• #31
Es geht darum dass sie nun unterhalb des Existenzminimums mit ihren 3 Kids lebt, da sie mit Sozialhilfe deutlich mehr Geld zur Verfügung hätte.


Sorry, aber für mich macht die Story immer noch keinen Sinn.

Da werden Infos häppcheweise serviert und bedienen auch alle sonstigen Klischees.

Wieso sollte sie mit Sozialhilfe (die wurde seit Jahren abgeschafft und heißt jetzt Harz IV oder AG I falls sie vorher einen Job hatte) mehr Geld haben?

1000 Euro netto im Monat NUR für die Ausgaben für die Kinder ist viel in Deutschland.

Die meisten Durchschnittsverdiener im Bürowesen etc. haben nach Abzügen auch nicht mehr und müssen Miete, NKs, Auto, Versicherungen, event. ein Kind für diese Summe ernähren.

Was ist denn die Freundin von Beruf? Welchen Lebensstandard hatte sie vorher gehabt, daß sie nicht sparsam haushalten kann/will? Wieso wohnte sie bei den Eltern? Was waren ihre Männer von Beruf?
 
  • #32
Ich weiß mir da leider auch keine Lösung mehr, weil ich nie in so eine Situation kommen würde, weil ich solche Machtverhältnisse in Beziehungen zu gut kennen.

Der Mann ist nicht kooperativ, vertraut ihr nicht und gibt auch nichts. Trotzdem hält er sie hin als seine scheinbare "Traumfrau". Obacht! Das ist Manipulation! Zuckerbrot und Peitsche und eine sehr gefährliche Abhängigkeit in die Frauen gerne geraten und dann eben am Ende mit dem Minimum begnügen müssen.
Natürlich ist sie seine Traumfrau, weil sie kann nichts fordern und ist somit zwangsläufig anspruchslos und sparsam.

Die Lösung wäre: Nochmal einen besser bezahlten Job annehmen, eigenständig werden, und schauen, dass man von diesem Mann los kommt. Dieses Wunschkind gibt ihm gerade so im Alter die letzte Abrundung, würde ich aber nicht überbewerten. Das ist kein Grund, sein Leben aufzugeben.
Wenn der Mann schon Rückstände in Beziehungen, Ehe und Kinder hat, dann gehört es sich zumindest so, beruflich/geldlich was für eine Frau leistet und angehäuft hat. Das ist ein typischer Mann, der lebenslang nie was geben wollte. Keine Kinder, kein Geld, keine Heirat, kein Haus.
 
  • #33
Sehe ich nicht so. Ganz im Gegenteil erkenne ich keinen Fehler in seinem Verhalten. Seine Partnerin hat 1.000 € monatlich zur Verfügung als reines Haushaltsgeld. Aus welchen einzelnen Beträgen sich der Gesamtbetrag zusammensetzt ist doch völlig wurscht. Wichtig ist einzig und allein, dass sie diesen enormen Betrag regelmäßig jeden Monat zur Verfügung hat. Im Jahr sage und schreibe 12.000 €!!!

Alle anderen Kosten bestreitet er von seinem Verdienst. Usus wie in jeder Partnerschaft, in der einer nicht berufstätig ist. Seine Frau scheint allerdings das Geld mit vollen Händen ausgeben zu wollen, wenn nicht sogar zum Fenster hinauszuwerfen. Er wird schon wissen warum er ihr in finanziellen Dingen nicht traut!
 
  • #34
Es geht darum dass sie nun unterhalb des Existenzminimums mit ihren 3 Kids lebt, da sie mit Sozialhilfe deutlich mehr Geld zur Verfügung hätte.

Wenn es sich so liest, klingt es danach, dass sie einen Ernährer sucht, der die finanzielle Verantwortung übernimmt, die sie bei dem evt. falsch ausgewählten Vater Ihrer Kinder nicht erfüllt bekommt. Versorgungsmentalität? Sie lebt auch nicht unterhalb des Existenzminimums, denn sie wohnt ja kostenfrei in einem schönen Haus und "vergisst" vielleicht auch manches andere, das der Mann bezahlt. Auto, Möbel etc. kosten ja auch Geld.
Was hat sie denn vor dem dritten Kind beruflich gemacht? Wie war ihr Einkommen?

