• #61
Ja genau, und wenn an deiner Freundin nach 5 Friseurbesuchen in einer Woche kein gutes Haar mehr ist, wirst du verpflichtet sein, dich nächstes Jahr zu revanchieren und dir beim Hufschmied die Nägel machen zu lassen
Nein, wenn ich diese Methode wählen würde, dann wöllte ich nicht, dass sie sich da die Haare schneiden lässt, sondern dass sie die Frisörin direkt fragt und dabei so tut, als würde es sie selbst interessieren. So könnte man beispielsweise schonmal an den Namen kommen.

Wie viele tolle, männliche Patienten rufen denn die charmante, hübsche Frau Dr. Nadine abends privat an ? Oder schicken dir Karten oder mails mit Datewunsch ?
Das macht kein Mann. Mir bringen oft die älteren Damen Geschenke mit, aber Datewünsche von Männern gab es noch keine.

Wie würdest du selbst gerne angesprochen werden ? Zufällig im Supermarkt hättest du bestimmt nichts gegen ein freundliches "Hallo Frau Dr. Nadine"
Gegen ein Ansprechen an der Supermarktkasse habe ich auch nichts. Ganz im Gegenteil, mir wäre das ganz recht und ich hätte auch keine Hemmungen, ihn anzusprechen, wenn man sich im Supermarkt trifft. Aber ich kann ihn nicht bei der Arbeit, umringt von seinen Kollegen, ansprechen.

Ich schau morgen mal zum Feierabend im Supermarkt vorbei, vielleicht habe ich ja Glück...
 
  • #62
Und wenn er dann dort ist, ohne Partnerin am Arm, dann findet sich doch eine Gelegenheit ihn beiläufig anzusprechen - und wenn es mit Bezug auf den tollen Service bei der Werkstatt ist.
Sagen wir es mal so: dann wäre es geradezu eine Beleidigung, ihn nicht anzusprechen. Wobei ich mich aber von Anfang an frage, wie man sich eigentlich in jemanden vergucken kann, von dem man überhaupt nichts weiß? Es müßte ja schon ein großer Zufall sein, wenn man dann auch von der Wesensart her (und von der Lebenssituation) zusammenpaßt.
 
  • #63
Ich würde näher auf das Feedback von Void und Nadine eingehen und zu jedem Punkt was sagen.

Aber das ist bei 3000 Zeichen einfach unmöglich. Das ist ein zu begrenztes Format hier um wirklich über die interessanten Dinge zu reden. Das kann man nicht in zwei Absätzen erklären.

Sonst hätte ich gerne etwas dazu gesagt.
 
  • #64
Zu viel zu machen oder zu denken, der andere sei nur schüchtern und es käme deswegen nichts von ihm, ist was anderes, als den ersten Schritt zu machen und dann trotzdem alles offen zu lassen, was passieren kann.
Ich war anfangs, als ich den Beitrag hier eröffnet habe, sehr davon überzeugt, dass dieser Mechaniker mich toll fand und sich deswegen so verhalten hat, wie er es tat. Dass er deswegen so honigkuchenmäßig grinste und beim zweiten Mal zur Hintertür des Werkstattvorraumes hereinkam, um mir zuzuwinken und dann wieder zu verschwinden (obwohl er dort nicht wirklich was zu tun hatte). Nun haben hier schon mehrere geschrieben, dass ich das auch falsch interpretieren könnte. Und inzwischen frage ich mich das auch. Ich habe es in der Vergangenheit schon falsch interpretiert, wie sich manche Männer verhalten, wer sagt mir, dass ich hier nicht auch denke, er würde sich für mich interessieren, möglicherweise grinst er alle so an oder ist vom Typ her so? Er wirkte auf mich zwar nicht wie der "Macho der mit allen Frauen einfach so flirtet", sondern eher wie "das schüchterne Bärchen", aber ich bin offenbar nicht gut darin, sowas einzuschätzen.

Ich finde die Idee mit dem zufälligen Auch-Einkaufen, wenn er gerade einkauft, gut (das ist doch kein Stalking). Aber ich würde mir echt überlegen, ob das was bringt. Du steckst jetzt schon so viel Energie und Zeit dahinein, bloß, um den Mann im Netz zu finden.
Zumindest heute hats nich geklappt, ich parkte von kurz vor 20 Uhr (da macht die Werkstatt Feierabend) bis kurz vor 21 Uhr (da macht der Supermarkt die Straße runter zu) gut von einer Laterne beleuchtet auf dem Supermarkt Parkplatz, hab mir nebenbei das, was ich für meine Zertifizierung auswendig lernen muss übers Handy angehört (also vergeudet war die Zeit nicht)...hab bei allen vorbeifahrenden Autos mal geschaut, wer da drin sitzt und hab ihn nicht entdeckt. Kann ja sein, dass er genau in der anderen Richtung wohnt, dann stelle ich mich das nächste Mal zur gleichen Zeit den Berg hochzu auf den Parkplatz.
 
