• #1

Wie wichtig ist das gleiche Bildungsniveau für die Beziehung?

Welche Rolle spielt das gleiche Bildungsniveau für eine glückliche Beziehung? Darf der Mann hier auch mal weniger wissen oder ist dann gleich das Bild vom Versorger hinüber? Psychologieprofessors Timothy Bates ist schließlich immer noch der festen Überzeugung, dass der Mann auch im 21. Jahrhundert gebildeter sein muss als die Frau. Wie sehen Sie das? Muss Ihr/-in Partner/-in genauso gebildet sein wie sie. Wie sieht es mit der Karriere aus?
 
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Gast

  • #2
Ich (w) kann es nicht ertragen, wenn mir ein Mann intellektuell unterlegen ist, den kann ich dann gar nicht mehr ernst nehmen. Man merkt ja gleich, wie sich jemand verbal ausrücken kann und wie er über verschiedene Themen Bescheid weiß. Sobald ich merke, dass ich mehr weiß als er, bin ich schon genervt. Deshalb würde ich niemals "nach unten" daten, das funktioniert einfach niht, wenn die Frau überlegen ist. Umgekehrt ist es dagegen meist kein Problem.
 
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Gast

  • #3
Er muss mindestens so gebildet sein wie ich - ABER, es muss nicht das gleiche Fachgebiet sein. Bildung ist ja nicht nur Schulbildung oder Studium - Fachidioten können beziehungsuntauglich sein, Menschen mit Allgemeinbildung und vielen Interessen sowie einer grundsätzlichen Neugierde sind da bedeutend vielschichtiger. Es muss von Niveau passen - und keiner darf dem anderen regelrecht überlegen sein. Für mich immer wieder ein Phänomen, wie es Männer schaffen, mit wirklich dummen Frauen klar zu kommen und diese auch noch zu schwängern bzw. zu heiraten. Ich schätze, viele Männer entdecken erst mit höherem Alter welchen unschätzbaren Wert sie mit einer gebildeten Frau an ihrer Seite wirklich haben. w/43
 
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Gast

  • #4
Psychologieprofessors Timothy Bates ist schließlich immer noch der festen Überzeugung, dass der Mann auch im 21. Jahrhundert gebildeter sein muss als die Frau.
Naja, kann ja nicht sooo schwer sein, eine Frau in puncto Bildung zu übertrumpfen ... keine Herausforderung ... ;-D

Touché! Spiel, Satz und Sieg - 1:0 für die Männerwelt trotz unerlaubten Tiefschlags!

Spaß beiseite! Mir persönlich (m, 32) ist das Bildungsniveau meiner zukünftigen Partnerin nicht sonderlich wichtig. Ich achte eher auf Humor, Herzenswärme, Empathie, Fürsorglichkeit und dergleichen. Eine umfangreiche Bildung hat für mich also eher einen "nice-to-have-Status", gehört aber nicht zu den von mir präferierten, grundlegenden Eigenschaften. Solange also die Chemie zwischen mir und ihr harmoniert, könnte ich mich auch in eine schnuckelige, kleine Doofmaus verlieben. Der Bildungsgrad sagt zudem auch nicht zwangsläufig etwas über die Intelligenz der Person aus.

Allerdings weiß ich, dass Frauen sehr wohl einen gebildeten Mann an ihrer Seite wünschen. Gerne auch auf übertrumpfendem Niveau.
 
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Gast

  • #5
Ich (w) kann es nicht ertragen, wenn mir ein Mann intellektuell unterlegen ist, den kann ich dann gar nicht mehr ernst nehmen. Man merkt ja gleich, wie sich jemand verbal ausrücken kann und wie er über verschiedene Themen Bescheid weiß. Sobald ich merke, dass ich mehr weiß als er, bin ich schon genervt. Deshalb würde ich niemals "nach unten" daten, das funktioniert einfach niht, wenn die Frau überlegen ist. Umgekehrt ist es dagegen meist kein Problem.
Ok, also wenn ich das richtig verstehe. Sagen wir mal, du kennst dich mit Schminke aus. Er nicht. Dann würdest du ihn nicht mehr daten, weil du mehr darüber weißt?

zur Frage: Allgemeinwissen ist mir schon wichtig. Ich bin zwischen 18 und 28 viel gereist und hab hier und da auch viel aufgeschnappt, was man nicht weiß, wenn man immer nur zu Hause hockt. Wenn mein Partner nur Themen kennt die ihn brennend interessieren und für alles andere die Ohren zuhält: das wäre nichts für mich.
 
