abends unterwegs sein super praktisch. UND GUT IST

Für mich sollte das Auto zu der Person passen und wenn zu jemandem oder seinen Lebesumständen kein Auto passt, na dann ist auch gut. Wenn für jdm. ein Auto Luxusartikel bedeutet, den er sich gönt, ist auch gut. Ist das Auto innen dreckig und stinkig, das ist gar nicht gut. Fährt jmd. Auto um zu beeindrucken, dann schmunzle ich und fährt jmd. Auto um zu irritieren, das geht dann GAR NICHT!

@Carsten: Ich mal einen Typen kennegelernt, der zum ersten Date mit einem Polo kam. Auch sonst gab er sich lässig und betonte sein Understatement. (Kleidung, Uhr, etc.) Sprach von vielen Werten u.A. Offenheit, Ehrlichkeit und beschwerte sich über die Raffinesse und Oberflächlichkeit einiger Frauen. Zum zweiten Date holte er mich mit einem knallroten Diablo ab!!! Abgesehen davon, dass ich als Frau im Rock schon beim Ein- und Austeigen überfordert war und ich jede Wölbung der Straße und jedes Steinchen gespürt habe (unpraktischer / unbequemer / auffälliger kann wohl kein Fahrzeug der Welt sein), war er ganz stolz auf seinen Trick. Was ihn beim ersten Treffen an mir beeidruckte, widerte mich beim Zweiten an. Drittes Date habe ich mit dem Hinweis auf Werte und Ehrlichkeit und Raffinesse der Männer abgelehnt. Vielleicht überlegst Du Dir Deine Nummer. Auch wenn ich verstehe was Du erreichen willst - es bleibt Verarschung. Es gibt andere Wege es herauszufinden.

w.32
 
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  • #367
Das Auto ist für mich ein Gebrauchsgegenstand.

Im Winter sollte die Heizung funktionieren und im Sommer die Klimaanlage.
Es sollte im Innenraum sauber sein.

Bis jetzt hatte ich bei noch keinem Mann etwas an seinem Auto zu beanstanden.

w32
 
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  • #368
da ich mit 21 einen neuen tt fahre, erwarte ich von meinem (älteren) partner MIND. ein gleichwertiges auto!!
 
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  • #369
#369
oha mit 21 einen TT fahren, da muss dich ja jemand sehr mögen.
Was heißt für dich gleichwertig? Darf dein neuer Partner nur Autos mit den 4 Ringen fahren?
Wie engstirnig ist das denn? Man merkt, dass du erst 21 bist.
 
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  • #370
mein neuer Partner hat gar kein Auto, nicht mal einen Führerschein. Letzteres fand ich ein wenig seltsam, aber so ist es eben. In seiner Jugend war kein Geld da, später hat er ihn nie gebraucht und andere Dinge waren wichtiger. Die Zeit auf dem Weg zur Arbeit und auf Dienstreisen (er hat eine Führungsposition in einem größeren Unternehmen) im ICE nutzt er, um zu arbeiten.
Den Führerschein holt er jetzt nach.
Für mich war das nie ein Problem. Anders wäre es mir zwar lieber, aber soll ich ihn jetzt deshalb verlassen? Oder hätte ich schreiend davonlaufen sollen, als ich das erfuhr? Dann würde mir einiges entgehen....
 
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  • #371
Liebe FS,

einen Mann, den Frau gerade erst kennengelernt hat ist niemals gleich ein Partner, das erstmal zu deiner Fragestellung!

Ich bin diesmal der vollen Meinung wie Fredirka in #17, wo ich keinen Mann brauche, der sein Auto als Statuserhöhung für sein kleines Ego braucht. Früher war mir das Auto des Mannes egal, aber habe leider doch die Erfahrung machen müssen, dass sich viele Männer, sicherlich auch Frauen, über ihren Auto mit dem "M" oder den vier Ringen definieren. Ich finde es schon fast peinlich, so ein Verhalten beobachten zu müssen.

