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  • #1

Wie mit den täglichen Horrormeldungen umgehen??

Hallo Ihr Lieben,

diesmal geht es mal um ein ganz anderes Thema als Familie und Partnerschaft. Es geht um die allgemeinen Schreckensmeldungen und Schicksale, mit denen man täglich sowohl durch die Medien und auch im beruflichen und privaten Umfeld konfrontiert wird. Dazu das ganze Elend in der Welt, der Krieg etc. Ich stelle einfach fest, dass ich das immer schwerer wegstecken kann, obwohl es mich ja eigentlich nicht persönlich betrifft. Ich weiß nicht, ob Ihr eventuell den Suizid der Coronaärztin in Österreich mitbekommen hat. Der macht mich regelrecht fertig, und ich muss deswegen ständig heulen. Was muss diese Frau durchgemacht haben, wie verzweifelt muss sie gewesen sein? Es ist nur ein Beispiel, aber mich triggert das alles so enorm. Daher meine Frage an Euch wie Ihr es schafft Euch von all dem so abzugrenzen, dass es Euch nicht selbst belastet. Schafft Ihr das, und falls ja wie? Es gibt Momente, in denen ich mich Frage, ob man ohnehin je glücklich sein kann in Anbetracht all dieser Schicksale und dem Elend in der Welt. Dazu möchte ich betonen, dass ich mich momentan alles andere als in einem seelischen Tief befinde. Es sind speziell diese ganzen Nachrichten, die mir so an die Substanz gehen.

Herzlichen Dank für´s Zuhören

Alles Liebe
Eure Hasendompteurin
 
  • #2
Ich weiß nicht, ob Ihr eventuell den Suizid der Coronaärztin in Österreich mitbekommen hat. Der macht mich regelrecht fertig, und ich muss deswegen ständig heulen.
Mir ist das auch an die Nieren gegangen. Das und vieles mehr macht fassungslos.

Aber man selbst muss ja weiter funktionieren. Bei der Arbeit, im Leben allgemein.

Ich fühle mich betroffen - aber das hilft keinem.

Ich kann nicht mehr tun, als Gewalttaten, Obszönitäten, Mobbing und alles, was dazu beiträgt, anderen Menschen das Leben zur Hölle zu machen, zu verurteilen und zu verabscheuen. Meine Konsequenzen zu ziehen und aufpassen, dass mir solche Leute nicht zu nah kommen.

Und du kannst das Gute in dir selbst sehen: Du bist empathisch. Das ist ein hohes Gut. Du kannst mitfühlen, dich in andere Leute hineinfühlen. Ich kann das auch.
 
  • #3
. Daher meine Frage an Euch wie Ihr es schafft Euch von all dem so abzugrenzen, dass es Euch nicht selbst belastet. Schafft Ihr das, und falls ja wie
Es war lange schwierig, mit Beginn des Krieges war für mich das Maß erfüllt. Ich konzentriere mich aufs Jetzt, wie waren ein paar Wochen mit dem WoMo unterwegs, weit weg von allem, und ich schaue keine Nachrichten mehr. Wesentliches google ich bei Gelegenheit, am Rand bekomme ich genug mit, ich kann aber die Bilder nicht mehr.
Ich bin als Kind des Kalten Krieges gefühlt wieder in die damalige Gefühlslage der Bedrohung und Angst geraten, hilft nicht weiter, ich kann es nicht ändern.
Es ist vielleicht nicht richtig, Vogel Strauss, aber so ertrage ich es, die Angst bleibt.
 
  • #4
Komischer weise tangiert mich das, je älter Ich werde, umso weniger. Ich sehe natürlich, was im Außen passiert, und sehe, dass viel Mist passiert, aber durch die letzten 61 Jahre weiß ich, dass das Leben nunmal weiter geht und morgen die Katastrophen von heute Vergangenheit sind. Ich und die Weltbevölkerung haben schon so viel durchgestanden, davon geht die Welt nicht unter.
 
  • #5
Es sind speziell diese ganzen Nachrichten, die mir so an die Substanz gehen.
Ich schaue nur noch selten Nachrichten. Denn sie spiegeln ja nicht die ganze Realität wider, sondern nur die negativen Fragmente davon. Hinzukommt, dass Journalismus heute auch nicht mehr das ist, was es mal war. Es geht zu sehr um clickbait - je reißerischer eine Headline, desto besser, viel zu emotionalisiert.
 
  • #6
Komischer weise tangiert mich das, je älter Ich werde, umso weniger. Ich sehe natürlich, was im Außen passiert, und sehe, dass viel Mist passiert, aber durch die letzten 61 Jahre weiß ich, dass das Leben nunmal weiter geht und morgen die Katastrophen von heute Vergangenheit sind
Ja, dieses Phänomen muss man sehr ernst nehmen. Dass immer noch zu viele ältere Menschen am Steuer sind, die zu wissen glauben, dass alle Herausforderungen dieser Zeit nur vorübergehend und relativierbar sind.
 
