• #1

Wie sorge ich für mein Kind optimal vor?

Hallo, ich werde bald Vater und bin daher am Überlegen wie ich mein Kind bestmöglich finanziell unterstützen kann. Es geht aber nicht um den Unterhalt, sondern allgemein darum, dass ich jetzt schon Dinge für mein Kind einrichte, die es später mal brauchen könnte. In finanziellen Dingen möchte ich aber der Mutter keinerlei Zugriff auf das von mir überlassene Vermögen geben. Ich dachte an eine Brillenversicherung, eine Zahnzusatzversicherung, eine Risikolebensversicherung über 5 Millionen Euro für den Fall meines Todes und eine finanzielle Zuwendung zur Geburt in Höhe des Freibetrages. Dabei werde ich im Schenkungsvertrag die Vermögenssorge der Mutter über das Vermögen unseres Kindes hinsichtlich meiner finanziellen Zuwendung ausschließen (§ 1638 BGB).

Aber abgesehen davon: Was fallen euch noch für Möglichkeiten der Vorsorge ein? Was was würdet ihr bereits zur Geburt eures Kindes abschließen, wenn ihr die Zeit zurückdrehen könntet?
 
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  • #2
Erstmal würde ich gar nichts tun, lass das Kind erstmal kommen, es ist ja noch gar nicht zur Welt gebracht und zweitens würde ich das sehr große Spannungsverhältnis zur Mutter des Kindes erstmal klären wollen, was für das Kind garantiert besser ist, als sich jetzt in diesem Stadium Gedanken zu machen, welche Absicherung für das ungeborene Kind angebracht ist, mit Absicherung oder mit Vorsorge oder mit finanziellen Dingen, ist ein schlechtes Mutter/Vater Verhältnis nicht auszugleichen!
 
  • #3
Ach, das alte Thema?
Hm, okay, ich hätte als Kind zum 18. Geburtstag gerne eine eigene Eigentumswohnung geschenkt, den Führerschein bezahlt und danach ein Auto. Ich fände es gut, wenn du mir zu Schulzeiten ein Auslandsjahr finanzierst und außerdem mein Studium finanziell unterstützt, also für die Eigentumswohnung fallen ja auch Hausgeld und Versicherungen an, außerdem muss ich WLAN und GEZ-Gebühr, falls die noch existiert, und so was bezahlen und auch essen, und vielleicht auch manchmal Urlaub machen und so was, dafür könntest du Geld bereit halten. Die Wohnung rechtzeitig günstig kaufen, damit die zehn Jahre abgelaufen sind und wir sie steuerfrei wieder verkaufen und durch eine andere ersetzen können, falls die Lage mir nicht gefällt.

Außerdem vielleicht eine Versicherung für Beerdigungskosten, also zunächst für deine Beerdigung, damit das Kind sie später nicht zahlen und sich damit nicht weiter beschäftigen muss.

Du könntest auch zur Geburt des Kindes einen Baum pflanzen, das ist eine schöne Geste. 🌳

w26
 
  • #4
würde ich das sehr große Spannungsverhältnis zur Mutter des Kindes erstmal klären wollen, was für das Kind garantiert besser ist, als sich jetzt in diesem Stadium Gedanken zu machen
Da hat er Recht! 👍

Was würdet ihr bereits zur Geburt eures Kindes abschließen, wenn ihr die Zeit zurückdrehen könntet?

Gar nichts.
Es ist doch noch so viel Zeit.
Wenn die zur Welt kommen sind die noch so klein. Die können gar nicht weglaufen.

Das Einzige was Dein Kind braucht ist Liebe. Und dazu ist auch ein guter Kontakt zur Mutter notwendig.
 
  • #5
Als ich mir deine Fragestellung durchgelesen habe, kam mir dein Duktus gleich »bekannt« vor. Ich öffnete also deine früheren Threads ... das sollten alle machen, bevor sie sich ins Zeug legen, dir (kostenlose) weitere Tipps zu geben.

DAS ist es nämlich, was du suchst: Vorschläge, die nix kosten. Du, der du auf einem fetten Geldsack sitzt, der Mutter deines noch ungeborenen Kindes den Dreck unter den Fingernägeln nicht gönnst, zu geizig, trotz prall gefülltem Konto, einen beratenden Anwalt heran zu ziehen. Der würde ja eine Rechnung stellen. Berechtigt.

Bleib einfach bei deiner Haltung, lebe in deinem Kämmerchen mit schmalem Bettchen, einem kleinen Schränkchen und hartem Stühlchen. Und denke selber nach. Das wäre dann auch kostenfrei.