Es ist m.E. an dem Spruch was dran: Schau dir das Auto des Mannes an, dann weißt du schon ein wenig, wie er tickt.....und was bzw. wieviel er in der Hose hat :)

Mir reicht ein gepflegter, kann auch gerne älter sein, Mittelklassewagen vollkommen aus. Ich selber habe kein Auto und komme damit in Berlin wunderbar zurecht. Wenn ich mir ein Auto kaufen würde, was ich auch könnte, aber nicht will, würde ich mir gerne einen kleinen Japaner oder so kaufen.

w(47)
 
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  • #372
Leider muß ich immer wieder die Erfahrung machen, dass das Auto sehr viel über den Fahrer aussagt.
Zuletzt war ich völlig entsetzt, als eine zwar attraktive aber nur normal gepflegte Dame mich ein Stück in Ihrem Auto mitnehmen wollte. Das Auto war alt, eher vom Lack ungepflegt und im Inneren eine "Müllkippe".
Neben leeren Zigarettenschachteln und Plastikflaschen in Tüten hinter den Vordersitzen fand sich auch ein Spinnennetz auf der Beifahrerseite zwischen Lüftungsgitter und Dachkante. Der Beifahrersitz war völlig verfleckt.
Für mich sind solche Leute unverständlich und echte "Unterschicht". Es war wirklich eine Zumutung einem Fremden dies zuzumuten dort mitzufahren. Natürlich war der Fahrstil auch nicht erträglich, weder vorausschauendes Fahren noch Einhalten von Sicherheitsabständen.
Deshalb liebe Leute: drum prüfe das Auto wer sich ewig bindet und kauft selber in 2011 ein vernünftiges Fahrzeug. Sonst wird das nichts mit dem Nachbarn.
 
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  • #373
Hab gestern einen Bericht gesehen, indem gesagt wurde, dass das Auto heute bei der jüngeren Generation einen weitaus geringeren Stellenwert hat als bei der Generation 40 +.
Ein Auto bindet Kapital, in Großstädten findet man keine Parkplätze. Ich wohne in München, da fahre ich schon alleine aus praktischen Gründen auch nie mit dem Auto, mit dem MVV geht es schneller und bequemer. Nachts nehme ich mir sowieso ein Taxi, das ist bequemer. Viele meiner Bekannten haben kein Auto, wenn es mal sein muss, nimmt man sich einen Mietwagen. Auf lange Sicht kommt das auch nicht teurer als ein Auto, das die ganze Woche in der Garage (die man ja auch zahlen muss) steht.
Ich benutze mein Auto nur für die Freizeit und habe mir auch schon überlegt, ob ich mir noch einmal eines kaufe. Am Land ist das etwas Anderes, da ist man darauf angewiesen. Aber bei uns gleich um die Ecke ist eine Carsharing-Station.
Also ist es mir auch völlig egal, ob ein zukünftiger Partner ein Auto hat und wenn ja, welches.
 
  • #374
ist mir auch schon aufgefallen, in was für müllhalden manche frauen durch die gegend gondeln!
bei einer bekannten bin ich einmal gar nicht erst eingestiegen und wir einigten uns auf meinen wagen...ihr auto sah eher aus, wie ein rollender gelber sack;-)
 
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  • #375
@373 "Leiden Sie unter Statussymbolen?"
Die Dame legt sicher Wert auf andere Werte - und das sind offenbar nicht dieselben oberflächlichen wie die Ihren.
Außerdem: Besser schlecht gefahren als gut gelaufen. ;-)
 
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  • #376
@376 Es ist kein Leiden sondern ein ungewolltes Beobachten. Ein aufgeräumtes und gewaschenes Auto bindet nur wenige Stunden im Jahr, das sofortige Entfernen von Müll sicherlich nur wenige Minuten.
Man kann vermutlich behaupten, dass Leute mit ungepflegten Autos ihr eigenens Leben auch nicht im Griff haben und immer andere für ihre Unfähigkeit oder beseer den Staat für alles Schlechte verantwortlich machen wollen.
@374 Ihren Bericht überschreibe ich einmal mit der "neuen Armut der Minderfähigen" in unserer Gesellschaft. Ein eigenes vernünftiges Auto ist ein Stück Lebensqualität und nicht nur primitives Mittel zum Zweck. Ähnlich verhält es sich heute mit einer Wohnung oder der Kleidung.
Dass ein Auto bei Jugendlichen nicht mehr interessant wäre beobachte ich keineswegs, im Gegenteil: Es tritt klarer die Zugehörigkeit zur Unterschicht (kein Auto oder prollige alte Kiste) Mittelschicht (normales Auto oder ehem. vom Vater) oder Oberschicht (Luxusschlitten, teurer Sportwagen) hervor.
 