  • #7
Daher meine Frage an Euch wie Ihr es schafft Euch von all dem so abzugrenzen, dass es Euch nicht selbst belastet. Schafft Ihr das, und falls ja wie?
Für mich ist klar, ich werde die Welt nicht retten. Wir als Land auch nicht. In vielen Teilen der Welt ist das Leben unsicherer als bei uns. Damit wird es auch bei uns unsicher werden, so, wie unsere Politik agiert. Egal ob übertriebene Coronaregeln Empörung auslösen bis hin zu Gewaltaufrufen mancher Idioten, egal ob die Medien das Thema anheizen, weil es Geld bringt. Egal, ob wir hier die Heizung im Winter ausschalten, damit Putin mit weniger Gasverkäufen mehr Geld verdient und Biden sich freut, dass er Frackinggas verkaufen kann, damit wir werteorientierte Aussenpolitik betreiben.
Ich beobachte das, ich überlege, wie ich uns da am besten durchbringe, aber trage damit natürlich zu einer egoistischeren Gesellschaft bei. Die Spaltung an vielen Stellen ist durch die Politik verursacht, die auch nur auf das reagiert, was die Bevölkerung vermeintlich haben möchte.
Die Welt ist an vielen Stellen „schlecht“. Sich dagegen zu stemmen ist leider kaum aussichtsreich und verschlechtert nur schnell das eigene Leben. Der Mittelweg zwischen Veränderung und Akzeptanz wäre aus meiner Sicht sinnvoller, aber mir ist bewusst, dass ich dazu nichts ausrichten werde.
Es gibt Momente, in denen ich mich Frage, ob man ohnehin je glücklich sein kann in Anbetracht all dieser Schicksale und dem Elend in der Welt.
Ich stumpfe mich (gesellschaftlich) ab. Ich nehme Medien nur noch distanzierter wahr und versuche, Informationen von Meinungen zu trennen. Reiner Selbstschutz. Ich schaffe mir internationale Perspektiven, sichere Vermögen international ab und schaue mir etwas fassungslos an, wie sich unser Land entwickelt. Und hoffe darauf, dass das Pendel wieder Richtung Normalität schwingt.
Solange wir hier so viele Mitbürgerinnen und Mitbürger haben, die die Welt retten wollen, wird das Boot sinken. Ich erlebe international, wie einsam und sinnlos übertrieben unsere Position da ist. In den USA fahren gleich viele Spritschluckrr wie früher und es gibt genauso viel Einweggeschirr. Nur als Beispiel.
Und du kannst das Gute in dir selbst sehen: Du bist empathisch. Das ist ein hohes Gut. Du kannst mitfühlen, dich in andere Leute hineinfühlen. Ich kann das auch.
Was nützt das? Es gefährdet die eigene Gesundheit, sich in eine Ärztin in Österreich tief hineinzufühlen, die an den idiotischen Folgen des ganzen Covidtheaters verzweifelt.
Macht es (für das eigene Leben) Sinn, sich jetzt in Kriegstote in der Ukraine auch noch hineinzufühlen?
 
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  • #8
meine Frage an Euch wie Ihr es schafft Euch von all dem so abzugrenzen, dass es Euch nicht selbst belastet. Schafft Ihr das, und falls ja wie? Es gibt Momente, in denen ich mich Frage, ob man ohnehin je glücklich sein kann in Anbetracht all dieser Schicksale und dem Elend in der Welt. Dazu möchte ich betonen, dass ich mich momentan alles andere als in einem seelischen Tief befinde. Es sind speziell diese ganzen Nachrichten, die mir so an die Substanz gehen.
Es ist eine reine Frage der Grundeinstellung! Was du wirklich insgesamt mitbekommst, ist nur ein ganz winzig kleiner Bruchteil von dem, was tatsächlich in der Welt stattfindet!
Ich kann nur glücklich sein, mit mir selbst! Was in der gesamten Welt durch Menschen schon alles passiert ist und auch ständig passiert, ist nicht meine Verantwortung und kann ich nicht positiv beeinflussen, insofern darf es mich persönlich auch nicht belasten! Punkt!

Da fällt mir den Spruch von Franz von Assisi ein:

Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen!
 
