• #61
Man muss hier nicht jeden Beitrag zu ernst nehmen, nur weil da eine meint, 8 repräsentative „Fälle“ im Umfeld zu haben.

Ich bin u.a. nur mit dem für mich richtigen Mann eher spät Mutter geworden. Hätte ich diesen Mann nicht kennengelernt und geliebt, wäre ich auch -ohne Kinder- ein glücklicher Mensch geworden.

Kinder passen für mich persönlich eben nur in eine Liebesbeziehung ohne Kompromisse.

So kenne ich das auch aus meinem Umfeld mit Kindern.
 
  • #62
Ich bin überhaupt nicht bei @MissCosmo , denn die ganzen Beziehungen mit Kompromissmännern wegen des Kinderwunsches sind genau diejenigen, die die Scheidungsraten so hoch treiben, weil sie den Alltagsbelastungen mangels tiefer Gefühle füreinander nicht standhalten.

Ist der Kinderwunsch erst realisiert, nehmen die täglichen Belastungen zu und dann zeigt sich, dass die alltäglich gelebte Nähe mit dem ungeliebten Kompromissmann im Bett nicht geht - die emotionale Basis für diese körperliche Nähe das dauerhaften Zusammenlebens fehl.
Es kommen die Probleme hoch, die dann allerlei Kapriolen schlagen: kein Sex oder lustloser Sex, was frau auf Dauer garnicht psychisch aushalten kann, absurde Streits um falsch eingeräumte Spülmaschinen etc.
Und wenn die Nerven so richtig ruiniert sind von diesen vollkommen überflüssigen Streitigkeiten, dann kommt es auch nicht zu unerfreulichen Trennungen, weil ja vorher schon alles ruiniert wurde, was eine konflikktfreie Trennung zulässt.

Die Folge:
- die Frauen jammern rum, wie überfordert sie als AE sind und unter Geldmangel leiden
- die Männer wehklagen, weil sie sich finanzielle geplündert fühlen für Kinder, die sie nie wirklich wollten, sondern nur in Kauf genommen haben, weil sie nur so an eine Frau kamen.

Da muss frau sich fragen, ob sie mehr Jahre unter dem Kompromissmannirrtum leiden will, als die Beziehung dauert - denn so läuft es deutlich öfter,als dass der Kompromissmann sich als echter Gewinn entpuppt.
100%.

Liebe FS,
Kopf hoch! Hier im Forum haben oft die abwertenden und verurteilenden Kommentare die Oberhand. Ich finde es gut, dass du dir deine Gedanken machst und deinen Kinderwunsch nicht unüberlegt umsetzt.
Praktisch stehen dir alle Möglichkeiten offen. Ich bin immer wieder erstaunt, welches Halbwissen in Deutschland in Bezug auf Methoden besteht, die über die traditionelle, heterosexuelle Fortpflanzung hinausgehen. Die Welt ist bunt, und es gibt genug glückliche Single/LGBTQ-Familien, sodass die Infragestellung des Kindeswohls bei nichtklassischen (hetero)-Familien nichts anderes ist als Diskriminierung.
Worauf es ankommt sind deine Gefühlswelt und deine finanziellen Mittel. Du solltest dir im Klaren sein, was deine Prioritäten für die nächsten 20 Jahre sind und welche Lebensform für dich die passende ist. Wenn du mit dir im Reinen bist, wirst du wahrscheinlich auch ein glückliches Kind großziehen oder dich bewusst dagegen entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #63
Keinen Tag könnte ich mit einem Kompromissmann aushalten , ich bin einfach nicht für Kompromisse gemacht.
Die Frauen , die so agieren , schießen sich ein Eigentor . Die Männer tun mir aber nicht wirklich leid , denn ich denke , sie kennen und kannten die Wahrheit bereits vor der Ehe und haben sich damit arrangiert oder verdrängen ein Kompromissmann zu sein . Besonders viel Format zeigen sie also auch nicht .
Ich möchte begeistert sein und den anderen begeistern . Ansonsten bleibe ich Single.
 
  • #64
Da muss frau sich fragen, ob sie mehr Jahre unter dem Kompromissmannirrtum leiden will, als die Beziehung dauert
Wenn nur die Paare Kinder bekommen würden, die sich gegenseitig als 100% Traumpartner bezeichnen, dann würde die Menschheit irgendwann aussterben.

Mehrheitlich ist es so: Es passt ganz gut, aber sicher nicht perfekt.

Wie bei einem alten Freund: Seine Traumfrau, in die er unsterblich verliebt war, war nicht in ihn verliebt. Also hat er halt irgendwann eine andere kennengelernt, die er auch gut fand. Er hat aber immer unter seinen Kumpels zugegeben: Hätte er die andere haben können, dann hätte er lieber die gehabt. Heute sind sie seit Jahren verheiratet und haben 2 Kinder.

So what? Das ist die pragmatische Realität, die viele einfach schönreden und nicht wahrhaben wollen!!!
 
  • #65
Meine Zustimmung! In vielen Fällen sind Kinder Ersatz für Enttäuschungen und Verletzungen von Männern, darüber möchte kaum jemand sprechen! Ich denke viele Frauen sind sich dessen nicht bewusst genug, was es bedeutet ein Kind für viele Jahre zu erziehen und zu begleiten und somit auf sehr vieles zu verzichten, auch über die finanzielle Situation wird bestimmt zu wenig darüber nachgedacht! Einfach ein Kind haben wollen, steht für viele Frauen im Vordergrund!
ich will kein Kind als Ersatz für einen Mann!! glaubst du echt, mir ist der Unterschied zwischen einer Beziehung mit einem Partner und mit einem Kind nicht klar? die wenigsten Paare, die ich kenne, denken intensivst darüber nach, warum sie eigentlich Kinder wollen oder nicht...für die ist das so, und dann wird das gemacht. Warum muss ich, nur weil ich eine alleinstehende Frau bin, ganz rational erklären können, warum ich einen Kinderwunsch habe? Für mich wäre es eine schöne und wichtige Aufgabe, ein neues Wesen in die Welt zu setzen und aufzuziehen. Ich weiß, wie schwierig es ist, mein Ex hatte ein kleines Kind, ich hab das hautnah mitbekommen.
 