  • #65
Jetzt meld ich mich mal wieder. Hab fast alles gelesen.
Hier wird so viel von Ängsten und Unterlassen geschrieben, dass ist ja fürchterlich. Auch von dir liebe Nadine.
Nur mal so zu Deinen Szenarien mit dem Supermarkt oder Blumenladen. Vllt. hat er eine Fahrgemeinschaft - folge. Er hält nicht an. Vllt. hat er abends so viel zu tun, dass ihm zwar Dein Auto ins Auge sticht (dann kommt er eh zu Dir :)), aber er absolut keine Zeit hat. Vllt. sieht er in der Werkstatt ständig auffällig Autos und Deines fällt ihm nicht auf. Vllt. geht er nie in diesen Supermarkt, weil da eine Frau arbeitet, von der er sich vor 3 Monaten erst getrennt hat.
Es gibt tausend Gründe, warum er nicht aktiv wird. Vllt. findet er Dich (jetzt und hier) nicht so attraktiv, wie Du ihn. Mit nem kleiner Schubser dann aber schon. Falls du Ärztin bist, wie hier beschrieben, er dass weiß, dann denk er sich auch negativ nach unten und spricht Dich nicht an. Ich glaub bei aller Schüchternheit Deinerseits: Du MUSST ihn ansprechen, egal wie. Und Konrad Adenauer sagte schon: Was juckt mich mein Geschwätz von gestern. Was soll´s wenn Du Dich lächerlich gemacht hast. Es war die eine Chance, die kommt nie wieder. Lieber jetzt kurz sich lächerlich machen, etwas kurz als peinlich empfinden, als ein Leben lang sich drüber ärgern: "hätte ich mal lieber" ist ein Leben lang doof. Und ich sehe das auch nicht so, wie einige hier, dass Frau dann mit negativen "Folgen" zu kämpfen hat. Nur mach eines nicht. Bring kein Bier in die Werkstatt. Bier beim Arbeiten ist schon lange nicht mehr das übliche Getränk, auch nicht auf dem Bau.
Aber vllt. zwei Bier in der Hand und zwar eines für ihn und eines für Dich - und zwar direkt vor der Werkstatt.

Ich flehe Dich regelrecht an: Mach es. Ich hab mich früher nie getraut und war deshalb lange alleine. Scheißzeit! Lass es Dir nicht entgehen. Und wenn´s nix wird, vllt. könnt ihr künftig zusammen Fußballschauen und Grillen :)

M 49
 
  • #66
Nein, wenn ich diese Methode wählen würde, dann wöllte ich nicht, dass sie sich da die Haare schneiden lässt, sondern dass sie die Frisörin direkt fragt und dabei so tut, als würde es sie selbst interessieren. So könnte man beispielsweise schonmal an den Namen kommen.

Bei solchen Kindergartenspielchen kann ich nicht wirklich glauben, dass Du eine studierte und als solche arbeitende Ärztin bist.

Klar, Deine Freundin marschiert "zufällig" in den Friseursalon und fragt dann, wenn sie schonmal "zufällig" da ist, alle Friseusen, ob sie denn "zufällig" den Namen des Mechanikers aus der Nachbarwerkstatt kennen.
Wie würdest Du reagieren, wenn ich zufällig auf Deiner Krankenhausstation vorbeischneie, um Dich mal, natürlich für einen Freund, über die netten Krankenschwestern auszufragen? Viel lächerlicher kann frau sich eigentlich nicht mehr machen.
Ich denke, ich habe jetzt genügend Gründe gelesen, die dafür sprechen, dass Frau Doktor das als erwachsene Frau selbst und direkt in die Hand nimmt und nicht wochenlang durch die Frisiersalons und Supermärkte im Ort streift...
 
  • #67
Sagen wir es mal so: dann wäre es geradezu eine Beleidigung, ihn nicht anzusprechen. Wobei ich mich aber von Anfang an frage, wie man sich eigentlich in jemanden vergucken kann, von dem man überhaupt nichts weiß? Es müßte ja schon ein großer Zufall sein, wenn man dann auch von der Wesensart her (und von der Lebenssituation) zusammenpaßt.
Ich habe ja nicht vor, ihn zu heiraten, sondern mir wäre an einem Kennenlernen gelegen, bei dem sich dann herausstellen würde, ob man Gemeinsamkeiten hat. Bis jetzt war es ein Kontakt, der mir in netter Erinnerung bleib von einem Mann, den ich sympathisch und hübsch fand und der mir gefallen würde. Ob er insgeheim eine Persönlichkeitseigenschaft hat, die mir missfallen könnte, weiß ich natürlich nicht.
 
  • #68
Wobei ich mich aber von Anfang an frage, wie man sich eigentlich in jemanden vergucken kann, von dem man überhaupt nichts weiß?

Aber so fängt es doch meist an - die ersten Sekunden, die über Sympathie und Antipathie entscheiden.
Und dann geht es um Anziehung.
Finde ich jemanden nicht anziehend, kann es der nettesten Mensch auf der Welt sein, es wird nichts.

Der Rest entscheidet sich beim Kennenlernen, gibt es eine ausreichend große Basis, trägt sie, hält die Anziehung, entwickelt sich Verliebtheit daraus, und irgendwann Liebe.
Manchmal verliebt man sich auch schnell und heftig, und diese rosa Wolken verschwinden genauso schnell...

Aber, es fängt immer alles mit dem ersten Eindruck an.
Hier war es sein Lachen.

W,49
 
  • #69
aber ich bin offenbar nicht gut darin, sowas einzuschätzen.
Ich fand es früher auch schwer zu begreifen, dass es einfach Flirter gibt. Menschen, die Bestätigung suchen. Auch verheiratete. Also Du bist ganz sicher nicht allein darin, irgendeiner Sache zu viel Bedeutung beizumessen, falls das hier so sein sollte. Verheiratete Männer flirten viel offensiver als die, die ernsthaft Interesse haben, habe ich festgestellt, weil Verheiratete nicht ernsthaft interessiert sind mit der Ehefrau im Hintergrund. Sie wollen nur antesten. Und Machos müssen das keineswegs sein, was das Aussehen angeht (die Denke ist dann aber schon so und ich hab früher auch immer gedacht, Machos seien irgendwie attraktiv.)

