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wahlmünchner

  • #1

Wie kommt man denn überhaupt auf so seltsame Vorurteile?

Was mich seit längerem verwirrt ist:
- angeblich wollen Männer von Frauen vor allem Sex ( wieso gibt es dann so viele Beziehungen, in denen es doch nicht der Fall ist? Ist das nicht ein pauschalisierendes Vorurteil?)
- warum werten einige Männer Frauen ab, mit denen sie leidenschaftlichen Sex haben können/könnten. Statt sich über dieses Geschenk zu freuen (Freundschaft, Sex, Zuneigung sind schliesslich Geschenke) Was soll das denn?
- Warum wollen Männer nicht wahrhaben, das vielen Freuen Sex mindestens so wichtig ist, wie es angeblich nur Männern ist? Und behaupten sogar, Frauen bezahlen in Beziehungen damit.. statt zu denken: Ok die Frau mag den Sex nicht, dann ist es einfach der " falsche = schlechter" Sex für diese Frau?
Wie kommt man denn überhaupt auf so seltsame Vorurteile?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Wie kommt man denn überhaupt auf so seltsame Vorurteile?
Indem man hier das Forum liest.

Schau mal, wie viele (auch und vor allem Frauen) hier solchen Unsinn schreiben wie "du bist seine kostenlose Nutte" oder "er will nur kostenlosen Sex" oder "warum gibst du dich so billig her". Das impliziert doch schon, dass diese Menschen Sex als Tauschhandel sehen: Sex geben Beziehung. Sex gegen Versorgung. Sex gegen Geschenke.

Ich würde sogar sagen: Warum sind es gerade Frauen, die andere Frauen heruntermachen, die Sex eben nicht gegen andere Vorteile tauschen? Männer sind da nicht ganz so kritisch.

Und dass Männer Frauen abwerten, mit denen sie leidenschaftlichen Sex haben könn(t)en, findet man vor allem bei stockkonservativen Leuten (also hier) oder in stark patriarchalen Gesellschaften wie im Süden von Europa/Nordafrika/... Ganz zu schweigen von den arabischen Ländern.
 
G

Gast

  • #3
Ich hatte auch früher mal das Vorurteil, Männer können und wollen immer. War mir erst gar nicht bewusst, dass sowas in meinem Kopf rumspukt, bis ich mit meinem Freund zufällig darüber geredet habe. (der konnte und wollte tatsächlich immer, hatte aber dazu eine differenzierte Meinung)
So wächst man ja irgendwie auf bzw. wuchs. Wie es heute ist mit den ganzen Pornos im Netz und auf den Handys, weiß ich nicht.

Fakt ist ja, dass Männer schon durch erotische Bilder zum Orgasmus kommen können. Ich denke nicht, dass das viele Frauen können. Also wirkt es so, als sei es für Männer viel unkomplizierter und damit auch lockerer und schneller machbar.

Als erstes muss man aber die Kirche nennen und die sexualfeindliche Erziehung über 2000 Jahre. Frauen sind keusche Wesen oder böse Verführerinnen. Deswegen das gespaltene Frauenbild, so schnell verschwindet das ja nicht, weil die Vorfahren dadurch noch stark geprägt sind und das weitergeben.
Eine Frau, die Spaß am Sex hat und den Eindruck vermittelt, selbstbestimmt zu sein, wird sich nicht kontrollieren lassen. Das macht Männern Angst, weil sie sich vorstellen, dass die Frau sich holt, was sie vermisst, weil er es nicht leisten kann. Könnte bedeuten, dass er ein fremdes Kind großzieht.

Ich denke auch, dass es Männer gibt, die mit der sexuellen Freiheit einer Frau Probleme haben, weil sie selber nicht so locker sind beim Sex.

angeblich wollen Männer von Frauen vor allem Sex ( wieso gibt es dann so viele Beziehungen, in denen es doch nicht der Fall ist?
Sex in einer Beziehung ist doch was anderes als wenn einer nur auf Triebbefriedigung aus ist. Auch dem Mann kann der Beziehungssex nicht gefallen oder er findet es irgendwann langweilig. Statt sich zu trennen, bleibt er zusammen, weil ihm anfangs noch nicht bewusst ist, dass sich das nicht mehr ändert.
 
G

Gast

  • #4
Vielleicht müsste man erstmal damit anfangen umzudenken und nicht alle in einen Topf zu schmeißen?

- Erstens schreiben hier keine Leute, die in Beziehungen sind.
- Zweitens sind Menschen, die sowieso nur Sex suchen, ziemlich gefrustet. Die freuen sich über gar nix, auch keine Geschenke. Ich weiß, wovon ich rede.
- Drittens sind Männer, die nicht wahrhaben wollen, dass Frauen genauso viel Sex brauchen/wollen, sowieso Geistesgestörte, Manipulierer und unangenehme Zeitgenossen, auch als platonischer Freund immer auf ein Machtgefälle aus.

Das sind keine Vorurteile, sondern die Menschen sind psychisch krank.
 
