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  • #1

Wie kann es erfolgreiche Frauen geben, wo die doch alle keinen Hausmann zu Hause haben?

Wenn man bedenkt, wie wichtig es angeblich für erfolgreiche Männer ist, dass eine Frau ihnen "den Rücken freihält", dann wundert es doch extrem, dass es überhaupt erfolgreiche Frauen mit Mann und Kindern gibt -- wo doch quasi keine von ihnen einen Hausmann hat, der der Frau "den Rücken freihält". Frauen scheinen auch mit "unfreiem Rücken" Erfolg haben zu können. Schon seltsam. Ist das Gerede vom "Rücken freihalten" nicht nur eine billige Ausrede, mit der sich Hausfrauen einreden, sie hätten ach-so-viel Beteiligung an der harten Arbeit, den Ideen, dem Fleiß, dem Erfolg des Mannes, der als Arzt, Architekt oder Anwalt mit vielen Fähigkeiten und Fertigkeiten seinen Erfolg hart erkämpft hat?
 
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Gast

  • #2
Da kann ich als Mann nur mutmassen.
Bei Frauen werden beruflich höhere Maßstäbe angesetzt als bei Männer.
Sie sind also eigendlich besser als Männer bei einen fairen Vergleich.
Folglich werden sie ihren Haushalt effektiver managen und sich auf das Wesendliche beschränken.
Zusätzlich werden sie eine oder mehrere Hilfskräfte haben die sie bezahlen.

Ehefrauen erfolgreicher Männer werden sicher gerne über ihre Arbeit zu Hause reden
"Rücken freihalten" (Trotz Putzfrau, Gärtner..) weil sie davon ablenken möchten das sie wie die Made im Speck leben.
Und wenn sie Ihm den Rücken gut frei hält hat er eine Geliebte, und bei ihr klingelt der Postmann zweimal.
 
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Gast

  • #3
Diese Rücken freihalten greift vorwiegend dann wenn es eine Familie gibt. Zeig mir eine Frau die auch nur in die Nähe einer Karriere kommt wenn Sie keinen hat der sich um die Kinder kümmert. Unmöglich.

Und im Gegensatz zu den ach so tollen Karrierefrauen scheint es vielen Männern wichtig zu sein, dass die Kinder nicht von irgendjemanden erzogen werden. Und nach wie vor frage ich mich wieso du dich über Frauen so aufregst mit denen du nichts zu tun hast. Nicht jedem ist es am allerwichtigsten möglichst viel Geld zu machen und von anderen bewundert zu werden wie man das nicht alles schafft. Es gibt nach wie vor genug Frauen die besseres zu tun haben als einem männlichen Lebensmodell nachzueifern. Gerade du, die doch immer wieder sagt, dass Männer und Frauen eben verschieden sind müsste doch den kopf schütteln bei solchen Szenen.
 
  • #4
Es geschiet selten, aber da muss ich sagen, dass Frederika vielleicht nicht ganz falsch liegt. Billige Ausrede würde ich vielleicht nicht sagen, eher Einbildung. Das ist ja bekanntlich auch eine Art von Bildung.
 
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Gast

  • #5
Das Problem ist sicherlich, dass unter "den Rücken freihalten" verschiedene Funktionen gemeint sind, je nachdem, ob ein Mann oder eine Frau solches äußert.

Für einen erfolgreichen Mann bedeutet eine Frau, die ihm "den Rücken freihält" die Ersatz-Mutter, das Heimchen - oftmals mit entsprechender Optik und Bildung. Nicht inklusive in diesem Ausspruch sind die repräsentativen Pflichten und Anlässe - da geht man eventuell mit der jüngeren Geliebten hin. Ebenfalls nicht miteinbegriffen sind Gespräche zur Problemlösung. Eine Frau, die dem Mann "den Rücken freihält", befreit ihn einfach im Wesentlichen von der Hausarbeit und von der Anstrengung, seine Führungsrolle auch zu Hause beweisen zu müssen.

Für eine Karrierefrau bedeutet das "Rücken freihalten" meist nicht die an einen Partner zu delegierende Hausarbeit, sondern anderes und viel mehr, das emotionale Verfügbarsein, die Ansprache, die Chance, nach dem Arbeitstag mit dem Partner ein Glas Wein zu trinken und den Stress abzubauen. Es ist für sie nicht zwingend nötig, dass "er" die Teller abspült und die Handtücher bügelt und exakt faltet - dafür hat sie dann doch meist eine Aushilfe.