Da Du Ärztin bist und "Kundenkontakt" hast, kommt's vielleicht auch mal bei Dir vor, dass Männer Dein Kümmern um sie in den falschen Hals bekommen. Weiß ich nicht, ob Du sowas schon erlebt hast, dass ein Mann irgendwelche Signale sah oder einfach nur ganz angetan war von Deiner "Sorge" um ihn. Du flirtest ja nun nicht aktiv mit Patienten, denke ich mal, aber vielleicht hat schon mal einer was missverstanden.

Dann viel Glück mit der anderen Richtung. Mit allzu offensivem Flirten und eindeutigen Ansprachen wäre ich weiterhin vorsichtig. Es ist ein Dorf und Du bist ne öffentliche Person mit Deiner Praxis.
Und ich sehe das auch nicht so, wie einige hier, dass Frau dann mit negativen "Folgen" zu kämpfen hat
Nicht automatisch, aber es kann passieren, da es keine Großstadt ist, sondern ein Dorf, wo jeder jeden kennen könnte und sie dann "die Ärztin, die Verheiratete anbaggert" ist, auch wenn sie zehn Mal erklärt, dass sie nicht wusste, dass er verheiratet ist. Ist man neu in einem Dorf und auf Kontakte angewiesen, wäre ich vorsichtig mit undurchdachten Aktionen, die mir Spätfolgen bescheren könnten. Zumal so jemand sowieso erstmal argwöhnisch beäugt wird.
Da sie (sorry, Nadine, es ist nicht böse gemeint) nicht so supergeschickt ist im Erkennen von Signalen, wäre ich gleich nochmal vorsichtig, ob es so laufen könnte wie in der Vergangenheit, dass ich es zu forsch angehe.
Ich finde es auch gut, wenn eine Frau den ersten Schritt machen kann, und dann eine ernsthafte und gute Kennenlernphase entsteht. Ich denke nur nicht, dass das hier das einzige Problem ist, dass der Mann zu schüchtern sein könnte und dass so eine Chance nie wieder käme.
 
  • #70
das schüchterne Bärchen", aber ich bin offenbar nicht gut darin, sowas einzuschätzen.

*lach* genau so ein schüchternes Bärchen habe ich einmal im Zug angesprochen, weil er auch immer viel geschaut hat und deutlich Interesse gezeigt hat. Er ging auch darauf ein, stieg mit mir die nächste Haltestelle aus und wir trafen uns immerhin 2-3 mal bis ich merkte, dass der Typ doch nicht so mega Interesse hatte. Viele Männer sind dann doch eher passiv, wenn sie nicht selbst Initiative ergreifen. Fakt ist: ich habe eher schlechte Erfahrungen gemacht...habe dann eher gebundene Männer (Affärensucher) oder arg schüchterne an Land gezogen und war damit eher unglücklich.
Ich mache das nicht mehr....so viel zum Thema @low submarino.
Klar ich habe Mut bewiesen, aber gebracht hat es mir nix.
 
  • #71
Aber so fängt es doch meist an - die ersten Sekunden, die über Sympathie und Antipathie entscheiden.

Das hatten wir doch schon öfter - manchen Menschen reicht dieser wirklich aller-allererste flüchtige Eindruck vielleicht, um über Sympathie oder Antipathie zu entscheiden, aber nicht dafür, diesen Menschen deshalb kennenlernen zu wollen.
Ich bin da ganz bei @Apfeldieb, da müssen schon noch ein, zwei andere Faktoren dazu kommen.
Ich schau nie jemanden an und denke "hoppla, der sieht aber nett aus, ob ich den mal in ein Gespräch verwickeln könnte?"
Eher stehe ich in einer Gruppe und beobachte Interaktion und Gespräch und dabei entdecke ich eventuell jemanden, den ich interessant finden könnte.

Das nur als kleiner Exkurs. Menschen sind eben verschieden und für die meisten scheint es zu funktionieren wie für dich und wohl @Nadine82 (und das ist ja auch okay so) und für manche wie für @Apfeldieb und mich. Ist eben nur für die jeweils andere Fraktion wohl wirklich schwer nachzuvollziehen.
 
  • #72
Bei solchen Kindergartenspielchen kann ich nicht wirklich glauben, dass Du eine studierte und als solche arbeitende Ärztin bist.
Hat sie auch nie behauptet.
Na, irgendwie schon, denn sie dementiert es nicht, obwohl es hier schon ca. zehn Leute unterstellt haben.
Aber explizit behauptet hat sie es nicht.
Sie sagte lediglich, sie habe eine Praxis. Sie könnte also auch Masseurin, Heilpraktikerin oder Fusspflegerin sein. Und alles mögliche andere, das im weitesten Sinne mit medizinischer Dienstleistung zu tun hat. All diese Berufe werden in Praxen ausgeübt.
Ich denke, wenn sie Ärztin oder Zahnärztin wäre, hätte sie es längst bestätigt und nicht ignoriert.

w 51
 
  • #73
Bei solchen Kindergartenspielchen kann ich nicht wirklich glauben, dass Du eine studierte und als solche arbeitende Ärztin bist.
Was hat denn das mit meinem Beruf zu tun?

Klar, Deine Freundin marschiert "zufällig" in den Friseursalon und fragt dann, wenn sie schonmal "zufällig" da ist, alle Friseusen, ob sie denn "zufällig" den Namen des Mechanikers aus der Nachbarwerkstatt kennen.
Die Friseurin im Ort ist alleine, die hat keine Angestellten und wenn man ihr sagen würde, "ich war in der Werkstatt xy, der Mitarbeiter soundso gefällt mir, kennen Sie den Namen" dann sehe ich daran auch nichts Verwerfliches.

