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Gast

  • #1

Wie wichtig ist es frau heutzutage, vom Mann versorgt zu werden?

Welche Ansprüche werden gestellt?
 
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  • #2
Hängt von vielen Faktoren ab...ob berufstätig oder nicht,Kinder ja/nein?Vermögensverhältnisse des Mannes..Elternhaus,Kindheit..welcher Standard wurde bisher gelebt.....Ich komme aus einem Elternhaus mit gehobenem Standard welchen ich auch gerne weiterführen möchte-selbst mit Kindern,in materiellen Werten ausgedrückt wäre das:Haus,Urlaube,Auto(s),allgemein einen High-Level Standard......
 
  • #3
In einer kinderlosen Partnerschaft? Null.

Bei Familiengründung? Wenn man sich mit seinem Partner einig ist, dass die gemeinsamen Kinder zumindest die ersten Jahre persönlich betreut werden, dann muss der arbeitende Partner natürlich die ganze Familie versorgen können. Sobald man als Frau dann wieder halbtags oder ganztags arbeitet, versorgen die beiden Partner auch die Familie wieder gemeinsam.
 
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  • #4
Jens
@1
Man darf nicht vergessen, dass auch die Frau im Falle des Vorhandenseins von Kindern zum gemeinsamen Familienunterhalt beiträgt. Dies tut sie nämlich auch als "Hausfrau", indem sie den Unterhalt in Natrualleistung erbringt. In diesem Sinne erkennt auch das Gesetz die Werthaltigkeit der Naturalleistungen an. Arbeitet nämlich nur einer der Ehegatten (regelmäßig wird das immernoch der Mann sein) und erzielt ein Geldeinkommen, während der andere Ehegatte (also regelmäßig die Frau) zu Hause bleibt und sich um Haushalt und Familie kümmert, erhält derjenige der Ehegatten, der zu Hause blieb im Falle der Scheidung die Hälfte des durch den anderen Ehegatten seit Eheschließung angehäuften Vermögens (= 50 % des Zugewinns). Dies gilt immer dann, wenn ein Ehepaar im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft lebt.

Es ist somit also ein Irrtum zu glauben, die Frau würde versorgt werden. Vielmehr versorgen sich die Ehegatten wechselseitig, wenn einer von ihnen arbeitet und der andere zu Hause bleibt.

Ohne Hiochzeit und Eheringe gilt dies natürlich nicht. Wenn man unter diesen Umständen als Frau zu Hause bleibt, gibt's am Ende gar nichts.

Was die Ansprüche betrifft, nach denen hier gefragt wurde kann ich nur sagen, dass ich mit meiner eigenen Frau erfahren musste, wie eine maximale Forderung aussehen kann. Selbst den Mercedes E-Klasse-Kombi will sie behaöten und von mir geschenkt haben..... Wenn sie jemand fragt, würde sie natürlich nie zugeben, wie sehr sie von mir versorgt werden will, trotz Scheidung.
 
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  • #5
Kristina:

ich sorge für mich selber, besten Dank. Das habe ich übrigens immer getan, egal wie knapp es bei mir manchmal finanziell auch war. Aber ich mache mich nicht abhängig oder trete zur wöchentlichen Taschengeldabhole an. Und wenn ich mir so die Forderungen einiger Frauen durchlese, auf welchem Niveau die für den Rest ihres Lebens gesponsert werden wollen, nur weil sie zwischendurch mal ein paar Jährchen verheiratet waren, bin ich immer wieder baff. Die zweite Antwort hier weiter oben sagt in dieser Hinsicht ne Menge aus.
 
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  • #6
@2
Ich hoffe für Deinen Mann, dass Du ihm dafür im Gegenzug dann auch einen dem sonst teuer einzukaufenden High-Level "Escort-Service" und dies in wirklich jeder Hinsicht bietest. Das wäre inzwischen das Mindeste, das ich von Dir als Dein Mann verlangen würde.

