• #1

Wie oft Sex zu Beginn einer Beziehung?

Ich (52) kenne ca 6 Monaten eine Frau (47).

Intim sind wir seit etwa 5 Wochen miteinander. Sie ist nach 27 Jahren Ehe meine erste neue Sexualpartnerin. Sie hat dagegen einige, dafür relativ kurze, und zu ihrem Bedauern von Seiten der Männer angeblich auch sexuell unverbindliche Beziehungen gehabt. Sie hat große Angst, dass auch ich sie hintergehe.

Ich kann mich erinnern, dass ich mit meiner exFrau zu Beginn unserer Beziehung und mit Beziehungen davor, frisch verliebt, fast täglich mehrfach Sex hatte.

Mit meiner Freundin hatte ich jetzt in 5 Wochen viermal Sex. Mir ist das, zumindest im Moment, zu wenig. Ich könnte/will ständig ;) . Allerdings waren wir in dieser Zeit beide schwer erkältet.

Wie wird dies hier im Forum gesehen? Ist diese Häufigkeit für Frischverliebte in der Altersklasse um die 50 normal?

Jetzt bloß keine Tipps wie trenne dich sofort. Von meiner Ex habe ich mich aber tatsächlich auch aus diesem Grund verabschiedet. Insoweit bin ich unzufrieden und überlege ob meine Freundin auch deswegen betrogen wurde.
 
  • #2
. Allerdings waren wir in dieser Zeit beide schwer erkältet.

...tropfende Nase des Partners, der über einem liegt kann die Libido schon schwächen ;-)

Du könntest und willst ständig, d.h. du wirst nie richtig satt, brauchst Nachschub? Schau dir deine Sexualität an, wie du sie lebst und bisher erlebt hast. Sprich mit deiner Liebsten darüber, ohne das Ziel, die Dosis, die Häufigkeit für Sex festzulegen. Vielleicht hat sie Angst, weil sie spürt, du brauchst viel davon und sie es nicht geben kann, vielleicht nicht in der Dosis, die du brauchst um dich halbwegs zufrieden zu fühlen. Du bist mit für eine gelingende Sexualität verantwortlich. Entwickel dich weiter, mit ihr und wenn es nach einiger Zeit nicht für beide gut wird, dann nimm lieber Abstand und suche den Part, der so fühlt wie du und es in der Häufigkeit braucht.
 
  • #3
Das Sexverlangen ist wohl bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt.
Aber am Anfang einer Beziehung ist die Leidenschaft eher groß und man kann nicht genug voneinander bekommen. Kenne es auch nicht anders, als dass man bei fast jedem Treffen übereinander her fällt. Selbst als damals noch nicht so sexuell interessierte Frau, war das so. Das ließ dann nach ein paar Monaten nach.
Wenn deine Freundin schon am Anfang der Beziehung eher nicht das Bedürfnis hat, wird sich das nicht bessern.
 
  • #4
Moin,

es wäre nicht gut, wenn sie dich jetzt schon häufiger abgewiesen hätte. Das sollte am Anfang eigentlich nicht vorkommen.

manchmal
 
  • #5
@Ejscheff
In meiner letzten Partnerschaft hatten er (53) und ich (47) uns an 3-4 Tagen gesehen in der Woche. Wir lebten getrennt. Guten Sex gab es morgens zum Aufwachen und abends nach dem Job bzw. am Wochenende zusätzlich tagsüber. Witzigerweise hat sich das gesteigert mit den Jahren der Beziehung. Anfangs haben wir uns gefühlt etwas weniger oft und unregelmäßiger getroffen, so 2x die Woche und dabei pro Tag mindestens 2x Sex gehabt. Mein Ex ist völlig Sex-verrückt und ein Wilder, leider nicht treu. Wir hatten eine sehr leidenschaftliche, sinnliche Beziehung. Dafür vermisste ich Treue und Freizeitaktivitäten und intensive Gespräche. Man kann eben nicht alles haben. Wir waren 5 Jahre zusammen. Es ist möglich, dass Ihr Euch noch einspielt und steigert mit der Zeit. Gefällt ihr denn das Körperliche mit dir? Passt es vom Typ her mit Euch? Dominant / Devot / Vanilla / Fetisch etc.? Mit früheren Freunden hatte ich übrigens sehr viel weniger Sex, da sie nicht so temperamentvoll und leidenschaftlich waren. Da war "es" für mich auch nicht so intensiv und aufregend! Ich denke, es kommt schon sehr auf die Verliebtheit und das Temperament an. Mein Ex und ich sind beide Feuerzeichen und mögen es "hot and dirty". Wir waren auch auf Naked Partys etc... Da geht aber schon auch sehr viel Impuls vom Mann aus. Wie gut und sinnlich und leidenschaftlich bist du als Liebhaber? Das überträgt sich schon auf eine Frau. Viele Frauen, die den Mann ewig mit Sex hinhalten, wollen dann aber auch in der Partnerschaft nur 1x in der Woche oder im Monat und finden das schon viel. Sie üben dann Druck aus mit Sex auf den Mann. Na ja, und neulich lag ich auch 14 Tage mit Erkältung flach. Da sieht Frau beschissen aus und fühlt sich schlecht. Ich habe selbst 2 Dates vertagen müssen. Gehst du denn richtig auf Ihre Wünsche ein und verwöhnst sie? Es gilt ja immer Qualität vor Quantität. Wenn es ihr (noch) nicht so zusagt, ist sie vielleicht zögerlich. Sie sollte Spass dabei haben, dann will sie auch öfter...Vielleicht gibt es andere gesundheitliche Gründe?
 
