• #61
Wie sehr kann Euch ein verheirateter Mann beeindrucken ? Es gibt ja die landläufige Meinung, dass es für eine Single-Frau gegen alle Ehre ist, sich mit einem verheirateten Mann einzulassen.
Diese "landläufige Meinung" ist, glaube ich, veraltet. Als verheirateter Mann hast Du weiterhin gute Chancen. Zielgruppe vor allem Frauen zwischen Mitte 20 und Mitte 30. Suche Dir einen bekannten Single und gehe mit ihm in die Disco, und wirst fündig. (Der Single-Mann geht aber mit leeren Händen nach Hause)
 
  • #62
Es gibt ja die landläufige Meinung, dass es für eine Single-Frau gegen alle Ehre ist, sich mit einem verheirateten Mann einzulassen.
Mit Ehre hat das doch nix zu tun. Daran denken viele Frauen von heute nicht mehr. Nur: die Singlefrau hat nichts von dieser Verbindung. Warum sollte sie es also deiner Meinung nach tun!?
Warum suchst du dir nicht eine ebenso gelangweilte verheiratete Frau, mit der du auf dem selben Level bist? Dann könnt ihr euch gegenseitig bespaßen, und dannach gehen beide einfach heim und leben ihre Ehelüge weiter, als wäre nichts. Warum willst du unbedingt eine Singlefrau in deinen Bann ziehen und sie verletzen? Was ist falsch mit dir?
 
  • #63
In meiner Singlezeit hatte ich immer schöne Affären mit verheirateten Männern. Ich bin nicht für deren Ehe verantwortlich. Ich habe auch nie gelitten, fand es ganz angenehm viel Zeit für mich zu haben. Wer will auch einen Mann auf Dauer, der seine Frau betrügt. Wer mit mir eine Affäre hatte, kam damit automatisch nicht mehr als Partner in Frage, sondern nur für Spass.

Nun zum anderen Thema. Wenn ich mich trenne, dann bin ich Single auch wenn ich noch verheiratet bin. Ich trenne mich nie leichtfertig und ich weiß was es heißt innerlich schon lange getrennt zu sein. Eine Scheidung kann sich über viele Jahre hinziehen wenn man sich nicht einig ist. W54
 
  • #64
In meiner Singlezeit hatte ich immer schöne Affären mit verheirateten Männern. Ich bin nicht für deren Ehe verantwortlich.
Völlig richtig! Er soll seinen Missstand selbst klären bevor er sich anmaßt, die meist ahnungslose Partnerin zu verletzen. Das hat mit dir nichts zu tun. Du bist aber sehr wohl verantwortlich, wenn Du seine Defizite pamperst und erwartest, dass die betrogene Frau sich um die Wäsche kümmert, in die er, mit Spuren von dir, sein Ding wieder hüllte.
Ich habe auch nie gelitten, fand es ganz angenehm viel Zeit für mich zu haben. Wer will auch einen Mann auf Dauer, der seine Frau betrügt.
Teilweise Zustimmung. Solche Frauen gönne ich Männern, die den warmen Wechsel suchen. Ansonsten gibt es genug Männer, denen regelmäßiger Sex reicht und die ganz gut alleine zurechtkommen. Mir wäre der verheiratete Mann zu unappetitlich, weil er ja umgekehrt auch frisch aus dem Bett seiner Frau kommen könnte.
Wenn ich mich trenne, dann bin ich Single auch wenn ich noch verheiratet bin.
Wenn räumlich getrennt, stimme ich auch hier zu. Ich habe jedoch auch gehört, warum der verheiratete Mann nicht so gerne eine liierte Frau nimmt: Weil sie keine eigene Wohnung hat und die Affäre ihm die Hotelkosten nicht wert sei, solange es genug willige Singles gibt. Auch will er kein abgestumpftes Pendant, er vermisst Augenhöhe. Einmal Schieflage zuhause, wo meistens er von unten guckt, reicht ihm. Allein wegen der Unverbindlichkeit, weil er gebunden ist, finde ich zu kurz gedacht. Mir ginge es um den Angriff auf meinen Selbstwert, der vom fremd gehenden Mann ausgeht.
 
  • #65
Frauen, welche bewusst mit verheirateten Männern in die Kiste gehen sind für mich allerletzte Schublade, das schreibe ich ganz offen.

Sorry, wer will eine "solche Frau" als Paar in seinem Umfeld?
Oder gar als Freundin? Nach dem Motto: ich hab kurz mal Deinen Mann fürs Schäferstündchen ausgespannt, hast Du was dagegen, ist doch nur Sex??