Darunter verstehe ich:
- Du sorgst dafür, dass Deine Figur super gepfelgt und lecker bleibt
- Du steht mir repräsentativ in jeder Situation zur Seite
- Du bietest mir in sexueller Hinsicht laufend und ohne Zickungen exzellenten Full-Service
-....
Jens
 
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  • #7
@2:
Kannst du denn den "gehobenen Standard" auch selbst finanzieren, d.h. hast du eine entsprechende Ausbildung, Studium, Position oder bist du von "Beruf" nur Tochter"?
Wenn letzteres der Fall ist, wird es wohl schwierig werden, es sei denn du findest einen "Volltrottel".
Sorry liebe Männer, aber ich denke, die meisten hier fühlen sich damit nicht angesprochen.
 
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  • #8
Maya
Wer von euch möchte seinen Standard verschlechtern? Außerdem hat #2 nicht erwähnt, ob sie das selber finanziert oder nicht, oder ob sie zu dem Lebensstandard beiträgt. Außerdem denke ich, daß Hausfrau ein sehr anstrengender Job ist, wenn Kinder da sind....

Zum Fragesteller. Ich denke, wenn Familie geplant ist bzw. man Kinder möchte und einer der Elternteile eine zeitlang für das/die Kind/er da sein möchte, muß natürlich das entsprechende Kleingeld vorhanden sein, daher denke ich, daß es sehr viele gibt die einen "Versorger" suchen. Die Versorgung, muß natürlich für diese Überbrückungszeit vorhanden sein.
Ich persönlich finde es wichtig, daß man als Frau immer ein wenig unabhängig bleibt, daß man nach einer bestimmten Zeit (wenn Kinder da sind) wieder arbeiten geht, teilzeit wie auch immer...

Sind keine Kinder geplant, sollte jeder für sich selber sorgen können, da gibt es keinen Grund, daß einer der beiden den anderen versorgt bzw. versorgen muß (ausgenommen Krankheiten oder so..)
 
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  • #9
Jens...suchst Du eine Beziehung oder ein Callgirl???

Ein sehr gepflegtes Äüsseres gehört für mich zum Standard-und im Übrigen,jede Frau welche sich wie eine Königin behandelt fühlt bietet sexuell einen Full-Service...ich hoffe nur,Du kannst optisch ebenso repräsentieren und bist nicht auf die Kompensation der Frau angewiesen.....

Nein,wird alles selbst finanziert,bin nicht nur Tochter!!!
 
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  • #10
Jens
@2
Ich suche natürlich kein Callgirl!
Wenn sich eine Dame aber von mir nur aushalten lassen möchte und das auf hohem Niveau, dann muss sie wirklich einige Dinge bieten, die ich von einer Frau, bei der wechselseitig echte Liebe im Spiel ist, so konsequent nicht verlangen würde.

Bei dem ersten Frauentyp wäre mir klar, dass sie mich sofort verlassen würde, wenn der ihr dargebotene Wohlstand verblasst. So eine hat eben nicht den liebevollen Respekt ihres Mannes verdient. In dieser Hinsicht gleicht sie nämlich schon einem Callgirl, nur ohne die HIV-Ansteckungsproblematik für den Mann.

Ich sehe übrigens selbst recht passabel aus, sagt man...
 
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  • #11
Nach Jens Angaben hat es ja nie die letzte Unterhaltsrechtreform gegeben. Ich hoffe, alle Frauen informieren sich da gründlicher als Jens drüber, die müssens ja ausbaden, nicht er.

Versorgen muss mich der Mann Null, auch wenn er ein bisschen Kleingeld mitbringen sollte, damit er mich auch regelmäßig mal auf ein Essen oder so einladen kann. Damit meine ich aber ganz normale Lokale und keine mit Michelinsternen dekorierte Restaurants.

Wenn Mann will, dass ich wegen der Kinder Zuhause bleibe, wäre das mindestens, dass er dafür sorgen kann, dass der Lebensstandard gehalten wird.
 
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  • #12
Jens
@24
Super, vielen Dank.
Kannst Du mich kurz und knapp ins Bild setzen?
Welches Reförmchen?
 
