• #91
Stelle doch nicht gleich so viele wilde Spekulationen an;

Es ist mir eben unangenehm, dass man meine Nummer und meinen Namen an jemand mir Unbekannten geben könnte, nur weil der mich kennenlernen möchte. Wie andere das sehen, ist mir piepegal.

Heutzutage wäre das natürlich ein Skandal und es muss jeder erstmal eine seitenlange Datenschutzerklärung unterschreiben ... weil die Datenschutz-Paranoia ausgebrochen ist.

Witzig, dass du das erwähnst.

Wo ich gerade neulich beim Arzt und in der Apotheke, wegen der von dir sogenannten Datenschutz - Paranoia, eine Einverständniserklärung unterzeichnen musste, lt. der nur von mir bestimmte Personen Auskunft erhalten oder Rezepte abholen dürfen.

Es könnte ja jemand erfahren, wie man heißt und dann mit dem Messer in der Hecke lauern...

Ob hinter der Hecke oder auf einem Parkplatz, ob mit einem Messer oder ohne. Sie hätte ihn auch aus anderen Gründen kontaktieren- und nur vorgeben wollen, verliebt zu sein.

...war ja keine Irre, sondern ein nettes Mädchen. ... So viel Misstrauen muss doch nicht sein!

Das hat nichts mit Misstrauen zu tun, sondern mit Vertrauen, dass mit meinen Daten verantwortungsvoll umgegangen wird.
Davon abgesehen könnte ein Mädchen, das sich als "nett" ausgibt, sehr wohl irre sein.

Wie auch immer: Kein Arzt, den ich kenne, hätte einer Patientin die Telefonnummer eines anderen Patienten gegeben, ganz gleich, ob diese ihn beschreibt oder in ihn verliebt wäre oder nicht. Never. Und du findest nicht mal etwas dabei, sondern rechtfertigst dich noch?!

Herausgabe von Patienteninfos zum privaten Zweck von dritten Personen, zählt für mich nicht zum verantwortungsvollen Handeln eines Arztes und ich würde, wenn ich das erfahren sollte, auf jeden Fall den Arzt wechseln.

BUT:

Vielleicht hast du ja Glück und das Objekt der Begierde deiner Patientin reagiert eher locker, wenn er davon erfährt, dass du ihr seine Telefonnummer gegeben hast.

Nadine,
auf welche Weise du versuchst einen Mann kennenzulernen ist alleine deine Angelegenheit, die ich nie kritisieren würde, doch, sorry, wie du mit Daten deiner Patienten umgehst, ist mir suspekt.
 
  • #92
Der Grund für den Einsatz der Freundin ist nicht, dass ich mich nicht traue, sondern dass ich Nachfragen vermeiden wöllte. Wenn ich die Friseurin selbst ansprechen würde, dann wäre sie sicher neugierig und würde mich beim nächsten Aufeinandertreffen ausfragen, wie es lief, ob es geklappt hat usw. Das will ich nicht. Meine Freundin wohnt hier nicht, da ergäbe sich das Problem nicht.

Am Supermarkt aus dem Auto stürzen und ihm hinterherrennen und dann?
Natürlich verfolge ich ihn nicht mit dem Auto!. Aber es kann doch sein, 1. dass er mich auch sucht, mein Auto sieht und dann wirklich zwecks Kontaktaufnahme herkommt oder 2. dass er mich nicht sieht, aber dort einkaufen geht und dann komme ich unauffällig hinterher und tue so als hätte man sich gerade zufällig getroffen - ich stürze weder aus dem Auto noch renne ich hinterher - oder 3. dass er vorbeifährt, aber ich weiß dann, welches Auto er fährt und dadurch eröffnen sich ja auch Möglichkeiten. Wenn man weiß, welches Auto er hat, kann man einfach mal mit offenen Augen durch den Ort gehen und dann findet ihn vielleicht beim Einkaufen/ Burger King / wo auch immer.

Letztendlich geht es ja nur darum, einmal eine Situation herzustellen, in der man persönlich Kontakt hat und mal ein paar Minuten ungestört reden kann, dann wüsste ich ja ob er Interesse an einem Kennenlernen hat oder nicht. Und wenn ja, kann man Kontaktdaten austauschen – oder eben nicht.