Wie würdest Du reagieren, wenn ich zufällig auf Deiner Krankenhausstation vorbeischneie, um Dich mal, natürlich für einen Freund, über die netten Krankenschwestern auszufragen?
Das fände ich überhaupt nicht schlimm und mich hat auch schonmal eine Patientin nach der Telefonnummer eines anderen Patienten gefragt, die ich ihr dann gegeben habe. Das ist zwar nicht mit dem heutigen Datenschutz vereinbar, aber ich finde das bis heute nicht verwerflich...war ja keine Irre, sondern ein nettes Mädchen.
 
  • #74
ich parkte von kurz vor 20 Uhr (da macht die Werkstatt Feierabend) bis kurz vor 21 Uhr (da macht der Supermarkt die Straße runter zu) gut von einer Laterne beleuchtet auf dem Supermarkt Parkplatz, hab mir nebenbei das, was ich für meine Zertifizierung auswendig lernen muss übers Handy angehört (also vergeudet war die Zeit nicht)...hab bei allen vorbeifahrenden Autos mal geschaut, wer da drin sitzt und hab ihn nicht entdeckt. Kann ja sein, dass er genau in der anderen Richtung wohnt, dann stelle ich mich das nächste Mal zur gleichen Zeit den Berg hochzu auf den Parkplatz.
Wie oft möchtest du solche Aktionen machen? Stell dir vor, du setzt dich fast jeden Abend in dein Auto in der Hoffnung, dass er irgendwann vorbei kommt. Wenn ich du wäre (und ich kann mich durchaus gut in dich hineinversetzen, denn auch ich habe früher einige verrückte Sachen gemacht, wenn mir jemand mal gefiel) und würde mich Abend für Abend da hinstellen - erfolglos - ich würde irgendwann denken: Was mache ich eigentlich hier? Was soll das Ganze? Bin ich jetzt verrückt geworden, oder was?

Diese beiden Begegnungen mit ihm haben da etwas in dir ausgelöst. Verrenne dich da jetzt nicht. Du weißt tatsächlich nichts über ihn. Du kennst seine Gewohnheiten nicht. Möglich, dass er noch nie in diesem Supermarkt war, weil er ganz woanders einkauft. Möglich, dass du jetzt an Stellen auf ihn "wartest", an denen er nie vorbei kommt. Aber mal angenommen, du stehst auf dem Parkplatz und er fährt wirklich vorbei. Glaubst du nicht, dass er sich gar nichts dabei denkt und weiterfährt? Meinst du wirklich, er erkennt sofort dein Auto wieder und steigt dann aus, um zu dir rüberzukommen? Wenn man jemandem näher kommen möchte, hat man schon mal solche Ideen. Aber wie realistisch sind die?

Ich mochte auch immer sehr gern diese Männer, die freundlich lächeln, die offen auf mich zugehen konnten, als würden sie mich ewig kennen. Mir als Intro fiel es dann immer sehr viel leichter, Gespräche zu führen. Aber meist war es so, dass diese offenen freundlichen Männer tatsächlich auf jeden so zugehen. Das ist ganz einfach deren kontaktfreudige Art.

Ich möchte dich aber keineswegs entmutigen, sondern nur meine Gedanken dazu mitteilen.
 
  • #75
Ach @Nadine82 ,

vielleicht sollte nicht deine Freundin, sondern du zu diesem Friseur gehen. Damit dir dort mal der Kopf gewaschen wird.Schön kalt, damit dein Haar glänzt und dein Kopf wieder klar wird.
Also - nicht jeder Mechaniker muss bis 20 Uhr arbeiten, auch wenn die Werkstatt so lange offen ist. Derjenige, der schon um 7 Uhr die Kundenautos in Empfang nimmt, geht um 16 oder 17 Uhr nach Hause.
Prinzipiell richtig ist es, dass du versuchst, Gelegenheiten zur Kontaktaufnahme herzustellen. Aber doch nicht so .....
Unauffälliger bitte. Was glaubst du denn, wie vielen Leuten dein Wagen aufgefallen ist?
Tja, es ist WE und Fasching dazu - also schau dich mal im Dorf um. Vielleicht hilft dir der Zufall. Und ja, den Tip mit dem Supermarkt hab ich dir gegeben - aber doch bitte nach etwas Recherche.
Und hab keine Angst - heute darf eine Frau problemlos mit ihrem Automechaniker sprechen. Selbst auf dem Dorf. Wenn du merkst, dass er keine Lust hat - dann eben alle Versuche einstellen.
 
  • #76
...eine Patientin nach der Telefonnummer eines anderen Patienten gefragt, die ich ihr dann gegeben habe. ...ich finde das bis heute nicht verwerflich...war ja keine Irre, sondern ein nettes Mädchen.
Was ? Lass das unbedingt sein !
Uff, sei froh, dass du da keinen Ärger gekriegt hast.

Hm...hoffentlich bist du mir nicht böse, aber auch ich finde inzwischen, dass du nicht gerade sehr erwachsen und souverän rüberkommst.
Klar, den Dingen auf den Grund zu gehen, finde ich grundsätzlich auch gut, aber deine Methode hat schon etwas Infantiles.
Das paßt in der Tat nicht zu einer selbständigen Ärztin in mittleren Jahren.

