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Gast

  • #1

Wie ist das wann Mann will aber nicht aufhören kann ins Bordell zu gehen?

Nach 5 Jahre Beziehung ist mein Freund immer wieder fremd gegangen,ich habe ihm so sehr geliebt und er mich auch,wann ich Schluss machte hat er extrem viel geweint.Das schlimmer daran ist das er Sex süchtig war und könnte nicht aufhören ins Bordell zu gehen.Vor weniger Monat habe ich mit ihm Schluss gemacht weil er zu viel Viagra genommen hatte und ich keine kraft mehr habe.Wir beiden sind traurig aber ist besser so,vor allem für mich.Was meint ihr?Hätte ich weiter machen sollen? W/42
 
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  • #2
Auf keinen Fall, lass ihn gehen, am besten zum Therapeuten.
 
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  • #3
Nein du hättest nicht weiter machen sollen!
Du schreibst ja selber das du keine Kraft mehr hattest, das sagt ja schon genug. Du darfst dich von einem Mann nicht so ausnutzen lassen. Das hast du nicht verdient!
Ich hatte es auch schon mal das ein Mann immer wenn ich mich trennen wollte geweint hat, damit ich ein schlechtes Gewissen bekomme. Ich habe das schlechte Gewissen dann auch immer gehabt. Aber irgendwann muss man sich fragen will ich glücklich sein oder will ich den Mann nicht zum heulen bringen???
Auch das er so "Sexbesessen" ist und immer ins Bordell geht ist nicht gut.
Ich wünsche dir viel Kraft das du deinen Entschluss durchziehen kannst!!!
Du findest bestimmt noch den richtigen Partner der besser zu dir passt! Dein Ex findet bestimmt auch noch die richtige und wenn es eine Prostituierte aus dem Bordell ist. :)

W/26
 
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  • #4
Schliesse mich der Antwort voll und ganz an. Möglich, dass dein Expartner mit seinem Verhalten auch nicht so glücklich ist. Sag ihm klar und deutlich, ohne Groll oder Herablassung, dass er einen Psychologen oder einen Psychiater konsultieren soll; der Hausarzt oder ein anderer vertrauter Arzt kann das gut vermitteln, aber es gibt inzwischen auch ein gutes Netzwerk an anonymen Beratungsstellen.
 
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  • #5
Ich habe den Eindruck, dass du co-abhängig bist. Eine Therapie würde euch beiden gut tun.
 
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  • #6
Betteln daß er es nicht mehr tut hilft nicht.

Heut ist Samstag, d. h. mach doch mal folgendes:

1. Du googelst schön fleißig nach Swingerclubs und sorgst dafür daß die entsprechenden links im browser gut gefunden werden können (bookmarks etc)

2. Dann gehst Einkaufen oder so am späten Nachmittag, bist etwas unterwegs

3. Dann schickst Deinem liebsten eine SMS wo drinsteht daß Du auf dem Weg zum Swingerclub X bist ... welcher es ist wird er an seinem PC finden

4. Du gehst z. B. ins Kino und kommst erst nach Mitternacht heim oder gleich am Morgen (Freundin - oder Du mußt Dir eben ein Hotelzimmer leisten)

Der Schock wird tief sitzen aber weißt - die bequeme Lage "der Kopf ist willig, nur das Fleisch ist schwach" ist ideal für diese Art von Mann
 
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  • #7
Puffbesuche sind kein Fremdgehen.
 
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  • #8
Sexsucht ist eine Krankheit und stecken extreme Probleme dahinter. Wenn er das für sich erkannt hat und sich in therapeutische Betreuung begibt, dann kannst du überlegen, ob du ihn unterstützen willst. Wenn ja, dann solltest du aber auch in Betreuung sein, es gibt da Selbsthilfegruppen für Co-Abhängige.
Ohne die Versuche die Ursache seiner und somit auch deiner Probleme zu beheben, ist jeder Versuch eine Beziehung führen zu wollen zum scheitern verurteilt
Susanne
7E271A6F
 
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  • #9
@6
Das möchtest Du wohl gerne ;-) kopfschüttel
 
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  • #10
@6: Ja was denn dann?????? Für mich läuft es auf das Selbe heraus. Ob er nun Sex mit einer "normalen" anderen Frau oder einer Prostituierten hätte - für mich würde dies keinen Unterschied machen. Die Beziehung hätte keine Zukunft mehr......
 
