G

Gast

Gast
  • #1

Wie kann ich mein Leben komplett verändern?

Hallo zusammen,

hat das jemand von euch gemacht? Sein Leben ganz neu zu gestalten?

Ich stehe momentan vor dieser Entscheidung da mein jetziges Leben (Arbeit, zwischenmenschliche Beziehungen, mein Aussehen) mich nicht mehr zufrieden machen. Was ich möchte ist ein radikaler Wechsel. Habt ihr evtl. Tipps?
Danke.
w, 33
 
G

Gast

Gast
  • #2
Ja, habe einige Änderungen hinter mir, allerdings war es nie alles. Aber Jobwechsel, Ortswechsel, Beziehungswechsel habe ich schon mehrfach hinter mir. Überlege Dir, wie Du es gerne haben möchtest und dann los. Ich würde nach einem neuen Job suchen, ohne den alten zu kündigen (zu radikal), neue Dinge machen, um neue Leute kennenzulernen, mal zum Friseur oder neue Klamotten kaufen gehen. Vielleicht ist dazu ein Ortswechsel auch nicht schlecht, dann ändert sich das Umfeld und das Lebensgefühl automatisch. Mach Dich aber darauf gefasst, dass es eine Weile dauert, bis Du Dich wieder richtig heimisch fühlst.

m, 46
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
G

Gast

Gast
  • #3
Erst mal: Rausfinden was einem wirklich wichtig ist und Ziel definieren, dann recherchieren wie man das macht.

Ich warne davor, erst mal alles auf einmal über den Haufen zu werfen.
Besser schrittweise vorgehen.
Was nutzt es, wenn man mit dem Job nicht zufrieden ist und mit seinem Aussehen nicht und mit der Beziehung auch nicht - wenn ich alles auf einmal wegwerfe, dann hab ich erst mal riesen Unsicherheiten, aus denen es unter Umständen schwierig sein kann, sich da rauszuklamüsern.

Des weiteren - bevor alles über den Haufen geworfen wird - gerade beim Job.
Erst mal sich selbst fragen, ob man begründet unzufrieden ist und ob es keinen anderen Ausweg gibt und ob ich evtl. noch andere Aspekte darin sehe, die mich zufrieden machen. (mit einer unreflektierten Quarterlife-Crisis kann man sich auch schnell ins Aus schießen)
Jobwechsel in ein völlig anderes Berufsbild kann auch mit später Ausbildung schwierig werden.
Ohne Ausbildung noch schwieriger.
Wenn ich dann immer noch eine andere Arbeit/einen anderen Beruf haben will - bin ich gewillt und fähig, die Anstrengungen auf mich zu nehmen? Habe ich da wirklich die Vorteile, die ich will?

Thema Aussehen ist da weniger problematisch - das sind nur äußerlichkeiten, die sich ohne gravierende Folgen verändern lassen würden.
Sei es im Bereich Kleidung, Kosmetik, Fitness/Gesundheit
Ideen dazu gibt es im Internet massenweise.

Zwischenmenschliche Beziehung
Was willst du da ändern? Auch hier: Rausfinden was man will, wo man dabei selbst stehen will, Ziel definieren und recherchieren wie man das machen kann.
Wenn eine Trennung vom aktuellen Partner sowieso ansteht oder man gerade Single ist -> besser auch solange Single bleiben. (es gibt viele Möglichkeiten von Beziehungen.)
Wenn man sich in einer Beziehung befindet und die behalten will -> Recherchieren, wie man diese ausbauen kann.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Such Dir einen Job im Ausland, vielleicht erst einmal ein halbes Jahr irgendwo als Saisonkraft. Geh da Shoppen und zum Frieseur, ich wette, Du schaust gleich ganz anders ausund fühlst Dich auch anders.
Neues Umwelt, anderes Klima, andere Kultur - und dennoch die Option, nach einem halben Jahr "zurück zu kommen", wenn man feststellt, dass das, was man hatte, eigentlich gar nicht so schlecht war.
 
