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Gast

  • #31
Das gleiche "kämpferische" Verhalten erwarte ich auch von einem Mann.
Nun ja, man macht ja als Mann so seine Erfahrungen mit dem Werben um eine Frau. Früher hat man der Frau heimlich eine Rose an den Scheibenwischer ihres Autos gesteckt, heute kann es einem passieren, daß nach dem "Idioten, der diese alberne Blume..." herumgefragt wird und man sich ganz klein machen muß, damit nicht der Verdacht auf einen fällt. Früher hat man die Frau galant zur Türe begleitet und sie fand es total umwerfend, heute wird einem sofort unterstellt, auf ein rasches Nümmerchen aus zu sein. Früher hat man Grenzen respektiert, um sich von den Affärensuchern zu unterscheiden, heute heißt es sofort, man sei zu schüchtern oder hätte Angst vor einer Abfuhr.

Wenn jedes "kämpferische" Auftreten das Risiko einer absurd negativen Umdeutung beinhaltet, weil Männer angeblich von Natur aus sexbesessen sind und jeder, der sich anders gibt, die Frau höchst wahrscheinlich nur zu täuschen versucht, dann ... machte das Kämpfen einfach keinen Spaß mehr.
 
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Gast

  • #32
Um meinen Arbeitsplatz muss ich erst dann kämpfen, wenn ich kurz vor der Entlassung stehe. Wenn alles gut läuft, muss ich mich zwar auch anstrengen, aber immer noch so, dass es mich nicht über Gebühr beansprucht. Und so ist es auch bei einer Frau. Kämpfen muss ich dann, wenn ich quasi chancenlos bin oder sie schon Desinteresse bekundet hat. Es gibt dann immer noch eine kleine Möglichkeiten - bei einigen Frauen - das Ruder rumzureißen. Aber warum sollte man das tun? Diese Beanspruchung über Gebühr, das Reinkien, der Hinterherlaufen zahlt sich am Ende eh nicht aus, da man ihr gegenüber immer minderwertig bleiben wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass der kleine Funke, den man entfacht hat, schnell erlischt, ist immens hoch.

Des Weiteren kommt natürlich hinzu, dass dieses Kämpfen oft missinterpretiert wird. Man gilt schnell als aufdringlich, chauvinistisch oder sexbesessen. Sich derartigen Unterstellungen auszusetzen, bedeutet heute schon viel Mut. Deswegen kann ich jeden Mann sehr gut versteht, der sagt: "Wer nicht will, der hat schon." Dann soll die Frau eben einen anderen auswählen, mehr als seine Bewerbung abgeben, sollte man heute nicht tun.
 
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  • #33
Nun ja, man macht ja als Mann so seine Erfahrungen mit dem Werben um eine Frau. Früher hat man der Frau heimlich eine Rose an den Scheibenwischer ihres Autos gesteckt, heute kann es einem passieren, daß nach dem "Idioten, der diese alberne Blume..." herumgefragt wird und man sich ganz klein machen muß, damit nicht der Verdacht auf einen fällt. Früher hat man die Frau galant zur Türe begleitet und sie fand es total umwerfend, heute wird einem sofort unterstellt, auf ein rasches Nümmerchen aus zu sein. Früher hat man Grenzen respektiert, um sich von den Affärensuchern zu unterscheiden, heute heißt es sofort, man sei zu schüchtern oder hätte Angst vor einer Abfuhr.

Wenn jedes "kämpferische" Auftreten das Risiko einer absurd negativen Umdeutung beinhaltet, weil Männer angeblich von Natur aus sexbesessen sind und jeder, der sich anders gibt, die Frau höchst wahrscheinlich nur zu täuschen versucht, dann ... machte das Kämpfen einfach keinen Spaß mehr.
Ich glaube eher, du triffst die falschen Frauen.
Und nur weil ein oder zwei dumme Frauen unromantisch und derb agieren, deswegen glauben Männer alle Frauen wären so?
Mir wurde von meinem Expartner immer vorgeworfen ich sei zu freundlich zu jenen, die mir Avancen machen. Dabei fand ich es nur nett und mutig. Wertschätzung zu erfahren ist immer schön und ich kann das eben ungezwungen annehmen.

