• #1

Wie geht man um, wenn die Partnerin krank wird?

Ich weiß, dass dies wohl das falsche Forum ist, weil ja die meisten hier nur attraktive, gesunde, usw. Partner wollen und wenn sich dies dann in Laufe der Ändert, dann geht am einfach.

Meine Partnerin hat seit ca. 1 Jahr Probleme mit der Wirbelsäule. Sie nimmt Morphium um gegen die Schmerzen zu arbeiten und ich darf sie dann nicht umarmen, weil sie dann schwarzen bekommt. 2 oder 3 Freunde von mir meinten, dass ich mir eine andere gesunde Frau mir suchen sollte, aber getrennt habe ich mich nur von den sogenannten Freunde und nicht von ihr. Ich liebe sie dafür viel zu sehr und sie hat mich umerzogen. Rasieren muss ich mich auch nicht jeden Tag, weil sie keinen Glattrasierten Mann möchte, weil dies für sich nur kleine Jungs sind. Ein echter Mann hat einen 2 oder 3 Tage Bart. Ich bin natürlich sehr glücklich, dass ich mich von Freitag – Sonntag nicht rasieren muss.

Ich nehme sie so wie sie ist und gegen die Krankheit von ich nichts tun. Mich stören aber die dummen Kommentare von anderen. Wenn sie Morphium täglich nimmt, dann sie sie Drogenabhängig. So ein Unsinn. Ich habe keiner kaum noch Freunde, aber dafür Sie. Ich helfe ihre bei allen, wo sie Hilfe braucht. Der Arzt meinte, dass sie auch einen Rollstuhl nehmen sollte, anstatt der Krücken, aber einen Rollstuhl mochte sie nicht. Ich würde lieber einen Rollstuhl nehmen anstatt der Krücken, aber dann lobte sie mich dafür, dass ich so unheimlich nett bin. Was würdet ihr tun, wenn euer Partner auf einmal sehr krank wird?
 
  • #2
Ich würde in guten wie in schlechten Zeiten, bei ihr bleiben und würde den Kontakt mit solchen fal en Freunden abbrechen, denn das sind keine echten Freunde!
 
  • #3
Lieber FS,
ich das habe hier noch nie gelesen. Wohl aber, dass die meisten wenig Interesse haben, jemanden als Partner kennenlernen zu wollen, der massive gesundheitliche Probleme hat.
Es ist etwas anderes, mit jemandem bereits seit längerem in einer guten Beziehung zu leben oder sich noch nichtmal zu kennen.
Warum liest Du so selektiv? Was bringt Dir das?

2 oder 3 Freunde von mir meinten,... Mich stören aber die dummen Kommentare von anderen....
Und wieder: andere sagen Dir was.
Denk doch einfach selber und tu, was Du für richtig hältst. Das hast Du ja auch gemacht und ich finde, Du hast richtig entschieden - hätte ich genauo gemacht.
Warum also machst Du diesen Thread auf? Was ist Dein wahres Problem.

dann lobte sie mich dafür, dass ich so unheimlich nett bin. Was würdet ihr tun, wenn euer Partner auf einmal sehr krank wird?
Wenn man krank ist, dann ist man mit einem Partner ohne eigene Meinung denkbar schlecht bedient, weil man nämlich niemanden hat, der einem hilft, die eigenen Fehler zumindest zu hinterfragen oder gar zu korrigieren.
Chronische Schmerzerkrankungen sind eine schwierige Geschichte. Sie wirken nicht nur im Körper, sondern zermürben auch die Psyche.

Deine Freundin will vermutlich aus Eitelkeit keinen Rollstuhl benutzen und schlägt daher den Rat des Arztes in den Wind.
Nun, ich habe auch so eine Freundin mit chronischen Schmerzen. Seit 20 Jahren schlepppt sie sich an Krücken durch die Gegend (mit reichlich Übergewicht). Mittlerweile hat sie in den Hand- und Schultergelenken schwere Arthrose. Glaubst Du, sie ändert was? Nein tut sie nicht. Sie schränkt den Bewegungsradius ihres Mannes und aller Freunde auf ihr Niveau ein und wehklagt dauerhaft, über ihre Schmerzen, ihr langweiliges Leben etc.
Mit einem Rolli hatte sie deutlich mehr Bewegungs- und Erlebnisradius - ihr Mann und alle anderen übrigens auch.