  • #10
Ich finde Abstand zu Medien einerseits und helfen andererseits eine gute Lösung . Bestimmt würden sich ukrainische Frauen über eine Kleiderspende von dir freuen .
In meiner Kirche gibt es einmal monatlich ein Café für Ukrainer , da möchte ich mich engagieren . Mehr Ressourcen habe ich nicht . Wir leben in einer ziemlich kaputten , verlorenen Welt
Wer das ausblendet ist ignorant .
Hoffnung gibt mir dieser Grundoptimismus der jungen Generation . Sie hinterfragen viel mehr und sind achtsamer mit sich und der Natur als wie das in jungen Jahren waren . Mein Sohn und seine Freunde sind kluge , achtsame junge Leute und ich vertraue darauf , dass sie sich in dieser komplizierten Welt zurecht finden . Letztendlich trägt mich mein tiefer Glaube an Gott, der verlässlich ist . Und tiefe Beziehung mit anderen Menschen zu leben . Auch Schönheit heilt vieles in mir .
 
  • #11
Liebe Hasendompteur,

ich mache es ähnlich wie Lebenslust. Ich schaue zu, für mich und die meinen das Beste zu machen.
Diese ganzen emotionalen Meinungen, die heute gerne die Fakten ersetzen sollen, lasse ich links liegen. Die Welt retten ? Das versuchen schon genügend Leute, die alle entweder komplett unfähig sind oder ihr eigenes Süppchen kochen. Will ich täglich Angst haben ? Nein.
Nachrichten ? Ich schaue die Schweizer bzw amerikanischen Nachrichten. Auch ich wundere mich, wie D so derart kaputt gemacht werden kann ..... aber ich gehe lieber, als mich an Leuten abzuarbeiten, die gerne frieren wollen. Oder den Wohlstand nicht schätzen.
Ganz persönlich - ich habe ein Aquarell im Schlafzimmer hängen. Für mich das wertvollste Bild der Welt - es zeigt eine Sonnenblume vor blauem Himmel. So habe ich jeden Tag Sommer und Sonne - weil ich direkt beim Aufwachen dieses Bild sehe.
 
  • #12
Daher meine Frage an Euch wie Ihr es schafft Euch von all dem so abzugrenzen, dass es Euch nicht selbst belastet.
Ich höre es mir einfach nicht mehr an. Habe den letzten Jahren mich sehr aufgeregt über die Corona-politik, mittlerweile könnte ich mich über die Klimapolitik aufreiben, über die Kriegspolitik. Das ist alles für einen gesunden Menschenverstand nicht mehr nachzuvollziehen.
Ich habe einfach aufgehört mir die Nachrichten anzugucken, Fernsehen zu gucken oder mich darüber aufzuregen, da mindestens die Hälfte gelogen oder extra falsch dargestellt ist und ich es sowieso nicht ändern kann.

Ich versuche mich auf mein Leben zu konzentrieren, meine Familie und Freunde, meinen Job... alles andere blende ich soweit es möglich ist aus.

Ich sehe so: früher die lebten die Menschen auch gut, ohne jede Mitteilung aus jedem Winkel der Welt zu kennen. Und die Fäden der Weltpolitik ziehen andere auf die ich keinen Einfluss habe.

Also brauche ich mich auch nicht meine Nerven dafür aufreiben, wenn ich es nicht beeinflussen kann, sondern muss zusehen, dass ich einfach irgendwie klarkomme und dabei möglichst halbwegs glücklich bin.
 
  • #13
Daher meine Frage an Euch wie Ihr es schafft Euch von all dem so abzugrenzen, dass es Euch nicht selbst belastet. Schafft Ihr das, und falls ja wie?
Ich bin ausgelastet mit anderen Gedanken, alltäglichen Erledigungen und meinen ganz eigenen Interessen. Nachrichten/Neuigkeiten nehme ich nur nebenbei zur Kenntnis. Was mich ganz persönlich betrifft - da bekomme ich sowieso persönlich Nachricht.
Am meisten generelle Sorge machte mir zwischenzeitlich der Ukraine-Krieg, sollte er ev. noch immer. Nicht auszudenken, wie das wäre, putinisiert zu werden.
Meine generelle Empathie ist übrigens nicht sehr stark ausgeprägt, mitleiden kann ich gar nicht. Was als Helfermensch durchaus auch von Vorteil ist, es geht bei mir mehr übers Rationale.
Was die Ärztin betrifft, hat sie den ganzen Mist selber losgetreten und eine entsprechend größere Fuhre geerntet.

Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen!
Danke!! Eine der wichtigsten Lebensregeln, und es sind ja nur wenige.

ErwinM, 53
 
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  • #14
Daher meine Frage an Euch wie Ihr es schafft Euch von all dem so abzugrenzen, dass es Euch nicht selbst belastet. Schafft Ihr das, und falls ja wie?
Ganz einfach: durch sachliche Bewertung und persönliche Distanzierung, wenn ich/mein engstes Umfeld nicht unmittelbar betroffen ist.