Und ich bitte auch um Verständnis für die Frauen, denn wenn eine Frau immer wieder enttäuscht wird, dann wird sie hart.
Wenn du also einen Schuldigen suchst, dann schau bitte auch auf deine Geschlechtsgenossen, die mit Frauen grob und verlogen umspringen und das noch lustig finden. Wer soll das unbeschadet "überleben"? Sensibilität scheint im Alltag hinderlich zu sein.

Ebenso ist der Gentleman beinahe ausgestorben. Die Sorte Mann, der eine Frau wie eine Lady behandelt - wodurch sie auch zu einer wird und Aufmerksamkeiten wie von dir oben angeführt schätzen und annehmen lernt.
Und wenn du jetzt auch damit aufhörst..... gibts noch einen weniger..... schade, überleg dir das nochmal.....
 
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  • #34
Was hast du nur für einen "Respekt" für Frauen? Ihn einfangen....., er war wohl damals nicht reif genug für eine gute Beziehung, hat an sich gearbeitet, hat seine Firma aufgebaut, Hut ab und ist jetzt soweit, dass er alles für eine gute Beziehung hat. Das alles ist natürlich für Frauen interessant. Männer wollen ja auch eine Frau, die ihr Leben im Griff hat, oder?

Du wertest ihn und auch die Frauen ab, wenn du alles nur auf das Geld fokusierst. Es gibt genug Frauen, die so einen Mann gar nicht haben möchten, weil sie wissen, dass Geld nicht alles ist und oft ein sehr hoher Preis gezahlt werden muss, um eine Beziehung mit so einem "reichen" Mann zu haben.

w
Sehr aufschlussreich, danke: Wenn Frauen SEIN Geld schätzen, dann schätzen sie eigentlich und in Wahrheit seine Reife (!). Wenn ich aber, der ich ihn kenne, seine Leistungsfähigkeit diesbezüglich schätze, werte ich ihn ab und bin respektlos. Aha.

Was ich daraus lerne: Frauen üben sich gern im euphemistischen Umschreiben ihrer eigenen knallharten Programme und Handlungsweisen, weil diese Handlunsgweisen, wenn man sie so benennt, wie sie sind, politisch unkorrekt und sogar brutal klingen würden.

M45
 
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Gast

  • #35
Wer schon einmal erlebt hat, wie eine Frau, die sonst unbedingt erobert (ist vielleicht das treffendere Wort) werden will und höchste Ansprüch an die potentiellen Partner stellt, plötzlich Himmel und Hölle bewegt und ihr komplettes Leben umschmeißt, nur weil sie einen Typen unbedingt will, der kommt da schon ins Grübeln.

"Keine Antwort = kein Interesse", so ist das leider.
 
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Gast

  • #36
Um meinen Arbeitsplatz muss ich erst dann kämpfen, wenn ich kurz vor der Entlassung stehe.
Wer so denkt, hat schon verloren. Wie schon geschrieben wurde, kämpfen muss mit Anführungszeichen verstanden werden.

"Kämpfen" hat nichts mit zurück holen zu tun, nicht mit Hinterherlaufen, oder ähnlich negatives Verhalten.

"Kämpfen" hat für mich was mit Wertschätzung, Respekt, Festhalten, Interesse, großes Zeigen von Interesse zu tun. Wenn das eine Frau nicht zu schätzen weis, dann ist es eh nicht die Richtige und der Mann braucht sich seiner kämpferischen Stärke (dem Kämfpen) nicht zu schämen, sondern sollte mit gehobenen Kopf gehen.

Wenn ein Mann denkt "Wer nicht will, der hat schon", dann zeigt ein Mann damit geringes Selbstbewusstsein und welch kluge Frau will so einen Mann?

w 49
 
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Gast

  • #38
Ich hatte unter #5 geschrieben und möchte noch etwas ergänzen.