Ja, das ist unkonventionell, aber es wird keiner davon erfahren und insofern ist es doch egal. Auf Parkplätzen habe ich noch nicht gewartet, aber ich habe z.B. schonmal jemanden einen Zettel in den Briefkasten gelegt und geschrieben, es sei angeblich ein Paket bei ihm angegeben worden oder bin andere kreative Wege gegangen und im Gegensatz zum direkten Ansprechen führte das meistens zur Initiierung eines angenehmen Kontakts. Ich finde es daher ganz gut, indirekt vorzugehen.

Die Idee, in der Werkstatt einen Brief zu lassen, finde ich per se nicht schlecht, allerdings hat er mich ja nicht bedient. Entweder hatte ich mit dem Chef zu tun oder mit einem anderen Mitarbeiter. Er hat nur einmal assistiert. Wenn ich ihm sage, der Brief wäre für den Mitarbeiter, der mein Auto repariert hatte, würde er an den Falschen denken, also müsste ich genau beschreiben, wen ich meine und dann fragen die sich „Warum der, der hat doch gar nichts gemacht außer Herumstehen?“. Oder die lesen den Brief. Ich möchte definitiv nichts machen, was dazu führt, dass die in der Autowerkstatt merken, dass er mich interessiert.

Fragt euch doch mal selbst, ob ihr in meiner Lage einfach so in die Werkstatt spaziert und irgendetwas sagt oder abgebt, was für alle offenkundig darauf schließen lässt, dass ihr was von einem der Mechaniker wollt, wobei es unvermeidlich ist, dass die anderen Angestellten das mitbekommen. Würdet ihr garantiert auch nicht machen.
 
  • #93
Ich erwarte von seriösen Unternehmern, gleich welcher Art, dass sie meine Daten nicht weitergeben. Bei Bedarf hättest Du ja die Nummer der Frau an ihn weitergeben können. Ich finde nicht, dass das was mit Paranoia zu tun hat.
 
  • #94
Viele scheinen hier der Meinung zu sein, dass der Mann aktiv werden würde, wenn dieser Interesse hätte. Das ist natürlich völliger Blödsinn. Wer von den Mitschreibern hier würde tatsächlich sich den Ruf aneignen, seine Kunden anzubaggern und somit seinen Job massiv zu gefährden, obwohl die Erfolgsaussicht, dass ein Interesse beidseitig vorhanden ist, eher gering ist. Natürlich hätte der Mann die Möglichkeit, den Namen der Kundin herauszufinden und dieser nachzustellen. "Nachzustellen" deshalb, weil er ja nicht wissen kann, dass sie großes Interesse hat. Würde das einer meiner Angestellten machen, gäbe es mindestens ein ernstes Gespräch.

Da hier schon viele Lösungsansätze ausgeschlossen worden sind, fallen mir noch zwei Möglichkeiten ein:

Verwende bei Facebook eine oder mehrere der Gruppen mit dem Namen: spotted: "Name des Dorfs/Name der nächstgrößeren Stadt/umliegende Städte und Dörfer". Da kann man anonym Leute suchen. Ist auf jeden Fall besser als der Friseurbesuch.

Wenn das nicht erfolgreich ist, schreibe einen Brief auf Papier an die Beschreibung der Person mit Adresse der Werkstatt und gib in diesem Brief eine anonyme E-Mail-Adresse als Antwortadresse oder ähnliches an.

Und zum Schluss nochmal zum Mitschreiben: Der Dienstleister wird unter gar keinen Umständen seinen Job/sein Geschäft für die vage Vermutung eines Interesses gefährden und deshalb auf gar keinen Fall aktiv werden, selbst wenn er sie zufällig trifft (und selbst sogar Interesse hätte).
 
  • #95
Hilflos sind sowohl die Forstinnen als auch die FS selbst. Die Ratschläge sind teilweise absurd, nur um an bestimmten Rollenvorstellungen krampfhaft festhalten zu können und ja keine "falsche" Dynamik aufkommen zu lassen.

Wie wir Männer (hier mal lachend) erkennen müssen, ist die Gesellschaft von der voll emanzipierten selbstbewussten Frau so weit entfernt, wie der Pinguin vom Eisbär.

