G

Gast

  • #1

Wie kämpferisch gebt Ihr Euch, liebe Männer?

Angenommen, nach dem ersten Anlauf eines Kennenlernens zeigt die Frau sich zögerlich wie z.B. Fräulein Wunder in ihrem Thread, und der Kontakt verläuft sich zunächst - Ihr aber habt das Gefühl, die Begegnung habe sehr großes Beziehungspotential. Würdet Ihr dann nachhaken und Eure Bemühungen intensivieren? Würdet Ihr auch dranbleiben, wenn zunächst große Meinungsverschiedenheiten im Raum stehen und es gilt, Fehler zu beheben? Wer würde sich trotz großem Interesse zurückziehen, weil Ihr Euch angesichts fehlender Signale der Frau nicht aufdrängen wollt? Wer hat gekämpft und ging daraus siegreich hervor? Und wer denkt heute nach Jahren, insgeheim immer noch damals nicht alles getan zu haben, um Frau xy zu erobern?

Ich hoffe auf viele Anekdoten und Beispiele aus Eurem Dating-Erfahrungsschatz...
 
G

Gast

  • #2
Wenn man davon ausgeht, dass alles was einem gut tut und auch Bestand hat, leicht und angenehm von der Hand geht, dann sind derlei krampfhafte Anstrengungen vergebens.

Natürlich darf und soll man dranbleiben und es versuchen, Interesse zeigen.... aber nicht um jeden Preis.
 
G

Gast

  • #3
Interessiert nicht die Bohne. "Kämpfen" muss ich schon mit genug lästigen Dingen in Alltag und Arbeit. Das ist natürlich das normale Leben. Ich sehe aber keinesfalls ein, mich für irgendeine Frau der Welt darüber hinaus noch Monate lang zum Affen zu machen. Das bedeutet nämlich (obwohl es den meisten Menschen nicht klar ist), dass ich eine Frau zu dem, was BEIDE Seiten von sich aus selbst wollen sollten, überreden musste.
Also Winke-Winke, liebe Ziert-Euch Frauen.
 
G

Gast

  • #4
Hallo TS

Kämpfen tut man im Krieg oder der Arena.
Mit Liebe hat das nichts zu tun.
Ich, m43, zeige der Frau meine Gefühle die ich für sie hab.
Wenn sie sie nicht erkennt oder erkennen will und sich daraufhin zurück zieht werde ich ihr nicht hinter winseln.
Sollte sie sich aber, wie Fräulein Wunder, wieder bei mir melden weil sie jetzt sich ihrer Gefühle bewußt ist dann werde ich Himmel und Erde in Bewegung setzen sie doch noch zu erobern.
 
G

Gast

  • #5
Um eine Frau kämpfen, das habe ich aus Spaß an der Sache schon hin und wieder mal gemacht. Wenn ich sie dann bekam, dann hatte ich Spaß und dann war es gut. Für eine Beziehung finde ich eine solche Frau von vornherein untauglich.
 
G

Gast

  • #6
Interessant, über genau diese Frage dachte ich heute nach.

Kämpfen ist meiner Meinung nach das falsche Wort. Ich kann und will niemanden dazu zwingen, mich zu mögen, sich in mich zu verlieben oder mich irgendwann zu lieben. Also ist kämpfen von vorn herein sinnlos. Ich kann nur offen sein, mich so zeigen, wie ich bin. Ich kann versuchen, mit Empathie für Unsicherheit, Unentschlossenheit und schlechte frühere Erfahrungen auf der Gegenseite etwas Geduld und Verständnis zu haben und den eigenen (falschen) Stolz manchmal beiseite lassen. Und ja, ich kann durchaus Geduld haben, wenn ich erkenne, das diese Frau es wert ist UND mit mir wirklich offen umgeht.

Je leichter und unkomplizierter es im gegenseitigen Kontakt läuft, desto besser. Ich spüre das nahezu sofort, auch ohne sich getroffen zu haben. Das sind Kontakte, die für mich wertvoll bleiben, auch wenn es am Ende vielleicht keine dauerhafte Beziehung wurde. Da begegnet man sich mit Respekt, Reife und Fairness und so etwas gibt einem immer etwas Gutes.