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Gast

  • #6
Ein Mann ohne Studium kommt nicht in Frage. Der Beruf ist auch wichtig. Er darf nicht ohne geistige Anstrengung dahindümpeln.

w27
 
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  • #7
Ich weiß nicht, wie andere Frauen das sehen, aber ich bin für gleiches Bildungsniveau. An einer belehrenden Vaterfigur bin ich nicht interessiert. Es ist doch so, dass jeder der Partner auf einem anderen Gebiet mehr weiß als der andere, man ergänzt sich also ohnedies.
Schlimm ist es, wenn ein Mann weniger Bildung hat und dies auch nicht durch Neugier und Interesse an den Dingen wettmachen kann. Dann wird es rasch langweilig.
 
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Gast

  • #8
Gast Nr. 3 mag sich für intelligent und gebildet halten, führt dies durch sein launiges Statement aber leider selbst ad absurdum. Besonders elitär sind seine sonderbaren Aussagen und sein Geschmack bzw. sein Anspruch an die Damenwelt jedenfalls nicht.
 
  • #9
Bildung oder Schulbildung?

Ach ja, und der Herr Professor- ich lass Ihm seine Meinung und erfreue mich an meiner Liebsten die einiges besser weiss als ich und andersrum. Ich hätte keine haben wollen die mir auch auf dieser Ebene nicht Paroli bieten kann. Irgendwann kommt man ja auch mal aus dem Bett raus.....

Das Bild vom Versorger ist einfach nicht meines und in der jungen Generation auch immer weniger gefragt.

Eine Partnerschaft ist doch kein Wettbewerb, kein Machtspielchen oder Duldung eines seltsamen Wesens im Haus.
 
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Gast

  • #10
#3 trifft den Nagel auf den Kopf

Ich (w) könnte einen Mann, der weniger gebildet oder intelligent ist als ich, auf Dauer nicht ertragen.
Für Männer zählen andere Werte. Wenn DAZU noch Intelligenz und gute Bildung kommen und Tüchtigkeit im Beruf, dann stört das nicht geradezu. Bedingung ist es nicht.
 
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Gast

  • #11
Ich möchte mal eine andere Perspektive einbringen: Ich habe auch immer gedacht, dass ein Mann ohne Studium und möglichst mit Promotion für mich nicht in Frage kommt.

Ich selbst bin promoviert und beruflich sehr erfolgreich.

Und verliebt habe ich mit tatsächlich in einen beruflich sehr erfolgreichen Mann, der allerdings nach dem Realschulabschluss begonnen hat zu arbeiten!

Es geht, Mädels schließt Männer ohne Studium nicht per se aus - auch jemand "ohne" kann durchaus gebildet sein. Mir wäre sonst ein toller Mann durch die Lappen gegangen!
 
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Gast

  • #12
Besonders elitär sind seine sonderbaren Aussagen und sein Geschmack bzw. sein Anspruch an die Damenwelt jedenfalls nicht.
Das bestätige ich (#3) gerne! Ich würde mir lieber die Zunge abbeißen, als mich selbst der "Elite" zuzuschreiben und meine Ansprüche an die Damenwelt orientieren sich nicht an elitären Richtlinien, sondern an meinen persönlichen Vorlieben. Bildung spielt da für mich tatsächlich eher eine untergeordnete Rolle. Zwar kann sie eine Bereicherung für die Beziehung sein, ist aber - zumindest meiner Erfahrung nach - kein Garant für ihr Gelingen. Die von mir aufgezählten Attribute hingegen schon. Denn was bringt mir eine gebildete Frau ohne Einfühlungsvermögen? - Deshalb bleibt Bildung für mich immer ein "nice-to-have" und wird niemals zu den "basics" gehören.