  • #6
Ich, 55, bin ja auch erst seit etwas mehr als einem halben Jahr mit meiner Freundin zusammen.
Jeden Tag mehrfach - ne du, das würde in meinem Alter gewaltig auf die Qualität gehen.
Ok, ganz so wenig, wie Luther vorgeschlagen hat (in der Woche zwier ...) muss auch nicht sein. Bei uns pendelt es sich auf 4 mal die Woche ein. Für uns passt es.
Bei schwerer Erkältung inkl. Husten bei jeder Anstrengung hätte ich allerdings auch nicht wirklich Lust. Muss ich gestehen.
 
  • #7
Es gibt keine Formel. Das muss jedes Paar für sich rausfinden.

Ich vermute, sie ist sexuell von Dir nicht so angezogen, wie Du von ihr. Daher will sie selten und Du oft.

Kanns sein, dass sie betrogen würde, weil sie mit den anderen Männern zu wenig Sex hatte.
Kann aber auch sein, dass sie wegen der menschlichen Enttäuschungen einen Schutzschirm installiert hat, der verhindert, dass sie sich auf eine neue Beziehung richtig einlässt und dass sie das beim Sex blockiert.

Anders als Du hatte sie in den letzten Jahren einige unbefriedigende Beziehungen und ein Mann mehr der gehen könnte wird sie kaum zu mehr sexueller Performance bewegen.

Schau' Dir an, wie es sich entwickelt wenn ihr nicht erkältet seid und wie Deine Unzufriedenheit sich entwickelt und entscheide dann.

Ich halte Gespräche über zu wenig Sex für aussichtlos, eher für kontraproduktiv. Die meisten Frauen kriegen einen Rappel wenn der Mann wegen Sex drängelt und werden unangenehm. Das kann Mann sich in der Anfangsphase doch wirklich ersparen.

Gespräche über Sex haben bei mir nur ein positives Ergebnis gebracht, wenn die Beziehung eine gewisse Zeit gesteht und eine belastbare Vertrauensbasis hat sowie das Paar grundsätzlich eine gute Kommunikationskultur.

Entweder steht sie auf Dich und will Sex oder sie steht nicht auf Dich und daran ändert kein Gespräch was.
Wenn sie durch negative Vorerfahrung blockiert ist, sich innerlich auf eine neue Beziehung einzulassen, dann kann sich mit der Zeit (=zunehmendes Vertrauen) noch was tun. Dazu kannst Du durch vertrauensbildende Massnahmen beitragen - musst Du aber wollen.
 
  • #8
Vielleicht wäre es ganz gut, wenn du dazu sagst, welcher Art eure Beziehung ist, also Fernbeziehung, Wochenendbeziehung, täglich beieinander übernachten etc. und ob ihr tatsächlich die ganzen fünf Wochen schwer erkältet ward.
 
  • #9
Mmh, sie scheint sehr mit dem Kopf dabei zu sein. Ich bin 53 , mein Partner 56. Wir sind seit 6 Monaten zusammen. Wir schlafen sehr oft miteinander. Manchmal wachen wir nachts auf, lieben uns und schlafen weiter. Es ist wunderbar und sehr erfüllend. Deshalb kann ich ich nicht sagen, dass das was Du schilderst für unsere Altersklasse normal ist. Ich denke Du wirst Zeit brauchen, damit sie spürt, dass Du es ernst mit ihr meinst und sie sich dann wirklich fallen lassen kann.
Alles Gute für Dich.
 
  • #10
Mit meiner Freundin hatte ich jetzt in 5 Wochen viermal Sex. Mir ist das, zumindest im Moment, zu wenig.

Es gibt da keine "Normwerte". Weder für Deine Beschwerde, noch für ihre potentielle Klage, dass Du "dauernd" willst. Die Häufigkeit hängt davon ab, wie oft man sich sieht, ob ständig die kleinen Kinder in der Wohnung sind, ...
Du kennst die Frau seit 6 Monaten, intim bist Du mit ihr seit 5 Wochen. Warum erst nach relativ langer Zeit? Wann begann die Beziehung?

Dir ist es zu wenig. Auf der anderen Seite hast Du in Deiner langen Ehe vermutlich lange viel weniger Sex gehabt. Beobachte, wie sich das entwickelt, wenn es Dir zu wenig ist, dann zieh die Konsequenzen:

Von meiner Ex habe ich mich aber tatsächlich auch aus diesem Grund verabschiedet. Insoweit bin ich unzufrieden und überlege ob meine Freundin auch deswegen betrogen wurde.