  • #5
Sex ist für viele Männer ein Ego-Pusher.
Ergo...was sie nicht (vermeintlich) "erobert" haben oder zu oft "verweigert" bekommen, knickt das Ego.
Simple as that :)
 
  • #6
Männern ist Sex nicht unbedingt "wichtiger" als Frauen. Sie diskriminieren nur weniger bzgl. der potentiellen Sexpartnerinnen.

Schwule Männer haben nicht deshalb im Schnitt mehr Sexpartner als Heteros weil sie promiskuitiver sind. Sondern weil sie Sex mit Männern haben die so ticken wie alle Männer.

Die meisten Männer, die promiskuitive Frauen abwerten, sind zu unattraktiv um für diese Frauen als Sexpartner in Frage zu kommen. Das ist reiner Frust und Projektion.
 
  • #7
Ich kann Dir und deinen Fragen nicht ganz folgen.
Wieso ist Sex ein Geschenk? Sex ist so normal wie Essen, Trinken, Schlafen etc...
Zuneigung und Freundschaft sind genauso wenig Geschenke. Wenn ich es als Geschenk ansehen würde, wäre es pure Berechnung. Und das hätte nichts mit Zuneigung zu tun.
 
  • #8
Ich kann nur von mir schreiben. Und klar ist Sex wichtig, den dadurch entsteht Nähe, Bindung, Liebe. Und ich meine in Beziehungen mit sehr wenig oder ohne Sex ist mindestens Einer unzufrieden!
Ich werte keine Frau ab, mit der ich leidenschaftlichen Sex haben kann.
Vielleicht ist manchen Frauen Sex auch wichtig, aber sicher ist der Sex mehr Männern als Frauen wichtig!
 
G

Gast

  • #9
Nein ich will in beziehungen von meinen Partnerinnen nicht nur Sex, sondern auch dass sie die Anforderungen des Lebens gemiensam mit mir meistert; wir uns gegenseitig helfen.

Ich verstehe die zweite Frage nicht:
Wie kommt die FS darauf, dass mann Frauen abwertet, mit denen sie Sex haben können?
Hat die FS hier etwas ganz anderes gemeint oder sich vertippt?
Ich habe noch eine Frau abgewertet, mit der ich Sex haben könnte; warum sollte ich auch. Habe ich so auch noch nie gehört. Was hat die FS denn da für ein Probelm?
Drittens
Warum ich drauf komme, das Frauen Sex nicht so wichtig ist?
Weil mir a) vorrangig meine Mutter immer erzählt hat, dass in einer Beziehung nicht nur Sex wichtig ist (was man so als Aussage durchaus verschieden auslegen kann)
Weil b) ich fast zehn Jahre ein Freundin hatte, der Sex nun wirklich nicht wichtig war, und vor der ich mich eines Tages deswegen trennen musste (leider).

M 38
 
  • #10
Ich glaube ja, Sex zwischen Mann und Frau bleibt solange ein Handelsgut, solange es Männer gibt, die Frauen abwerten weil sie gern und oft Sex haben. Das widerrum treibt die Frauen oft dazu, Sex als Handelsgut anzubieten.....

Für mich ist Sex kein Geschenk, sondern das was es ist. Befriedigung des Triebes zum einen und Wunsch nach Hingabe an einen anderen Menschen aus dem Wunsch heraus, ihm ganz Nahe zu sein.

Wenn er dann so verkorkste Ansichten hat, muss er leider auch auf rein lustvoll motivierten Sex mit Frau verzichten. Aber wie sagt man so schön: "Einjeder nach seiner Fasson"

w/53
 
  • #11
Drittens sind Männer, die nicht wahrhaben wollen, dass Frauen genauso viel Sex brauchen/wollen, sowieso Geistesgestörte, Manipulierer und unangenehme Zeitgenossen
Und da wir im Zeitalter der Gleichberechtigung leben, sind natürlich auch Frauen, die nicht wahrhaben wollen, dass Frauen genauso viel Sex brauchen/wollen, sowieso Geistesgestörte, Manipuliererinnen und unangenehme Zeitgenossinnen. Und davon scheint es hier eine ganze Reihe zu geben, denn das der Wunsch des Mannes nach Sex von Frauen als Zumutung für die Frau dargestellt wird, habe ich hier schon dutzende Male gelesen.

Sex ist für viele Männer ein Ego-Pusher.
Ergo...was sie nicht (vermeintlich) "erobert" haben oder zu oft "verweigert" bekommen, knickt das Ego.
Simple as that :)
Nein, falsch, und in Wirklichkeit noch simpler: (Viele - ich bin vorsichtig) Männer sind einfach genetisch so programmiert, dass sie so oft wie möglich Sex mit so vielen verschiedenen Frauen wie möglich haben wollen.
 