Sie will es nicht ändern, sie ist dominant und bügelt ihn in ihrer chronisch gereizten Art nieder, wenn er was sagt. Er lässt sich das gefallen, die Rollenverteilung hat sich zwischen ihnen in Jahrzehnten so eingespielt und offensichtlich kann er gut damit leben - ist ein sehr genügsamer Mann. Die sonstige Familie und Freunde gucken mittlerweile auf das Maß, was in ihr Leben passt und haben den Kontakt daher deutlich eingeschränkt.

Du kannst offensichtlich nicht damit leben wie es bei euch läuft, denn wärst Du zufrieden mit der Angelegenheit, würdest Du das Thema nicht platzieren. Das bisschen Lob, was einige Dir hier für Deine "Opferbereitschaft" spenden werden, verfliegt bald und verändert Deinen Alltag nicht.
Willst Du etwas anderes, dann musst Du etwas anderes tun und das muss nicht Trennung sein. Man kann Beziehungen auch so verändern, dass es beiden gut oder zumindest einem besser und dem anderen nicht schlechter geht.
 
  • #4
Gegenseitiger Beistand in Krankheit und anderen Notlagen ist eine wesentliche Komponente von Partnerschaft. Ohne so ein Beistand ist eine Beziehung keine Partnerschaft.

Inwieweit bei einer unheilbaren Erkrankung die Partnerschaft mit einem Menschen dann noch vollständig exklusiv bleibt muss individuell entschieden werden.
 
  • #5
Erstmal würde ich nicht so viel über meine Partnerin erzählen. Warum erfahren denn Deine Freunde, dass sie Morphium nimmt? Behalte das doch für Dich und stehe loyal zu ihr, wenn jemand fragt, ob Du Probleme mit ihr hast. Ich glaube, Du hast gar keine Freunde, mit denen Du über sowas reden könntest. Vielleicht gibt es Selbsthilfegruppen für Angehörige? Würde ich mal schauen, ob ich an sowas teilnehmen wollen würde und ob es ein Angebot gibt.

Weiterhin musst Du entscheiden, ob Du es mit Deiner Partnerin aushältst oder nicht. Angehörige von Kranken führen manchmal gar kein eigenes Leben mehr, dh. es passiert nichts mehr, was nur FÜR DICH ist, weil es sich immer um die Krankheit und die Befindlichkeit des Kranken dreht.
Das ist eine sehr schwierige Situation. Wenn Du sie so liebst, wird ja klar sein, dass ihr zusammenbleibt. Aber ich würde es auch mal sagen, wenn die Benutzung eines Rollstuhls meiner Anischt nach FÜR DICH eine Besserung darstellen würde, also dass ihr mehr unternehmen könntet damit.
Ich finde schon, dass auch Du Dinge vorschlagen kannst. Letztendlich muss sie es selbst wissen, was sie tut, aber es sollte die Beziehung nicht so werden, dass Du Dich quasi als Person auflöst. Du solltest auch noch das Gefühl haben, dass Du existierst und geliebt wirst und sie auch mal an Dich denkt.

Ihr seid erst 3 Jahre zusammen, wenn ich das aus einem anderen Beitrag richtig sehe. Sie ist seit einem Jahr krank. Sie wird viel mit dem Leben und sich hadern. Aber trotzdem finde ich schon, dass sie Dir entgegenkommen sollte, damit auch Du Dich gesehen und wohl fühlst in eurer Beziehung.

Dein erster Abschnitt ist total unfair. Was weißt Du denn von den Leuten hier, ob sie nicht kranke Angehörige und Partner haben und sich kümmern?
 