G

Gast

Gast
  • #5
Ich habe etwas ähnliches vor ca. 5 Jahren hinter mich gebracht: habe den alten Job gekündigt, bin ca. 600km entfernt vom alten Wohnort wieder in einer neuen Wohnung angekommen, habe mein Kind in einen neuen Kindergarten umgewöhnt, einen neuen Job gefunden, neue Kollegen/ Freundschaften haben sich ergeben, ich habe abgenommen. Alles in allem kann ich nur sagen: es war aufregend alles auf Neustart zu setzen, aber es war auch sehr anstrengend... aber bereut habe ich es nie.
 
G

Gast

Gast
  • #6
Ich würde mir zuerst die Frage beantworten was mich stört und warum. Danach kommt für mich die Frage nach den Bedürfnissen und Wünschen und welche Ziele will ich verfolgen. Was lässt sich sofort umsetzen, was bedarf eines Vorlaufs, kann nur systematisch angegangen werden? - Das als Ergänzung zu meinen Vorgängern.

Alles Gute!
 
  • #7
Veränderung fängt im Kopf an. Alles auf einmal ändern ist schwierig. Setzte Dir ein Ziel und einen Zeitrahmen und teile dann Dein Großes Ziel in kleinere Ziele so daß Du schrittweise vorangehen kannst. Was stört Dich an Dein Aussehen? Vielleicht kannst Du da ansetzen. Wenn Du Dich körperlich besser fühlst und Du Dich wohl in Deiner Haut fühlst, hast Du automatische eine andere Ausstrahlung, dann geht es mit der Jobsuche auch besser.

Das mit dem auswandern ins Ausland ist so eine Sache. Ich bin vor viele Jahren ins Ausland gezogen um mit meinem damaligen Partner zusammen zu sein. Es hat schon einige Zeit gedauert bevor ich mich wohl fühlte, mittlerweile ist es meine neue Heimat geworden. Ich habe über die Jahren immer wieder Leute getroffen die auch ins Ausland gegangen sind mit der romantische Idee, daß dort alles besser wird. Viele sind auch wieder zurück in ihre Heimat, weil der Alltag dann doch nicht so romantisch war.
 
G

Gast

Gast
  • #8
In dem Du Dich total veränderst, ein ganz anderer Mensch wirst.

Und genau da liegt auch das Problem: niemand kann ein gänzlich anderer Mensch werden, wir sind fähig uns teilweise zu verändern, es wird Anteile geben, die bleiben.
Es ist aber auch gar nicht nötig, -alles- zu verändern, da so gut wie nie, alles im gegenwärtigen Leben nur negativ ist.
Daher: wirf nicht blind alles über den Haufen, schaue wo Deine Prioritäten sind und setze da an.
 
G

Gast

Gast
  • #9
Warum suchst du nicht eine Sommerstelle im Ausland?
Es gibt genügend Hotels die Rezeptionisten, Animateure oder so etwas suchen. Dann bist du für ein halbes Jahr weg, siehst etwas anderes und hörst anderes.
Deine Wohnung kannst du evtl untervermieten und deine Stelle auf unbezahlten Urlaub setzen.
Wenn du Abstand hast, kannst du dir auch die Beziehung überdenken.
Warum ich dir das rate: Im Moment ist da Gras woanders grüner aber wenn du mal 5 Monate bei 40 Grad Hitze schwitzt, es kein Wasser gibt und der Strom ausfällt dann freust du dich wieder an den Sachen, die dich im Moment vielleicht nerven.
Also: Gehen für eine Saison (kannst auch Winter in den Bergen machen) und dann weiter schauen aber nicht alle Türen zuschlagen.
Ich spreche aus Erfahrung da ich in Urlaubsgebieten gearbeitet habe und ca. 70% nach 3 Monaten wieder zurück kehrten.
w, 42
 
G

Gast

Gast
  • #10
Ich habe es vor einigen Jahren gemacht. Über Nacht bei Eltern ausgezogen, mit einer einzigen Tasche (von einer Kleinstadt) in eine Millionenmetropole gezogen. Ein neues Leben begonnen. Neuer Job, neue Leute kennengelernt. Ich bin aufgeblüht, selbstbewusster geworden und habe die unendlichen vielen Möglichkeiten genossen. Ja, mein Glück gefunden, festgestellt, daß ich ein "Stadtmensch" bin. Ich bin damals einfach meinem Gefühl gefolgt.