Aber es ist für das Kernthema dieses Threads doch vollkommen irrelevant, ob du Ärztin oder Fußpflegerin bist. Denn selbst wenn du Erzieherin im Kindergarten wärst, würde ich mich von solchen
verabschieden.
Ist dir das abendliche Lauern unter der Laterne des Supermarktparkplatzes denn nicht peinlich ?
Stell dir vor, dich sieht dort zwar nie der heiße Mechaniker, aber dafür die Angestellten des Supermarktes. Die sehen, dass du da eine Stunde in deinem Auto sitzt und liest. Du hast doch Angst, dass jemand in dem Dorf über dich tratscht. Wie fändest du es, wenn du auf dem nächsten Dorffest hören würdest, 'da kommt die Fußpflegerin, die jeden Abend eine Stunde unter der Laterne parkt' ?

Also mein Tip: bevor du dich komplett verrennst, kneife jetzt die Backen zusammen und sprich den Typen endlich an. Oder lass es sein. Oder frag die Frisörin selbst nach dem Namen. Oder besser, du beschreibst den Typen und fragst sie, ob sie wisse, ob der noch zu haben sei. Sage nicht, dass du wegen ihm kaum noch schlafen kannst, denn sonst antwortet sie nicht.
Sag einfach, du hättest ihn einmal gesehen und er gefalle dir. Ganz schlicht. Damit sie denken kann...
..war ja keine Irre, sondern ein nettes Mädchen.

w 51
 
  • #77
Ist dir das abendliche Lauern unter der Laterne des Supermarktparkplatzes denn nicht peinlich ?
Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum du das als peinlich empfindest. Es weiß doch keiner, was ich da mache. Außerdem gibt es auf dem Parkplatz mehrere, die z.B. in ihrem Auto essen oder telefonieren oder auf jemanden warten. Ca. 30 min lief auch ein Mann über den Parkplatz immer hin und her und telefonierte. Es ist also kein auffälliges Verhalten, wenn man da einfach im Wagen sitzt. Da wird sich keiner fragen "oh was macht denn die da?". Ich habe auch nicht gesagt, dass ich das jeden Abend mache, wo nimmst du denn diese Annahmen her? Ich habe nur geschrieben, dass ich es nächste Woche mal mit der anderen Richtung probiere und gut. Von "jeden Tag" habe ich nichts gesagt. Und warum musst du mich so angreifen? Das wird doch außer euch hier im Forum nie jemand erfahren, dass ich da eine Stunde auf ihn gewartet habe.

Und was sollen denn diese ständigen Nachfragen, was ich beruflich mache? Soll ich hier noch meine genaue Berufsbezeichnung und Adresse aufführen, damit du zufrieden bist? Ich bin keine Fußpflegerin, ich habe studiert und ich finde das auch langsam nicht mehr angemessen mir irgendwas mit "kindisch" und "nicht souverän" zu unterstellen. Wer es so nötig hat, auf anderen herumzuhacken ist auch nicht souverän. Außerdem ist es nicht Sinn des Lebens, immer und überall souverän zu sein, erst recht nicht, wenn das außer Leuten in einem anonymen Forum gar keiner mitbekommt. Wenn ich nunmal nicht direkt zu der Werkstatt gehen will, dann akzeptiere das doch. Ich traue mich das nicht und gut und daran ändert weder ein Diplom noch ein Doktortitel irgendwas. Ich habe für mich entschieden, dass ich den Weg, dort direkt hinzugehen, an den anderen Mitarbeitern vorbei, nicht beschreiten will. Darüber steht dir doch aber gar kein Urteil zu.
 
  • #78
... mich hat auch schonmal eine Patientin nach der Telefonnummer eines anderen Patienten gefragt, die ich ihr dann gegeben habe. ... war ja keine Irre, sondern ein nettes Mädchen.

Ob es eine Irre war oder nicht, - warum wollte sie die Nummer?
Hat sie dir den Grund dafür genannt?
Sie hat damit doch eine Absicht verbunden, sonst hätte sie nicht gefragt.

Um mal zu spekulieren:

Sie könnte sich ihn den Typ verliebt haben oder sonst wie fixiert auf ihn sein und ihn stalken. Sie könnte sich über den Mann geärgert haben und ihm was heimzahlen wollen. Sie könnte ihm durch "anonyme" Anrufe belästigen oder ihm auf den Wecker gehen wollen. Vielleicht kannte dieser Mann die Frau flüchtig oder nur vom Sehen und hätte ihr seine Nummer nie gegeben, weil er nichts mit ihr zu tun haben wollte. Vielleicht stand seine Nummer nicht im Telefonbuch und sie wäre nie an die Nummer gekommen, wenn du sie ihr nicht gegeben hättest, u.s.w.

Das ist zwar nicht mit dem heutigen Datenschutz vereinbar, aber ich finde das bis heute nicht verwerflich...

Sorry, aber wenn der Datenschutz nicht eingehalten wird, bin ich empfindlich. Meine Telefonnummern zum Beispiel, sind nur Menschen bekannt, die sie von mir bekommen haben, da Geheimnummern. Für meine Anschrift besteht beim EMA eine Auskunftssperre. Post geht in der Regel an ein Postfach. Wenn ich daher einmal ungebetenen Besuch, Post oder Anrufe von jemand erhalten sollte, nur weil man in einer Praxis meines Vertrauens den Datenschutz verletzt hat, wäre ich ganz schön sauer.

Ich hoffe für dich, es spricht sich in dem Kaff bei dir nicht rum, dass du so leichtsinnig mit Daten von Patienten umgehst, auch wenn es "nur" eine Telefonnummer war ...
 
  • #79
bevor du dich komplett verrennst, kneife jetzt die Backen zusammen und sprich den Typen endlich an. Oder lass es sein. Oder frag die Frisörin selbst nach dem Namen.