Sorry, so »karg« reagiere ich sonst nicht. Aber deine früheren Postings hier lassen mich einfach frieren!
 
  • #6
Ich würde dafür sorgen, dass das Kind alles bekommt, was es zum Aufwachsen braucht und den Rest der Vorsorge um 18 Jahre verschieben. Und ein passendes Testament machen mit Testamentsvollstrecker, der das Vermögen verwaltet.

Also, ich nicht, aber so an Deiner Stelle. Ach so - hast Du schon einen Termin beim Urologen für die Vasektomie?
 
  • #7
Was man nicht kaufen kann, weil unbezahlbar:
-Respektvoller, unterstützender Umgang mit der Kindesmutter
-Zeit und ein liebevoller Umgang mit dem Kind
-das Gefühl nicht nach irgendwelchem Geld Wert beurteilt und abgesichert zu werden.
Irgendetwas sagt mir, dass deine finanzielle Unterstützung in dem Moment endet, in dem dein Kind nicht mehr so funktioniert, wie du es gerne hättest. Sätze wie: "Ich enterbe dich" oder "ich drehe dir den Geldhahn zu" wird dein Druckmittel.
Die Mutter zu unterstützen, einen guten, entspannten Job als Mutter machen zu können, DAS hilft Kindern am meisten!!!!!!
 
  • #8
Ich würde empfehlen:
- die Kosten für die Zahnspange
- Nachhilfe
- Führerschein
- Auslandssemester
- Sprachkurse, evtl. "Internationaler" Kindergarten, in dem das Kind auch andere Sprachen hört und "lernt"

Ansonsten:
- so viel Zeit mit dem Kind verbringen wie möglich
 
  • #9
Du bildest ein separates Häufchen Vermögen in dem Deinigen, von dem nur Du weißt, es ist für das Kind bestimmt. Übertragen kannst Du ja zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Das Sonderhäufchen braucht nicht sogleich auf den Namen des Kindes zu lauten. Das erscheint mir sicherer, als auf irgendwelche Rechtsnormen und deren Anwendung im Konfliktfall zu vertrauen.

Investieren das Geld in einen ETF auf die NASDAQ. Das ist meines Wissens nach die dynamischste Börse im Westen. Und ETF haben von den Fonds die niedrigsten Managementkosten, weil sie den Index nur 1:1 abbilden. Da ist kein Schlaumeierchen von Fondsmanager, das für seine Weisheit fürstlich entlohnt wird.

Ich habe vor wenigen Jahren nicht viel Geld (2.000 EUR) in einen ETF auf den NASDAQ investiert und davon meiner jüngeren Tochter (22) Ende letzten Jahres einen jungen, gebrauchten Kleinwagen gekauft.
 
  • #10
Ich wollte einfach nur erfahren, welche Möglichkeiten vorgeschlagen werden. Schließlich habe ich dem Erkennen der Bedürfnisse anderer so meine Schwierigkeiten. Ich halte an meinem Standpunkt fest, dass ich ausschließlich das Kind begünstigen will. Das mit der Versicherung für eine Zahnspange und ebenso mit dem das Pflanzen eines Baumes ist eine gute Idee.
 
  • #11
Schließlich habe ich dem Erkennen der Bedürfnisse anderer so meine Schwierigkeiten.
Das wird aber beim Kind das wichtigste werden. Denn Geld wird nicht für eine gute Beziehung zu deinem Kind sorgen, sondern, dass du erkennst, was es braucht. Ich würde das Geld eher in eine Therapie für dich investieren und ein Coaching „wie zeige ich meinen Kind Liebe“ (kleiner Tipp: nicht primär mit Geld).

w, 37
 
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  • #12
und ebenso mit dem das Pflanzen eines Baumes ist eine gute Idee.
Ich persönlich (ich habe so eine sentimentale Ader) finde es auch schön, wenn Eltern Fotoalben mit Kinderfotos anlegen und dort die Erinnerungen an eine hoffentlich schöne, abenteuerliche Kindheit festhalten, also richtige, liebevoll handschriftlich beschriftete Papier-Fotoalben mit ausgedruckten/entwickelten Fotos, die von den ersten Baby-Fotos an kontinuierlich weitergeführt werden und die gemeinsam verbrachte Zeit sowie wichtige oder lustige Ereignisse im Leben des Kindes dokumentieren. Davon kann sich das Kind natürlich nichts kaufen, aber es ist schön. Ich kenne einige Eltern, die solche Fotoalben zunächst für sich selbst erstellen und im eigenen Bücherregal aufbewahren, dann später aber ihren Kindern schenken. Ebenso können ein paar ausgewählte vom Kind gemalte Bilder oder die verlorenen Milchzähne oder Ähnliches aufgehoben und später zusammen mit dem Kind angeschaut werden.