  • #6
Ich bin natürlich sehr glücklich, dass ich mich von Freitag – Sonntag nicht rasieren muss.
Ein sehr wichtiges Kriterium. Glücklicher könnte mich nur eine Frau machen, bei der ich die Zähne nur ein mal am Tag putzen muss. (Vorsicht Ironie)

Ich nehme sie so wie sie ist und gegen die Krankheit von ich nichts tun. Mich stören aber die dummen Kommentare von anderen.
Aus meiner Sicht beendet man keine Beziehung, weil die Partnerin krank wird. Man beendet eine Beziehung, weil man in der Beziehung nicht mehr glücklich Ist. Du handelst also aus meiner Perspektive richtig, denn die Beziehung ist ja offenbar glücklich. Am Geschwätz der anderen würde ich mich nicht stören.
 
  • #7
Nein, Übergewicht hat sie auf keinen Fall. Sie ist 162 cm und wiegt ca. 68 Kg. Sie ist ca. 250 Tage älter wie ich uns da lästere ich oft, wie viele Freundinnen von dir haben einen jüngeren Mann. Mit Ü50 achtet man vielleicht nicht mehr so auf kleine Dinge wie das Gewicht. Altersunterschied, usw. Eine Frau, die 5 oder 10 Jahre jünger ist, wollte ich nie.

Wir respektieren uns gegenseitig und das ist mir sehr wichtig. Manchmal regt sie sich auf, dass sie wegen den Schmerzen nur noch 2 x im Monat Sex möchte, aber das ist kein Problem für mich. Meistens kuscheln irr zusammen und dann muss sie es sagen, dass sie es jetzt möchte. Bin ich unmännlich, weil ich nicht sagen, dass ich Sex möchte. Ein mein oder sein gab es nie in meinen Leben. Es zählte nur ein UNS.

Was mich so nervt, sind die negativen Bemerkungen von den anderen und deshalb habe ich kaum noch Freunde. Mir ist die Partnerin mächtiger, als alles andere und wenn es schlecht läuft in meinen Leben, werde ich irgendwann beerdigt, wo alles den Pfarrer niemand anderes mehr da ist. Das ist mir auch nicht wichtig und ich hoffe, dass meine Partnerin dann noch lebt, damit der Pfarrer nach alleine ist. Sonst gibt es ja niemand mehr. Meine Eltern sind schon Tod und Freunde, Geschwister, usw. habe ich auch nicht mehr.

Vielleicht ist ja meine Partnerin, der einzige Mensch in meinen Leben, der mir wichtig ist.

Ich versuche immer das ihr Leben sehr gut ist, soweit ich dies kann. Wenn die Ärzte shcon nichts ändern können, außer Morphium zu geben, dass kann ich den als Nichtarzt machen, alles sie zu respektieren und gemeinsam Frühstücken, sich unterhalten oder in diesen Museums zu gehen.
 
  • #8
Komische Frage.
Selbstverständlich unterstützt man den Partner wenn man schon so lange zusammen ist und sich liebt.
Wenn du und deine das so Partnerin wollen, passt das doch.
Oder jammert du bei deinen Freunden? Das dir alles zu viel ist, das sie anstrengend ist, das es keinen Urlaub gibt, kein Sport usw? Dann müsstest du dich nicht wundern wenn sie auf dein Jammern so reagieren.
Aber das du ihr hilfst weil du dich dafür nicht rasieren musst, klingt super kindlich. Es kann aber auch sein das es an der Sprache liegt da ich vermute das Deutsch nicht deine Mutttersprache ist. Dadurch kann es mal zu Missverständnissen kommen denn etwas gesagtes klingt manchmal anders als es gemeint ist.
Aber egal, so lange du und deine Partnerin zusammen glücklich sind, passt doch alles.....
 
  • #9
Als Einleitung gleich ein Vorwurf an alle hier, und dass es wohl das falsche Forum sei. Sehr seltsam und gar nicht nett! Des Weiteren ist die Sprache dermaßen schlecht, dass man den Inhalt nur mit Mühe versteht.
Zum Inhalt: Für mich und für die meisten Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit, auch bei Krankheiten bei seinem Partner*in zu bleiben und zu unterstützen. Warum stellen Sie sich und dem Forum überhaupt diese Frage? Jeder, der dazu rät, bei Erkrankungen wegzulaufen, ist ein Charakterschwein.
 