Deshalb gibt es Karrierefrauen ohne Hausmänner - aber wenig Karrieremänner ohne die Frau, die "den Rücken freihält".

w, 33
 
  • #6
Nachtrag: Aber ich würde das auf gar keinen Fall verallgemeinern. Denn oft ist es ja wirklich auch so, dass Mann sich schlicht nicht kümmert und manches an Frau hängen bleibt.
 
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Gast

  • #7
Frauen m Management Dax-notierter Unternehmen sind in den weit überwiegenden Fällen kinderlos oder haben eine Kinderfrau, die auch im Haushalt wohnt, damit sichergestellt ist, dass diese Frauen auch problemos auf Kundenveranstaltungen oder Sitzungen, die sich oft bis Mitternacht hinziehen, präsent sein können.

Die Frauen, die mit Tages-Kindermädchen oder-müttern versucht haben, ihren Job erfolgreich auszuüben, haben alle irgendwann aufgegeben. Man kann eben nicht auf mehreren Hochzeiten tanzen. Wenn die Kinder dann größer sind, ist es wieder einfacher, die Karriere zu machen, die einem vorschwebt. Aber auch da benötigt man ganztägig eine Haushaltshilfe, die u.a. auch für das leibliche Wohl der Familien-Mitglieder sorgt oder auch die Jugendlichen betreut, wenn die Mutter auch telefonisch nicht verfügbar ist.

Für eine Führungskraft ist es unerlässlich, mind.12 Std. als Ansprechpartner präsent zu sein. Die weiblichen Führungskräfte, die versucht habe, den Spagat zwischen Karriere und Muttersein mit einem Halbtags-Home-Office-Platz hinzukriegen, sind alle gescheitert. Es gibt betriebliche Probleme, die eben nicht am Telefon gelöst werden können und Führungskräfte, die permanent durch Abwesenheit glänzen, werden auf Dauer von den ihnen unterstellten Mitarbeiter/-innen nicht akzeptiert!

Außerdem wird man in diesen Positionen auch häufig wochenweise entweder selbst geschult oder ist Referentin für jüngere Mitarbeiter/-innen mit Entwicklungspotenzial, d.h. man ist auch nachts abwesend. Diese Termine können meist so abgesprochen werden, dass dann der Ehemann zu Hause ist. Ob dieser dann aber eine Tätigkeit ausübt, die es ihm ermöglicht, die Kinder morgens so zu versorgen, dass sie mit gesundem Frühstück pünktlich zur Schule kommen, lasse ich mal dahin gestellt. Denn nicht jeder Ehemann ist selbstständig oder in einer solchen Position, dass er sich seine Zeit frei einteilen kann.

w/ 61, kinderlos, vormals im Management einer deutschen Großbank tätig gewesen.
 
  • #8
<MOD: Nicht hilfreich im Sinne der Fragestellung. Schreiben Sie IHRE Meinung anstatt an anderer zu nörgeln.>
 
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Gast

  • #9
Kommt halt darauf an, was Du als erfolgreich definierst : Als Frau mit Kind(ern) kann man bis zu einem bestimmten Punkt Karriere machen, die ganz hohen Kaderstellen mit 14 Std. Arbeitstag aber ganz bestimmt vergessen, das ist ganz einfach nicht vereinbar.

Wenn also z.B. ich, Frau mit Tochter 12, Kader (Management) im Finanzwesen, immer Vollzeit garbeitet, als erfolgreich gelte, kann ich Dir schon sagen, wie es geht : mit Hilfe (Nanny, Putzfrau), Unterstützung des Ex (der seinen Teil an der Betreuung und Erziehung der Tochter immer wahrgenommen hat), Unterstützung der Familie in Notfällen (Grosspapa betreute z.B. kranke Enkelin, oder sie verbrachte Ferien bei den Grosseltern, als sie noch jünger war), Unterstützung des neuen Partners (der auch seinen Teil Haus- und Küchenarbeit übernimmt und sich mit der Tochter beschäftigt), Verzicht (wenig Ausgehen, prakitsch null Freizeit als Tochter klein war, auf der jetzigen Karrierestufe bleiben, obwohl mehr möglich gewesen wäre), Stress (Kind und Beruf vereinen ist manchmal sehr hart).