Tatsächlich habe ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis einige gebildete Frauen deren Gesellschaft ich sehr genieße. Als Partnerinnen würde ich sie trotzdem nicht in Betracht ziehen. C'est la vie - was will man(n) machen? - Ich finde eben anziehend, was ich anziehend finde. Nicht mehr und nicht weniger.
 
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Gast

  • #13
Wenn Bildungsniveau "Herz, Kopf und Hand" meint, dies ist für mich sehr wichtig. Wenn es "nur" der Intellekt ist, den finde ich nach einer Weile ermüdend. =)
 
  • #14
Woran misst man denn das gleiche Bildungsniveau? Beide Mittelschule und Berufslehre oder allgemeine Hochschulreife und studiert etc. ? Das geht für mich nicht auf. Ich würde mal keck behaupten, dass die eine oder andere Berufslehre anspruchsvoller ist als so mancher Bachelorstudiengang. Ausserdem ist das Niveau mancher Studiengänge doch sehr unterschiedlich.

Dass der Mann in der Partnerschaft gebildeter sein sollte, halte ich für längst überholt. Sind wir doch vielmehr in unterschiedlichen Bereichen\Disziplinen mehr oder weniger gebildet.

Fachwissen als ein Teil von Bildung, ist heute hochkomplex und ausdifferenziert. Jeder hat so seinen Bereich, in dem man Fachmann oder Fachfrau ist. Die einen haben ausserdem mehr Bildung in Kultur (Kulturwissenschaft), die anderen in Sport (Sportwissenschaft ist mittlerweile eine interdisziplinäre Wissenschaft an Universtäten), die Dritten in Politik etc.
Eine universelle Bildung gibt es doch heute gar nicht mehr.

Die eine kann fünf Sprachen aber kann nicht in ökonomischen Zusammenhängen denken, der andere ist ein Crack in Technik/Ingenieurwesen, kann aber gerade mal Deutsch und Englisch. Wir haben heute die Möglichkeit, uns nach dem Lustprinzip zu bilden. Keiner muss sich mehr durch Latein und Altgriechisch quälen.

Entscheidet der Mensch nicht danach, mit wem er sich in einer Partnerschaft wohl und verstanden fühlt? Das kann sich die Mathematikprofessorin mit dem freien Künstler (ohne Studium) genau so, wie Lischen Müller mit dem Hausarzt xy.
 
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Gast

  • #15
Wichtig ist für mich nicht das Bildungsniveau, sondern dass man in der Lage sein soll, sich in der Partnerschaft zu ergänzen. Eine Frau, die mir außer Schönheit und Sex nichts weiter bieten kann, wäre als Partner nichts für mich, ebensowenig eine Frau, welche mich mit ihrer hohen Bildung an die Wand drückt.
 
  • #16
Auch wenn Bildungsniveau und Beruf nicht unbedingt vergleichbar sind...
... nun habe ich einen Partner, der einen sehr ähnlichen Beruf wie ich hat - und wir finden es einfach schön und total entspannend, sich über die Ereignisse des Tages unterhalten zu können und sofort zu wissen, was der andere meint. Oder sich gegenseitig bereichern zu können, indem man vom Tagesgeschäft erzählt und davon, wie man mit dieser oder jener Situation umgegangen ist.
 
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  • #17
Ich (w, 34) möchte gerne einen Mann mit mindestens gleichem Bildungsniveau. Es gibt jedoch Studien, die besagen, dass insbesondere Akademikerinnen und schlecht ausgebildete Männer Singles sind und diese zwei Gruppen nicht zueinander passen. Ausserdem gibt es immer mehr Akademikerinnen, während die männlichen Akademiker in der Zwishcnezeit die Nicht-Akademikerinnen geheiratet haben.

D.h. wenn die Akademikerinnen ständig auf den Akdademiker warten wollen, dann finden sie keinen mehr, weil es mehr Akademiker Singlefrauen als Akademiker Singlemänner gibt.