Alles nur hilfloses Gerede;, wenn's mal etwas härter wird, muss letztlich der Mann (hier also der Mechaniker) das Problem von selbst lösen oder es wird eben nicht gelöst.

Fast jede Foristin würde von uns Männern jederzeit erwarten, dass wir so ein Problem, wie das der FS, selbstbewusst lösen und die Prinzessin erlösen. Aber wehe, sie sind selber dran ....
 
  • #96
Liebe Nadine,

den Vorschlag von @Andere Frau finde ich echt gut. Du gehst da nochmal hin in diese Werkstatt und lässt wieder etwas am Auto machen.
Mein Vorschlag: mach den Scheibenwischer kaputt ;) oder aber der verstopft ja auch immer...dh. mach das etwas rein, damit das Wasser nicht mehr durchkommt...

Dann versuche direkt dort mit ihm in Kontakt zu kommen. Irgendwie musst du wirklich deinen ganzen Mut zusammen nehmen. Ich habe das auch schon gemacht, aber bei meinem Arbeitgeber..dort habe ich im Treppenhaus gelauert und ihn abgefangen und ihm meine Nummer mitgegeben.

Ich glaube mit deinen Versuchen (warten vor Supermarkt usw.) wirst du nicht weiterkommen. Das ist auch viel zu umständlich und zeitraubend.
Geh lieber den direkten Weg, dann sparst du Zeit...
 
  • #97
Also ich reagiere sehr empfindlich, wenn jemand ungefragt meine Daten weitergibt, und ich verlasse mich darauf, dass dies nicht passiert.

Wenn man schon Amor spielen möchte, dann kann man ja anbieten, die Nummer des Fragenden zu notieren, und weiterzuleiten.

So, und weil ich noch penibler werde, ich möchte nicht, dass irgendwer in irgendwelchen Dateien nach meinen Kontaktdaten zu privaten Zwecken gräbt.
Nicht in Werkstätten, nicht in Geschäften oder wo auch immer.
Als Chefin würde ein Mitarbeiter von mir dafür eine Abmahnung erhalten.
Ganz spaßbefreit. Woher soll ich wissen, dass sich die andere Seite nicht belästigt fühlt?

Wer mich ansprechen will, soll es direkt tun, ich tue es auch.

Und wenn ich bei nächster Gelegenheit wieder mit meinem Auto in dieser Werkstatt aufschlagen würde, demnächst ist Reifenwechsel fällig ...

W,49
 
  • #98
Ist nicht Frisör sowas wie Klatschbörse?
Da würde ich eher nicht nachfragen.
Ich würde auch eher unter einem Vorwand oder mit einem tatsächlichen Grund in der Werkstatt auftauchen.
Ich hab vor kurzem jemanden in eine Dorfwerkstatt begleitet, ich hätte sicher den einen Mechaniker in ein Gespräch verwickeln können (mein Bedarf nach Smalltalk war eher gering -der Mechaniker nahm einen eingehenden Anruf mit "Führerhauptquartier "entgegen),während mein Bekannter mit dem Chef verhandelte. Während ich das so schreibe-am besten zu zweit dort auftauchen-einer verwickelt denn Chef in ein Gespräch, dann ist der schon mal beschäftigt. Spannend war es dort allemal, ich durfte kurz in eine Welt eintauchen, während die Männer beschäftigt waren.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #99
Wie auch immer: Kein Arzt, den ich kenne, hätte einer Patientin die Telefonnummer eines anderen Patienten gegeben, ganz gleich, ob diese ihn beschreibt oder in ihn verliebt wäre oder nicht. Never. Und du findest nicht mal etwas dabei, sondern rechtfertigst dich noch?!
Nein, ich finde da nichts dabei. Wie viele Ärzte kennst du denn privat und woher willst du so genau wissen, dass sie das nicht auch machen würden? Hast du mal genau gefragt? Kannst du mit unumstößlicher Gewissheit sagen, wie sie reagieren, wenn sie von einem verliebten jungen Mädchen nach einer Telefonnummer gefragt werden und sicher ist, dass es ohnehin nie jemand nachweisen kann, dass sie die Nummer herausgegeben haben? Dass du extrem viel Wert auf Datenschutz legst, habe ich verstanden. Das ist auch ok so. Aber mich würde es beispielsweise nicht stören, wenn jemand meine TelNr oder Mailadresse weitergibt. Wenn mich jemand kennenlernen will, warum nicht? Falls die Person nervt, kann ich ja immer noch die Nummer blockieren. Außerdem habe ich EINMAL eine Nummer weitergeben, in all den Jahren...EINMAL, das muss man nicht so aufbauschen. Du tust so als hätte ich jemanden umgebracht!