G

Gast

  • #12
Hm...da habe ich als sexuell aktive Frau auch schon oft drüber nachgedacht.
Ich denke es liegt viel an unserer Geschichte. Noch vor wenigen 100 Jahren galt es als gesellschaftlich völlig in Ordnung, wenn "Mann" Mätressen hatte- während von Frau absolute Treue verlangt wurde.
Das gesellschaftliche Ansehen der Mätressen galt ebenfalls als durchaus fragwürdig...
Und na ja- dazu kommen natürlich die Medien, die Pornoindustrie und das horizontale Gewerbe. Auch wenn auf diesem Gebiet bereits viel für die Gleichberechtigung getan wird sind wir noch lange nicht soweit, dass diese sich auch nur annähernd durchgesetzt hätte.
Wenn eine Frau sich nun wie eine "Gratisprostituierte" verhält können da viele einfach nicht angemessen damit umgehen.
Dazu kommt natürlich auch noch die Tatsache, dass hier im Forum eigentlich ausschließlich Menschen schreiben, die mindestens einmal von der Liebe enttäuscht wurden und auf diesem Gebiet oft eher destruktiv unterwegs sind.

Ich führe übrigens momentan (nach einigen Jahren des Singledaseins mit mehreren lustvollen Affairen) eine glückliche Beziehung. Mein Freund war (laut seiner eigenen Aussage) im Bett noch nie so glücklich wie jetzt. Dennoch respektiert und achtet er mich sehr.
Auch finde ich in unserem Sexleben genauso viel Erfüllung wie er und fühle mich in jeder Hinsicht gleichberechtigt.

Es gibt also noch Hoffnung ;-)...
 
G

Gast

  • #13
Zitat von Gast:
- Erstens schreiben hier keine Leute, die in Beziehungen sind.
Doch, tun sie. Hier sind einige in Beziehungen.
Zitat von Gast:
Zweitens sind Menschen, die sowieso nur Sex suchen, ziemlich gefrustet. Die freuen sich über gar nix, auch keine Geschenke. Ich weiß, wovon ich rede.
Das stimmt so nicht. Warum sollten Menschen, die nur Sex suchen, per se gefrustet sein?
Drittens sind Männer, die nicht wahrhaben wollen, dass Frauen genauso viel Sex brauchen/wollen, sowieso Geistesgestörte, Manipulierer und unangenehme Zeitgenossen
Ziemlich heftige Meinung :) Aber irgendein Defizit haben sie tatsächlich. Ein gespaltenes Frauenbild. Die keusche Mutti zu Hause, die sie nicht ranlässt, weil es ihr nichts bringt und sie durch Sexverweigerung ihren Mann erzieht. Oder der religiöse Spinner, der denkt, Frauen dürften keine Lust empfinden, wenn sie Sex haben.
Aber da man selber auch einen Trieb hat, muss eine Frau her, die man hinterher abwertet, weil sie auch Lust hatte.
 
G

Gast

  • #14
Ich kann Dir und deinen Fragen nicht ganz folgen.
Wieso ist Sex ein Geschenk? Sex ist so normal wie Essen, Trinken, Schlafen etc...
Zuneigung und Freundschaft sind genauso wenig Geschenke. Wenn ich es als Geschenk ansehen würde, wäre es pure Berechnung. Und das hätte nichts mit Zuneigung zu tun.
Ich verstehe es schon. Lege das Wort "Geschenk" nicht zu sehr auf die Waagschale. Natürlich ist Sex im besten Fall ein schöner alltäglicher Akt, Freundschaft und Zuneigung dafür Bedingung.
ABER:
Es gibt einfach Männer für die Sex wenig Wert hat. Es juckt und sie kratzen sich - mit 'ner Frau, die gerade bereit dazu ist, zur Not auch zugekauft, Aussehen und Charakter egal.
Dann gibt es Menschen, die ihren Körper nicht jedem schenken, sondern sich gut aufgehoben fühlen wollen, Vertrauen haben müssen, lieben wollen. Das ist das Gegenteil davon. Diese Menschen betrachten Sex als Gabe. Ich finde, das darf man respektieren.
Das Wort "Freundschaft" ist doch leider genauso für manche nur eine hohle Phrase.
 
G

Gast

  • #15
- warum werten einige Männer Frauen ab, mit denen sie leidenschaftlichen Sex haben können/könnten. Statt sich über dieses Geschenk zu freuen (Freundschaft, Sex, Zuneigung sind schliesslich Geschenke) Was soll das denn?
Weil es manchen (tief im Herzen konservativen) Männern seltsam vorkommt, wenn eine Frau lustvollen Sex zu geben imstande ist, sie offen und experimentierfreudig ist, wie er das nur von von seinen Besuchen im Bordell und Saunaclub und aus Pornos kennt. Es keimt dann die Vermutung es mit einer möglicherweise heimlich promiskuritiven Person zu tun zu haben, die ihm bezüglich ihrer sexuellen Erfahrungen nicht die Wahrheit gesagt hat, selbst wenn sie beweisen könnte, dass sie vor ihm nur einen Partner hatte.
Man kann jetzt über Ego und Selbstwertgefühl des betreffenden Mannes nachdenken und darüber, ob er von sich selbst und seinem Lebenswandel auf andere schließt.
Das ist keine Vermutung, solche Männer gibt es leider wirklich.
 
  • #16
Wieso ist Sex ein Geschenk? Sex ist so normal wie Essen, Trinken, Schlafen etc...
Falsch. Wenn ein Mensch nicht ißt, nicht trinkt, nicht schläft, ist er ziemlich rasch mausetot. Fehlender Sex hat noch nie jemanden das Leben gekostet.

