• #1

Wie kann ich mir sein Verhalten erklären?

Wir sind seit ein paar Jahren zusammen. Reserviert war er immer.
Ich bin 40.
Seine Aussagen verwirren mich. Zu mir sagt mein Freund, dass er mir gegenüber sein Herz nicht öffnen will. Zuviele Verletzungen sind passiert.

Von einer Frau , die er nach mir getroffen hatte
zufällig bein Sport, meinte er, sie hätte sein Herz berührt. Ich war geschockt. Mein Bauchgefühl hat mich nicht getäuscht.
Er wiegelte ab. Mich würde er lieben, sie ist seine Seelenverwandte.
Ich verstehe nichts mehr. Was versteht er unter Liebe ?
Für eine solche Menage a trois bin ich nicht.
Erst mal bin ich auf Rückzug. Und kümmere mich um Sachen, die liegengeblieben sind.

Was ist das für ein Mensch ?
 
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  • #2
Seine Aussagen verwirren mich. Zu mir sagt mein Freund, dass er mir gegenüber sein Herz nicht öffnen will. Zuviele Verletzungen sind passiert.
Von einer Frau , die er nach mir getroffen hatte
zufällig bein Sport, meinte er, sie hätte sein Herz berührt. Ich war geschockt. Mein Bauchgefühl hat mich nicht getäuscht.
Da ist doch alles gesagt, für mich käme nur die sofortige Trennung in Frage, ich bleibe bei keinem Menschen, der sein Herz für mich nicht öffnen kann!
 
  • #3
Von einer Frau , die er nach mir getroffen hatte
zufällig bein Sport, meinte er, sie hätte sein Herz berührt.
Dann bist Du nur ein Trostpreis gewesen und sie ist der Hauptgewinn. Aua, das tut weh....
Du fragst was das für ein Mensch ist, mmmhmm mit so wenig Informationen über Deinen Ex (?) kann man nur spekulieren oder raten.
Was die Seelenverwandschaft angeht .... nee lass mal, da wird auch wohl sein bestes Stück alles anders sehen.
 
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  • #4
Wir sind seit ein paar Jahren zusammen. Reserviert war er immer.
Ich bin 40.
Seine Aussagen verwirren mich. Zu mir sagt mein Freund, dass er mir gegenüber sein Herz nicht öffnen will. Zuviele Verletzungen sind passiert.

Von einer Frau , die er nach mir getroffen hatte
zufällig bein Sport, meinte er, sie hätte sein Herz berührt. Ich war geschockt. Mein Bauchgefühl hat mich nicht getäuscht.
Er wiegelte ab. Mich würde er lieben, sie ist seine Seelenverwandte.
Ich verstehe nichts mehr. Was versteht er unter Liebe ?
Für eine solche Menage a trois bin ich nicht.
Erst mal bin ich auf Rückzug. Und kümmere mich um Sachen, die liegengeblieben sind.

Was ist das für ein Mensch ?
Also wenn er dir sagt, dass er dich liebt, dann ist er mit seinem Herzen super offen! Punkt.

Wenn er reserviert ist, stört ihn wahrscheinlich etwas massiv im zwischenmenschlichen bzw. vom Antritt/Leistungsvermögen her an dir? Darüber versucht er mit dir zu sprechen, damit eine Lösung passiert.

Mit 40 ist die Frage: Wieso kein Kind? Wenn kein Kind, wieso dann unmöglich, seine Bitten zu erfüllen? Es meint hier, wo ist der Elan und weshalb fehlt er?

Wo ist deine Liebe bzw. bis zu welchem Punkt geht sie?

Wo verspürt er bei ihr denn die Liebe oder müsste sie spüren?

Seelenverwandte klingt nach Kitsch pur. Wahrscheinlich hat sie nur einfach die Augen auf. Oder ist sie ihm wirklich liebevoll, indem sie ihn sieht?
 
  • #6
Er ist ganz normal.

Zu mir sagt mein Freund, dass er mir gegenüber sein Herz nicht öffnen will. Zuviele Verletzungen sind passiert.

Du hast zu viel herum gezickt.

Von einer Frau , die er nach mir getroffen hatte
zufällig bein Sport, meinte er, sie hätte sein Herz berührt.

Er kennt sie nicht. Das ist nur die Projektion seiner Hoffnungen, nicht die reale Person.