Aber - ich bereue nichts, bin und war nie von einem Mann abhängig, habe einen Job, der mich befriedigt, einen super Lebenspartner, ein glückliches, ausgeglichenes Kind, das in der Schule perfekt vorankommt - kurz : bin glücklich !
 
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Gast

  • #10
Hallo, das mit dem Rücken freihalten halte ich auch eher für eine Einbildung der Frauen, die das behaupten. Wenn ein Mann oder eine Frau erfolgreich sein will, kann er/sie das auch ohne Partner schaffen.

Wenn eine Frau sagt, sie ist den ganzen Tag zu Hause und hütet die Kinder, putzt das Haus und arbeitet im Garten und das wäre ein Opferdienst, dass der Mann erfolgreich im Beruf sein kann, halte ich das für ein Gerücht. Das sind in meinen Augen Luxusprobleme, vor allem wenn dann noch genug Geld für Au-Pair, Gärtner und/oder guter polnischer Seele vorhanden ist. Auch wenn man hört, das sie dann repräsentieren soll und für Gesellschaften vorbereitet, was wohl eher nicht so die Normalität in unserer Gesellschaft ist. Sicher ist Frau dann den ganzen Tag nicht arbeitslos, das bestreite ich nicht. Aber ausschlaggebend für den Erfolg? Nein!

Wenn ich solche Statements höre, a la ich will mehr Geld von meinem Ex, weil ich mich aufgeopfert habe zu Hause und keine Karriere machen konnte, dann ist das für mich übersteigertes Besitzdenken und fern jeder Realität. Ich weiß, dass es genug Frauen gibt, die anders denken, unappetittlich ist es aber schon.

Mal angenommen, die Ehefrau hätte normal weiter gearbeitet. Es ist die Frage, ob sie tatsächlich in die Position gekommen wäre, eine Stelle zu besetzen, welche die ganzen Gimmicks möglich gemacht hätten. Ein paar davon gibt es sicher, aber die Mehrheit doch eher nicht. Das ist bei den männlichen Arbeitnehmern oder Unternehmern auch nicht anders, die große Masse verdient von unterdurchschnittlich bis normal. 60.000 EUR sind dann doch schon etwas über Durchschnitt und das ist ja bereits einigen Damen zu wenig.

Für mich persönlich hoffe ich, dass ich niemals an so einer Frau gerate. Bitte, liebe Anspruchsfrauen, seid so ehrlich und sagt was ihr wollt. Dann kann ich mich und wahrscheinlich auch ein großer Anteil der Männer rechtzeitig zurück ziehen.
 
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Gast

  • #11
Gute Frage,aber genauso Frage ich mich dann...wie Frauen doch zu einem Partner kommen,ohne selbst aktiv zu werden-da ja Mann der Jäger sein soll?
Diese Aussage Frau hält dem Mann den Rücken frei,wird nur der Mann anführen der eine Frau an seiner Seite hat und es ist gleichzeitig ein Ausdruck sowie Achtung derer Unterstützung.Oft hört man aber gerade diese Worte von Frauen,die somit ihren Anteil an Leistung zum beruflichen Erfolg des Mannes Ausdruck verleihen wollen...sprich Hausfrauenberechtigungsschein!
Genauso gibt es sicher auch Männer die ihre Frau beim beruflichen Aufstieg und Sicherung dessen Ausübung bestmöglichst unterstützen und somit auch den häuslichen Teil der Arbeit abdecken.
Wer beruflich erfolgreich ist oder sein will ohne Partner,ist auch für dessen gelingen selbst verantwortlich-egal ob Männlein oder Weiblein-also gleiche Vorrausetzungen.
Frauen die in einer Partnerschaft zu beruflichen Karriereerfolg kommen,gehen aber oft schnell ihre eigenen Wege-da ist der Unterschied beider Geschlechter.

m48
 
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Gast

  • #12
Die haben einfach keine Kinder - zeig mir mal wirklich erfolgreiche Mütter, die ihre Kinder nicht rund um die Uhr fremdbetreuen lassen.

Ich find das ja grad in den Zusammenhang amüsant, da du ja so gegen Fremdbetreuung bist, vor allem im Kleinkindalter. Fakt ist aber, dass wirklich erfolgreiche Frauen maximal für paar Wochen aussetzen und dann Vollzeit weiterarbeiten.