Zunächst finde ich es sehr interessant, dass hier unter den Männern offenbar völliger Konsens herrscht, was die Sinnlosigkeit des "Kämpfens" angeht. Ich nehme weiter an, dass ein Jeder, auch wenn er dies nicht explizit schrieb, seine eigenen schlechten Erfahrungen mit solcherlei Versuchen gemacht hat und dies wohl eher in jungen Jahren.

Die in #30 und #31 angesprochenen Dinge habe ich selbst auch erlebt und das, obwohl ich eben ganz bewusst nicht kämpfe. Selbst Empathie und Geduld führten bei mancher Falschen zu höchst unangemessenen Reaktionen, wo ich auch Jahre später nur mit dem Kopf schütteln kann, weil es manchmal bis hin zu Beleidigung und Bösartigkeit ging. Speziell solche Vokabeln wie eingeengt fühlen, es ginge zu schnell, man könne es doch langsam angehen, mal schauen, wie es sich entwickelt, die lassen bei mir sofort alle Warnlampen angehen. Einfach, weil oftmals etwas nicht stimmig im Gesamtverhalten ist. Wie wohltuend ist da ein offenes, freies und ungezwungenes Kennenlernen - ausschließlich einem solchen gebe ich Raum und das sind die Frauen, auf die Mann sich wirklich verlassen kann und mit denen ein vernünftiges Zusammenleben möglich ist.

Ich bin sehr offen, geradeheraus, ehrlich und habe Geduld. Parallele Geschichten sind mir zuwider. Und dennoch habe ich öfter die Erfahrung machen dürfen, dass dies oft nicht ankommt, mnchmal sogar, dass hässliche unzutreffende Vermutungen angestellt werden. Wenn ich mich dann schon innerlich abwendete, nur noch halb interessiert zeigte, mich nicht regelmäßig meldete, die Sache sogar schon mal verbal beendete, DANN wurden manche plötzlich wach und interessiert. Nur, da war der Ofen bei mir bereits aus. Und nein, ich wärme nichts mehr auf und ich mache auch nicht mehr den Fehler, später nochmal auf eine Frau einzugehen, die mich ablehnte.
 
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Gast

  • #39
Ebenso ist der Gentleman beinahe ausgestorben. Die Sorte Mann, der eine Frau wie eine Lady behandelt - wodurch sie auch zu einer wird und Aufmerksamkeiten wie von dir oben angeführt schätzen und annehmen lernt.
m40
Wieso als Genleman benehmen, wenn es die Ladys dazu gar nicht mehr gibt. Mit wem fängt eine Frau als erstes etwas an, mit dem Gentleman, der ihr nicht gleich an die Wäsche will oder dem Macho, der natürlich erstmal interessanter ist ? Das es keine Gentleman mehr gibt ist die natürliche Reaktion der Männer auf das Verhalten der Frauen. Vielleicht wird es ab Mitte 30 von den Frauen wieder gewünscht, Pech halt, wenn es vorher abtrainiert wurde.
 
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Gast

  • #40
Wenn ein Mann denkt "Wer nicht will, der hat schon", dann zeigt ein Mann damit geringes Selbstbewusstsein und welch kluge Frau will so einen Mann?
Diese Antwort zeigt wieder einmal, wie schnell sich die Wahrnehmung einer verschmähten Frau doch verschiebt. Natürlich ist es ein Zeichen von großem Selbstbewußtsein, wenn der Mann sich vor ihr nicht zum Affen macht, sondern einfach seiner Wege geht. Sollte man als Mann viel öfter so machen. Klug ist so ein Verhalten (der Frau) jedenfalls nicht.
 
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Gast

  • #41
Um eine Frau kämpfen? Nicht mehr in diesem Leben. Eine Frau die mich nicht will, die will ich nicht. - Ich will eine Frau die ebenso verrückt nach mir ist, wie ich nach ihr.

Wie wohltuend ist da ein offenes, freies und ungezwungenes Kennenlernen - ausschließlich einem solchen gebe ich Raum und das sind die Frauen, auf die Mann sich wirklich verlassen kann und mit denen ein vernünftiges Zusammenleben möglich ist.