Zuneigung und Freundschaft sind genauso wenig Geschenke. Wenn ich es als Geschenk ansehen würde, wäre es pure Berechnung. Und das hätte nichts mit Zuneigung zu tun.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Zuneigung und Freundschaft bekommt man nicht, weil man sie haben will, sondern weil der andere sie geben will. Und Geschenke ebenso. Alle drei können auch aus Berechnung gewährt werden, dann handelt es sich aber nicht um Zuneigung, nicht um Freundschaft, nicht um ein Geschenk. Es ist nur äußerlich nicht von diesen unterscheidbar. Und so ist es auch mit dem Sex, er kann ein Geschenk sein oder pure Berechnung.
 
A

Ars_Vivendi

  • #17
Fakt ist ja, dass Männer schon durch erotische Bilder zum Orgasmus kommen können.
Klar, gut dass es keine Zigarettenwerbung mit leichtbekleideten Frauen mehr gibt, das war immer anstrengend. Ich habe den Bahnhof auf dem Weg zur Arbeit immer nach der aktuellen Werbung ausgesucht, wegen der anschließenden Flecken auf der Hose ;-)

Als erstes muss man aber die Kirche nennen und die sexualfeindliche Erziehung über 2000 Jahre.
Das klingt schon vernünftiger und ist aus meiner Sicht der Hauptgrund für Punkt 3 des FS. Eine Frau, die zugibt, dass sie Spaß am Sex hat, wird auch heute gesellschaftlich noch schief angesehen.

Ja, die Darstellungen hier bezüglich Sex sind oft eigenartig. Die Frauen, die es als völlig normal hinstellen, ein Jahr mit dem ersten Sex zu warten ebenso wie die, die meinen, Männer wollten sowieso nur Sex. Für die meisten Männer hier gehört andererseits Sex normalerweise eher zu einer Beziehung als für manche Frauen. Und natürlich:

Das widerrum treibt die Frauen oft dazu, Sex als Handelsgut anzubieten.....
Das sind die, die fürchterlich über einvernehmliche ONS oder Prostitution fluchen, weil ihre Geschlechtsgenossinnen damit die Preise kaputt machen. Da ist die Macht der Frauen in Gefahr, die meinen, mit Sexvorenthaltung irgendetwas erpressen zu können. Einige Frauen hier im Forum sind offensichtlich sehr enttäuscht (frustriert) un dleben das hier aus.

Also, im realen Leben bleiben. Ich lerne immer wieder Frauen kennen, die da völlig entspannt sind.
 
  • #18
Dass nicht nur Männer, sondern auch Frauen "genetisch programmiert" sind, möglichst viele verschiedene Sexualpartner(innen)zu haben, ist übrigens längst bekannt. Um die bestmögliche Auswahl der bestmöglichen Erzeuger zu haben, und weil Frauen in der fruchtbaren Zeit auf andere Männertypen reagieren als sonst..undsoweiter.
Also Opas Fremdgängerargument ist nun wirklich überholt...die aaarmen Männer können nicht anders...usw ;)
Nur: wir sind nicht alleine durch unsere Gene und Instinkte bestimmt. Sonst würden wir ins nächste Restaurant gehen und dem, der ein gutes Schnitzel ißt, den Schädel einschlagen und das Schnitzel erbeuten :p
Noch zu Freuds Zeiten galt es ja als anstößig und undenkbar, dass eine Frau ÜBERHAUPT Lust empfindet-soviel weiter sind wir heute auch nicht. Eine Frau soll Lust durch den Mann empfinden, nicht aus sich heraus und ohne Fixierung auf "den Einen". Viele Frauen kolportieren hier brav chauvinistische Standards und bezeichnen andere Frauen als "Schlampen".
Ein anderes Beispiel ist das TamTam um den "vaginalen Orgasmus". Es gibt keinen rein vaginalen Orgasmus, er ist IMMER klitoral (mit)bedingt, auch bei indirekter Stimulation. Schon mal davon gehört, dass eine Geburt undendlich geil ist und zum Orgasmus führt?;)
Ich finde es schade, dass so viele Frauen immer noch keine Orgasmen beim Sex erleben und nach der beleidigten, wütenden oder ignoranten Reaktion mancher Männer es aufgeben dazu etwas zu sagen.
Die Männer, die wirklich ohne Egoprobleme zuhören und auch auf Signale achten können, das sind die wunderbaren Liebhaber. :D
 
  • #19
Also Männer werten Frauen ab, die schnell zu haben sind.
Die Masse an Beiträgen hier ....wo er sich nach dem Sex nicht mehr meldet....oder wo er nach dem Sex (logisch erst nachher, nicht vorher) erkannt hat, dass es doch nichts wird....oder er wollte wohl nur Sex...etc. sind Beweis genug.

Auch kenne ich genug private Storys von Frauen ü/40, welche immer noch dem Irrglauben nachhängen, durch schnellen Sex inkl. roter Strapse einen Mann für sich auf Dauer zu gewinnen und noch lächerlicher seine Gefühle und zwar die ernsthaften, die sexuellen schon eher - für ne gewisse zeit.