Die erfolgreichen Männer hingegen "schaffen" es, dass sie rund um die Uhr arbeiten und die Kinder oftmals nicht oder kaum fremdbetreuen lassen - dafür sind dann nämlich die "gierigen" Ehefrauen da.
 
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Gast

  • #13
Na, dann scheut euch doch mal bei den wirklichen Karrierefrauen um.
Die haben sehr wohl eine Person, der ihnen den Rücken freihält. Schaut doch z.B. mal in die Politik. Glaubt ihr allen erstes, dass Frau v.d.Leyen mit ihren 7 Kindern nebenbei noch Haushalt, Kinder und Garten versorgt?
Da ist einfach genügend Personal da, Kinderfrau, Putzfrau, Haushälterin, Gärtner usw. aber das muss man sich erstmal leisten können und das geht meistens nur, wenn Beide Karriere gemacht haben.
Bei vielen Karrierefrauen ist es auch einfach der Mann, der sie unterstütz, nur wird das nicht so sehr an die Öffentlichkeit getragen. Es sieht dann immer so aus, als ob Frauen beides schaffen - so ist es aber nicht.
Ich kenne keine einzige alleinerziehende Karrierefrau, die ohne Personal auskommt.
 
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Gast

  • #14
Frau Merkel und ihr Ehemann - wer ist der Karrierist? Sie ist Kanzlerin und er Professor. Wer hält wem den Rücken frei? Macht es überhaupt Sinn, in einer solchen Konstellation von "Rücken freihalten" zu sprechen?
 
  • #15
Naja, VIELE Frauen sind es ja nun nicht, die beruflich genau so erfolgreich sind wie Männer. - Leider! Es sind Ausnahmen, immer noch!

Warum wohl nicht?
Möglicherweise setzten sie einfach andere Prioritäten für ihr Leben, das ist das eine. Andererseits wird der Grund genau das angesprochene Problem sein:

Sie haben KEINEN Partner an ihrer Seite, der ihnen den Rücken frei hält! Familie, Kinder und Beruf lassen sich eben nur vereinbaren, wenn entweder der Partner, oder Personal die beruflich erfolgreiche Frau mit allen Kräften unterstützt.

Wie viele Männer geben sich denn dafür her, Hausmann zu sein? - Ein zu vernachlässigender Prozentsatz! (Sie wissen,warum!)

Deshalb gilt auch für Frauen:
Jede beruflich erfolgreiche Frau braucht einen Partner, der ihr den Rücken frei hält. (Oder eine Armada von Personal) - Oder sie bleibt Single, oder kinderlos...
 
  • #16
@#14: Sorry, Angela, aber ich kann diese Phrase vom "Rücken freihalten" einfach nicht mehr hören. Abgedroschen und inhaltsleer, mehr Geschlechterkampf als Realität.

Wollen wir (Frauen) Kinder oder nicht? Und wenn ja, wollen wir uns im sie kümmern oder nicht?

Das "Freihalten des Rückens des Mannes" spielt doch bei dieser Entscheidung gar keine Rolle. Ich will mein Kind doch nicht selbst erziehen, weil ich damit seinen Rücken freihalte, sondern weil es mein Kind, meine Freude und auch meine Mutterpflicht ist. Aber doch auf keinen Fall, damit er den Rücken frei hat!
 
  • #17
Also, ich glaube dass es durchaus erfolgreiche Frauen gibt, die einen Mann und Kinder zu Hause haben - und der Mann hält ihnen den Rücken frei!

Beispiel: Meine Nachbarin, sie ist eine sehr erfolgreiche Geschäftsfrau - ihr Mann ist, seit ich die beiden kenne, also seit ca. 8 Jahren, zu Hause und betreut die mittlerweile 4 Kinder, das kleinste davon ist knapp ein Jahr alt, das älteste gerade mal 7 Jahre.

Ich glaube schon, dass auch einer beruflich erfolgreichen Frau viel Last abgenommen wird, wenn es einen lieben Hausmann gibt, der dies freiwillig und gern macht.

Dass es also "überhaupt keine erfolgreiche Frau einen Hausmann hat, der ihr den Rücken freihält" - das kann ich nicht bestätigen.

Aber natürlich kann ich ebenso bestätigen, dass Frauen auch mit "unfreiem Rücken" durchaus Erfolg haben zu können.