(...) Und nein, ich wärme nichts mehr auf und ich mache auch nicht mehr den Fehler, später nochmal auf eine Frau einzugehen, die mich ablehnte.
Diese beiden Aussagen kann ich ebenfalls unterschreiben. Im letzen Jahr habe ich es gleich 2x erlebt, dass Frauen zuerst auf Abstand gegangen sind, und mich dann umworben haben als ich nichts mehr wollte. Eine Frau die Spielchen spielen will, darf das gerne mit einem anderen - ich habe keine Lust darauf.

m41
 
  • #42
Also ich, männlich und Ende 20, seh das Thema so:

Ich mache wirklich wenige Dates, versuche so gut wie möglich parallelen Kontakt zu vermeiden, mehr als zwei sowieso nicht, ebenso gibt es für mich einen Stop der Intensivierung anderer Kontakte, sobald es zum zweiten Date kommt. Ich möchte nämlich der Frau den Respekt, die Höflichkeit und die Aufmerksamkeit entgegenbringen, die sie in meinen Augen verdient (ob sie das anders macht, ist mir für diese Entscheidung ZUNÄCHST egal, das sind meine Ideale).

Sollte es aus irgendeinem Grund nach mehr Schreiben, dem ersten oder dem zweiten Date von ihrer Seite einen plötzlichen Rückzug geben, ich aber mehr wollen, frage ich sie offen, höflich und freundlich nach den Gründen und das soweit möglich ohne mehr Verbindlichkeit zu wünschen, als für diesen Stand des Kennenlernens in meinen Augen sinnvoll ist. Mit empathischer Intelligenz ausgestattete Frauen haben mir bisher immer geantwortet, der Rest ist sowieso nicht interessiert.

Etwas intensiver auf den Punkt komm ich natürlich bei der "Ich will erobert werden"-Fraktion: Ich stelle offen die Frage, ob sie mich noch einmal treffen möchte und ob sie das auch in den kommenden zwei, drei Wochen möchte. Bei triftigen Gründen wie Erkrankung, Klausurenphase etc. bin ich natürlich verständnisvoll. Sobald ich aber merke, dass die Dame sich bewusst "schwer erreichbar" gibt, fällt sie bei mir schon instinktiv auf ein Interessens-Niveau in Richtung Null, weil ich auf Offenlegung wahrer Gefühlen stehe, denn diese Verletzlichkeit biete ich und erwarte ich auch von ihr.
Wenn Sie dann auf mich zukommt, weil plötzlich nichts mehr kommt, muss schon ordentlich was kommen, damit ich meine Skepsis nochmal überwinde.
 
G

Gast

  • #43
Für mich macht es den Unterschied aus, ob ich der Frau Spielchen spielen unterstellen würde, oder ob es um ein Missverständnis geht, sie z.B. meine Avancen nicht erreichen.
Für einen offenen, ehrlichen Korrekturversuch von ihrer Seite aus, bin ich bereit über meinen Schatten, auch Stolz genannt, zu springen und eine zweite Chance zu gewähren. Bei Spielchen widerrum reagiere ich allergisch. Auf jeden Fall bedarf es Fingerspitzengefühl die Spreu vom Weizen zu trennen, denn wie oft beginnt eine grosse Liebe holperig, und ein Strohfeuer, zu Beginn reibungslos, erlischt?
 
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Gast

  • #44
Und den Punkt an dem ein Mann trotz großem Selbstbewusstsein aufgeben sollte, legst natürlich Du fest?!
Für ich selbst lege ich das fest. Ich denke, dass andere Frauen so ähnlich denken. Gerne können andere Frauen hier mir "widersprechen".

Außerdem gibt ein mit so einem Verhalten nicht auf, sondern schätzt die Situation gut ein und zieht seine Konsequenzen. Das hat nichts mit aufgeben zu tun.