Alles was mit Kampf zu tun hat, artet in Krampf aus und tut nicht gut. Komplizierte Meinungsverschiedenheiten und Konflike gleich zu Beginn zeigen mir prompt, das alles Weitere sinnlos ist. Spielchen erkenne ich schnell und thematisiere sie dann. Wenn sie nicht aufhören, dann erlischt bei mir jedes Interesse.

Alles in allem sagt meine Erfahrungen, Kampf ist sinnlos und wenn es nicht schnell leicht und ping pong läuft, dann wird es nichts. Meine äußere Geduld währt meistes noch etwas länger, aber innerlich ist bereits der Schalter auf Selbstschutz und erledigt umgelegt. Es bleibt dann ein unemotionaler Rest Neugier, ob es doch noch klappen könnte, wohl das Restgen des Jägers...

M51
 
G

Gast

  • #7
Wogegen kämpft man da eigentlich? Gegen die Zickigkeit der Frau? Die muss selber wissen, was sie will, und wenn sie Desinteresse signalisiert, dann war es entweder nichts oder sie hat sich selbst ein Bein gestellt, in jedem Fall ist es so, dass ich "auslasse". Andernfalls mache ich mich zum Narren.

m 50
 
G

Gast

  • #8
Eine Frau, um die man kämpfen muss, ist der Mühe nicht wert. Eine Frau sollte sich nicht dem stärksten Helden als willenlose Beute in die Arme werfen oder dem Meistbietenden verkaufen. Genauso wert ist es eine Frau, die sich einem Mann aufdrängen muss. Bei einer Frau, die es wert ist, sollte man nicht um die Frau, aber erforderlichenfalls für die Beziehung kämpfen - das habe ich bei meiner zweiten Frau getan und dafür etliche Hindernisse aus dem Weg geräumt - Ehe beendet, viel Geld gelassen, mich oft über Anwaltsbriefe und Raffgier meiner ersten Frau geärgert. Es hat sich gelohnt.
 
G

Gast

  • #9
Wie so oft, es kommt drauf an ... Ich kann das selbst schwer erklären, aber zuweilen bin ich von einer Frau so fasziniert, dass mich einfach der "Jagdinstinkt" packt und wider aller objektiven Umstände die zunächst eher darauf hindeuten, dass ihrerseits kein überwältigendes Interesse vorhanden ist, bleibe ich einfach dran ... Manchmal finde ich das Verhalten von mir schon etwas verrückt, weil ich dann auch während der Zeit nicht offen bin für andere Frauen.

m.
 
G

Gast

  • #10
Wer würde sich trotz großem Interesse zurückziehen, weil Ihr Euch angesichts fehlender Signale der Frau nicht aufdrängen wollt? Wer hat gekämpft und ging daraus siegreich hervor?
Wie man's nimmt, oft erkennt man ja erst hinterher, daß der zunächst schmerzliche Verlust eigentlich ein Sieg war, nämlich weil man sich selbst treu geblieben ist. Was hätte ich denn von einem Sieg, bei dem ich erst einmal meinen Charakter niederringen muß, damit ich der Frau unanständig genug bin und sie mich nimmt? Das sollen lieber andere tun, sie wird schon merken, was sie dabei gewinnt. Oder besser verliert, denn ob Sieg oder Niederlage, entscheidet sich manchmal erst im Rückblick.
 
G

Gast

  • #11
Was hätte ich denn von einem Sieg, bei dem ich erst einmal meinen Charakter niederringen muß, damit ich der Frau unanständig genug bin und sie mich nimmt?

Sehr gut geschrieben.
Dem kann ich voll und ganz meine Zustimmung geben.
Frauen interpretieren aber solches Verhalten als Weichei, nicht gut genug für mich.
Dabei ignorieren sie geflissendlich ihr eigenes Fehlverhalten, mir nicht die entsprechenden Signale gesendet zu haben, die mir eine Annäherung im Einklang mit meinem Charakter ermöglicht.
 
  • #12
Kommt darauf an: Ob man damit die Schüchternheit der Frau überwindet, oder sprichwörtlich "den Hund zum jagen tragen muß"

Ein gewisses Interesse der Frau sollte schon erkennbar sein. Wer abweisend reagiert, braucht sich nicht wundern, wenn man das ernst nimmt, und es als Absage interpretiert.