w26
 
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  • #13
Ich dachte an eine Brillenversicherung, eine Zahnzusatzversicherung
:cool: "Brillenversicherung, Zahnzusatzversicherung...." als finanzielle Absicherung - selten so gelacht. Du bist schon ein Finanzexperte. Alles unnütz rausgeworfenes Geld, weil das Kind die Beiträge nach Deinem Ableben selber zahlen muss und weil es Versicherungen sind, die kein Mensch mit Geld braucht, ohne Geld erst Recht nicht.
Von Deinen Unterhaltszahlungen kann Die Mutter deines Kindes alles kaufen, was in dem Bereich erforderlich ist und so wie Du sie beschrieben hast, wird sie das tun, um sich nicht wegen Einzelbedarf mit Dir abzulabern.

Wenn Du auf dem Level unterwegs bist, dann geht Du am besten zur Verbraucherberatung, damit Du Grundwissen vermittelt bekommst und danach zu einem Vermögensberater, damit Du dessen Vorschläge etwas beurteilen kannst. Den Rest machst Du dann vertraglich mit einem Notar.

Was was würdet ihr bereits zur Geburt eures Kindes abschließen, wenn ihr die Zeit zurückdrehen könntet?
Ich habe zwar keine Kinder, aber grad kommen die ersten Großnichten und -neffen. Deren Eltern legen ihnen Wertpapierdepots an und ich schenke jedem Kind zur Geburt einen EFT-Fonds mit monatlicher Sparrate, sowie Sonderzahlungen zu Geburtstagen, Weihnachten usw. - habe ich bei ihren Eltern schon so gemacht und sie hatten dann nach Abschluß des Studium Zugriff darauf.
Statt unsinnige Versicherungsprämien zu zahlen, würde ich sowas machen.

Wenn es auf das Kind angelegt ist, kommen die Eltern zur Lebenszeit des Kindes nicht ran (in unserer Familie beraubt eh keiner seine Kinder). Sollte dann der Erbfall eintreten, stört es mich nicht im geringsten, wenn die Eltern erben würden.
Man kann dafür aber auch eine andere Erbreihenfolge einrichten, dass der Fond beim Tod des Kindes an eine Stiftung oder was immer Du Dir fürs Deinen vollen Nachlass vorgestellt hast zufällt, damit bloss die kindsmutter nicht über den Umweg noch an Dein Geld käme.

Oh Mannomann, was für ein übles Umfeld für das Kind.
 
  • #14
weil es Versicherungen sind, die kein Mensch mit Geld braucht, ohne Geld erst Recht nicht.

Naja so pauschal kann man das nicht sagen. Gerade Brillen, deren Stärke sich bei einem Kind oft ändert, können ja bekanntlich schon ins Geld gehen (eines meiner Kinder hat eine Brille, wobei es Brillengeschäfte gibt die dann attraktive Pauschalangebote haben nach dem Motto "die Brille wächst mit").
Aber spätestens wenn das Kind dann mal Kieferorthopädie brauchen sollte kann das richtig teuer werden. Da kann dann eine Zusatzversicherung die zumindest einen Teil der Kosten abdeckt schon sinnvoll sein.
 
  • #15
:cool: "Brillenversicherung, Zahnzusatzversicherung...." als finanzielle Absicherung - selten so gelacht. Du bist schon ein Finanzexperte. Alles unnütz rausgeworfenes Geld
Abgesehen davon, dass das Kind vielleicht (so wie z.B. ich) gar keine Brille brauchen könnte und notwendige kieferorthopädische Behandlungen und Zahnspangenkosten bei Kindern von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden (meine Schwester und ich hatten Zahnspangen und das wurde gezahlt): An Versicherungen verdienen allgemein immer andere mit und evtl. übersteigen die eingezahlten Beiträge sogar das, was am Ende bei rauskommt, also da gilt es schon sorgfältig abzuwägen, welche Versicherungen wirklich notwendig und eine gute Investition sind und welche nicht, es wird einem hier auch viel Schrott angedreht und ein großes Geschäft mit der Angst der Menschen gemacht.

Ich würde anstelle von lauter solchen teuren Versicherungen von meinem reichen Papa nach wie vor lieber die Eigentumswohnung nehmen oder, wenn man mehr auf Aktien steht und es eine Nummer kleiner haben will, den von @Vikky vorgeschlagenen ETF-Fond (ist tatsächlich flexibel gestaltbar und ich kenne ebenfalls einige Freunde, die so was für ihre Kinder oder die Kinder von Verwandten anlegen), das dann natürlich in der Hoffnung darauf, dass unsere Wirtschaft nicht doch noch zusammenbricht.

w26
 
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  • #16
Kein Geld der Welt bringt etwas, wenn das Kind dich und dein Geld ablehnt, weil du "es" verbockt hast.