Wenn ich was nicht erreiche, aus welchen Gründen auch immer, dann gebe ich nicht auf, sondern erkenne, dass es halt nicht klappte, weil ich es nicht geschafft habe, oder weil Er nicht der Richtige ist. Es ist eine Form von sachlicher Betrachtung, die mich nicht dazu bringt, mich schlecht zu fühlen. Dieses sich aufgeben fühlen, klingt nicht sachlich und schon gar nicht positiv.

w
 
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Griet

  • #45
Selbst bin ich ein Mensch der kämpft. Im Alltag, dem Job und in der Liebe/für die Liebe. Es entspricht meinem Naturell, und würde ich nicht so agieren, könnte ich mir das - noch Jahre später - selbst nicht verzeihen etwas unversucht zu lassen.
Ich verstehe aber auch die Menschen / die Männer, denen nach Anfangsschwierigkeiten, Missverständnissen die Leichtigkeit fehlt, die eine Sache hinter sich lassen wollen, ohne darüber nachdenken zu wollen. Vielleicht vergibt man so eine Chance (öffnet zugleich neue) - aber so ist das Leben..
 
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Gast

  • #46
Das "sich bemühen" bzw. "kämpfen" mache ich davon abhängig, wie engagiert die Frau ist.

Ich als Mann (40) habe die Erfahrung gemacht, dass eine Frau, die in der Kennenlernphase sehr passiv war, dies auch in der folgenden, jahrelangen Beziehung war. Das möchte ich nie wieder!

Andersherum habe ich die Einschätzung und Hoffnung, dass eine Frau, die sich auch um mich bemüht, dies auch in einer Beziehung so beibehält.

Denn eines muss man sich auch klar machen: in meiner Elterngeneration war der Lohn des Eroberns das Versorgtsein. Der sichere Hafen der Ehe bedeutete, dass der Mann arbeiten gegangen ist und die Frau ihn versorgt hat mit Essen, Haushalt machen etc.
Heute kocht man als Mann, man teilt sich die Hausarbeit und Kindererziehung, geht ins Fitnessstudio, pflegt sich, lebt halt die Gleichberechtigung und das ist so in Ordnung.

Aber: wenn schon denn schon. Dann soll die Frau auch so selbstbewusst und aktiv sein, das Kennenlernen als ein Spiel von Geben und Neben mitzumachen.

Zumal online das Ganze nochmal etwas extremer abläuft: es gibt Frauen, die testen Männer an bis hin zum Sex und du nimmst dir Zeit als hart arbeitender Mann und antwortest zwischen geschäftlichen Mettings auf die whattsapp-Nachrichten und denkst "toll, sie denkt an mich" und ein paar Tage später kriegst du ´ne Nachricht, es täte ihr leid, "der Funkenflug wäre nicht so da...".

m 40
 
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Gast

  • #47
Kämpfen auf keinen Fall..Da schliesse ich mich der grossen Mehrheit an.(und Frauen sollten wirklich mal zuhören warum so viele Männer keine Lust mehr dafür oder auf Gentlemenlike haben.

In meiner singlezeit habe ich bei einem symphatischen Kontakt der sich aus Profilfoto, Profiltext, Telefonat und/oder ein paar Chats zusammensetzt klar gesagt das mir das ausreicht um mehr über Sie erfahren zu wollen weil ich sehr interessante Ansätze finde.

Wenn von ihr daraufhin gar nichts und immer wieder Wochenweise ein Hallo wie gehts zurückkommt, oder ich schreib zwar gern mit dir,bin nicht oft online, bin zur Zeit nicht auf der Suche etc...zurückkommt verliere ich schnell das interesse..

Wer macht sich schon gerne zum Kasper?

Das betrifft auch Gentlemenlike , Kavalliere, zum Tanzen auffordern etc......

Insgesamt zu viele Körbe von Frauen, Anspruchsdenken ; das es nicht gerade der potenzielle Prinz ist der da ankommt, haben dazu verholfen das die mesiten Männer sich erst gar nicht mehr bemühen.

Das zunehmende "wir handeln immer gleicher" Prinzip trägt natürlich auch dazu bei..