Um eine Frau "kämpfen" und sie "erobern" kam mir schon im Mittelalter lächerlich vor. Oder vgl. auf animalischer Ebene, Abteilung: Affenhaus.

Meine Partnerinnen für mich zu gewinnen, war leicht. Kein "erobern", keine Spielchen, kein sich zieren.
Die kamen tlw. auf mich zu. Nur nicht so direkt wie ein Mann.
Das Schwierigste ist, jemand Passenden zu finden. Das "erobern" ist dann relativ einfach.

Um andere Frauen habe ich früher gekämpft bis zuletzt. Um eine Frau vielleicht zuwenig = ihr nachlassen = Absage nicht akzeptieren sollen. Die Erkenntnisse kommen meistens, wenn es zu spät dafür ist.
 
G

Gast

  • #13
Um eine Frau zu kämpfen, ist nichtmehr üblich. Weil das, was man gewinnen könnte, an Wert verloren hat. Ich will nicht traurig klingen, aber die Mechaniken der neuen Welt sind nicht so ausgelegt, dass dieses archaische Prinzip noch funktioniert.
Partnerrotationen mit hoher Geschwindigkeit führen dahin, dass man nichtsmehr kämpferisch zu erringen hat, weil es schnell vergeht, was man meinte, zu "gewinnen".

Um eine Fraz zu kämpfen, heisst auch, sie von sich zu überzeugen. Leider sind die Bilder in den Köpfen der Frauen zu fixiert, als dass da noch ein anderer, ale ein Traumprinz Platz findet. Ich gebe ein Beispiel und zwar sogar eines aus dem Millieu, das Frauen anspricht, aus der welt der Wirtschaft, des Geldes und des Ruhmes - nichts Verwerfliches, weil ich auf Leistung setze. Aber:
Ein Bekaannter von mir hat sich aus dem puren Nichts, dem absoluten Nullstand seines Kontos und seiner Lebensqualität eine Firma aufgebaut, die ca. 2 Millionen Umsatz macht jährlich - völlig alleine zu Beginn. Frauen, die ihn kannten, wussten, dass er enormen Biss hat, haben ihm jeodch sämtlichst die True NICHT gehalten, sondern "bereits reiche Männer" genommen, die aufgrund von Erbschaften adhoc reicher waren, als er.

Erst jetzt, wo man sieht, welcher Charakter er ist (er wird noch von sich reden machen, davon ist auszugehen) und welchen Kontostand er hat, ja erst neuerdings, seit alles offensichtlich wird, wollen ihn die Frauen einfangen.
Dabei war sonnenklar, dass er es schafft. Sein Biss ist unglaublich.

Was ich sagen will: Frauen haben kein Gespür mehr für positive Charaktereigenschaften bei Männern aus dem realen Leben. Es sei denn: Irgendein Prominenter verkörpert ein ähnliches Bild. Frauen sind keine Goldschürferinnen mehr, sondern manipulierter Wesen mit einem Männerbild im Kopf, welches aus einem Magazin oder Filmen stammt, um die zu kämpfen es sich nicht lohnt.

M45
 
G

Gast

  • #14
Ich habe über diese Frage intensiv nachgedacht und jetzt eben für mich beschlossen, dass ich nur mehr Kontakte weiterführe, wenn ich das Gefühl habe, dass mein Gegenpart eine gewisse Begeisterung für mich ganz persönlich und die Sache an sich aufbringt.


Wer nur Fotos begutachten will und sich bei zwei drei Worten mehr schon überfordert fühlt, der ist nichts für mich. Ebenso werde ich jene aussortieren, die alles zu Tode schwafeln oder verdächtig-übertriebene Begeisterung an den Tag legen.

Mir gehts um echtes Interesse und Herzlichkeit. Alles andere ist uninteressant.
Dabei verlasse ich mich auf mein Bauchgefühl.
 
G

Gast

  • #15
Für 2 Frauen habe ich einst gekämpft und bin beide Male sehr tief gefallen. Dies wird mein nicht noch einmal passieren und wenn die Frauenwelt mein Potenzial nicht erkennen kann/will, dann soll es so sein...
 