Unabhängig ob der Mann selbst Schuld ist, was zu Hause los ist oder nicht, eine Frau welche sich sexuell mit einem vergebenen Mann einlässt, trägt immer die Mitschuld am Treue- oder Ehebruch.
Besagte Frauen tun dies oft auch aus Frust, weil sie selbst keine Ehe oder langjährige Partnerschaft auf die Reihe bekamen, sollen andere Frauen zumindest an der begangenen Untreue leiden.

Für mich haben diese Frauen einen Defizit, vor allem wenn sie öfter mit gebundenen Männern Sex haben. Wie erwähnt, für Sex gibt es auch unabhängige Typen zu Hauf. Somit muss es einen Grund haben, wenn gerade ein vergebener Mann reizt und dieser Reiz ist für mich "nicht normal".
 
  • #66
Für mich haben diese Frauen einen Defizit, vor allem wenn sie öfter mit gebundenen Männern Sex haben. Wie erwähnt, für Sex gibt es auch unabhängige Typen zu Hauf. Somit muss es einen Grund haben, wenn gerade ein vergebener Mann reizt und dieser Reiz ist für mich "nicht normal".
Also ich bin ja selten Herakles´ Meinung, aber in dem Fall schon!
Frauen, die verheiratete Männer wählen, tun dies auch oft, weil sie einen ganz besonderen Status genießen und der Mann ja außer seiner Frau keine Chance hat, andere Frauen zu daten.
Das heißt, er konzentriert sich ganz explizit auf seine Geliebte.
Das gibt den Frauen trotz der anderen Frau das Gefühl der Exklusivität und sie fühlen sich wertvoll.
Meines Erachtens sind es oft Frauen mit geringem Selbstwert, die sich auf Affären mit verheirateten Männern einlassen. Frauen, die auch nicht daran glauben, einen richtigen Partner zu finden, der sie liebt. Sie wählen Männer zweiter Klasse, die aber trotzdem gut aussehen und erfolgreich sind, belügen sich selbst, indem sie vorgeben, keine Beziehung zu wollen und hoffen doch irgendwie auf mehr... nicht alle, aber viele.

Wenn es einmal passiert, weil man sich irgendwie verliebt hat ist es evtl. etwas anderes. Aber Wiederholungstäterinnen haben schon irgendeinen Psychoknacks.

Ich bin auch schon betrogen worden und dachte ebenso wie Herakles: Frauen, die DAS tun sind unterste Schublade - es geht gegen jede Ehre einer Frau, einer anderen den Mann wegzunehmen...
Bis ich auch in die Situation kam - und interessanterweise war mir seine Freundin (sie waren nicht verheiratet) ziemlich egal. Sie interessierte mich nicht, sie existierte für mich nicht mal oder nur als langweilige Person, die er sowieso nicht liebt... Dass es evtl. auch anders war, konnte ich mir gar nicht vorstellen - ich hab es aber trotzdem schnell wieder beendet, weil mich ein liierter Mann einfach nicht reizt - ich finde diese Heimlichkeit irgendwie unwürdig für mich - ich will mit einem Mann essen gehen, in die Öffentlichkeit und nicht nur in meiner Wohnung sitzen - das ist mir zu langweilig, egal wie der Sex ist.

Getrennte Männer, die noch nicht geschieden sind, finde ich völlig o.k. - Scheidungen dauern und ich will sowieso nicht mehr heiraten.
Aber der FS hat seltsame Ansichten.
 
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Lena_34

  • #67
Es gibt durchaus Gründe, sich einen verheirateten Mann zu "angeln". Wobei ich es schon bedenklich finde, als wie willenlos (oder permanent willig?) hier einige Damen die Männer darstellen. Sie können ja schon noch selber entscheiden, ob sie ausserehelichen Sex wollen, oder nicht? Und Hand aufs Herz, Herakles und Tini_HH, wollt ihr wirklich einen Partner, der euch nur treu ist, weil sich sonst keine Gelegenheiten bieten?

Und zu den Gründen für den verheirateten Mann:
1. Es gibt Frauen, wie Herakles, für die es "zu Hauf" Singlemänner gibt, mit denen Frau Sex haben könnte, was ich mir nun nur so erklären kann, dass sie auf den Sex (oder seine Qualität) eher wenig Wert legt. Ist natürlich ok und vermutlich auch eine Altersfrage.
Im Übrigen kann ich mir keinen Sex mit einem Mann vorstellen, in den ich mich nicht ein wenig verliebt habe. Macht für mich keinen Sinn.