Ich weiß nicht was für alltägliche Schreckensmeldungen und furchbare Schicksale alltäglich in Deinem Umfeled passieren bzw. von Dir als solche bewertet oder anerkannt werden. Ich glaube 90%+ davon sind keine sondern erscheinen aufgrund eines falschen Bewertungsmaßstabes nur so.
Wenn Du also etwas realistischer rangehst, dann wirst Du tatsächlich kaum echtes Drama finden.

Wenn jemand den Tod eines 90-jährigen Elternteils als unerträglichen Schicksalsschlag darstellt, dann frage ich mich ob derjenige noch normal tickt, denn es ist eher ungewöhnlich überhaupt so alt zu werden.
in reifer Mensch hätte sich schon Jahre zuvor mit dem Thema befasst und mental drauf vorbereitet, dass dieses Leben nun täglich enden kann. Das heißt nicht, dass man dann nicht trauern darf, aber es ist halt nichts Dramatisches, Schicksalhaftes o.ä.

Ich weiß nicht, ob Ihr eventuell den Suizid der Coronaärztin in Österreich mitbekommen hat. Der macht mich regelrecht fertig, und ich muss deswegen ständig heulen. Was muss diese Frau durchgemacht haben, wie verzweifelt muss sie gewesen sein?
Mich selber macht es sauer, dass diese persönlichen Bedrohungen im Internet nicht viel konsequenter juristisch nachverfolgt und sanktioniert werden. Nach dem ersten drastischen Bußgeld würden viele Großsprecher wieder die klenien Brötchen backen, die sie auch schlucken können.

Sie war eine lebenserfahrene Frau und daher war ihr bekannt, was passieren kann. Und wenn nicht, dann hätte sie ihre Aktionen sofort stoppen und sich aus der Gefahrenzone bringen können.
Man muss eigenverantwortlich entscheiden, ob man sich so exponiert oder die gleiche Arbeit weniger öffentlichkeitswirksam macht.
Wenn man sich für das Exponieren entscheidet, dann muss man aushalten können was andere damit machen und kann nicht erwarten, dass andere für das selbst eingegangene Risiko dauerhaft kostspielige Schutzmaßnahmen tragen.

Mit der Einstellung entsteht mir aus all dem Medienhype der um allerlei Dinge gemacht wird keinerlei persönlicher Stress.

Was ich mache: die jungen Leute in der Familie informieren, sich sehr genau zu überlegen, wo sie sich wie öffentlich darstellen und ihnen klarmachen, dass sie keinerlei Einfluß auf das haben was andere daraus machen.
Es wundert mich überhaupt nicht, dass sie wegen guter Informationen niemals ein Problem mit Onlinemobbing etc hatten - sie haben einfach den Herdentrieb nicht mitgemacht (guter Selbstwert), sondern sich sehr selektiv und geschützt vernetzt.
 
  • #15
Das Loblied auf eine unpolitische, kleinbürgerliche, unverantwortliche, egoistische und ignorante Lebensauffassung. Schlimm.
Anscheinend fällt es dir schwer zu unterscheiden, es geht hierbei um eine gesunde ICH Lebenseinstellung zu haben und diese auch zu leben, damit das eigene Leben keinen Schaden nimmt! Es geht um Selbstschutz und um Selbstfürsorge. Die Ärztin in Österreich hat sich letztendlich selbst in Schwierigkeiten gebracht und musste dafür leider einen hohen Preis bezahlen! IM Punkt!
Hoffnung gibt mir dieser Grundoptimismus der jungen Generation . Sie hinterfragen viel mehr und sind achtsamer mit sich und der Natur als wie das in jungen Jahren waren .
Das kann ich nicht unterschreiben, denn: die wirklichen Schaltknöpfen, wurden immer und werden von Machthabern gedrückt, nicht von jungen Leuten, da ändert sich auch nichts!
 
  • #16
Das Loblied auf eine unpolitische, kleinbürgerliche, unverantwortliche, egoistische und ignorante Lebensauffassung. Schlimm.
Ich finde eine politische Diskussion dazu hier sinnlos.

Während der eine, laute Teil der Bevölkerung peinlichst auf gendergerechte Sprache achtet und sich aussenpolitisch mit China und Russland gleichzeitig anlegt, packt der andere sicherheitshalber schonmal leise die Koffer. Ich bin da kleinbürgerlich, verantwortlich nur für meine Umgebung, egoistisch und ignorant, zunehmend seit 2008, erst recht seit 2015, und stehe dazu.

Natürlich ist es „schlimm“, eine solch andere Auffassung zu haben und wer das Land verlässt, wird sowieso schnell durch Zuwanderung ersetzt. „Geht doch“, wir wollen „korrekt“ im Zweifel frieren.

Damit bin ich raus aus diesem Thread.
 