G

Gast

  • #16
Eine Frau, die schon am Anfang rumzickt, kommt für mich als Partnerin nicht in Frage. Dennoch kann es vorkommen, dass ich um sie kämpfe - um sie ins Bett zu bekommen.
 
G

Gast

  • #17
Ein Bekaannter von mir hat sich aus dem puren Nichts, dem absoluten Nullstand seines Kontos und seiner Lebensqualität eine Firma aufgebaut, die ca. 2 Millionen Umsatz macht jährlich - völlig alleine zu Beginn. Frauen, die ihn kannten, wussten, dass er enormen Biss hat, haben ihm jeodch sämtlichst die True NICHT gehalten, sondern "bereits reiche Männer" genommen, die aufgrund von Erbschaften adhoc reicher waren, als er. Dabei war sonnenklar, dass er es schafft. Sein Biss ist unglaublich. M45
Naja naja.. Geschichten haben oft mehrere Seiten. So eine ähnliche Geschichte habe ich von einem Unternehmer auch gehört, aber nicht so vorwurfsvoll. Seine erste Ehe scheiterte während seiner Unternehmensphase daran, dass er einfach absolut keine Zeit für die Beziehung hatte. Das sagt er auch heute so, ohne Vorwürfe. Nun hat er in Ruhe eine zweite Frau geheiratet und Familie gegründet. Ob die erste Frau einen noch reicheren Mann geheiratet hat, ist mir nicht bekannt. Unternehmerischer (rücksichtsloser?) Biss allein, macht noch keinen Traummann. Nachher lockt das Geld so manche Frau dennoch an...

w26.
 
G

Gast

  • #18
Meiner Meinung nach ist hier mit "Kämpfen" das falsche Wort gewählt. Bemühen, seine Gefühle zeigen wäre hier der richtige Begriff. Ich bin der Auffassung, dass Frauen unter dem Wort "Kämpfen" nämlich ganz etwas falsches verstehen. Tatsächlich ist hier nicht gemeint dass man ständig um die Frau rumschwänzelt, ihr jeden nur erdenkbaren Wunsch von den Augen abliest und wenn sie sich gnädig zeigt dann darf Mann auch zu der ihr genehmen Zeit ran. Dies war zu meiner Jungendzeit so bzw. haben wir es halt gemacht aber letztlich war das Ziel erreicht wenn man die Frau im Bett hatte. Nach Lust und Laune noch ein paar Nächte und das wars dann mit dieser Frau und dies verstanden wir auch mit Jagen.
Echte und lange Partnerschaften entwickelten sich (zumindest bei mir und meinem Freundeskreis) immer anders. Hier war Symphatie und Interesse auf beiden Seiten vorhanden und es begann mit dem bekannten Ping-Pong-Spiel welches sich langsam steigerte. Und hieraus entstanden Partnerschaften mit Familie.
Natürlich konnte und kann es mal vorkommen, dass sich jemand zurückzieht oder seine wahren Gefühle nicht zeigt. Doch dann liegt es an genau dieser Person wieder aktiv zu werden und etwas zu tun, denn doch auf Frau will sich nicht zum Affen machen oder?
Und glaubt ja nicht, dass Männer nicht auch Spiele spielen können. Für Frauen die gern spielten hatte ich immer eine sehr gute und gut aussehende Freundin in der Rückhand ....ach das wisst ihr doch selbst genau so gut.
Spiele spielen, kämpfen müssen oder sollen finde ich einfach nur öde. Frau und Mann sollten offen miteinander umgehen und Gefühle zeigen, langsam und immer mehr und es wird sich alles fügen und wunderbar werden.
Also liebe FS, wenn du dich zurückgezogen hast (aus welchem Grund auch immer) und es nun bereust oder jetzt andere Gefühle hegst, dann mach den ersten Schritt und nimm wieder Kontatk auf oder zeig ihm was los ist. Er ist nur ein Mann und kein Hellseher.

m 40 und glücklich
 
G

Gast

  • #19
Ich hatte einmal sehr grosses Interesse an einer Frau, und ihr das gezeigt und gesagt - sie hatte mir nur Freundschaft angeboten, trotz Küssen und Händchenhalten. Für mich war die Sache gelaufen, ich habe das akzeptiert. Darauf hin hat die Frau begonnen deutliches Interesse zu zeigen, und nun wollte ich mich nicht mehr für sie erwärmen. Eine Frau die mich 1x auf Abstand schickt, bleibt dort. Ich mache mich für keine Frau zum Affen, und auf ein Nähe-Abstand-Spiel habe ich überhaupt keine Lust.