  • #66
Die Welt ist bunt, und es gibt genug glückliche Single/LGBTQ-Familien, sodass die Infragestellung des Kindeswohls bei nichtklassischen (hetero)-Familien nichts anderes ist als Diskriminierung.
Ja, und findest du das normal, dass zwei Männer oder zwei Frauen oder ein Single ein mit fremdem Samen gezeugtes Kind (vielleicht noch von der Samenbank oder mit Eizellspende) Kinder aufziehen?

Das ist dermaßen widernatürlich, viele Kinder suchen ein Leben lang nach ihren leiblichen Eltern und verzweifeln daran, dass sie sie nicht finden können.

Es wird immer widernatürlicher.
Und es geht inzwischen viel zu weit.
 
  • #67
Sehe ich auch so. Oft liegt es daran, dass bei der Partnersuche keine Kompromisse gemacht werden.

Sry, aber hier die Realität: Die Frauen in meinem Umfeld, die Kinder haben, haben alle Kompromisse gemacht. Unter der Hand geben es auch viele zu. Beispiele:

- Eigentlich gefällt mir seine große Nase nicht. Aber für Kinder ist er perfekt.
- Eigentlich wollte ich einen Mann, der besser verdient und auch studiert hat. Ich bin jetzt aber Anfang 30 und möchte nicht mehr länger suchen.
- Irgendwie ist er mir zu klein. Aber für Kinder passt es.
- Eigentlich wollte ich jemanden aus meiner Stadt. Für den Kinderwunsch bin ich dann halt doch zu ihm gezogen, da ich schon Mitte 30 war.
- Mit meinem Ex hat es besser gepasst. Aber so einen finde ich jetzt in den nächsten Jahren nicht mehr.

Diejenigen, die mit 40 kinderlos sind und auf Partnersuche, die suchen einen Mann, den es nicht gibt oder der über ihrer eigenen Liga spielt. Beispiel: Meine Bekannte ist sehr dick und hat einen normalen Ausbildungsberuf. Sie sucht aber nur schlanke, sportliche Männer, die studiert haben und zb Ingenieur sind. Es klappt nicht. Warum? Weil sie etwas Besseres sucht als das, was sie selbst bieten kann. Der sportliche Ingenieur möchte eben auch eine sportliche Partnerin. Und die Männer, die zu ihr passen würden,die sind ihr dann nicht gut genug. LG w33
ja, da ist sicherlich was dran...allerdings hab ich das mit den Kompromissen versucht, natürlich, das ist mir schon klar,man muss ja immer und ständig Kompromisse eingehen...für mich ist es schwierig, zu definieren, was mir an einem Partner wichtig ist, und wo ich Kompromisse eingehen kann/will. Also, was sind so die wichtigsten Eigenschaften, wegen derer ich über andere Sachen hinwegsehe? Aber wenn ich Freundinnen frage, können die wenigsten das so rational definieren...da läuft so viel unbewusst ab, habe ich das Gefühl. Die meinen, sie wussten einfach, dass es passt.
Das mit der "Liga" :)...verstehe, was du meinst...aber ist ja auch subjektiv, nein? Vielleicht weniger, was Äußerlichkeiten angeht, da gibt es wahrscheinlich schon objektive Kriterien - wobei selbst das...Kleidungsstil, z.B. - extrem subjektiv, was jemand attraktiv findet und was nicht? Klar, Studien zufolge ist es schon eher so, Akademiker suchen Akademiker, usw.
 
  • #68
Ich bin fast 40 und habe bisher nur eine kläglich gescheiterte längere Beziehung hinter mir. Ich wollte immer Kinder, seit ich denken kann, aber es scheiterte klar an meiner Wunsch, der für mich sehr wichtig ist.
Hallo FS, ich selbst habe eine Tochter mit 28 gekriegt und kann dir diesbezüglich keinen Rat geben aus meiner persönlichen Geschichte,aber eine Verwandte steckte in einer ähnlichen Situation wie du und hatte mit 42 Zwillinge gekriegt, war nach Dänemark dafür. Alleine, ohne Mann. Zwei gesunde, hübsche Mädchen und sie war und ist glücklich.
Ich weiß nicht, was ich machen soll, und wollte fragen, ob hier jemand ähnliche Erfahrungen/Gefühle hat, und wie ihr damit umgeht?
Es hängt davon ab, was du willst. Entweder du versuchst es, so z.B. wie ich oben beschrieben habe, dann musst du dich beeilen. Oder du lässt es sein. Jetzt würde es noch gehen, in einigen Jahren dann nicht mehr und dann legen sich bestimmt deine allzu starken Emotionen in Bezug auf das Thema Mutterschaft und Kinder.

LG w Ü35
 
  • #69
Ja, und findest du das normal, dass zwei Männer oder zwei Frauen oder ein Single ein mit fremdem Samen gezeugtes Kind (vielleicht noch von der Samenbank oder mit Eizellspende) Kinder aufziehen?

Das ist dermaßen widernatürlich, viele Kinder suchen ein Leben lang nach ihren leiblichen Eltern und verzweifeln daran, dass sie sie nicht finden können.