Ich habe es mir abgewöhnt auf das zu schauen, aber ich hätte auch gerne lieber einen Akademiker.
Was für mich ein No-go ist, ist wenn jemand Rechtschreibefehler hat, dann gibts sofort eine Absage.
 
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Gast

  • #18
...Timothy Bates ist schließlich immer noch der festen Überzeugung, dass der Mann auch im 21. Jahrhundert gebildeter sein muss als die Frau.
Und wie soll dieser Ansatz aufgehen, wenn die Frauen zunehmend die höheren Bildungsabschlüsse machen - die Faruen bleiden dann alle Single?
Die gut ausgebildeten Frauen finden ja noch nicht mal ausreichend Partner auf Augenhöhe, wenn die Männer weiterhin nach unten heiraten.
Herr Bates vertriitt ein Gedankenmodell was nur noch für wenige Männer in der Oberliga gilt, die sich ein Versorgungsmoidell mit "Plünderungsscheidung" auch mehrfach finanziell leisten können. Junge moderne Männer haben von ihren Vätern gelernt und längst begriffen, dass dieses Modell nicht mehr in die heutige Zeit passt, wo es kaum noch lückenlose berufliche Laufbahnen gibt. Sie suchen Partnerinnen auf Augenhöhe, die einen beruflichen Einbruch abfedern können und unterstützen. Auf 2 Säulen steht ein haus sicherer als auf einer Säule

Wie sehen Sie das? Muss Ihr/-in Partner/-in genauso gebildet sein wie sie. Wie sieht es mit der Karriere aus?
Absolut, das Modell Mann mit weniger Bildung habe ich 20 Jahre gelebt - ging zunehmend schlechter, bis zur Trennung. Zukünftiger Partner nur mit vergleichbarer Bildung und engagiert berufstätig, in permanenter beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung - genauso wie ich auch. Wirtschaftliche Unabhängigkeit und intellektuelle Begegnung Augenhöhe machen sexy.
Jeder kann ohne den anderen und so WOLLEN beide das Miteinander. Haushaltsführung, familiäre Pflichten werden gleichmäßig geteilt bzw. als Dienstleistung von außen eingekauft.
Es kann durchaus ein Einkommensgefälle geben, weil nicht jeder Beruf gemessen an der Vergleichbarkeit der Bildung auch gleichwertig bezahlt wird. Genug Geld verdiene ich, dasss muss ernicht gelichziehen oder überbieten - ich will mit ihm reden können. Das habe ich in der Bildungsgefälle-Ehe so unendlich vermisst. Intelligenz finde ich niemals ermüdend, geistige Schlichtheit aber schon.
w, 55
 
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Gast

  • #19
Ich weiß nicht, wie andere Frauen das sehen, aber ich bin für gleiches Bildungsniveau. An einer belehrenden Vaterfigur bin ich nicht interessiert. Es ist doch so, dass jeder der Partner auf einem anderen Gebiet mehr weiß als der andere, man ergänzt sich also ohnedies.
Schlimm ist es, wenn ein Mann weniger Bildung hat und dies auch nicht durch Neugier und Interesse an den Dingen wettmachen kann. Dann wird es rasch langweilig.
Ich sehe es ähnlich: Belehrende Vaterfigur geht nicht, weniger Bildung geht nur, wenn der Mann nicht trotzdem den Überlegenen spielt - was gerade bei mangelnder Bildung sehr häufig ist.
 