Baue erstmal einen vernünftigen Kontakt zum Kind auf, alles andere wird sich ergeben. Und ja, vernünftigen Kontakt zum Kind, heißt vernünftigen Kontakt zur Mutter.
Streitereien ums Kind, Schlechtmachen des anderen sind nicht gerade förderlich für eine gesunde Entwicklung deines Kindes.


Naja so pauschal kann man das nicht sagen. Gerade Brillen, deren Stärke sich bei einem Kind oft ändert, können ja bekanntlich schon ins Geld gehen (eines meiner Kinder hat eine Brille, wobei es Brillengeschäfte gibt die dann attraktive Pauschalangebote haben nach dem Motto "die Brille wächst mit").

Ich habe noch keine für mich attraktive Brillenversicherung gesehen. Meine Brillen kosten jeweils um die 700 Euro, da stark kurzsichtig und dementsprechend hochwertige Gläser, denen man das nicht so extrem ansieht. Bei jeder Versicherung, die ich mir bisher angesehen habe, wären Beiträge und meine eigene Zuzahlung höher gewesen, als das was die Versicherung dazugibt. Lohnt sich für mich also nicht. Vielleicht braucht das Kind auch keine Brille und der FS zahlt 18 Jahre umsonst ein.

Von Deinen Unterhaltszahlungen kann Die Mutter deines Kindes alles kaufen, was in dem Bereich erforderlich ist und so wie Du sie beschrieben hast, wird sie das tun, um sich nicht wegen Einzelbedarf mit Dir abzulabern.

Ja. So wie der FS drauf ist, würde er seiner Ex bestimmt auch dabei reinquatschen, welches Brillenmodell das bessere ist.
Er soll sich lieber um sein Kind kümmern.

An den FS:
Kinder brauchen Liebe und Zuwendung. Das ist das wichtigste und der Rest kommt danach.
Ich habe für mein Kleinkind, welches gerade lernt, mit dem Löffel zu essen, aktuell gebrauchte Pullover gekauft. Teure Sachen, am besten noch Wolle und Seide, lohnen sich nicht, wenn es in der Kita zum Nachtisch Beerengrütze gibt und dein Kind den ganzen Ärmel reintaucht. Das hatten wir nämlich gerade und ich habe drei Waschgänge mit Spezialreiniger benötigt, um die Flecken wieder rauszubekommen. Die Pullover sehen gut aus und das Kind interessiert es nicht, ob neu oder gebraucht.

Bezüglich der finanziellen Absicherung kannst du noch einmal in dich gehen. So schwer ist das nicht. Otto-Normal-Bürger wie ich haben einen Sparplan für die Kinder eingerichtet, du hast doch ganz andere Möglichkeiten. Immobilien, Geld usw. reich genug bist du doch.
Damit die Mutter da nicht rankommt, kannst du dich anwaltlich beraten lassen. Warst du nicht derjenige, der mit §§ um sich geworfen hat? Na dann dürfte es doch ein Leichtes für dich sein.

W35
 
  • #17
Naja so pauschal kann man das nicht sagen. Gerade Brillen, deren Stärke sich bei einem Kind oft ändert, können ja bekanntlich schon ins Geld gehen (eines meiner Kinder hat eine Brille, wobei es Brillengeschäfte gibt die dann attraktive Pauschalangebote haben nach dem Motto "die Brille wächst mit").
Aber spätestens wenn das Kind dann mal Kieferorthopädie brauchen sollte kann das richtig teuer werden. Da kann dann eine Zusatzversicherung die zumindest einen Teil der Kosten abdeckt schon sinnvoll sein.
@mightyMatze : Das macht vielleicht Leuten in deinem Einkommensbereich und deinen Unterhaltsverpflichtungen Angst, aber doch nicht dem FS! Das ist ein schwerreicher Geldsack. Der muss sich um überhaupt keine Teilabdeckung von Kosten jemals Gedanken machen. Alleine schon das, was er in seinem Eingangspost erwähnt, womit er sein Kind an Begünstigungen überschütten möchte, plus die Unterhaltsregelungen, die er sich für die Mutter vorstellt, um sich aus der Verantwortung freikaufen zu können, reicht für die Zahnspangen und Brillen für drei Leben! Alles nachzulesen in dem anderen Thread des FS.