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  • #18
Liebste Hasendompteurin!

I feel you.
2015 wurden in Ö 72 Menschen gefunden, in einem Kühltransporter, jämmerlich erstickt.
Mich hat das so schockiert, dass ich kaum mehr Luft bekam - an Arbeiten war nicht zu denken.
GsD hatte meine Therapeutin an dem Tag Zeit. Ich erzähl dir die Erste Hilfe, die ich lernte.
30sec intensiv mit allen Sinnen in die mitgefühlt, schlimme Situation eintauchen - auf Befehl 2min ablenken (Wir haben Ball gespielt) - wieder intensiv rein..

Seither kann ich mir befehlen, nicht mehr derart selbstzerstörend mitzufühlen.

Im Allgemeinen solltest du aber aus deinem Ohnmachtsgefühl raus. Such dir einen Beitrag, den du leisten kannst und tu das.
Achte dabei von Anfang an auf deine Grenzen. Wenn du kaputt gehst, ist deine Hilfe nicht nachhaltig.

Schön, dass du so empathisch bist. Meinen Vorredner*innen kannst du entnehmen, dass das nicht selbstverständlich ist...

Noch was:
Warum genau Lisa Maria K? Was erinnert dich an ihrer Geschichte an dich? Vielleicht entdeckst du, wenn du der Frage nachgehst, ein Bedürfnis, das du dir erfüllen solltest.

Eine Umarmung für dich
 
  • #19
Ja, dieses Phänomen muss man sehr ernst nehmen. Dass immer noch zu viele ältere Menschen am Steuer sind, die zu wissen glauben, dass alle Herausforderungen dieser Zeit nur vorübergehend und relativierbar sind.
Es geht hier um Resilienz und nicht um Politik. Dafür ist hier der falsche Platz. Findest du Panik, Depression und Verzweiflung besser? Ich weiß dass alles weiter geht, das ist ein sehr beruhigendes Gefühl. Ängste nützen oft den falschen Personen.
 
  • #21
Ich kann das leider nicht so locker flockig ausblenden, wie manch andere hier. Ich arbeite in der Kulturbranche und gerade hier sind die Auswirkungen der Lockdowns und des Ukrainekriegs sehr deutlich zu spüren. Es werden Kündigungen ausgesprochen, Stunden und Gehälter gekürzt, Maßnahmenpakete zur Branchenerhaltung geschnürt, die Verzweiflung ist momentan groß. Wenn ich dann anderen von den Zuständen in der Branche erzähle, heißt es immer nur "sei froh, dass du wenigstens einen Job hast".
Die österreichischen Nachrichten lassen auch nicht mehr Optimismus aufkommen. Corona ist Schnee von gestern, jetzt kommen die Affenpocken aber eigentlich müssen wir sowieso jeden Tag mit einem Atomkrieg rechnen, denn in Taiwan spitzt sich die Lage auch immer mehr zu.... :confused:
 
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  • #22
Ich erlebe international, wie einsam und sinnlos übertrieben unsere Position da ist. In den USA fahren gleich viele Spritschluckrr wie früher und es gibt genauso viel Einweggeschirr. Nur als Beispiel.
In Dänemark sind sie mit der Mülltrennung und dem Recyling so wie mit der Stromvetsorgung durch Wind- und Solarkraft schon ein ganzes Stück weiter. Ist auch international und nur ein Beispiel.

Also @Hasendompteur , ich sehe weiterhin Nachrichten und lese weiterhin im Netz Nachrichten. Aber ich bereite mich innerlich darauf vor! Push-Nachrichten oder letzte Meldungen übergehe ich. Ich habe diese Funktion in meinen Handy ausgeschaltet. Bevor ich also Nachrichten konsumiere stelle ich mich schon darauf ein, dass es vielleicht wieder ganz schlimm kommt.
 
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  • #23
meine Frage an Euch wie Ihr es schafft Euch von all dem so abzugrenzen,
Also ich kann dazu nur sagen, dass ich seit dem Jahr 2010 kein TV mehr schaue. Entsprechend auch keine Nachrichten über TV konsumiere.
Hintergrund war der EHEC Ausbruch damals.
Menschen starben an Nierenversagen. Der Verdacht war, dass sich die Bakterien auf Salat, Gurken usw. befinden könnten.
Man wurde derart "beschallt" mit diesen Meldungen, sowohl über Radio als auch über TV, dass ich letztlich mich nicht mehr getraut hatte Salat zu essen. Unfassbar oder?