Fast jede Foristin würde von uns Männern jederzeit erwarten, dass wir so ein Problem, wie das der FS, selbstbewusst lösen und die Prinzessin erlösen. Aber wehe, sie sind selber dran ....
Stell es dir mal anders herum vor: Du bist neu umgezogen und hast dich vielleicht in die neue Lehrerin deines Kindes verknallt. Würdest du sie ansprechen, vorm Lehrerkollegium, direkt, auf die Gefahr hin dich zu blamieren und in dem Wissen, dass du ihr dann nicht einfach aus dem Weg gehen kannst, weil du nicht einfach die Schule deines Kindes wechseln kannst...genauso wie ich nicht einfach zu einer anderen Werkstatt gehen kann, weil sehr alte Autos in vielen anderen Werkstätten nicht sehr pflegsam behandelt werden und da nach der Reparatur eines Teils oft das nächste kaputt gemacht wurde?
Nicht in Werkstätten, nicht in Geschäften oder wo auch immer.
Als Chefin würde ein Mitarbeiter von mir dafür eine Abmahnung erhalten. Ganz spaßbefreit. Woher soll ich wissen, dass sich die andere Seite nicht belästigt fühlt?
Na ja, das ist halt eine sehr strenge Sicht. Ich wäre da als Arbeitgeber nicht so, insofern das nicht ausartet. Und irgendwie fände ich es auch komisch, wenn sich jemand belästigt fühlt, nur weil einmal jemand anruft - wer sich so schnell belästigt fühlt hat da wohl eher das Problem.

Ich finde die Idee mit dem anonym in den Briefkasten hinterlassenen Brief ganz gut, das ziehe ich in Erwägung. Aber ich will dennoch erstmal diese Woche, wenn ich abends frei habe, mal probieren, ob ich ihn nicht erwische, wenn ich mal in der anderen Richtung der Straße parke.
 
  • #100
Fragt euch doch mal selbst, ob ihr in meiner Lage einfach so in die Werkstatt spaziert und irgendetwas sagt oder abgebt, was für alle offenkundig darauf schließen lässt, dass ihr was von einem der Mechaniker wollt, wobei es unvermeidlich ist, dass die anderen Angestellten das mitbekommen. Würdet ihr garantiert auch nicht machen.
Stimmt schon.
Weisst du eigentlich, was er fährt?
Mir ist da noch so eine Idee gekommen - und zwar: Vielleicht gibt es in der Nähe ja einen Oldtimerfahrerstammtisch oder regelmässige Treffen. Fängt diesen Monat wieder an ....
Meine Erfahrung ist: Frauen werden dort sehr zuvorkommend behandelt. Die Typen, auf die @Samtina (?) steht, gibts da so gut wie nicht - also keine Sorge. Und ja - da werden auch Tipps bzgl Werkstätten ausgetauscht. Vielleicht kennt einer ja deinen Buben. Denn Männer haben keine Scheu, in der Werkstatt unter der Hebebühne ihr Schätzchen anschauen zu wollen .... wobei wir das automobile Schätzchen meinen.
 
  • #101
Also ich reagiere sehr empfindlich, wenn jemand ungefragt meine Daten weitergibt, und ich verlasse mich darauf, dass dies nicht passiert.

Wenn man schon Amor spielen möchte, dann kann man ja anbieten, die Nummer des Fragenden zu notieren, und weiterzuleiten.
Als Chefin würde ein Mitarbeiter von mir dafür eine Abmahnung erhalten.
Ganz spaßbefreit. Woher soll ich wissen, dass sich die andere Seite nicht belästigt fühlt?

Wer mich ansprechen will, soll es direkt tun, ich tue es auch.

Und wenn ich bei nächster Gelegenheit wieder mit meinem Auto in dieser Werkstatt aufschlagen würde, demnächst ist Reifenwechsel fällig ...

