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  • #1

Wie lange Online-Dating ist "normal"? Wann fängt "chronisch" an?

Ich bin seit ein paar Monaten bei EP und frage mich, wie lange es wohl als "normal" angesehen werden kann, dabei zu sein- fast alle haben ja sicher Kontakte und machen regelmäßig Dates aus.
Dass es nicht gleich beim Ersten funken muss, ist ja klar. Aber nach mehreren Dates mit verschiedenen aussichtsreichen (d.h. nach Vorselektion übriggebliebenen) Kontakten sollte man schon langsam mal was gefunden haben- oder nicht? Es sei denn, man ist entweder so unattraktiv (nicht nur aufs Aussehen bezogen), dass man gar keine Schnitte machen kann, "zu anspruchsvoll" oder nur auf Unverbindlichkeit aus.

Ab welcher zeitlichen ununterbrochenen Zugehörigkeit zu EP schrillen bei euch die Alarmglocken?
 
  • #2
Wenn das längstmögliche Arrangement, also 12 Monate, nicht reichte, um fündig zu werden und jemand normal ist, dh. keine sehr speziellen Gebrechen und Makel hat.
Leute, die suchen, aber nicht finden, interessierten mich nicht.
 
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  • #3
Ab eineinhalb Jahren. Für mich selbst hatte ich ein Jahr festgesetzt, und in dieser sehr kreativen Zeit viele schöne Erfahrungen gemacht, wieder zu mir selbst und meinen Bedürfnissen gefunden und nicht zuletzt, aber ganz gegen Ende, auch noch meinen Traummann.
Wer mehr als eineinhalb Jahre dabei ist, konnte ich beobachten, entwickelt bestimmtes Suchtverhalten, kann auch in Phasen von Verliebtheit nicht auf das Weitersuchen verzichten, ist nicht mehr in der Lage, eine reale Person mit ihren Schwächen anzunehmen, oder generell bereits jemand, der sich nicht auf eine Beziehung festlegen will, aber sich verloren fühlen würde, wenn er das auch vor sich zugeben könnte oder sogar daran arbeiten sollte.
Die Frauen und Männer, die ich kannte, hatten alle nach ca. einem Jahr ihren Partner gefunden, und bis auf den notorischen Fremdgänger sind sie mit diesen Menschen auch noch zusammen.
Insofern: Hoch nützliche Einrichtung, nie hätte ich einen und schon gar nicht einen so passenden Partner gefunden mit meinen Kindern und selbstständig ohne breite Kontakte, aber ungefährlich ist es auch nicht, man braucht leider ein dickes Fell, um den unvermeidlichen Rückzug der Bindungsunfähigen nicht zu persönlich zu nehmen.
w,41
 
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  • #4
Ich war auf einer anderen, seriösen Börse ca. 2 Jahre suchend - mit einer Unterbrechung von ca. 6 Monaten - bin dann fündig geworden. Kam mir zwischenzeitlich schon vor wie ein Ladenhüter. Als übertrieben anspruchsvoll hielt ich mich nicht, es passte eben mit den Dates nicht so.

w
 
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  • #5
Nachtrag: (Bin die #2): Mein persönliches, sich bereits leicht zeigendes Mail-schreib-Suchtverhalten nach diesem Jahr kompensiere ich mit Forumsbeiträgen, denn einloggen will ich mich natürlich nicht mehr, ganz loslassen kann ich auch noch nicht, und wir führen halt noch eine Fernbeziehung, insofern ist da viel Zeit, nicht nur ihm zu schreiben .... bereits etwas verrückt, oder?!?
 
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  • #6
Also ich sag mal so:

Es gibt da wohl unterschiedliche Probleme. Zum einen sind es diejenigen, die scheinbar nur auf der Suche nach dem Perfekten Partner sind, hier nicht ernsthaft suchen, sondern nur schnuppern oder eben alles ablehnen bis es der perfekte Mensch ist..

Und dann gibt es eben jene, die nicht die beste Optik haben und hier 1 jahr lang nur Absagen bekommen. Ich hatte es an anderer Stelle schon mal geschrieben (Aber kritische Worte sind hier ja nicht gerne gehört). Nach knapp 100 rausgeschickten Anfragen, von 90% Absagen..habe ich aufgehört und lasse es sein.
 