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  • #11
Ich bin mit meinem Mann 16 Jahre zusammen, davon 12 verheiratet. Letzten Sommer habe ich herausgefunden, daß er seit unser erstes Kind geboren wurde, sich regelmäßig auf seinen Geschäftsreisen Escort-Ladies aufs Zimmer bestellt hat. Angeblich hatte es nichts mit Liebe zu tun, es wäre ihm noch nicht einmal um den Sex gegangen. Durch die Kinder hätte er sich bei mir nicht mehr als Nr. 1 fühlen können und hätte sich mit seinen Frauen die Illusion gekauft, ein richtiger Mann zu sein. Er hatte sogar Geld für sein Vergnügen als es uns wirklich schlecht ging und ich nicht wußte, wovon ich den täglichen Haushalt bestreiten sollte, und als kein Geld da war, um mir etwas zu Weihnachten oder zum Geburtstag zu schenken.
Ich war eine nicht besitzergreifende Partnerin und habe ihm immer viel Freiraum gegeben und endlos vertraut. Ich hätte es schon deshalb nicht für möglich gehalten, weil ich immer das Gefühl hatte, daß er mich mehr liebt als ich ihn. Ich habe mich von ihm getrennt, aber wegen der Kinder wohnen wir vorläufig noch im gleichen Haus. Er geht zur Therapie, hat extrem abgenommen, ist um 10 Jahre gealtert und schwört mir ewige Liebe. Jetzt wäre er anders, wir hätten unsere Probleme nicht erkannt und er wäre in diese Welt davor geflüchtet. Die 8 Jahre lang, die er so davongelaufen ist, hat er nicht einmal an mich gedacht oder ein schlechtes Gewissen gehabt. Seine körperliche Nähe kann ich nicht ertragen, weil ich mich vor ihm ekel, auch wenn er sich tatsächlich in vielen Dingen verändert hat und sich jetzt bemüht, genau der Mann zu sein, den ich mir immer gewünscht habe.
Seltsamerweise ist die alte Vertrautheit geblieben. Wir reden miteinander über das Erlebte und versuchen es aufzuarbeiten. Ich möchte nicht, daß sich solche Erfahrungen in meinem Leben wiederholen, möchte wieder jemandem vertrauen können.
Wie geht man bloß mit so einer Situation um, mit all dem Wissen und den vielen Kränkungen? Kann man so was verzeihen?
w, 4 Kinder
 
  • #12
@#10: Ich könnte niemals verzeihen -- sowohl aus emotionalen Gründen als auch dass er unsere Gesundheit so aufs Spiel gesetzt hat. Das ist einfach unverzeihlich und inakzeptabel.

Vertrauen und Nähe wären für mich für immer gestört. Ich könnte ihn nie wieder so in den Arm nehmen und das gleiche Gefühl des uneingeschränkten Vertrauens spüren. Und wenn ich das nicht kann, dann ist er auch kein Partner mehr.

Ich plädiere dafür: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Je konsequenter man Schluss macht, desto früher und leichter ist man drüber weg.

Unverzeihlich.
 
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  • #13
@ #10: Ich denke, zum Verarbeiten gehört Verzeihen einfach dazu, nicht vergessen, aber verzeihen, um Deines eigenen Seelenheils wegen. Der einfache Weg wäre, einfach zu gehen, aber heißt das, das der nächste Mann wirklich besser ist? Weglaufen ist nie der richtige Weg!
Dein Mann scheint seine Lektion gelernt zu haben. Du schreibst, er geht zur Therapie, hat sich wirklich verändert und benüht sich wirklich, der Mann zu sein, den Du Dir immer gewünscht hast, und am wichtigsten: Die Vertrautheit ist immer noch da. Klingt vielleicht seltsam, aber vielleicht liebst Du ihn ja noch, er Dich ja wohl auch wirklich. Ich kann nur empfehlen: Gib Dir Zeit, über das alles hinweg zu kommen, und gib Euch beiden eine Chance. Falls es auch nach längerer Zeit wirklich nicht geht, kannst Du ja immer noch gehen. Eure Kinder haben Euch beide verdient, und wenn es stimmt, was Du schreibst und er sich wirklich geändert hat, dann schmeiß Eure Beziehung nicht einfach weg. Vielleicht entwickeln sich aus dieser Verletzung wunderbare Dinge für Dich und Euch...
 