Für eine solche Menage a trois bin ich nicht.

ménage à trois

"a" ist die drittte Person singular des Verbes "avoir"= haben.
a = hat
à = zu

le mènage = Haushalt

Ihr werdet ja nicht gleiche zu dritt einen Hausstand gründen wollen!

Erst mal bin ich auf Rückzug. Und kümmere mich um Sachen, die liegengeblieben sind.

Wie wäre es damit, Dein Beziehungsverhalen zu reflektieren?
 
  • #7
Sein Herz öffnet man dann gerne gegenüber Personen, wenn der Gegenüber stets wohlgesonnen und freundlich mit einem umgeht. Muss man hingegen aufpassen, was man sagt, weil der Gegenüber vieles auf die Goldwaage legt, wenig verträgt, Drama veranstaltet und schnell beleidigt ist, dann bleibt man gewöhnlich lieber verschlossen.

Das Vertrauen, dass ein Gegenüber sich gefahrlos und wohlgesonnen sein Herz öffnen mag, muss man sich halt erst einmal selber erarbeiten, indem man auch dann freundlich reagiert, wenn nicht das Gewünschte gesagt wird.

Und Dein kurzer Beitrag deutet im Prinzip schon an, warum er sein Herz sich Dir gegenüber weniger gerne öffnen mag. Zunächst erklärt er, dass er aufgrund von schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit ohnehin schon tententiell vorsichtiger ist, sich nicht so leicht öffnen zu können (Versuch des Selbstschutzes). Gegenüber Dritten, die gewöhnlich weniger Erwartungshaltungen an einen haben und auch weniger stark die Wörter auf Goldwaagen legen, erscheint es oft leichter, sich freier öffnen zu können. Der Dritte macht es aufgrund seiner geringeren Erwartungshaltungen eben oft "richtiger", nichts bzw. deutlich weniger von dem anderen zu erwarten, so dass der Dritte auch nicht jede Äußerung kritisch untersucht.

Statt Dich zu freuen, dass er trotz seiner Negativerfahrungen und seiner Vorsicht sich bei einer Bekannten öffnen mag und seine Angst überwindet bzw. statt Dich für ihn mitzufreuen und ihm eine positive Reaktion für seine diesbezügliche Offenheit Dir gegenüber zu vermitteln, so dass es ihm auch künftig nach und nach immer mehr Spaß macht, sich Dir gegenüber immer weiter öffnen zu können, verfolgst Du offenbar eine andere zwischenmenschliche Strategie der Bestrafung. Du bestrafst ihn lieber für seine Ehrlichkeit mit deinem Rückzug und Drama, zweifelst an seiner Liebe, fragst Dich abwertend, was er bloß für ein Mensch sei.

Damit bekräftigst Du seine Ängste, dass er in Bezug auf Offenheit nicht zu gute Erfahrungen gemacht hat und er sich bei Dir doch lieber künftig noch vorsichtiger verhalten und lieber Dinge für sich behalten sollte, die nicht sicher zu keinen Negativreaktionen von Dir führen. Wenn man aufpassen muss, was man überhaupt sagen darf, weil der Gegenüber nicht wohlgesonnen reagieren könnte, dann hält man im Zweifel lieber eher seinen Mund.

Und Du möchtest Dir kein Vertrauen selber erarbeiten, sondern erwartest es einfach als Selbstverständlichkeit bzw. versuchst eine Dressur über Sanktionen. So funktioniert das aber nicht. Damit bewirkt man in Beziehungen eher das genaue Gegenteil, dass man sich diesen Personen lieber vorsichtiger gegenüber verhält und sich nur auf Inhalte beschränkt, die einem gefahrlos erscheinen.
 
  • #8
ménage à trois

"a" ist die drittte Person singular des Verbes "avoir"= haben.
a = hat
à = zu

le mènage = Haushalt
Was soll das eigentlich, lieber Herr Lehrer? Willst du uns den Schlaumeier vorführen?? Du schmeißt mir immer viel zu viel mit Schlagwörtern, hier sogar nur Einzelbuchstaben, herum, vermutlich verstehst du deinen Unsinn selbst nicht.