Männer, welche meist eh schnell durch alle Betten hüpfen kategorisieren Frauen sehr schnell in zwei Typen, das sagte mir mal ein Mann, die eine kann er gleich über den Tisch ziehen, die andere tanzt ihm auf dem Kopf rum - er muss sich entscheiden. Die meisten Männer nehmen die Sexbombe, diese ist aber austauschbar und so ziehen sie weiter - kaputt sind diese Typen eh, aber so läuft es nunmal.

Die ernsthafteren Männer suchen niemals den schnellen Sex, sie suchen erst eine gemeinsame Vertrauensbasis bevor es zum Sex kommt und bleiben dann auch zusammen - diese Männer sind metal stärkter als die "Bettwechsler" und reifer.

Dann noch was: Frauen wollen oft mehr Sex als Männer, auch hier ständig zu lesen, dass er nicht mehr will. Der ewig sexbetonte Mann ist längst ein Mythos.

Drittens Sex wird total überbewertet, im Laufe des Lebens wird er eh weniger wichtig da zählt mehr Gefühl und Liebe und das geht auch ohne Sex.
 
G

Gast

  • #20
- angeblich wollen Männer von Frauen vor allem Sex
Das ist auch definitiv so, ob es Einzelnen gefällt oder nicht!
- Warum wollen Männer nicht wahrhaben, das vielen Freuen Sex mindestens so wichtig ist, wie es angeblich nur Männern ist? Und behaupten sogar, Frauen bezahlen in Beziehungen damit.. statt zu denken: Ok die Frau mag den Sex nicht, dann ist es einfach der " falsche = schlechter" Sex für diese Frau?
Wie kommt man denn überhaupt auf so seltsame Vorurteile?
Vorurteile sind Urteile aufgrund vielfältiger Erfahrung, ob nun eigene Erfahrung oder vom Hörensagen oder in Medien gelesen o.ä. Das ist nicht seltsam, sondern das sind zusammengefaßte Erfahrungen, auch wenn Ausnahmen die Regel bestätigen.

Den meisten Frauen ist Sex nicht mindestens so wichtig wie Männern, das sind nur wenige Frauen, bei denen das so ist, ansonsten gäbe es auch Bordelle bzw. Flatratebordelle für Frauen und es würden Horden von Frauen nach Thailand und Osteuropa reisen wie Männer. Das ist aber nicht der Fall. Warum wohl?

Ausnahmen bestätigen, wie immer im Leben die Regel. Es gibt auch mega rattige Frauen, die nach Afrika reisen oder ständig Sex von ihrem Partner wollen. Im Verhältnis zu Männern ist dieser Anteil von Frauen aber verschwindend gering.
Das ist einfach so!

Die Lust auf Sex sollte nicht verwechselt werden mit dem Bedürfnis verliebter Frauen in Beziehungen öfter mit dem Mann zu schlafen. Das rührt oft aus der Verliebtheit her, das ist das Bedürfnis nach Nähe, Körperkontakt usw. Das ist etwas anderes als das reine, Bedürfnis nach Sex. Daher läßt bei Frauen auch die Lust auf Sex in längeren Beziehungen nach (mehr als bei Männern), das ist das Ergebnis soziologischer und psychologischer Studien.

Die Ursache liegt meist darin, dass die Verliebtheit oft nach einiger Zeit nachläßt, dann schwindet bei Frauen auch die Lust auf Sex. Außerdem schwindet bei Frauen die Lust auf Sex unter Streß.
Bei der Mehrheit der Männer ist das nicht so, das ist der gravierende Unterschied!

Emotionale Bedürftigkeit von Frauen und das starke Bedürfnis nach Nähe sollte nicht verwechselt werden mit dem Bedürfnis nach Sex!
Emotional bedürftige Frauen lassen sich viel häufiger auf Sex ein als andere Frauen und zwar nicht, weil sie so geil sind, sondern aus anderen Gründen (s.o.)
 
G

Gast

  • #21
Es gibt unzählige moderne Studien renommierter Wissenschaftler, Universtitäten, Psychologen und Sexualforschern, die alte Thesen und Studien, sowie vor allem die teilweise immernoch vorherrschenden Volksweisheiten und Stigmen widerlegen.

Der einzige Grund, warum Frauen heute nicht so frei und selbstbewusst mit ihrer Sexualität umgehen können wie Männer, ist die - leider - berechtigte Angst vor Verurteilung. Eine Frau die offensichtliches sexuelles Interesse zeigt, wird meist sogar vor allem von anderen Frauen als Schlampe bezeichnet.