W,49

Diesem Beitrag stimme ich eindeutig zu.
Leider kommt es mir langsam so vor, liebe FS, dass du kurz davor bist, sehr weit übers Ziel hinauszuschießen. Was ich über deine Einstellung zur Datenweitergabe gerade las, hat mich sehr irritiert. Für mich wäre dies völlig grenzüberschreitend, wenn irgendwer einfach so meine Nummer weitergibt. Das ist strafbar.
Ich kann verstehen, dass du den Mann kennenlernen willst, aber es wirkt auf mich zunehmend verbissener und immer stringenter- also nicht mehr entspannt und natürlich. Ich weiß aber, wie es sich anfühlt, so unter Druck zu stehen und jemanden unbedingt "haben" zu wollen...ich habe es leider selbst erleben müssen, wie man sich selbst darin verlieren kann.
 
  • #102
Natürlich hätte der Mann die Möglichkeit, den Namen der Kundin herauszufinden und dieser nachzustellen.
Hier gäbe es zumindest die Option, mal als Patient zu ihr zu kommen. Aber das weiß er ja nun nicht. Deswegen würde ich immer noch die Visitenkarte zu hinterlassen und einen lockeren Spruch dazu zu machen, gut finden, weil das unter "Eigenwerbung" getarnt werden kann. Funktioniert aber auch nur, wenn der Gute danebensteht.

Fast jede Foristin würde von uns Männern jederzeit erwarten, dass wir so ein Problem, wie das der FS, selbstbewusst lösen und die Prinzessin erlösen.
Hm ... Möglich. Vielleicht würde ich aber auch schreiben, dass es nur ein Flirt war und man nicht zu viel hineininterpretieren sollte. Aber okay, darum geht es nicht, es geht darum, ob Frau oder Mann aktiv werden sollte.

Mal zwei ernstgemeinte Fragen aus Interesse:

Ist es Dir schon mal passiert, dass Du eine Frau absolut umwerfend fandst, und dann hast Du nichts unternommen, sondern gehofft, die Frau wird aktiv?
Ist es Dir schon mal passiert, dass Du eine Frau zwar ganz nett fandst, aber niemals auf die Idee gekommen wärst, aktiv zu werden, und nachdem sie Dich angesprochen hat, fandst Du sie auf einmal viel attraktiver und umwerfend?
 
  • #103
Hallo FS,
eine Bekannte von mir hat sich auch in so eine Geschichte reingesteigert. Das ging soweit, dass sie ihn vor seiner eigenen Haustür gestalkt hat, und einen Liebeswahn entwickelte.
Sie kam aus der Nummer dann nur schwer raus. Ihre Einbildungskraft kannte keine Grenzen, sie verfolgte ihn überall. Dabei wollte der Typ absolut nix von ihr.
Sie parkte extra immer dort wo er parkte, und wartete dort stundenlang im Auto. Sie war null sein Typ, da er mehr auf große, durchtrainierte Modells stand. Aber sie wollte es nicht wahrhaben.
Nach vielen Monaten hat sie dann doch aufgehört ihn zu beschatten.
Furchtbar war das. Ihre Ehe war im Eimer, und die Phantasie mit so einem was anzufangen hat sie ein wenig getröstet ,und ihr fieberhafte Träume und sexuelle Phantasien beschert.
Was ich bei dir auch nicht verstehe ist, was eine Ärztin von einem Mechaniker will. Das passt doch vorne und hinten nicht zusammen.
Schon allein, wenn ich deine akribisch aufgelisteten Aktivitäten und Gedankengänge durchlese, weiß ich, dass das nie laufen würde.
Von daher lass den armen Kerl einfach in Ruhe, nicht dass du noch ne Anzeige abkassierst. Dein Auto reparieren kann er ja weiterhin.
Mich grinsen auch viele Typen an, aber das hat oft nix zu heißen.
Das sind einfach Strahlemänner. Die grinsen dann jede Frau an.
w 45
 
  • #104
Ich möchte definitiv nichts machen, was dazu führt, dass die in der Autowerkstatt merken, dass er mich interessiert.
Das passiert allein schon dadurch, daß eine hübsche junge Frau unter irgend einem Vorwand in die Werkstatt kommt, um etwas für einen Mitarbeiter abzugeben. Die Kollegen würden ihn dann so lange aufziehen, bis er es als vorteilhaft ansähe, sich unsichtbar zu machen, sollte die Unbekannte noch einmal auftauchen.
 