Liebe Nadine, das kannst du @frei ruhig glauben und darfst gern mal über den Beitrag schmunzeln. Wiederholtes abendliches Parken mit halb- bis ganzstündigem Sitzenbleiben vor dem Supermarkt finde ich auch auffällig, peinlich und etwas stalkie. Da geht bei mir gleich das Kopfkino an... baldowerst du den nächsten Überfall aus? Dann fahre lieber im Markt eine Stunde zwei Tomaten und drei Brötchen spazieren. Da tratschen sie auch, aber es ruft wenigstens keiner die Polizei.
 
  • #80
@Nadine82 ich sehe es auch wie @frei und ich meine es auch wirklich nicht böse, aber es artet doch langsam aus findest du nicht?
Du investierst zu viel Energie in diese Sache und verrennst dich womöglich sogar. Gibts nicht die Möglichkeit einfach bei jemandem zu fragen, ob der Typ single ist?
Ich glaube der einfachste Weg ist es einfach hin zu gehen und den Typen zu fragen, egal wie du dich blamierst. Irgendwann ist das alles vergessen ;)
Dann kann es sein, dass du dich mit der Wahrheit konfrontieren musst und die tut manchmal auch weh.
 
  • #81
Oh wei, sorry, ich wollte dich nicht angreifen, ich bin aber wohl leider etwas ungeduldig geworden, weil du dich so im Kreis drehst.
Ich habe auch nicht gesagt, dass ich das jeden Abend mache, wo nimmst du denn diese Annahmen her?
... Die Übertreibung ist ein Stilmittel der Rhetorik und dient dazu, die Zuhörer / Leser am Wegschnarchen zu hindern.
Ich meinte es nicht wörtlich.
Du selbst bedienst dich ebenfalls dieses Stilmittels:
Und was sollen denn diese ständigen Nachfragen, was ich beruflich mache? Soll ich hier noch meine genaue Berufsbezeichnung und Adresse aufführen, damit du zufrieden bist?
Daher sagst du 'ständiges Nachfragen', obwohl ich das nur in zwei Beiträgen erwähnte und beim zweiten Mal sogar mit der Kernaussage, es sei irrelevant, welchen Beruf du ausübst.
Ja, ich verstehe, dass du nicht sagen willst, was du genau machst, um nicht erkannt zu werden, obwohl wir ja noch nicht mal wissen, ob du aus dem Hinterland von Hamburg oder von München kommst, aber ich verstehe dann nicht, warum du überhaupt erwähnt hast, eine Praxis zu führen. Das ist für diesen Thread nicht von Bedeutung.
Wer es so nötig hat, auf anderen herumzuhacken ist auch nicht souverän.
Ich habe jetzt darüber nachgedacht, ob ich es nötig habe, auf dir herumzuhacken, und auch, ob ich überhaupt auf dir herumhacke. Ich bin zu dem Schluß gekommen: nein.
Bitte werte es nicht als Angriff, was ich sage, oder was andere hier sagen.
Ja, du hast recht, es ist eins der guten Merkmale eines anonymen Forums, dass man nicht souverän sein muss, seine Schwächen und Unzulänglichkeiten bewerten und kommentieren lassen kann, ohne dass es peinlich wird. Weil man sich ja niemals sehen muss. Aber das impliziert doch zwangsläufig, dass es eben diese Bewertungen und Kommentare gibt. Sonst wäre ein Forum doch sinnlos.
Darüber steht dir doch aber gar kein Urteil zu.
Was meinst du denn konkret mit 'zustehen' ?
Es ist der Sinn eines Forums, dass man sich äußert.
Und es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass dem jeweiligen FS nicht alle Antworten gefallen.

Du schätzt meine Kommentare nicht ?
Ok, dann auf zu den anderen.
Ich bin raus.
Trotzdem viel Glück :)

w 51
 
  • #82
Die FS traut sich nicht in die Werkstatt um ihn dort direkt anzusprechen.
Ich kenne auch keine Frau, die sich sowas jemals getraut hätte.

Dann muß sie eben bis zum nächsten Dorffest warten, wo er entweder eh gar nicht erscheint oder dort in besoffener geselliger Runde am Tisch mit dem ganzen Dorf sitzt...dann wird sie sich wieder nicht trauen, ihn anzusprechen.

Und ohne Begleitung wird sie sich auch nicht zum Dorffest trauen.
Ist doch logo.
Alles sinnlos und hoffnungslos.

FS: Du gehst einfach selbst zum Frisör und verwickelst die Frisöse ins Gespräch während sie Dir die Spitzen schneidet. Möglicherweise kennt die gar nicht den Typen, da das ein Dorf mit mehr als 100 Einwohnern ist.

Wenn bei der Frisöse auch nichts bei rausgekommen ist, würde ich die Sache auf sich beruhen lassen....irgendwann mal, kommt Dir der Zufall zu Hilfe und Du wirst den Typen mit seiner Ehefrau im Supermarkt sehen, mehrere Kinder kreischend an der Hand.
 
  • #83
Ich sehe das wie #Undine, dass du es nicht schaffst, diesen Mann persönlich anzusprechen. Alle deine Aktionen bisher, auch die theoretischen, sind indirekt und führen nicht zum Ziel:

- Freundin soll beim Frisör nachfragen (das würde ich NIE aus der Hand geben, das würde ich selbst machen)

- eine Autowerkstatt mit Keksen, Getränken oder sonst was zu versorgen (das ist viel zu allgemein...und danach soll ausgerechnet ER sich melden? Träum weiter)

- auf Parkplätzen warten (was machst du dann, wenn er vorbeifährt? Hinterherfahren? So kommst du doch nicht in Kontakt. Am Supermarkt aus dem Auto stürzen und ihm hinterherrennen und dann?)