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  • #13
Es kommt mit Sicherheit immer auf die Frau an. Aber Eines ist sicher, reiche (erfolgreiche) Männer ziehen die Frauen an, wie Mücken das Licht. Den Unterschied merkt Mann schon extrem bei der Wahl des Fahrzeugs. Ob Mann mit dem S8 oder dem Polo durch die Innenstadt fährt, ist ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht. Eigentlich egal in welcher Edelkarosse, sind Mann die sympathischen Blicke garantiert, wobei im Kleinwagen niemand dem Fahrer Beachtung schenken würde.
Sorry meine Damen, aber so ist es leider..!
 
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  • #14
@10 ne feine Einstellung und völlig natürlich ....seh ich auch so
Wer eine Partnerschaft eingeht sollte sich doch im klaren sein was er will ....da teile ich alles nicht nur Geld ...und wenn Kinder im Spiel sind is es doch normal das der Mann die Familie ernährt wenn die Frau sich um die Kinder kümmert ...das ist ne ganz harte Arbeit und kann nicht hoch genug geschätzt werden ...
 
  • #15
@#11: Jens, google mal den Begriff "Unterhaltssrecht Reform" oder schaue auf die Seite des Justizministeriums.

http://www.bmj.bund.de/enid/Familienrecht/Unterhaltsrecht_pw.html

Kernpunkt ist, dass der Versorgungsanspruch der geschiedenen Frau zeitlich begrenzt wird, auch die Betreuungsversorgung regelhaft nur drei Jahre gezahlt wird und letztlich insgesamt mehr Eigenverantwortung der Partner gefordert wird. Derzeit weicht die Rechtsprechung aber von der Gesetzgebung noch oft ab -- da gibt es noch viel aufzuarbeiten.

An dem Prinzip der Zugewinngemeinschaft ändert sich nichts.
 
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Gast

  • #16
Ich habe die gleiche Ansicht wie #2.Wer will sich denn in seiner Zukunft verschlechtern? Gibt es wirklich noch Frauen, die sich versorgen lassen wollen? Oftmals ist es doch so, dass die Frau mehr verdient und da wären wir bei der alten Diskussion.Ich habe meine Kinder so erzogen und sehr auf ihre Ausbildung geachtet und sie gefördert, so dass sie jederzeit finanziell unabhängig sein werden und so den hohen Lebensstandard, den sie von zu Hause kennen, auch fortsetzen können.
Wenn Frauen diese Bedingungen nicht hatten, können sie auch später durch Fleiss und Engagement finanziell gut dastehen und brauchen keinen Versorger.
Es gibt aber sicher auch Situationen, wo sich Frauen durch Partnerschaft verbessern können. Dann haben sie aber sicher auch etwas zu bieten, was es dem Partner wert ist.
 
G

Gast

  • #17
@15
Ja, und wenn es nur die Bereitschaft für's Mitmachen von echten Sauereien ist!
 
G

Gast

  • #18
Nun, ich (w 42) alleinerziehend und -versorgend, war noch nie einen Tag von einem Mann abhängig- das ist auch gut so. Doch in einer festen Partnerschaft, würde ich mir vom Partner schon wünschen, dass er in Krisensituationen, mir zur Seite steht, sowohl seelisch-moralisch als auch materiell. Unabhängig vom Trauschein oder nicht. Und umgekehrt ist das sicher selbstverständlich für mich. Allerdings habe ich bisher nur mein "zur Seite stehen" erlebt- nie umgekehrt. der nachteil von Frauen, die als "starke Frauen" gesehen werden. Die müssen immer Ihre Stärken, dem Mann zur Verfügung stellen, doch wehe der eigne "Akku" ist mal leer und das Idealbild "starke Frau" hält nicht mehr stand.... Das Thema versorgen als solches ist mir innerlich fremd.
Für mich wäre das Ideal- gegenseitig zur Seite stehen- das ist auch versorgend und umsorgend, das ist nicht nur materiell zu sehen und in der Familie auch bei Aufgabenteilung Kinderbetreuung/ Job nichts anderes.
Wie in #2 und #5 beschrieben, dass sind nur Zweckgemeinschaften, dass ist : einen anderen Menschen benutzen.
 