Es wird immer widernatürlicher.
Und es geht inzwischen viel zu weit.
Ja, ich finde das normal und es wird Zeit, dass es auch gesamtgesellschaftlich normalisiert wird. Nur weil du selbst und dein Lebensmodell irgendeiner Norm entspricht, sind andere Optionen nicht unnormal. Was hat die sexuelle Orientierung oder der Status verpartnert damit zu tun, gute Eltern zu sein? Deine urteilende, homophobe Haltung jedenfalls finde ich unmenschlich.
Komisch, dass so viele Leute Kindheitstraumata haben, obwohl ihre Eltern nach außen heile Welt gespielt haben. Denk mal drüber nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #70
Sehe ich auch so. Oft liegt es daran, dass bei der Partnersuche keine Kompromisse gemacht werden.

Sry, aber hier die Realität: Die Frauen in meinem Umfeld, die Kinder haben, haben alle Kompromisse gemacht. Unter der Hand geben es auch viele zu. Beispiele:

- Eigentlich gefällt mir seine große Nase nicht. Aber für Kinder ist er perfekt.
- Eigentlich wollte ich einen Mann, der besser verdient und auch studiert hat. Ich bin jetzt aber Anfang 30 und möchte nicht mehr länger suchen.
- Irgendwie ist er mir zu klein. Aber für Kinder passt es.
- Eigentlich wollte ich jemanden aus meiner Stadt. Für den Kinderwunsch bin ich dann halt doch zu ihm gezogen, da ich schon Mitte 30 war.
- Mit meinem Ex hat es besser gepasst. Aber so einen finde ich jetzt in den nächsten Jahren nicht mehr.
Ernsthaft? Also ehrlich, wenn ich sowas lese, bin ich heilfroh, niemals einen ausgeprägten Kinderwunsch gehabt zu haben, wenn ich dazu in eine solche Denke verfallen müsste oder gefallen wäre. Ist ja echt übel. Ist ja wie auf dem Basar oder in der Grabbelecke - am besten noch rote Schilder mit "Sonderpreis" auf den Rücken kleben - nehm se den, dann kriegen sie noch ein paar Kindersachen umsonst dazu.
 
  • #71
: Wenn ich obige Ausführungen von @MissCosmo lese, schüttelt es mich echt. Gerne würde ich wissen, ob die jeweiligen Kompromissmänner auch jeweils wissen (oder zumindest ahnen) aus welchen Beweggründen sie ausgewählt wurden. Die pragmatische Vorgehensweise (mancher) Frauen bei der Umsetzung ihrer Lebenspläne ist dem aufgeklärten Mann durchaus bewusst
Es wird auch MissCosmo dem ihren keinen reinen Wein eingeschenkt haben, dass er der absolute Kompromiss ist, das war nur hier zu lesen, und nur in Frage kam, weil vorher entweder kein anderer gut genug war oder ihre Wahl sie nicht wollten.
Es ist hart, aber es ist ein großes Zeitfenster, das man hat, um Familie zu gründen, es gibt Gründe, warum es nicht da gelingt, und dann auf einmal kurz vor knapp muss der uninteressante Mann aus der "2.Reihe" Zitat, her halten? Dann lieber Adoption, oder andere Modelle, die es gibt, und die sind selbstverständlich NICHT widernatürlich, Kinder brauchen liebende Eltern(Teile), es muss nicht leiblich sein, und warum nicht 2 Väter oder 2 Mütter.
Ich hätte nie Kompromiss gewollt und gekonnt, und würde es beenden, wenn es nicht gut wäre, das Einzige ist, ich achte darauf, dass es gut bleibt, das noch zum Nebenthema.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #72
- Eigentlich gefällt mir seine große Nase nicht. Aber für Kinder ist er perfekt.
- Eigentlich wollte ich einen Mann, der besser verdient und auch studiert hat. Ich bin jetzt aber Anfang 30 und möchte nicht mehr länger suchen.
- Irgendwie ist er mir zu klein. Aber für Kinder passt es.
- Eigentlich wollte ich jemanden aus meiner Stadt.
- Mit meinem Ex hat es besser gepasst. Aber so einen finde ich jetzt in den nächsten Jahren nicht mehr.
Ich frage mich, ob man irgendwie "abstumpft", wenn man zu viele Männer trifft und bewusst nur in Hinblick auf Partner- und Vaterschaft abcheckt, dann ist man ja permanent am Vergleichen und verliebt sich gar nicht mehr in den ganzen Menschen.

Dieses gezielte Auswählen kommt aber wirklich vor, neulich erst hat mir eine befreundete Kollegin schockiert erzählt, ihre andere Freundin hat sich nach 7 Jahren Beziehung von ihrem Partner getrennt, weil sie die nächsten Schritte gehen und noch vor 30 Mutter werden wollte, er sich aber unsicher war mit Kindern. Jetzt suche sie gezielt einen Mann zum Heiraten und Kinderkriegen, das ganze Romantikzeug, gemeinsame Urlaube, langsam Zusammenziehen usw. wolle sie sich sparen, habe sie schon mehr als genug gehabt, jetzt suche sie nur noch gezielt und pragmatisch, um alles möglichst schnell durchzuziehen. Wir haben beide Zweifel, ob das so klappt.

Naja, wie im anderen Thread geschrieben: Ich finde es wichtig, dass ich meinen Partner aufrichtig toll finden und bewundern kann. Und ich glaube, wenn es so ist, merkt der Partner das auch. Aber es stimmt natürlich, dass nicht jeder das im Leben überhaupt erlebt. Und wenn der "Kompromissmann" nie wirklich erste Wahl war und große Begeisterung für seine Person und Liebe erlebt hat, merkt er vielleicht gar nicht, was er verpasst.