Du könntest noch in der Autowerkstatt am Empfang nachfragen, wie der Mechaniker heisst, der dich da bedient hat und ihm einen Briefumschlag mit einer Einladung zum Kaffee o.ä. zukommen lassen.

Ansonsten sehe ich nur, dich in Geduld zu üben und versuchen, die neue Gemeinde kennenzulernen. Mach das, was du normalerweise auch tun würdest: einkaufen, Kino, essen, tanzen....bleib authentisch. Mit einer Praxis, egal ob Krankengymnastik oder Arzt, kommst du doch mit so vielen Menschen in Kontakt, dass du durch ein bisschen smalltalk viel erfährst, was alles angeboten wird. Nimm dir immer mal was vor und evtl. siehst du ihn irgendwann mal wieder.
Du siehst, es wird dir nur ein direkter Weg übrig bleiben....sonst kannst du evtl. sehr lange warten.
 
  • #84
aber ich verstehe dann nicht, warum du überhaupt erwähnt hast, eine Praxis zu führen.
Weil ich darüber spekuliert habe, wie wahrscheinlich es ist, dass er meine Daten aus der Kundendatenbank nutzt, in der ja mein Name + Telefonnummer + Adresse stehen, um mit mir Kontakt aufzunehmen. Selbst wenn er nur meinen Namen hätte – ich bin sehr leicht zu finden, dank Homepage und Einträgen in verschiedenen medizinischen Datenbanken. Ich kann aber nicht abschätzen, ob ein (offenbar neuer) Angestellter in einer Werkstatt an die Daten herankommt oder ob die im PC gespeicherten Informationen nur dem Chef zugänglich sind.
Was meinst du denn konkret mit 'zustehen' ? Es ist der Sinn eines Forums, dass man sich äußert.
Es gibt einen Unterschied zwischen "Meinung äußern" und "beleidigen" und mir sinngemäß zu unterstellen, ich sei kindisch, nicht souverän, würde mich mit dem einmaligen Warten auf dem Parkplatz total blamieren oder zu fragen, wie jemand mit meiner beruflichen Stellung sich so verhalten könne finde ich schon sehr beleidigend. Das sind auch keine Stilmittel, sowas ist beleidigend. Außerdem ist das hier kein Aufsatz aus dem Deutsch-Unterricht, in dem man Stilmittel verwenden müsste. Stell dir mal vor, ich würde mich gegenüber dir so äußern, wie würdest du denn das empfinden? Würdest du das als hilfreich ansehen?

Wenn ich ihn irgendwo alleine treffen würde, sei es beim Einkaufen oder bei einem Fest, dann würde ich ihn natürlich ansprechen. Wahrscheinlich würde ich ihn auch ansprechen, wenn eine Frau daneben steht, denn es ist ja nicht gesagt, dass das dann „seine Frau“ ist. Ich bin auch oft mit platonischen männlichen Freunden einkaufen oder unterwegs; das reine Vorhandensein einer Person des anderen Geschlechts ist kein unumstößlicher Beweis für eine Beziehung. Ob ich ihn ansprechen würde, wenn noch mehre andere Männer herum wären, weiß ich nicht. Aber definitiv nicht vor seinen Kollegen bei der Arbeit. Genau das verlangst du ja aber, du vermittelst mir, dass ich da direkt hingehen müsste, was dazu führen würde, dass alle Kollegen das mitbekämen und das schließe ich eben aus.
 
  • #85
Ich finde auch nicht, dass ich mich im Kreis drehe. Ich habe bisher systematisch Möglichkeiten abgearbeitet und herausgefunden, dass er 1. nicht bei Facebook ist und ein einfaches Anschreiben somit ausfällt, dass er 2. auch nicht bei der Freiwilligen Feuerwehr ist und es somit wahrscheinlich nicht helfen würde, zum nächsten Feuerwehrfest zu gehen (zumal ich mich auch für Feuerwehr so gar nicht interessiere). Dann habe ich überlegt, wie ich alternativ vorgehen könnte und hatte einerseits die Idee, dort was vorbei zu bringen, wobei mir von Keksen abgeraten wurde und andererseits kam der Tipp, nach Feierabend mal beim Supermarkt Ausschau zu halten. Da er die beiden Male, die ich in der Werkstatt war, nicht früh, sondern nur abends arbeitete, gehe ich davon aus, dass er die Spätschicht bedient und wäre er an dem Abend die Straße in Richtung des Supermarkts entlanggefahren, hätte ich das mitbekommen. Nun weiß ich also 3. dass er offenbar in die andere Richtung fährt und dann werde ich es das nächste Mal mit der anderen Richtung probieren, was meiner Ansicht nach nicht negativ auffällt, da viele Leute auf den Marktparkplätzen längere Zeit in ihren Autos sitzen und irgendwas machen.

Vielleicht führt das zum Erfolg, vielleicht nicht, aber probieren kann man es. Ob ich abends zuhause vorm Fernseher esse oder in meinem Auto auf einem Parkplatz ist doch egal. Und wenn das auch nicht hilft, dann würde ich entweder die Friseurin fragen oder eben etwas als Dankeschön mit einem wie auch immer gearteten Hinweis auf mich vorbeibringen, was ich ja aber nur beim Chef abstellen kann, denn die anderen erreicht man nicht direkt. Und wenn dann nichts kommt, dann lasse ich es.
 
  • #86
Ob es eine Irre war oder nicht, - warum wollte sie die Nummer?
Hat sie dir den Grund dafür genannt?
Sie hat damit doch eine Absicht verbunden, sonst hätte sie nicht gefragt.
Ja, die war verliebt in ihn und kannte weder den Namen noch sonstige Daten und sie hat mir dann beschrieben, wer es ist und ich wusste gleich, wer gemeint ist. Die herausgegebene Nummer steht aber auch ganz normal im Telefonbuch; die konnte sie ja aber nicht finden, weil sie den Namen der Person nicht kannte, aber wenn sie den Namen gewusst hätte, dann hätte sie die Telefonnummer selbst herausfinden können.