  • #377
Niemand kann ernsthaft bezweifeln, dass die Wahl und der Geschmack bezüglich Wohnung, Kleidung, Schmuck, Technik oder eben auch Auto eng mit der Persönlichkeit des Wählenden korreliert.

Ob pragmatisch, bescheiden, protzig, an Äußerlichkeiten oder echten Werten orientiert, unsere Entscheidungen für einen bestimmten Lebensstil sagen sehr viel über uns aus. Wir sind nicht, was wir sein wollen, sondern wir sind das, was wir faktisch leben.

Genau das kann man zum Beispiel unter anderem auch oft am Auto erkennen. Aber natürlich ist das Auto nur eine Facette von ganz vielen und erst in der Gesamtheit aller Facetten kann man sich ein echtes Bild machen. Deswegen darf man aber eben auch diese Facette nicht ignorieren oder als unwichtig darstellen.

Auto als Statussymbol, Autoverzicht aus ideologischen Gründen, Bescheidenheit oder Angeberei, Sauberkeit oder Verwahrlosung -- es gibt unzählige weitere Aspekte alleine beim Auto, die man durchaus erkennen und berücksichtigen sollte.
 
  • #378
für mich wäre es schon eine art visitenkarten, wenn man sein auto vor seiner tür abstellt, und die kiste ist von drinnen völlig verdreckt!
mir wäre das absolut peinlich, mal ganz davon abgesehen, dass ich mit so einer müllschleuder gar nicht fahren wollte. ich würde mich darin einfach nicht wohl fühlen.
 
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  • #379
376 an 373: Ich denke, wer sich wirklich in einen Menschen verliebt, dem dürfte dessen Auto reichlich egal sein. Und der würde als "Liebesbeweis" den Innen- und Aussenzustand verbessern: z. B. das Auto der Süssen mit zur Waschstrasse nehmen oder mal selber auf die Idee kommen, Altglas und Altpapier zu entsorgen ("Schatz, bringst du mal den Müll runter?" "Ich muß jetzt Sportschau sehen - davon hängt die Rettung der Welt ab").
Solange sich nur ein "Nachbar" beschwert, kann mir das egal sein - dann läuft er eben zum Supermarkt. Oder er putzt mein Auto. Und die Wohnung gleich mit...;-) Von so einem Geschwätze lasse ich mich schon lang nicht mehr beeindrucken.

an 377: Ich grüble gerade, ob ich Lust hätte mit einem Hobbypsychologen zusammen zu sein, der mir erklären will wie meine Persönlichkeit mit dem Zustand meines Autos zusammenhängt... Andere Sachen sind mir wichtiger. Ich drehe mal den Schluss um: Jemand, der so ein Samstags-Gewese um sein Auto macht, hat vielleicht die wesentlichen Dinge im Leben nicht begriffen?
Wesentliche Dinge sind u. a. auch Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft. Wenn z. B. ein guter Freund mich nachts anruft von 100 km Entfernung: "Ich sitze hier fest und hab Schwierigkeiten" - dann fahr ich hin und hol ihn.
Wäre das ein Mensch mit so einer fehlgeprägten Priorität wie der, dass ein Auto immer picobello sein muss... dann müsste er wohl die 100 km zu Fuß gehen oder sich was abfrieren ;-)

an "MadMax": Das würde ich mir verbitten, dass jemand mein Grundstück betritt, um mein Auto zu inspizieren und daraus Ableitungen auf meine Person zu ziehen. Genau das würdest du aber wohl tun - ungebeten fremder Leute Gundstück betreten und hinterherschnüffeln? Naja...

an "Frederika": Danke für deine sachliche, themenbezogene Sichtweise. Darum geht es doch hier: Will ich einen Partner, dessen Auto er als protziges Statussymbol verwendet um sich selber zu erheben (hobbypsychologisch: "Minderwertigkeitskomplex") oder will ich einen Partner, der ein Auto als Mittel zum täglichen Gebrauch sieht, welches seinen individuellen Ansprüchen entspricht - vielleicht noch mit einem kleinen umweltschonenden Gedanken.