Das ist ein typischer Mann, der lebenslang nie was geben wollte. Keine Kinder, kein Geld, keine Heirat, kein Haus.

Ich bin nicht sicher, wie es auf der anderen Seite aussieht. Auch da gibt des die vom "Stamme Nimm". Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte und es fehlen Informationen.
 
  • #35
Also da haben wir einen Normalverdiener, der eine vermutlich nicht unerhebliche Rate für sein Haus zu tragen hat plus etliche andere Fixkosten, Fahrzeug, Versicherungen, wie auch immer. Ich sehe ihn nicht in der Position noch mehr zu geben, er leistet schon viel.

Das ist ein Haushalt, wo es sich die Frau nunmal nicht leisten kann, ewig daheim zu bleiben. Vielleicht hätte sie sich das anders gewünscht, aber mit normalem Job vorher, würde jetzt auch deutlich mehr Elterngeld fließen, also den Grundstein hat sie selbst gelegt.
 
  • #36
Ich habe eine Freundin mit einem ähnlichen Problem. Er verdient viel mehr und bezahlt auch "seine" Wohnung ganz und das Auto.
Fakt ist aber: Bei einer Trennung hat er das Materielle und sie hat nichts da ihre Ausgaben für Lebensmittel, Kleider und solche Sachen drauf gehen und dies nun mal Verbrauchsgüter sind - das ist ein Problem.
Würde mich niemals darauf einlassen, in den Mietvertrag kommen beide und beide zahlen auch und die Kosumkosten werden auch geteilt und fertig - gleiche Rechte, gleiche Pflichten.
Wieso bezahlt er nicht für sein Kind?
Für ihre 2 grossen Kinder ist er theoretisch nicht zuständig aber sind wir ehrlich, es ist immer ein zusätzlicher Aufwand für den neuen Partner. Ich hatte auch mal einen Freund mit Kind, klar zahlt man mal hier was und dann da was, zu sagen, man hat gar nichts damit zu tun, ist naiv. Wenn ich nicht riskieren will dass ich für andere Kinder was ausgeben muss, dann muss ich mir halt einen kinderlosen suchen und fertig.
 
  • #37
Sie hat die 1000 Euro ja nicht gesamt von ihm, da ist doch von den beiden ersten Kindern der Betrag drin, vielleicht an die 700 Euro. Die Tausend sind ja auch nicht für die Kinder allein und nicht fürs Essen allein für 5 Personen, das Baby mal voll mitgerechnet. Es geht mir nicht darum, dass die Frau mit ihren beiden Kindern keine Miete zahlen muss, das ist ja so. Ich finde es nur wirklich nicht so üppig, wenn man von 1000 Euro Essen für 5 und auch noch Zeug wie Turnschuhe, Malstifte, Windeln, Kinderschulbusticket oder sowas bezahlen muss. Abgesehen von ihren eigenen Klamotten. Klar hat man das nicht jeden Monat, aber ich weiß von Menschen mit Kindern, dass sich das ganz schön zusammenleppern kann, auch weil die Schule ja ab und zu Geld für irgendwas will und es Sonderausgaben gibt, wenn die Eltern Schulaktionen mitmachen oder -finanzieren müssen.
Mein Verdacht ist zwar auch, dass in der Denkweise der Freundin der FS vielleicht ein falsches Bild vom reichen Mann verankert ist, so dass man sich nicht überlegen muss, wo man überall rumknappsen kann, aber vielleicht könnte er doch mehr geben an Haushaltsgeld. Hoffentlich kommen sie zu einer Einigung.
 
  • #38
Es geht darum dass sie nun unterhalb des Existenzminimums mit ihren 3 Kids lebt, da sie mit Sozialhilfe deutlich mehr Geld zur Verfügung hätte.

Warum hat sie dann den Mann geheiratet? Wie schon geschrieben, sie scheint nicht besonders helle zu sein.

Anderseits vielleicht doch ganz clever. Vielleicht hat das Amt Druch auf sie ausgeübt, endlich wieder arbeiten zu gehen, immerhin waren die Kinder kurz vor dem 10. Lebensalter, da hat sie sich schnell einen Mann gesucht, geheiratet und mit 40 noch mal ein Kind bekommen. Schwupp die wupp, kein Druck mehr vom Amt.