Ansonsten gibt es im fernen Bekanntenkreis eine Frau, die Jura studiert und sich (und anderen) gesagt hat, sie will jetzt erstmal hart arbeiten und ganz viel Geld in einer dieser Großkanzleien verdienen, wo man es sowieso nur ein paar Jahre aushält, und dann macht sie ein paar Jahre Pause und kauft sich ein Kind. Hat sie wirklich so formuliert, also eine Samenspende im Ausland. Sie plant von Vornherein, das Kind ohne Vater zu bekommen, weil sie als Juristin keine Lust auf Scheidungs- und Sorgerechtsstreitigkeiten hat und daher das Kind von Anfang an komplett für sich alleine haben und alleine über alles bestimmen will. Fand ich etwas egoistisch und befremdlich, aber interessanter Ansatz.

Liebe FS, es gibt diverse Möglichkeiten, ohne Partner ein Kind zu bekommen, aber mich wundert, dass du bisher noch überhaupt gar keine Ahnung von den Details zu haben scheinst, man kann das ja nicht einfach so entscheiden und dann morgen ein Kind adoptieren -- wenn das in deinem Fall überhaupt geht, das sind bei all diesen Verfahren relativ lange Prozesse und man muss und sollte sich viel konkret damit beschäftigen.
w27
 
  • #73
Ich habe vor einigen Jahren einen Bericht gelesen, dass z.B. die "Mütter" von SOS-Kinderdörfern alleinstehend sein müssen.
Die Einrichtungen haben dafür ihre Gründe.
Ich sehe, unsere Gesellschaft öffnet. Für mich wäre einzig allein wichtig an der Lebensweise der Betreuenden eines Kindes, dass sie emotional reif sind, insofern, dass sie dem Kind eine sichere stabile Umgebung bieten können. Finanziell muss es nicht überbordend, aber stabil sein, emotional eben verlässlich, nicht bei jedem persönlichen Problemchen "alle viere" von sich zu strecken.
Ansonsten denke ich, kann und darf und sollte Liebe und Familie heute viele Formen haben. Zwei Männer ebenso wie zwei Frauen, oder ein gemsichtgeschlechtliches "ehemals klassisches Paar". oder die Erweiterung über eine Lebensgemeinschaft wie sie z.B. auf Hofgemeinschaften zu finden ist.
Für das Kind letztlich aber ein oder zwei ganz feste Bezugspersonen, die tief verlässlich sind. Egal welchen Geschlechts. Es sollte kein Geschlecht außen vor bleiben müssen, aufgrund von Ideologie.

Und keines "schlechter" angesehen werden, auch das klassiche Hetero-Elternpaar nicht. Ebenso wie die Diversen, die ich persönlich immer noch nicht gefunden habe...(Da spreche ich jetzt mal von "meiner" Vorstellung, wer das ist....;).
Alle sollen Familie leben dürfen. Hauptsache sie sind stabil für den Nachwuchs da.
Soweit meine Gedanken.
 

Laleila

Cilia
  • #74
Ja, und findest du das normal, dass zwei Männer oder zwei Frauen oder ein Single ein mit fremdem Samen gezeugtes Kind (vielleicht noch von der Samenbank oder mit Eizellspende) Kinder aufziehen?
Ich finde es normal und okay, dass zwei Männer oder auch zwei Frauen oder auch 3 oder 6 Personen jedweden Geschlechts, wie auch immer gezeigte Kinder aufziehen, solange sie es mit Liebe und Verantwortung tun.
Das ist dermaßen widernatürlich, viele Kinder suchen ein Leben lang nach ihren leiblichen Eltern und verzweifeln daran, dass sie sie nicht finden können.

Es wird immer widernatürlicher.
Und es geht inzwischen viel zu weit.
Ich finde es krass, dass Du hier Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen als widernatürlich bezeichnest.

Es widerspricht Deiner Religion, einen Glauben an göttliche Wesen, ein Leben nach dem Tod und göttliche Führungen sowie göttliche Gesetze, finde ich viel widernatürlicher als Liebe, egal welcher Couleur.
 
  • #75
Ernsthaft? Also ehrlich, wenn ich sowas lese, bin ich heilfroh, niemals einen ausgeprägten Kinderwunsch gehabt zu haben, wenn ich dazu in eine solche Denke verfallen müsste oder gefallen wäre. Ist ja echt übel. Ist ja wie auf dem Basar oder in der Grabbelecke - am besten noch rote Schilder mit "Sonderpreis" auf den Rücken kleben - nehm se den, dann kriegen sie noch ein paar Kindersachen umsonst dazu.
haha, ja.
Sieht aus, als sind arrangierte Ehen wieder auf dem Vormarsch. Statt der Familie vermittelt nun das Internet. Persönlichkeit und Passung egal, nur reine Berechnung. Und da soll sich dann ein Kind wohlfühlen. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #76
Hallo,
bei deinen Gedanken solltest Du miteinbeziehen, dass eine Vaterfigur für Kinder wichtig ist. Natürlich sterben Kinder nicht, wenn sie nur von einer Mutter aufgezogen werden. Aber es fehlt die männliche Perspektive, die sowohl für Jungs als auch Mädels sehr wichtig ist. Wenn es nicht der leibliche Vater ist, dann vielleicht dein Freund, der gerne mit dir das Kind aufziehen möchte? Oder ein Freund, der sich mit darum kümmert? Der Vorteil liegt auch für dich auf der Hand: Ihr könnt euch Auszeiten nehmen, die sind durchaus wichtig für dein Wohlbefinden.