Das Car-Sharing in Großstädten finde ich übrigens genial.
 
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  • #380
@380 von # 373/376
O.k. wir passen nicht zueinander weil unsere Weltbilder schon beim Thema Auto "meilenweit" auseinanderliegen. Schon Car-Sharing ist ein großer Mist, da der Zeitaufwand und das Fahrzeug in keinem Verhältnis zur möglichen Geldersparnis steht. Für mich nur etwas für die fragwürdigen Ökospinner.
Ein Automobil ist auch ein Stück Technik, an dem dem Fahrer sich ungemein erfreuen und seine Allgemeinbildung und seinen Erfolg darstellen kann wenn er möchte.
Natürlich kann er dies auch kaschieren (a la Thurn & Taxis mit einem VW Käfer).
Jedoch wird sich kein normaler Mensch in eine Müllkippe setzen und tagtäglich sich der Öffentlichkeit präsentieren - auch nicht dem Assi-Nachbarn. Wie wirken wohl verdreckte und verfleckte Sitze auf einen Aussenstehenden ?

Nein, eine solche Frau wäre sicherlich nichts für die Mehrzahl der Männer.
 
  • #381
@#380 (letzter Absatz an mich): Ja, genau so ist es. Es geht nicht um das Auto selbst, sondern darum, was die Entscheidung zu diesem Auto und diesem Lebensstil aussagt. Das mag bei einem Firmenwagen zum Beispiel nahe Null sein (außer die Hierarchiebene in der Firma), bei einem außergrwöhnlichen Auto sogar sehr viel.

Außerdem ist Geschmack eben auch eine wichtige Komponente und genau wie man sich Kleidung, Schmuck oder Möbel aussucht, so sagt eben auch der Geschmack beim Auto viel aus, wenn derjenige es sich selbst ausgesucht hat.

Man darf das Auto nicht überinterpretieren, aber es wäre auch sachlich falsch so zu tun, als ob ein Auto nichts aussagt. Für die meisten ist es eine der teuersten und best-übderdachtesten Anschaffung alle paar Jahre.
 
  • #382
@#382: ja, aber letzlich bestätigtst Du doch damit, wie wichtig die Autofrage auch für Dich ist. Es ist eben interessant und ein beträchtlicher Unterschied, ob jemand Autos total ablehnt, Car-Sharing toll oder beschissen findet, ein Auto als wichtiges Mittel zum Zweck sieht oder sich quasi über sein Auto definiert. Alleine diese Möglichkeiten zeigen doch schon, dass die Haltung zum Auto viel über die Persönlichkeit und die Ansichten eines Menschen aussagt.

Genau das ist das Thema dieses Threads: Autos sagen viel aus. Auf die unterschiedlichsten Arten.
 
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  • #383
Ich denke, es kommt dabei auch immer darauf an, wie sehr man sich selber für Autos interessiert.

Und ich sehe es auch im Kontext zu den Vermögensverhältnissen desjenigen.
Wenn jemand, der eigentlich ein normales Einkommen erzielt, mit einer neuen S-Klasse angefahren kommt und 60% seines Monatslohnes durchschnittlich für sein Auto drauf geht, ist das genauso seltsam, als dass ein Einkommenmillionär in einem VW Kleinstwagen mit Grundausstattung vorgefahren kommt und er mir stolz erklärt, dass erspart, wo er sparen kann (ist mir schon mal passiert)
Beides ist für mich unattraktiv, weil ich weder jemanden an meiner Seite haben will, der nur für ein Statussysmbol grenzenlos über seine Verhältnisse lebt, noch einen, der so geizig ist, dass es krank erscheint.