Das war dann der Zeitpunkt, an dem ich mir gesagt habe, ich möchte das nicht mehr. Ich möchte Nachrichten nur noch lesend konsumieren.
Also ich wähle erstens den Zeitpunkt aus, wann ich Nachrichten lese und dann auch ohne Untermalung mit dramatischer Musik, oder dramatisierten Reportagen, sowie ohne dramatische Bilder, oder dramatische Stimme eines Nachrichtensprechers/Reporters oder dergleichen.
Politische Talkrunden meide ich schon seit langem. Ich will diesen Gedanken- und Meinungs-MÜLL nicht konsumieren, wo jeder seinen Senf abgeben muss zu jedwedem Thema.

Das war die absolut richtige Entscheidung. Ich lese Nachrichten ausschließlich über Internet, ausschließlich von Quellen, denen ich Sachlichkeit und Faktenorientiertheit zumesse. Zudem habe ich sofort die Möglichkeit mir weiterführende Informationen zu recherchieren. Entsprechend sachlich fasse ich die Meldungen auch auf.
Ich kann die vielen Informationen viel besser sortieren.

Dennoch gibt es natürlich Meldungen, die mich emotional stark berühren. Das letzte Mal war ein Bericht über einen Ukrainer, dessen Vater Russe ist und in Russland lebt. Es ging darum, dass der Vater stark von der Propaganda beeinflusst war. Dem Sohn flogen also die Bomben in Kiew um die Ohren, während der Vater das als "Lüge des Westens" auffasste. Er realisierte zunächst nicht, dass sein Sohn nebst Familie tatsächlich im Bombenhagel um sein Leben fürchten muss. Der Sohn sagte ihm "Vater, wir sind hier im Luftschutzkeller". Der Vater glaubte es nicht.
Das hat mich mit Kummer erfüllt, dass Menschen derart beeinflusst wurden, dass sie sich in einer völlig anderen Realität sehen und das sogar innerhalb Familien derartige Gräben schafft. Es erschüttert mich immer wieder, dass derart beeinflusste Menschen kaum noch erreichbar sind in ihrem Tunnelblick.
 
  • #24
Davor erschütterten mich die Brände in Australien.
Ich war kurz vorher durch Australien gereist. Ich war derart fasziniert von der intakten Flora und Fauna. Ich war entzückt über das Wildlife.
Ich war auf einer Insel und dachte mir, solange es noch solche Refugien gibt, ist mit diesem Planeten alles in Ordnung. Ich dachte, das ist ein Paradies.
Kaum war ich wieder zu hause, musste ich erfahren, dass das alles in Flammen stand. Dass die Tiere in höchster Not waren und starben. Zeitgleich brannte es überall auf diesem Planeten. Der Klimawandel ist deutlich sichtbar. Das bekümmert mich sehr stark. Ich weinte.
Es kümmert mich, dass es dann immer noch viele Menschen gibt, die von der Thematik schlicht nichts wissen wollen. Die ihren Kopf zu machen und ein "weiter wie bisher" propagieren.
Denn das sagt mir, dass wir es nicht schaffen werden und sich das alles noch viel krasser verschärfen wird. Und zwar in kurzer Zeit. Wir sehen das jeden Tag.

Ich habe eine Zeitlang beruflich jedes Jahr einen Bericht geschrieben über landwirtschaftliche Erträge und Einflüsse darauf, inklusive "Agrarwetter" usw. Schon da war sonnenklar, wie sich die Lage immer weiter verschärfte.
Es nervt mich massiv, wenn Nachbarn ihre Gärten mit Tonnenweise Trinkwasser täglich bewässern, das bei Temperaturen weit über 30°C. Da fehlt jedes Bewusstsein zu dieser wertvollen Ressource. Ich finde das nicht mehr tragbar.
Aber was will man tun? Verbieten kann man es nicht.

Aber ich kann mich auch gut abgrenzen von alle dem und mich ausschließlich auf mein eigenes "kleines" Leben konzentrieren. Das ist, denke ich, sehr wichtig. Ab und an gehe ich sozusagen "raus" und versuche etwas zu bewegen und dann nehme ich mir wieder Zeit nur für mich und lasse alles Andere sein wie es ist.
 
  • #25
Liebe @Hasendompteur , ich kann deine Gefühle auch gut nachvollziehen. Als ich noch jünger war, war ich mitfühlender als mir gut tat. Wenn Tieren, Kindern, generell den Hilflosen etwas angetan wurde oder Schlimmes passierte, habe ich extrem mitgelitten. Im Lauf der Jahre bin ich durch verschiedene Erfahrungen etwas abgestumpft, manchmal vermisse ich die empathische Seite an mir, doch natürlich war das für mich sehr anstrengend, so wie es das auch für dich ist. Und hat es jemandem geholfen? Nein.