Naja, wenn man sich ausschließlich nur auf die Frage des FS konzentriert, find ich die Vorschläge von @Inanna* am sinnvollsten. DAS ist das, was junge Leute interessiert und was ihnen hilft, wenn sie schon das Glück haben, begüterte Eltern zu haben.
Eine Zusatzversicherung würd ich abschließen, wenn sich abzeichnet, dass der Fall eintreten kann. Zum Beispiel, wenn das Kind volljährig ist, kann der Beginn einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll sein, denn je jünger, desto günstiger.
 
  • #18
Aber spätestens wenn das Kind dann mal Kieferorthopädie brauchen sollte kann das richtig teuer werden.

Das zahlt doch gewöhnlich die Krankenkasse, zumindest wenn die Behandlung vor dem 18. Lebensjahr beginnt, was ja auch üblich ist. Nur Sonderwünsche muss man extra zahlen.

@Fs, das, was du mit deiner Einstellung der Kindsmutter gegenüber dem Kind antust, kannst du mit keinem Geld der Welt jemals wieder gut machen.

DAS ist das einzige, was du für dein Kind sinnvolles Gutes tun kannst, dass die Eltern ein vernünftiges Verhältnis miteinander haben.

Geld ist schön aber es macht nicht glücklich. Und zur Charakterbildung schadet es sicher nicht, wenn ein Kind lernt zu arbeiten z.b. für den Führerschein oder erstes Auto.

Dann lernt es Geld nämlich auch zu schätzen und kann auch mit wenig auskommen.

Und noch schöner ist das Gefühl nicht abhängig von Papas Zuwendungen zu sein, den man vielleicht eigentlich überhaupt nicht leiden kann, weil er die Mutter so schlecht so behandelt.

Mein Tipp: investiere in eine Psychotherapie für dich, damit tust du deinem Kind den größten Gefallen.
 
  • #19
Also ich habe zwar kein Kind, aber trotzdem Vorschläge, die andere so hatten und ich oft leider nicht:

- Zahnversicherung für Kieferorthopäde, ich war zb 7 Jahre dort in Behandlung und bin jetzt sehr happy mit meinen Zähnen
- Bausparvertrag
- Kinderkonto
- Führerschein und Auto mit 18
- Eigentumswohnung, bitte nicht am Arsch der Welt. Am besten in einer attraktiven Großstadt in bester Lage, wo das Kind dann auch studieren kann. ZB München Schwabing, Berlin prenzlauer berg oder Hamburg hafencity. Bauerkaff bringt nichts!
- Haus in bevorzugter Lage, am besten Neubau ohne Renovierungsstau
- Privatschule
- Studium evtl zum Teil im Ausland
- Auslandsjahr wie Au pair usw
- Auslandssemester
- Jedes Jahr ein Urlaub
- Ferienwohnung am Meer oder im Skigebiet
- Private Kita mit gut ausgebildete, studierten Personal, mehrsprachig
- Geld für Vereine und Hobbys
- Privatstudium an privater Uni zb in London usw. Ich hätte zb gerne Immobilienmanagement an einer privaten Uni in London studiert.

Ich weiß das klingt divenhaft aber das fällt mir ein! LG w31
 
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  • #20
Im Idealfall bist du Millionär, hast Immobilien an den schönsten Orten der Welt, führst ein Jetset Leben und arbeitest nur das, was dir Spaß macht als Privatier. Mit Yacht. Das Kind nimmst du mit und es geht auf die besten Privatschulen weltweit. Wenn ich als kleines Mädchen wählen dürfte, würde ich solche Eltern wollen.
 
  • #21
Eben drum. Man muss das Ganze in den Kontext zum Thema Vermögensvorsorge fürs Kind setzen (sind Brillenversicherungen nicht), worum es dem FS geht und auch zu den sehr hohen Unterhaltszahlungen die er ja trotzdem leistet.
Vor allen Dingen aber muss man sehen: die Frau arbeitet selber und hat es bereits in jungen Jahren zu einer Eigentumswohnung gebracht.

Es geht ihm um Absicherungen in seinem Todesfall und Ziel "die Frau darf finanziell keinesfalls profitieren". Wenn er stirbt sind die genannten Schadensversicherungen hinfällig, weil von ihm abgeschlossen und von den bis dahin gezahlten Beiträgen hat keiner was, außer der Versicheung - das Kind am wenigsten.