Zwei mir bekanntes Leute haben vor Jahren ein Arrangement getroffen. Sie wollten nicht zusammen sein, aber beide wollten ein Kind und hatten ebenso wie Du lange niemanden gefunden, wo es geklappt hat. So haben sie also eines gemacht und vereinbart, dass sie sich beide darum kümmern. Man muss dazu sagen, dass sie sich gut verstanden und es hat prima geklappt. Vielleicht suchst Du dir jemanden, der auch ein Kind möchte wie Du, wo ihr nicht als Paar zusammen lebt?

Oder Du suchst aktiv nach einen Freund mit der Aussage, dass Du gerne Kinder hättest. Ist zwar nicht einfach, aber ich sage immer: Das Glück ist ein Rindviech und wenn man danach sucht, findet man häufig eines. Offene Kommunikation ist dabei A und O.

Andersherum wurde hier schon Adoption angemerkt. Den Gedanken finde ich nicht schlecht. Es gibt genügend Kinder, die gerne so aufwachsen möchten, dass sich jemand um sie kümmert. Künstliche Befruchtung geht auch, würde ich aber nur nach den ganzen Möglichkeiten prüfen.

Wenn das dein dringlichster Wunsch ist, wirst Du Wege finden, es zu realisieren.
 
  • #77
die wenigsten Paare, die ich kenne, denken intensivst darüber nach, warum sie eigentlich Kinder wollen oder nicht...für die ist das so, und dann wird das gemacht.
Darum geht's nicht, dass Paare nicht darüber nachdenken. Es geht darum sich nicht auf den Kinderwunsch zu versteifen und es zu akzeptieren, falls dieser Wunsch nicht in Erfüllung geht. Ich schrieb bereits in einem anderen Thema, dass Frauen mit einen besonders ausgeprägten Kinderwunsch nicht in der Lage sind ein anderes Lebenskonzept für sich in Erwägung zu ziehen. ME bist du das perfekte Beispiel dafür.
Für mich wäre es eine schöne und wichtige Aufgabe
Ach es geht dir ausschließlich darum eine (schöne);Aufgabe zu haben. Sorry, aber ich erkenne schlicht und ergreifend nicht, dass das Kind bei dir im Mittelpunkt steht. Es geht um dich, darum eine Aufgabe zu haben. Dabei ist es dir völlig egal ob das Kind mit oder ohne männliche Bezugsperson aufwächst. Und es ist dir auch egal ob der Vater 50, 60 oder älter wäre.
Komisch, dass so viele Leute Kindheitstraumata haben, obwohl ihre Eltern nach außen heile Welt gespielt haben. Denk mal drüber nach.
Aha. Bei einem homosexuellen Paar kann sowas also unter keinen Umständen passieren?
Ich erkenne keine Homophobie darin, wenn jemand feststellt, dass es unnatürlich ist wenn Mann und Mann oder Frau und Frau ein Kind haben, das eben oft durch Leihmütter, Samenspenden oder medizinische Eingriffe zustande kommt. Wer kein Kind haben kann aufgrund sexueller Orientierung oder anderer Gründe sollte lernen das so anzunehmen, sonst wird unsere Gesellschaft auf Dauer kranken. Es hat schon begonnen.
 
T

TobiasSche

Gast
  • #78
Dieses gezielte Auswählen kommt aber wirklich vor, neulich erst hat mir eine befreundete Kollegin schockiert erzählt, ihre andere Freundin hat sich nach 7 Jahren Beziehung von ihrem Partner getrennt, weil sie die nächsten Schritte gehen und noch vor 30 Mutter werden wollte, er sich aber unsicher war mit Kindern. Jetzt suche sie gezielt einen Mann zum Heiraten und Kinderkriegen, das ganze Romantikzeug, gemeinsame Urlaube, langsam Zusammenziehen usw. wolle sie sich sparen, habe sie schon mehr als genug gehabt, jetzt suche sie nur noch gezielt und pragmatisch, um alles möglichst schnell durchzuziehen. Wir haben beide Zweifel, ob das so klappt.



Ansonsten gibt es im fernen Bekanntenkreis eine Frau, die Jura studiert und sich (und anderen) gesagt hat, sie will jetzt erstmal hart arbeiten und ganz viel Geld in einer dieser Großkanzleien verdienen, wo man es sowieso nur ein paar Jahre aushält, und dann macht sie ein paar Jahre Pause und kauft sich ein Kind. Hat sie wirklich so formuliert, also eine Samenspende im Ausland. Sie plant von Vornherein, das Kind ohne Vater zu bekommen, weil sie als Juristin keine Lust auf Scheidungs- und Sorgerechtsstreitigkeiten hat und daher das Kind von Anfang an komplett für sich alleine haben und alleine über alles bestimmen will. Fand ich etwas egoistisch und befremdlich, aber interessanter Ansatz.
Ich finde es irgendwie erschütternd, wie leichtfertig Männer lediglich zu einem Mittel zum Zweck reduziert werden. Ich hatte/habe auch einen Kinderwunsch, aber hatte mir das immer im Rahmen einer Familie und einer liebevollen Beziehung vorgestellt.

Was sagt das über unsere Gesellschaft aus, wenn wir diesen tiefen natürlichen Wunsch nach Familie zu einem kalkulierten Optimierungsspiel machen?
 
  • #79
Es wird auch MissCosmo dem ihren keinen reinen Wein eingeschenkt haben, dass er der absolute Kompromiss ist, das war nur hier zu lesen, und nur in Frage kam, weil vorher entweder kein anderer gut genug war oder ihre Wahl sie nicht wollten.
MissCosmo hat einen Kompromiss-Mann und der Mann hat in MissCosmo eine Kompromiss-Frau. Passt doch. Nur wird das wahrscheinlich keiner von beiden ahnen, geschweige denn wissen. Aber die Wahrheit ist ein Fettfleck an der Tapete, kommt irgendwann durch, egal wie oft man drüber pinselt.
 