M47
 
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Gast

  • #48
denn wenn eine Frau immer wieder enttäuscht wird, dann wird sie hart.
Wenn du also einen Schuldigen suchst, dann schau bitte auch auf deine Geschlechtsgenossen
Das ist leider ein Kreislauf, der ausgerechnet jene Männer ausschließt, die ohne Hintergedanken agieren und natürlich auch nicht verstehen, wieso ihr gentleman-likes Verhalten die Frau auf Abstand gehen läßt. Sie verstehen es schon allein deshalb nicht, weil sie diese Hintergedanken gar nicht kennen.

Da hilft auch kein Blick auf Geschlechtsgenossen, da unsereiner ja nicht wissen kann, wie solche Leute mit einer Frau umgehen und welches Verhalten sie wiederzuerkennen glaubt, wenn man sie als Zeichen besonderer Wertschätzung z.B. zur Haustür begleiten will. Und zwar nur zur Haustür.

Wünschenswert wäre halt, liebe Frauen, Ihr würdet die Fragezeichen in den Augen des Mannes lesen der glaubt, phantasievoll und mit dem gebotenen Anstand um Euch zu werben, und der von der negativen Reaktion auf seine Höflichkeit vollkommen irritiert ist. Natürlich will kein Mann, der eine Frau wertschätzt, sie durch ein Handeln vergraulen, das ihr offensichtlich mißfällt.

Für besonders schlimm erachte ich in diesem Zusammenhang, daß der Mann oft noch nicht einmal erfahren darf, womit er die unerwartete Ablehnung auslöst, so daß ihm nur noch die Wahl bleibt, in ALLEN Dingen vorsichtig zu sein: keine Blumen schenken, nicht zur Haustür bringen, nichts vorschlagen, das sie an üble Erfahrungen erinnern und keine Frage stellen, die sie in Zugzwang bringen könnte.

Mit einem Wort: total langweilig sein. Denn anständig sein geht offenbar nicht, weil man damit irgend etwas Ungewolltes auslöst, und unanständig sein verbietet der Anstand.
 
  • #49
Wenn ich was nicht erreiche, aus welchen Gründen auch immer, dann gebe ich nicht auf, sondern erkenne, dass es halt nicht klappte, weil ich es nicht geschafft habe, oder weil Er nicht der Richtige ist. Es ist eine Form von sachlicher Betrachtung, die mich nicht dazu bringt, mich schlecht zu fühlen. Dieses sich aufgeben fühlen, klingt nicht sachlich und schon gar nicht positiv.

w
Tut mir Leid, aber ich sehe flirten und eine Beziehungsanbahnung bei der ich versuche eine Frau zu erobern, nicht als Sachlich an.
 
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Gast

  • #50
Wenn ich das Gefühl habe, dass es Beziehungspotential hat, frage ich offen nach was los ist, ich würde es in so einem Fall nie zulassen dass sich der Kontakt verläuft. Ich Frage nach, ab dem Moment wo ich merke das er beginnt sich zu verlaufen, wenn sich dieses Gefühl beginnt einzuschleichen, schlafe ich auch eher schlecht weil ich zuviel drüber nachdenke und das halte ich auf dauer nicht aus.
Wenn dann auf meine Nacfrage die Standardfloskel kommt, "Ja ich find dich ja sehr nett und sympathisch ... bla bla. Aber wir können ja Freunde bleiben." weiß ich was das Stündlein geschlagen hat und ich werde das Feld verlassen und melde mich auch nicht mehr von selbst. Meist kommt dann auch trotz des Freundschaftsangebots nichts mehr von den Frauen, daher war auch das nur ne Floskel. Nachdm das alles geklärt ist, gehts mir wieder viel besser und ich kann einfach weiter machen, schlafe besser und bin offen für neue Kontakte.
Also um was sollte ich hier kämpfen? Frauen, die wollen das Mann kämpft, suchen doch nur Selbstbestätigung und eine Streicheleinheit für ihr Ego, auf Kosten eines anderen der sich zum Hampelmann macht.
 