Stelle doch nicht gleich so viele wilde Spekulationen an; das war keine Irre und keine Stalkerin, sondern das Mädchen hatte sich einfach in den Kerl verliebt und gut. Die wird ihn weder verfolgt noch umgebracht haben. So viel Misstrauen muss doch nicht sein!

Früher hätte man die Frau mal ernst angeschaut und gedacht "ach die ist harmlos" und ihr einfach die Nummer zugesteckt und keiner hätte das schlimm gefunden. Heutzutage wäre das natürlich ein Skandal und es muss jeder erstmal eine seitenlange Datenschutzerklärung unterschreiben und alles muss verschlüsselt gespeichert und nach bestimmten Zeitintervallen gelöscht werden, weil die Datenschutz-Paranoia ausgebrochen ist. Es könnte ja jemand erfahren, wie man heißt und dann mit dem Messer in der Hecke lauern...
 
  • #87
Liebe FSin, warum nicht nochmal die Werkstatt versuchen(?),
- mit dem Vorwand, Auto macht irgendwelche Geräusche und beim Probefahren ist der Vorführeffekt, wo nichts Auffälliges ist
- um zu Fragen, ob ich Flyer meiner Praxis dort auslegen könnte, Werbung für Kunden
- Scheibenwischer gehen schnell kaputt, sind nicht teuer und müssen ausgetauscht werden oder das Licht beim Auto müsste neu eingestellt werden, oder mir schon einen Termin vor Ort in der Werkstatt holen, wegen dem Reifenwechsel auf Sommerbereifung
- oder kleiner oberflächlicher Kratzer im Lack, was man da machen könnte
- oder man sucht ein spezielles Ersatzteil für einen Oldtimer als Geburtstagsgeschenk eines Freundes

Vielleicht sieht sie ihn dort und dann würde ich direkt zu ihm gehen, auch vor dem Kollegenkreis oder Chef. Man kann doch sagen, Moment mit Ihnen möchte ich kurz unter 4-Augen sprechen und sich kurz Abseits stellen und ihm schnell meine Visitenkarte in die Hand drücken. Viel sagen und lange Schnacken braucht man dann nicht.
Auf den Zufall zu warten, dass er einem über den Weg läuft, passiert höchstens eines Tages.
 
  • #88
Ich habe für mich entschieden, dass ich den Weg, dort direkt hinzugehen, an den anderen Mitarbeitern vorbei, nicht beschreiten will.

Dann kann Dir nur noch der Zufall helfen. Du weißt nicht einmal, ob er in deinem Dorf wohnt, vielleicht pendelt er auch, von einer entfernteren Nachbargemeinde.
Einzig, wo Du ihn noch treffen könntest, wäre in seiner Mittagspause, wenn dort eine Bäckerei oder ein Schnellimbiss ist. Doch ob er nicht auch dort mit seinen Kollegen hingeht und zu welcher Zeit, weißt Du auch nicht.
Zwar glaube ich weniger, dass Dir die Frisöre groß weiterhelfen kann, vielleicht geht er zu einem Herrenfriseur. Kann aber schon sein, dass sie das Dorf kennt und zufällig weiß, wen Du meinst.
Drücke Dir jedenfalls die Daumen.
 
  • #89
Sei vorsichtig ... wenn dein Traum bereits der Mann der Frisöse ist ... sind schnell mehr als nur die Spitzen weg ... !

Also ich würde für feige oder vereinnahmende 'Freunde' niemals den Kopf hinhalten ... Mach dein Ding selber ... und ich zeig(t)e dir wie!
 
  • #90
Nadine....Dein Bauch sagt Dir, daß Du das mit den Keksen und einem Zettel machen sollst.
Dann mach das.

Trotzdem weiß der Typ dann immer noch nicht, daß Du an ihm interessiert bist!
Du kriegst so auch nicht raus, ob der vergeben ist.


Es ist unglaublich unangenehm und peinlich, aber dieser Chef da kennt die Antwort.
Wie Du an die rankommen sollst, ist mir auch ein Rätsel.
Du bräuchtest jemanden, der wiederum jemanden kennt, der mit einem der Mechaniker da verwandt oder verschwägert ist....solch eine Person weiß auch die Antwort.

Der Typ wird, selbst wenn er den Wink mit den Keksen verstehen würde und auch das Zettelchen als das begreifen würde, was es bewirken soll, nämlich eine Kontaktaufnahme......nicht bei Dir anrufen.
Selbst wenn er ungebunden ist, wird er sich das nicht trauen.

Dir bleibt also nichts anderes übrig, als ihn real anzusprechen und nach einem Kaffee-Date zu fragen, wenn Du ihm die Kekse mit dem Zettelchen gibst, und sagst auch, daß auf dem Zettel Deine Nummer drauf steht.
Dann wünschst Du ihm einen Schönen Tag und gehst wieder aus der Werkstatt raus, sicheren aber zügigen Schrittes, ohne eine Reaktion oder Antwort abzuwarten.

Wenn Du in paar Jahren aus dem Fenster da guckst und die 60 überschritten hast, ärgerst Du Dich, daß Du die Aktion nicht gerissen hast. Du hast einfach nichts zu verlieren.
Wenn das ein Dorf ist, wie lange willst Du warten...wie oft wird da die Gelegenheit kommen, jemand Interessantes zu entdecken? Hä?
 
Top