Ich habe noch mal überlegt. Ich brauchte früher für mich und mein Kind 400,00 Euro mtl. für Lebensmittel, Waschmittel, Taschengeld. Alle weiteren Kosten für Schuhe, Klamotten, Klassenfahrt, Hortbeitrag, Essensgeld, Schulbedarf, Hobby usw. waren nicht in den 400,00 Euro enthalten. Das ging wirklich nicht. Ich bin eine sehr sparsame Frau. Ich war sehr zeitig nach der Geburt arbeiten und habe nur 10,00 DM mehr als heutiges H4 gehabt. Ich weis also, wie man mit wenig Geld viele Jahre leben muss.

Also heutzutage 1000,00 Euro für 5! Personen Lebensmittel, Kosmetik, Waschmittel, davon zwei Teenager die viel essen, die Kosten für ein Baby sind im ersten Jahr höher, als im zweiten Jahr, dazu wachsen die Teenies noch, brauchen also ständig neue Klamotten, also halte ich 1000,00 Euro für 5 Personen gar nicht so viel Geld. Man muss natürlich mit Geld umgehen können.

Wenn ich dazu sehe, wie gerade einkommensschache Familien einkaufen, ungesund und viel zu teuer, dann wundert es mich nicht, dass bei vielen das Geld knapp ist.

W
 
  • #39
Ich kann all die Fragenden dahingehend beruhigen: Sie hat immer fleissig gearbeitet, allerdings verdient sie in ihrem "Traumjob" nicht genug und bekam ergänzend Sozialhilfe. Somit bewegte sie sich durch die Kinder schon immer am Existenzminimum, trotz Traumjob.

Nun durch ihren Mann lebt sie aber gezwungener Maßen unterhalb des Existenzminimums, denn dieses sieht deutlich mehr als 1000 EUR für 4 Personen, also Frau plus 3 Kinder vor. Mietkosten sind da nicht mitgerechnet. Die gibt es extra. Sie hat auch vorher schon in einem schönen Haus mit großem Garten gewohnt. Bis jetzt hat sie nämlich eher eine deutliche Verschlechterung der Lebensverhältnisse, die sie aber wegen der Liebe bisher in Kauf nahm und den Geiz des Ehemannes entschuldigt hat.

Wenn es hier so viele Personen gibt, die doch offensichtlich schon einige Erfahrungen mit dem Leben unterhalb des Existenzminimums gemacht haben - Hut ab! Für mich ist es bei meiner Freundin erzwungene Armut.

Und sie ist tatsächlich eine äusserst sparsame Person, für diese Sparsamkeit kann ich sie nur bewundern.

LG
 
  • #40
… Existenzminimums, denn dieses sieht deutlich mehr als 1000 EUR für 4 Personen, also Frau plus 3 Kinder vor. Mietkosten sind da nicht mitgerechnet.
Also, der Hartz4-Satz, wenn sie mit ihren 3 Kindern allein wohnen würde (ohne Wohnkosten) wäre: 1181,-€. Davon müsste sie aber auch solche Dinge wie Strom und Anschaffungen bezahlen, die jetzt der Ehemann bezahlt. Soviel "deutlich mehr" finde ich das dann nicht ...
Wenn sie bei Hartz4-Berechnung nicht als "Familienoberhaupt", sondern als "weitere Erwachsene innerhalb der Bedarfsgemeinschaft" gerechnet würde, bekäme sie 40,-€ weniger als oben, also 1141,-€.
Gut, also diesen Betrag müsste sie mindestens auch jetzt zur Verfügung haben.
Allerdings sind die Mietkosten, die bei Harzt4 erstattet werden, erfahrungsgemäß dermaßen niedrig angesetzt, dass man für diese Sätze nur selten eine schöne Wohnung bekommt, d.h. noch einen Teil vom "Lebensunterhalt" mit für die Miete ausgeben muss. Aber das mag natürlich regional und auch vom "Geschmack" der Leistungsbezieher abhängig sein.