Wenn ein Privat-KFZ innen sozusagen vollgemüllt ist, so ist es zumindest meine Erfahrung im Bekanntenkreis, ist das meist auch in dessen Wohnung ähnlich. Es handelt sich fast immer, um eine chronisch unordentliche Person, die eigenem und oft leider auch fremden Eigentum wenig Achtung schenkt oder sich auch sonst eher durchs Leben schlägt, als gezielte Pläne umzusetzen. Man soll sicher nicht jeden Tag 1 h mit Wagenpflege verbringen, aber wenn ein Auto chronisch Messi-Eigenschaften zeigt, dann ist das eben nicht normal.

Ich habe noch nie einen Partner nach Auto gewählt, was auch Quatsch ist, aber ich selber habe dennoch eine Faible für sehr schöne Autos. Wenn mein Partner daran auch Spass hat, wäre das einfach nett. Aber da es mein Leben nicht bestimmt, am Ende nicht wirklich wichtig. Wenn jemand ein Auto hat, dann muss es einfach zu ihm passen und er muss es sich leisten können, sonst schreckt mich Autofanatismus ab.
 
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  • #384
380 an 382: Das Alter geht weder am Menschen noch am Auto spurlos vorüber. Wer das nicht begreift, begreift auch das Wachsen einer Beziehung nicht - und sucht sich vielleicht gerne mal was Jüngeres...? Nur mal so daherpsychologisiert...
Und wenn es doch nur um einen verfleckten Sitz geht: Kannst mir ja für meine 10 Jahre alte Karre eine Komplettaufbereitung schenken - dann würde es wieder passen ;-)
Aber nein - die Aufbereitung hab ich mir ja schon selber geschenkt - damit wäre ich dir wahrscheinlich wieder zu selbstständig und unabhängig, oder? Dann wäre meine Theorie von oben ja auch wieder stimmig: Lieber was abhängiges, jüngeres...
Das war jetzt zugegeben etwas provozierend - aber da seht ihr, wohin diese Hobbypsychologisiererei (in diesem "anonymen" Rahmen) führen kann.

Nochmal an Frederika: Mir ist an einem Auto wichtig daß es nicht zu protzig ist, sondern auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist (Raum, Funktionalität) und daß die Verbrauchskosten nicht exorbitant sind. Etwas Fahrkomfort ist nicht schlecht, da ich aber nicht jeden Tag hunderte von km fahren muß, kann ich hier ruhig Abstriche machen.
 
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  • #385
Zu den ersten Dates wird ein VW Polo gemietet.
Wenn die Dame der Wahl beim Einsteigen nicht die Nase rümpft, wird sie die nächsten Male mit einem Privatwagen abgeholt. Wenn daraufhin verwunderte oder alberne Kommentare entfallen, ist man schon einen Schritt weiter.

PS:
Ich stehe auf schnelle Autos und auf Frauen, die auf schnelle Autos stehen ...

Beste Grüsse,
m/41
 
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  • #386
@386 Ja leider muß man heute so verfahren. Das Risiko wegen eines hochwertigen Autos von Frauen "geliebt" zu werden ist viel zu hoch. Am Ende bekommt man noch etwas angehängt und darf zahlen bis man "schwarz" wird. Komischweise werden bei "Status" die Frauen immer so anhänglich.
Deshalb lieber zum 1. Date zwei Strassen weiter parken oder gleich mit dem Taxi anreisen.
Später kann man sich ja vorsichtig steigern.
Schon aus diesem Grunde ist die Menschenkenntnis grundlegend wichtig und diese hört nicht beim Auto auf.
Nicht an den Worten soll man einen Menschen messen, sondern an seinen Taten.
 
  • #387
@#385, letzter Absatz: Ja, sehe ich erstaunlich ähnlich. Ich möchte mir ein Leben ohne Auto nicht vorstellen, aber es ist und bleibt Mittel zum Zweck und ist für mich kein Statussymbol und auch kein Spielzeug. Guter, aber nicht übertriebener Fahrkomfort, annehmbar geringer Verbrauch, akzeptables, sportliches Aussehen sind meine groben Richtwerte.