Gerade Brillen, deren Stärke sich bei einem Kind oft ändert, können ja bekanntlich schon ins Geld gehen
Gerade wechselnde Brillengäser für Kinder bezahlt die Krankenversicherung und man zahlt nur einen "Besserobolus".
Die Brillenversicherung gibt es ja auch nicht für lau und man spart nichts, wenn man fleissig Versicherungsbeiträge zahlt, das Kind aber garkeine Brille braucht.

Versicherungen arbeiten gewinnorientiert - kassieren mehr Beiträge, als sie Schadensregulierungen haben.
Spar Dir die Beiträge, leg das Geld auf die hohe Kante und nutz es wenn Du es brauchst und wofür Du es dann brauchst.

Aber spätestens wenn das Kind dann mal Kieferorthopädie brauchen sollte kann das richtig teuer werden. Da kann dann eine Zusatzversicherung die zumindest einen Teil der Kosten abdeckt schon sinnvoll sein.
Du kannst aber auch die Versicherungsbeiträge schon vorher sparen - ist viel günstiger als jahrelang Prämien zu zahlen und das Kind bracht garkeine Spange.
Wenn Ahnungslose sparen wollen, dann wird es richtig teuer für den Verbraucher und es freuen sich Versicherungsmakler , Versicherungsangestellte mit hohen Gehältern und Betriebsrenten und Aktionäre (also ich). Wenn Du weißt, wie das en Detail aussieht, dann ist Dir direkt klar, dass es kein luktrtives Geschäftsmodell für den Verbraucher sein kann.

Das zahlt doch gewöhnlich die Krankenkasse, zumindest wenn die Behandlung vor dem 18. Lebensjahr beginnt, was ja auch üblich ist. Nur Sonderwünsche muss man extra zahlen.
Ja, aber wer so über Versicherungen dankt, der lässt sich in seiner Ahnungslosigkeit natürlich auch vom Zahnarzt zur teueren sowie nicht notwendigen Luxusversorgung drängen.
 
  • #22
Du bist ja - laut deinen eigenen Angaben - ordentlich von Kohlen und Reibach ......
Daher ist es schon richtig, zu regeln, was mit deinem Vermögen passiert.
Ich gebe dir ein paar Appetithäppchen, da ich auch mit solchen Fragen mein Geld verdiene.
Es gibt wunderschöne Staaten mit richtig freundlicher Gesetzgebung. Schweiz, Fürstentum Liechtenstein, die Kanalinseln ......
Eine Familienstiftung zum Wohle von dir, deines Kindes, ggf deiner Enkel ..... mit professioneller Verwaltung und klar geregelten Rechten ......
Nicht ganz billig, wenn du das richtig, rechtsicher und effektiv bei seriösen Anbietern machen lässt. Evtl gestreut.
Investitionen in excellente Bildung sind ebenfalls nie verkehrt. Allerdings - etwas mit Substanz. Internationales Recht, Ökonomie, bei techn. Begabung auch etwas in diesem Bereich oder auch Starthilfe im Handwerk ....
Lass dich ausführlich beraten .... im Hinblick auf dein Vermögen, steuerliche Aspekte und Rechtsicherheit.
 
  • #23
Das Baby ist noch nicht einmal geboren, und du denkst schon über eine Brillenversicherung und Spangenversicherung nach, obwohl du Milliomär bist?

Ich habe drei Kinder, nur eines braucht eine Brille, ein anderes brauchte eine Zahnspange.
Die Zahnspange wurde von der Beihilfe meines Exmannes und meine Eigenanteile von meiner Krankenversicherung bezahlt.
Und wir sind Normalverdiener.

Du weißt ja noch nicht einmal ob das Kind gesund zur Welt kommt. Vielleicht braucht es später keine luxuriöse Privatschule sondern Pflege und einfach nur Eltern, die es bedingungslos lieben.

Elterliche Liebe ist unbezahlbar.

Höre auf deine Exfreundin zu hassen, und fange an Liebe für die Menschen um dich herum zu empfinden.
Liebe ist es worauf es ankommt auf dieser destruktiven Erde mit so vielen Menschen, die nur hassen können.

Wenn du von dieser Erde gehst, wird sich dein Kind vor allem daran erinnern was für ein liebevoller (oder kalter, berechnender) Vater du warst, der seine Mutter gehasst und nicht wertgeschätzt hat.
Was du ihm finanziell hinterlässt ist zweitrangig, wenn sich die Seele des Kindes eigentlich nach Liebe von seinen Eltern gesehnt hat und diese vielleicht nie bekommen hat.

Denke darüber nach was du dann hinterlässt wenn es soweit ist:
Hass und Geiz oder Liebe und Warmherzigkeit.
 
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  • #24
Nur zur Faktenlage- die KK zahlt dir natürlich die Kieferorthopädie, allerdings nur die günstigste Version.