Sie hat auch vorher schon in einem schönen Haus mit großem Garten gewohnt. Bis jetzt hat sie nämlich eher eine deutliche Verschlechterung der Lebensverhältnisse,
In einem anderen Post schriebst du, sie habe vorher bei ihren Eltern gewohnt …
Sie hat immer fleissig gearbeitet, allerdings verdient sie in ihrem "Traumjob" nicht genug und bekam ergänzend Sozialhilfe
In einem anderen Post von dir hat sie lediglich 1 Jahr vor der Geburt des letzten Kindes gearbeitet … Was stimmt denn nun?


w51
 
  • #41
Danke #Frau

Ich finde hier auch einige Ungereimtheiten in der Darstellung und der Sichtweise.
Letzteres ist sehr wichtig um in eine Win-Win Situation zu kommen.
Ich bin von Hause aus nicht geizig und wünsche mir selbst, dass eine Partnerschaft zu einem Wir wird.
Wenn der Mann hier schreiben würde, käme vielleicht Folgendes:
Ich zahle alleine ein Haus ab, in dem meine Frau und ihre Kinder aus erster Ehe umsonst leben.
Das Haus kostet mich an Raten, Steuer und Versicherungen 1200 € im Monat.
Weiterhin zahle ich die Nebenkosten, die sehr gestiegen sind, seit dem vorallem die großen Kinder täglich duschen und ihre Playstation täglich läuft. DSL und TV- Pakete, Straßenreinigung, Müllabfuhr alles bestreite ich.
Meine Frau arbeitet zur Zeit nicht, hat aber durch Unterhalt etc für Einkäufe und die Kinder zur Verfügung. Das reicht ihr aber nicht....
Sie ist blind dafür, dass ich hohe monatliche Ausgaben habe.....

Deine Freundin hat übrigens Anspruch auf Taschengeld zur freien Verfügung, wenn sie nicht arbeiten geht.
Wenn sich jedoch beide nur als Opfer sehen, wird jeder seine Argumente aber keiner einen emotionalen Gewinn finden.
 
  • #42
@ 41 ... Der war jetzt gut: "Meine Frau arbeitet zur Zeit nicht..." ;-)

Mit 3 Kindern, einem Haus und einen Mann zu versorgen, das würde ich mir beispielsweise nicht antun wollen, weil das 24 h Arbeit nonstop ist.

Wie gesagt, sie klären es ja gerade zusammen.

Mehr gibt es da auch nicht mehr zu sagen.

LG
 
  • #43
@ Frau

Nein sie hätte deutlich mehr Geld zur Verfügung, da das Mutterschaftsgeld oder wie das heisst, nicht angerechnet wird auf Sozialhilfe und da es auch einen Alleinerziehenden-Satz gibt, der zusätzlich gezahlt wird. Da sie vorher mietfrei lebte im Haus der Eltern, ging es ihr sehr wohl finanziell besser. Und da sie ja auch arbeitete, bekam sie auch davon einen Teil nicht angerechnet. Im Schnitt hatte sie also deutliche 400 -500 EUR mehr pro Monat. Und da es hier um Zahlen zum Existenzminimum geht, sind 500 EUR im Monat haben oder nicht haben eben ein riesiger Unterschied.

LG
 
  • #44
Keine Ahnung was für komische Ehen es heutzutage gibt, in der jeder getrennt wirtschaftet und jeder sein eigenes Konto haben muss.
Als ich noch verheiratet war (20 Jahre) mit drei Kindern hatten wir ein Konto. Ich war lange zuhause bei den Kindern und mein Mann war Alleinverdiener. Ich konnte jederzeit Geld abheben für den täglichen Gebrauch. Da ich eine sparsame und bescheidene Frau war und meine Kinder nicht solche horrenden Ansprüche hatten wie die heutigen Kids, blieb von den etwa 4.000€ netto (inklusive Kindergeld) jeden Monat so viel Geld übrig, dass wir davon eine Eigentumswohnung abzahlen konnten und im Sommer zwei bis drei Wochen an die See und im Winter in den Skiurlaub fahren konnten. Alle fünf. Es hat uns an nichts gefehlt.

Warum heiratet man eigentlich wenn jeder nur sein eigenes Ding macht?
 
  • #45
Warum heiratet man eigentlich wenn jeder nur sein eigenes Ding macht?

Weil es wohl schicker aussieht.