In Kürze folgt der nächste große Schritt, ich ziehe in die Stadt, in der ich schon immer leben wollte. Fange beruflich neu an und baue mir dort mein Leben auf.

Wichtig ist aber: hör auf Dein Gefühl ! Wie sieht Dein Leben aus ? Wo willst Du leben ? Was interessiert Dich (für einen berufl. Neuanfang) ? Wenn Du Das weißt, kann´s losgehen, Nichts und Niemand wird Dich aufhalten. Weil Du weißt, daß es das Richtige ist.

Ich wünsche Dir viel Glück !

w, 32
 
G

Gast

Gast
  • #11
Lass dich inspirieren!
Von deinen bisherigen Lebenserfahrungen und Entdeckungen, von Leuten die du kennenlernen durftest, Erzählungen und Ratschlägen, Bloßem zuhören, zuschauen, auf sich wirken lassen bei Gesprächen in Strassencafe oder Bar, oder .. Schau über den Tellerrand, fremde Ländern und Kulturen, vielleicht auch alles mal weg von Mainstream-Mode und -Denken.
Wenn du richtig hinter einer Sache stehst, kannst du nicht wirklich scheitern.
w38
 
G

Gast

Gast
  • #12
Ich bin mit Anfang 20 in eine Partei eingetreten, ein "politischer Mensch" geworden und habe 10 Jahre lang ganz intensiv "Politik gemacht". Man lernt viel, lernt viele neue Leute kennen und kann sich vor Terminen kaum retten, wenn man will, jedenfalls bei mir in der Großstadt.

Danach bin ich Vater geworden, habe die Politik an den Nagel gehängt und auf Familie gemacht.

"Komplett verändern" geht m.E. nur mit Auswandern und neuem Job. Wenn ich genug Geld hätte und ungebunden wäre, würde ich das machen oder Künstler werden.
 
G

Gast

Gast
  • #13
Das will gut abgewogen sein, ob eine innere Veränderung ansteht oder eine äußere... Orts-, Job- und Wohnungswechsel sind verdammt anstrengend und können schlimmstenfalls alle Kräfte für die inneren Entwicklungen absorbieren. Das wäre eine folgenschwere Fehlentscheidung.
Diese großen äußeren Veränderungen machen nur in ganz speziellen Kontexten Sinn, und es muss eine echte Verbesserung damit verbunden sein.
Als Faustregel würde ich sagen: ziehe nur um, wenn Deine Wohnung mit Wohngiften verseucht ist...

Gegen eine neue Frisur oder andere Klamotten habe ich weniger einzuwenden ;)

w, 37
 
G

Gast

Gast
  • #14
Wenn man mit so vielen elementaren gleichzeitig unzufrieden ist dann liegt es vielleicht gar nicht an den Umständen sondern in dir und deiner Unzufriedenheit.

Wenn dem so ist hilft es langfristig nicht die Dinge einfach immer wieder zu wechseln oder zu tauschen..

Um Zufriedenheit zu erlangen müssten sich dann eher Dinge in Dir ändern.



Da hilft dann eine Theraoie.

m
 
G

Gast

Gast
  • #15
Liebe FS,
Veränderung ist nie verkehrt - die Frage ist nur: was und wo anfangen.

Bei Übergewicht sind Sport und Diät immer eine gute Idee, während ich vor Botox, Schönheits-OPs zurückschrecken würde und glaube, das löst nur in wenigen Einzelfällen ein Problem.

Umzug vom Land in die Stadt oder umgekehrt bei Jobwechsel - immer. Es schadet niemandem, mal in Bewegung zu kommen und neue Erfahurngen zu sammeln. Man reift daran persönlich.
Bei mir waren Wechsel darüber hinaus immer mit beruflichen Verbesserungen (Image der fiorma und Gehalt) verbunden. Wer unzufrieden stagniert schadet nur sich selber.
 