  • #105
Fast jede Foristin würde von uns Männern jederzeit erwarten, dass wir so ein Problem, wie das der FS, selbstbewusst lösen und die Prinzessin erlösen. Aber wehe, sie sind selber dran ....
Wie ich im Parallelthread schrieb, habe ich auch schon mehrfach Männer angesprochen, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg, würde das auch wieder tun. Aber wenn die FS schon vom ersten Post an wie ein kleines, zerbrechliches Mädchen wirkt und viele Aktivitäten scheut, dann brauche ich ihre meine Methoden gar nicht erst vorzuschlagen.
Abgesehen davon, dass ich es in diesem Fall wirklich mal wie @Zuhii halten würde: mich nicht auf diesen einen fokussieren, sondern immer mal parallel schauen.

Die FS wirkt einfach total notdürftig und mit diesen Facebook-Stalkmethoden unreif wie ein Teenager. Da ist eh Hopfen und Malz verloren. Auch die Diskussion bzgl. des Datenschutzes wirkt teenagerhaft, da frage ich mich, ob die FS real ist und wenn, wie sie wirklich Ärztin geworden ist. Ohje.
W35
 
  • #106
Ist es Dir schon mal passiert, dass Du eine Frau absolut umwerfend fandst, und dann hast Du nichts unternommen, sondern gehofft, die Frau wird aktiv?
Ja, sehr oft.
Es hat dann später auch noch mal lange gedauert, bis ich die Körbe wegstecken konnte, als ich mich dann doch (oft total unbeholfen) überwinden konnte irgendwas zu sagen.

Es ging dabei weniger um das erste Ansprechen (das auch), sondern mehr noch um das Vertiefen eines Kontaktes.

Irgendwie hatte ich dann immer rasch das Gefühl, dass diejenige Frau doch irgendwie auch so fühlen müsse wie ich, und alleine diesen Kontakt zu mir doch wollen müsste. Später begriff ich, dass dies nur eine reine Gefühls-Projektion von mir war und ohnehin Frauen grundsätzlich anders fühlen, als wir Männer.

Ich begriff halt nicht die unterschiedliche Marktsituation (wohlgemerkt Anfang Zwanzig! ) und den unterschiedlichen Triebdruck bei Männern und Frauen. Gesagt hat's mir auch keiner.

Heute ist's ja fast andersherum. Leider ist es mir jetzt fast egal.
 
  • #107
Mal was ganz Anderes - Nadine hat doch beschrieben, dass ihr Wagen mit der Praxisanschrift, Telefon, mail etc beklebt ist.
Ich denke nicht, dass der Chef das abgeklebt hat, bevor der Wagen in die Werkstatt kam.
Ich denke, wenn dem so ist, wird er sich wohl nicht bei Nadine melden. Denn die Möglichkeit hätte er ja - auch ohne Kekse und Karte.
 
  • #108
Vielen Dank für Deine Antwort.

Irgendwie hatte ich dann immer rasch das Gefühl, dass diejenige Frau doch irgendwie auch so fühlen müsse wie ich, und alleine diesen Kontakt zu mir doch wollen müsste.
Ich glaube, so ähnlich hab ich früher auch gedacht. Man kommt ja in jungen Jahren auch nicht drauf, dass Leute einfach so "nett" sind oder sich bestätigen wollen dadurch, dass sie den anderen verliebt oder mindestens interessiert machen.

Ich begriff halt nicht die unterschiedliche Marktsituation (wohlgemerkt Anfang Zwanzig! ) und den unterschiedlichen Triebdruck bei Männern und Frauen. Gesagt hat's mir auch keiner.
Ja, ich denke, viele von uns haben alle möglichen Schrott verinnerlichen sollen, aber wirkliche Lebenshilfe nicht gekriegt. Glücklich waren die, die es von Natur aus drauf hatten. Ich hab festgestellt, dass die Beliebten keineswegs unbedingt besser aussahen als andere, die wussten aber, worauf es ankommt, wie Flirten geht usw..