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  • #7
Ich habe außerdem das Gefühl, dass man vor allem wenn man mit dem Staus "neu" ausgezeichnet ist, immens viele Mails von Männern bekommt. Sobald dieser Status aber weg ist, lässt es automatisch nach...ein Mann schrieb mir mal, dass er nur "Neuzugänge" anschreibt, weil alle anderen Frauen ja Ladenhüter sind und irgeneine "Macke" haben müssen, wenn sie nach ein paar Wochen nicht schon wieder abgemeldet sind. Er selber teilte mir aber in der gleichen Mail mit, dass er schon 1,5 Jahre angemeldet ist. Aber bei Männern ist das ja was anderes...

Der hat von mir gleich eine Absage bekommen. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen was anderem, aber u.a. auch wegen dem...
 
  • #8
Ich habe außerdem das Gefühl, dass man vor allem wenn man mit dem Staus "neu" ausgezeichnet ist, immens viele Mails von Männern bekommt. Sobald dieser Status aber weg ist, lässt es automatisch nach

Liegt auch daran, dass man meist schon alle anderen angeschrieben hat, da kann man nur noch die Neueingänge anschreiben oder sich an den "toten" Profilen ohne Photos versuchen. Aber wenn man nur in einer Stadt sucht zb. Wien, dann ist man sehr schnell durch und muss zwangsläufig auf die "neuen" warten.
Also die Gründe sind nicht so einseitig wie bei Deiner verkorksten Bekanntschaft.
 
  • #9
m.E: maximal zwei Jahre. Und ruhig gleichzeitig auch in anderen Singlebörsen, sowie direkt im RL.

Wenn das Interesse nachlässt, dann könnte man sich mit einem neuen Account als "Neuzugang" präsentieren, um wieder interessant zu sein. Achtung knifflig bei Bezahl-Singlebörsen.
In kostenlosen Singlebörsen wechseln Manche nach einem halben Jahr ihren Account.

Wer danach immer noch erfolglos, sollte von Singlebörsen etwas Abstand nehmen, und sich mehr auf die direkte Partnersuche konzentrieren.
Sonst das Risiko, daß er verbissen an der Online-Partnersuche festhält, dadurch andere Chancen versäumt, und psychisch immer mehr beeinträchtigt wird, weil er ja die Erfolglosigkeit verkraften muß.

In Singlebörsen zählt und wirkt vor allem das Foto. Egal ob gleich sichtbar, oder erst nach Freigabe.
Wichtig: Lächeln. Noch wirksamer: Lachen.
In der direkten Partnersuche ist die gesamte Person. Auch dessen Bewegung, Ausstrahlung, Art und Weise, usw.

In der Zukunft wird es m.E. Singlebörsen mit Kurz-Videos geben. Das ist eindrucksvoller und aussagekräftiger, als nur mit Fotos.
 
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  • #10
Wieso soll langes Verweilen in SB unnormal sein? Vielleicht ist eben die/der passende Partner(in) aufgrund seiner Lebensumstände momentan nicht aktiv?
Ich halte es für richtig, so lange zu warten, bis man wirklich ein rundum gutes Gefühl hat. Notfalls auch jahrelang. Besser so, als viele halbherzige Sachen auszuprobieren.
 
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  • #11
Eine zeitliche Begrenzung ist nicht sinnvoll. Man kann nicht sagen, dass jemand der ein oder zwei oder drei Jahre vergeblich gesucht hat, aufgeben sollte. Ich habe 5 (fünf !) Jahre in verschiedenen Börsen immer mal wieder geguckt. In dieser Zeit hatte ich viele Treffen mit Männern, mit denen ich Kaffee getrunken habe. Sonst nichts. Ich war oft genervt, habe aber auch viel über mich gelernt.

Am Ende kam dann der Richtige und ich bin froh, dass ich nicht aufgegeben habe.

Man kann suchen, man kann sich treffen und dem Glück eine Chance geben. Mehr nicht-
Es ist ein bisschen wie eine Lotterie.....man kann es nicht zwingen. Ein bisschen Glück muss einfach dabei sein. Und das kann dauern ;-)
w
 
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  • #12
Du weisst ja nie wie jemand sucht, eher intensiv oder eher langsam und du weisst nicht wo jemand wohnt. In Hamburg datet man ständig in Freiburg weniger. Ich würde daraus kein Kriterium für die Tauglichkeit eines Partners ableiten.
w43
 
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  • #13
Ich hatte Dates mit ca. 14 verschiedenen Männern in 6 Monaten. Mit einigen zwei oder mehr Treffen. So kam ich auf 1-3 Dates pro Woche. Anstrengend war das.