Ob sie deswegen betrogen wurde, wirst Du nach der ersten Verliebtheitsphase feststellen. Wenn Du länger unzufrieden bist, dann ist das Schöne in unserem Alter, dass es keinen Grund mehr gibt, langfristig in einer solchen Beziehung zu bleiben.
 
  • #11
Lieber Ejscheff, nützt es dir etwas, wenn du weisst, was "normal" ist? Was ist Normalität überhaupt, und was hat das mit dir zu tun, was irgendjemand normal findet?

Ich kann dir nur berichten, wie es bei mir war. Ich bin mit meinem Freund ein knappes Jahr zusammen. Ich finde ihn echt sexy. Wir sehen uns in der Regel nur am Wochenende, es gibt Wochenenden, in denen wir ein oder zwei Mal Sex haben, es gibt auch Wochenenden ohne. Schön ist die Zeit mit ihm völlig unabhängig davon. Ganz am Anfang war es ein bisschen mehr, aber nie so wie in meinen jüngeren Jahren, wo man rund um die Uhr wild aufeinander war. Meine Libido hat - wohl hormonbedingt - abgenommen. Er ist es zufrieden so und setzt (wohl auch altersbedingt) mehr auf Qualität statt auf Quantität.

Du hast auch schon in anderen Beiträgen geschrieben, dass deine Freundin sehr misstrauisch ist und schlechte Erfahrungen gemacht hat. Sie braucht wohl schlichtwegs Zeit, um sich auf dich einzulassen und Vertrauen zu entwickeln. Mir scheint, dass ihr das in kleinen Schritten gelingt. Das ist aber noch ein zartes und verletzliches Pflänzchen. Ich rate dir keineswegs zur Trennung, sondern vielmehr, ihr Zeit zu lassen und keinen Druck auszuüben und das Pflänzchen zu hegen und zu pflegen. Druck und Sex - das passt nicht zusammen und tötet die Lust, und bei ihr wohl auch das Vertrauen.

Frau 51
 
  • #12
Ich kenne mich nicht mit Sex in der Altersklasse um die 50 aus, aber in meinem Alter fände ich das in der ersten Turtelphase schon wenig. Das mit dem "mehrfach am Tag", wie du meinst, finde ich aber mittlerweile ehrlich gesagt auch anstrengend. Einmal am Tag finde ich persönlich optimal. Aber Menschen, die zigmal am Tag Sex haben, haben in meinen Augen keine intellektuell und/oder sonstwie energiemäßig auslastenden Berufe. Denn anders kann ich es mir nicht erklären, woher sie die ganze Energie nehmen. Am Ende eines Bürotages reicht mir einmal am Tag und danach bin ich auch ko.
Ändern kannst du sie aber nicht. Deshalb würde ich mich eher früher als später entscheiden.
 
  • #13
Du gibst dir die Antwort doch selbst. Ihr seid erst seit 5 Wochen intim und wart beide krank. Wenn ich erkältet bin, steht mit der Sinn nach allem, aber nicht nach Sex. Jetzt lass euch doch erstmal Zeit, statt hier direkt ein Problem daraus zu machen! Außerdem warst du mit deiner Ex ein junger Kerl Mitte 20, natürlich hat man da öfter Sex als mit 50, als Frau vielleicht noch weniger als als Mann.
 
  • #14
Phasen von häufigem Sex in der Anbahnungsphase (auch mehrfach täglich) kann es auch mit Ü40 oder Ü50 geben. Eine Prognose für spätere Zeiten ist jedoch nicht möglich. Niemand kann hier in die Glaskugel sehen. Die meisten Partner schätzen es jedoch, wenn sie als Personen wahrgenommen werden und mit ihren Bedürfnissen. Ich habe heute einen trefflichen Artikel bei Spiegel Online unter „Bento“ über schlechten Sex aus Sicht der Frau gelesen. Leider ist das die Wahrheit. Männer sind (gerade, wenn sie dauernd könnten) ggü den Bedürfnlssen der Frau extrem unsensibel und können dadurch alles zerstören. Hast Du Dich mal gefragt, was ihr gefällt, oder überträgst Du Deine Vorstellungen 1 zu 1 auf sie?
 
  • #15
Wenn ich stark erkältet bin will ich nur noch unter meiner Decke liegen und still vor mich hinleiden. Auf Sex habe ich dann definitiv keine Lust. So gesehen kann man die letzten 5 Wochen bei euch vll. nicht als Referenzzeitraum für die Standard-Frequenz zwischen euch sehen.

Wie oft man Sex hat hängt sicher auch davon ab wie häufig man sich trifft. Ich habe eine LAT-Beziehung wir treffen uns 2x die Woche, da ist täglicher Sex nicht möglich. Zumindest nicht gemeinsam.