2. Es gibt durchaus Frauen, die keine "richtige Beziehung" wollen. Ich zum Beispiel. Ich habe noch so viele Altlasten aus der letzten, dass bei mir überhaupt keine Lust aufkommen mag, mir wieder ein Klotz ans Bein zu binden.

3. Die Reife. Ich habe jung geheiratet und eine Familie gegründet. Gleichaltrige Männer, die diese Erfahrung noch nicht gemacht haben, sind für mich Bubis. Mit älteren Männern, denen diese Erfahrung fehlt, fehlt diese Wellenlänge ebenfalls... Die sind für mich unreif. Und von denen, die Kinder haben, sind die meisten in irgendwelchen Beziehungsgeflechten.

4. Diese Geheimhaltung hat was. Ich finde es schön, dass man in diesem Kontext einfach Mann und Frau ist und alle anderen Aspekte wegfallen. Sprich, niemand muss sich Sorgen machen, wie Tante Erna den Partner findet.

Nur das Prädikat "verheiratet" allein ist nun kein Qualitätssiegel. Da muss ich erotom enttäuschen. Und wer von einer "richtigen" Beziehung träumt, wird durch die Affäre kaum daran kommen.
 
  • #68
Wie sehr kann Euch ein verheirateter Mann beeindrucken ?
Gar nicht.
Nein.
Ich könnte mir vorstellen, dass dies eine spannende Diskussion wird.
Die ewig gleiche Diskussion ist mittlerweile sterbenslangweilig.

Egal wie oft du es drehst und wendest. Es wird nicht besser.
Der (wie auch immer) gebundene Mann ist allenfalls als Toyboy verwendbar. Aber vielleicht genügt dir das ja.

Wenn man dich ernst nehmen soll:
lass dich scheiden, lebe eine Zeit alleine und durchlebe deine Aufholphase. Danach wird man sehen, was aus dir geworden ist.
 
  • #69
Wie erwähnt, für Sex gibt es auch unabhängige Typen zu Hauf. Somit muss es einen Grund haben, wenn gerade ein vergebener Mann reizt und dieser Reiz ist für mich "nicht normal".
In welcher Welt gibt es denn massig unabhängige Männer? Schon seit ich ca. 23 bin, begegnen mir zu gefühlten 90% vergebene Männer. Altersbedingt sind sie meist noch nicht verheiratet, aber das macht für mich keinen Unterschied - vergeben ist vergeben.

Und dann sind natürlich gerade die attraktiven Männer meist schnell weg vom Markt. Den wenigen, die noch zu haben sind, würde ich nicht unbedingt schwerwiegende Defizite unterstellen - aber ihnen fehlt eben oft das "gewisse Etwas", das sie für Frauen, also auch für mich, anziehend macht (ich bin ja auch nicht allein, weil ich der fleischgewordene Männertraum bin!).

Dennoch sind verpartnerte Männer für mich uninteressant - vorausgesetzt, ich erfahre es rechtzeitig; d.h. bevor ich richtig verliebt bin. Habe ich zu dem Zeitpunkt, zu dem ich von der Partnerin erfahre, noch keine starken Gefühle, fange ich oft sogar an, mich vor dem Mann zu ekeln. Männer, die andere Frauen lieben, stoßen mich ab. Wäre ich selbst glücklich liiert, könnte ich mir durchaus eine platonische(!) Freundschaft mit einem vergebenen Mann vorstellen. Aber solange ich Single bin, kratzt die Gegenwart von Männern mit Freundin an meinem Ego. Da ist es mir auch wurscht, wie nett der Typ ist.

Mit Partnern von Freundinnen/Bekannten halte ich natürlich auch mal ein bisschen Smalltalk, aber darüber hinaus habe ich weder freundschaftliches noch sonstiges Interesse an vergebenen Männern. Die nehme ich gar nicht mehr als Person wahr, sondern nur noch als Teil eines Paares, und die Pärchenwelt ist für mich ein seltsames, befremdliches Paralleluniversum.
 