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Gast

  • #20
Wenn ein Mann, egal mit welchem Schulabschluß, offen und vielseitig interessiert ist, ist er interessant für mich (als Akademikerin). Andere Attribute wie ein empathisches Wesen, Attraktivität, Humor und Beziehungsfähigkeit sind mir wichtiger.
Nur- Männer mit Komplexen werden schnell ekelhaft. Die meisten Herren wollen sich eben doch ihrer Partnerin überlegen fühlen. Bei mir ist es ganz schlimm-ich bin auch noch sportlich topfit, jmit verbaler Schlagfertigkeit und einem vielseitigen Humor geboren und dann ist der Stress vorprogrammiert;)
(w)
 
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Gast

  • #21
Ob die Frau das gleiche Bildungsniveau hat, ist mir relativ egal. Als Akademiker habe ich auch schon angenehme Dates mit einer Supermarkt-Angestellten gehabt. Es gibt aber solche und solche Frauen: Mit der einen kannst du auch mal ein tiefgründiges Gespräch mit Fremdwörtern und über komplexe Themen führen, während du dich bei der anderen wie der "allwissende Vater" fühlst und es dir peinlich ist, wenn sie eine sehr einfach gestrickte Wortwahl hat.
 
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Gast

  • #22
Das Bildungsniveau sollte man nicht von irgendwelchen Zetteln und Dokumenten abhängig machen. Es gibt durchaus Personen ohne formell hohem Bildungsstand, die durchaus intelligent sind oder sehr wohl gebildet sein können.

Hingegen gibt es auch Personen die auf dem Papier einen gebildeten Eindruck machen, aber im realen Leben dann gnadenlos durchfallen. Ein Gebildeter auf dem Papier muss nicht automatisch auch ein wirklich gebildeter Mensch sein.

Es gibt ebenso verschiedene Arten von Intelligenz. Ich staune z.B. oft über die praktische und kreative Intelligenz und das Basteltalent meines Schwagers, der nicht studiert hat. Der bastelt ständig irgendwelche Eigenkreationen an Haushalts- und Freizeitgeräten zusammen und ist sehr kreativ.

Bildung und Intelligenz sind noch mal 2 paar Schuhe. Man kann gebildet sein, muss aber nicht zeitgleich besonders intelligent sein. Umgekehrt kann es auch mal ebenso laufen.

Ich hab sogar mal einen Fall erlebt, wo ein Studierter nicht mal intelligent genug war, die Stützräder am Kinderfahrrad anzubringen. Da fehlte jede Art lebenspraktischer Intelligenz.
 
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  • #23
Wenn jemand Bildung hat, kann man sich gut mit ihm unterhalten... was sicherlich in der Kennenlernphase gut ist, wenn man mehr Gesprächsthemen zur Auswahl hat.
Aber... von dem was ich gehört habe, unterhält man sich nach vielen Jahren mit seinem Partner eh kaum noch über solche Sachen.
Deshalb... wäre für mich vor allen Dingen wichtig, dass der-/diejenige gebildet genug ist, um das eigene Leben in geordneten Bahnen laufen zu lassen und fleissig/ausdauernd genug ist, um Nützliches dazu zu lernen.
 
  • #24
Ob die Frau das gleiche Bildungsniveau hat, ist mir relativ egal. Als Akademiker habe ich auch schon angenehme Dates mit einer Supermarkt-Angestellten gehabt.

Geht es noch herabwürdigender??

Demzufolge setzt Du also Bildung mit Diplomen gleich und dies sagt dann auch wieder viel über deine Bildung. Und der Begriff "Akademiker" ist heutzutage so was von verwässert. Würde man den Maßstab
vor 40 J. anwenden, hätten wir wahrscheinlich mindestens 50% weniger Akademiker was wiederum ein anderes Thema ist.

Das Bildungsniveau bzw. Abschluss sollte schon auf ein ähnliches Level sich einfädeln.
Ich hatte einmal eine Beziehung wo die Dame immer nur meinte:
Ach hätte ich doch nur Matura..... ach hätte ich nur studiert......ach hätte ich nur.....

Am Ende war dann dieses Verhalten auch das Ende unserer Beziehung, da es mich auf Dauer nur
genervt hat.
 
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Gast

  • #25
Meine Erfahrung ist, dass ich mich mit Menschen, die wie ich studiert haben, viel besser, differenzierender, offener, hinterfragender unterhalten kann, als mit nicht studierten Menschen.