Während der ersten Monate hatten wir 3-5 mal Sex pro Tag & Treffen. Mittlerweile ist das weniger geworden. Je nachdem was wir unternehmen, kann es sein, dass wir an einem gemeinsamen Wochenende nur 3x Sex haben.

Ich denke, dadurch dass Du längere Zeit keinen Sex hattest, hast Du evtl. zusätzlich zum gesteigerten Verlangen nach Sex in einer neuen Beziehung Nachholbedarf.

Eine 'normale' Frequenz gibt es nicht. Der statistische Durchschnitt ist wenig hilfreich, weil alles von 1x järlich bis 6x täglich miteinander verrechnet wird und am Ende vll. 2x wöchentlich ergibt, obwohl die Mehrheit seltener oder öfter Sex hat.

w 51
 
  • #16
ich kann mal tagelange egal in welchem Beziehungsstatus gar nicht und dann wieder ziemlich viel. Bin ich sehr viel sportlich unterwegs, hab vllt. sonst noch irgendeinen Stress, dann brauch und will ich keinen Sex, oder nur sehr wenig. Ich bin absolut sonnenhungrig und muss, wenn das Wetter so ist wie momentan, dann muss ich, sofern die Sonne scheint raus. Da hält mich z.B. nix. Und da verzichte ich auch auf guten Sex. Ist´s öd und trüb und ich hab nix vor, dann kann und will ich auch anders. Aber: ich muss gestehen, dass ich obwohl ich heute durch den vielen Sport fitter bin, als mit 25 keine Lust mehr habe mich zu sehr anzustrengen. Deshalb auch ganz entspannt ohne Druck verzichte.

M 47
 
  • #17
Lieber FS

Wenn ihr nach so kurzer Zeit so selten Sex habt, kannst du davon ausgehen, dass es mit andauernder Beziehung irgendwann ganz einschlafen wird! Zu Beginn einer Beziehung hat man auch in reiferem Alter noch mehr Lust auf Sexualität als später.
Ich würde also davon ausgehen dass es eher schlechter wird, als besser, wenn es nicht einen triftigen Grund für ihre Zurückhaltung gibt.


Menschen haben eben unterschiedlich starke Bedürfnisse nach Sexualität! Es gibt auch Frauen die eigentlich gar keinen Sex bräuchten, aber dem Partner zur liebe alle paar Wochen mal " mitspielen". Finde ich eine furchtbare Vorstellung, gibt es aber leider nicht so selten. Manche Frau hat in/ab den Wechseljahren keine Lust mehr auf Sexualität.

Die Frage für mich wäre erstmal, gibt es bei euch sonst viele Zärtlichkeiten, kuscheln, Nähe oder auch das nicht? Wenn es Zärtlichkeiten gibt, würde ich das Gespräch suchen und abtasten woran es liegen könnte, dass deine Liebste so wenig Lust auf dich hat. Nicht mit dem Holzhammer (ich will mehr Sex!) , sondern einfühlsam Fragen (ich mache mir Gedanken). Bist du ein guter Liebhaber? Lässt du dir Zeit vor Vorspiel und kuscheln danach? Ist es dir wichtig dass auch sie auf ihre Kosten kommt? Reflektiere dich und rede dann mit ihr. Vielleicht könnt zusammen wachsen, euch gemeinsam entwickeln.

Wenn es allerdings grundsätzlich kaum Zärtlichkeiten gibt und der Sex alle hl Zeit 0/8/15 ist, dann würde ich davon ausgehen, einen Partner erwischt zu haben, der ein völlig anderes Bedürfnis nach Nähe und Sexualität hat, als ich. Da bliebe für mich nur die Trennung! Denn Sexualität und Nähe sind in einer glucklichen Beziehung nun mal unerlässlich.

Mein Mann und ich sind die ersten 3 Jahre unserer Beziehung nur schwer aus dem Bett gekommen, es war einfach wahnsinnig schön ihn zu spüren, ihm nah zu sein. Natürlich wird das mit den Jahren weniger, aber das Gefühl dabei ist nach wie vor das gleiche. Es ist wunderschön mit ihm zu schlafen.

Frag sie doch mal wie es sich für deine Liebste anfühlt, wenn sie mit dir schläft? Der Schlüssel ist das Gefühl was dabei transportiert wird. Fühle ich mich geborgen, geliebt, wohl... möchte ich mehr davon.
 
  • #18
Vielleicht wäre es ganz gut, wenn du dazu sagst, welcher Art eure Beziehung ist, also Fernbeziehung, Wochenendbeziehung, täglich beieinander übernachten etc. und ob ihr tatsächlich die ganzen fünf Wochen schwer erkältet ward.

Wir leben in eigenen Wohnungen in der selben Stadt. Gemeinsam übernachten wir am WE.

Die Zeit Weinachten bis Silvester werden wir fast lückenlos miteinander verbringen. Weinachten in ihrem Elternhaus bei ihrem Vater. U.a. anderem werde ich dann andere Verwandte und weitere Freunde von ihr kennen lernen. In den Lücken treffe ich meine Tochter und Mutter.