Doch es ist mittlerweile hinreichend bewiesen, dass Frauen gdas gleiche Verlangen haben wie Männer;

- Frauen haben genauso viel Lust auf unverbindlichen Sex
- Frauen denken ebenfalls die ganze Zeit an Sex (entsprechend der individuellen Neigungen, so wie bei Männern)
- Frauen gehen genauso oft fremd wie Männer
- Männer wollen genauso oft eine festere Bindung oder ziehen eine vertraute Freundschfat + dem ONS vor
- Genauso viele Frauen wie Männer, würden ihren Wunsch nach ungewzungenem Sex ausleben, wenn sie nicht sofort massiv be- und entwertet werden würden
- Männer genießen und suchen genauso oft eine vertraute, harmonische und (sich fallen lassen, anerkannt werden, sich gegenseitig bereichern, Liebe machen) erfüllende Verbindung wie Frauen und haben sehr viel seltener ausschließlich Interesse an mechanischem Sex, als fast alle Frauen - irrtümlich - annehmen
- Genauso irrtümlich wurde angenommen, dass Frauen nicht auf casual Sex stehen und immer klassische/monogame Beziehungen wollen

Hier ein paar Studien (unter Hunderten)


http://www.derwesten.de/panorama/wochenende/frauen-sind-auch-nur-maenner-id9206818.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/...len-sex-maenner-wollen-kuscheln-a-264772.html

Frauen sorgen sich allerdings sehr viel häufiger um ihren Ruf und wollen nicht als Schlampe abgestempelt werden. Männer kennen diese Stigmen nicht und gehen öffentlicher, direkter und selbstverständlicher mit ihrer Sexualität um.

Auch wenn jüngere Generationen Frauen kaum noch in die S-Schublade stecken. Die Demographie in Deutschland sorgt allerdings dafür, dass teilweise noch ein altertümliches, verzerrtes und nicht der Realität entsprechendes Frauenbild gezeichnet wird. Das ist Fakt. Keine Meinung, keine Geschichte, keine Therorie. But a stone cold, rock solid fact.
 
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G

Gast

  • #22
Also Männer werten Frauen ab, die schnell zu haben sind.
Ich finde er zum kotzen, dass mir hier immer wieder dieses dämliche Vorurteil aufgetischt wird, dass Frauen ganz besonders abgewertet werden.
Ich will jetzt endlich wissen, bei welcher Gelegenheit welcher Mann, wie eine Frau abwertet, von der er glaubt sie, sei leicht zu haben.

Ich habe in behördlichen Dienststellen, auf Baustellen aber auch im Projekt- und Facility-Management und auch bei der Feuerwehr alle möglichen und denkbaren Vorurteile über Frauen gehört .

Aber noch nie habe ich irgendwo von einem Mann gehört, "Oh diese Frau da ist leicht zu haben". Was auch immer Frauen hier denken mögen, dieses Urteil ist wenn überhaupt, sehr selten.

Wohl habe ich gehört, das diese oder jene Frau besonders "dankbar" sei. Dabei waren aber ausnahmlos immer besonders kräftige, unattraktive oder alleinerziehende Personen der weiblichen Gattung gemeint.

Wo ich so etwas ähnlliches allerdings dann doch schon mal gehört habe, war meine Exfrau und ihre Freundinnen. Die lästern aber auch einfach gerne.
 
  • #23
- warum werten einige Männer Frauen ab, mit denen sie leidenschaftlichen Sex haben können/könnten. Statt sich über dieses Geschenk zu freuen (Freundschaft, Sex, Zuneigung sind schliesslich Geschenke) Was soll das denn?
Den Vergleich finde ich etwas misslungen. Schließlich müsste demnach ein männliches Angebot, würde der Sex als Geschenk wahrgenommen, mindestens als schmeichelhaft aufgefasst werden. Tatsächlich - zumindest, wenn es sich um eine völlig fremde Frau handelt - droht für einen solchen "Geschenkversuch" wohl eher die Anzeige wegen sexueller Belästigung.

Außerdem impliziert der Vergleich, dass Sex eine einseitige Angelegenheit sei - der eine schenkt, der andere wird beschenkt. Folgt man einigen Beiträgen im Forum, vertreten sogar recht viele Frauen diese Auffassung.

Der Sexualtrieb ist schlicht und ergreifend ein natürliches Verlangen, das, wie eben alle andere auch, ausgelebt werden will. Nicht mehr und nicht weniger.

Was die Abwertung anbelangt, rührt diese wohl aus dem traditionellen Bild der Frau als braves, zurückhaltendes, "sich aufsparendes" Geschlecht (de facto war das niemals so - Frauen und gesellschaftliche Benimmregeln wussten das nur sehr geschickt zu verbergen).

Diese Erwartungen klingen heute eben noch nach. Ebenso, wie von Männern nach wie vor die Erfüllung der Gentleman-Rolle verlangt wird. Die einen werden bei abweichendem Verhalten als "Schlampe", die anderen als "Geizhalz" bezeichnet. Ist dasselbe in grün.

Aber die Zeiten von Dame und Gentleman sind endgültig vorbei. Heute gibt es nur noch "pimps" und "bitches" ... Ob das besser ist? Geschmackssache.
 
G

Gast

  • #24
Zitat von Ars_Vivendi:
Klar, gut dass es keine Zigarettenwerbung mit leichtbekleideten Frauen mehr gibt, das war immer anstrengend. Ich habe den Bahnhof auf dem Weg zur Arbeit immer nach der aktuellen Werbung ausgesucht, wegen der anschließenden Flecken auf der Hose ;-)
Also wenn Du jemals in einem Zeitschriftenkiosk warst oder in einem Supermarkt zufällig an solchen Regalen vorbeigegangen bist, dann MUSS Dir aufgefallen sein, dass es für Männer da einen Haufen Angebote gibt mit netten bunten Bildchen. Waaarum wohl? ;)
(Und wer kauft "Playgirl" angeblich zu >75%? Richtig, Männer, die auf Männer stehen.)

Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass diese Zeitschriften nicht auch als Animation für handbetriebene Freuden dienen. Ich habe aber noch nie gehört, dass eine Frau vor einem Bild eines Mannes masturbierte. Gibt's vielleicht auch, scheint aber kein Markt zu sein.

Weiterhin haben wohl prozentual wesentlich weniger Männer Probleme, einen Orgasmus zu bekommen, als Frauen. Mit anderen Worten, Sex ist für sie normalerweise einfacher zu erlangen und es geht auch schneller, dass sie sich erregen.
Wird gern für Werbung für jeglichen Kram benutzt, indem man eine leichtbekleidete Frau dafür als Mittel einsetzt. Auch wenn es albern ist, dass auf jeder Fernsehzeitschrift so eine Dame zu sehen ist. Aber der Gedanke dahinter ist, dass MANN dort hingreift.
Wenn man davon ausgeht, dass Männer und Frauen zu gleichen Anteilen Fernsehzeitschriften kaufen, müsste auf der Hälfte der Covermotiven wohl ein gutgebauter halbnackter Schauspieler sein, wenn Frauen genauso anregbar wären durch nette Bilder.

# 2
 
A

Ars_Vivendi

  • #25
Die Masse an Beiträgen hier ....wo er sich nach dem Sex nicht mehr meldet....oder wo er nach dem Sex (logisch erst nachher, nicht vorher) erkannt hat, dass es doch nichts wird....oder er wollte wohl nur Sex...etc. sind Beweis genug.
Schonmal drüber nachgedacht, dass für manche Menschen (Männer wie Frauen) erfüllender Sex ein Kriterium ist, ob eine Beziehung funktioniert oder nicht? Klar hatte ich auch schon Frauen, wo ich gemerkt habe, dass ich sie nicht anfassen oder riechen mag und deshalb den Kontakt beendet habe. Ohne es im Detail zu sagen.
Was ist mit den Beiträgen hier, wo Frauen, die an einen Mann mit Potenzproblemen geraten, empfohlen wird, ihn fallenzulassen? Kannst Du unter "kurz-vorm-sex-wird-er-schlaff" parallel nachlesen. Genauso in zahlreichen Beiträgen zum Thema "ältere Männer". Da erkennen Frauen genauso nach nicht zufriedenstellendem Sex, dass es nichts wird.

Ich hatte mehrere Begegnungen mit Frauen, die auch nur einfach einen ONS suchten. Aber das zu pauschalisieren, ist Quatsch.
Aber es ist sicher so, dass Frauen insgesamt eher emotionale Nähe, Männer eher körperliche Nähe suchen. Das ist auch biologisch völlig logisch.

Die ernsthafteren Männer suchen niemals den schnellen Sex, sie suchen erst eine gemeinsame Vertrauensbasis bevor es zum Sex kommt und bleiben dann auch zusammen - diese Männer sind metal stärkter als die "Bettwechsler" und reifer.
Ernsthafte Männer (und Frauen) wissen, dass Sex für viele Menschen ein wesentlicher Bestandteil einer Beziehung ist. Entsprechend gehört er zur Kennenlernphase dazu. Bei Dir mag die "Vertrauensbasis" das entscheidende Kriterium sein und der Sex "obendrauf" kommen. Was ist "schnell"? Wie umfassend ist denn die "gemeinsame Vertrauensbasis"? Es gibt hier Beiträge von Männern und Frauen, die ein halbes Jahr oder länger Vertrauensbasis brauchen, solche, die das bei ein paar Treffen ansetzen.

Dann noch was: Frauen wollen oft mehr Sex als Männer, auch hier ständig zu lesen, dass er nicht mehr will. Der ewig sexbetonte Mann ist längst ein Mythos.
Du merkst schon noch den Widerspruch in Deinen eigenen Ausführungen, siehe oben?
 
  • #26
- angeblich wollen Männer von Frauen vor allem Sex ( wieso gibt es dann so viele Beziehungen, in denen es doch nicht der Fall ist? Ist das nicht ein pauschalisierendes Vorurteil?)
Weil die Luft raus ist aus der Beziehung. Weil man sich keine Mühe mehr gibt. Weil SIE ihm nicht das gibt, was sie anfangs noch grosszügig "geschenkt" hat.
Selbst in Beziehungen werden die meisten dieser Männer Sex haben, nur nicht mit ihrer Partnerin.

Moderation: Chat gelöscht
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

  • #27
ch will jetzt endlich wissen, bei welcher Gelegenheit welcher Mann, wie eine Frau abwertet, von der er glaubt sie, sei leicht zu haben.
Es gibt hier einige Threads dazu. Frauen, mit denen man Spaß im Bett hat, vor allem relativ schnell Spaß im Bett haben kann, kommen für manche Männer als Partnerin nicht mehr in Frage.
Dann gibt es einen Thread, in dem eine Frau einem potentiellen neuen Was-auch-immer sagte, dass sie eine Phase der sexuellen Befreiung mit einigen Affären hatte. Der sagte "ach so eine bist du also".