Ich versuche jetzt, in den Bereichen mitfühlend und hilfreich zu sein, in denen ich tatsächlich etwas bewirken kann, und das sind nun einmal mein Umfeld und mein Alltag. Ich spende auch und natürlich berühren mich schlimme Schicksale nach wie vor, doch schöne Geschichten, die anderen passieren, rühren mich auch, und ich finde es wichtig, nach diesen ebenso zu suchen.

Durch einen Raubüberfall und ein schlimmes gewalttätiges Erlebnis mit einem Ex hatte ich schon mehrmals Todesangst in meinem Leben, vielleicht packen mich Ängste daher nicht mehr so. Meine ganze Kindheit hat mir die Sekte meiner Großmutter eingeredet, dass bald die Welt untergeht - ich glaube, deshalb bin ich auch nicht mehr so empfänglich dafür. Das Leben war immer gefährlich, und sind die Menschen heute wirklich schlimmer als früher?

Wenn überhaupt ziehe ich aus den Katastrophenmeldungen das Wissen, dass ein langes Leben nicht selbstverständlich ist, und es auf rein gar nichts einen Anspruch gibt, was meiner Meinung nach sehr oft vergessen wird.
 
  • #26
Dazu das ganze Elend in der Welt, der Krieg etc.
"Das ganze Elend in der Welt" gab es ja schon immer, dein und mein Leben lang. Und "der Krieg" - es sind momentan über 25 Kriege weltweit am Laufen. Hast du davon was mitbekommen?
Ich weiß nicht, ob Ihr eventuell den Suizid der Coronaärztin in Österreich mitbekommen hat.
Nein, das nicht, aber es gibt jeden Tag Suizide weltweit.

Daher meine Frage an Euch wie Ihr es schafft Euch von all dem so abzugrenzen, dass es Euch nicht selbst belastet. Schafft Ihr das, und falls ja wie?
Ich befasse mich mit den Dingern, auf die ich Einfluss nehmen kann. Mir sind die anderen Menschen nicht egal, wo ich helfen kann : spenden etc. tue ich das. Aber in einen permanenten Neurose Zustand von den Medien lasse ich mich nicht versetzen.
LG

W, Ü35
 
  • #27
Das Loblied auf eine unpolitische, kleinbürgerliche, unverantwortliche, egoistische und ignorante Lebensauffassung. Schlimm.
Zumal das in Zeiten der Globalisierung auch ein ziemliches Eigentor ist. Denn es betrifft uns indirekt eben doch, was 5.000 km entfernt von uns passiert.

Es geht um Selbstschutz und um Selbstfürsorge
Super, dann sollten die Pflegekräfte an ihr eigenes Wohl denken und ihre Arbeit direkt niederlegen.

Wenn du dann irgendwann auf der Intensivstation liegen solltest, wird dich deine Selbstfürsorge sicherlich am Leben halten.
 
  • #28
Daher meine Frage an Euch wie Ihr es schafft Euch von all dem so abzugrenzen, dass es Euch nicht selbst belastet. Schafft Ihr das, und falls ja wie? Es gibt Momente, in denen ich mich Frage, ob man ohnehin je glücklich sein kann in Anbetracht all dieser Schicksale und dem Elend in der Welt. Dazu möchte ich betonen, dass ich mich momentan alles andere als in einem seelischen Tief befinde. Es sind speziell diese ganzen Nachrichten, die mir so an die Substanz gehen.
Die Dauerbeschallung durch Fernseher oder Autoradio weglassen oder weghören. Bei YouTube diese Meldungen nicht ansehen. Ich informiere mich einmal am Tag, das reicht um auf dem Laufenden zu sein. Warum ? Weil ich zu mitfühlend bin und ich nichts daran ändern kann und sonst nicht schlafen kann. Die Welt geht ihren Weg, ob ich mich aufrege oder nicht.

Mehr als der Selbstmord der Impfärztin hat mich aber das Verbrechen an Ayleen mitgenommen. Das hat mich wirklich sehr beschäftigt und da macht man sich Gedanken, und zwar keine guten. Vor allem, wenn man selber zurückdenkt an die Zeit als man selbst so alt war oder die eigene Tochter in dem Alter war. Das hätte uns auch passieren können.

Dann spende ich regelmäßig an verschiedene Personen, die mir persönlich bekannt sind, die Hilfe brauchen oder Leute, die vertrauenswürdig sind und es weiterleiten. Damit ist vielen geholfen.
Aber leider kann ich nicht die noch größere Hungerkatastrophe abwenden, oder die Umwelt alleine retten.

Ich kann lediglich versuchen, einen guten kleinen Beitrag zu einer besseren Welt zu leisten, Nächstenliebe zu leben. Ich bin gläubig, und höre mir aufbauende Vorträge an und bin zigmal am Tag Gott dankbar, dass es mir so gut geht. Dass es mir so gutgeht, dass ich abgeben oder für andere da sein kann.
 