  • #80
Ich schrieb bereits in einem anderen Thema, dass Frauen mit einen besonders ausgeprägten Kinderwunsch nicht in der Lage sind ein anderes Lebenskonzept für sich in Erwägung zu ziehen. ME bist du das perfekte Beispiel dafür.
Ich für meinen Teil lese die FS nicht so strikt. Sie hat die Sehnsucht und überlegt. Holt sich hier Anregungen, auch das Für und Wider. Wird vielleicht feststellen, dass sie es lässt, oder es versuchen wird. So lese ich sie momentan.
Fürs Nachdenken. Nicht, um eine schon vorgefertigte Meinung zu verfestigen.
Eine Diskussion eben, ein Austausch. Ohne sofort aufeinander nieder zu gehen.
Ich erkenne keine Homophobie darin, wenn jemand feststellt, dass es unnatürlich ist wenn Mann und Mann oder Frau und Frau ein Kind haben, das eben oft durch Leihmütter, Samenspenden oder medizinische Eingriffe zustande kommt. Wer kein Kind haben kann aufgrund sexueller Orientierung oder anderer Gründe sollte lernen das so anzunehmen,
Ich frage mich jetzt allerdings: Was ist mit denen, die zwar sexuell so orientiert sind, dass sie ein Kind bekommen können...es aber einfach nicht klappt?
Damit wäre dann die z.B. Adoption erledigt???

Die Adoption eines Kindes durch ein Hetero-Paar auch so, dass sie das zu akzeptieren haben, dass sie kein Kind haben dürfen? Habe ich Dich richtig verstanden. Hast Du das gemeint?
Ich frage ohne Polemik...nur nach Deinen Gedanken. Es ist ja immer auch eine Frage, die die Grundsätze der Ethik berührt...
Also wie genau meinst Du das, mit den "anderen Gründen"?
 
  • #81
Ich finde es irgendwie erschütternd, wie leichtfertig Männer lediglich zu einem Mittel zum Zweck reduziert werden. Ich hatte/habe auch einen Kinderwunsch, aber hatte mir das immer im Rahmen einer Familie und einer liebevollen Beziehung vorgestellt.
Hallo TobiasSche,
ich lese @Inanna*s Beitrage gar nicht so, dass Männer da Mittel zum Zweck sind. Die Kollegin hat sich vom Mann getrennt, weil sie sich Kinder wünscht. Gern wohl im Rahmen einer liebevollen Beziehung. Dieser Mann konnte diesen Weg aber nicht mitgehen.
Ist es nicht besser, sich dann gehen zu lassen, als es sich vielleicht innerlich ein Leben lang vorzuwerfen, darauf verzichtet zu haben? Wer sich sehnlich Kinder wünscht, sollte auf diesen Teil, Lieben zu dürfen, nicht verzichten müssen, weil es der Partner in seinem Leben nicht so möchte.
Viel besser, dann eine Mann zu suchen den man lieben kann und der das auch möchte.
Viel schlimmer noch die Frauen, die rein zufällig "die Pille vergessen". Unterste Schublade für mich.
Kinderwunsch ist, wie die Art zu leben und der Lebensort, eine Abstimmungssache zwischen Erwachsenen.
Ich hoffe Inannas Kollegin findet einen guten, liebevollen begeisterten Papa und Partner.
 
  • #82
MissCosmo hat einen Kompromiss-Mann und der Mann hat in MissCosmo eine Kompromiss-Frau. Passt doch. Nur wird das wahrscheinlich keiner von beiden ahnen, geschweige denn wissen. Aber die Wahrheit ist ein Fettfleck an der Tapete, kommt irgendwann durch, egal wie oft man drüber pinselt.
Aber was ist ein Kompromiss? Dass seine Nase zu groß ist? Das Geld zu wenig? Er oder sie nicht lustig genug ist? Er nicht genug Freunde hat? Zuviel oder zu wenig arbeitet? Nicht ganz so sehr Flamme im Bett, wie gewünscht in geheimen Träumen?
Wird es da nicht immer irgendeinen Kompromiss geben?

Er hat sich eine ganz Schlanke gwünscht? Nun ist sie etwas moppelig. Hat dafür aber ein Händchen, eine schöne Umgebung zu schaffen. Oder er ist nicht so karrieregeil wie gewünscht, sondern eher gesellig und ein guter Heimwerker.
Ich sehe das nicht so harsch.
Bei einigen wird der Kompromiss zum Sprengstoff werden, bei manchen ist es vielleicht nur ein Kompromisschen, der irgendwann nicht mehr ins Gewicht fällt. Kann so, kann so werden. Ich meine, es wird wohl auf die Fallhöhe des Kompromisses ankommen....also seinen "Wumms".
So, jetzt geh ich aber raus...ich musste heute auch Kompromisse machen, zwischen meinem Interesse hier zu lesen...und dem, was ich heute eigentlich noch erledigen wollte..... Hier lesen hat gewonnen... Verdammich aber auch!:D
 
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  • #83
MissCosmo hat einen Kompromiss-Mann und der Mann hat in MissCosmo eine Kompromiss-Frau. Passt doch. Nur wird das wahrscheinlich keiner von beiden ahnen, geschweige denn wissen. Aber die Wahrheit ist ein Fettfleck an der Tapete, kommt irgendwann durch, egal wie oft man drüber pinselt.
Ich versteh nicht, warum @MissCosmo derart angegriffen wird. Sie hat doch lediglich geschrieben, dass sie und ihre Freundinnen ein paar Kompromisse eingegangen sind, damit es mit Partnerschaft und Kindern klappte. Ohne wird es auch nicht gehen. Ich bin schon lange Single und auch im kritischen Alter, aber ich bin realistisch: der absolute Traummann, wo alles passt, das wird es nicht geben. Das heißt ja nicht zwangsläufig, dass man jeden Mann einfach so nimmt, damit es mit der Familiengründung klappt. So lese ich das jedenfalls nicht.
 