Einige Männer wollte ich nicht, manche wollten mich nicht, oft beiderseitiges Desinteresse. Bis es endlich gepasst hat (und bis heute passt), verging eben ein halbes Jahr. Wenn man weniger aktiv sucht und nur alle 14 Tage ein Date hat, kann das auch schnell ein ganzes Jahr sein. Deswegen ist man noch lange kein Ladenhüter.

w, 27, Beziehung seit 1,5 Jahren
 
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  • #14
Das hat auch viel mit der Altersgruppe zu tun. In einigen Altersgruppen sind die Damen aktiv, in einigen Altersgruppen eher passiv oder nicht wirklich auf der Suche. Ich kann dir sagen, dass bei den jüngeren Frauen hier bestimmt 50% nur leere Profile oder inaktive Profile sind. Wie willst du da daten, wenn du monatlich 20 Damen anschreibst und es zu keinem Gespräch kommt?
 
  • #15
Ich bin nun im zweiten Jahr dabei. Es gab da 4 Treffen und eine längere Mailbekanntschaft, aber aus allem ist nichts geworden. Dass man eine dicke Haut entwickeln muss, finde ich auch - und gleichzeitig dabei doch persönlich bleiben ist nicht so einfach. Gerne würde ich mal eine genaue Statistik sehen, die aufgeschlüsselt ist nach Alter und Familienstand. Mit meinen drei Kindern denke ich, sind die Chancen eher klein. Mit 43 wäre ich noch in einem 'guten' Alter - aber die familäre Situation macht es sehr sehr schwierig.
Ob mit jedem Kind die Chancen abnehmen?
Wo sind die alleinerziehenden Frauen, die mit drei Kindern noch einen Mann gefunden haben?
Gibt es das überhaupt? Gibt es Männer, die sich auf so etwas einlassen wollen?
Ja, zugegeben, ich bin ziemlich desillusioniert. ;I
 
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  • #16
@14, w,43:
Ich habe vier Kinder, davon drei im Haus, und hatte, da ich nicht arbeitsmäßig ortsgebunden bin, überregional gesucht. In diesem Jahr hatte ich mit ca. 50 Männern Mailkontakt, mit nochmal doppelt so vielen kurze Absagen (beiderseits) ausgetauscht, mich mit genau 10 Männern getroffen, die mich (bis auf den, mit dem es was wurde ;-) alle angeschrieben hatten, oftmals, nachdem ich ihr Profil mehrmals besucht hatte, war zweimal heftig verliebt, und bin heute mit einem ledigen, kinderlosen, promovierten Naturwissenschaftler, 46, zusammen. Er hat sehr viel Freude an meinen Dreien, die ihn sehr offen empfangen haben und ihn total nett finden.

Klar, das ist nicht der Regelfall. Aber es ist auch nicht relevant, was die "meisten" Männer mögen... Ich fand es schön, dass ÜBERHAUPT Interesse bei Männern bestand, eine AE, selbständig mit drei Kindern im Haus, anzuschreiben. Das hätte ich anfangs nicht unbedingt erwartet, bin aber kurze Zeit nach der Anmeldung wieder soweit gewesen, nicht die Kompatibilität der Kinder, sondern meine Bedürfnisse, meine Passung zum Partner in den Mittelpunkt zu stellen. Letztendlich ist es auch das, was zählt. Nicht erst, wenn die Kinder mal größer oder aus dem Haus sind, sondern sofort. Und nur Mut! Alle AE-Frauen, die ich kenne und die sich hier angemeldet hatten, fanden innerhalb eines Jahres einen Partner. Bei mir ist es genau die Sorte Mann/ Mensch, in die ich mich auch vor 20 Jahren und kinderlos sofort und heftigst verliebt hätte.