Ein Freund von mir, er ist Ärztlicher Direktor an einem Krankenhaus, hat mir kürzlich erzählt, dass er - dort, wo dies möglich ist und er diese Wahl treffen kann - am liebsten Frauen mit Kindern einstellt in seiner Klinik. Damit fährt die Klinik allgemein am besten. Diese Frauen sind perfekt organisiert, straight und erfolgreich, arbeiten gut und schnörkellos, sind gute Teamplayer. Also alles, was das Herz eines Klinikchefs in Sachen Personal begehrt. Ob diese Frauen, mit denen er so gute Erfahrungen gemacht hat, teilweise jemanden haben, der ihnen den Rücken frei hält, hat er nicht erwähnt :)) Möglicherweise haben manche das Glück, aber sicherlich nicht alle. Dennoch ist er begeistert von der Arbeitskraft erfolgreicher Mütter.
 
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Gast

  • #18
#15: Unabhängig davon, ob Du den Rücken Deines Mannes freihalten willst oder nicht, wenn Du beruflich zurücksteckst, um die Kinder zu erziehen tust Du es einfach de facto, denn dann erledigst Du die Hausarbeit, Organisation etc, die er nicht mehr erledigen muss, wenn er nach Hause kommt.

Und das ist es, was ich bei den in meinen Augen erfolgreichen Frauen beobachte: Sie haben zwar häufig eine Beziehung, aber keine Kinder. Denn Karriere und Kinder sind nur schwer zu vereinbaren, einige wenige mögen dies mit Unterstützung hinbekommen, viele aber nicht. Und dann muss Frau sich entscheiden und die Entscheidung wird immer mehr gegen Kinder getroffen.
 
  • #19
@#15, Frederika:
Nochmals: Es ist doch immer die Entscheidung BEIDER, welche Familienorganisation gewünscht wird. - Und, ich gebe dir Recht, für die FRAU ist das "Rücken frei halten" gewiss nicht der Grund für die Bereitschaft, ein Hausfrauen- und Mutter- Dasein zu führen. Aus nachvollziebaren Gründen wird es ihr in erster Linie um die Kinder gehen. Da sind wir uns einig.

Aber warum ist der MANN, der Vater an einer solchen Konstellation interessiert? Ich bin sicher: ER denkt sehr wohl daran, dass sein beruflicher Aufstieg mit Doppelbelastung in weite Ferne rückte.
Also stimmt deine Vermutung, dass der Frau eher zum Wohl der Kinder zu Hause bleibt. Der Mann jedoch hofft bei dieser Entscheidung, dass ihm seine Frau damit den "Rücken frei" halten kann. - Zu Recht!
 
  • #20
unsere Vorzeige-Karriere-Mutter v.d.L. hat einen Mann der seinen Job halbtags ausführt, Haushälterin, Putzhilfe, Gärtner und Kinderfrau....
ich verstehe unter einem solchen Aufgebot von Unterstützern, daß ihr der Rücken freigehalten wird.
 
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  • #21
@#15
du bekommst hier laufend Beispiele, dass Rücken freihalten nicht inhaltsleer ist.
Wenn du diese Beispiele nicht hören oder wahrhaben willst dann lass es doch einfach gut sein.

Und natürlich spielt das eine Rolle bei der Entscheidung. Ich kläre doch vorher ab wie sich die Betreueung der Kinder gestalten wird und warte nicht bis zur Geburt um auszumachen wer nun wo zu Hause bleibt. Das ist ne ganz schlichte Arbeitsteilung. Und weder will sich der Mann beim scheitern anhören, dass er ihre Karriere verhindert hat, noch will sich die Frau danach anhören, dass sie ihm nur das Geld aus der Tasche gezogen hat.. es war ein Deal und beide haben die Folgen zu tragen. und wenn sich Frauen danach beschweren, dass der mann zu wenig zahlt dann liegt es in manchen Fällen vielleicht daran, dass die Frau dadurch, dass sie die Kinder nach der Trennung hat nach wie vor einen großen Teil dieses "Rücken freihalten" leistet ohne dafür anteilsgleich "ausgehalten" zu werden.
Dass nach einer Beziehung der eine dem anderen etwas vorwirft sind Früchte von Verbitterung, Hass und Enttäuschung der jeweiligen Einzelfälle und hat nur sehr wenig damit zu tun, dass der Deal an sich ein ungleicher war. Würde der Mann nach der Trennung die Kinder mit Sack und Pack nehmen und die Frau "balastlos" beruflich durchstarten bin ich mir sicher, dass die wenigsten mehr Geld fordern. Dann hat der Mann das Geld UND die Verantwortung. Was glaubst du wie viel Personal er benötigt und was dieses kostet damit er auch weiterhin, trotz Trennung seinen beruflichen Weg weitergehen kann? Ganz zu schweigen davon wie seine Chncen stehen als Alleinerziehender wieder eine Partnerin (die dann vielleicht auch noch Kinder haben will) zu finden. Aber das tun sich ja offensichtlich nur die wenigstens Männer an- wieso blos nur?
 