Ich habe nette Männer kennengelernt, aber die wurden doch verunsichert, wenn ich mal hinterfragte, eine andere These aufstellte, diskutierte usw. Damit kommen studierte Männer einfach besser zurecht, weil die das im Studium kennengelernt haben, auch mal kontrovers zu diskutieren, ohne sich gleich schwach und unterbuttert zu fühlen.

Sicherlich gibt es auch Ausnahmen an studierten Männer, die zwar sehr klug sind, aber im täglichen Umgang sehr unklug sind.

Mein Partner muss in etwa genauso gebildet sein wie ich. Das bedeutet gute Herzensbildung und gute intellektuelle Bildung. Ähnliche Interessen und Vorlieben wären super, dazu noch ein ähnlicher Typ, plus super Sex, das wäre der Jack-Pot.

w
 
  • #26
Für mich ist ein ebenbürtiges Bildungsniveau absolut unabdingbar. Es ist sogar DER eine Punkt, an dem für mich absolut keine Abstrichen denkbar sind. Alles andere - kann man drüber reden, Kompromisse machen. Aber Intellekt und Bildung sind für mich DIE Ebene, auf der die Begegnung stattfindet.

Habe 1x etwas Abweichendes versucht - ging nicht. Versuche ich nicht wieder.
 
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Gast

  • #27
Grauenvolles Thema...

Was genau ist mit "gleichem Bildungsniveau" gemeint???
Gleicher Hochschulabschluss? Gleiche Allgemeinbildung? Sozial-emotionale Bildung, zB. "Herzensbildung"? Genügend Bildung den Alltag erfolgreich zu meistern...? Oder alles zusammen? Was habe ich vergessen?
Vielleicht schliesse ich mich einfach den Aussagen des letzten Gastes an, das klingt irgendwie vernünftig...
 
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Gast

  • #28
Geht es noch herabwürdigender??

Demzufolge setzt Du also Bildung mit Diplomen gleich und dies sagt dann auch wieder viel über deine Bildung.
Ja, ja, ich habe nicht politisch korrekt formuliert. Lesen sie meinen Beitrag und sie werden erkennen, dass gerade ich NICHT nach Bildungsweg unterscheide, sondern auf den Menschen achte. Wie man meinen Betrag derart fehlinterpretieren kann, ist mir ein völliges Rätsel.
 
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Gast

  • #29
Statistisch gesehen sollte ich nur noch unter den Insassen der Gefängnisse einen glücklichen Fang machen. Als Akademikerin ist es schwer, und mit jedem beruflichen Leistungsring wird es schwerer und du wirst möglicherweise je nach sozialem Umfeld streckenweise sehr e i n s a m. Festhalten an "gleichem Bildungsniveau" meint wahrscheinlich Abschlüsse/Studium oder ähnlichen Lebenslauf ? Das wird schwierig, denn die Männer um die 35 suchen schon keine gleichaltrige Frau mit ähnlichem Bildungsniveau. Und es wird dann von Jahr zu Jahr schwieriger, es sei denn du suchst z.B. beim bodenständigen Landadel oder im Pfarrhaus oder in homogenen akademischen Soziotopen. Da wird hohe Bildung noch hochgehalten, auch die geistige Ebene zur Begegnung der Geschlechter.
 
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Gast

  • #30
Ich verlange nicht unbedingt gleiches Bildungsniveau, aber auf jeden Fall muß ein Interesse dasein, sich intellektuell mit mehr zu beschäftigen als mit Modemagazinen. Und gefälliges Gesicht und attraktiver Körper können niemals geistige Leere aufwiegen.

Wichtiger als ein formeller Abschluß ist der Wille, sich zu entwickeln.

Für viele Männer kann das Bildungsniveau der Partnerin auch niedriger sein, wenn sie die richtigen Voraussetzungen für eine Familiengründung mitbringt (jung, pflegeleicht). Frauen stellen da viel höhere Ansprüche: neben formeller Bildung muß das favorisierte Äußere (Körpergröße und ähnliches) durch ein hohes Einkommen ergänzt werden. Fehlt auch nur eines, ist man als Mann aus dem Rennen.

M 37