Und für Akademiker ist das fast schon Pflicht um ernstgenommen zu werden (beim Chef zum Beispiel der einen dann als seriösen Kandidaten für den festen Job ansieht).

Aber im Grunde ist unsere Generation wohl zu egoistisch um auf die eigenen Vorteile/ Geldquellen zu verzichten (ich bin da selbstkritisch) und deshalb die getrennten Konti.
 
A

Arcturus

Gast
  • #46
Keine Ahnung was für komische Ehen es heutzutage gibt, in der jeder getrennt wirtschaftet und jeder sein eigenes Konto haben muss.
Als ich noch verheiratet war (20 Jahre) mit drei Kindern hatten wir ein Konto. Ich war lange zuhause bei den Kindern und mein Mann war Alleinverdiener. Ich konnte jederzeit Geld abheben für den täglichen Gebrauch.

Tja @Süsse65 , das waren noch Zeiten, als man Frauen in der Trennungsphase noch nicht geraten hat (auch hier im Forum), als erstes das gemeinsame Konto zu plündern und ins Minus zu treiben und mit dem Geld die neue Wohnungsausstattung sowie den schönen Solourlaub zu bezahlen, schließlich wäre es gemeinsames Geld und es bestünde ein Anrecht darauf.

(Daher auch mein Rat an alle Männer: niemals ein gemeinsame Konto, wo beider Einnahmen draufgehen! Das ist wie lebenslanges Fahren ohne Sicherheitsgurt - kann selten gut gehen, muß aber nicht)

Als man noch nicht geraten hat, die persönlichen Unterlagen wie Versicherungs- und Rentenunterlagen, Diplomzeugnisse etc. des Mannes beiseite zu schaffen, um in den Trennnungsverhandlungen eine bessere Druckposition zu haben.
Als man noch nicht mit so harten Bandagen gegen den Mann gekämpft hat, den man einst doch soooo geliebt hat.

Als man noch nicht zu "machiavellistischen Mitteln in familienrechtlichen Verfahren" geraten hat (den kompletten Terminus einfach googlen - ist ein Fachaufsatz einer juristischen Zeitschrift).

Das ist Realität - die Trennungsratgeber für Frauen sind voll davon! Google hilft.


Die Zeit ändert viel (oder der Feminismus).

m47
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #47
das waren noch Zeiten, als man Frauen in der Trennungsphase

Wer nur an Trennungsphase denkt, sollte genauso wenig heiraten oder sich über das Scheitern der Beziehung beklagen wie einer, der Frau und Kind auf Sozialhilfeniveau leben lässt, während sein Einkommen einem gutbürgerlichen Standard entspricht und für die Abzahlung seines Hauses verwendet wird. Das kann nur schief gehen.

Ich würde mich bei einer derartigen Schieflage bzw. derart ausgeprägtem Egoismus/Geiz trennen und an ihrer Stelle wieder zu den Eltern ziehen. Dann kann sie von ihm Unterhalt für das gemeinsame Kind und sowie Trennungsunterhalt einklagen, hat einen Esser weniger, kann statt dessen ihre Eltern unterstützen. Er wird von seinem Einkommen deutlich mehr an sie und das gemeinsame Kind zahlen und sie nicht mehr auf Sozialhilfeniveau leben müssen,
 
  • #48
Ich glaube ihr wisst nichts von den sozialsätzen und nichts von Kosten für ein Haus.
Und vorallem hat sich wohl jeder gedacht, wie es läuft aber nicht miteinander gesprochen.
Wenn die Freundin bei ihren Eltern umsonst wohnt, bekommt sie weniger, weil keine Miete bezahlt werden muss.
Umgekehrt kann sie auch jetzt für die großen Kinder Unterstützung beantragen.
Der neue Ehemann muss für diese nicht bezahlen.
Wenn die Mutter kein eigenes Einkommen hat und der leibliche Vater wenig verdient, steht Ihnen das zu.
 
  • #49
Wer nur an Trennungsphase denkt, sollte genauso wenig heiraten oder sich über das Scheitern der Beziehung beklagen wie einer, der Frau und Kind auf Sozialhilfeniveau leben lässt, während sein Einkommen einem gutbürgerlichen Standard entspricht und für die Abzahlung seines Hauses verwendet wird. Das kann nur schief gehen.