Auch die kurze Feststellung, die FS habe »zu viel herumzickt« ist völlig aus der Luft gegriffen, nichts in ihrer Anfrage lässt diesen Schluss zu. »Ganz normal « kann ich ihren Freund auch nicht finden - sie selbst schreibt zu wenig über ihn und ihre Differenzen.
Was ich lese: vermutlich ist es (für sie) besser, wenn sie diese Beziehung, mit einer von ihm gewünschten »ménage à trois« verlässt, um den Kopf für einen neuen Partner, der ihr nicht seine eigenen verklemmten Lebensvorstellungen aufs Auge drücken möchte, frei zu haben (und komm mir bitte nicht mit deiner Leier, »... der Mensch ist nicht monogam«, Andreas. @RicardaMarie hat andere Vorstellungen, das darf sie, es ist IHR Thread.
 
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  • #9
Oh,oh. Da wurde einiges falsch verstanden. Von Euch.
Ich habe nicht rumgezickt.
Mein Beziehungsverhalten : ich wollte eine Beziehung führen mit ihm. Liebe, Treue , Exklusivität. Das sind meine Werte.
Er hat von Anfang an gebremst. Lass mir Zeit usw. Dann kam raus, dass er nicht so richtig auf mich steht.
Und dann bekommt eine Andere, die er kaum kennt, das Alles was ich wollte von ihm.
Diese Frau ist verheiratet und sieht ihn nur als Sportpartner.
Er findet bei jeder Frau was zum mäkeln. Das hat mir sein Bruder erzählt.
Ich erspare mir viel Leid, wenn ich das mit ihm beende-
abarbeiten an ihm will ich mich nicht.
 
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  • #10
Wir sind seit ein paar Jahren zusammen..... ich wollte eine Beziehung führen mit ihm. Liebe, Treue , Exklusivität. Das sind meine Werte.... Rückzug. Und kümmere mich um Sachen, die liegengeblieben sind.
Ich erspare mir viel Leid, wenn ich das mit ihm beende-
abarbeiten an ihm will ich mich nicht.

Liebe FS,
frage Dich, warum Du Dich mehrere Jahre an ihm abgearbeitet hast und es eine andere Frau brauchst, damit Du mal wieder auf Dich und Deine Bedürfnise guckst.

Was für eine Beziehung gehst Du mit einem "reservierten" Mann ein, der alte Verletzungen wie eine Monstranz vor sich herträgt, sich vor der Frau, die er angeblich liebt schützen muss und Du lässt dafür "Sachen über Jahre liegen"?

Das ist so ziemlich der Gipfel an Schlechtbehandlung durch ihn und durch Dich selbst. Achte zukünftig mehr auf Dich, auf Deine Bedürfnisse, statt Dich so einem Mann als Trostpreis zu übergeben. Der Typ ist doch männliche Dramaqueen pur.

Sei froh, dass endlich eine andere Frau gekommen ist, statt dass Du weitere frustrierende Jahre mit ihm verbringst, weil Du bisher kein Ende setzen konntest.

Er findet bei jeder Frau was zum mäkeln. Das hat mir sein Bruder erzählt.
Boah, das nervt total. Da bist Du Jahre mit ihm zusammen, kasperst Dich unzufrieden mit ihm ab, machst aber weiter und jetzt, wo eine andere Frau auftaucht gibt es mit einem Mal jede Menge über ihn herzuziehen.

Ja, er hatte auch an Dir was zu mäkeln, denn sonst wäre er nicht distanziert geblieben - hättest Du seit Jahren wissen können.
Warum bist Du gebleiben, wenn so viel an ihm rumzumeckern ist?

Weg mit ihm und der Vergangeenheit und für die Zukunft draus lernen - keine lange Zeit mit Männern vertun, für die Du ein mieser Kompromiss bist, dass sie sofort fahnenflüchtig werden, wenn ihre Traumfrau daher kommt.

Ich verstehe auch nicht, was Du Dir noch an seinem Verhalten erklären willst - es ist doch glasklar: Du warst es nicht und darum war es so frustrierend für Dich.
 
  • #11
Jahrelang hatte ich Hoffnung,dass es besser wird. Co-abhängiges Denken, ich weiß. Ich habe gelernt ,dass es wichtig ist, zu überlegen was für mich in einer Beziehung relevant ist. Mit angepasstem Verhalten tue ich mir nichts Gutes. Das habe ich gemerkt. Ich bin krank geworden. Mein Körper reagiert.
Dieses Auf und ab machte mich kirre.
Ich muss mich schützen. Und das tue ich.
 