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Gast

  • #22
Es gibt auch Männer die sich Kinder wünschen.Auch die Männer wünschen sich, dass die Frau die Erziehung der Kinder übernimmt, nicht nur wegen der Kosten, sondern weil sie so erzogen worden sind, weil es bequem ist ruhig im Büro zu sitzen und Akten hin und her zu schieben ( mir ist klar das es auch andere Männer gibt).
Wir sind also bei einer gemeinsamen Entscheidung und diese Entscheidung betrifft den Rest des Lebens und nicht nur ein paar Jahre bis die Kinder in die Schule gehen. Denn auch da ist ein Versorgen der Fam. noch nötig und gewünscht.
Es sind zwei die das entscheiden und es bleiben zwei. Auch nach der Ehe . Die Verpflichtung den Kindern gegenüber bleibt und damit auch die der Mutter gegenüber, die sich um die gemeinsamen Kinder gekümmert hat. Ja es ist ärgerlich für den Zahlenden, das kann der Mann sein, aber manchmal wen der Mann sich stark um die Kinder bemüht auch die Frau. Das hat Folgen für die neuen Partnerschaften aber leider ist das nicht zu verhindern. Die Kinder und die Frau müssen auch leben. Da muss nicht unbedingt der Staat für einspringen, der Mann wird auch nur zu dem Betrag verpflichtet den er auch leisten kann.
 
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Gast

  • #23
@21
[Zitat]"... Ja es ist ärgerlich für den Zahlenden, das kann der Mann sein, aber manchmal wen der Mann sich stark um die Kinder bemüht auch die Frau...."
+
"...der Mann wird auch nur zu dem Betrag verpflichtet den er auch leisten kann...."

Sorry, das stimmt so leider nicht.

Im Nachbarthreat http://www.elitepartner.de/forum/dem-ehemann-den-ruecken-freigehalten.html
kannst Du bei #26 mal nachlesen, was so alles möglich ist.

Die zweite, von mir angezweifelte Aussage betrifft die Höhe der einseitigen Transferleistungen.
Einem Normalverdienenden Mann bleiben lumpige 900,00€ (o.k. seit diesem Jahr 950,00€ - aber eine Neuberechnung des Unterhalts wird in den meisten Fällen abgelehnt) Selbstbehalt.

Wenn ich diese Summe nun mal mit dem vergleiche was eine Dame hier von ihrem Ex forderte nur weil sie ihm ein paar Jahre die Hemden gebügelt hat bevor sie ihn verließ, dann sehe ich doch einerhebliches Ungleichgewicht.
 
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Gast

  • #24
Das ist doch sehr einfach: die Sache mit dem Rücken freihalten ist absolut nicht nötig sondern nur ein dummer Spruch den solche Männer eben zu ihren Frauen sagen damit sie ihre bequeme Situation beibehalte können und die Frauen wiederum akzeptieren das bereitwillig weil sie somit quasi einen Anteil am Erfolg des Mannes haben.
Fakt ist kein Mensch braucht einen Hausmann oder eine Hausfrau um erfolgreich zu sein und den Haushalt zu schmeißen ist auch keine wirkliche Arbeit denn das können mehr als genügend Menschen neben ihrer Arbeit noch erledigen. Wenn ein erfolgreicher Mensch wirklich keine Lust auf den Haushalt hat dann kann er sich halt eine Haushaltshilfe einstellen.
 