  • #84
Eine Cousine von mir hat zwei Kinder adoptiert, obwohl sie schwanger werden konnte. Ihr Mann konnte aber keine Kinder zeugen und so haben sie zwei Kinder adoptiert. Sie waren sehr glücklich und aus beiden Kindern sind auch glückliche Erwachsenen Menschen geworden. Eine Freundin von mir hat ihren Mann erst mit 45 kennengelernt und es hat auch mehrere Jahre gedauert bis sie schwanger wurde. Ein Bekannter war auch unfruchtbar und hat eine Single Mama geheiratet und ihr Kind adoptiert. Eine andere Bekannte hat seit Jahren Pflegekinder, die zwei mal die Woche von ihr betreut werden. Ich hatte selber in jungen Jahren ein Pflegekind in Afrika gehabt.
Du siehst, Du bist mit deinem Problem nicht alleine. Du könntest ein Pflegekind betreuen, mit ihr zum Spielplatz gehen, Du konntest ein Kind finanziell unterstützen. Es gibt viele Wege. Versuche es einfach.
 
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  • #85
Ich frage mich jetzt allerdings: Was ist mit denen, die zwar sexuell so orientiert sind, dass sie ein Kind bekommen können...es aber einfach nicht klappt?
Damit wäre dann die z.B. Adoption erledigt???
Wer spricht hier von Adoption? Es geht mir vorangig um die Zeugung von Kindern. Nichts desto trotz halte ich persönlich nichts davon, wenn gleichgeschlechtliche Paare (ich denke mal die weiblichen Paare sind da in der Überzahl) ein Kind groß ziehen oder eine Frau sich von vorn herein bewusst dafür entscheidet allein erziehend zu sein. Hinzu kommt dass ich die Verweiblichung der Gesellschaft als Katastrophe empfinde. Es wachsen wesentlich weniger Kinder beim Vater auf und die frühkindliche Erziehung (in der Kita) wird größtenteils von Frauen übernommen. Da ich selbst im erzieherischen Bereich tätig war, weiß ich, was da abgeht. Jungen, die sich raufen oder Cowboy und Indianer spielen? Fehlanzeige. Denn die meisten Erzieherinnen schieben dem einen Riegel vor. Schlimm ist das.
 
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  • #86
Freundinnen ein paar Kompromisse eingegangen sind, damit es mit Partnerschaft und Kindern klappte. Ohne wird es auch nicht gehen. Ich bin schon lange Single und auch im kritischen Alter, aber ich bin realistisch: der absolute Traummann, wo alles passt, das wird es nicht geben.
Eben! Jeder Partner hat doch irgendetwas, was einem nicht so 100% passt. Wenn man eine feste Beziehung und Kinder will, muss man bereit sein, Kompromisse zu machen.

Es kann doch trotz ein paar kleinen Kompromissen gut passen, oder? Zb etwas zu klein, nicht mehr so viele Haare, nicht ganz so gebildet. Trotzdem können das tolle Männer sein, die auch ihre Vorteile haben.

Nur weil man ein paar kleine Kompromisse gemacht hat, heißt das noch lange nicht: Passt überhaupt nicht, Scheidung, hält nicht usw.

Meine Freundin zb, die die Nase ihres Partners anfangs nicht hübsch fande, meint, das würde ihr heute gar nicht mehr auffallen. Heute ist sie froh, ihn nicht deshalb gekorbt zu haben.
 
  • #87
@TeresaLuna
Ich kann deine Frage sehr gut nachvollziehen. Ich habe mich auch in die Online-Dating-Welt begeben, weil ich Kind und Familie wollte.
Es hat geklappt, aber das ist eine andere Geschichte..
Ich verstehe nicht ganz, warum du mit diesem / deinem sehr speziellen Thema in so einem Forum nachfragst?
Ich kann mir vorstellen, dass es sehr viele Foren zum Thema "unerfüllter Kinderwunsch" gibt?
Bei Elite Partner würde ich da nicht unbedingt zuerst nachfragen?

Du siehst ja, was da kommt: "Widernatürlich" .. "die Gesellschaft krankt"...

Den ganzen moralischen Sermon kannst du dir doch sparen, wenn du die richtigen Leute fragst.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #88
Eben! Jeder Partner hat doch irgendetwas, was einem nicht so 100% passt. Wenn man eine feste Beziehung und Kinder will, muss man bereit sein, Kompromisse zu machen.

Es kann doch trotz ein paar kleinen Kompromissen gut passen, oder? Zb etwas zu klein, nicht mehr so viele Haare, nicht ganz so gebildet. Trotzdem können das tolle Männer sein, die auch ihre Vorteile haben.

Nur weil man ein paar kleine Kompromisse gemacht hat, heißt das noch lange nicht: Passt überhaupt nicht, Scheidung, hält nicht usw.