Generell musst du bei jeder Rechnung erstmal einen Eigenanteil in Höhe von 20% zahlen, die KK übernimmt 80%.
Am Ende der Behandlung gibt es eine Bestätigung des Kieferorthopäden, die reichst du bei der KK mit deinen Rechnungen ein und du bekommst deinen Eigenanteil zurück erstattet.

Klar kannst du beim Kieferorthopäden sämtlichen Schnickschnack dazu buchen.

Mein Sohn trägt die sogenannte "Schneekette".
Eine feste Zahnspange in silber, das zahlt die Kasse.
Du kannst das ganze natürlich auch in Keramik haben oder durchsichtig, dass ist teurer und dann musst du halt zu zahlen.

Das Ergebnis ist am Ende dasselbe: grade Zähne.
 
  • #25
Ehrlich gesagt finde ich die Kritik an dem Verhalten nicht sonderlich berechtigt:
1. Ich habe hinsichtlich meiner Offenbarung der Vermögenslage einen Fehler gemacht. Im Übrigen kann ich kein Verhalten erkennen, das gegen eine gesetzliche Norm verstößt. Ich werde an meine Ex Freundin zahlen, was ihr an Unterhalt für sich selbst rechtlich zusteht und dasjenige was dem Kind zusteht.
2. Mit den Versicherungen kam mir die Idee, weil die Versicherung umso früher man sie abschließt, desto günstiger werden sie.
3. Ich habe nicht vor, mein Geld für unnütze Dinge auszugeben. Ich will mein Leben so weiterführen wie ich es jetzt mache. Indes bin ich um die Erkenntnis reicher geworden, dass mein Lebensstil nicht umbedingt alle Personen glücklich macht. Aus diesem Grunde bin ich auch am Überlegen wie man dem Kind das Leben leichter machen kann.
4. Was ist an meinen Vorschlägen geizig? Was sollte ich machen, damit ich nicht mehr geizig bin? Sollte ich meiner Exfreundin bis zum 12. Lebensjahr des Kindes Unterhalt zahlen, dass diese nicht verpflichtet ist zu arbeiten? Sollte ich meiner Ex ein riesiges Haus kaufen, damit es dort mit unserem Kind wohnen kann?
 
  • #26
4. Was ist an meinen Vorschlägen geizig? Was sollte ich machen, damit ich nicht mehr geizig bin? Sollte ich meiner Exfreundin bis zum 12. Lebensjahr des Kindes Unterhalt zahlen, dass diese nicht verpflichtet ist zu arbeiten? Sollte ich meiner Ex ein riesiges Haus kaufen, damit es dort mit unserem Kind wohnen kann?
Nun ja, vielleicht bist du geizig an Emotionen, da kann so ein Haufen Kohle schon ein bisschen Kompensation leisten. Wenn das Kind Glück hat, findet die Kindesmutter einen neuen Mann, der dann die soziale Vaterrolle übernimmt, dann wäre doch allen geholfen. Du zahlst halt alles und die sozial - emotionale Erziehung übernimmt eben jemand anders. Ist halt ein Geschäft.
 
  • #27
Ehrlich gesagt finde ich die Kritik an dem Verhalten nicht sonderlich berechtigt:
1. Ich habe hinsichtlich meiner Offenbarung der Vermögenslage einen Fehler gemacht. Im Übrigen kann ich kein Verhalten erkennen, das gegen eine gesetzliche Norm verstößt. Ich werde an meine Ex Freundin zahlen, was ihr an Unterhalt für sich selbst rechtlich zusteht und dasjenige was dem Kind zusteht.
2. Mit den Versicherungen kam mir die Idee, weil die Versicherung umso früher man sie abschließt, desto günstiger werden sie.
3. Ich habe nicht vor, mein Geld für unnütze Dinge auszugeben. Ich will mein Leben so weiterführen wie ich es jetzt mache. Indes bin ich um die Erkenntnis reicher geworden, dass mein Lebensstil nicht umbedingt alle Personen glücklich macht. Aus diesem Grunde bin ich auch am Überlegen wie man dem Kind das Leben leichter machen kann.
4. Was ist an meinen Vorschlägen geizig? Was sollte ich machen, damit ich nicht mehr geizig bin? Sollte ich meiner Exfreundin bis zum 12. Lebensjahr des Kindes Unterhalt zahlen, dass diese nicht verpflichtet ist zu arbeiten? Sollte ich meiner Ex ein riesiges Haus kaufen, damit es dort mit unserem Kind wohnen kann?
Wenn du an sie Unterhalt zahlst, ist doch ok. Es wirkt nur so kleinmütig und kalt, dass du immer betonst, du willst nur für das Kind sorgen, aber der Mutter auf keinen Fall was gönnen, du betonst das immer. Mutter und Kind aber gibt es nun mal nur im Doppelpack, das Kind wächst bei ihr auf. Und wenn die Mutter glücklich ist, ist auch das Kind glücklich.