J

JoeRe

  • #19
@2 und @15:
Wenn Ihr sowieso einen Beruf habt, mit dem ihr Euren Lebensstil finanzieren könnt, dann muss Euch ja der Mann nicht mehr versorgen -- er muss nur "mithalten".

Ist es denn so schlimm, wenn die Frau mehr verdient als ihr Mann?
Hätte halt als Konsequenz, dass bei Kindern sich irgendwann der Mann um die Kids kümmert, während die Frau das Geld ranschafft. Muss jeder mit seinem Lebensverständnis abgleichen, kann aber doch klappen.

Ich finde die implizierte Asymmetrie von @15 ein bisschen komisch: Bei einer Frau gibt es Situationen, in denen "sie sich durch die Partnerschaft verbessern kann". Gilt das auch für den Mann?
Scheint bei Herrn Sauer zu funktionieren.
 
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  • #20
zu#18 die Frage war hier anders gestellt.

Wie wichtig ist es frau heutzutage, vom Mann versorgt zu werden?
Männer, die versorgt werden wollen, habe ich auch schon erlebt, lehne ich aber ab.Die Relation muss schon stimmen.
Bei #15 solltest Du den Text mal genauer lesen, dann verstehst Du ihn auch.
 
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Gast

  • #21
@#12: Ein Mann, der es nötig hat, sich mit einem tollen Fahrzeug aufzuwerten, zeigt damit doch nur sein geringes Selbstbewusstsein. Kluge Frauen wissen das. Und die dummen? Interessieren die Dich?

Zum Thema: Frauen können sich heute sehr gut selbst ernähren und suchen in einem Partner vor allem jemanden, der sie emontional und intellektuell 'versorgen' kann. Außerdem sollte er willens und fähig ist, zur Versorgung der gemeinsamen Kinder beizutragen, egal in welcher Form. Das sehe ich genauso wie meine Tochter (21).
 
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Gast

  • #22
Mir (w, 34) geht es in einer Partnerschaft nicht darum, dass ICH versorgt werde, sondern darum, dass man sich GEGENSEITIG versorgt. Mit Liebe, Aufmerksamkeit, Zeit, auch Geld.

Meine Ansprüche sehen so aus, dass ich mir von meinem Partner wünsche, dass mein Geld auch sein Geld, sein Geld auch mein Geld ist. Ich möchte materielle Gleichheit, auch bei grossem Gehaltsgefälle.

Mir persönlich wäre ein Mann mit geringerem Einkommen als ich lieber, denn dann entgehe ich dem Vorwurf, ich liesse mich aushalten, den ich einfach nicht mehr ertragen kann!

Aber nach dem Gehalt suche ich mir den Partner nicht aus. Ich merke, ob nun einer armer Doktorant oder Millionär ist, es beeindruckt mich nicht. Ich schaue nach dem Aussehen und der inneren Haltung.

Schade finde ich, dass die Frage nach dem Beruf gleich als Frage nach dem Gehalt verstanden wird. Ich will einfach nur wissen, was der Mann den lieben langen (Arbeits-)Tag tut und welche Interessen er hat.

Im übrigen würde ich einen Mann, der gern Hausmann sein will, mit Kusshand nehmen. Aber von mir aus kann er auch arbeiten. Er soll tun, was ihn glücklich macht.

Was ich in meiner letzten Beziehung als sehr belastend empfand, war, dass mir - seiner Meinung nach - die VOLLE Verantwortung für die Hausarbeit oblag. Aber nicht etwa, dass es Anerkennung für "das bisschen Haushalt" gegeben hätte. Jedoch die Versagung von JEGLICHER Anerkennung bei nicht perfekt geführtem Haushalt, die gab es schon.

Einer (von vielen) Gründen für die Trennung war übrigens, dass ich ohne ihn weniger Hausarbeit habe als mit ihm. ;-)