Frauen, die "zu freizügig" rumlaufen (was auch immer das heißt für einen Mann, bei manchen Frauen reichen offen getragene lange blonde Haare) werden auf eine Weise angebaggert, die schon durchblicken lässt, dass Mann denkt, man hätte drei Liebschaften und wäre nur auf Sex aus. Mit Respekt hat das nichts zu tun, wie die Männer diese Frauen anmachen, nur weil sie denken, die Frau sei leicht zu haben.
 
  • #28
Aber der Gedanke dahinter ist, dass MANN dort hingreift ... müsste auf der Hälfte der Covermotiven wohl ein gutgebauter halbnackter Schauspieler sein
Oder eine Frau. Die von "Gast" vorgetragene Deutung ist nämlich Männer-Bashing vom Feinsten – objektiv betrachtet gibt es keinen wesentlichen Unterschied zwischen einer Fernsehzeitschrift und einem Kosmetikprodukt: beides wirbt mit Bildern von Frauen, beides wird von Frauen gekauft. Mein Resumée daher: Bilder von Frauen sprechen in der Regel beide Geschlechter an, Bilder von Männern in der Regel keines von beiden. Deshalb geht das Argument, fehlende Bilder von Männern auf Produkten sprächen für eine moralische Überlegenheit der Frau, vollkommen an der Realität vorbei.

Daß Bordelle nur für Männer existieren, hat vor allem funktional-biologische Gründe: die männliche Erektion ist prinzipiell nicht käuflich und taugt daher auch nicht als Geschäftsgrundlage.
 
  • #29
Schonmal drüber nachgedacht, dass für manche Menschen (Männer wie Frauen) erfüllender Sex ein Kriterium ist, ob eine Beziehung funktioniert oder nicht? Klar hatte ich auch schon Frauen, wo ich gemerkt habe, dass ich sie nicht anfassen oder riechen mag und deshalb den Kontakt beendet habe. Ohne es im Detail zu sagen.
Was ist mit den Beiträgen hier, wo Frauen, die an einen Mann mit Potenzproblemen geraten, empfohlen wird, ihn fallenzulassen? Kannst Du unter "kurz-vorm-sex-wird-er-schlaff" parallel nachlesen. Genauso in zahlreichen Beiträgen zum Thema "ältere Männer". Da erkennen Frauen genauso nach nicht zufriedenstellendem Sex, dass es nichts wird.
Danke, du sprichst mir aus dem Herzen.
Ich kann nicht mit einem Mann eine Beziehung aufbauen, der mich von Anfang an nicht befriedigen kann. Da ist ein Ausbruch aus dieser Beziehung vorprogrammiert. Dann lieber sofort einen Schlussstrich ziehen.
 
  • #30
Ich habe aber noch nie gehört, dass eine Frau vor einem Bild eines Mannes masturbierte.
...wenn Frauen genauso anregbar wären durch nette Bilder.
Frauen sind ähnlich wie Männer visuell erregbar (P.S.: wenn sie den Kopf frei haben/hätten)! Dies wurde doch schon vor Jahrzehnten mit entsprechender Messtechnik klinisch bewiesen.
Kleinere Abweichungen gibt es jedoch zwischen ihnen:
1.
Sie hat einen etwas höheren Anspruch an die Optik/Erregungsverursacher (Waschbrett ist Minimum) als Er, dem auch eine mittelmäßige Erscheinung in einladender Geste für seinen Erregungszustand ausreichend ist.
2.
Beim Anblick fokussiert sich der Mann auf die optischen Schlüsselreize, womit er sich in den Erregungszustand unabgelenkt weiter reinsteigert, während Frau sich von der Ersterregung nicht ablenken lässt und nach weiteren (den Ersteindruck bestätigenden) Merkmalen sucht (= Ablenkung von den erregenden Schlüsselreizen). Diese Wahrnehmungs- und Erregungsprozesse laufen in (Bruchteilen von) Sekunden durch.

In der Praxis sieht es dann folgend aus:
Mann sieht halbnackte Frau und denkt sich "Boah, was für `ne Oberweite!..." (Ersterregung) und überlegt sich, wie sie wohl im Bett wäre (Steigerung des Erregungszustandes), während Frau beim Anblick des halbnackten Mannes zunächst ähnlich tickt "Boah, was für Muskeln!..." (Ersterregung), fragt sie sich u.U. schon im nächsten Moment, warum so ein attraktiver Mann so eine langweilige Unterwäsche kauft und trägt (Erregungskiller).

Im Schlafzimmer sieht es dann oft leider analog aus:
Er küsst und "macht" und hat schon ganz erregt Kopfkino, was er gleich als nächstes mit ihr anstellen wird (Steigerung des Erregungszustandes), währen Sie im Ersterregungszustand auch küsst und "macht" und im Kopfkino überlegt, was sie abends zum Theater anziehen könnte,
ob der Herd in der Küche abgestellt ist,
ob er bemerkt, dass sie zugenommen hat,
ob er sie denn wirklich liebt oder es nur behauptet,
ob...usw. (Erregungskiller).