  • #12
Ich weiß nicht, wie ich das nett und sanft rüberbringe, entschuldige, wenn meine Worte hart klingen sollten. Also er hat dich nicht wirklich geliebt, war nicht begeistert von Dir, nahm dich aber, weil man nimmt im Leben, was man kriegen kann, wenn man schon nicht das bekommt, was man will. Du hast gemerkt das Du der Trostpreis bist, nie die Frau, die er will und wofür er brennt, daher hast Du ihm das Leben als Ponyhof bereitet, in der Hoffnung, er sieht einerseits deine Liebe für ihn, die für euch beide reicht und erkennt noch irgendwann seine Liebe für Dich und/oder zumindest deinen Wert, wenn Du ihm nur genügend zeigst, wie bequem, schön und leicht er es mir hat. Du hast ihn bepampert und verwöhnt, weil Du seine Liebe Dir damit erhofft hattest, obschon du merktest, für ihn wirst Du nie vollständig reichen, er sucht wen anderes.
Und irgendwann passiert dann, was in deinen Augen nie passieren durfte, er hat seine tiefe Liebe für Dich nicht entdeckt, eher deine Nützlichkeit und dein Anhimmeln geschätzt, ihr hattet auch gute Zeiten, aber nun hat er sich in die Frau verliebt, welche ganz sein Beuteschema ist und er ist verliebt.
Nun will er beides behalten, deine Liebe & Nützlichkeit, die ihm Sicherheit und Halt gibt, er muss dafür ja nicht geben und er will aber die Neue, die so passend scheint und in ihm Glücksgefühle auslöst, nur diese Frau will ihn nicht.
Ein bisschen wie Sommernachtstraum, jeder wählt jemanden, der jemanden anderen liebt und nicht für sich begeistern kann und jeder ist mit seiner Entscheidung nur halb so glücklich, aber man hatte eine Zeitlang sein Objekt der Begierde, auch wenn man wusste, man wird nicht aufrichtig gewollt & geliebt, sondern ist nur Gelegenheit und Option, weil nichts besseres in Aussicht.
 
  • #13
Mein Beziehungsverhalten : ich wollte eine Beziehung führen mit ihm. Liebe, Treue , Exklusivität. Das sind meine Werte.
Er hat von Anfang an gebremst. Lass mir Zeit usw. Dann kam raus, dass er nicht so richtig auf mich steht.
Und dann bekommt eine Andere, die er kaum kennt, das Alles was ich wollte von ihm.
Diese Frau ist verheiratet und sieht ihn nur als Sportpartner.
Er findet bei jeder Frau was zum mäkeln. Das hat mir sein Bruder erzählt.
Ich finde das irgendwie offensichtlich.
Erstmal: Einer, der nicht in eine Beziehung will, sollte "nein danke" sagen.
Dann: Wenn Du auf einen triffst, der nicht in eine Beziehung will und noch nicht Mannes genug ist, "nein danke" zu Dir zu sagen, dann sage Du es. Sonst passiert Dir das nochmal, was Du jetzt hast: "Beziehung" geführt mit einem, der Dich nie wollte.

Die Frau ist verheiratet und unerreichbar. Er kann bei ihr den "netten Mann" mimen und sie kann für ihn die "nette Frau" sein, denn sie werden niemals in einer Beziehung sein und er sich dann so fühlen wie bei Dir: gefangen bei einer Frau, die er nicht so richtig will.

Ich denke, das ist ein "das Gras ist auf der anderen Seite grün und bei mir ist alles grau"-Typ (also nicht nur "grüner").

Die andere Frau fühlte sich vielleicht auch als so ein "Beziehungsopfer" wie er - verbunden mit einem Partner, dem sie sich nicht öffnen kann. Sie hat Deinem Partner vielleicht ein bisschen Bestätigung gegeben, weil er so nett ist, hat vielleicht mal eine Bemerkung fallengelassen, dass es mit ihrem Mann gerade anstrengend ist, und so fühlt er sich verbunden, der er muss ja auch in einer Beziehung sein und fühlt sich eigentlich unverstanden. Er muss immer nur mit seiner dominanten Frau mit, der Arme.

Zu mir sagt mein Freund, dass er mir gegenüber sein Herz nicht öffnen will. Zuviele Verletzungen sind passiert.
Ja, hättest Du gleich lassen können zu versuchen, dass er Dich doch lieben könnte. Haben viele gelernt, dass sie sich Liebe erarbeiten müssen.
Wenn einer sich nicht öffnen kann, sollte er solange Single bleiben, bis er es kann. 🤷‍♀️ Ansonsten wird derjenige, der ihn zum Öffnen bewegen will, immer zum Bedränger, und der andere bleibt dichtgemacht. Außerdem würde er ja, wenn er sich jetzt doch öffnete, verlieren, dass Du Dich so bemühst.
 