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Gast

  • #51
.....und du nimmst dir Zeit als hart arbeitender Mann und antwortest zwischen geschäftlichen Mettings auf die whattsapp-Nachrichten und denkst "toll, sie denkt an mich" und ein paar Tage später kriegst du ´ne Nachricht, es täte ihr leid, "der Funkenflug wäre nicht so da...".

m 40
Oh, ein verbrannter Mann, es tut mir leid, aber das kann halt immer passieren. Ich finde das Gesimse ab 30zig eh kindisch und habe dann nur nette kleine Mails geschrieben, die er dann abends lesen konnte. Gesimse ist für mich ein Zeichen von Oberflächigkeit und meistens ist es dann so, dass dann der Funken schnell wieder weg ist. Gesimse ist ein Begleiter von schnellen Strohfeuer-Geschichten.

Außerdem können sich Gefühle manchmal nicht weiter entwickeln, weil man beim Anderen Dinge entdeckt, die gar nicht gehen. Dann ist der Funken auch ziemlich schnell weg, ist doch logisch.

Daher mein Tipp an die Männer. Schwächen haben wir alle, aber wenn Mann die Frau angenehmen mit Respekt, Zuhören und Fragen stellen sich "erkämpft", dann ist Frau sicherlich bereit, über manche Schwächen der Männer hinweg zu sehen

w 50
 
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  • #52
m40
Wieso als Genleman benehmen, wenn es die Ladys dazu gar nicht mehr gibt. Mit wem fängt eine Frau als erstes etwas an, mit dem Gentleman, der ihr nicht gleich an die Wäsche will oder dem Macho, der natürlich erstmal interessanter ist ? Das es keine Gentleman mehr gibt ist die natürliche Reaktion der Männer auf das Verhalten der Frauen. Vielleicht wird es ab Mitte 30 von den Frauen wieder gewünscht, Pech halt, wenn es vorher abtrainiert wurde.
Es tut mir weh so etwas zu lesen.
Mag sein, dass viele Frauen derzeit ihr Bild überdenken... Power, Karriere, Kinder, Sex... wer bin ich und wie will ich sein... die Verunsicherung über Rollenbilder scheint wohl beiderseits stattzufinden. Aber es zeigt mir auch die Resignation der Männer. Was ich enorm schade finde.

Zum Glück treffe ich immer Männer, die sehr wohl Gentlemen sind, manchmal trotzdem Macho, auf jedenfall ganz und gar "Mann" und sehr zielstrebig im Wunsch die Dame des Herzens zu zu erobern. Nie im Traum würde mir einfallen, so einen Mann als langweilig zu bezeichnen. Ich finde sie im Gegenteil aufregend.
Die Frage wurde hier schon oft diskutiert: die richtige Mischung machts! Mancher verstehts, mancher nicht.

Darüber zu schmollen, dass die Frauen nicht mehr so lieb wie anno dazumal sind, nutzt nichts.
Damit aufzuhören selber respektvoll und höflich zu sein bringt noch weniger - weil mann damit nur Frauen anziehst, die dazupassen. Eine Lady lässt sich einen Grobian einfach nicht bieten.
 
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  • #53
Außerdem können sich Gefühle manchmal nicht weiter entwickeln, weil man beim Anderen Dinge entdeckt, die gar nicht gehen. Dann ist der Funken auch ziemlich schnell weg, ist doch logisch.
Oh ja, und es spielt dann auch keine Rolle mehr, ob das Entdeckte real oder ein bloßes Produkt der Phantasie ist. Um eine Frau zu kämpfen ist sinnlos, wenn sie die vorhandenen guten Eigenschaften zu schlechten Eigenschaften umdeutet (z.B. Treue: aha, macht auf treu weil er Angst hat, daß er sonst bei mir nicht landen kann). Muß ich mir als Mann nicht antun.
 
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  • #54
Oh ja, und es spielt dann auch keine Rolle mehr, ob das Entdeckte real oder ein bloßes Produkt der Phantasie ist. Um eine Frau zu kämpfen ist sinnlos, wenn sie die vorhandenen guten Eigenschaften zu schlechten Eigenschaften umdeutet (z.B. Treue: aha, macht auf treu weil er Angst hat, daß er sonst bei mir nicht landen kann). Muß ich mir als Mann nicht antun.
Meine Güte.... wo sind wir hingekommen, wenn "gstandene Mannstbilder" jetzt schon auf Diva und Tussi machen......