Ggü über Vater, Verwandten, Kollegen und Freunden bezeichnet sie mich inzwischen als Lebensgefährten. Ich bin angeblich seit ihrer Teenager-Zeit der erste Mann den sie ihren Vater (die Mutter ist verstorben) vorgestellt hat. Ich hatte sie vorab aber selbst gefragt ob sie das nicht will.

Sie hatte mehrere lange Beziehungen in denen sie feststellte, dass sie die Zweit-/Drittfrau war und hat ganze drei Monate in ihrem Leben mit einen Mann zusammen gelebt.

Wir haben uns über gemeinsame Interessen kennen gelernt. Auf eine emotionale Annäherung hat sie mit Distanzierung und Panik reagiert. Sie hat versucht mich zu einem Kumpel zu machen. Dies hat sie schon mit einigen anderen Männern gemacht. Wir hatten dann, auf meine Initiative hin, tatsächlich theoretische Diskussionen über das Bedürfnis nach Zärtlichkeit und ob ihre Wohnung für Männer Taboo ist. Dem folgte dann Praxis in ihrer Wohnung. Daraus ergab sich dann fliessend Sex. Diese Überleitung zog sich über zwei WE hin. Beim erstenmal hat sie geweint. Das sehe ich eher positiv.

Allerdings hat sie gemerkt, dass ich mich selbst nicht richtig fallen lassen kann. Tatsächlich reflektiere ich die ganze Zeit ob ich alles richtig mache. Hinzu kommt, dass ich mangels Prostata zwar ausreichende Erektionen aber einen anderen (trockenen) Orgasmus habe.

Die Ablehnung von Sex hat daher für mich noch eine zusätzliche psychologische Dimension. Meine ex Frau hatte mich am Ende unserer Beziehung über dieses Thema heftig verbal gequält. Selbst war sie wahrscheinlich wegen der Entfernung beider Eierstöcke hormonell sexuell neutralisiert.
 
  • #19
Lieber FS
Sie ist nach 27 Jahren Ehe meine erste neue Sexualpartnerin. Sie hat dagegen einige, dafür relativ kurze, und zu ihrem Bedauern von Seiten der Männer angeblich auch sexuell unverbindliche Beziehungen gehabt. Sie hat große Angst, dass auch ich sie hintergehe.
Ich lese hier erstens, dass du in den letzten 27 Jahren keine neuen sexuellen Inputs bekommen hast, ergo vielleicht auch in Sachen Verführungskünste, Techniken etc. ein wenig "eingerostet" sein könntest. Und dass du einen ziemlichen "Nachholbedarf" aus deiner Ehe mitbringst.
Zweitens lese ich, dass sie sich jedes Mal, wenn sie sich bislang auf Sex einliess, bald mit einem gebrochenen Herzen bezahlte und ergo irgendwo nach Hinweisen sucht "dieser Mann meint es ernst und nimmt nicht nur den Sex mit".
Ich denke, ihr beide bringt also eine gewisse Hypothek aus der Vergangenheit in diese Beziehung und braucht erst einmal Geduld, bis sich die Ängste, Komplexe etc. legen und die Botschaft im Hirn angekommen ist "jetzt ist ein neues Kapitel".
Grundsätzlich würde ich nicht bald mit Diskussionen anfangen "du.. ich will mehr Sex" sondern wenn schon "du, was gefällt dir eigentlich wirklich im Bett? Was macht dir so richtig Spass?".
 
  • #20
Guten Morgen,

...zu überlegen wäre lieber FS, ob du sie bei der **Vereinigung** auch meinst und mit einbeziehst und nicht nur als Werkzeug siehst. Ganz bewusst habe ich Vereinigung genannt, denn darum geht es ja hauptsächlich, wenn auch nicht immer, was dann auch zu verkraften ist. Vereinigung beinhaltet das Treffen nicht nur in den Gebieten der erogenen Zonen, sondern ist eine Berührung im Kopf, im Geist. Dies drückt sich in nonverbaler Form aus und wie du dich sexuell darstellst. Es gibt ja auch Menschen, die futtern bei jeder Gelegenheit, weil sie innerlich eine Leere ausfüllen müssen. Wie ist es bei dir, ist es nur dein hormonelles Begehren, oder was kommt noch zum Tragen?
 
  • #21
Mit meiner Freundin hatte ich jetzt in 5 Wochen viermal Sex. Mir ist das, zumindest im Moment, zu wenig. Ich könnte/will ständig ;) . Allerdings waren wir in dieser Zeit beide schwer erkältet.
Dir ist es zu wenig. Das zählt. Was andere denken, ob es nach deren Maßstäben zu wenig oder zu viel oder passend ist, wird doch Deine Bedürfnisse nicht ändern. Oder willst Du Deine Bedürfnisse nach der Mehrheitsmeinung richten?
Wass soll also diese Frage nach dem "normal"?
Wenn Du über die eigene psychische Gesundheit im Unklaren ist, dann geh zu einem Psychologen.