  • #70
hallo @erotom
Ein verheirateter Mann ist ein no-go genauso wie ein liierter Mann. Das versucht "frau" möglichst festzustellen, bevor sie irgendetwas in diesen Typen an Gefühlen investiert, wenn sie sich selbst nicht unglücklich machen will. Jede Ausrede dieses Mannes, warum und weshalb er sich noch nicht getrennt hat ist eine Rechtfertigung. Damit gibt er sich selbst eine Blöße, warum er sein Leben nicht selbst in die Hand nimmt. Ich selbst hätte sogar ein Problem damit, wenn er behauptet (beim frisch kennen lernen) dass alles bereits in die Wege geleitet sei. Wenn er noch zusammen mit der zukünftigen Ex wohnt wegen der Kinder oder was weiß ich - würde ich schon gleich dankend ablehnen. Hätte keinen Bock, so mit seinem Leben konfrontiert zu sein. Wenn der Typ es nicht schafft, von Anfang an klare Verhältnisse zu schaffen, diese zu leben und alles auch in der richtigen Reihenfolge zu kommunizieren, hätte er leider ziemlich schlechte Karten bei mir. Es gibt genügend Männer die Single sind. Und bevor ich mir Beziehungsprobleme anderer zusätzlich auflade - bleibe ich lieber selber Single und genieße mein Leben. Der Mann sollte zu gegebener Zeit einfach sagen was er will. Beziehung oder nicht. So ein bisschen Beziehung geht nicht. Jedenfalls nicht bei mir.
 
  • #71
Ja, liebe Geschlechtsgenossen,
ich denke, das muss man einfach respektieren, da beißt die Maus keinen Faden ab:
Das Weibchen möchte vom Männchen vor allem versorgt sein, und zwar möglichst exklusiv. So lange da ganz deutlich sichtbar und sogar durch das Band der Ehe gesetzlich fixiert ein anderes Weibchen den Schnabel aufsperrt, ist das Männchen einfach nix wert.
Das Männchen möchte dagegen seine Gene möglichst vielen Weibchen unterjubeln ("er zeugte sieben Kinder in einer Nacht") - das wird aber von den Weibchen nur dann toleriert, wenn es sich um so ein Super-Alpha-Männchen handelt, dass es glaubhaft machen kann, dass es auch für sämtliche Nebenweibchen und ihre Kegel noch fürstlich sorgen kann.

Ob das der heutigen Realität entspricht oder nicht... ist ganz zweitrangig, eine andere Frage, denn es geht hier um Gefühle und Präferenzen: Auch heutige Männchen sind ja scharf auf gebärfreudige Hüften usw. - egal, ob weitere Nachkommen erwünscht sind oder nicht.... Würdet ihr euch das durch vernünftige Argumente ausreden lassen?

manchmal
 
  • #72
Eigentlich ist die Zeit ja wunderschön, wenn er da ist, aber umso schwieriger, wenn er nicht da ist. Alleine sein kann ich nicht, da weiß ich nichts anzufangen.
 
  • #73
Ein gebundener Mann ist für mich tabu.
Hintergründe interessieren mich nicht. Schließlich kann man nicht ein bisschen verheiratet sein.

solche Bindungen gehen auch naturgemäß sehr selten gut aus.
Langsam sollte man endlich mal dazu stehen was man im Leben tut.

Ein Mann oder Frau sollten sich genau so scheiden lassen wie man geheiratet hat. Punkt.
 
  • #74
Ich kenne viele Dauersinglefrauen zwischen 40 und 55. Ich schreibe von Frauen, die seit mehreren Jahren keinen Mann mehr an der Seite hatten. Sie hatten noch nicht einmal eine Affäre, leben asexuell und finden Sex wird überbewertet. Zum Schmusen haben sie Hunde oder Katzen. Alle haben ihren Beruf, Hobbies, sind aktiv und vernetzt mit anderen Dauersinglefrauen. Sie gestalten zusammen ihre Freizeit und unterstützen sich gegenseitig bei Problemen.

Alle hätten eigentlich gern einen Partner, damit in den einsamen Momenten doch jemand da ist. Aber grundsätzlich ist es ihnen nicht Wert auf etwas anderes zu verzichten. Sie sind so eingefahren in ihrem Alltag, dass sie jede Flexiblität überfordert. Und das strahlen sie auch aus.

Wenn eine von ihnen mal "ausbricht" und sich auf einen Mann einlässt, wird sie im Freundinnenkreis ausgegrenzt. In aller Regel geht das dann nicht lange gut, Sex brauchen sie ja keinen und alles andere bekommen sie ja sowieso von ihren Freundinnen.

Meine Erfahrung:
Singlefrauen sind Singlefrauen weil sie keinen Mann brauchen.