Vielleicht muss ich aber mein Eingangsposting revidieren: Wenn man die ganze Zeit über wenig Kontakte pflegt, kann man die Suche vielleicht auch zeitlich ausdehnen, ohne danach Schwierigkeiten zu haben, wieder "ohne Partner-Suche" zu leben, ohne sich zu sehr auf ein menschenfremdes Ideal zu konzentrieren und an allen realen Menschen den entscheidenden Makel zu finden. Das kann ich zu schlecht beurteilen, weil ich die Suche sehr leidenschaftlich, abends mindestens zweistündig, betrieben habe, und gegen Ende fast nicht mehr in der Lage war, mich zu erinnern, welche Gespräche im letzten kommunikationsintensiven Monat ich mit A, B oder C geführt hatte. ;-) Insofern wäre für mich eine Pause so oder so nötig gewesen... aber danach hätte ich mich wieder angemeldet!

w,41 (#2)
 
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  • #17
Ich denke dafür gibt´s keine zeitliche Begrenzung.
Kenne Leute, die nur wenige Monate brauchten bis sie jemanden fanden, andere Jahre.
Wobei ich den Eindruck habe, dass diejenigen, die sich mehr Zeit lassen am Ende auch den passenderen Partner gefunden haben...
 
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  • #18
Würde sagen, das kann man nicht so pauschal sagen.
Ich zum Beispiel bin seit 1,5 Jahren auf unterschiedlichen Plattformen unterwegs. Hab mal das eine und das andere ausprobiert, muss aber ehrlich sagen, dass ich fast die gesamte Zeit gar nicht wirklich aufgeschlossen war für etwas Neues.
Ich habs versucht, aber ich war einfach noch in der Trennungsphase zu meinem Mann. SO richtig offen war ich nicht für etwas Neues. Mein Selbstbewußtsein hatte auch gelitten und ich hab mich auch nicht auf Dates einlassen können. Da wäre sicher der ein oder andere tolle Mann dabeigewesen.
Früher mit 28 war ich auch schon mal über 1 Jahr dabei, war offen für alles, hab aber keinen einzig für mich interessanten Mann getroffen. Ich glaube, im Nachhinein war ich damals zu sehr auf ein bestimmtes Ziel fixiert. Wenn ein Mann dem nicht entsprochen hatte, war er es nicht.

So gesehen bin ich nun schon "chronisch" dabei, aber deswegen nicht unnormal.
Ich spüre förmlich, dass ich erst jetzt bereit für richtige Dates bin und ich offen bin für Neues.
Finde es völlig normal, dass man nach 1 Jahr nicht gleich Mr. Right gefunden hat.
Manchmal klappt es. Mal nicht.
Aber ich hatte natürlich auch noch kaum Dates.
Das wird sich jetzt ändern!

w
 
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  • #19
Sorry, aber wie seht Ihr denn, wie lange jemand schon dabei ist?
 
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  • #20
Mehrmals hatte ich nachgefragt, aufschlussreiche Antworten erhalten ;),
manchmal sieht man, dass jemand erst seit "kurzem" dabei ist,
wenn man sich die Partnervorschläge nach Anmeldedatum sortieren lässt,
nach einem Jahr eigener Mitgliedschaft sieht man auch, wer noch da ist, sich täglich einloggt, aber bei Anmeldung auch schon nicht mehr bei den Neuen war,

aber insgesamt war es mir nicht so relevant, bei anderen zu spionieren,
ich hatte mir Gedanken gemacht,
weil ich für mich selbst ein Dahindümpeln oder Frustration, Fokussierung vermeiden wollte,
und bin, eher nebenbei, auf gewisse Zusammenhänge aufmerksam geworden.

Partnersuche verändert den Menschen.
Mal positiv, mal negativ,
aber ein Einfluss, der die meisten anderen übersteigt, ist nicht von der Hand zu weisen.

Und trotzdem kann man keine allgemein gültigen Regeln aufstellen,
nur mögliche, vielleicht wahrscheinliche Veränderungen im Blick behalten,
dann sich in den Einzelfall einfühlen...