G

Gast

Gast
  • #16
Das habe ich mir auch immer wieder jahrelang gedacht. Dann kommt mal ein neuer Job, nach ein paar Monaten ist alles wie immer. Man lernt jemanden neues kennen. Nach ein paar Monaten das übliche. Nun kann man sich sagen: Mensch, das liegt an meiner Figur, ich geh zum Sport ich nehme ab. Der weil stellt man fest, das einige Menschen, gar nicht wenig, dich aber so schön finden wie du bist. Vielleicht nimmst du sogar 5 kg ab. Nach einer Weile ist der wesentliche Teil von dir immer noch derselbe. Mein Freund kommt aus Kolumbien, er ist jung, sportlich und sieht exotisch aus. Ich wünschte er nähme mich mit. Ich will weg hier. Nach einer Weile stelle ich fest er will zwar eines Tages nach Hause, es ist sein Hobby von der Heimat und allem was dort schöner toller und großartiger ist zu träumen. Er liebt die Sehnsucht, wünscht sich aber nichts mehr als auf dem Sofa spanische und südamerikanische Spiele zu gucken. Leider auch diesmal auch kein Dampf von Außen mal radikal abzunehmen. Also wieder keine Veränderung. Irgendwann las ich einen ermutigenden Artikel voller Lebensweisheit. In diesem stand dass das eigene Leben unendlich wertvoll ist und das man sein Leben nicht aufrichtig wertschätzt und sich selbst damit natürlich auch nicht, wenn man es stets schlecht macht. (Natürlich gesetzt der Fall es ist wirklich so weit in Ordnung) Es gibt kein Gestern mehr, das ist vorbei und Morgen ist noch nicht da. Ich muss also genau jetzt in dem einzigen Zeitpunkt der real physisch existiert glücklich werden. Man muss sich gar nicht groß verändern. Wichtig ist das man glücklich ist. Das ist das wahre Ziel. Glücklich sein! Egal ob das Konto voll oder halbvoll oder gar leer ist. Dafür muss man aktiv was tun. Z. B. das Gute nicht in den Himmel reden und schönreden oder festbetonieren aber es wenigstens erkennen. Ich kann Lebensumstände ändern, davon ändere ich mich aber noch nicht. Die negativen Eigenschaften sie ich an mir sehe ändere ich nicht durch Druck und Frust, sondern dadurch das ich sie anerkenne beobachte und handle. Das Ziel heißt also; Im hier und jetzt anzupacken und glücklich zu werden. Ein Leben ist vollständig, wenn es glücklich ist. Verlasse ich mich auf den anderen, Geld, Job etc. kann das alles jederzeit weggehen. Da muss ich nicht für Veränderung sorgen. Was bleib ist man selber, und mit "selbst" muss man 24/7 zurecht kommen. Sich selbst nimmt man immer mit. Krisen werden immer wieder kommen. Sie lassen sich nicht den Rest des Lebens vermeiden. Es zählt, das wir die Kraft haben sie anzupacken. Wenn mir morgen jemand sagt das ich nicht mehr lange habe, wie es inzwischen schon einigen Freunden geschehen ist, möchte ich nicht zurückgucken und mir sagen müssen das ich mir selber alles mit Kleinkram und Dingen die ein Wahrheit nicht zählen vermiest habe. w47
 
G

Gast

Gast
  • #17
Liebe FS,

zunächst einmal würde ich den Fokus auf mein Aussehen richten. Das andere hört sich für mich danach an, als ob dir zuwenig Respekt und Achtung gegeben wird und du es *vielleicht* auf dein Aussehen *schiebst* ... Bitte, das ist nicht böse gemeint :). Ich suche lediglich nach den wahren Gründen deiner momentanen Unzufriedenheit!