Ich würde mich bei einer derartigen Schieflage bzw. derart ausgeprägtem Egoismus/Geiz trennen und an ihrer Stelle wieder zu den Eltern ziehen. Dann kann sie von ihm Unterhalt für das gemeinsame Kind und sowie Trennungsunterhalt einklagen, hat einen Esser weniger, kann statt dessen ihre Eltern unterstützen. Er wird von seinem Einkommen deutlich mehr an sie und das gemeinsame Kind zahlen und sie nicht mehr auf Sozialhilfeniveau leben müssen,
Beides Nachvollziebare Einwände, aber dennoch beide traurig. Das alles ist mir zum Glück erspart geblieben oder sagen wir mal so. Wir haben es uns Gemeinsam gespart.
m46
 
  • #50
*schnipp* (brauche nur die paar Sachen d.h. ich habe das Zitat etwas zugeschnitten!)

Nur in finanziellen Dingen traut er ihr nicht.

Er hat zb. Angst durch die Heirat sein Haus zu verlieren und wollte deswegen schon einen Ehevertrag machen.

Was kann ich ihr nur raten?

LG und Danke!

Ich würde ihr auch nicht trauen (gut: Ich würde gar nicht heiraten, außer wenn ich wie ihr Mann Kinder wollte, was ich nicht tue...im Gegenteil!), warum?

Erstens kriegt sie in einer Scheidung sowieso mehr als er (ich meine er verdient mehr, sie scheint ja nicht mal zu arbeiten! Und er hat ein Haus! Dann ist da noch die Sache das sie sich, trotz Kindern, schon mal getrennt hat! Gut, ich gebe zu das er sehr misstrauisch ist, aber: Wenn man Jahrzehnte lang keine langfristigen Beziehungen hatte, dann schätzt man seine Unabhängigkeit meist sehr! Finde es schlimm das er nicht nur mit Ehevertrag geheiratet hat - wenn sie jetzt die Scheidung einreicht dann ist er der angeschmierte!) und zweitens sind diese Gelder:

- Kindergeld
- (Kindes-)Unterhalt
- Mutterschaftsgeld

Eigentlich auch NUR für die Kinder gedacht (!), davon sollte nix gespart werden oder großer Luxus gekauft werden.

Außerdem was kann er dafür wenn Sie mies verdient bzw. gar nichts verdient (warum ist es fair das der der mehr verdient auch mehr zahlt? Das hat sich mir noch nie erschlossen bzw. diesem Denken kann ich nicht guten Gewissens zustimmen!)?

Wenn ich ganz gehässig bzw. fies bin dann würde ich sagen das sie sich glücklich schätzen soll das er (als nicht schlecht verdienender Mann) sich überhaupt mit ihr eingelassen hat (für ihn ist das ganze doch - rein finanziell gesehen - ein riesiges Risiko!)

Gut: Für sein Kind etc. sollte er schon was beisteuern, aber sie sollte auch sehen das sie wieder in Lohn und Brot kommt und schauen das Ausgaben wirklich gleich verteilt werden (und ihm muss es angerechnet werden, das er das Haus (auch wenn es ihm gehört!) finanziert, denn ohne müsste Sie ja auch MIETE BEZAHLEN!) und nicht er übermäßig belastet wird weil er's ja hat (diese Art zu Denken will mir nicht in den Kopf, sie ist unfair! Sie hätte ja auch sehen können das sie mehr verdient etc. - Frauen schätzen aber meist Freizeit und Flexibilität mehr als den Verdienst, Männer sehen das meist anders! Auch streben Frauen, immer noch, in meist schlechter bezahlte Berufe (was nichts mit einer Gender-Wage-Gap zu tun hat, da auch Männern in solchen Berufen schlecht verdienen!). An die Feministen hier: Mann zahlt mehr hat NICHTS mit Gleichberechtigung zu tun, das ist eher eine Art von Unterdrückung! Verteilt die verdammten Lasten exakt gleich! Wenn er 500 Euro zahlt, dann zahlt sie diese auch - BASTA! Wenn ihm dann mehr bleibt als ihr, dann ist das FAIR! Er hat schließlich dafür gesorgt das er dieses Geld verdient!)

