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Gast

  • #1

Wie und wo die ersten Dates?

Fernbeziehung, haben uns im realem Leben kennengelernt. Wie verhält man sich richtig, wir wohnen 300 km auseinander.Wer kommt zu wem zuerst oder in der Mitte treffen? Ab welchem Date fahre ich zu ihm? Wie verhalte ich mich richtig?Wie sind eure Erfahrungen? w.34
 
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Gast

  • #2
Er soll zu dir kommen - auf jeden Fall beim 1. Date. Wenn er in deiner Stadt übernachten will, dann NICHT bei dir - das muss ich eigentlich nicht erwähnen, aber anscheinend ist es nicht selbstverständlich, deswegen schreibe ich es nochmal.

Du wirst den Vorschlag bekommen - von Forumsschreibern, vielleicht auch von ihm -, dass du ihm entgegenfährst und ihr euch in der Mitte trefft.

Ein Mann, der wirklich an dir interessiert ist, kommt zu dir. Auf irgendwas anderes habe ich mich NIE eingelassen, es ist auch nur einmal jemand auf die Idee gekommen.

Bevor Missverständnisse entstehen: ich bin schon lange nicht mehr Single.

Allerfrühestens beim 3. Date würde ich zu ihm fahren, aber du wirst hier überwiegend andere Ratschläge bekommen.
 
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Gast

  • #3
Ich hatte vor längerer Zeit mal eine Fernbeziehung (400 km) beim ersten Date besuchte mich mein Ex-Freund.

w,39
 
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  • #4
Ich meine , er sollte Dich besuchen.Alle : "treffen wir uns in der Mitte" Sager verschwinden wie sie gekommen. Meine Erfahrung-ich schlage diese Variante schon lang nicht mehr vor.
w/57
 
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Gast

  • #5
Auch wenn hier die "Emanzen" gleich wild auf mein einschlagen werden:

Auch in der heutigen, modernen Zeit, in der Frau "ihren Mann steht", ist es eine absolute nette und galante Geste, wenn der Mann die Frau besucht !

Mir könnten auch alle anderen gestohlen bleiben (das hab ich auch bereits praktiziert!), die mich hier kilometerweit antanzen lassen wollen für 2 Stunden nettes Geplaudere nach einem ihrer Geschäftstermine...........

Wer als Mann Ü-40 nicht den Anstand und die Zeit aufbringt, sich für ein Date den Hintern aufzureissen, der lässt sich auch sonst gerne immer und überall billig bedienen......und was ich damit jetzt genau meinte, tja... dazu sind die Gedanken eines jeden Forumlesers frei...!).

w49
 
  • #6
Wenn er dich wirklich gern kennenlernen möchte, wird er von sich aus vorschlagen, dass er dich besucht. Wenn er sich nicht sicher ist, wird er sich den Anfahrtsstress sparen wollen und den Vorschlag Halbe-Halbe machen.

Ich persönlich würde mich immer besuchen lassen, und wenn er dazu 8 Wochen braucht, weil er den Termin mit mir mit einem Geschäftstermin kombinieren will, ist das auch schon eine Aussage. Dann würde ich vermutlich ganz absagen.
 
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Gast

  • #7
Ich würde mich gar nicht erst mit einer Frau treffen, für die mir die Fahrtkilometer zu viel wären. Andererseits bin ich auch offen dafür, wenn die Frau vorschlägt, mich in meiner Stadt zu treffen. Wichtiger ist es, dass man sich überhaupt einig wird, ohne peinliches Herumgeeiere. Wenn man sowas simples wie ein Date erst mal ausdiskutieren muss, vergeht mir schon gleich die Lust.

m41
 
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  • #8
Ihr habt Euch im realen Leben kennen gelernt (wie gut? wie weit?), und nun steht aus der Ferne ein Date an.
Ich meine, wie Nr.4, dass ohne langes Palavern und Kopfzerbrechen, es stimmig wäre, wenn er Dich in Deiner Stadt trifft - bei möglichen weiteren Treffen kann es ja auch umgekehrt sein.

Dass er Dich "bei Dir" trifft, heißt nicht, dass er bei Dir übernachtet!, so klar solltest Du Dir sein, um etwas, das sich weiter anbahnt, nicht zu gefährden.
Im übrigen sollte er den nötigen Takt selbst mitbringen, das nicht in Erwägung zu ziehen oder zu erwarten, sonst ist es gleich gar nichts.
Ich habe meinen "Lieblingsmenschen" vor vielen Jahren über Anzeige kennen gelernt, und ihm war es trotz seines anstrengenden Planes (Arzt mit Bereitschafts-und WE-Dienst)selbstverständlich, beim ersten Date zu MIR zu kommen, heißt, mich hier zuhause abzuholen, dann sind wir ausgegangen, ich habe hier noch einen Kaffee gemacht, ehe er wieder in die Nacht fuhr - und gut.
Erst viele Wochen später, als wir uns, auch über regelmäigen Briefwechsel, schon besser kannten, habe ich die Idee des Nächtigens angesprochen, damit er nicht u.U. nach Mitternacht über 2 Std. unterwegs sei (es war Winter), aber eben ganz klar auch erst mal des "neutralen" Nächtigens (=nicht in meinem Bett).
Er war froh um diese offene und klare Lösung, akzeptierte sie gerne, und später, als wir dann "zusammen waren", legten wir eben unsere Treffen hier oder dort je nach familiärer Situation fest (mein Sohn war damals im Vorschulalter und präferierte "seine" Umgebung, manchmal hatte mein Partner WE-Dienst oder Rufbereitschaft, da fuhr ich zu ihm, oder wir trafen uns alle drei oder mit seiner Tochter zu gemeinsamen Unternehmungen, um dann danach in unsere jeweiligen "Hütten" heimzukehren, weil er die Tochter noch "ein paar Kilometer weiter" zurückbringen musste....)