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  • #29
Für mich ist klar, ich werde die Welt nicht retten. ....Egal, ob wir hier die Heizung im Winter ausschalten,...
Ich beobachte das, ich überlege, wie ich uns da am besten durchbringe, aber trage damit natürlich zu einer egoistischeren Gesellschaft bei. Die Spaltung an vielen Stellen ist durch die Politik verursacht, die auch nur auf das reagiert, was die Bevölkerung vermeintlich haben möchte.
Die Welt ist an vielen Stellen „schlecht“. Sich dagegen zu stemmen ist leider kaum aussichtsreich und verschlechtert nur schnell das eigene Leben. Der Mittelweg zwischen Veränderung und Akzeptanz wäre aus meiner Sicht sinnvoller, aber mir ist bewusst, dass ich dazu nichts ausrichten werde.

Ich stumpfe mich (gesellschaftlich) ab. Ich nehme Medien nur noch distanzierter wahr und versuche, Informationen von Meinungen zu trennen. Reiner Selbstschutz. Ich schaffe mir internationale Perspektiven, sichere Vermögen international ab und schaue mir etwas fassungslos an, wie sich unser Land entwickelt. Und hoffe darauf, dass das Pendel wieder Richtung Normalität schwingt.
Solange wir hier so viele Mitbürgerinnen und Mitbürger haben, die die Welt retten wollen, wird das Boot sinken. Ich erlebe international, wie einsam und sinnlos übertrieben unsere Position da ist. In den USA fahren gleich viele Spritschluckrr wie früher und es gibt genauso viel Einweggeschirr. Nur als Beispiel.

Was nützt das? ...
Macht es (für das eigene Leben) Sinn, sich jetzt in Kriegstote in der Ukraine auch noch hineinzufühlen?
Kann deinem Post komplett zustimmen, halte es genauso - abgestumpft den Nachrichten zuhören nur soweit, wie es für meinen Alltag relevant ist, wissend, dass im Ausland die Sachen ganz anders gesteuert werden und dass unsere Medien vor allem Angst verbreiten. Angst erzeugt Macht. Mir wird angst und bang vor dem Winter, aber es ist lächerlich, als Einzelverbraucher jetzt noch ein paar LEDs auszuknipsen. Im Radio die Aufrufe, wir müssten jetzt die Arschbacken zusammenkneifen, damit es noch was bringt für den Winter - während die Geschäfte weiterhin nachts die komplette Beleuchtung anlassen.

Du solltest dir bewusst machen, dass wir über die Medien in Angst gehalten werden und dadurch emotional reagieren und leichter lenkbar sind - Angst hilft nicht. Konzentrier dich nur auf die Sachen, die du konkret tun kannst, alles andere solltest du ausblenden, du musst ja deinen Alltag bewältigen.

International Vermögen anzulegen wie @Lebens_Lust überlegen wir immer wieder, haben derzeit aber nicht die nötige Zeit, uns damit ernsthaft zu befassen, weil der Alltag uns so stark in Anspruch nimmt (Kinder halt). Immobilien geht schlecht, weil man da entsprechend regelmäßig vor Ort sein muss (Hausbesetzer!). Insofern sind wir noch auf der Suche nach Plan B.

W u40
 
  • #30
Je nach Gemütszustand habe ich es schon immer so gehalten, dass ich dann Nachrichtenpausen einlege, wenn ich merke, dass mich da zu viel mitnimmt bzw. ein Gedankenkreisel los geht.

Allerdings finde ich es mit Kind dann doch etwas schwieriger. Früher konnte ich gut und gerne wochenlang auf Nachrichten verzichten. Vollkommen daran vorbei kommt man ja ohnehin nicht. Auch früher lief da ein Radio, dort unterhielten sich Kollegen etc.

Wir sind beide von klein auf eher sensibel und mitfühlend. Da finde ich eine gewisse Abgrenzung sehr wichtig. Man hat eben nicht unbegrenzt Kapazitäten zur Verfügung und muss damit haushalten. Diese verfügbaren gehören für mich dann eben in den engsten Kreis. Wer will schon auf dem Grabstein stehen haben "Sie kümmerte sich um alle Welt, nur für die Familie hat es nicht mehr gereicht."?

Mein Sohn hat recht schnell festgestellt, dass er die Nachrichten nicht mehr mitschauen möchte, ich sehe einmal täglich die Tagesschau.

"Schlecht" bzw. Dumm war die Menschheit schon immer, ich glaube nicht daran, dass sich daran etwas grundlegend ändert. Der Wirkungskreis des einzelnen, Veränderung im positiven zu bewegen, ist ebenfalls eingeschränkt. Daher halte ich mich an die kleinen Dinge, die ich leisten kann.
 
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