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Gast

  • #25
Wie kann es erfolgreiche Frauen geben, wo die doch alle keinen Hausmann zu Hause haben? Antwort: Diese Frage ist doch völliger Unsinn! Warum? Den Rücken des Mannes freihalten ist doch eine Ausrede von Frau und nicht von Mann! Also warum soll dann Mann Rücken freihalten für Frau! Jeder hat doch selbst seinen Rücken zu tragen und ist auch selbst dafür verantwortlich! Und nocht etwas ganz Wichtiges: es sind doch immer nur die Frauen, die irgendwann fast durchdrehen, wenn sie bis zu einem bestimmten Alter immer noch kein Kind haben und nicht die Männer! Höre gerade im Moment im Freundeskreis folgender Ausspruch: meine Freundinnen sind schwanger oder haben schon ein Kind ich möchte jetzt auch eines! Ich empfehle jeder vernünftigen Frau sich für kein Kind zu entscheiden! Warum? Welche Freiheiten werden dann aufgegeben werden müssen! Und meistens geht dann auch noch die Partnerschaft in die Brüche! Meine vorletzte Beziehung habe ich abgebrochen, da meine damalige Freundin mich sehr gedrängt hat mit zu heiraten und schwanger zu werden. Für mich kommt weder das eine noch das andere in Frage, da ich keine Lust habe, in diesen instinktiven, überlieferten Zeitgeistteufelskreis mitzuschwimmen. m
 
G

Gast

  • #26
Rücken frei halten heißt auch, dass der Mann seinen Beruf in Ruhe nachgehen kann, weil er weiß zu Hause ist seine Frau, managed den Alltag und kümmert sich um die Kinder. Sehr angenehmes
GEfühl
 
G

Gast

  • #27
Es gibt zwar erfolgreiche Frauen, jedoch sind die meisten mehr oder weniger (oft) single und sind zum zusammenleben untauglich. Insofern ist die Existenz dieser neuartigen Spezies nichts ungewöhnliches oder unerklärliches.
Ich jedoch mag auch keine Superzickigfrau oder Überkarrierefrau usw. ... Herzenswärme und Familiensinn sind mir lieber, nur passen diese Eigenschaften nicht zu einer "Emanze" oder Karriere geilen Frau. Alle anderslautenden Behauptungen sind Schöndekereien ohne Substanz.
 
  • #28
Ganz einfach, Frederika, diese Frauen haben entweder a) keine Kinder oder b) die Kinder sind schon groß (>15).
 
W

weibl42

  • #29
Welche Worte man wählt ist doch egal. Es ist doch ziemlich traurig wenn man sich eingestehen muss - "Ich habe da eine Fehlentscheidung getroffen" (ich meine nicht die Kinder sondern die Erziehungsaufgaben). Wie soll man da raus kommen.

Ich kam mir von der Gesellschaft moralisch vergewaltigt vor. Gerade in den alten Bundesländern ist es doch heute noch weit verbreitet das erziehende Frauen sich abfällig den berufstätigen Frauen gegenüber verhalten. Die Meinungsänderung Familie und Beruf ist doch ziemlich neu. Und warum? Weil viele Männer gar nicht mehr in der Lage sind eine Familie zu ernähren. Die wenigen die das noch können sind doch eher die Ausnahme.

Oft wusste man (sofern man jung Kinder bekommen hat) gar nicht was das WIRKLICH bedeutet. Woher auch? Es wird doch nur über die schönen Seiten berichten. Die Männer hatten das Glück und konnten in die Arbeit flüchten und da man dafür Geld bekommt ist das ja das "Wichtigere". Als Frau ist dir zwar bewusst das du irgendwann verblödest wenn du dir nichts einfallen lässt und dann geht es los: Woher nimmst du die Freizeit um dich weiterbilden zu können (Schlafmangel, Stillzeiten, Kinderarzt, Haushalt). Die Jahre vergehen.

Und der Staat ist heute noch lange nicht soweit das beide Partner gleiche Chancen hätten. Man denke nur an die arbeitsfeindlichen Kindergartenöffnungszeiten in den alten Bundesländern. Von den Kosten ganz zu schweigen - Wenn du da zu Hause bleibst ist das wirtschaftlich oft die klügere Entscheidung.

Womit hälst du also als erziehender Elternteil dein Gemüt bei der Stange "Ich halte meinem Partner den Rücken frei."
 
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Gast

  • #30
Ganz einfach, weil Frauen belastbarer sind. Ich stelle das immer wieder fest, dass Männer oft schnell überfordert sind. Sollten gewisse Männer das tun, was viele beruftätige Mütter tun, würden die völlig abdrehen. Die würden den Spagat zwischen Familie und Beruf und Terminen der Kinder überhaupt nicht hinbekommen. Es gibt sicher Ausnahmen, nur leider kenne ich keinen Mann, der hierbei eine Ausnahme bildet.
 
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