Hätte ich sie nur fürs Bett gewollt wäre ich dran geblieben, denn dann hätte ich nicht gross Gefühle investiert, dann wäre alles nur ein nettes Spiel gewesen.

m41
 
G

Gast

  • #20
Ich möchte der Fragestellerin antworte:
Dann hoffe mal weiter, liebe Dame. Sicher gibt es sehr selbstbewusste Männer, die "jede Frau rumkriegen", indem sie gekonnt kämpfen.
Die, die aufgeben, spielen ohnehin keine Rolle.
 
G

Gast

  • #21
Kämpfen im Sinne von Schwierigkeiten überwinden um eine glückliche Beziehung zu ermöglichen ist sicher richtig und wichtig.
Kämpfen um eine Frau davon zu überzeugen, dass man der Richtige für sie ist, ist als ob man einen Dauerlauf im Sprinttempo angeht. Schon nach kurzer Zeit hat man keine Puste mehr und wird die Strecke nicht mehr schaffen.
 
G

Gast

  • #22
Vor einiger Zeit lernte ich eine sehr interessante Frau kennen und wir verbrachten viele Mittagspausen gemeinsam.
Da ich mich in ihrere Gegenwart sehr wohl fühlte, kam es wie es kommen musste ich verliebte mich in sie.
Die Gefühle dich ich für sie hegte zeigte ich ihr auch.
Aber von ihr kam leider nichts entsprechendes zurück.
Dies bedarf es aber, damit ich eine körperliche Annäherung starten kann.
Es einfach so zu tun, davon hält mich mein Charakter ab, da er das aufdringlich findet.
In meiner Verzweiflung, nur als "bester Freund" gesehen zu werden, schrieb ich ihr einen Liebesbrief in den ich mein ganzes Herzblut steckte und ihr meine Gefühle gestand.
Der Gefühlsausbruch kam dann für sie zu plötzlich und sie zog sich zurück (totaler Kontaktabbruch).
Wenn sie heute den ersten Schritt aud mich zugehen würde, mir ihre Gegühle zeigte, dann werde ich mich auch wieder um sie bemühen, denn ich mag sie ja immer noch sehr.
Heute bedauer ich, dass mir damals mein Charakter im Wege stand.
Solltest du dich zurückgezogen haben, dir heute aber deiner Gefühle klar sein, dann nimm dir die beiden letzten Sätze von Gast #17 zu Herzen.
Auf der einen Seite bin ich froh, ihn zu haben aber bei der Beziehungsanbahnung ist er leider oft hinderlich.
 
G

Gast

  • #23
Ich sehe aber keinesfalls ein, mich für irgendeine Frau der Welt darüber hinaus noch Monate lang zum Affen zu machen. "

Menschen, die nach diesem System denken wie oben, meinen, sie wuerden von einer art podest gerissen, wenn sie offen interesse bekunden. Das ist nicht real, es ist nur eine eigenwahrnehmung.

Jeder Mensch hat als Mensch seine Achtung verdient. Mir sind Männer hinterhergelaufen, ganz klassisch, ich habe freundlich begruendet, warum ich nicht will. Ich fands aber gut, dass sies taten. Wenn man Ziele erreichen will, muss man sich bemuehen, man muss kämpferisch sein, ein ueberlebenswillen zeigen. Ich als frau stand auch schon an Abzweigungen, wo ich dachte: ich find ihn wertvoll, ich muss es für mich geklärt haben. Ich spiele nicht mit meinem Glück. Ich hab dann mein Glück versucht, auch, wenns daneben ging. Aber wenn jemand klar kommuniziert, dass er nicht will, dann akzeptiere ich das und lasse los, verstehst du?