  • #14
Warum ist der dann nicht gegangen bzw. hat sich überhaupt drauf eingelassen. Das ist doch der Punkt.

Ja, es gibt total anstrengende Frauen. Insbesondere, wenn eine Frau einen Mann in eine Beziehung ziehen, quatschen, basteln will, wird er immer verschlossener werden, weil er sich ja nicht sicher ist und sie Druck macht, er solle sich sicher werden.

Aber dazu gehört immer ein Mann, der es nicht schafft, "nein, ich will dich nicht" zu sagen. Das ist ein Junge, der nicht weiß, was er will, sich mitziehen lässt, dabei auch ausnutzt und dabei auch die andere Seite zum Leiden bringt.
 
  • #15
Ich habe nie rumgezickt. Sonst wäre er gleich gegangen. Ich war zu geduldig. Und zu nett, voller Verständnis.
Seit ich hinterfragte, merke ich, dass er lügt.
Und : ich habe Kinder. Erwachsen und ein sehr gutes Miteinander mit Ihnen.
 
  • #16
Warum ist der dann nicht gegangen bzw. hat sich überhaupt drauf eingelassen
...
Aber dazu gehört immer ein Mann, der es nicht schafft, "nein, ich will dich nicht" zu sagen. Das ist ein Junge, der nicht weiß, was er will, sich mitziehen lässt, dabei auch ausnutzt und dabei auch die andere Seite zum Leiden bringt.

So ist es aber allzu oft. Zudem entwickeln sich auch Beziehungen allmählich erst zur Belastung.

Die Duldsamkeit der Männer ist zu groß. Keine Frage.

Ich habe nie rumgezickt. Sonst wäre er gleich gegangen. Ich war zu geduldig. Und zu nett, voller Verständnis.
Zu mir sagt mein Freund, dass er mir gegenüber sein Herz nicht öffnen will. Zuviele Verletzungen sind passiert.

Erkenne den Widerspruch!
 
  • #17
Die Duldsamkeit der Männer ist zu groß. Keine Frage.
Das ist Schwäche. Er muss doch nichts erdulden und sich zum Opfer einer Frau machen. Er ist ein freier Mensch und darf sagen "nein, ich will dich weder glücklich machen noch ertragen".

Männer müssen sich nicht opfern für eine Beziehung, auch sie dürfen Singles bleiben und Affären haben oder ONS oder gar nichts.

Ich hatte die FS so verstanden, dass die Verletzungen nicht von ihr stammen, sondern von seinen Exen und er sich deswegen nicht öffnen kann - nie wieder einer Frau öffnen können wird. Außer dieser Unerreichbaren jetzt vom Sport.

Aber gut, das ist jetzt die Frage: Wer hat diesen Mann verletzt?
@RicardaMarie , Du oder seine Exfreundinnen?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #19
Habe ich auch so verstanden, die Exen sind schuld, dass einer nicht will und nicht richtig lieben kann, aber nicht allein sein will. Und die liebe RicardaMarie spürt das, dass sie nicht laut, nicht ehrlich, nicht „fordernd“, nicht ein Fitzelchen mal belastend & ganz klein petit auch mal Nein-sagen kann, weil dann nützt sie ihm nichts und er geht, ginge sogleich, wenn sie nur scheinbar anstrengend wäre... daher macht sie Tage-, Wochen-, jahrelang ganz brav & Liebkind, damit er es doch rundherum gut hat und wenn schon nicht aus Liebe, dann schon rein aus Bequemlichkeit und weil es ihm mit ihr gut geht bleibt... und hoffentlich in Zukunft allein aus Gewohnheit.
 
  • #20
Ich erspare mir viel Leid, wenn ich das mit ihm beende-
abarbeiten an ihm will ich mich nicht.

Da tust Du gut dran, meine Liebe. Ich kann generell nicht nachvollziehen, dass Menschen überhaupt Lebens- und Liebesbeziehungen mit anderen Menschen eingehen, die nicht wirklich "auf sie stehen" und für die sie nicht die erste und einzige Wahl sind, und die ihr Herz nicht für sie öffnen... habe ich noch nie verstanden.