Zudem: Wenn man erkältet ist, kann man trotzdem Sex haben - es gibt Nasenspray. Nach spätestens zehn Minuten kann man küssen, und alles andere mit dem Mund tun, ohne Atemnot zu bekommen. Nur bei Dauerhusten ist es schwierig.
Meine Partnerin ist derzeit auch schwer erkältet. Was glaubst Du wer eher auf dem Bett und ausgezogen war, als ich sie nach dem Mittag fragte: "Legen wir uns nochmal hin?" - nicht ich sondern sie!
Lust auf Sex ist nicht zwangsläufig mit dem Erkältungszustand verbunden, dient aber gern als wohlfeile Ausrede.

Wenn es eine Grippe mit Gliederschmerzen und Fieber ist, ist es definitv etwas anderes aber eine Erkältung....

m50
 
  • #22
Wenn ich lese wie die Sexrate so hier im Schnitt und in "unserem"" Alter so liegt, schaue ich fast beschämt zu Boden, Lach.......
In Partnerschaft war mir die Rate nie Wichtig weil ich meistens Sex nur dann habe wenn ich Lust habe und wenn nicht, dann zur Lust animiert werde. Es gibt Zeiten da habe ich so alle zwei drei Tage Lust, auch mal an einem Tag zwei mal.Oder eben mal auch ne Woche nicht. Aber so genau könnte ich das gar nicht beziffern. Wie das hier in Köln so halt ist, "et kütt wie et kütt".
Wenn mir eine Partnerin sagen würde,sie braucht 4 mal die Woche Sex, würde ich von vorne rein (schönes Wortspiel) sagen, dann musst du zu Edeka gehen, denn die lieben Lebensmittel. Bin doch kein Toastbrot. Beim Sex finde ich es sehr Wichtig das sich da zwei Menschen wirklich gefunden haben wo es passt. Sonst gibt es über kurz oder lang immer Theater. Und sich gemeinsam steigern oder auch das Gegenteil kann man immer noch, so wie es beiden halt beliebt. Aber jeden Tag und das zum Teil mehrmals? Ne das habe ich auch mit 20 nicht gewollt. Na so sind die Verlangen halt schön unterschiedlich. Für meinen Geschmack überhaupt nicht zu pauschalisieren solche Fragen.
m47
 
  • #23
Guten Morgen,

...zu überlegen wäre lieber FS, ob du sie bei der **Vereinigung** auch meinst und mit einbeziehst und nicht nur als Werkzeug siehst. Ganz bewusst habe ich Vereinigung genannt, denn darum geht es ja hauptsächlich, wenn auch nicht immer, was dann auch zu verkraften ist. Vereinigung beinhaltet das Treffen nicht nur in den Gebieten der erogenen Zonen, sondern ist eine Berührung im Kopf, im Geist. Dies drückt sich in nonverbaler Form aus und wie du dich sexuell darstellst. Es gibt ja auch Menschen, die futtern bei jeder Gelegenheit, weil sie innerlich eine Leere ausfüllen müssen. Wie ist es bei dir, ist es nur dein hormonelles Begehren, oder was kommt noch zum Tragen?

Mir macht das berühren, der Körperkontakt als solcher Spaß. Einen Orgasmus im üblichen Sinne benötige ich nicht generell (ist mir auf Grund der Prostata Entfernung) auch nur bedingt möglich.

Sie mag es eindeutig wenn ich zärtlich zu ihr bin. Ich glaube persönlich, dass sie Sex bisher primär als Gegenleistung für Zuneigung angeboten hat aber keine wirkliche Zuneigung bekommen hat. Sex war für die die Definition von Hingabe. Sex scheint daher für sie vorbelastet zu sein. Zärtlichkeit trinkt sie inzwischen fast wie Wasser. Es macht mir persönlich Freude, ihr dieses Wasser zu geben, ohne dass ich 1:1 dafür zurück bekomme.

Andererseits ist, dass sie das Eindringen zulässt und geniesst für mich wichtig, weil es mir Bestätigung gibt, dass sie mich voll und ganz, auch körperlich, und nicht nur als Kumpel akzeptiert. Außerdem kompensiert dies meine eigenen Probleme mit der Prostata Entfernung.

Sex ist daher bei uns irgendwie belastet.

Zu Beginn unseres Kontaktes hatte ich den Fehler gemacht zu analytisch mit ihr umzugehen, dass hätte unsere zunächst freundschaftliche Beziehung fast zerstört.

Dabei habe ich aber ihre gesamte Beziehungsgeschichte erfahren, was die Probleme für mich transparent macht

Sie ist wie sie ist, zu meiner aktuellen Leidenschaft geworden. Von ihr kommen immer neue Beziehungsangebote, trotzdem habe ich das Gefühl mich auf einem psychischen Minenfeld zu bewegen. Andererseits ist dies ein Teil des Reizes für mich.

Hier möchte ich so etwas wie einen Check für meine eigene Sicht.
 