Heute ist's ja fast andersherum. Leider ist es mir jetzt fast egal.
Vielleicht kann man es auch Gelassenheit nennen, klingt nicht so negativ. Geht mir diesbezüglich auch so.

Aber meine zweite Frage hast Du noch nicht beantwortet. Konnte eine Frau, die Du mäßig interessant oder attraktiv fandst, durch Aktivität steigern, dass Du sie ERNSTHAFT begehrenswerter fandst? Ich meine, vorher war sie ja quasi aussortiert für die Frage "Aktivität oder nicht". (ich geh jetzt nicht davon aus, dass Du NIE aktiv wurdest und immer erwartet hast, die Frau möge was tun. Ansonsten erübrigt sich die Frage ja)
Das ist für mich hier der eigentliche Punkt. Weil Flirten auf Arbeit und mit Kunden so weit verbreitet ist, denke ich mir, dass man als Kunde oder Kundin das gar nicht so stark werten sollte, wenn einer der Angestellten oder Arbeiter ein bisschen baggert.
 
  • #109
Stimmt schon.
Weisst du eigentlich, was er fährt?
Nein, keine Ahnung. Die Werkstatt liegt auf meinem Arbeitsweg, ich fahre da also öfters vorbei, aber ich sehe da nie jemanden draußen.
Mir ist da noch so eine Idee gekommen - und zwar: Vielleicht gibt es in der Nähe ja einen Oldtimerfahrerstammtisch oder regelmässige Treffen. Fängt diesen Monat wieder an ....
Den Tipp finde ich gut, ich werde mal recherchieren, ob es das gibt!

Das ging soweit, dass sie ihn vor seiner eigenen Haustür gestalkt hat, und einen Liebeswahn entwickelte.
Ich habe den Eindruck, du unterstellst mir, dass es bei mir auch so wäre? Ich verfolge ihn nicht, ich habe lediglich einmal geschaut, ob er auf Facebook oder Willstequatschen zu finden ist und auf den Rat eines anderen Users hin habe ich mich zur Feierabendzeit auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Supermarktes aufgehalten. Mehr nicht! Was soll denn da das Gerede von Anzeige und Stalking? Oder dass ich den "armen Kerl" in Ruhe lassen soll. Was habe ich dem denn bitte getan? Was sollen denn solche Aussagen?

Was ich bei dir auch nicht verstehe ist, was eine Ärztin von einem Mechaniker will. Das passt doch vorne und hinten nicht zusammen.
Das ist doch völlig egal, was jemand für einen Beruf hat.

Auch die Diskussion bzgl. des Datenschutzes wirkt teenagerhaft, da frage ich mich, ob die FS real ist und wenn, wie sie wirklich Ärztin geworden ist. Ohje.
W35
Hätte ich nur nicht erwähnt, dass ich EIN EINZIGES MAL eine Telefonnummer weitergegeben habe. Da wird ja hier mittlerweile von nahezu jedem darauf herumgehackt. Was bringt es euch denn, mich andauernd deswegen anzugehen? Fühlt ihr euch dann irgendwie besser?

Ich finde, dass der Austausch in diesem Thread langsam eine sehr unschöne Richtung annimmt. Entweder wird mir unterstellt, ich sei kindisch, nur weil ich nicht direkt zu dem Typen hinmarschiere oder weil ich ihn auf Facebook gesucht habe (oh weh, dabei ist es doch der Sinn von Social Media darüber Kontaktnetzwerke zu knüpfen) oder es wird auf dieser Datenschutzsache herumgehackt. Es ist eine absolute Unverschämtheit sowas von sich zu geben wie "wie kann die nur Ärztin sein". Schämt ihr euch nicht, hier so beleidigend zu agieren? Ich habe auch keine Lust, mir ständig solche Unterstellungen anzutun und klinke mich jetzt aus!

Danke an diejenigen, die etwas Nützliches beigetragen haben!
 