  • #10
Wenn sie Morphium täglich nimmt, dann sie sie Drogenabhängig.
Im Prinzip ist das dann schon so. Alle stark schmerzlindernden Medikamente haben auch einen Suchtfaktor und sind eben auch per Definition Drogen. Das ist im Prinzip nichts Besonderes. Es dient ja ihrer notwendigen Therapie bzw. Schmerztherapie.

Bist Du sicher, dass Du hier nicht zu dünnhäutig reagierst ?

Was würdet ihr tun, wenn euer Partner auf einmal sehr krank wird?
Wenn es eine auf lange Sicht angelegte Beziehung ist, würde ich bleiben.
Du schreibst ja auch, Du liebst sie ?

Was soll denn Deine Frage hier eigentlich? Bist Du vielleicht im Grunde eben doch sehr unzufrieden , wie das jetzz gelaufen ist ?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
Hallo Claus,
ja, du möchtest ein wenig Zuspruch ... kann ich verstehen und gebe ich dir gerne in weiten Teilen.
Allerdings - Freunde dürfen Kritik üben. Kommt drauf an, wie sie das machen ....
Es kommt auch - bei allem Verständnis - darauf an, wie deine Freundin mit der Krankheit / Verletzung umgeht. Zur Not musst du mal ein Machtwort sprechen ... besser ein halbes Jahr im Rollstuhl als ein Leben lang an Krücken. Unterstütze die Ärzte - denn eine gesunde Freundin wird auch deine Lebensqualität wieder steigern.
Was ich machen würde .... Schauen, dass sie die besten Spezialisten hat. Und wenn das ein paar Mark kostet ... so what. Manchmal ist es schwierig - aber mach ihr Mut. Motiviere sie, Ergotherapie oder was auch immer durchzustehen. Sorge dafür, dass sie dennoch etwas hat, was sie erfreut.
Ganz wichtig - auch du musst ab und zu Kraft tanken. Daher war es vielleicht ein Fehler, die Freunde zu verabschieden.

Was das Ganze mit deiner Rasur zu tun hat erschliesst sich mir allerdings nicht.

Viel Kraft
 
  • #12
Ich weiß, dass dies wohl das falsche Forum ist, weil ja die meisten hier nur attraktive, gesunde, usw. Partner wollen und wenn sich dies dann in Laufe der Ändert, dann geht am einfach.
Warum fragst Du dann?

Warum erzählst Du Freunden private Details aus Deiner Partnerschaft?

Kläre es mit Deiner Partnerin, und entscheide DICH, ob Du ihr wirklich helfen willst, nicht nur so als ob - Mitleid, der Arme -
Oder geh.

Was niemand braucht, ist ein Partner, der so tut, als ob er helfen wolle und dann SEIN Leiden beklagt.

Wenn Du ihr helfen willst, frag sie was sie will und braucht, rede mit den behandelnden Ärzten,.. Ggf. Gibt es auch Beratungsstellen, wo man fachlichen Rat bekommt.

Das Forum gleich unter Generalverdachtzu zu stellen ist auf jeden Fall kein Weg.

W, 50
 
  • #13
Man weiss nie, wie man sich in einer extremen Situation verhalten würde, bevor man wirklich drin ist, aber so wie ich mich kenne, würde ich evtl. das tun, was Du tuest und die herzlosen Besserwisser um uns herum ignorieren und ihnen ihren richtigen Platz zeigen.
Was das Ganze mit deiner Rasur zu tun hat erschliesst sich mir allerdings nicht.
Ja, genau, da war ich auch verwirrt. Sieht so aus, dass Du sie deshalb unterstützt, weil sie Dir erlaubt, ohne Raus rumzulaufen. Ein Handel? Ich hoffe nicht...
 
  • #14
Was mich so nervt, sind die negativen Bemerkungen von den anderen und deshalb habe ich kaum noch Freunde.
Ich finde es sowieso schwierig mit "Freunden". Denn ich denke, viele nennen Leute "Freunde", die gar keine sind. Echt Freunde zu haben, ist auch wie eine tollen passenden Partner zu haben.
Es ist doch auch dumm und anmaßend, über sowas ein Urteil zu fällen, ohne je mit einem solche Kranken zu tun gehabt zu haben. Ich weiß nicht, wie alt Deine Freunde sind, aber irgendwie ist da ja gar kein bisschen Nachdenklichkeit, wenn sie so schnell mit einem Urteil dabei sind.