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  • #14
@11 bzgl. Nr.10: Frederika, Du rätst ihr zur Trennung?!
Das kann ich nicht nachvollziehen.
Erstens ist sie dann gebranntmarkt wegen des Makels "Scheidung", außerdem sitzt sie als "Unvermittelbare" mit 4 Kindern allein zu Hause.
Hast Du Deine Statements in anderen Threads vergessen?

@Fragestellerin: Sexsucht ist eine Krankheit. Ist er bereit, sich therapieren zu lassen?
Würdest Du anschliessend wieder Potential sehen, mit ihm etwas Neues aufzubauen?
 
  • #15
@#13: In Abwägung aller Übel ist ein Hurenbock sicherlich das größere Übel und ein Zusammenbleiben unzumutbar.
 
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  • #16
@#11: habe ne ähnliche Erfahrung wie 10, habe auch gedacht, dass es kein Problem ist, nen neuen zu finden. Aber Pustekuchen, erst ist es für alle Männer kein Problem, dass du Kinder hast (und bei dir ist es ja nicht nur eins), aber wenn es dann an die Konsequenzen geht und daran Pflichten zu übernehmen in der Partnerschaft, dann war das immer gleich viel zu anstrengend, denn sie wollten ja eine Frau finden und nicht Papa werden (und die die Papa werden wollten, fand ich totlangweilig) und sie waren alle schneller weg als sie gekommen sind...
@#13: Was hat Frederika denn in anderen threads für eine Meinung vertreten zu diesem Thema? Wäre mal interessant zu wissen, wie sie das Thema sonst sieht!
@#10: Auch wenn du ihn zum Teufel jagst, wirst du die Vergangenheit nicht los! Die verschwindet nicht, auch wenn er weg ist. Und damit wirst du in jeder Beziehung unsicher sein, ob dir das nicht noch mal passiert! Hast du mal überlegt, ob in eurer Beziehung vielleicht wirklich was nicht gestimmt hat, was ihr beide aber gemeinsam vielleicht sogar ganz einfach lösen könnt (bzw. dein Mann ja vielleicht schon für sich gelöst hat, so wie du schreibst)? Dein Mann scheint es ja wirklich ernst zu meinen, wenn er sich in Therapie begeben hat, viele Dinge schon geändert hat und jetzt der Mann ist, den du dir immer gewünscht hast. Warum willst Du eine wie es aussieht potentiell sehr gute Zukunft wegwerfen, um Dingen zu entkommen, die nicht mehr zu ändern sind, die sowieso Teil deines Lebens bleiben werden? Oder das Risiko eingehen, dass es dir noch einmal so ergeht wie mit ihm (bei deinem jetzigen Mann kannst du dir noch am sichersten sein, dass der dir sicher nie wieder so weh tun wird, den kennst du ja am besten!). Und was für mich am meisten dafür spricht, dass ihr zusammen bleibt und eine neue Beziehung aufbaut: die alte Vertrautheit ist immer noch da! Nach all dem was du erlebt hast immer noch eine so tolle Beziehung zu deinem Mann zu haben, das ist doch das wertvollste überhaupt! So wie es für mich klingt, scheinst du ihn als Mensch immer noch sehr zu mögen, daraus wird sicherlich auch das Vertrauen wieder wachsen. Ihr verarbeitet die Dinge gemeinsam, vielleicht hilft es dir ja darüber hinaus auch, dir selber professionell durch einen Therapeuten helfen zu lassen, damit du möglichst bald diesen Schock, den er dir angetan hat, verarbeitest?
@#14: Ja, nen Hurenbock ist das größere Übel, wenn er wie bei wie bei der Fragestellerin nicht aufhören kann, ein Hurenbock zu sein. Aber bei #10 scheint der Grund ja wohl ein andere zu sein, oder?
 
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  • #17
@#10 und alle weiteren: Meine Meinung: Nur kleine unreife Kinder rennen vor ihren Problemen davon, auch wenn diese unendlich schmerzhaft sind und es anscheinend außer Trennung keine Lösung ist. Wer wirklich reif und erwachsen ist (oder werden will...), versucht die Probleme gemeinsam für eine bessere Zukunft zu lösen! Trennung hilft nichts, aber auch gar nichts, sondern deckt das Problem nur weg, es wird aber wieder rauskommen!
 