  • #110
Die FS ist definitiv keine Ärztin imho.
Niemals würde eine Ärztin Patientendaten weitergeben, das bekamen wir alle schon vor dem 3. Studienabschnitt, also de facto, bevor wir in die Kliniken ausschwärmten, eingebläut.
Sie mag Physiotherapeutin sein, Klinikverwaltungsangestellte mit Massage-, Krankenpflegerin mit Akupunktur-Ausbildung (deshalb die Praxis), was immer.
Aber niemals Ärztin.
Die hätte auch gar keine Zeit für derart pubertäres Gehabe wegen Nacht-, Wochenend- und Bereitschaftsdiensten ect.
Vermutlich hätte sie auch kein großes Interesse an einem Mechaniker, aber es gibt natürlich Ausnahmen.
Und dazu Schreibstil und Inhalt.
Never Ärztin.

w, 52
 
  • #111
Ich bin diejenige, die zwischendurch mal berichtet hatte, wie sie (letztlich aber erfolglos) mit dem Informatiker bei einer bereits gekündigten Arbeitsstelle flirtete und ich habe mir die Beiträge seitdem jetzt mal durchgelesen und finde einige Antworten wirklich furchtbar arrogant. Das Forum ist doch dafür da, um anderen zu helfen und Tipps zu geben und nicht, um jemanden herunterzumachen und zu dissen. Oder habe ich da was falsch verstanden? Es herrscht ja in vielen Themen ein recht unfreundlicher Umgangston, aber hier habt ihr definitiv noch eins oben drauf gesetzt! Finde das auch sehr niveaulos, wenn da von Stalking oä gesprochen wird. Stalking ist für mich eine ganz andere Kategorie, wenn man jemanden bedroht oder belästigt, aber doch nicht, wenn man mal abends länger vorm/im Supermarkt bleibt, um zu schauen, ob jemand, der gleich Feierabend hat, dort auch aufschlägt. Wenn man sowas als Stalking bezeichnet, muss man sich nicht wundern, wenn echte Stalking-Opfer dann irgendwann nicht mehr ernst genommen werden.

Ist denn die angebliche Elite nicht in der Lage, das tolle Niveau, was sie behauptet zu haben, auch mal dann zum Ausdruck zu bringen, wenn sie anderen „helfen“ sollen oder ist bei euch Helfen gleichbedeutend mit „ich weiß alles besser und erkläre dir die Welt von ganz weit oben herab“?

Niemals würde eine Ärztin Patientendaten weitergeben, das bekamen wir alle schon vor dem 3. Studienabschnitt, also de facto, bevor wir in die Kliniken ausschwärmten, eingebläut.
Sie mag Physiotherapeutin sein, Klinikverwaltungsangestellte mit Massage-, Krankenpflegerin mit Akupunktur-Ausbildung (deshalb die Praxis), was immer.
Wir überheblich! Bist du schonmal auf die Idee gekommen, dass nicht jeder blind das macht, was er im Studium gelernt hat, sondern auch mal selbst für sich überlegt, was er/sie macht oder nicht? Die Frau hat doch von Studium und Promotion berichtet, kennst du promovierte Physiotherapeutinnen? Also ich nicht. Jemandem die Qualifikation abzusprechen, weil dir der Argumentationsstil nicht gefällt spricht auch nicht gerade für dich.

Ja, es gibt Ärzte, die halten sich für Götter mit einem großen Stock im Popo, aber glücklicherweise sind nicht alle so. Ich bin selbst promoviert und ich kann dir sagen, dass man deswegen auch kein andere Seelenleben hat als ein normaler Angestellter, denn es handelt sich lediglich um eine wissenschaftliche Qualifikation, die nichts mit der Privatperson zu tun hat. Ich habe mich auch schon in LKW-Fahrer oder Arbeitslose verknallt; Verliebtheitsgefühle für irgendjemanden zu entwickeln ist völlig unabhängig vom eigenen Beruf und dem des anderen, da geht es nur um Aussehen und Charme und warum sollte eine Ärztin einen Mechaniker nicht charmant finden? Passt wohl nicht in dein überholtes Weltbild?
 
  • #112
Denke ich auch nicht mehr, aber ich finde es auch egal. Entscheidend für mich ist, dass sie Patienten/Kunden haben will, vielleicht sogar in dem Dorf, und deswegen anders handeln sollte als eine, die in einem Büro mit noch ner Angestellten sitzt. Ich weiß, wie das ist, wenn man eine "öffentliche Person" in einem Geschäft ist. Zwar leb ich nicht auf dem Dorf, aber einen Ruf haben "der Laden" bzw. die "Insassen" ja dann doch, und hin und wieder ist man in der hiesigen Presse.
 
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