@#386: Schummeln kommt niemals gut an. Dein Tipp wird alle abschrecken, egal ob sie das echte Auto mögen oder nicht.

@#387: Sicherlich sollte man vermeiden, wegen Statussymbolen geliebt zu werden. Am besten vermeidet man gleich alberne Statussymbole. Ein paar Straßen weiter parken, ist aber auf keinen Fall falsch -- ich mache das aus anderen Gründen und empfehle es. Zuviel preisgeben muss man bei einem ersten Treffen ohnehin nicht.

Seltsamerweise führen einem aber gerade die Kerle mit fahrbarer Schwanzverlängerung ebendiese nur allzu gerne vor und parken so dicht wie möglich. Genau das ist doch entlarvend. Sie WOLLEN geradezu dafür geliebt werden, sie definieren sich über ihr ach-so-tolles Auto.

Deine Schlussfolgerung ist richtig: "An Taten, nicht an Worten, sollst Du sie messen." Aber ist ein Autokauf, ist die Wahl eines Statussymbols, nicht genau die Tat, um die es geht? Sind es nicht leere Worte, wenn einem erzählt wird, "hat keine Bedeutung", aber im nächsten Moment wird dann doch stolz das tolle Gefährt gefahren? Taten oder Worte? Genau darum geht es ganz oft bei der Autowahl...
 
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  • #388
Die Wichtigkeit des Autos hängt ja wohl auch ganz gewaltig vom Wohnort ab.

Viele Großstädter benötigen es nicht wirklich, in meinem Falle ging am Schluss mehr Geld für Standkosten- und Unterhalt als für die Fahrerei drauf. Mietwagen oder Carsharing können eine Alternative sein (zumindest bis Kinder da sind). Für Fernreisen gibt´s Flieger etc.

Auf dem platten Land ist ein Leben ohne Auto dagegen kaum möglich (allenfalls für Kleinkinder, die ja von Ihren Eltern gefahren werden und für Rentner), gleiches gilt für Pendler, Kinderreiche etc

Und in manchen Kreisen gehört das richtige gefährt eben dazu: wer nicht protzen möchte kann ja auf Understatement machen und sich einen Oldtimer zulegen (besser wär´s dann aber er ist ein echter Genießer).
 
  • #389
@#389.1: Na ja, für mich würde ein Mann ohne Auto bedeuten, dass er ganz offensichtlich völlig verschiedene Vorstellungen von Freizeitverhalten und Wochenendgewohnheiten hat. So wenig Mobilität wäre einfach nicht mit mir kompatibel. Ich möchte Ausflüge machen, die Natur erleben, Kurzreisen unternehmen. Ohne Auto unvorstellbar. So wenig Unbahängigkeit bei einem Mann würde ich nicht wollen.

@#389.3: Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand hier an einem standesgemäßen Gefährt stört. Solange es passt, der Mann sich nicht übernimmt, ist das genau das, was man erwartet -- egal auf welcher Ebene. Niemand muss weit unter seinem Standard leben, aber eben auch nicht einen Großteil seines Gehalts in ein Auto stecken. Beides würde mich stören, ganz wie auch #384 erläutert hat.
 
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  • #390
@390 Jetzt kommt doch das Rätseln auf, wie man bei den ersten Treffen ein "standesgemäßes" Fahrzeug erkennen will.
Der Prahler wird doch bis zur letzten Minute vermeiden sich zu outen, der Tiefstapler ebenfalls.
Also an den Worten wird dies bei mittelprächtigen Schauspielern nicht gelingen.

Und wenn man erst nach dem 5. Treffen bemerkt, dass das Auto nicht zum Menschen passt, zieht man dann im Sinne der Frage die Konsequenz und trennt sich ?
Schwierig, glaube ich, aber vermutlich konsequent und folgerichtig., d.h. das Auto entscheidet dann doch direkt über die Zukunft.
Jetzt bin ich etwas verwundert ...
 
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