Also: Wenn "er" Dich wirklich meint, wird er Wege finden und auch den Wunsch haben, Dich
in Deiner Umgebung/Stadt/Wohnort/Arbeitsort zu treffen, um an Euer damaliges Kennenlernen anzuknüpfen.
Emanzipation hin oder her und die vielen Missverständnisse, die immer wieder in diesem Thema liegen: SO müsste es m.E. sein, und OHNE dass Du Dir den Kopf zerbrichst.
Bring' ihm das doch mal locker, aber klar rüber: Ich würde mich mit dir gerne hier in X. treffen, was meinst du?
Dann hörst Du ja auch schon, wie er reagiert und ob sich das gut anfühlt.

Die Sache mit "in der Mitte treffen" finde auch ich nicht so prickelnd, und ich würde Dir eher davon abraten. Wenn Ihr Euch WEITER näherkommt, stehen Euch danach alle Möglichkeiten der Flexibilität offen.

Alles Gute für Dein Treffen!
 
  • #9
@1/3/4/5/7
Klasse, kaum gehts mal um eine unbequeme Seite der Emanzipation seids Ihr auf einmal alle ganz altmodisches Frauchen.

Glaubt Ihr denn es ist für einen Mann prickelnder als für Euch sich 3h hin und 3h zurück ins Auto zu schwingen und dann gibts einen Reinfall? Da soll gefälligst der Mann antanzen und sich dann abservieren lassen- Ehrlich, so eine könnte MIR gestohlen bleiben. Da biste immer der Hampelmann.

Genauso muss ich die Frage stellen: was genau ist so schlimm daran Euch Abends in Eurer Stadt zu treffen wenn man sowieso einen Geschäftstermin in der Gegend hatte. Es wird also noch erwartet dass er die Fahrt extra und nur für Euch macht. Gehts noch? Wenn Ihr von diesem hohen Ross fallt wirds schmerzhaft.

Liebe #4 Du erwartest also dass sich der Kerl "den Hintern aufreisst" um Dir denselben ständig und immer hinterherzutragen? Und Du lässt Dich gnädigerweise bedienen? Dann wirst Du auch das Weichei bekommen das Du verdienst.

Liebe FS, es spricht gar nichts dagegen beim ersten Date sich in der Mitte zu treffen, wieso auch? Dann hatte jeder einen gewissen Aufwand auf sich genommen und damit auch seine Ernsthaftigkeit unter Beweis gestellt. Zusätzlich kommt man auch gar nicht in die peinliche Situation eine Übernachtungsmöglichkeit anbieten zu müssen. Am besten ist es sich an einem Ort zu treffen den man schon immer mal sehen wollte. Wenns dann eine schlechtes Date war kann man sich wenigstens einen netten Nachmittag machen.
Ich führe eine sehr glückliche FB und wir hatten uns auch das erste Mal in der Mitte getroffen, war irgendwie kein Hinterungsgrund (und Sie hatte das vorgeschlagen). Gleich mal gemeinsam auf Entdeckungsreise gegangen, was gibts besseres? Sie ist allerdings auch kein Schickimicki Prinzesschen.
 
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  • #10
Hm.... er soll antanzen und nicht nach Geschäftsterminen.... selbstverständlich auf seine Kosten.... und wenn man anderen Threads glauben darf auch noch das Essen bezahlen?? Dann diskutiert man darüber, wie man einen Mann nach 15 Minuten absägt, wenn das Date nicht paßt? Außerdem gleich sofort kommen, nicht mit einem Geschäftstermin verbunden?

Das kommt mir nach reichlich vielen Erwartungen vor. Ja, ich würde mir "den Hintern aufreissen" für eine Frau, aber nur für eine, die es Wert ist, kurz für eine, die sich auch für mich "den Hintern aufreisst", nicht aber für eine, die einen dummen Prinzen braucht, dessen Schmachten hilft, das geschwächte weibliche Ego zu stützen und hübsche Stories im Freundeskreis zu generieren.

Wer fährt hängt für mich von der Situation ab. Beispielsweise wer mehr Zeit hat, wer in der touristisch interessanteren Stadt wohnt, wer den Kontakt initiiert hat, wer es mit einem Geschäftstermin verbinden kann. Zum Thema Übernachten: In Couchsurfing-Zeiten wirkt es altmodisch, das Übernachten im Gästezimmer des Datepartners komplett auszuschliessen. Das ist nicht jedermanns Sache - Ok (meine wäre es nicht), aber für viele (gerade jüngere) Leute auf alle Fälle eine Alternative, die nichts aussagt.

m/30
 
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  • #11
Jaja... wie immer sucht sich die ü40 Fraktion nur die Schokoladen-Seite der Emanzipation aus :)
 
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  • #12
Also ich bleibe dabei - wenn ein Mann aus einer weiter entfernten Stadt mich kennenlernen will, sollte er sich die Mühe machen, mich in meiner Stadt zu besuchen und praktizierte es auch damals so, als ich noch eine Fernbeziehung hatte - mein Ex-Freund schlug sogar vor, mich zu besuchen ohne wenn und aber.

Mit dem "in der Mitte" treffen ist das so eine Sache...Für Euch beide wäre die Stadt fremd bzw. ihr seid nicht ortskundig, wo trifft man sich da - usw.

Und: ich bin zwar emanzipiert, aber keine Emanze. Für mich kommt eine Fernbeziehung nicht mehr infrage - das mal so nebenbei.