Ich würde es mit den Versicherungen nicht übertreiben. Niemand braucht eine Zahnspangenversicherung, das zahlt die Krankenkasse sowieso und das Ergebnis ist gut. Und falls ihr mehr ausgeben wollt, haben deine Ex und du ja auch noch Geld auf dem Konto. Schenk deinem Kind lieber beizeiten ein Handy oder einen Laptop oder bezahl ihm den Sportverein, geh mit ihm gute Schuhe oder eine ordentliche Jacke kaufen, so was.

w26
 
  • #28
Also, du warst mit deiner Freundin drei Jahre zusammen, also war sie gut genug. Oder gut genug, weil sie selber alles bezahlt hat und dir keine Kosten entstanden sind?? Sie war anscheinend auch gut genug,als Mutter deines Kindes zu sein. Da sie nichts von deinem Vermögen wusste, war sie definitiv nicht wegen dem Geld mir dir zusammen. DU hast die Diskussion angefangen, als sie ganz normalen Wunsch äußerte, dich zu heiraten. Warum sie dich heiraten wollte, muss sie sich nicht rechtfertigen. Da du dich extrem seltsam verhalten hast, hast du eben den Salat. Für den Anwalt bist du zu geizig und kostenlose Tipps sind dir auch nicht gut genug. Was willst du dann?? Die allgemeine Leier war - zeuge keine Kinder mehr und gehe keine Beziehung ein, sogar von den Männern. Sorry, du verstehst immer noch null, dass die Welt nicht ausschließlich aus Geld besteht. Sogar die Mutter Natur hat sehr viele schöne Farben, braucht kein Mensch, lebt sich auch so gut, nur macht es das Leben wesentlich angenehmer. Du isst schließlich auch nicht aus dem Topf und hast anscheinend mindestens einen Teller, Gabel und Löffel.
 
  • #29
Im Ernst @FreidunF
Sei der Vater den du vermutlich gerne gehabt hättest.
Mal völlig unabhängig vom Geld. Was Kinder brauchen, ist völlig umsonst!!!!!!
Dann stelle dir bitte EINE ganz einfache Frage.
Unter welchen Bedingungen soll dein Kind groß werden?
Nicht unter dem Aspekt, das beste für die verhasste Mutter, sondern das beste für dein Kind. Die Mutter gehört dazu.
Was kannst DU tun, um der Mutter ihren Job zu erleichtern?
Dazu gehört nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch die emotionale. Sei da, kümmere dich um dein Kind und gib der Mutter das Gefühl, dsas sie sich an dich wenden kann.
Immer dann, wenn EUER Kind tatsächlich mal etwas braucht. Egal ob Zahnspange oder später mal Beihilfe im Studium oder zum Führerschein.
Anlagetips hole dir, wie @Tom26 schon schrieb vom Fachmann.
Vor allem hole dir aber psychologische Hilfe, damit du künftig emphatisch und liebevoll auf die Bedürfnisse deines Kindes reagieren kannst. Das phantastische daran, es wäre eine WIN WIN Situation. Du profitierst nämlich auch davon. Zu lernen, wie man "gesunde" Beziehungen zu seinen Lieblingsmenschen führt, ist unbezahlbar. DAS würde ich dir und deinem Kind von Herzen wünschen.
 
  • #30
Also bitte @Inanna*, eine ordentliche Jacke oder Schuhe, ein Handy und ein Laptop, die Gebühr für den Sportverein für ein einziges Kind zu zahlen - das schafft jeder Normalverdiener, dafür braucht man keinen Großverdiener oder Millionär.
Das zu bezahlen für sein Kind ist ja wohl selbstverständlich und das Allermindeste.
Das schaffen mitunter sogar Mindestlohn-Verdiener mit Hartz4 Zuschuss. Und das nicht nur für ein Kind.

Dem Kind eine gute Ausbildung zu finanzieren und mit 18 den Führerschein und ein eigenes Auto ist ein guter Grundstock fürs Leben.
Ach ja, wäre ich Einzelkind eines millionenschweren Vaters würde ich mir auch eine tolle Eigentumswohnung in einer sehr schönen Lage wünschen...😉.

Mein Tipp: Lass das Kind erstmal auf die Welt kommen (wann ist es denn soweit?).
 
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