So was geht für mich nur als F+, wenn das BEIDE wollen und so etwas ist immer nur temporär.

Gut, dass Du so reflektiert bist, auch wenn es ein spätes Erwachen und nachreifen ist...
 
  • #21
Ich kann generell nicht nachvollziehen, dass Menschen überhaupt Lebens- und Liebesbeziehungen mit anderen Menschen eingehen, die nicht wirklich "auf sie stehen" und für die sie nicht die erste und einzige Wahl sind, und die ihr Herz nicht für sie öffnen... habe ich noch nie verstanden.
Das kann nicht jeder gleichermaßen gut und schnell erkennen.

Außerdem hilft das machen, erkennen und analysieren eigener Fehler bei der eigenen Entwicklung. Daher sollte man sich selbst auch nicht zu sehr wegen eigener Fehler grollen.

Z.B. der @Andreas1965 tobt hier im Forum sehr unfair immer noch seinen eigentlich gegen sich selbst gerichteten Groll aus, dass er trotz seiner großen Aufreißererfahrung auf eine Projektion als vermeintlich größte Liebe herein gefallen ist. Er sollte sich lieber stattdessen selbst verzeihen und seine eigenen im Grunde selbstverletzenden Wünsche überdenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #22
Ja, da stimme ich Dir vollkommen zu, lieber @Ejscheff in allem, was Du schreibst.

Man bildet seine Persönlichkeit nur dadurch in Harmonie mit sich selbst aus, indem man auch seine eigenen Verfehlungen (in Form von Fehleinschätzungen) und denen der anderen, die man mehr oder weniger nah beobachten kann, miteinbezieht . Dafür sind wir alle Menschen, um Erfahrungen zu machen. Und wir sollten vor allem auch durch unsere Fehler (man könnte sie auch einfach positiv als Lebenserfahrungen sehen) lernen und an ihnen wachsen, und nicht daran verbittern. Die Summe von allem macht uns letztendlich zu dem Menschen, der wir sind... und Enttäuschungen durch falsche Einschätzungen haben wir sicherlich alle schon mal erlebt... meist machen drastische Reaktionen darauf, wie z.B. bei @Andreas1965 auch nicht langfristig glücklich...

Ich finde, die FS @RicardaMarie geht gut und reflektiert mit dem Thema um.
 
  • #23
Er sollte sich lieber stattdessen selbst verzeihen und seine eigenen im Grunde selbstverletzenden Wünsche überdenken.
Kannst Du mal näher erklären, inwiefern es selbstverletztend sein sollte, wenn jemand in zu festen Bindungen keinen ausreichenden Vorteil für sich erkennen kann bzw. für sich anderweitig mehr Vorteile sieht, weil er dann freier und unabhängiger seinen eigenen Bedürfnissen nachgehen kann. Inwiefern sollte es für jemanden eine Selbstverletzung sein, der keinen Wunsch nach Monogamie verspürt und lieber ein Leben entsprechend seiner Wünsche führt.

Selbstverletzung wäre es vielleicht dann, wenn jemand eigentlich gerne etwas anderes für sein Leben hätte, aber lieber pauschal darauf verzichtet, weil er Angst vor Enttäuschungen hat. Also z.B. wenn man aus Angst vor Körben, lieber keinen anspricht und passiv bleibt. Oder, wenn zB jemand sich eigentlich gerne eine monogame verbindliche Beziehung wünscht und dann auch gerne auf Sex mit anderen verzichtet, aber aus Angst vor möglichen Enttäuschungen keinen an sich heranlässt und damit quasi selber seine eigenen eigentlichen Wünsche sabotiert.

Jemand, der hingegen in einer monogamen Beziehung mehr Verzicht und Einschränkungen als Vorteile für sich erkennen kann, weil er außerhalb sein Leben freier und mehr nach seinen eigenen Wünschen gestalten kann (eben nicht ständig Kompromisse schließen und zu Gunsten eines anderen auf eigene Wünsche verzichten braucht), der verletzt sich nicht selber, wenn er genau das lebt, wie es seinen eigenen Wünschen entsprechend am Besten entspricht.