Deine Partnerin ist Dir wichtig. Die Freunde sortieren sich gerade aus und Du solltest solchen Leuten meiner Ansicht nach nicht nachtrauern. Sei froh, sie erkannt zu haben, denn solche Vorurteile sind ja kein Einzelvorfall. Du hattest bislang nur noch nicht die Gelegenheit zu sehen, wie die Leute sind.

Vielleicht ist ja meine Partnerin, der einzige Mensch in meinen Leben, der mir wichtig ist.
Das ist doch schön, dass Du sie hast. Das ist viel mehr als manche andere haben. Wie schon gesagt, achte auch auf Dich, dass Du Dich einbringst, wenn Dir z.B. wichtig wäre, mehr unternehmen zu können mit ihr, was dann vielleicht nur mit Rollstuhl ginge.

Glücklicher könnte mich nur eine Frau machen, bei der ich die Zähne nur ein mal am Tag putzen muss.
Ich fänd einen Mann gut, bei dem ich die Zähne endlich auch tagsüber mal im Glas lassen könnte.
 
  • #15
Lieber FS, du klingst sehr nett und sicherlich liebst du auch deine Freundin. Ich wundere mich allerdings über diese Therapie. Normalerweise wird Morphium entweder kurzfristig (3-6 Monate) eingesetzt oder aber in der Paliativmedizin. Dass man 1 Jahr lang Morphium verschieben bekommt und trotzdem Schmerzen hat, wundert mich. Allerdings bin ich auch keine Medizinerin. Aber soweit ich weiß, ist Morphium nicht die erste Wahl bei der Behandlung der chronischen Rückenschmerzen. Vielleicht fragt Ihr einen anderen Arzt. Man darf sich ja eine Gegenmeinung holen.
Macht sie Physiotherapie und Gymnastik? Da kannst du ihr helfen, damit sie schneller wieder fit wird.
Ich bin natürlich sehr glücklich, dass ich mich von Freitag – Sonntag nicht rasieren muss.
Gibt es Männer, die sich am Wochenende rasieren?
 
  • #16
Ich weiß nicht ob es in D auch diese Methode sich aus Ö schon verbreitet hat, aber google mal Sakralenergetik das hat viele schon aus dem Rollstuhl zurück ins Leben gebracht, lindert auch Schmerzen und reguliert. Dafür würde ich auch einen weiteren Weg auf mich nehmen!

Und auch den Arzt wechseln würde ich raten, nicht aufgeben!

Und schön dass du bei deiner Partnerin bleibst ihr zur Seite stehst, und deine Einleitung finde ich nicht vermessen, man hat hier schon das Gefühl, dass nur gilt young(old), strong and healthy...

Alles Gute!
 
  • #17
Das ist ein Vorurteil. Natürlich verlässt keiner einfach so einen kranken Partner. Wenn ich als Partnerin gehe, dann weil es schon die ganzen Jahren nicht gut lief. Warum sollte man jemanden verlassen, den man liebt und der einen gut behandelt und mit dem man glücklich ist?
Männer verkennen oftmals nur, dass die Beziehung mit ihnen nicht glücklich ist, sondern es auch für eine Frau nur eine Abfindung ist.

Ich glaube, du hast ein ganz anderes Problem.

Dumme Kommentare gibt es immer, sobald man seinen eigenen Weg geht. Und sobald man etwas toll findet, kommen Leute daher und reden es einem madig. Solche Menschen umgehe ich mittlerweile. Insbesondere ist das eine nervige deutsche Mentalität. Aus diesem Grund meide ich alle sozialen Kontakte so gut es geht und rede mit keinem über meine persönlichen Angelegenheiten. Das wäre das Einzige, was ich dir empfehlen könnte.

Und was interessiert mich, ob jemand drogenabhängig ist? Nicht jeder ist so prüde und altbach wie deine komischen Freunde. Heute kifft jeder Zweite und viele haben regelmäßig Erfahrung mit Koks. Es ist ganz normal.

Ab 35 würde ich mir außerdem überlegen, keine Freunde mehr haben. Die Partnerschaft oder Familie ist weitaus wichtiger, als sich am Wochenenden mit Kumpels in der Bar zu treffen.