Meine Freundin zb, die die Nase ihres Partners anfangs nicht hübsch fande, meint, das würde ihr heute gar nicht mehr auffallen. Heute ist sie froh, ihn nicht deshalb gekorbt zu haben.
Ich verstehe, was du meinst, aber ich z.B. würde schon sagen, dass mein Partner mir zu 100% gefällt. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass er Kriterien erfüllt, von denen ich vorher gar nicht wusste, dass ich sie überhaupt habe, er hat sozusagen seinen eigenen Maßstab gesetzt und hat mein Bild von einem Traummann überhaupt erst erschaffen, indem er einfach mein Traummann ist. Vorher hatte ich kein konkretes Bild davon, das ich zum Vergleichen hätte heranziehen können, weil ich ihn ja noch nicht getroffen hatte. Ich meine: Hätte ich vorher bewusst nach Liste gesucht und ein Wanted-Plakat erstellt, hätte ich sicherlich manches, aber nicht alles angegeben, was er ist. Er mag zum Beispiel keine Gurke und Honigmelone und keine Katzen in der Wohnung und hat Heuschnupfen. Hätte ich mir das so ausgedacht im Traummann-Editor-Modus? Wahrscheinlich nicht. Aber ich habe nicht bewusst nach einem speziellen Mann gesucht, ich hatte kein konkretes, bis ins letzte Detail ausgearbeitete Bild im Kopf, deswegen empfinde ich das nicht als Kompromiss, sondern es gehört zu ihm und ich finde ihn genau so als Gesamtpaket perfekt. Ich käme gar nicht auf die Idee, irgendwelche Details an ihm als Kompromiss wahrzunehmen, weil es keinen Mann gibt, der so ist wie er und gleichzeitig anders oder optimiert, dann wäre es ja nicht mehr er, ich liebe aber ja ihn ...

Vielleicht ist der Unterschied, dass manche einen Traummann suchen, der gar nicht existent ist, sondern eine Mischung aus verschiedenen anderen Männern, die mal irgendwann getroffen wurden, und theoretischen Überlegungen darstellt, während andere nichts Spezielles suchen, sondern einfach einen Mann kennenlernen, der sich dann in dem Moment als Traummann offenbart und dann einfach da ist, wie er ist. Und dann ist er auch kein Kompromiss, sondern einfach er und als solcher einzigartig und perfekt.
w27
 
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  • #89
Ich versteh nicht, warum @MissCosmo derart angegriffen wird. Sie hat doch lediglich geschrieben, dass sie und ihre Freundinnen ein paar Kompromisse eingegangen sind, damit es mit Partnerschaft und Kindern klappte. Ohne wird es auch nicht gehen.
Genau das hab ich doch geschrieben, sie geht Kompromisse ein und der Mann mit dem sie jetzt ein Kind hat auch.
Wer hatt Dir denn so einen Blödsinn erzählt?
 
  • #90
Ich stelle nochmal für dich zusammen:
- du kannst noch versuchen einen Partner zu finden. Mit entsprechenden medizinischen Möglichkeiten kannst du noch mit 45 schwanger werden.
- du kannst einen Mann suchen, der sich auch ein Kind wünscht und Co- Pareting machen. Das hat Vor- und Nachteile. Es kann alles gut gehen, du musst zunächst jemanden finden. Es werden aber zwangsläufig auch Uneinigkeiten aufkommen. Das musst ihr dann zum Wohle des Kindes lösen. Es kann sich die Dynamik zwischen euch verändern wenn Partner dazukommen und viele andere Probleme auftreten, die ihr vielleicht nicht lösen könnt.
- du hast die Möglichkeit mit einer Samenspende ein Kind zu bekommen. Hier muss du Bedenken, dass nicht überall Singlefrauen zugelassen werden und es gibt viele Länder wo eine Alterbegrenzug festgelegt worden ist.
Bei einer offenen Samenspende, die du selbst dir einführen kannst, in der Klinik es durchgeführt wird oder eine künstliche Befruchtung vorgenommen werden kann, hast du einiges an Informationen über den Spender und dein Kind kann den Spender kennenlernen. Es werden die äußeren Merkmale genannt, Babyphotos, ein Lebenslauf wo es steht was der jenige beruflich macht, welche Ausbildung, Sprachen, Hobbys etc. Manchmal gibt es ein Motivationsschreiben warum jemand spendet und einen Erfolgswert, wie oft der Spender bereits erfolgreich war. Das fand ich für mich wichtig,da ich die Idee mochte, dass es noch Halbgeschwister gibt.
- es gibt auch die Embronenspende. Allerdings ist es für die so entstehende Kinder sicher nicht einfach.
- du kannst adoptieren. Im Deutschland wird es schwerer. In der Praxis hast du als Single kaum eine Chance, es sei denn es kann auch ein älteres Kind werden.
- Auslandsadoption. Es gibt Länder, die dich als fast 40 jährige Singlefrau ablehnen werden. Die Adoption ist teuer. Du musst zwischen 15-25Th. € bezahlen. Es kann Jahre dauern.
- du kannst Pflegemutter werden. Es werden Pflegeeltern gesucht und auch als Singlefrau hast du Chancen. Du musst aber damit leben, dass auch bei einer Dauerpflege das Kind irgendwann zu seiner Ursprungsfamilie zurückkehren kann.
- du kannst deine Kinderlosigkeit akzeptieren und es dir im Leben schön machen. Reisen, sich für Kinder engagieren, beruflich Karriere machen.

Ich würde an deiner Stelle einen Therapeuten aufsuchen und mit ihm zusammen deinen Kinderwunsch besprechen, das Problem mit der Bindungsunfähigkeit ( hast du dir die Diagnose selbst erstellt?) und die Möglichkeiten besprechen.
Dann würde ich mit Singlefrauen Kontakt aufnehmen, die sich den Kinderwunsch erfüllt haben. Wie war der Weg bei Ihnen, wie sieht ihr Leben aus etc.
Prüfe dein Umfeld, Finanzen, deine Belastbarkeit und und und....

Viel Erfolg bei der Selbstfindung!
 
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