  • #24
Dir ist es zu wenig. Das zählt. Was andere denken, ob es nach deren Maßstäben zu wenig oder zu viel oder passend ist, wird doch Deine Bedürfnisse nicht ändern. Oder willst Du Deine Bedürfnisse nach der Mehrheitsmeinung richten?
Wass soll also diese Frage nach dem "normal"?
Wenn Du über die eigene psychische Gesundheit im Unklaren ist, dann geh zu einem Psychologen.

Zudem: Wenn man erkältet ist, kann man trotzdem Sex haben - es gibt Nasenspray. Nach spätestens zehn Minuten kann man küssen, und alles andere mit dem Mund tun, ohne Atemnot zu bekommen. Nur bei Dauerhusten ist es schwierig.
Meine Partnerin ist derzeit auch schwer erkältet. Was glaubst Du wer eher auf dem Bett und ausgezogen war, als ich sie nach dem Mittag fragte: "Legen wir uns nochmal hin?" - nicht ich sondern sie!
Lust auf Sex ist nicht zwangsläufig mit dem Erkältungszustand verbunden, dient aber gern als wohlfeile Ausrede.

Wenn es eine Grippe mit Gliederschmerzen und Fieber ist, ist es definitv etwas anderes aber eine Erkältung....

m50

Es kommen noch zusätzliche Belastungen hinzu.

Jahrestag des Krebstots ihrer Mutter, mit der sie angeblich negativ symbiotisch verbunden war.

Aktuelle Chemo ihres Vaters, dem die erst im Sterbeprozess ihrer Mutter emotional nahe gekommen ist.

Dazu Anfang des Jahres ein Lover bei dem heraus kam, dass er sie wollte weil sie Jahrgang 1970 ist. Er sammelt 70er Sachen.

Als nächstes jemand der Menschen bis in den hintersten Winkel durchleuchtet und analysiert. Ich.

Ansonsten ist meine psychische Gesundheit OK. Wird mir jedenfalls regelmäßig von kompetenter Seite bestätigt.
 
  • #25
Lieber @Ejscheff

Ich kann dein Problem nicht ganz nachvollziehen?

Ihr habt in den 5 Wochen - 4 x Sex gehabt.
In dieser Zeit habt ihr beide mit einer heftigen Erkältung gekämpft, dazu kommt das einige Frauen während ihrer Periode vielleicht auf Penetration verzichten (oder auch Männer). Anderweitige Befriedigungsmöglichkeiten
mit einer Erkältung dürften schwer umsetzbar sein.

Du kannst doch noch gar keinen realistischen Zeitraum über eure Sex Quantität in der Beziehung abstecken?!

Aus den Posts geht hervor das du ausgehungert bist und eine längere Durststrecke überwinden musstest.
Für deinen Nachholbedarf kann sie jedoch nichts.

Du kannst natürlich genauso wenig dafür, dass sie ihren bisherigen Bekanntschaften vielleicht vornehmlich für Sex diente (2 oder 3 Frau).

Das hört sich erstmal nach unterschiedlichen Wünschen bezüglich Sex an. Das muss sich vielleicht auch ganz einfach noch einpendeln?

Sorry, du malst jetzt schon den Teufel an die Wand. Man kann es auch übertreiben.

Wenn dir der Sex gefallen hat dann warte ab bis ihr Beide wieder körperlich Fit für die Liebe seid, ist es dir dann immer noch zu wenig, könntest du das Gespräch mit ihr suchen.
 
  • #26
Ich bin zwar erst Mitte 40 aber mein Bedürfnis nach Sex war stets daran ausgerichtet, wie gut der Mann sexuell zu mir passte.

Nachdem ich mir Anfang 30 die Welt des Vanillasex verlassen hatte und mit einem Partner alles mögliche andere ausprobierte, konnte ich dann mit konservativen Männern und 0815 Sex nichts mehr anfangen und hatte darauf schnell keine Lust mehr.

Viel und oft ist nicht zwangsweise gut, eher langweilig für mich.

Mein letzter Partner war zwar 15 J. älter als ich, aber der Sex war echt gut. Er schaffte es, mich mental in Stimmung zu bringen, so dass ich dann auch immer Lust auf Sex mit ihm hatte.

Wenn ich jedoch krank und erkältet bin, mir jeder Muskel wehtut, hab ich nur Lust auf nen Dreier: Bett, Decke und ich.

Ist diese Häufigkeit für Frischverliebte in der Altersklasse um die 50 normal?

Jetzt bloß keine Tipps wie trenne dich sofort

Naja die Antwort ist ja nur interessant, um abzuwägen, ob eine Trennung doch lohnenswert wäre, oder ? :)

Also mehrmals täglich wie früh und abends wäre mir dann auch zu viel. Ich hab nen ausgefüllten Alltag und sowieso immer schon zu wenig Schlaf.
 