(Falls das nicht "Frauengerede" ist ;)
w
 
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  • #21
Ich denke wer lustig ist, kann hier solange Zeit verbringen, bis er hier- oder woanders was passendes findet.

m/45
 
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  • #22
Ist es noch lustig nach mehr als zwei Jahren? Ich war ja gegen Ende der ersten Jahres schon eher zwanghaft und nicht mehr gern auf Suche.
w,41
 
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  • #23
mein jetziger Freund war 2 Jahre auf EP, hatte ein paar Dates, nie was gelaufen und keine gefunden, die ihm gefallen hat, bis er mir begegnet ist. Ich finde das OK! :)
 
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  • #24
Wie lange "widmet" ihr Euch pro Tag der Partnersuche? Wahrscheinlich machen nur diejenigen, die das zeitlich mindestens als ihren Nebenjob ansehen, die Erfahrung, dass sie sich schleichend verändern.
Mein jetziger Partner war auch drei Jahre an verschiedenen Börsen registriert, zwei davon nur noch als Karteileiche, und hat das Nebenher-Weitersuchen, wie ich es bei manchen Männern kennen gelernt habe, selbst nie praktiziert, als er anfing, sich für eine Frau zu interessieren. Na, egal.... wichtig ist mir nur, dass er sich jetzt nicht mehr einloggt!!! :)
 
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  • #25
die Verweildauer in einer Partnerbörse kann verschiedene Gründe haben. Und es wäre schon billig, das nur auf mangelnde Attraktivität oder irgendeine Macke zurückzuführen. Vielleicht ging es demjenigen nicht darum, irgendeine Partnerin zu finden, sondern eben die passende. Und die war einfach noch nicht dabei.
Ich finde es auch nicht besonders gut, wenn beim Profil gleich dessen "Alter" dabeisteht. Weil das eben bei vielen Vorurteile auslöst und unter Umständen sogar verhindert, dass zwei super zueinander passende sich finden.
 
  • #26
Man kann Partnersuche via Internet versuchen. Aber muß auch im richtigen Moment damit aufhören können. z.B. wenn es Einem bedrückend und aussichtslos erscheint. Und man keinem Profil mehr glauben kann. Also salopp eine "Singlebörsen-Depression".

Für Manche mag Partnersuche via Internet passen - aber nicht für Alle. Nach ca. zwei Jahren sollte man gründlich Bilanz ziehen. Alles Weitere wäre m.E. nur ein krampfhaftes suchen, was noch aussichtsloser scheint.

Es scheint via Internet einfacher, besser und erfolgversprechender - aber ist es nicht unbedingt.
Das ist der Trugschluss, wenn Manche trotzdem noch weiter suchen.

Wenn man mir nun ein oder zwei Jahre bezahlte Mitgliedschaft schenken würde, unter der Bedingung, daß ich diese Zeit aktiv nutze, scheint mir das so verlockend, wie z.B. 300 Euro in Jetons für die Spielbank. Da verzichte ich darauf, und genieße den Abend lieber ruhig und nervenschonend in schönem Ambiente in einem Cafè oder Lokal. Wo ich ja auch eine Partnerin finden könnte.
 
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  • #27
Ich mache schon fast solange Online-Dating wie es Internet gibt, habe aber noch nie eine Beziehung gefunden. Alle 2 Jahre mal ein Treffen, danach nichts mehr. Vor 10 Jahren gab es mehr Kontakte pro Jahr, was belegt, dass es mit steigendem Alter sehr viel schwieriger wird.
Eigentlich sehe ich das Online-Dating (d.h. das bloße Anschreiben / Anklicken von irgendwelchen Kennziffern) inzwischen als Ersatz für eine Beziehung, sozusagen die ewige Suche als das Ziel ...
(M, 43)
 
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  • #28
Solange man sich gut bei der Sache fühlt ist`s OK.
Bei mir war`s allerdings so dass sich der Erfolg auch nach Jahren des suchens nicht eingestellt hat und sich deswegen schwere Depressionen und Minderwertigkeitsgefühle eingestellt haben.

Mittlerweile versuche ich mich mit dem Single da sein zu arrangieren. Denn irgendwann steht man vor der Wahl entweder sich selbst durch die ständigen Abfuhren selbst zu kasteien oder dem Problem aus dem Weg zu gehen. Für mich kam nur letzteres in Frage und seit dem geht es mir psychisch auch besser...


m
 
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  • #29
Eine hat geschrieben...Sie hat 5 Jahre gedatet und dann kam der richtige?

So entsteht der Eindruck man nicht selber das problem ist sondern einfach immer nur die anderen sind die falschen..

Man muss also nur lange genug warten bis Prinz oder Prinzessin kommt....

Das heisst liebe Fs Du darfst und sollst sogar chronisch daten...Mehr Auswahl, mehr potenzieller Prinz dabei..
 
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