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  • #1

Wie wahrscheinlich entstehen Beziehungen durch WGs?

Glaubt ihr, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Beziehung kommt, größer ist, wenn man zusammen wohnt (also ich meine das jetzt z.B. auf eine WG bezogen, da ich selbst schon häufig erlebt habe, dass einige Beziehungen durch das miteinander wohnen entstanden sind, auch wenn die zwei zu Anfang gar nicht von einander begeistert waren, bzw. oft gesagt wurde "Das ist nicht mein Typ...")...würde gerne mal eure Meinungen dazu hören :)
 
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  • #2
Als ich damals mit meinem Freund zusammenkam, hatte ich eine WG mit einem meiner besten Kumpel. Das hatte eigentlich super geklappt und nie wäre dort etwas passiert, also im Sinne von möglicher Partnerschaft. Wir mochten uns, haben zusammen gekocht, sind zusammen ausgegangen, gemeinsame Freunde etc. aber fanden uns nie attraktiv als mögliche Partner. Mein Freund zog wenig später auch in eine WG, mit zwei weiteren Jungs. Zwei Jahre später, als einer der Jungs auszog und sie ein "Casting" veranstalteten für das frei gewordene Zimmer, zog dann eine junge Frau ein. Meine Freundinnen fanden das komisch und ich solle doch aufpassen blabla. Ich fand es gar nicht komisch, weil ich ja auch eine Zeit in gemischter WG gewohnt habe und zack, halbes Jahr später macht er mit mir Schluss, ohne Vorwarnung. Erfahre dann später von seinen Eltern, dass er nun mit dieser Frau zusammen ist. Bis heute übrigens.

Ergo: so oder so kann es passieren - oder auch nicht... :)
 
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  • #3
Hallo

ich (w,42) wohne berufsbedingt gerade in einer WG in einer wirklich teuren Metropole.
Verlieben würde ich mich allein durch räumliche Nähe niemals.
Ich finde man kann sozial verträgliches Verhalten in WGs gut trainieren, aber mit Verlieben hat es wirklich nichts zu tun (ausser vielleicht bei Studenten-WGs).
 
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  • #4
Ich kenne solche und solche Fälle. Bei einem Freund zog eine etwas jüngere Frau in die WG ein und es dauerte nicht sehr lange, da waren sie ein Paar, das hielt dann einige Jahre. Ich kenne es aber auch, dass ein Mitbewohner sich verliebte und die Frau um die es ging seine Gefühle absolut nicht erwiderte, sie mochte ihn freundschaftlich durchaus, aber als er es dann gestanden hatte, wurde es unentspannt, wie das dann eben so ist.


Ich weiß nicht, ob man da eine Regel aufstellen kann, wenn Potential vorhanden ist, sind die Chancen sicherlich gut, denke ich gut, man sieht sich ja oft genug.
 
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  • #5
Ich kenne ein Pärchen, inzwischen wieder getrennt, was sich durchs Zusammenwohnen kennengelernt hat. Für mich sind Mitbewohner allerdings so was wie Geschwister und ich würde niemals auf die Idee kommen, was mit ihnen anzufangen.
Liegt vllt auch daran, dass nie einer davon mein Typ war, aber mit den meisten hab ich mich super verstanden, hatten viele Gemeinsamkeiten usw. Ich hätte aber trotzdem keine Lust darauf. Wenn natürlich alles passt und man sich halt verliebt, warum nicht?
 
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  • #6
Glaubt ihr, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Beziehung kommt, größer ist, wenn man zusammen wohnt ...

Die Wahrscheinlichkeit für Beziehungen ist immer höher, wenn sich die Gelegenheit bietet, sich überhaupt näher kennenzulernen, viel zu unterhalten, gemeinsam Zeit zu verbringen. Das ist in einer WG sicher der Fall, genauso wie im Sportverein oder am Arbeitsplatz. Mit was möchtest Du also die Wahrscheinlichkeit vergleichen? ("größer als was")

m, 46
 
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