  • #27
Jetzt bloß keine Tipps wie trenne dich sofort. Von meiner Ex habe ich mich aber tatsächlich auch aus diesem Grund verabschiedet. Insoweit bin ich unzufrieden und überlege ob meine Freundin auch deswegen betrogen wurde.
Doch genau diese Trennung wäre für dich gut. Ob ihre Männer sie betrogen haben weil es in ihren Beziehungen zu wenig Sex gab ist eigentlich egal. Entscheidend ist ob es zwischen euch genügend Sex gibt und das tut es nicht.
Mein lieber #Ejscheff, wir (also du und ich) sind mittlerweile in einem Alter in dem wir uns nicht mehr für ein bisschen Sex zum Affen machen lassen müssen. Bei den Frauen über 50 gibt es genug Frauen die Spass am Sex haben, ihn geniesen und die nicht erst mit vielen Forderungen kommen bis sie sich mal zum Sex herablasse.

Du hast auch schon in anderen Beiträgen geschrieben, dass deine Freundin sehr misstrauisch ist und schlechte Erfahrungen gemacht hat. Sie braucht wohl schlichtwegs Zeit, um sich auf dich einzulassen und Vertrauen zu entwickeln.
Mythos!
Entweder hat eine Frau Spass am Sex oder nicht. Das mit dem Vertrauen aufbauen ist so ein Frauen-Mythos. Entweder baut sie nie Vertrauen auf oder du bist ständig damit beschäftigt ihr zu beweisen, dass sie dir vertrauen kann. Das ist anstrengend und wenig zielführend.
 
  • #28
Ok, ich lese in deinem Beitrag Nr 18, dass es doch etwas komplizierter mit eurer Vorgeschichte ist.
Meine Gedanken dazu waren:
Vielleicht ist deine Freundin mehr an einer Beziehung ohne Sex oder mit wenig Sex interessiert. Auch asexuelle Menschen wünschen sich oft eine exklusive Beziehung. Nur benötigt man hierzu den passenden Partner.

Gute Sexualität hängt nicht unbedingt an Penetration. Man kann auch ohne sehr leidenschaftlich und zärtlich sein. Deine Orgasmusfähigkeit sollte eigentlich auch keine Rolle spielen.

Wenn ich jemanden sehr anziehend finde, gerade am Anfang, ist Krankheit kein Grund gewesen, auf Sex zu verzichten. Als mein Freund und ich uns noch nicht lange kannten, war ich mit einer Nierenbeckenentzündung im Krankenhaus. Ich hatte ein Einzelzimmer und den Rest kann man sich denken.
 
  • #29
Allerdings hat sie gemerkt, dass ich mich selbst nicht richtig fallen lassen kann. Tatsächlich reflektiere ich die ganze Zeit ob ich alles richtig mache. Hinzu kommt, dass ich mangels Prostata zwar ausreichende Erektionen aber einen anderen (trockenen) Orgasmus habe.

...seid ihr miteinander gut im Gespräch, weiß deine Liebste davon. Weiß sie, dass es dich beschäftigt, bewegt und beeinträchtigt. Weißt du, wie sie darüber denkt und fühlt und vielleicht dir gegenüber eine Schonhaltung eingenommen hat.
Sexuelle Nähe und Vertrauen, um sich beiderseitig fallen zu lassen entsteht durch gemeinsames Lösen von Missverständlichkeiten.
 
  • #30
Auf eine emotionale Annäherung hat sie mit Distanzierung und Panik reagiert. Sie hat versucht mich zu einem Kumpel zu machen.

Das zeigt doch ziemlich deutlich, dass sie an dir als Kumpel Interesse hatte nicht aber als Partner/Liebhaber. Auch wenn sie das heute anders bezeichnet, so kann man daran doch erkennen, dass du sie optisch nicht umgehauen hast.

Übrigens ist es für Frauen normal mit einem Mann sich nur gut zu unterhalten und diese nicht im Bett weiterzuführen. Es kommt auch nicht selten vor, dass Frau noch nie daran gedacht hat mit diesem Mann/Kumpel eine Beziehung einzugehen/intim zu werden und wenn dieser dann mit einer Annäherung kommt wahlweise vollkommen überrascht / erschrocken / bestürzt sind.

ob ihre Wohnung für Männer Taboo ist. Dem folgte dann Praxis in ihrer Wohnung. Daraus ergab sich dann fliessend Sex. Diese Überleitung zog sich über zwei WE hin. Beim erstenmal hat sie geweint. Das sehe ich eher positiv.

Das finde ich irgendwie überfallartig. Sie hatte ja offenbar nicht vor überhaupt eine Beziehung mit dir einzugehen, oder? Und dann gleich Sex.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Weinen schon seinen Grund hatte. Nämlich dass wieder jemand sie rumbekam, obwohl sie nur einen Kumpel wollte.
Es gibt Frauen, die können bei solchen Annäherungen nicht laut und eindeutig NEIN sagen, sondern lassen sich überrumpeln.
Wobei ich dabei die Frequenz 5 x Sex an 4 Wochenenden eher viel finde.
Sie wollte ja eindeutig eine platonische Beziehung, das umfasste das Zusammensein und Kommunizieren und eben gerade nicht das Bett. Dieser Schwerpunkt könnte nun auch weiter vorhanden sein.
 
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