Wollt ihr eine Frau oder wollt ihr nicht! Gute Frauen waren immer schon zickig und schwer zu kriegen. Das war auch vor 100 Jahren nicht anders.

Also wollt ihr Liebe erleben oder allein zu verbitterten alten Gartenzwergen werden?
Was soll das! Wacht auf und tut was! Seid Männer!!
 
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  • #55
Tut mir Leid, aber ich sehe flirten und eine Beziehungsanbahnung bei der ich versuche eine Frau zu erobern, nicht als Sachlich an.
So war es auch nicht von mir gemeint. Du hast den Kontex nicht verstanden.

Ein Nichterfolg betrachte ich sachlich. Das heißt ich werte mich selber nicht ab, was ich doch für eine dumme Kuh war mich auf diesen blöden Typen eingelassen zu haben, sondern denke, dass es eine gute Erfahrung war, ich habe was draus gelernt und mit diesem Mann hat es einfach nicht gepasst.

Verstehst du nun die Unterschiedlichkeit in der Betrachtungsweise?

w
 
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  • #56
Gute Frauen waren immer schon zickig und schwer zu kriegen. Das war auch vor 100 Jahren nicht anders. (...) Wacht auf und tut was! Seid Männer!!
Wenn nur zickige Frauen "gute Frauen" sind, und "gute Männer" sich vorrangig zum Affen machen um eine Zicke abzukriegen, dann will ich kein guter Mann sein, und Zicken können mich mal.

Das brave Lieschen Müller von nebenan ist mir da viel lieber, die hat eher das Zeug zu einer guten Frau als jede aufgedonnerte Zicke.

m41
 
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  • #57
Beitrag 53 klingt zwar schön populistisch aber das glaubst du doch wohl selbst nicht.

Gute Frauen sind manchmal wirklich schwer zu kriegen aber den Zusammenhang von gut und zickig solltest du ein wenig näher erläutern. Das ist vielleicht ein spezieller Fetisch mancher Männern, aber nicht meiner. Eine Zicke hatte ich noch nie und sowas kommt mir auch nie über die Schwelle.
 
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Gast

  • #58
Ich kämpfe nicht, ich bin. Ich bemühe mich auch nicht, ich kann.

Kämpfen ist für mich rohe oder gezielte Projektion von Aggression und hat mit Liebe nichts zu tun. Vielleicht sollte man ein anderes Wort wählen.
 
  • #59
Autsch liebe 53

Wollt ihr eine Frau oder wollt ihr nicht! Gute Frauen waren immer schon zickig und schwer zu kriegen. Das war auch vor 100 Jahren nicht anders.
Jetzt bin ich Neugierig: Was ist für Dich eine Gute Frau? Für mich ist es eine die eben ganz und gar nicht zickig ist. Selbstbewusst, sexy und empatisch ist eine gute Frau. Zicken sind nix von all dem.

Liebe Damen, was habt Ihr denn für eine komische Wortinterpretation? Kämpfen muss ich um Dinge die ich eigentlich gar nicht haben kann. Ein Auftrag den der Wettbewerber schon hat, die letzten 10 Kilometer vom Marathion zu schaffen, solche dinge. Das ist Kampf, unter gewissen Verlusten, sei es ein Muskelkater oder Zeit, sei es Schlaf oder kleinere Kunden etc.pp.
Höflich zu sein, die Tür aufzuhalten... das soll kämpfen sein? Seltsam.
 
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  • #60
Ich glaube was Männer am wenigsten leiden können sind Zicken die auf ihrem selbsternannten Thron auf den Prinzen warten. Um die auch noch zu kämpfen dürfte dann ja schon an Masochismus grenzen. Wer holt sich denn freiwillig eine verblödete Diva ins Haus.

Also auf was für Ideen manche kommen.

w46