Ich bestimme, wer in mein leben soll und wenn er nicht will, dann erkenne und akzeptiere ich das. Niemals wuerde ich so leichtfertig mit meinem glueck spielen, es einem fragezeichen zu ueberlassen, nie wuerd ich eine konfrontation als zum affen machen bezeichnen. Ich bin erschüttert über manche aussagen. Andererseits, wenns so einfach und verbreitet wäre, dann hätt ich ihn schon.
W
 
  • #24
Liebe FS, willst Du damit rausfinden wie zickig Du Heute noch sein darfst? Wie Du Dich als Prinzessin fühlen kannst indem möglichst viele Männer um Dich balgen?

Ganz einfache Antwort:
Wer hat gekämpft und ging daraus siegreich hervor?
Kämpfen und Siegen ist keine Vokabel die in der Liebe was verloren hat. Klar doch, fast jeder Kerl hat das mal versucht- und fast jeder hat sich dabei schon mehrfach eine blutige Nase geholt- und sei es in Form einer Lieblosen Ehe.

Danach hat Mann einfach gelernt sich nicht mehr zum Affen zu machen, das Radschlagen bleiben zu lassen. Eine beziehung zu erzwingen ist einfach schwachsinnig. Wer nicht will der hat schon. "Siegst" Du dann wirst Du dennoch immer eine Notlösung bleiben die beim richtigen flott ausgetauscht wird.

Wir geben Signale, baggern an, kommt dann nix wars das halt. Fehler kannst Du sowieso nur bei der falschen machen.
 
G

Gast

  • #25
#4 Um eine Frau zu kämpfen, ist nichtmehr üblich. Weil das, was man gewinnen könnte, an Wert verloren hat.

Diese Aussage hat irgend etwas was zu Nachdenken anregt, vielleicht ist es aber auch so, daß das was man/n heutzutage weit schwerer gewinnen kann weitaus geringer ist,als das was man bei Trennung verliert.

Ich kämpfe nicht um eine Frau, entweder es ist Beachtung und Anziehung auf beiden Seiten da, oder es hat sowieso keinen Zweck.
Gleich aufgeladene Teilchen ziehen sich nicht an, sie stoßen sich ab. Wozu sollte ein Mann heute für eine Frau stark sein, wenn es die Frauen selbst sein wollen und teilweise sind?

Früher hat ein Mann für und um eine Frau gekämpft, heute kämpft er um seine Stellenwert in der Gesellschaft und Partnerschaft!

m50
 
G

Gast

  • #26
Seine erste Ehe scheiterte während seiner Unternehmensphase daran, dass er einfach absolut keine Zeit für die Beziehung hatte.
Da hat er wohl Glück gehabt, denn wenn eine Frau sich ständig vernachlässig fühlt und er die Frau liebt, führt das im Normalfall zum Scheitern des Unternehmens. Was dann wiederum das Scheitern der Beziehung nach sich zieht, denn welche Frau will schon so einen Looser?

Ich will nicht UM eine Frau kämpfen, sondern MIT der Frau um unsere Zukunft.
 
G

Gast

  • #27
Ich bin schockiert, die Gedanken der meisten Männer hier zu lesen. Da wird undifferenzierend von Kämpfen als Schwäche geschrieben. Dabei ist tatsächlich das Wort ganz falsch ausgelegt. Dann ist es auch logisch, dass diese "Kämpfe" der Männer nicht zu gewinnen waren.

Ich "kämpfe" zum Beispiel um meinen Arbeitsplatz mit guter Arbeitsleistung, Respekt dem Chef und den Kollegen gegenüber. So ähnlich behandle ich auch Männer, die mir Respekt und Interesse tagtäglich zeigen und nicht nur sagen oder schreiben. Wenn er dann noch mein Typ ist und wir ähnlich ticken und ähnlich leben, er noch gut küssen kann und ein guter Liebhaber ist, ja dann "kämpfe" ich auch darum, dass dieser Mann mir dauerhauft sein Herz schenkt.