Jemand, der Monogamie als eine Beschränkung entgegen eigener Bedürfnisse empfindet und auch anderweitig eine feste Beziehung nicht als vorteilhaft genug erkennt, um im Kompromiss die Beschränkungen gerne hinzunehmen, würde sich vielmehr eher selber verletzen, wenn er eine aus seiner Sicht unvorteilhafte monogame Beziehung eingeht, weil andere es so wollen und andere darin mehr Vor- als Nachteile für sich erkennen können.
 
  • #24
Kannst Du mal näher erklären, inwiefern es selbstverletztend sein sollte, wenn jemand in zu festen Bindungen keinen ausreichenden Vorteil für sich erkennen kann bzw. für sich anderweitig mehr Vorteile sieht ...

@Andreas1965 hat selbst erklärt, als er erstmalig über sein Dänemark Engagement berichtete, dass er mit seiner neuen Eroberung jetzt @Tom26 hinsichtlich V nachstreben will.

Also eine Box ergreift auf der "ich bin keine verbindliche monogame Beziehung" geschrieben steht die aber eine "verbindliche monogame Beziehung" enthält.

Gleichzeitig hat er sich von der Verheißung fantastischer sexueller Sensationen und oberflächlichen Nichtigkeiten wie "ist die Tochter von ..." blenden lassen.

Als besonders Erfahrener hätte er sich eigentlich weniger schnell als ein Unerfahrerener blenden lassen sollen und wenn er wirklich Monogamie wie der Teufel das Weihwasser meiden würde, hätte er nicht nach dieser Box gegriffen.

Letztlich hat er sich mit dieser Aktion selbstverletzt weil seine Wünsche sich gegenseitig widersprechen. Dies weiß er nach meiner Meinung selbst und handelt trotzdem anders.
 
  • #25
Wenn es in der Tat eine Seelenpartnerschaft ist- und das gibt es- dann ist das gerade zu Beginn wie magisch...sehr berührend und sehr tiefgreifend.

Ich glaube Du selber bist zu rasch mit sehr wenig zufrieden gewesen, er musste nichts investieren. Immer hin : Er war ehrlich. Das ist schon viel in der heutigen Zeit.

Sage Dir: " Jetzt starte ich sellber neu voll durch und gönne mir nur das Beste!!!

Indem ich zuerst mal lerne glücklicher Singel zu sein. Und dann einen Mann finde, der mich beschenkt von such aus, ohne dass ich Sachen fordern muss." Ü

Sag doch denen da oben dass Du auch mal einem Seelenpartner begegnen möchtest. Zurzeit finden viele Paare zusammen!

Ganz klar: So einen Mann wie Du ihn schilderst verlässt man und bleibt nicht aus Bequemlichkeit dort. Raus aus der Komfortzone, erobere das Leben und gucke was für Abendteuer es bereit hält! Mache Dich nicht abhängig von einer Person!
 
  • #26
Wenn es in der Tat eine Seelenpartnerschaft ist- und das gibt es- dann ist das gerade zu Beginn wie magisch...sehr berührend und sehr tiefgreifend.

Ich glaube Du selber bist zu rasch mit sehr wenig zufrieden gewesen, er musste nichts investieren. Immer hin : Er war ehrlich. Das ist schon viel in der heutigen Zeit.

Sage Dir: " Jetzt starte ich sellber neu voll durch und gönne mir nur das Beste!!!

Indem ich zuerst mal lerne glücklicher Singel zu sein. Und dann einen Mann finde, der mich beschenkt von such aus, ohne dass ich Sachen fordern muss." Ü

Sag doch denen da oben dass Du auch mal einem Seelenpartner begegnen möchtest. Zurzeit finden viele Paare zusammen!

Ganz klar: So einen Mann wie Du ihn schilderst verlässt man und bleibt nicht aus Bequemlichkeit dort. Raus aus der Komfortzone, erobere das Leben und gucke was für Abendteuer es bereit hält! Mache Dich nicht abhängig von einer Person!
Seelenverwandtschaft ist in der Tat nicht unbedingt eine optimale Voraussetzung für Partnerschaft. Man ist sich einfach viel zu ähnlich statt sich zu ergänzen.

Der Mann hat das wohl erkannt und deswegen Partnerschaft eben nicht mit seiner Seelenverwandten gesucht aber auch den speziellen garantiert nicht sexuellen Kontakt zu seiner Seelenverwandten nicht aufgeben wollen.

Daneben gibt es oft die Verwechselung von Spiegelung bzw. Projektion mit Seelenverwandtschaft. Es entsteht dann eine intensive Pseudonähe die im Grunde hohl ist. Gerade mit bestimmen Persönlichkeitsstörungen läuft das so.