Außerdem würde ich dir raten, mehr Mann zu werden. Das ist ein ganz schönes Gejammere auf hohem Niveau. Die Frau hat dich verändert, sorge dafür, dass sie jetzt auch mal macht, was DU so willst. Sie erschwert dir den Alltag, indem sie keinen Rollstuhl annimmt.
Besorge gleich am Montag den Rollstuhl. Basta. Macht dir und ihr das Leben leichter.

Du kommst mir bisschen wie ein kleines Söhnchen vor, das springt, wenn "Mama" das will und andere Männer tun dich daher auch zurechtschleifen. Es lohnt sich für keinen Menschen der Welt, sich zu verbiegen und alles zu machen.

Werde mal für dich selbst stabil und sei von dem überzeugt, was du eigentlich tust. Würdest du in der Haut deiner Ex-Freunde stecken wollen? Ist deren Leben wirklich beneidenswert? Wohl kaum. Also vergiss diese Leute und sorge dafür, dass sie nicht in paar Jahren wieder zurückkommen und sich entschuldigen können!

Das mit dem Rasieren versteh ich nicht. Männer rasieren sich freiwillig, weil es ihnen durch die Bank durch besser gefällt. Genauso wie sich Männer auch immer ätzenderweise die Haare raspelkurz rasieren, obwohl es größtenteils einfach nur scheiße aussieht. Aber man sagt halt nichts als Frau, weil man höflich bleiben will.
 
  • #18
Ich habe jetzt nochmals deine alten posts durchgelesen und bin vollkommen verwirrt.
2018 schriebst du als Frau die Männer anschreibt und geheiratet hast usw., jetzt schreibst du davon das du dich nicht rasieren musst?? Bist du ein Mann oder eine Frau mit extremen Bartwuchs?
Dann schreibst du das als Gentleman du nicht ungepflegt sein darfst, keinen Wert auf anderer Leute Meinung legst usw.
Also wieder genug das Gegenteil von jetzt.
Dann schreibst du dass du dich getrennt hast weil es keinen Sex gab und kuscheln dir nicht reicht und hier wieder das Gegenteil?!?
Liegt es an deiner Sprache? Du hast Deutsch ja offensichtlich nicht als Muttersprache und Deutsch ist schwer aber nicht nur dieser Post ist verwirrend sondern alle als Ganzes gesehen.
Deine Partnerin sollte unbedingt zu einem neuen Arzt oder zu mehreren wenn die momentane Therapie nicht hilft..
Oder gefällt sie sich in der Opferrolle ( mir kann eh keiner helfen, ich weiss mehr als die Ärzte, mein Fall ist zu schwierig für den normalen Arzt) und du als Held? Solche Beziehungen gibt es ja auch.
Alles in Allem sehr konfus aber vielleicht sind wir auch alle einfach nur zu doof - dass du so über das Forum denkst, hast du ja bereits beim Eingangspost geschrieben.
Auf alle Fälle bist du ein komischer Kauf dem die Männer vor ein paar Jahren noch nachliefern als du eine Frau warst
 
  • #19
Gibt es Männer, die sich am Wochenende rasieren?
Hmm. Erstaunlich. Ich kenne keinen, der sich nicht auch am WE rasiert hat. Ganz von sich aus. Mich würde so ein Drei-Tage-Bart gar nicht stören, finde ich auch so bissl verwegen :cool:

Mich wunderte aber schon das Hervorheben dieser Sache durch den FS. Die Frau ist deswegen toll ? Hmm .

Aber was ist nun das Anliegen des FS?

Ich finde es normal, seinen Partner zu unterstützen, wenn er krank ist.

Ich finde es aber auch normal, sich als Kranker zu bemühen, meine Umwelt so wenig wie möglich mit meiner Krankheit zu belästigen und einzuschränken.
 