Das gleiche "kämpferische" Verhalten erwarte ich auch von einem Mann.

w 49
 
G

Gast

  • #28
Ich hatte einmal sehr grosses Interesse an einer Frau, und ihr das gezeigt und gesagt - sie hatte mir nur Freundschaft angeboten, trotz Küssen und Händchenhalten. Für mich war die Sache gelaufen, ich habe das akzeptiert. Darauf hin hat die Frau begonnen deutliches Interesse zu zeigen, und nun wollte ich mich nicht mehr für sie erwärmen. Eine Frau die mich 1x auf Abstand schickt, bleibt dort. Ich mache mich für keine Frau zum Affen, und auf ein Nähe-Abstand-Spiel habe ich überhaupt keine Lust.

Hätte ich sie nur fürs Bett gewollt wäre ich dran geblieben, denn dann hätte ich nicht gross Gefühle investiert, dann wäre alles nur ein nettes Spiel gewesen.

m41
Das mag man(n) so empfinden, so er über eine extrem niedrige Frustrationsgrenze verfügt, eine falsche Wahrnehmung hat, (Denn warum sollte aus freundschaftlichen Gefühlen nicht plötzlich ernsthaftes Interesse an einer romantischen Beziehung erwachsen? Und, dass es bereits Küsse und Händchenhalten gab zeigt doch, dass es für die Frau dorthin führte wo auch du hin wolltest.) sein scheinbar äußerst zerbrechliches Ego über alles stellt, und so in (s)einem "Käfig aus Stolz" sitzt/gefangen ist.
Dmit steht man sich nur selbst im Weg, bereut eventuell Jahre später, und mit wahren Gefühlen der Frau gegenüber hat das aber auch mal gar nichts zu tun. Auch nicht mit dem Eröffnungstread, denn du hättest ja gar nicht kämpfen müssen - so hat das doch die Frau für dich übernommen.
 
G

Gast

  • #29
Erst jetzt, wo man sieht, welcher Charakter er ist (er wird noch von sich reden machen, davon ist auszugehen) und welchen Kontostand er hat, ja erst neuerdings, seit alles offensichtlich wird, wollen ihn die Frauen einfangen.
Dabei war sonnenklar, dass er es schafft. Sein Biss ist unglaublich.
M45
Was hast du nur für einen "Respekt" für Frauen? Ihn einfangen....., er war wohl damals nicht reif genug für eine gute Beziehung, hat an sich gearbeitet, hat seine Firma aufgebaut, Hut ab und ist jetzt soweit, dass er alles für eine gute Beziehung hat. Das alles ist natürlich für Frauen interessant. Männer wollen ja auch eine Frau, die ihr Leben im Griff hat, oder?

Du wertest ihn und auch die Frauen ab, wenn du alles nur auf das Geld fokusierst. Es gibt genug Frauen, die so einen Mann gar nicht haben möchten, weil sie wissen, dass Geld nicht alles ist und oft ein sehr hoher Preis gezahlt werden muss, um eine Beziehung mit so einem "reichen" Mann zu haben.

w
 
G

Gast

  • #30
Ich habe mir nun ein paar der Antworten durchgelesen, aber nicht alle. Denn zum ersten mal hatte ich das ganz starke Bedürfnis hier zu einer der vielen Disskusionen etwas beizutragen, und habe sogleich ein Fenster geöffnet.
Ich kann die Männer verstehen die sagen, ich mache mich nicht zum Affen, versuche niemanden zu seinem Glück zu zwingen,........usw. Ein Schreiber tat jedoch kund, daß die Siegesbeute nicht lohnenswert genug ist (sinngemäß) Nun, das scheint mir doch sehr über einen Kamm geschert.
Meiner Meinunbg nach gibt es schon Frauen, die es genießen von Männern begehrt zu werden, und aus denen dann "Hanswürste" zu machen. Da stimme ich zu, daß sie das Kämpfen nicht wert sind.Aber alljene Frauen, die durch Enttäuschungen, durch Schüchternheit oder einfach durch den innigen Wunsch, es möge auch mal ein Mann um sie kämpfen, um sie werben, die sind es meiner Meinung nach Wert. Und von was genau sprechen wir eigentlich, wenn hier geschrieben wird "um eine Frau kämpfen"? Davon, daß man nicht gleich nach dem ersten Date verbindlich werden muß?! Sondern, daß der Mann der Frau in mehreren Dates zeigt, was man alles Schönes mit ihm erleben kann?!