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  • #18
Meine Meinung - jemand der zu Huren geht ist auf männlicher Seite genau das Gleiche.
Die Vorstellung mit so jemanden zusammen zu sein ist m.E. besonders eklig.
 
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  • #19
Der Besuch bei einer Prostituierten stillt doch im Wesentlichen körperliche Bedürfnisse oder akute Defizite in körperlicher Nähe, die sich gerade in längeren Beziehungen ergeben können. Dieser Ausritt gefährdet keine Ehe oder Beziehung, anders als der (weibliche) Seitensprung zu allen möglichen meist in der Bekanntschaft oder auf Arbeit gefundenen Gelegenheiten, der in der Regel auch ein emotionaler Betrug ist.

Eine 20 Jahre haltende gute Ehe gefährdet man doch nicht, wenn man alle paar Wochen mal zu einer knackigen, jungen Professionellen geht und mit ihr unbefriedigte sexuelle Wünsche verwirklicht!
 
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  • #20
Fragestellerin,
ich sehe es wie #7, bitte professionelle Hilfe annehmen. Wenn er das nicht will, solltest Du bei der Trennung bleiben.
Nimm wenigstens Du für Dich Hilfe in Anspruch, damit Du das besser verarbeiten kannst. Sonst wirst Du möglicherweise öfter Angst haben, enttäuscht zu werden.

An @#10, verzeihen kannst Du es vielleicht, wenn er wirklich krank (sexsüchtig) ist und sich therapieren ließ, lässt. Ich schreibe "ist", weil bei jeder Sucht die Gefahr eines Rückfalls besteht.
Wenn Du ihn körperlich nicht mehr ertragen kannst, kann ich das verstehen, ginge mir wahrscheinlich auch so, dann wird die Partnerschaft möglicherweise nicht halten.
Vielleicht dennoch nicht zu schnell aufgeben, und meine Empfehlung, vielleicht solltest auch Du therapeutische Hilfe (Co-Abhängigkeit) annehmen.
7E28B53A
 
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  • #21
Jede Sucht ist eine Krankheit seelischer Art. Und jede Sucht kann eine Beziehung zerstören. Du solltest ihm als "eine Freundin" zur Seite stehen, aber nicht als "seine Freundin". Er braucht mit Sicherheit nicht nur therapeutische Hilfe, sondern auch jemanden, dem er seine Sorgen erzählen kann. Da ihr in einer Beziehung gelebt habt, kennt ihr euch wohl recht gut. Damit hat er vielleicht zu dir Vertrauen und kann dir von seinen Problemen erzählen. Manchmal ist ein guter Freund / eine gute Freundin ein besserer Zuhörer als jeder Therapeut. Trotzdem, sollte er sich in Therapie begeben.
 
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  • #22
Manchmal ist ein guter Freund / eine gute Freundin ein besserer Zuhörer als jeder Therapeut. Trotzdem, sollte er sich in Therapie begeben.
Wie in jeder Beziehung muss auch hier die Balance stimmen. Eine Freundschaft besteht aus Nehmen und Geben. Hier kann nie eine Freundschaft entstehen, weil der Mann die Frau Jahrelang respektlos behandelt hat. Mit so einem Menschen möchte ich weder eine Freundschaft noch eine Beziehung haben.

Ich habe auch keine Lust eine Hobby-Therapeutin zu sein, um mir Energie von Energie-Vampiren absaugen zu lassen. Das Leben ist zu kurz und solche Leute müssen sich beim Therapeuten ihre eigene Energie lernen aufzuladen, aber nicht bei mir.

w
 
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  • #24
Also wirklich...seit wann sind Männer, die in ein Bordell gehen, krank und müssen therapiert werden?

Ihm ging es -und das ist der Grund, weswegen zumindest 95% der Männer ins Bordell gehen- darum, dass er schlicht fremde Haut spüren wollte und die FS ihm vermutlich sexuell nicht (mehr) ausreicht.

Es gibt Frauen, die wären froh, wenn ihr Mann sich eine Prostituierte anstatt einer Geliebten nehmen würden. Das ist nämlich ein Zeichen, dass der Mann keine andere Frau seelisch in seine Nähe lassen will.

Also: Freu dich, dass dein Mann dich noch liebt, behalte ihn, lass ihm seine Bordellbesuche für den "Druckausgleich".
 
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