So, meine 3-Cent! (zur Info: Ich bin männlich und Anfang 30)
 
  • #51
Es wäre durchaus möglich, dass über die eigenen Verhältnisse gelebt wird. Denn 3000-3500 Euro für 5 Personen, Haus, Auto ist nun auch nicht so richtig viel Geld.

Wenn man von den 1000 Euro nur Essen kaufen würde, wäre das mit ca. 200 Euro pro Person durchaus ausreichend. Kommen da aber Dinge wie Kleidung dazu, dann ist das gelebte Armut.

Wir sind hier zwar bei ElitePartner, aber mit einem Haushaltseinkommen von 4000-4500 EUR gehört man in Deutschland locker zum obersten Viertel der Bevölkerung. "Nicht so richtig viel Geld" ist für mich was anderes. Soviel mehr haben wir auch nicht, seit meine Frau nur noch halbtags arbeitet.

Ich denke mal bzgl. des Arrangements aus dem Eingangspost muss man auch berücksichtigen, dass es sich um eine Patchworkehe handelt, die noch nicht so lange besteht. Meine Frau und ich haben ganz klassisch ein Gemeinschaftskonto und bis auf den Firmenwagen vor der Tür gehört so ziemlich alles was hier herumsteht uns beiden. Wenn wir essen gehen, ist es vollkommen egal wer zahlt, denn das Geld kommt sowieso vom selben Konto.
 
  • #52
Ok, rechnen wir doch mal.....
Strom, Gas, Wasser , Versicherungen, Auto , die Rate fürs Haus (man müsste ja ansonsten Miete bezahlen) bezahlt er. Auch für die beiden Kinder, die nicht seine sind. Wahrscheinich bezahlt er auch Telefon und Internet, die Rundfunkgebühren, Müll und sonstige laufende Kosten.
Dazu hat er neue Möbel angeschafft, wahrscheinlich für sein Kind und die beiden aus erster Ehe. Ist das schon bezahlt ?
Dazu das Auto.
Bleibt da wirklich noch viel übrig von seinem Zahltag, den die Frau gar nicht kennt ?? Weiss er vielleicht gar nicht, dass der Unterhalt nicht wirklich bezahlt wird ?
 
  • #53
Oh Gott, diese Diskussion zieht sich ja schon ein paar Monate und ich habe wirklich alles gelesen, da es durchaus sehr interessant war, wie unterschiedlich hier gerechnet wird.
Vor allem erschreckt mich der Umstand, dass die Frau, falls sie zurück zu Ihren Eltern zieht, das Elterngeld behalten kann + Hartz IV,+ Unterhalt (vom Ehemann und dem Vor-Vater) + Kindergeld + erst mal Trennungs-Unterhalt (sieht für mich so aus) sich also besser stellt als in der jetzigen Konstellation.

Ehrlich gesagt wäre es mir nie in den Sinn gekommen, immer jemand anders (Eltern, Ehemann, Vater der 2 anderen Kinder) zu bemühen. Kann die Dame nicht selbständig und eigenverantwortlich leben?
Ich bin AE mit 2 Jobs und meist ohne Unterhalt (manchmal und sporadisch zahlt er mal was wenn er kann...) .Wir wohnen sehr schön und können uns das eine oder andere mal leisten. Aber nur weil ich arbeite ! Meine Tochter (12) ist sich dessen bewusst, dass es mal mehr oder mal weniger ist. Seit sie 4-5 ist, habe ich sie in den Denkprozess mit einbezogen, dass man arbeiten muss für das was man möchte. Auch mal am WE (was bei meinen 2. Job hin und wieder der Fall ist und sie dadurch auf ihre Mama verzichten musste).
Sie versteht das.
PS: der Vater meiner Tochter "musste" immer während meiner Jobs auf die Tochter aufpassen, zum Hort bringen/abholen wegen fehlender Unterhaltsleistungen. Dadurch konnte ich arbeiten.
Jetzt mit dem Alter meiner Tochter (12,5) ist das nicht mehr notwendig).
Vielleicht wäre das auch ein Ansatz bei der Dame gewesen. Aber dazu muss man natürlich arbeiten wollen.
PS2: das Elterngeld oder wie das heißt, endet ja irgendwann. Was ist dann?
W51
 
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