Eine derartige Konstellation ist dann ein echtes no go für Partnerschaft. In dem Zusammenhang kommt es durch den Gestörten oft zur Triangulation. Zur Destabilisierung, dadurch werden die "Opfer" manipulierbarer, wird eine dritte Person eingefügt.

Was hier läuft 🤷‍♂️ ?
 
  • #27
Nee, ich suche keinen Partner zur Ergänzung, definitiv nicht. Das beginnt schon falsch.... keine gesunde Basis. Da braucht es dazu viel Reife dass es nicht in Abhängigkeit ausartet...

Na ja, jedem das seine.

Stimmt. So was kann schwierig werden. Aber man kann sich auch geschwisterlich verbunden fühlen mit einem Seelenpartner.

Ich finde die FS sollte sich fragen, was für sie Liebe ist und nicht umgekehrt!!!

Sie kann ihm nicht ihre Werte aufdrängen - für ihn ist es so nach seiner Sichtweise, für ihn ist das Liebe was er für sie ( FS) empfindet. Das hat sie zu akzeptieren und anzunehmen.

Und wenn sie damit unglücklich ist, es nicht so stehen lassen kann, es sich anders vorstellt, sollte sie es eingestehen und die Beziehung verlassen.


Seelenpartnerbegleitung ist ein oft schwieriger Weg und sie sind genau dazu da um alte seelische Verletzungen zur Heilung zu bringen aus früheren Leben die sich jetzt noch zeigen.
Er hat blockiert, schaute weg, wollte sich die Herzverletzungen nicht angucken. Es musste jemand geschickt werden um ihn aufzurütteln.
Es ist sein Weg und Sinn des Hierseins vermutlich.
Aber auch die FS hat stagniert in ihrer persönlichen Entwicklung, mit ihm kommt sie nicht weiter.

Vielleicht hilft Dir Liebe FS diese nüchtern betrachtete Sichtweise, das nicht als persönliche Niederlage zu sehen und sich nicht selbst zu hinterfragen...

... sondern eingestehen dass die Zeichen für einen Wechsel eigentlich längst da waren... vermutlich sogar vor dem Kennenlernen der dritten Frau.

Alles wilde Spekulation ich weiss....FS wird die innere Wahrheit wissen.
 
  • #28
Ich habe nie rumgezickt. Sonst wäre er gleich gegangen. Ich war zu geduldig. Und zu nett, voller Verständnis.
Seit ich hinterfragte, merke ich, dass er lügt.
Und : ich habe Kinder. Erwachsen und ein sehr gutes Miteinander mit Ihnen.
Der Mann klingt nach einem „gebrochenen Menschen“, der (Nette/verständnisvolle ) Frauen dazu benutzt, sich von ihnen aufpäppeln zu lassen.

Nachlaufen tut er allerdings denen, die weniger nett zu ihm sind, weil das deckungsgleicher mit seinen Überzeugungen ist ( = Zuneigung muss man sich verdienen ).
Von einer Frau , die er nach mir getroffen hatte
zufällig bein Sport, meinte er, sie hätte sein Herz berührt. Ich war geschockt. Mein Bauchgefühl hat mich nicht getäuscht.
Er wiegelte ab. Mich würde er lieben, sie ist seine Seelenverwandte.
Sie ist gebunden...da kann er Vollgas geben, ohne Gefahr zu laufen, dass da etwas tragfähiges entsteht.

Was möchtest du von so einem Menschen ?
 
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  • #29
Das habe ich mich auch gefragt. Ich weiß nicht warum.

Ich habe eine Prägung, die für mich nicht ok ist. Diese Bad Boys sind für mich interressant. Und ich bin wohl bindungsgestört. Sonst hätte ich ihn mir nicht ausgesucht. Meine Eltern waren nicht verfügbar für mich. Mutter suchtkrank, der Vater im Ausland arbeiten. Oma und Opa übernahmen den Elternpart zeitweise.
 
  • #30
Du bist 40, du solltest erst mal 2-3 Jahre ganz alleine leben, ohne Mann und in dieser Zeit dich besinnen und reflektieren, was du nicht mehr willst und was du wirklich und nur willst, dann kommst du weiter, sonst fällst du immer wieder, auf dieselben Typen von Männer rein! Willst du das weiterhin?
 
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