  • #20
Wenn du deine Freundin wirklich lieben würdest, dann würdet ihr nicht in dieser Opfer- Helfer Rolle verharren, wobei nicht klar ist, wer hier welche Rolle hat.
Echte Hilfe sehe darin aus, sie zu aktivieren, sie zur Reha, Physiotherapi, Gymnastik, Wassersport oder sowas zu helfen, damit sie von den Schmerzmitteln wegkommt. Es gibt spezielle Schmerkliniken und Rückenzentren, die dabei helfen.
Du bist in eine fürchterliche Opferrolle gefallen, aus der ihr als Paar ohne Einzeltherapie uä. überhaupt nicht mehr herausfinden werdet
 
  • #21
Meine Frau war bis zu Ihrem Tod 10 Jahre lang Krebspatientin mit allem was dazu gehört. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, Sie zu verlassen. Mein Grundsatz: "in guten wie in schlechten Zeiten".

Eine dauerhafte Morphium-Therapie ist sicherlich nicht der richtige Weg. Vielleicht schaut mal nach einem Experten für Wirbelsäulenchirurgie (zB Focus Liste). Vielleicht können die Euch ein angebot machen.
 
  • #22
Wenn bei mir Freunde etwas anmerken würden wie: morphium abhängig.
Dann würde ich es bei mindestens einer überdenken, ob da etwas dran wäre ...
Da wäre allerdings auch ein Unterschied, wie diese Freundin mir das sagen würde, im Gegensatz zu dem, wie man es Dir wohl gesagt hat....oder?

Es ist etwas anderes, ob jemand so gehässig sagt: was willst Du mit der, nur Stress und abhängig ist die auch noch oder jemand sagt: Du das ist aber ungewöhnlich viel Morphium, kann es sein, dass sie abhängig ist?

Bei letzterem würde ich recherchieren, weil ich persönlich da keine Ahnung habe.
Und so mancher durch Krankheit langsam in Abhängigkeit geraten ist....
Da würde ich den Partner helfen wollen!

Grundsätzlich würde ich mir immer vornehmen, meinen kranken Partner zu unterstützen.
Wie weit ich es wirklich durchhalten würde, weiss ich nicht
Hängt sicher auch von der innigkeit der Verbindung ab und von der Veränderung des Menschen an sich.
 
  • #23
Ich habe jetzt nochmals deine alten posts durchgelesen und bin vollkommen verwirrt.
Da bist du nicht die einzige.

Es ist tatsächlich so, dass hier einige wenige sich ganz gern einen Spaß mit uns erlauben und Texte beitragen, die nicht wirklich etwas mit der jeweiligen Person zu tun haben. Ob es nun Langeweile ist oder einfach nur Spannung, was die Foristen daraus machen. So hat wohl jeder sein Steckenpferd. Oder was sonst dahinter stecken könnte. Man kann darüber grübeln, aber wird keine Antwort darauf erhalten. Von den jeweiligen Usern bekommt man die nicht.

Ich finde es schon wichtig, dann aber auch schreiben zu dürfen, dass man das ganz richtig erkannt hat.
 
  • #25
Bin ich unmännlich, weil ich nicht sagen, dass ich Sex möchte. Ein mein oder sein gab es nie in meinen Leben. Es zählte nur ein UNS.
Du bist ein sehr eigener und seltsamer Typ Mann.
Aber, du machst genau das, was sich hier und außerhalb dieses Forums jede Frau wünscht.
Einen Partner der 100% ig hinter deiner Frau steht.
Ich finde dich richtig richtig gut, weil du ehrlich davon überzeugt von dem bist wie du zu ihr stehst.
Egal ob Frau oder Mann sich so verhält wie du es tust.
Hier wird so oft nach LIEBE gesucht und gefragt .
DAS ist LIEBE.
Ich finde Dich klasse.
Lass dich niemals von deiner liebevollen Art abbringen.
Deine Partnerin ist eine sehr glückliche Frau, trotz ihrer Krankheit.
Schön das es Menschen wie Dich gibt.
M49
 
  • #26
Ich würde das nicht wollen dass mein Mann alle Kontakte verliert weil ich krank bin.

Und wenn der Beitrag kein Fake ist: Claus, suche keine Ausreden, es tut sehr weh im Herz wenn Freunde den Kontakt abbrechen. Punkt. Gestehe es Dir einfach ein. Und öffne wieder Dein Leben und das der Frau nach aussen.... sucht neue echte Freunde.