Aussehen: Befasse dich mit gesunder Ernährung, iss lediglich 3 Mahlzeiten, wenn du es verträgst, dann iss vollwertig und lass mal ganz den Zucker weg. Geh jeden Tag an die Sonne (Vitamin D) und an die frische Luft. Überlege dir, welche Sportart dir Spaß bereiten könnte, vielleicht auch was mit Tieren (reiten ectr.)? Leiste dir eine gute Farb- und Stilberaterin. Weniger Kosmetik, und wenn, dann Naturkosmetik auch beim Shampoo und Deo. Versuche sowenig als möglich belastende-chemische Stoffe zuzuführen. Reinige deinen Körper von Innen. Trinke viel Wasser (nur Glasflaschen) und Kräutertees (abwechseln).

Zwischenmenschliche Beziehungen: Was konkret stört dich an deinen Jetztigen. Erkennst du Muster? Was ist dein Anteil daran? Du musst nicht unbedingt umziehen, um neue Leute kennenzulernen. Du könntest deine jetztigen Kontakt - sofern nicht beruflich - auch *einfrieren* indem du dich konsequent nicht mehr meldest. VHS Kurse besuchen, was Neues beginnen, Fitnessstudio ectr. pp.

Eventuell auch dein Selbstbewusstsein überprüfen und dir möglichst selbst den Rücken stärken.

Alles Gute
w/43
 
G

Gast

Gast
  • #18
Ich bin momentan gerade daran und kann dir sagen, dass ich bis jetzt sehr davon überzeugt bin. So habe ich dieses Jahr einen neuen Job angefangen, bin gerade daran am abnehmen und suche mir auch eine neue Wohnung in der nähe meines neuen Arbeitsortes.

Ich glaube einfach, dass es durchaus Sinn macht, sein Leben komplett zu verändern, wenn man das Gefühl hat, man müsse das machen. Bei mir war es so, dass ich zwar nicht unglücklich war, aber irgendwie hatte ich in den letzen Jahren zunhemend den Eindruck, dass ich stehen bleibe und mich nicht mehr weiterentwickle.
 
  • #19
Ähem,

also ich denke Du musst erst einmal rausfinden WAS Dich unzufrieden macht. Einfach ALLES radikal umzuschmeissen macht keinen glücklich. Es muss doch auch Dinge geben die Gut sind, oder?

Also, der erste Schritt ist erst einmal die Bestandsaufnahme. Was ist Gut, was ist nicht so Gut? Das Gute behälst Du das Schlechte wird Stück für Stück geändert. Nicht alles auf einmal, das scheitert. Eine Priorätäten liste hilft ungemein, auch ein gewisser Realitätssinn ist hilfreich. Es gibt Dinge die kannst Du JETZT, sofort ändern, mehr Sport, bessere Ernährung, solche Dinge die Du ganz alleine in der Hand hast.

Aber einen Job, Beruf? Das muss geplant werden, Gelegenheit geschaffen werden. Da wäre die erste Massnahme zu klären ob es nur die Stelle ist (dann wegbewerben) oder eine komplett Neue Ausbildung ansteht.

Also, das ist nix was man auf sich zukommen lassen kann. Es ist ein Projekt. Du kannst nur etwas ändern wenn die Motivation dazu klar ist, aus Dir selbst kommt. Ein diffuses "so wie es jetzt ist ist es Mist" reicht nicht aus.

Also: Analyse, Plan, Durchführen
 
G

Gast

Gast
  • #20
Liebe w

ja: Sabbatical und eine Weltreise, fast 1 Jahr.
Neue Frisur und neue Wohnung hätten nicht gereicht: das ist Oberflächenkosmetik.
Ich brauchte eine Auszeit um nach einer schlimmen Trennung zu mir selbst zu finden.

Inzwischen lebe ich in einer anderen Stadt, habe eine neue Wohnung
und mache mit 45 Jahren ein Aufbaustudium (neben dem neuen Job).
Für mich hat sich also der "komplette Wechsel" als richtig herausgestellt:
vorher war ich deprimiert, unmotiviert, dauernd krank und für keine Gesellschaft wirklich ein froher Gast.
Inzwischen bin ich mir selbst im Reinen.

Tagebuch führen und mit Menschen sprechen die so was gewagt haben
kann dir helfen herauszufinden woran es momentan bei dir hakt.
 
Top